Burgenführer
Schloss · Jüchen · Nordrhein-Westfalen

Schloss Dyck

Barockes Wasserschloss auf vier Inseln in Jüchen, Stammsitz der Salm-Reifferscheidt-Dyck, mit englischem Landschaftsgarten von Thomas Blaikie.

51.1419° N · 6.5574° E
Schloss Dyck
Schloss DyckFoto: Herbert Horche · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Park und Schloss ganzjährig, montags RuhetagSommersaison 29. März-24. Oktober 2026: Di-So und Feiertag geöffnet, Schluss 18 UhrWintersaison 25. Oktober 2026-27. März 2027: Di-So und Feiertag geöffnet, Schluss 17 UhrEintritt: Ermäßigt 9 € (unter anderem Schüler, Auszubildende, Studierende, Menschen mit einem GdB ab 50)Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 5, 6, 12vollständig erhalten
Erste Erwähnung
2. Hälfte 11. Jahrhundert1, 5, 6
Baubeginn
16561, 6, 12
Baustil
Barock6, 7, 12
Ort
Jüchen6, 23
Eigentümer
Stiftung Schloss Dyck2, 5
Betreiber
Stiftung Schloss Dyck13, 14, 23, 25
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1, 4, 13
Öffnungszeiten
Park und Schloss ganzjährig, montags Ruhetag13, 16Alle Angaben
Eintritt
Ermäßigt 9 € (unter anderem Schüler, Auszubildende, Studierende, Menschen mit einem GdB ab 50)14Alle Angaben
Inhalt 18 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Anfänge: von der Motte zur Wasserburg
  3. Die Belagerung von 1383
  4. Reichsherrschaft der Salm-Reifferscheidt-Dyck
  5. Barocker Ausbau unter Ernst Salentin
  6. Rokoko-Residenz im 18. Jahrhundert
  7. Fürst Joseph und der Landschaftsgarten
  8. Kriegsschäden, Stiftung und neue Gärten
  9. Chronik
  10. Architektur und Aufbau
  11. Besonderheiten
  12. Heutiger Zustand
  13. Auf einen Blick
  14. Besichtigung
  15. Anreise
  16. Umgebung und weitere Ziele
  17. Lage und Karte
  18. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202627 Quellen

Schloss Dyck liegt in Jüchen im Rhein-Kreis Neuss. Hochschloss, Vorburgen und Wirtschaftshof des barocken Wasserschlosses verteilen sich auf vier Inseln im Kelzenberger Bach, ringsum erstreckt sich ein englischer Landschaftsgarten. Über Jahrhunderte residierten hier die Altgrafen und Fürsten zu Salm-Reifferscheidt-Dyck.1, 12 Heute gehört die Anlage einer Stiftung, die hier ein Zentrum für Gartenkunst und Landschaftskultur unterhält. Park und Schloss sind das ganze Jahr geöffnet.2, 13

Geschichte

Anfänge: von der Motte zur Wasserburg

Die Stiftung führt die Geschichte des Ortes bis 1094 zurück. In jenem Jahr erscheint ein "Hermannus de Dicco" in einer Urkunde des Kölner Erzbischofs.1 KuLaDig nennt ebenfalls 1094, EBIDAT dagegen das Ende des 11. Jahrhunderts mit einem fraglichen Jahr 1099.5, 6

Am Anfang stand nach Angaben der Stiftung eine einfache Befestigung im sumpfigen Gelände am Bach. EBIDAT hält eine ottonisch-salische Motte mit Holzbauten für wahrscheinlich, KuLaDig spricht vorsichtiger von einer möglichen Motte. Grabungen im Westflügel ergaben 2003 Auffüllungen aus dem 10. bis 12. Jahrhundert und Flechtwerk des 13. Jahrhunderts. Conrad von der Dyck machte die Burg 1349 zum Lehen des Grafen Reinald von Geldern.1, 5, 6

Die Belagerung von 1383

1383 warf man Gerard von Dyck Raubritterei vor. Erzbischof Friedrich III. von Köln und Herzog Wilhelm von Jülich und Geldern zogen mit Herren und Städten des Landfriedens vor die Burg. Nach sechs Wochen Belagerung fiel sie.5 Nach EBIDAT musste die Hauptburg danach abgerissen werden, KuLaDig spricht von einer teilweisen Schleifung.5, 6

Wohl bald darauf wurde die Burg wieder aufgebaut, nach EBIDAT im 14. Jahrhundert als vierflügelige Hauptburg. Als ältesten erhaltenen Teil nennt EBIDAT zweigeschossiges Basaltmauerwerk, den Rest eines Wohnturms im Nordosten des Hochschlosses. KuLaDig führt Basaltmauerwerk im West- und Nordflügel und den Turm an der Nordwestecke auf das 1383 zerstörte romanische Burghaus zurück.5, 6

Reichsherrschaft der Salm-Reifferscheidt-Dyck

Mit Gerard starb nach EBIDAT 1395 der letzte männliche Erbe der Herren von Dyck. Die Burg ging an Johann V. von Reifferscheidt.5 KuLaDig datiert den Übergang an die Herren von Reifferscheidt auf 1394/95 und nennt Dyck seit 1398 reichsunmittelbar.6 Vom Ende des 15. Jahrhunderts an nannte sich die Familie Salm-Reifferscheidt-Dyck.5

Die kleine Herrschaft behauptete sich über Jahrhunderte zwischen Kurköln, Jülich und Geldern. Ihr Gebiet heißt im Volksmund "Dycker Ländchen" und ist nach Angaben der Stiftung noch heute als Kulturlandschaft ablesbar. Die Stiftung spricht von mehr als 900 Jahren ununterbrochenen Familienbesitzes bis zu ihrer Gründung.1, 7

Barocker Ausbau unter Ernst Salentin

1645 übernahm Ernst Salentin von Salm-Reifferscheidt-Dyck die Herrschaft.9 Nach EBIDAT ließ er die Anlage nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufbauen.5 Laut Stiftung entstand 1647 eine neue Scheune, sechs Jahre danach wurden Brauhaus, Wachstube und Reitstall erneuert.1

Ab 1656 wurde das Herrenhaus zur Vierflügelanlage mit Türmen ausgebaut.1, 6, 12 KuLaDig nennt dafür die Jahre 1656 bis 1663 und hebt hervor, dass ältere Reste einbezogen wurden. Die Stiftung gibt 1656 bis 1667 an, EBIDAT überliefert die Baudaten 1658 und 1663.1, 5, 6 Im Festsaal des Ostflügels ist ein barockes Deckengemälde von 1656 erhalten.4

Auch die innere Vorburg und die zweite, zweiflügelige Vorburg stammen nach EBIDAT aus dem 17. Jahrhundert.5 Nach Angaben der Stiftung wurde die neue Residenz zum Treffpunkt der vornehmen Gesellschaft jener Zeit.1

Rokoko-Residenz im 18. Jahrhundert

Im 18. Jahrhundert erhielt das Schloss eine reiche Innenausstattung. 1761 erneuerte man nach EBIDAT den großen Wirtschaftshof, 1763 bekam die Kapelle eine neue Ausstattung, 1769 kam im Park das Brückenhaus hinzu.5, 6 Für den damaligen Speisesaal malte François Rousseau nach KuLaDig 1770 Tapeten.6 Gegen Ende des Jahrhunderts war Dyck nach Darstellung der Stiftung eine "Rokoko-Residenz höchsten Ranges".1

Fürst Joseph und der Landschaftsgarten

Fürst Joseph zu Salm-Reifferscheidt-Dyck (1773-1861) war Botaniker und Pflanzensammler.3, 5 Nach KuLaDig umfasste seine Sammlung rund 1.500 Arten und zählte zu den größten in Europa.8 Zu den Exponaten der Ausstellung LANDSCHAFT im Stallhof gehören Kakteenverzeichnisse des Fürsten.4

Für Joseph legte der schottische Gartenarchitekt Thomas Blaikie den Landschaftsgarten an. Laut Stiftung hatte sich Blaikie zuvor in Frankreich einen Namen gemacht.3, 6 Die Jahresangaben gehen auseinander: Der Rhein-Kreis Neuss und KuLaDig nennen 1819, die Stiftung die Jahre 1820 bis 1835.3, 6, 12 EBIDAT lässt den Garten um 1800 entstehen und unter Joseph zum Landschaftspark ausbauen.5

Sein Auftrag umfasste die vorhandene Orangerie samt Insel- und Parterregarten und ein großes Arboretum mit seltenen Gehölzen. Im Park entstanden Wiesen und Wasserflächen, leichte Hügel, Waldwege und Alleen.3

Einzelne Parkbereiche gestalteten nach KuLaDig Peter Joseph Lenné und Maximilian Friedrich Weyhe. Der Kreis nennt zusätzlich Hermann Matern, der später hier tätig war.8, 12 Die Stiftung beziffert den Landschaftsgarten auf rund 53 Hektar, KuLaDig gibt für den Park mehr als 70 Hektar an.3, 8

Kriegsschäden, Stiftung und neue Gärten

Im Zweiten Weltkrieg trug der Südflügel Schäden davon, nach 1945 wurde er wiederhergestellt. Weitere Restaurierungen folgten nach 1961.5

1999 entstand nach einem Konzept des Landschaftsverbands Rheinland die Stiftung Schloss Dyck, nach Angaben des Kreises im Dezember. Die Erbin des Hauses, Gräfin Marie Christine Wolff Metternich, brachte Schloss und Landschaftsgarten ein.2, 5, 12 Das Stiftungskapital gaben der Landschaftsverband, der Rhein-Kreis Neuss, die Gemeinde Jüchen und die Sparkasse Neuss.2

Mit der Gründung begann nach Angaben der Stiftung eine umfassende Sanierung der Gesamtanlage, EBIDAT nennt Restaurierungen seit 2001. Die Kosten tragen laut Stiftung vor allem das Land Nordrhein-Westfalen und der Rhein-Kreis Neuss. Zwischen 2001 und 2010 fanden mehrere archäologische Untersuchungen statt.1, 2, 5

Für die Landesgartenschau 2002 entstanden auf dem Dycker Feld 24 zeitgenössische Gärten, eingebettet in Chinaschilf. Nach Angaben des Kreises erhielten sie beim Nordrhein-Westfälischen Landschaftsarchitekturpreis 2003/2004 den ersten Platz.2, 12 2003 waren die Ausstellungsbereiche fertig, 2005 folgte ein internationales Institut für Gartenkunst und Landschaftskultur.2

Chronik

11. Jh. - 2008
  1. 2. Hälfte 11. JahrhundertErsterwähnungErste Nennung eines Hermannus de Dicco, Ende des 11. Jahrhunderts1, 5, 6
  2. 1383ZerstörungNach sechswöchiger Belagerung eingenommen und zerstört5, 6
  3. nach 1383WiederaufbauWiederaufbau der Burg, wohl kurz nach der Zerstörung5
  4. um 1395BesitzwechselNach dem Tod Gerards von Dyck an Johann V. von Reifferscheidt5, 6
  5. 1645BesitzwechselErnst Salentin von Salm-Reifferscheidt-Dyck übernimmt die Herrschaft9
  6. 1647UmbauBau einer neuen Scheune1
  7. 1656BaubeginnAusbau des Herrenhauses zur Vierflügelanlage unter Graf Ernst Salentin1, 6, 12
  8. 1657FertigstellungBau der Michaelskapelle (1656-1657) abgeschlossen9
  9. 1761UmbauErneuerung des großen Wirtschaftshofs5
  10. 1763UmbauNeue Ausstattung der Kapelle5
  11. 1769FertigstellungBau des Brückenhauses im Park5, 6
  12. 1770UmbauFrançois Rousseau malt die Tapeten des damaligen Speisesaals6
  13. 1800ZerstörungAbbruch der baufälligen Michaelskapelle9
  14. 1. Hälfte 19. JahrhundertBaubeginnAnlage des englischen Landschaftsgartens durch Thomas Blaikie für Fürst Joseph3, 7, 8
  15. 1811BaubeginnAnlage der Kastanienallee zum Nikolauskloster10
  16. 1939-1945ZerstörungSüdflügel im Zweiten Weltkrieg beschädigt5
  17. nach 1945WiederaufbauWiederherstellung des Südflügels5
  18. nach 1961RestaurierungRestaurierungen5
  19. 1999BesitzwechselGründung der Stiftung Schloss Dyck, die Erbin Marie Christine Wolff Metternich bringt Schloss und Landschaftsgarten ein2, 5, 12
  20. 2002NutzungsänderungLandesgartenschau, neue Gärten auf dem Dycker Feld2, 12
  21. 2003NutzungsänderungAusstellungsbereiche fertiggestellt2, 12
  22. 2005NutzungsänderungGründung eines internationalen Instituts für Gartenkunst und Landschaftskultur2
  23. 2008NutzungsänderungDie Stiftung übernimmt die Trägerschaft des Europäischen Gartennetzwerks EGHN22

Besitz und Herrschaft

  • bis 1395Herren von Dyck5, 6Herren der Burg bis zum Tod Gerards von Dyck, des letzten männlichen Erben; Übergang 1394 oder 1395
  • um 1395-1999Herren von Reifferscheidt, ab Ende des 15. Jahrhunderts Salm-Reifferscheidt-Dyck, und ihre Erben2, 5, 6, 12Herren der reichsunmittelbaren Herrschaft Dyck, Altgrafen und Fürsten
  • seit 1999Stiftung Schloss Dyck2, 5Eigentümerin, Schloss und Landschaftsgarten 1999 von der Erbin Marie Christine Wolff Metternich eingebracht

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Das Hochschloss ist eine fast quadratische Anlage aus vier Flügeln. An den Ecken stehen polygonale Türme mit geschweiften, schiefergedeckten Hauben. Der Ostflügel, ein Saalbau, fällt etwas größer aus und trägt ein etwas höheres Walmdach.5

Über eine Brücke erreicht man die innere Vorburg, die zweite Vorburg ist zweiflügelig. Vorgelagert ist der ebenfalls vierflügelige Wirtschaftshof mit Bauteilen des 18. und 19. Jahrhunderts und modernen Ergänzungen. Zur Anlage gehört ein dreigeschossiger Torbau mit einem Kern aus dem 17. Jahrhundert. An ihm ist das Wappen der Salm-Reifferscheidt-Dyck von 1868 angebracht. Als Baumaterial nennt EBIDAT Liedberger Sandstein, Basalt, Trachyt und Grauwacke.5

Im Fachbeitrag Kulturlandschaft des LVR erscheint Dyck als spätbarocke Wasseranlage, umgeben von Freiflächen und Alleen. Sichtbezüge bestehen unter anderem zum Nikolauskloster und zum Dycker Weinhaus, einem Zollhaus von 1654.7 KuLaDig zählt Dyck zu den bedeutendsten Wasserschlössern des Rheinlands, der Rhein-Kreis Neuss spricht von der größten rheinischen Wasserburg.6, 12

Besonderheiten

  • Ausstattung: Die Ausstellung HISTORIE zeigt zwölf Tableaus des Rokoko-Malers Rousseau mit Gesellschaftsspielen vor Gartenszenen. Zwei Räume tragen Wandbespannungen des 18. Jahrhunderts, eine Goldledertapete und eine chinesische Seidentapete mit Szenen rund um Porzellan, Tee, Reis und Seide.4
  • Kastanienallee: Die Edelkastanienallee zwischen Schloss und Nikolauskloster datiert KuLaDig auf 1811 und zählt sie zu den ältesten in Deutschland. Von ursprünglich 224 Bäumen waren nach dem Stand von 2013 noch rund 180 übrig, in Baumhöhlen fanden sich Spuren des Eremiten, eines Käfers.10
  • Michaelskapelle und Wegkreuz: 1656 und 1657 ließ Ernst Salentin die Michaelskapelle bauen. Graf Joseph beantragte 1795 ihren Abriss, nach dem Heimatforscher Jakob Bremer wurde sie im Februar 1800 abgebrochen. An ihrer Stelle steht ein Wegkreuz, das Gräfin Constantia von Salm-Dyck 1809 errichten ließ.9
  • Asia-Schaugarten: Der Asia-Schaugarten "Ost trifft West" umfasst 3.500 Quadratmeter mit zwei Wasserflächen und einem Zen-Garten. Geplant hat ihn Michael W. Veith, ein Landschaftsarchitekt aus dem Elsass.21

Heutiger Zustand

Hochschloss, beide Vorburgen und der Wirtschaftshof sind erhalten.5 Hotel und Restaurant liegen in der ehemaligen Remise, das Hotel hat neun Doppelzimmer.18, 19 Den Kelzenberger Bach, aus dem nach EBIDAT die Gräben gespeist werden, beschreibt die Stiftung als weitgehend trockengefallen. Sie plant seine Renaturierung und eine artenreichere Gestaltung von Park- und Wasserflächen.5, 22

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1, 4, 13
Öffnungszeiten
Park und Schloss ganzjährig, montags Ruhetag
Sommersaison 29. März-24. Oktober 2026: Di-So und Feiertag geöffnet, Schluss 18 Uhr
Wintersaison 25. Oktober 2026-27. März 2027: Di-So und Feiertag geöffnet, Schluss 17 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember
Kapelle von April bis Oktober sonntags während der Öffnungszeiten des Schlosses zugänglich13, 16
Eintritt
Ermäßigt 9 € (unter anderem Schüler, Auszubildende, Studierende, Menschen mit einem GdB ab 50)
Kinder 7-16 Jahre 3 €, unter 7 Jahren frei
Gruppen ab 10 Personen pro Person: Erwachsene 11,50 €, ermäßigt 7 €, Kinder 2 €
Jahreskarte PARK: Erwachsene 65 €, ermäßigt 45 €, Kind 15 €; Jahreskarte PLUS: Erwachsene 100 €, ermäßigt 75 €, Kind 20 € (ab 29. März 2026)
Preise ohne Datum auf der Website, Stand Oktober 202614
Führungen
Offene Besucherführungen 2026 zu wechselnden Themen, Beginn 14 Uhr am Rosenturm in der Gartenpraxis, Dauer ca. 1,5 Stunden, 6 € pro Person zuzüglich Parkeintritt, ohne Anmeldung. Buchbare Gruppenführungen durch Schloss, Ausstellungen und Park für höchstens 25 Personen, 1-2 Stunden, 120-200 € zuzüglich Parkeintritt, Anmeldung beim Besucherservice der Stiftung.16, 17, 24
Parken
Kostenlose Parkplätze in ausreichender Zahl. Autobahn A 46, Anschlussstelle Grevenbroich-Kapellen. Navigationsadresse Dycker Straße, 41363 Jüchen.15
Bus und Bahn
Verbindungen über die Fahrplanauskunft des VRR, Ziel "Jüchen, Schloss Dyck".15
Gastronomie
Restaurant Schloss Dyck in der alten Remise mit Terrasse zum Schlosspark. Sommersaison Di-So und Feiertag: 10-18 Uhr Kaffee und Kuchen, Mi-So 12-15 Uhr Mittagstisch, Sa, So und Feiertag 10-11.30 Uhr Frühstücksbuffet (Reservierung empfohlen). Hotel Schloss Dyck mit neun Doppelzimmern in der ehemaligen Remise.18, 19
Familien
Kinder 7-16 Jahre 3 €, unter 7 Jahren frei. Wasserspielplatz in der Senke des ehemaligen Breitweihers mit Fontänen, Wasserlauf und Sandflächen.14, 20
Hunde
nur im Außenbereich: Im Park an der Leine erlaubt.13

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Montags ist Ruhetag, am 24., 25. und 31. Dezember bleibt die Anlage geschlossen.13 Im Hochschloss zeigt die Ausstellung HISTORIE die Parterre-Räume des Ostflügels mit dem Festsaal. Die Ausstellung LANDSCHAFT im Stallhof widmet sich der Gartenkunst des 18. und 19. Jahrhunderts.4

2026 beginnen offene Führungen zu wechselnden Themen um 14 Uhr am Rosenturm in der Gartenpraxis, sie dauern etwa anderthalb Stunden. Gruppen können Führungen durch Schloss, Ausstellungen und Park buchen.16, 17 Die Kapelle ist von April bis Oktober sonntags zu den Öffnungszeiten des Schlosses zu sehen. Hunde dürfen an der Leine mit in den Park.13, 16

Anreise

Von der A 46 sind es über die Anschlussstelle Grevenbroich-Kapellen nach Angaben der Stiftung nur wenige Minuten bis zum Schloss. Parken ist kostenlos, Stellplätze gibt es laut Stiftung genug. Für Bus und Bahn verweist sie auf die Fahrplanauskunft des VRR mit dem Ziel "Jüchen, Schloss Dyck".15

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Unweit des Schlosses liegt das Nikolauskloster, 1401 gegründet und Hauskloster der Herren von Dyck. Die Kastanienallee verbindet es mit dem Schloss.10, 11

Rund 22 Kilometer Luftlinie östlich liegt Schloss Benrath, gut 40 Kilometer südöstlich in Brühl die Augustusburg.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Rhein-Kreis Neuss, das ganze Land die Seite Nordrhein-Westfalen.

Lage und Karte

51.1419° N · 6.5574° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. SchlossgeschichteStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  2. Die StiftungStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  3. Englischer LandschaftsgartenStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  4. AusstellungenStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  5. Dyck (Karin Striewe)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 10.10.2026
  6. Schloss Dyck (Rheinischer Verein für Denkmalpflege und Landschaftsschutz 2002; Alexandra Lehmann, LVR-Fachbereich Umwelt 2008)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  7. Schloss und Schlosspark Dyck, Kulturlandschaftsbereich Regionalplan Düsseldorf 190 (nach dem Fachbeitrag Kulturlandschaft zum Regionalplan Düsseldorf, LVR 2013)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  8. Schlosspark Dyck im Europäischen Gartennetzwerk EGHN (Roswitha Arnold, LVR-Abteilung Kulturlandschaftspflege 2017)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  9. Michaelskapelle bei Schloss Dyck (Michael Salmann, Geschichtsverein Grevenbroich 2023)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  10. Kastanienallee bei Schloss Dyck (Martin Sorg, LNU 2013)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  11. Nikolauskloster bei Schloss Dyck (Alexandra Lehmann, LVR-Fachbereich Umwelt 2008)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  12. Schloss Dyck (Jüchen)Rhein-Kreis Neuss, abgerufen am 10.10.2026
  13. ÖffnungszeitenStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  14. Eintritt und TicketsStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  15. AnfahrtStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  16. Offene Besucherführungen 2026Stiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  17. Buchbare GruppenführungenStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  18. Restaurant Schloss DyckStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  19. Hotel Schloss DyckStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  20. SpielplätzeStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  21. Gartenpraxis und Asia-SchaugartenStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  22. ProjekteStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  23. ImpressumStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  24. FührungenStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  25. Stiftung Schloss DyckStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  26. FördermöglichkeitStiftung Schloss Dyck, abgerufen am 10.10.2026
  27. Schloss Dyck (Kartenobjekt way/286954731)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Herbert Horche · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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