Residenzschloss Ludwigsburg
Barockes Residenzschloss der Herzöge von Württemberg, ab 1704 für Eberhard Ludwig erbaut und später Sommerresidenz König Friedrichs I.

Steckbrief
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Besichtigung
- nur mit Führung28
- Öffnungszeiten
- Schloss: Innenräume nur mit Führung (Zeiten siehe Führungen)28Alle Angaben
- Eintritt
- Schloss mit Führung "Herzog" oder "Herzogin": Erwachsene 10 €, ermäßigt 5 €, Familien 25 €, Gruppen ab 20 Personen 9 € pro Person29Alle Angaben
- Website
- schloss-ludwigsburg.de36
- Koordinaten
- 48.89938, 9.19607
Inhalt 18 Abschnitte
- Überblick
- Vom Jagdquartier zur Dreiflügelanlage
- Residenz und Stadt
- Frisoni und die Vierflügelanlage
- Carl Eugen: Rokoko und Theater
- Friedrich: das königliche Sommerschloss
- Vom Königsschloss zum Museum
- Restaurierung der Königswohnungen
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Das Residenzschloss Ludwigsburg liegt im Zentrum der Stadt Ludwigsburg, die Herzog Eberhard Ludwig von Württemberg neben seinem Schloss gründete. Ab 1704 entstand hier zunächst ein Jagdquartier. In knapp drei Jahrzehnten wuchs daraus eine Vierflügelanlage aus 18 Gebäudeteilen mit über 450 Zimmern.1, 2, 12, 27
Heute betreuen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg das Schloss. Die Prunkräume aus Barock, Rokoko und Klassizismus sind nur bei einer Führung zu sehen. Dazu kommen das Schlosstheater mit Bühnenmaschinerie von 1758, Keramik- und Modemuseum des Landesmuseums Württemberg, ein Kindermuseum und das Lapidarium. Die Schlösserverwaltung nennt das Schloss "eines der größten im Original erhaltenen barocken Bauwerke in Europa".15, 18, 25, 28, 36
Vom Jagdquartier zur Dreiflügelanlage
Am Anfang stand der Erlachhof, ein Jagdhaus. An seiner Stelle errichtete Baumeister Philipp Josef Jenisch ab 1704 den heutigen Alten Hauptbau. In den ersten Jahren sollte er dem Herzog als Jagdquartier dienen.1, 2 Schon 1702 hatte Eberhard Ludwig einen Jagdorden gestiftet, den Hubertusorden. Das neue Schloss wurde zu dessen Versammlungsort.38
Aus Brandenburg kam 1707 Johann Friedrich Nette nach Württemberg. Nach seinen Plänen erhielt der Alte Hauptbau den Jagd- und den Spielpavillon an seinen Seiten, verbunden durch Galerieflügel. Nach Süden kamen zwei Seitenflügel hinzu, im Westen der Ordensbau, im Osten der Riesenbau. Damit umgaben drei Flügel einen großen Hof.1, 4 Die Gebäudeseite der Schlösserverwaltung datiert Nettes Bauten auf 1707 bis 1716. Ihre Frisoni-Seite lässt Frisoni aber schon 1715 die Bauleitung übernehmen.1, 4
Residenz und Stadt
Als Vorbild des Herzogs nennt die Schlösserverwaltung Versailles.3 Ab 1709 warb der Herzog mit Erlassen und Steuervergünstigungen um Bürger, die in Ludwigsburg bauen sollten.15 Angelegt wurde die Stadt ab 1715 nach einem Planmodell des Baumeisters Donato Giuseppe Frisoni, 1718 erhielt sie das Stadtrecht.4, 26 Im selben Jahr verlegte Eberhard Ludwig seinen ganzen Hof nach Ludwigsburg. Schloss und Stadt waren damit Residenz und Hauptstadt des Landes.3, 17
Frisoni und die Vierflügelanlage
Nach Nettes überraschendem Tod wurde der Italiener laut der Frisoni-Seite 1715 Leiter des Schlossbauwesens. Er war 1709 als Stuckateur nach Ludwigsburg gekommen, eine architektonische Fachausbildung hatte er nicht. Der Herzog setzte ihn gegen den Willen der Baukommission ein.1, 4
Schlosskapelle und Ordenskapelle fügte Frisoni nach Angaben der Schlösserverwaltung nach Plänen Nettes an. Der Bau der Schlosskapelle, der heutigen Schlosskirche, begann 1716. Bis 1722 folgten der Westliche und der Östliche Kavaliersbau für die hohen Hofbeamten.1, 4, 5
Nach der Zeitreise der Schlösserverwaltung zeichnete Frisoni schon 1714 ein viel größeres neues Schloss, abgesetzt von den alten Bauten und durch lange Galerien angebunden.12 Die Gebäudeseite nennt dagegen mehrere Alternativentwürfe ab 1721, erst danach erhielt Frisoni den Auftrag.1 Ausgeführt wurde der Neue Hauptbau auf der Südseite des Hofes, zwei Verbindungsgalerien machten die Anlage zur Vierflügelanlage. Die Schlösserverwaltung datiert den Bau auf 1724 bis 1733, an anderer Stelle auf 1726 bis 1733.1, 4
1733 war die Gesamtanlage nach der Monumentbroschüre vollendet. Die herrschaftlichen Wohnungen im ersten Obergeschoss des Neuen Hauptbaus waren beim Tod Eberhard Ludwigs im selben Jahr aber noch nicht fertig.6, 17 Auch der Theaterbau entstand noch unter ihm, von 1729 bis 1733.7 Eberhard Ludwigs Nachfolger kehrten nach Stuttgart zurück.3
Carl Eugen: Rokoko und Theater
Carl Eugen richtete sich sein Appartement eine Etage höher ein, im zweiten Obergeschoss des Neuen Hauptbaus. Die Ausstattung im Stil des Rokoko entwarf von 1757 bis 1759 der Franzose Philippe de la Guêpière.6, 11
1758 ließ Carl Eugen den Theaterbau mit Bühnen- und Zuschauerhaus ausstatten, am 23. Mai fand die erste Vorstellung statt. La Guêpière gestaltete den Zuschauerraum als Logen-Rangtheater. Die Bühnentechnik entwarf der Maschinist Johann Christian Keim.7
Von 1765 bis 1775 diente Ludwigsburg Carl Eugen noch einmal als Residenz.3
Friedrich: das königliche Sommerschloss
Friedrich, später erster König von Württemberg, und seine Frau Charlotte Mathilde lebten ab 1797 im Sommer in Ludwigsburg.3 Friedrich nahm die Königswürde am 1. Januar 1806 mit einem Festakt in Stuttgart an.9
Hofbaumeister Nikolaus Friedrich von Thouret gab vielen Räumen eine klassizistische Ausstattung.9, 12 Unter seiner Leitung wurden im Ordenssaal ab 1804 die barocken Stuckaturen durch Wandpfeiler ersetzt, Anlass war Friedrichs Rangerhöhung. Bei seinen Sommeraufenthalten nutzte der König den Saal als Thronsaal.8
Im Neuen Hauptbau fasste Friedrich die Räume westlich des Marmorsaals zu einem Appartement mit zwölf Zimmern zusammen. Die Schlösserverwaltung datiert dies auf 1802 bis 1811, die Umgestaltung insgesamt an anderer Stelle auf 1803 bis 1814.6, 9
Ab 1811 modernisierte Thouret den Zuschauerraum des Theaters, die Bühne blieb unverändert.7 1815 erhielt er den Auftrag, den barocken Festsaal in der Mitte des Neuen Hauptbaus umzubauen, den heutigen Marmorsaal.10 Charlotte Mathilde hatte ihre Wohnräume in der östlichen Hälfte des Neuen Hauptbaus. Ihre Räume sind nach Angaben der Schlösserverwaltung fast unverändert erhalten. Nach Friedrichs Tod 1816 blieb sie als Witwe im Schloss.6, 9, 12
1798 ordnete Friedrich die Neugestaltung des lange vernachlässigten Gartens an. Links und rechts des Neuen Hauptbaus legte man für das Paar zwei private Gärten an, den Friedrichs- und den Mathildengarten. Östlich des Schlosses steht seit 1802 die Emichsburg, eine künstliche Ruine.16
Vom Königsschloss zum Museum
1819 verkündete König Wilhelm I. im Ordenssaal die Verfassung des Königreichs Württemberg.8, 12 Hundert Jahre später, am Abend vor der Verabschiedung der ersten demokratischen Verfassung, fand hier der offizielle Festakt dazu statt.8, 13
Nach dem Ende der Monarchie übernahm 1919 die Staatsverwaltung das Schloss, Behörden zogen in die früheren Räume des Hofes. Mitglieder der Königsfamilie wohnten weiter hier, zuletzt Prinzessin Olga von Schaumburg-Lippe bis zu ihrem Tod 1932.3, 12, 13 Ab 1920 gab es täglich Führungen, das frühere Königsschloss war nun Museum.12
Nach Angaben der Schlösserverwaltung überstand das Ensemble alle Kriege bis auf geringe Schäden.3
Für das Jubiläum 1954 legte man die Gärten neu an, zum Teil nach historischem Bestand, zum Teil frei nach barocken Vorbildern. Im selben Jahr wurde das Blühende Barock als Gartenschau gegründet.15, 16 Am 9. September 1962 hielt Charles de Gaulle im Ehrenhof vor rund 20.000 Menschen seine Rede an die deutsche Jugend.14 Zur 300-Jahr-Feier 2004 eröffneten vier Museen, darunter Keramik- und Modemuseum des Landesmuseums Württemberg.17, 18
Restaurierung der Königswohnungen
Seit 2019 werden die königlichen Wohnungen im Neuen Hauptbau restauriert und wieder eingerichtet. Von 2019 bis 2021 wurden zuerst 250 Fenster saniert und die Deckenkonstruktion statisch ertüchtigt. 2022 entstand das Restaurierungskonzept, seit Juni 2023 wird die Raumschale des Königsappartements restauriert.17, 22
Insgesamt sollen 35 Räume ihren ursprünglichen Zustand zurückerhalten, fast 2.000 Kunstobjekte werden konserviert. Für das Projekt sind rund sieben Millionen Euro vorgesehen.21, 22 Am Europäischen Tag der Restaurierung, dem 18. Oktober 2026, sind die noch weitgehend leeren Appartements des Königs einen Tag lang zu sehen. Ab November kündigt die Schlösserverwaltung Sonderführungen mit Anmeldung an.22, 40
Chronik
1704 - 2023- 1704BaubeginnBaumeister Philipp Josef Jenisch beginnt den Alten Hauptbau an der Stelle des Jagdhauses Erlachhof1, 2, 17, 27
- ab 1707UmbauErweiterung zur Dreiflügelanlage nach Plänen Johann Friedrich Nettes: Jagd- und Spielpavillon, Galerieflügel, Ordensbau und Riesenbau1, 4
- 1716BaubeginnBau der Schlosskapelle (heute Schlosskirche) begonnen5
- 1718NutzungsänderungEberhard Ludwig verlegt den Hof nach Ludwigsburg, Schloss und Stadt werden Residenz3, 17
- bis 1722FertigstellungWestlicher und Östlicher Kavaliersbau für die hohen Hofbeamten1
- 1729BaubeginnTheaterbau unter Eberhard Ludwig errichtet (bis 1733)7
- 1733FertigstellungNeuer Hauptbau mit Verbindungsgalerien schließt die Vierflügelanlage; herzogliche Wohnungen im ersten Obergeschoss beim Tod Eberhard Ludwigs noch unfertig1, 4, 6, 17
- 1757-1759UmbauRokoko-Ausstattung des Appartements Carl Eugens im zweiten Obergeschoss des Neuen Hauptbaus nach Entwürfen von Philippe de la Guêpière6
- 1758UmbauEinbau von Bühnen- und Zuschauerhaus in den Theaterbau, erste Vorstellung am 23. Mai7
- 1765-1775NutzungsänderungHerzog Carl Eugen nutzt Ludwigsburg erneut als Residenz3
- ab 1797NutzungsänderungFriedrich und Charlotte Mathilde wohnen in den Sommermonaten im Schloss3
- ab 1798UmbauFriedrich ordnet die Neugestaltung des Schlossgartens an, Friedrichsgarten und Mathildengarten16
- ab 1804UmbauKlassizistische Umgestaltung des Ordenssaals unter Leitung von Hofbaumeister Thouret8
- 1809UmbauBibliothek des Königs nach Entwurf Thourets11
- ab 1811UmbauZuschauerraum des Schlosstheaters durch Thouret klassizistisch modernisiert7
- ab 1815UmbauAuftrag an Thouret, den barocken Festsaal zum Marmorsaal umzubauen10
- 1919NutzungsänderungDie Staatsverwaltung übernimmt das Schloss, Behörden ziehen in die früheren Hofräume3
- 1920NutzungsänderungDas Schloss wird Museum mit täglichen Führungen12
- 1932NutzungsänderungTod von Prinzessin Olga von Schaumburg-Lippe, der letzten Bewohnerin aus der früheren Herrscherfamilie12, 13
- 1954RestaurierungGärten zur 250-Jahr-Feier wieder angelegt, teils nach historischer Form, teils nach barocken Ideen; Gründung des Blühenden Barock15, 16
- 1987-1995RestaurierungRestaurierung der originalen Kulissen des Schlosstheaters7
- 2004NutzungsänderungZur 300-Jahr-Feier eröffnen vier Museen, darunter Keramik- und Modemuseum des Landesmuseums Württemberg17, 18
- 2019-2021RestaurierungSanierung von 250 Fenstern im Neuen Hauptbau und statische Ertüchtigung der Decken als Auftakt der Restaurierung der Königswohnungen22
- ab Juni 2023RestaurierungArbeiten an der Raumschale des Königsappartements22
Besitz und Herrschaft
- 1704-1918Herzöge, ab 1806 Könige von Württemberg1, 3, 9, 13Landesherren, Bauherren und Bewohner bis zum Ende der Monarchie im November 1918
- 2026Land Baden-Württemberg23, 24Eigentümer, als Kulturliegenschaft des Landes 2026 belegt
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Das Schlosstheater liegt im Ostflügel der Anlage.17 Im Alten Hauptbau sind viele Deckenfresken aus der Bauzeit erhalten, etwa im Junozimmer um 1709. Hinter einer verspiegelten Tür lag eine verborgene Treppe. Sie führte hinab zum Schlafzimmer der Mätresse des Herzogs, Wilhelmine von Grävenitz.2
Die Schlosskirche ist ein Zentralbau. Ihr Deckengemälde von Carlo Carlone zeigt die Verherrlichung der Heiligen Dreifaltigkeit. Heute wird sie katholisch genutzt. Die Ordenskapelle war früher die evangelische Hofkapelle, ihre Deckenbilder malte Livio Retti.5, 8
Besonderheiten
- Schlosstheater: Rund 140 originale Kulissen und Dekorationsstücke sind erhalten, genug für 16 vollständige Bühnenbilder. Restauriert wurden sie von 1987 bis 1995, seit 1998 steht auf der Bühne jeweils eine Kopie. Die Schlösserverwaltung nennt das Haus "eines der ältesten erhaltenen Schlosstheater in Europa".7
- Ordenssaal: Vor dem Bau des Neuen Hauptbaus war er der größte Raum des Schlosses. Heute ist er für die Schlösserverwaltung "der einzig erhaltene Thronsaal in Württemberg".8
- Fürstengruft: Unter der Schlosskirche stehen die Särge von Eberhard Ludwig, Carl Eugen und König Friedrich I. sowie weiterer Mitglieder des Hauses Württemberg.5
- Keramikmuseum: Das Landesmuseum zeigt im Neuen Hauptbau auf rund 2.000 Quadratmetern nach eigenen Angaben den weltweit größten Bestand an Ludwigsburger Porzellan. Die knapp 800 Stücke italienischer Majolika kaufte Herzog Carl Eugen bei Kunsthändlern in Augsburg und Nürnberg.18, 19
- Modemuseum: Im Festinbau zeigt das Landesmuseum rund 700 Kleidungsstücke und Accessoires vom 18. bis zum 20. Jahrhundert.18, 20
Heutiger Zustand
Das Schloss gehört dem Land Baden-Württemberg und wird von den Staatlichen Schlössern und Gärten betreut.23, 24, 25 Das Appartement Carl Eugen und die Barockgalerie sind derzeit geschlossen, die Königswohnungen wegen der Restaurierung nicht zu besichtigen.28
Das Schloss ist auf drei Seiten von einer großen Parkanlage umgeben.15 Für die Gartenschau Blühendes Barock ist die Blühende Barock Gartenschau Ludwigsburg GmbH zuständig. Nach Angaben der Schlösserverwaltung ist sie ein eigenes Unternehmen und gehört nicht zum Schloss.32
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- nur mit Führung28
- Öffnungszeiten
- Schloss: Innenräume nur mit Führung (Zeiten siehe Führungen)
Keramikmuseum: 1. April-31. Oktober Sa und So 10-17 Uhr, geschlossen am 10., 11. und 24. Oktober 2026; 1. November-31. März geschlossen
Modemuseum: 1. April-30. Oktober Sa, So und Feiertag 10-17 Uhr; 23. Dezember-10. Januar Sa und So 10-17 Uhr; sonst geschlossen
Lapidarium: 1. April-Ende Oktober Mo-Fr 11-16 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-17 Uhr; im Winter geschlossen
Theatermuseum: 1. April-30. Oktober Mo-Fr 11-16 Uhr, Sa, So und Feiertag geschlossen; 31. Oktober-31. März geschlossen
Kinderreich: ganzjährig Sa 14-16 Uhr, nur als Spielzeit ab 14 Uhr mit Anmeldung
Appartement Carl Eugen und Barockgalerie derzeit geschlossen; Königswohnungen wegen Restaurierung nicht zu besichtigen
Stand Oktober 2026, Seite ohne Jahresangabe28 - Eintritt
- Schloss mit Führung "Herzog" oder "Herzogin": Erwachsene 10 €, ermäßigt 5 €, Familien 25 €, Gruppen ab 20 Personen 9 € pro Person
Zusätzliche Führung: 5 €, ermäßigt 2,50 €, Familien 12,50 €
Ein Museum nach Wahl mit Audioguide: 4 €, ermäßigt 2 €, Familien 10 €
Kinderreich: 10 €, ermäßigt 5 €, Familien 25 €
Sonderführungen: 13 €, ermäßigt 6,50 €
Ermäßigt u. a. Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studenten bis 28 Jahre, Freiwilligendienst und freiwilliger Wehrdienst, Menschen mit einem Grad der Behinderung ab 50 (jeweils mit Nachweis); als Erwachsene gelten Personen ab 15 Jahren
Kombiticket "Barockerlebnis" mit dem Blühenden Barock; Schlosscard gültig (Preise ohne Jahresangabe, Stand Oktober 2026)29 - Führungen
- Standardführungen "Herzog" und "Herzogin", je etwa 1 Stunde, höchstens 30 Personen, Treffpunkt Besucherzentrum, Karten an der Schlosskasse
Beide Führungen 28. März-31. Oktober täglich 10-17 Uhr halbstündlich
"Herzog" 1.-30. November Mo-Fr 13 und 14 Uhr, Sa, So und Feiertag 11.30-15.30 Uhr stündlich; 1.-22. Dezember Mo-Fr 13 und 14 Uhr, Sa, So und Feiertag 10.30-16.30 Uhr stündlich; 23. Dezember-6. Januar täglich 10.30-16.30 Uhr stündlich
"Herzogin" 2. November-22. Dezember Mo-Fr 11, 12, 15 und 16 Uhr, Sa, So und Feiertag 11-16 Uhr stündlich; 23. Dezember-10. Januar täglich 10-17 Uhr stündlich
Führung auf Englisch 1. August-30. März täglich 11.15, 13.15 und 15.15 Uhr
Familienführung sonn- und feiertags 13 und 14.30 Uhr, Anmeldung erforderlich
Sonderführungen durch das Appartement des Königs ab November 2026 angekündigt: etwa 1 Stunde, höchstens 30 Personen, Anmeldung erforderlich, Termine noch offen (Stand 09.10.2026)
Wegen der Größe der Anlage zeigt jede Führung nur eine Auswahl der Räume (Stand Oktober 2026)28, 30, 31, 40 - Parken
- 670 öffentliche, kostenpflichtige Pkw-Parkplätze in Laufentfernung, z. B. Parkhaus Marstall. Kostenlose Parkplätze für Reisebusse und Wohnmobile. Drei Plätze für mobilitätseingeschränkte Gäste im vorderen Schlosshof (Zufahrt über den Rufknopf der Wache mit Ausweis), weitere im Marstallcenter (kostenpflichtig).32, 33
- Bus und Bahn
- Ab Busbahnhof Ludwigsburg Linien 421, 427, 430 oder 444 bis Haltestelle Residenzschloss; Linien 413, 422, 425, 426, 429, 431, 433 oder 443 bis Haltestelle "Blühendes Barock", von dort zu Fuß über die Allee an der Schlossstraße zum Haupteingang.32
- Gastronomie
- Café Schlosswache am vorderen Schlosshof (gutbürgerliche Küche, Kaffee und Kuchen), Öffnungszeiten beim Betreiber nicht angegeben.33, 35
- Familien
- Kinderreich, ein Mitmachmuseum für Kinder ab vier Jahren: Spielzeit samstags ab 14 Uhr, etwa 2 Stunden, Anmeldung erforderlich. Familienführung sonn- und feiertags mit Anmeldung. Familienkarte Schloss 25 €, Kinder ab 6 Jahren ermäßigt.15, 28, 29, 30, 37
- Barrierefreiheit
- teilweise: Schloss stufenlos zugänglich, Schlosskasse vom vorderen Schlosshof über einen Plattenweg. Führungsweg im 1. OG, Keramikmuseum, Modemuseum und Carl-Eugen-Appartement per Aufzug erreichbar. Theatermuseum nur über eine Treppe. Mobile Rampen an Schlosskirche und Theatereingang. Ebenerdige Toilette im vorderen Schlosshof, "Toilette für alle" im Mittleren Schlosshof. Rollstühle und Rollatoren zum Ausleihen. Kennzeichnung "Reisen für Alle" April 2025-März 2028.33
- Hunde
- nur im Außenbereich: In den Räumen des Schlosses nicht erlaubt, im Garten an der Leine (Schlossgartenordnung).34
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die Innenräume des Schlosses sind nur bei einer Führung zu besichtigen, für die Museen gibt es eigene Karten. Die Standardführungen "Herzog" und "Herzogin" dauern etwa eine Stunde und zeigen jeweils eine Auswahl von Räumen. Treffpunkt ist das Besucherzentrum, Karten gibt es an der Schlosskasse.28, 29, 30, 31
Vom 28. März bis 31. Oktober beginnen die Führungen täglich halbstündlich, von November bis Anfang Januar seltener. Keramik- und Modemuseum sind von April bis Oktober am Wochenende geöffnet, im Winter weitgehend geschlossen.28, 30, 31
Das Schloss ist stufenlos zugänglich, den Führungsweg im ersten Obergeschoss erreicht man mit dem Aufzug. Das Theatermuseum ist nur über eine Treppe erreichbar. Hunde dürfen nicht in die Räume, im Garten gilt Leinenpflicht.33, 34
Anreise
Die Adresse ist Schlossstraße 30. In Laufentfernung liegen nach Angaben der Schlösserverwaltung 670 kostenpflichtige Parkplätze, etwa im Parkhaus Marstall. Vom Busbahnhof Ludwigsburg fahren die Linien 421, 427, 430 und 444 zur Haltestelle Residenzschloss.32
Von Mitte März bis Anfang November ist nur der Zugang über die Schlossstraße kostenfrei. An den übrigen Zugängen braucht man dann eine Karte für die Gartenschau.32
Umgebung und weitere Ziele
Gegenüber dem Residenzschloss baute Frisoni das Lustschloss Favorite. Vom Favoritepark führt eine drei Kilometer lange Allee zum Seeschloss Monrepos. Beide sind eigene Anlagen.12, 15
Rund 40 Kilometer Luftlinie südsüdöstlich liegen die Burg Teck und die Burg Hohenneuffen. Etwa 67 Kilometer nordnordwestlich steht das Heidelberger Schloss.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Ludwigsburg, das ganze Land die Seite Baden-Württemberg.
Lage und Karte
48.8994° N · 9.1961° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- GebäudeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Alter HauptbauStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- MeilensteineStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Donato Giuseppe FrisoniStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- SchlosskircheStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Neuer HauptbauStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- SchlosstheaterStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Ordensbau und OrdenskapelleStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Friedrich I. von WürttembergStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- MarmorsaalStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- StilgeschichteStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- ZeitreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Dossier: Das Ende der MonarchieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Dossier: Rede an die deutsche JugendStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss und GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Residenzschloss Ludwigsburg, Monumentbroschüre 2021Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- ZweigmuseenLandesmuseum Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- KeramikmuseumStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- ModemuseumStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Dossier: Wiedereinrichtung der KönigswohnungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Blick hinter die Kulissen: Konservierung der königlichen Appartements schreitet voran (Pressemeldung vom 30.07.2026)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Staatliche Schlösser und GärtenVermögen und Bau Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Objektliste der SSG (Zuständigkeitsabgrenzung SSG innerhalb VB-BW), Stand 01.08.2026Vermögen und Bau Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Unsere SchlösserStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Stadtporträt und StadtgeschichteStadt Ludwigsburg, abgerufen am 09.10.2026
- StadtgeschichteStadt Ludwigsburg, abgerufen am 09.10.2026
- ÖffnungszeitenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- PreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Klassische Schlossführung "Herzog" (mit Familienführung und englischer Führung)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Klassische Schlossführung "Herzogin"Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- AnfahrtStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- BarrierefreiheitStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- HinweiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- GastronomieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Residenzschloss LudwigsburgStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- AusstellungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Dossier: Der Hubertusorden von Herzog EberhardStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Wir über unsStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Europäischer Tag der Restaurierung am 18. Oktober 2026Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Ludwigsburg (Kartenobjekt relation/228172)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Llez · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Burgruine Weibertreu: Foto: Harke · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Teck: Foto: Merkur-kun · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Hohenneuffen: Foto: ufo 709 · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons
- Burg Steinsberg: Foto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons