Burg Abenberg
Stammburg der Grafen von Abenberg, um 1230-1250 von den Nürnberger Burggrafen ausgebaut, dann Eichstätter Pflegamt; heute Burg- und Klöppelmuseum.

Steckbrief
- Typ
- Burg1teilweise erhalten
- Gründung
- 1. Hälfte 11. Jahrhundert2
- Denkmalstatus
- Baudenkmal (D-5-76-111-7), Bodendenkmal (D-5-6731-0032)1
- Kreis
- Landkreis Roth
- Bundesland
- Bayern
- Eigentümer
- Zweckverband Burg Abenberg3
- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich4
- Öffnungszeiten
- Burgmuseum und Klöppelmuseum: März bis Oktober Di-So 11-17 Uhr4Alle Angaben
- Eintritt
- Museumsticket (Burgmuseum, Klöppelmuseum und Sonderausstellungen): Erwachsene 5 €, ermäßigt 3,50 €, 6-17 Jahre 2,50 €, unter 6 Jahren frei, Familien 10 €4Alle Angaben
- Website
- burg-abenberg.de6
- Koordinaten
- 49.24333, 10.96324
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Stammsitz der Grafen von Abenberg
- Unter den Burggrafen von Nürnberg
- Amtssitz des Hochstifts Eichstätt
- Privatbesitz und Burgenromantik
- Zweckverband und Museen
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Über der Altstadt von Abenberg im mittelfränkischen Landkreis Roth liegt die Burg, nach der sich ein Grafengeschlecht des 11. und 12. Jahrhunderts benannte.1, 2 Als einheitliche Anlage entstand sie um 1230-1250 unter den Nürnberger Burggrafen, danach war sie rund 500 Jahre Amtssitz der Bischöfe von Eichstätt.1, 2, 3 Ihr Bild prägen Türme, die im späten 19. Jahrhundert neu gebaut oder wiederhergestellt wurden.1, 2 Heute gehört die Anlage dem Zweckverband Burg Abenberg und beherbergt ein Burgmuseum, das Klöppelmuseum sowie Hotel und Restaurant.3, 4, 7
Stammsitz der Grafen von Abenberg
Die Grafen von Abenberg gründeten die Burg als ihren Stammsitz. Sie herrschten nach EBIDAT über Radenzgau und Rangau und waren Vögte des Bistums Bamberg.2 Graf Adalbert II. (vor 1040 - nach 1059) gab Burg und Stadt mit der Kurzform "Abo" seines Namens den Namen.2 Wohl unter ihm entstand eine erste Burg, überwiegend aus Holz. Der Betreiber nennt dafür 1040, die Ausgrabungen deuten nach EBIDAT auf die Zeit gegen 1050.2, 3 Die Denkmalliste spricht allgemein von einem Vorgängerbau des 11./12. Jahrhunderts.1
Graf Rapoto ersetzte die Holzburg durch einen Steinbau. EBIDAT datiert ihn auf 1130 bis 1140, der Betreiber auf um 1120/1140.2, 3 Diese erste Steinburg war noch deutlich kleiner als die heutige. Ihre Hauptburg maß etwa 40 mal 40 Meter, umzogen von einer knapp zwei Meter starken Ringmauer und einem Sohlgraben.2, 3 In ihrer Mitte stand ein frei stehender Wohnturm von 15,6 mal 14,6 Metern Grundfläche mit 2,4 Meter dicken Sandsteinmauern.2, 3 Wo er stand, zeigen heute Pflastersteine im Burghof.3
Mit Graf Friedrich II. erlosch das Geschlecht nach EBIDAT und Betreiber um 1200.2, 3 Die Ensemblebeschreibung der Denkmalliste nennt dagegen 1230 als Jahr des Aussterbens.1
Unter den Burggrafen von Nürnberg
Über Sophia, die Erbtochter Friedrichs, fiel Abenberg an die Hohenzollern, die damals Burggrafen von Nürnberg waren.2 Zwischen 1230 und 1250 ließen sie die alte Burg teilweise neu errichten. Die Denkmalliste beschreibt das Ergebnis als einheitliche Anlage dieser Jahre.1, 2 Der Betreiber schreibt den Neubau Konrad von Zollern zu.3
Die Hauptburg wuchs dabei auf etwa 50 mal 75 Meter, also ungefähr auf das Doppelte. Die neue Ringmauer aus Buckelquadern war an der exponierten Ostseite wie eine Schildmauer verstärkt und hatte einen vorgelagerten Zwinger.2 Man betrat die Burg nun durch ein Tor an der Südostecke, ein Halsgraben schied Haupt- und Vorburg.2 Vom Palas, den man mittig an die südliche Ringmauer setzte, blieben zwei Fensterkammern: Spitzbogenfenster mit Sitzbänken. Der Bau war 15 Meter lang.2, 3
Amtssitz des Hochstifts Eichstätt
1296 verkauften die Burggrafen die Burg an das Hochstift Eichstätt, das hier ein Pflegamt einrichtete.1, 2, 3 Unter Bischof Konrad II. (1297-1305) erhielt die Stadt eine Befestigung, die an die Ringmauer der Burg anschloss.1 Um 1300 entstand am Nordwesteck ein viereckiger Turm, der Vorläufer des heutigen Schottenturms.2 Der Betreiber erwähnt zudem einen Umbau um 1500 mit einem neuen Turm im Norden und einem Anbau am Hauptgebäude.3
Bis ins 17. Jahrhundert wurde vielfach umgebaut. 1467 entstanden im Osten das Pflegerhaus und eine Schlosskapelle, ab 1496 weitere Wirtschaftsgebäude, 1614 ein Pferdestall im Hof.1, 2 Das Pflegerhaus wurde später aufgestockt: Die Denkmalliste nennt dafür dendrochronologisch 1615, EBIDAT 1620.1, 2 Die Burgscheune setzt die Denkmalliste auf 1662, EBIDAT nennt für eine Scheune 1679.1, 2
Für 1662 verzeichnet EBIDAT den Abbruch mehrerer Bauten, darunter wohl Wohnturm und Palas.2 Der Betreiber lässt den Wohnturm dagegen nur bis ins 16. Jahrhundert bestehen.3 Im 18. Jahrhundert verfiel die Anlage, 1799 stürzte die Kapelle St. Otmar ein.2
Mit der Säkularisation endete die Eichstätter Zeit, nach dem Betreiber 1803, nach EBIDAT 1806.2, 3 Das Königreich Bayern verkaufte die Burg laut EBIDAT zum Abbruch an Max Freiherr von Welden. Der Abbruch unterblieb nach derselben Quelle bis auf den Bergfried. Für 1830 nennt EBIDAT den Abbruch des Bergfrieds in der Südwestecke.2
Privatbesitz und Burgenromantik
Im 19. Jahrhundert folgten private Besitzer aufeinander. 1852 kaufte der Hopfenhändler Anton Hofmann die Burg. Nach EBIDAT holte er Steine aus dem Pflegamtshaus für sein neues Wohnhaus im Ort.2 1875 erwarb sie der Münchner Kunsthändler K. J. Zwerschina. Er begann mit der Sanierung, ließ den kleinen Bergfried "Luginsland" wiederherstellen und Otmarsturm sowie Stilla-Türmchen neu bauen.2 Die Denkmalliste datiert den Südwestturm mit Zinnenkranz auf 1875/76, die beiden Türmchen der Ringmauer auf um 1875/76.1
1881 kaufte der Kammersänger Anton Schott die verwilderte, zugewachsene Burg.2, 3 Er wollte sie im neugotischen Stil umgestalten, doch nach dem Betreiber reichte das Geld nur für einen Teil der Pläne.3 Umgesetzt wurde vor allem der sechsgeschossige Schottenturm, der das Nassauer Haus in Nürnberg zum Vorbild hat. Die Denkmalliste datiert ihn auf 1884/85.1, 3 1884 kam die neugotische Burgkapelle hinzu, nach EBIDAT ein Bau außerhalb der Burg.1, 2 Bis 1913 liefen Schotts Arbeiten, danach verfiel die Burg erneut.2
Zweckverband und Museen
1982 kaufte die Stadt Abenberg eine Hälfte der Burg, 1984 den Rest.2 Gemeinsam mit dem Landkreis Roth und dem Bezirk Mittelfranken gründete sie den Zweckverband Burg Abenberg, der Eigentümer wurde.2, 3 Von 1986 bis Mitte der 1990er-Jahre wurde die Anlage saniert und für kulturelle Nutzungen umgebaut. In diese Jahre fallen auch Ausgrabungen von 1988 bis 1992 und eine Bauforschung 1995/96.2
2001 eröffnete in den Burggebäuden das Klöppelmuseum.2 Es widmet sich einem Handwerk, das Abenberg nach Angaben des Betreibers seit 400 Jahren prägt.9 Das Burgmuseum zeigt unter dem Titel "1000 Jahre Burgträume" eine interaktive Ausstellung, die vom mittelalterlichen Turnierwesen bis zum heutigen Feuertanzfestival reicht.8
Chronik
11. Jh. - 2001- 1. Hälfte 11. JahrhundertGründungErste, überwiegend hölzerne Burg der Grafen von Abenberg, wohl unter Graf Adalbert II.2
- 1130-1140UmbauGraf Rapoto ersetzt die Holzburg durch eine Steinburg mit großem Wohnturm2
- nach 1200BesitzwechselNach dem Aussterben der Grafen von Abenberg erben die Burggrafen von Nürnberg die Burg2, 3
- um 1230-1250UmbauNeubau und Erweiterung der Hauptburg mit Palas und neuem Tor unter den Burggrafen von Nürnberg1, 2
- 1296BesitzwechselVerkauf an das Hochstift Eichstätt, das ein Pflegamt einrichtet1, 2, 3
- um 1300UmbauViereckiger Turm am Nordwesteck, Vorläufer des Schottenturms2
- 1467FertigstellungBau des Pflegerhauses im Osten1, 2
- 1662UmbauAbbruch mehrerer Burggebäude2
- 1799ZerstörungEinsturz der Kapelle St. Otmar2
- 1830ZerstörungAbbruch des Bergfrieds in der Südwestecke2
- 1852BesitzwechselKauf durch den Hopfenhändler Anton Hofmann2
- 1875BesitzwechselKauf durch den Münchner Kunsthändler K. J. Zwerschina2
- ab 1875UmbauBeginn der Sanierung, Wiederherstellung des Luginslands, neue Türme1, 2
- 1881BesitzwechselKauf durch den Kammersänger Anton Schott2, 3
- 1884-1885UmbauBau des Schottenturms nach dem Vorbild des Nassauer Hauses in Nürnberg1, 3
- 1884FertigstellungNeugotische Burgkapelle1, 2
- 1982BesitzwechselDie Stadt Abenberg erwirbt eine Hälfte der Burg2
- 1984BesitzwechselDie Stadt erwirbt den übrigen Teil2
- ab 1986RestaurierungSanierung und Umbau für kulturelle Nutzungen bis Mitte der 1990er-Jahre2
- 2001NutzungsänderungEröffnung des Klöppelmuseums2
Besitz und Herrschaft
- um 1200-1296Burggrafen von Nürnberg (Hohenzollern)2, 3Erbe durch Heirat mit der Erbtochter Sophia
- ab 1296Hochstift Eichstätt1, 2, 3Kauf, Sitz eines Pflegamts bis zur Säkularisation
- 1852-1875Anton Hofmann2Kauf durch den Hopfenhändler
- 1875-1881K. J. Zwerschina2Kauf durch den Münchner Kunsthändler
- ab 1881Anton Schott2, 3Kauf durch den Kammersänger
- ab 1982Stadt Abenberg21982 eine Hälfte, 1984 der übrige Teil
- 2026Zweckverband Burg Abenberg3Eigentümer, getragen von Stadt Abenberg, Landkreis Roth und Bezirk Mittelfranken
- 1040..um 1200Grafen von Abenberg2, 3Gründer, Stammsitz bis zum Aussterben des Geschlechts
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Nach EBIDAT nimmt die Anlage einen Bergsporn ein, der Galgenberg heißt und nach Südwesten ausläuft. Ein tiefer Halsgraben sichert sie. Von der Vorburg, die einst im Osten lag, ist nichts mehr zu sehen.2 EBIDAT nennt sie die größte Burganlage im Landkreis Roth.2
Die Ringmauer aus Sandsteinquadern ist mittelalterlich, an ihrer Südostecke öffnet sich das spitzbogige Burgtor.1 Aborterker im Mauerverlauf verraten, wo einst Burgmannenhäuser standen.2 Von den alten Gebäuden stehen noch ein größerer Bau im Nordosteck und im Osten das Pflegerhaus von 1467. Es ist ein viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit polygonalem, zweigeschossigem Eckerker.1, 2
Den Nordwesten beherrscht der Schottenturm mit Pyramidendach, auskragendem Fachwerkgeschoss und spitzbehelmten Ecktürmchen.1, 2 Der Südwestturm reicht im Kern in die Bauzeit um 1230-1250 zurück.1 Über den früheren Graben an der Ostseite führt eine zweibogige Steinbrücke mit zwei barocken allegorischen Figuren. Sie wurde 1656 repariert, die Figuren kamen erst im 19. Jahrhundert hierher.1
Südlich der Burg liegt der terrassierte Schlossgarten mit Zinnenmauer und einem Gartenhäuschen des 18. Jahrhunderts.1 Archäologische Befunde im Burgbereich, auch von Vorgängeranlagen, sind zusätzlich als Bodendenkmal geschützt.1
Besonderheiten
- Turnierwiese: Wolfram von Eschenbach nennt im "Parzival" den "anger ze abenberc" und beschwert sich über den schlechten Zustand dieser Turnierwiese. Gemeint ist die ummauerte Rasenfläche direkt südlich der Hauptburg. Bei keiner anderen bayerischen Burg ist laut EBIDAT eine Turnierwiese nachgewiesen. Als Lesefund stammt von dort ein Armbrustbolzen.2
- Tannhäuser: Graf Friedrich II. zeichnete sich im Kreuzzug Barbarossas durch Tapferkeit aus. Tannhäuser rühmte ihn dafür als "jugendlicher Held von Abenberc".2
- Älteste Ansicht: Die "Mappa de Wildfuhr Schwabach gegen Abenberg" von 1537 im Staatsarchiv Nürnberg enthält nach dem Betreiber die älteste erhaltene Abbildung der Burg. Darauf ist ein großer Viereckturm zu sehen. Wahrscheinlich ist das der damals noch genutzte Wohnturm.3
- Klöppelspitze: Die Klöppelschule des Ortes entstand 1913 als Berufsfachschule für Textil, heute bietet sie Kurse an. Im Museum hebt der Betreiber die Metallklöppelspitze hervor; sie hängt mit der leonischen Drahtindustrie in der Gegend zusammen.9
Heutiger Zustand
Erhalten sind die Ringmauer mit Tor, das Pflegerhaus, ein Bau im Nordosten und die Reste des Palas. Wohnturm, Palasbau und alter Bergfried fehlen, dafür prägen die Türme des 19. Jahrhunderts das Bild.1, 2 In der Burg befinden sich das Burgmuseum und das Klöppelmuseum, daneben das Restaurant MUNDart und ein Burghotel.4, 7
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich4
- Öffnungszeiten
- Burgmuseum und Klöppelmuseum: März bis Oktober Di-So 11-17 Uhr
November bis Februar Do-So 11-17 Uhr
An Feiertagen geöffnet, auch Ostermontag und Pfingstmontag
Geschlossen 24.-27.12. und 31.12.2026 (Stand 19.10.2026)4 - Eintritt
- Museumsticket (Burgmuseum, Klöppelmuseum und Sonderausstellungen): Erwachsene 5 €, ermäßigt 3,50 €, 6-17 Jahre 2,50 €, unter 6 Jahren frei, Familien 10 €
Ermäßigung für Schüler, Studierende, Rentner, Inhaber der Ehrenamtskarte und Gruppen ab 15 Personen
Öffentliche Burgführung: Erwachsene 3 €, 6-17 Jahre 2 €, unter 6 Jahren frei (Stand 19.10.2026)4 - Führungen
- Burgführung "Von Turm zu Turm": März bis Oktober jeden Sonntag 13.30 Uhr
Rundweg-Führung "Von der Burg zur Stadt": März bis Oktober am ersten Sonntag 11 Uhr
Familienführung "Komm wir finden einen Schatz!": Januar bis Dezember am letzten Sonntag 15 Uhr
Führungen im Klöppelmuseum und im Burgmuseum auf Anfrage
Gruppenführungen ganzjährig, auch außerhalb der Öffnungszeiten und auf Englisch: 40 € pauschal bis 25 Personen, Museumsführung zuzüglich ermäßigtem Eintritt4, 5 - Parken
- Pkw-Besucherparkplätze unterhalb der Burg. Kein Busparkplatz, keine direkte Zufahrt für Busse. Bei größeren Veranstaltungen im Ort parken.4
- Bus und Bahn
- Linie 605 ab Bahnhof Roth (Roth-Abenberg-Spalt), Linie 607 ab Bahnhof Schwabach (Schwabach-Abenberg-Spalt).4
- Fußweg
- Vom Parkplatz kurzer Fußweg in den Burghof. Ausstieg für Gruppen an der Grund- und Mittelschule (Güssübelstraße 2) oder am Stillaplatz, von dort jeweils etwa 5-10 Minuten zu Fuß.4
- Gastronomie
- Restaurant MUNDart und Burghotel in der Burg, Tel. 09178 982990.7
- Familien
- Familienführung am letzten Sonntag, 15 Uhr; Familienticket 10 €. Kindergeburtstage auf der Burg buchbar (pauschal, höchstens 12 Kinder).4, 5
- Barrierefreiheit
- teilweise: Burghof, Rosengarten und Turnierplatz vom Parkplatz ohne Stufen erreichbar, Kopfsteinpflaster bzw. Schotter und leichte Steigungen; bei Bedarf Zufahrt bis zum Museumseingang im Burghof nach Anmeldung (09171 814200)
Burgmuseum: Aufzug bis zur Dauerausstellung im 2. OG, Treppenlift zu den Sonderausstellungen im 3. OG, behindertengerechte Toiletten im Keller per Aufzug
Klöppelmuseum: Erdgeschoss ebenerdig und schwellenlos, Obergeschoss nur über eine Treppe4 - Hunde
- nur im Außenbereich: Hunde auf dem Burggelände erlaubt, nicht in den Museumsräumen.4
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die beiden Museen sind von März bis Oktober dienstags bis sonntags geöffnet, von November bis Februar donnerstags bis sonntags.4 Von März bis Oktober findet jeden Sonntag eine Burgführung statt, Familienführungen gibt es das ganze Jahr am letzten Sonntag.5 Burghof, Rosengarten und Turnierplatz sind vom Parkplatz aus ohne Stufen erreichbar, der Weg ist aber gepflastert oder geschottert. Hunde dürfen aufs Gelände, nicht aber in die Museen.4
Der Rundweg "Von der Burg zur Stadt" führt an 15 Stationen vorbei, unter anderem an Resten der Stadtmauer und einem alten Steinbruch. Für die rund 1,5 Kilometer rechnet der Betreiber 40 bis 50 Minuten.10
Anreise
Die Burg hat die Adresse Burgstraße 16 in Abenberg. Pkw-Parkplätze liegen unterhalb der Anlage, von dort ist es nicht weit bis in den Burghof.4 Busse können nicht bis zur Burg fahren, Gruppen steigen an der Grund- und Mittelschule oder am Stillaplatz aus. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man Abenberg über die Linie 605 ab Bahnhof Roth oder die Linie 607 ab Bahnhof Schwabach.4
Umgebung und weitere Ziele
Nach den Steinmetzzeichen arbeiteten laut EBIDAT am Ausbau um 1230-1250 dieselben Bauleute wie an der Burg Cadolzburg.2 Sie liegt rund 25 Kilometer Luftlinie entfernt. Etwa ebenso weit ist es zur Nürnberger Burg. Rund 9 Kilometer Luftlinie entfernt liegt Schloss Ratibor.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Roth, das ganze Land die Seite Bayern.
Lage und Karte
49.2433° N · 10.9632° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Burgen und Schlösser in der Nähe
- Schloss Ratibor 9,2 km
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Denkmalliste Abenberg: Baudenkmal D-5-76-111-7 (Burg), Ensemble Altstadt, Bodendenkmal D-5-6731-0032 (Stand 15.10.2026)Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Abenberg, EBIDAT-ID 7186 (Stefan Eismann)Europäisches Burgeninstitut, Deutsche Burgenvereinigung, abgerufen am 19.10.2026
- Ein großes Stück GeschichteZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- BesucherinfosZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- Führungen Burg und MuseenZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- ImpressumZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- Hotel und RestaurantZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- Burgmuseum AbenbergZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- Klöppelmuseum AbenbergZweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- Rundweg "Von der Burg zur Stadt"Zweckverband Burg Abenberg, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Abenberg (Kartenobjekt way/28264492)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 19.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Schloss · 9,2 kmSchloss Ratibor
Schloss · 20,3 kmResidenz Ellingen
Burg · 25,2 kmNürnberger Burg
Burg · 25,4 kmBurg Cadolzburg
Bildnachweise
- Schloss Ratibor: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Residenz Ellingen: Foto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Nürnberger Burg: Foto: I, ArtMechanic · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Cadolzburg: Foto: Simon Koopmann · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons