Burgenführer
Schloss · Plön · Schleswig-Holstein

Schloss Plön

Renaissanceschloss der Plöner Herzöge von 1633-1636, später dänische Sommerresidenz, Kadettenanstalt und Internat, heute Fielmann Akademie.

54.1567° N · 10.4139° E
Schloss Plön
Schloss PlönFoto: Matthias Süßen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Eintritt: Führung: Erwachsene 5 €, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 3 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 5, 7, 8vollständig erhalten
Gründung
ab 11738, 12
Baustil
Renaissance1
Ort
Plön4
Betreiber
Fielmann Akademie Schloss Plön2, 4
Besichtigung
nur mit Führung1, 2
Eintritt
Führung: Erwachsene 5 €, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 3 €2Alle Angaben
Koordinaten
54.1567, 10.4139
Inhalt 14 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Vorgänger: Burgen am Plöner See
  3. Residenz der Plöner Herzöge
  4. Witwensitz und dänische Sommerresidenz
  5. Kadetten, Napola und Internat
  6. Verkauf an Fielmann und Sanierung
  7. Heutige Nutzung
  8. Chronik
  9. Besonderheiten
  10. Auf einen Blick
  11. Besichtigung
  12. Umgebung und weitere Ziele
  13. Lage und Karte
  14. Quellen
Lesezeit etwa 6 MinutenStand: Oktober 202613 Quellen

Schloss Plön ist ein Backsteinschloss der Renaissance in der Stadt Plön. Herzog Joachim Ernst ließ es ab 1633 anstelle einer mittelalterlichen Burg errichten.1, 5, 8 Heute nutzt die Fielmann Akademie das Schloss als Aus- und Weiterbildungsstätte des Optikunternehmens, nach Angaben von Akademie und Stadt seit 2002. Teile des Schlosses sind öffentlich zugänglich.1, 3, 9

Geschichte

Vorgänger: Burgen am Plöner See

Nach der Stadt Plön baute ein slawischer Herrscher vor über 1.000 Jahren am Großen Plöner See die Burg Plune.8 Die Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte (GSHG) beschreibt eine befestigte slawische Burg des 10. Jahrhunderts auf der Insel Olsborg im See. Sie wurde 1158 zerstört. Herzog Adolf II. baute sie wieder auf, danach war die Burg auf dem Bischofsberg nach der GSHG Mittelpunkt der Besiedlung der slawischen Gaue.5

Die Stadt nennt das Jahr 1173 für eine erste Burg auf dem heutigen Schlossberg. Nach der Akademie ließ ein Graf von Schauenburg ab 1173 auf dem Bischofsberg eine Burganlage bauen.8, 12 Von 1290 an diente die Burg nach der GSHG rund 100 Jahre den Schauenburgern als Sitz.5

Residenz der Plöner Herzöge

1564 erhielt Johann der Jüngere von seinem Bruder Friedrich II. einen Teil von dessen Anteil an Schleswig und Holstein, darunter die Burg in Plön. Nach Johanns Tod entstand 1622 das Herzogtum Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön. Erster Herzog war sein jüngster Sohn Joachim Ernst, Plön wurde Residenz des neuen Herzogtums.5, 8

Joachim Ernst ließ die alte Burg nach seiner Heirat 1633 abbrechen und an ihrer Stelle das Schloss bauen. Die Stadt Plön nennt als Bauzeit 1633-1636, die Akademie verweist auf den Dreißigjährigen Krieg.1, 5, 8 Der Backsteinbau war nach der GSHG ziegelrot geschlämmt, hatte Fenstereinfassungen aus Sandstein und ein rotes Ziegeldach.5 Im Oktober 2002 stießen Handwerker im Keller des Westflügels auf ein Gewölbe. Die Bauforschung sieht darin nach der Akademie mit hoher Wahrscheinlichkeit einen erhaltenen Keller der mittelalterlichen Burg, den man in den Neubau einbezog.12

Friedrich Carl, der letzte Plöner Herzog, regierte von 1729 bis 1761. Er ließ die Innenräume im Stil des Rokoko neu gestalten und die Anlage erweitern. Dazu gehörten Marstall und Reithaus am Schlossvorhof sowie ein Gartenschlösschen von 1747-1751, das spätere Prinzenhaus.5

Nach der Akademie finanzierte die reiche Mitgift von Friedrich Carls Frau Christine Armgard von Reventlow (1711-1779) ab 1730 Umbau- und Renovierungsarbeiten. Archivquellen nennen den Baumeister Melchior Tatz, die Stuckateure Joseph Mogia und Bartholomeo Bossi sowie den Hoftischler Christopher Biss. Im Ostflügel lagen die Gemächer des Herzogspaares.12

Witwensitz und dänische Sommerresidenz

Mit dem Tod Friedrich Carls fiel das Herzogtum 1761 an die dänische Krone. Das Schloss diente danach als Witwensitz und ab 1833 zum ersten Mal auch als Schule.5, 8

1840 machte König Christian VIII. von Dänemark Plön zu seiner Sommerresidenz. Nach der Stadt Plön ließ er das Schloss grundlegend sanieren und den Schlossgarten neu anlegen. Bis 1844 bekam das Schloss nach der GSHG seinen weißen Anstrich und ein Schieferdach.5, 8

Kadetten, Napola und Internat

Mit der Annexion durch Preußen 1867 endete die Geschichte des Schlosses als Herrschersitz. Den größten Teil der Inneneinrichtung brachte man 1868 ins Kieler Schloss, wo sie 1942 nach einem Bombenangriff verbrannte.5

Preußen richtete im Schloss eine Kadettenvoranstalt ein. Sie bereitete Jungen von 10 bis 15 Jahren auf die Hauptkadettenanstalt in Berlin-Lichterfelde vor. Nach der GSHG wurde sie infolge des Versailler Vertrags am 10. März 1920 aufgelöst. Die Akademie nennt in ihrer Zeittafel 1868 bis 1920, auf der Startseite 1867 bis 1918.1, 6, 11 Zwischen 1896 und 1910 wurden nach der Akademie die Söhne Kaiser Wilhelms II. im Gartenschlösschen unterrichtet.11

Die Schlosskapelle geht in ihren Raumverhältnissen nach der Akademie auf den mittelalterlichen Vorgängerbau zurück. 1897 ließ Kaiserin Auguste Viktoria sie erneuern, beteiligt waren Baurat Gotthilf Ludwig Möckel aus Bad Doberan und der Berliner Dekorationsmaler Theo Kutschmann.12

Ab 1920 hieß die Einrichtung Staatliche Bildungsanstalt.5 In der NS-Zeit war das Schloss Sitz einer Nationalpolitischen Erziehungsanstalt (Napola). Die GSHG nennt dafür in ihrem Napola-Artikel den 20. April 1933, im Artikel zum Schloss 1934, die Zeittafel der Akademie 1933.5, 6, 11 In die Kapelle zog man in dieser Zeit eine Zwischendecke ein und übertünchte die farbige Ausmalung. Auf halber Höhe entstand so ein Versammlungsraum, der Remter.12 Geschlossen wurde die Anstalt am 23. April 1945, bevor alliierte Truppen Plön erreichten.6

Nach dem Krieg betrieb das Land Schleswig-Holstein im Schloss ein Internat. Ein Antrag des Finanzministeriums von 2001 und die Akademie nennen 1946 als Beginn, die GSHG 1950. Nach Angaben der Akademie bestand das Internat bis 2001.1, 5, 7

Verkauf an Fielmann und Sanierung

Ein Verkauf wurde nach der GSHG seit 1992 erwogen. Ab 1995 wurden zunächst die Nebengebäude verkauft.5 Im Januar 2001 bat das Finanzministerium den Landtag um Zustimmung, das landeseigene Schloss für 7 Millionen DM an die Fielmann Akademie zu verkaufen. Die Käuferin sagte zu, das Schloss weiter der Öffentlichkeit zugänglich zu machen und zusätzlich in die Denkmalpflege zu investieren.7

Den Verkauf datieren GSHG und Stadt Plön auf 2002, die GSHG auf den 15. Januar 2002 und auf 3,6 Millionen Euro. Internatsschüler und Eltern hatten nach der GSHG protestiert. Die Akademie gibt auf ihrer Startseite 2000 als Jahr des Erwerbs an. Ihre Zeittafel führt die Akademie ab 2002 im Schloss.1, 5, 9, 11

Nach Angaben der Akademie war das Schloss zuvor fast einsturzgefährdet.1 Für die Sanierung nennt die GSHG Kosten von über 28 Millionen. Knapp 12 Millionen davon kamen als Förderung vor allem von der Europäischen Union, ergänzt durch Bund und Land.5 Der Unterricht begann nach der Stadt Plön im Oktober 2004, noch während der Bauarbeiten. Im Oktober 2006 wurde das Schloss wiedereröffnet.9

Nach Angaben der Akademie entfernte man in der Kapelle nach der Übernahme die Zwischendecke. In Zusammenarbeit mit dem Landesamt für Denkmalpflege wurde die neugotische Ausmalung von 1897 in wesentlichen Bereichen freigelegt oder rekonstruiert. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz gab dafür 75.000 €. In den herzoglichen Räumen legte man nach der Akademie originale Farbbefunde frei.12

Heutige Nutzung

Auszubildende zum Augenoptiker absolvieren im Schloss einen Teil ihrer praktischen Ausbildung. Außerdem schult die Akademie hier Mitarbeitende der Fielmann-Gruppe und betreibt eine Meisterschule. Dazu gehören Lehrwerkstätten, Schulungsräume und Räume für Sehtests und Hörakustik.1, 3 Die Stadt Plön nennt 123 Gästezimmer und mehr als 6.000 geschulte Optiker im Jahr.9

Im Rittersaal finden Feste, Konzerte und Kolloquien statt. Die Kapelle nutzt die Akademie auch für Konzerte und standesamtliche Trauungen.1

Chronik

1158 - 2006
  1. 1158ZerstörungZerstörung der slawischen Burg auf der Insel Olsborg; nach dem Wiederaufbau durch Herzog Adolf II. wird die Burg auf dem Bischofsberg Mittelpunkt der Besiedlung5
  2. ab 1173GründungBurganlage eines Grafen von Schauenburg auf dem Bischofsberg, dem heutigen Schlossberg8, 12
  3. 1564BesitzwechselJohann der Jüngere erhält mit seinem Landesteil die Burg in Plön5
  4. 1622NutzungsänderungPlön wird Residenz des Herzogtums Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön5, 8
  5. 1633BaubeginnAbbruch der Burg und Neubau des Schlosses unter Herzog Joachim Ernst5, 8
  6. 1636FertigstellungDas Schloss ist in seiner heutigen Form erbaut (Bauzeit 1633-1636)8
  7. nach 1729UmbauUnter Herzog Friedrich Carl (reg. 1729-1761) Innenräume im Rokokostil, Erweiterung um Marstall und Reithaus5
  8. ab 1730UmbauUmbau und Renovierung der Räume, ermöglicht durch die Mitgift der Herzogin Christine Armgard von Reventlow12
  9. 1747-1751FertigstellungBau des Gartenschlösschens, des späteren Prinzenhauses5
  10. 1761BesitzwechselNach dem Tod Friedrich Carls an die dänische Krone, das Schloss wird Witwensitz5, 8
  11. ab 1833NutzungsänderungErste Nutzung auch als Schule5
  12. 1840NutzungsänderungSommerresidenz König Christians VIII. von Dänemark5, 8
  13. bis 1844UmbauWeißer Anstrich und Schieferdach5
  14. nach 1867NutzungsänderungEinrichtung einer preußischen Kadettenvoranstalt6
  15. 1868NutzungsänderungDer größte Teil der Inneneinrichtung kommt ins Kieler Schloss, wo er 1942 verbrennt5
  16. 1896-1910NutzungsänderungPrinzenschule der Söhne Wilhelms II. im Gartenschlösschen11
  17. 1897UmbauErneuerung der Schlosskapelle im Auftrag von Kaiserin Auguste Viktoria, beteiligt Gotthilf Ludwig Möckel und Theo Kutschmann12
  18. ab 1920NutzungsänderungStaatliche Bildungsanstalt5, 11
  19. 23. April 1945NutzungsänderungSchließung der Nationalpolitischen Erziehungsanstalt6
  20. ab 1995BesitzwechselVerkauf der Nebengebäude durch das Land5
  21. 2001NutzungsänderungEnde des Internats1, 11
  22. 2002BesitzwechselVerkauf des Schlosses durch das Land Schleswig-Holstein an Fielmann5, 9
  23. Oktober 2004NutzungsänderungBeginn des Lehrbetriebs der Fielmann Akademie während der Sanierung9
  24. Oktober 2006RestaurierungWiedereröffnung nach der Sanierung9

Besitz und Herrschaft

  • 1564-1622Johann der Jüngere5Herzog, erhielt die Burg in Plön mit seinem Landesteil
  • 1622-1761Herzöge von Schleswig-Holstein-Sonderburg-Plön5, 8Residenz von Joachim Ernst bis Friedrich Carl
  • 1761-1864Dänische Krone5, 8, 11Witwensitz, ab 1840 Sommerresidenz Christians VIII.
  • 2001Land Schleswig-Holstein5, 7, 9Eigentümer laut Verkaufsantrag an den Landtag 2001, Verkauf 2002 an Fielmann

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Besonderheiten

  • Paradeschlafzimmer: Nach Angaben der Akademie empfingen die Plöner Herzöge hier Bittsteller und Botschafter nach französischem Vorbild im prunkvollen Bett. Der Raum hatte zwei Treppenaufgänge.1, 2
  • Pförtnerhaus: Das Pförtnerhaus auf der Schlossterrasse diente einst der Einlasskontrolle der Kadettenanstalt.1
  • Gartensaal: Wo heute Gäste der Akademie sitzen, lagen zur Internatszeit Wasch- und Umkleideräume.1
  • Prinzenhaus: Hinter dem Gartenschlösschen Friedrich Carls hob die Napola nach der GSHG Schützengräben aus, im Park entstand eine Hindernisbahn.5, 6
  • Johann Kunckel: Der Glastechnologe, Erfinder des Goldrubinglases und Verfasser der "Ars vitraria" von 1679, wurde nach Angaben der Akademie in Plön geboren.12
  • Einordnung: Die Akademie bezeichnet das Schloss als letzten erhaltenen Renaissancebau in Höhenlage in Schleswig-Holstein.1
Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
nur mit Führung1, 2
Eintritt
Führung: Erwachsene 5 €, Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre 3 €
Gruppenermäßigung ab 20 Personen, Reservierung telefonisch
Nur Barzahlung vor Ort
Stand 10.10.20262
Führungen
Führungen durch die historischen Räume an Samstagen und Sonntagen, Dauer 45-60 Minuten.
Termine 2026: 17., 18. und 31. Oktober; 1., 7., 8., 14., 15., 21. und 22. November; 5., 6., 12. und 13. Dezember.
Anmeldung online (bis 20 Personen) oder telefonisch unter +49 4522 801-0; größere Gruppen telefonisch.
Stand 10.10.20262

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Die historischen Räume zeigt die Akademie bei Führungen an ausgewählten Wochenenden, sie dauern 45 bis 60 Minuten. Angemeldet wird online oder telefonisch, bezahlt nur bar vor Ort.2 Zum Schlossgebiet gehören nach der Stadt Plön Schlossterrasse, Schlosspark und die historische Schlossgärtnerei mit Café.10

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Knapp 14 Kilometer Luftlinie östlich liegt das Eutiner Schloss. Rund 69 Kilometer Luftlinie nordwestlich steht in Schleswig Schloss Gottorf.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Kreis Plön, das ganze Land die Seite Schleswig-Holstein.

Lage und Karte

54.1567° N · 10.4139° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Fielmann Akademie Schloss PlönFielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  2. SchlossführungenFielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  3. Fielmann AkademieFielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  4. ImpressumFielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  5. Schloss Plön (Henning Höppner)Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, abgerufen am 10.10.2026
  6. Napola (Karsten Dölger)Gesellschaft für Schleswig-Holsteinische Geschichte, abgerufen am 10.10.2026
  7. Drucksache 15/658: Einwilligung in die Veräußerung der landeseigenen Liegenschaft Schloss Plön (12.01.2001)Schleswig-Holsteinischer Landtag, abgerufen am 10.10.2026
  8. StadtgeschichteStadt Plön, abgerufen am 10.10.2026
  9. Fielmann Akademie Schloss PlönStadt Plön, abgerufen am 10.10.2026
  10. Tourismus: Schloss PlönStadt Plön, abgerufen am 10.10.2026
  11. Übersicht der HistorieFielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  12. Geschichten zur GeschichteFielmann Akademie Schloss Plön, gemeinnützige Bildungsstätte der Augenoptik GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  13. Schloss Plön (Kartenobjekt way/89886768)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Matthias Süßen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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