Burgenführer
Burg · Lüdinghausen · Nordrhein-Westfalen

Burg Vischering

Wasserburg in Lüdinghausen, um 1271 im Auftrag des Bischofs von Münster entstanden, Sitz der Droste zu Vischering, heute Kulturzentrum des Kreises.

51.7761° N · 7.4431° E
Burg Vischering
Burg VischeringFoto: Dietmar Rabich · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Haupt- und Vorburg (Museum und Ausstellungen) sowie Museumsshop: Di-So 10-18 UhrMontag geschlossen, an Feiertagen, die auf einen Montag fallen, geöffnetDieselben Zeiten galten auch im Winter (Januar-März 2026). Stand Oktober 2026Eintritt: Kombiticket Haupt- und Vorburg: Erwachsene 7,50 €, ermäßigt 5 €, Kinder 6-18 Jahre 3,50 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg2, 4, 5, 6vollständig erhalten
Erste Erwähnung
12711, 8
Gründung
um 12711, 2, 3, 5
Baustil
Renaissance1, 4
Denkmalstatus
Baudenkmal (Denkmalliste Lüdinghausen A-012)6
Ort
Lüdinghausen5, 6, 10
Eigentümer
Familie Droste zu Vischering2, 4
Betreiber
Kreis Coesfeld (Fachdienst Kultur)2, 9, 13
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich10, 11
Öffnungszeiten
Haupt- und Vorburg (Museum und Ausstellungen) sowie Museumsshop: Di-So 10-18 Uhr10, 14, 15Alle Angaben
Eintritt
Kombiticket Haupt- und Vorburg: Erwachsene 7,50 €, ermäßigt 5 €, Kinder 6-18 Jahre 3,50 €10Alle Angaben
Koordinaten
51.7761, 7.44306
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: eine Burg des Bischofs gegen die Herren von Lüdinghausen
  3. Vom Wehrbau zum Wohnschloss
  4. Die Droste zu Vischering und ihre Burg
  5. Sicherung, Krieg und Wiederherstellung
  6. Museum und Sanierung
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Heutiger Zustand
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 6 MinutenStand: Oktober 202616 Quellen

Die Burg Vischering ist eine Wasserburg nördlich von Lüdinghausen im Kreis Coesfeld. Haupt- und Vorburg liegen auf zwei Inseln in der Niederung der Stever. Entstanden ist sie um 1271 im Auftrag des Bischofs von Münster gegen die Herren von Lüdinghausen, nach Kreis Coesfeld und EBIDAT als Landesburg.1, 2, 5 Seit dieser Zeit ist sie mit der Familie Droste zu Vischering verbunden, nach Angaben des Kreises Coesfeld seit jeher Eigentümerin. Der Kreis hat die Burg gepachtet. Sie ist eines seiner beiden Kulturzentren, mit Museum, wechselnden Ausstellungen und Konzerten.2, 9, 14

Geschichte

Entstehung: eine Burg des Bischofs gegen die Herren von Lüdinghausen

Nach der LWL-Denkmalpflege kam es 1271 zur Fehde zwischen dem Bischof von Münster und den Herren von Lüdinghausen. Auslöser war der Bau der Burg Lüdinghausen.3 Die Brüder Hermann und Bernhard von Lüdinghausen waren nach Angaben des Betreibers Lehnsleute der Reichsabtei Werden, verfolgten aber eigene Herrschaftsziele.1

Bischof Gerhard von der Mark ließ daraufhin auf einer Insel der Stever eine Burg errichten, gesichert durch einen neuen Wasserarm. Er betraute damit den Ritter Albert von Wulfheim.1, 2, 3 Der Betreiber zeigt im Museum ein Faksimile der Belehnungsurkunde von 1271, auch die LWL-Denkmalpflege spricht von einem Lehen. EBIDAT nennt die Burg dagegen ein erbliches Eigengut.1, 3, 4

Urkundlich erwähnt wird die Burg zuerst 1271, im selben Jahr wie die Burgen Lüdinghausen und Wolfsberg. Den Namen Vischering trägt sie erst seit dem 14. Jahrhundert.1, 8 Alberts Familie stellte den Drosten, also den Truchsess der Bischöfe. Den Namen Droste zu Vischering führte sie spätestens seit 1455.7

Nach Angaben des Betreibers haben neuere Untersuchungen im Bereich der Hauptburg einen älteren Steinbau nachgewiesen, wohl aus dem 12. Jahrhundert. Für 1271 nennt er einen großen Wohnturm, der auf dem Gelände des heutigen Burghofs stand. Wann genau die Ringmauer entstand, ist nach dem Betreiber unbekannt. Die LWL-Denkmalpflege datiert sie vermutlich noch ins 13. Jahrhundert.1, 3 Ein Teilungsvertrag von 1414 nennt zwei Steinhäuser, einen Bergfried, das Bauhaus und die Mühle.4

Vom Wehrbau zum Wohnschloss

Von 1519 bis 1622 wurde die Burg zum Wohnschloss ausgebaut. Am Anfang stand 1519 ein neues Torhaus der Hauptburg, die Arbeiten zogen sich über drei Generationen.1, 3 1521 unterbrach ein großer Brand den Ausbau. Nach EBIDAT brannte die Burg nieder und wurde bald darauf auf den alten Mauern im Stil der Renaissance wiedererrichtet.1, 3, 4

Es folgten die Aufstockung des Westflügels, der Neubau des Südflügels mit Treppenturm und zuletzt die Auslucht. EBIDAT datiert die Vollendung des Südflügels auf 1570 und die Auslucht auf 1617.1, 3, 4 Weil die Ringmauer beim Umbau nur an Teilstücken geöffnet wurde, wirkt die Anlage nach Angaben des Betreibers noch heute geschlossen und wehrhaft. Einen barocken Umbau gab es nicht.1

Die Droste zu Vischering und ihre Burg

Ende des 17. Jahrhunderts zog die Familie nach Darfeld, Vischering war danach nicht mehr ihr Hauptsitz. Die LWL-Denkmalpflege nennt für den Umzug 1681, EBIDAT 1690.1, 3, 4 1826 wurde die Familie in den preußischen Grafenstand erhoben.7

Erst Erbdroste Graf Maximilian wohnte nach Angaben des Betreibers von 1893 bis 1923 wieder langfristig hier, EBIDAT nennt 1924 als Ende.1, 4

Sicherung, Krieg und Wiederherstellung

Im Sommer 1911 lag die Gräfte zeitweise trocken, danach verschlimmerten sich die Mauerschäden deutlich. Der Ingenieur Georg Rüth entwarf ein Netz radialer Zugbalken aus Stahlbeton, mit dem die Mauern zwischen 1920 und 1929 gesichert wurden.3

Nach Angaben des Betreibers wurde die Burg 1944 durch Bomben schwer beschädigt.1 Die LWL-Denkmalpflege beschreibt einen Bombentreffer 1942, der die Mühle vor der Vorburg zerstörte. Danach mussten fast alle Dächer neu gedeckt werden, Torhaus und Rentei wurden durch Granatbeschuss beschädigt.3

Gleich nach Kriegsende begann die Instandsetzung.1 1951 ließ Georg Droste zu Vischering unter anderem die Torbrücke wiederaufbauen, Steverbrücke und Renteigiebel wiederherstellen und den stark beschädigten Erker am Torhaus rekonstruieren.3

Museum und Sanierung

Das Münsterlandmuseum öffnete 1972 und wurde 1984 erweitert.1 Heute ist der Kreis Coesfeld Pächter der Burg und führt hier das Museum.2, 13 Bei einer Gesamtinstandsetzung in den 1970er- und 1980er-Jahren wurde zuerst die Hauptburg, später die Vorburg zum Museum ausgebaut. Den Anstoß gaben bemalte Holzbalken aus der Bauzeit, die nach dem Krieg entdeckt worden waren.3

2010 wurde die Innenseite der Ringmauer restauriert, ab Herbst 2014 folgten Fassaden und Dächer der Hauptburg.3 2018 eröffnete die grundlegend neu gestaltete Dauerausstellung als Teil des Regionale-Projekts "WasserBurgenWelt". Zugleich wurde die gesamte Anlage aufwendig saniert.1

Chronik

12. Jh. - 2018
  1. 12. JahrhundertBaubeginnSteinerner Vorgängerbau im Bereich der Hauptburg, nach neueren Untersuchungen wohl aus dem 12. Jahrhundert1
  2. um 1271GründungBurg im Auftrag des Bischofs Gerhard von der Mark gegen die Herren von Lüdinghausen auf einer Steverinsel (nach Kreis Coesfeld und EBIDAT als Landesburg), übergeben an Ritter Albert von Wulfheim; Wohnturm auf dem heutigen Burghof1, 2, 3, 5
  3. 1271ErsterwähnungErste urkundliche Erwähnung, im selben Jahr wie die Burgen Lüdinghausen und Wolfsberg1, 8
  4. 1495FertigstellungWeihe der heutigen Kapelle (eine Kapelle bestand schon 1317)4
  5. 1519BaubeginnNeues Torhaus an der Hauptburg, Beginn des Ausbaus zum Wohnschloss1, 3, 4
  6. 1521ZerstörungGroßer Brand, danach Wiederaufbau im Stil der Renaissance auf den alten Mauern1, 2, 3, 4
  7. 1570FertigstellungSüdflügel vollendet4
  8. 1584UmbauBauhaus der Vorburg erneuert4
  9. ab 1617UmbauBau der Auslucht zwischen West- und Südflügel, letzter Teil des Ausbaus1, 4
  10. 1622FertigstellungAusbau zum Wohnschloss abgeschlossen1
  11. 2. Hälfte 17. JahrhundertNutzungsänderungVischering verliert die Rolle als Hauptsitz der Familie, die nach Darfeld zieht1, 3, 4, 7
  12. 1893NutzungsänderungErbdroste Graf Maximilian Droste zu Vischering bewohnt die Burg wieder langfristig (bis 1923, nach EBIDAT bis 1924)1, 4
  13. 1920-1929RestaurierungSicherung der Mauern mit radial angeordneten Stahlbeton-Zugbalken nach einem Konzept von Georg Rüth3
  14. 1951RestaurierungUnter Georg Droste zu Vischering Wiederaufbau bzw. Wiederherstellung von Torbrücke, Steverbrücke und Renteigiebel, Rekonstruktion des Torhaus-Erkers, Instandsetzung der Turmhaube3
  15. 1953RestaurierungBeginn der Restaurierung der Burgkapelle3
  16. 1972NutzungsänderungEröffnung des Münsterlandmuseums1, 4
  17. 1982RestaurierungAußengräfte dauerhaft hergerichtet4
  18. 1984NutzungsänderungErweiterung des Münsterlandmuseums1
  19. ab 2014RestaurierungInstandsetzung von Fassaden und Dächern der Hauptburg in drei Bauabschnitten (seit Herbst 2014)3
  20. 2018NutzungsänderungNeu gestaltete Dauerausstellung eröffnet, Regionale-Projekt "WasserBurgenWelt", parallel zur Sanierung der Gesamtanlage1

Besitz und Herrschaft

  • um 1271Gerhard von der Mark, Bischof von Münster2, 3, 4Bauherr
  • seit 1271Familie Droste zu Vischering1, 2, 3, 4Inhaber seit 1271 (zuerst Ritter Albert von Wulfheim, als Lehen oder als Eigengut, die Angaben gehen auseinander), nach Angaben des Kreises Coesfeld seit jeher Eigentümerin; an den Kreis Coesfeld verpachtet

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Eine Brücke verbindet die beiden Burginseln, die zusammen im Hausteich liegen. Außen umzieht sie ein Ringwall mit Graben.2, 4 Nach dem Betreiber gilt Vischering als "Ideal einer münsterländischen Wasserburg".1

Der Mauerring der runden Hauptburg ist 1,6 Meter dick und steht mit seinem Fuß im Wasser. Nach EBIDAT war er ursprünglich 10 Meter hoch.4 Er misst etwa 35 Meter im Durchmesser und besteht aus Eisenschwartenstein, einem harten, stark eisenhaltigen Sandstein.3

Innerhalb des Rings stehen der Westflügel mit Torhaus und der Südflügel mit Treppenturm, nördlich an das Torhaus schließt die Rentei an. Die Auslucht, ein vorspringender Anbau, ragt in den Hausteich. Nach dem Betreiber ist sie im Stil der Renaissance erbaut.1, 3 Auf der Vorburg stehen ein Bauhaus und ein Wirtschaftsflügel. Die Stadt Lüdinghausen führt die Burg seit 1986 als Baudenkmal.4, 6

Besonderheiten

  • Rittersaal: Eine künstlerisch gestaltete Wand zeigt, wie der Adel um 1770 lebte.11
  • Kapelle: Schon 1317 ist eine Kapelle belegt, die heutige wurde 1495 geweiht. Die 90-minütigen Burgführungen schließen Außengelände und Kapelle ein.4, 11
  • Burgenportal: Die Burg ist offizielles Portal der Schlösser- und Burgenregion Münsterland. Im Torhaus gibt es dazu eine Infostation, im Museum einen eigenen Raum.10, 11

Heutiger Zustand

Die Dauerausstellung in der Hauptburg spannt den Bogen vom 13. bis ins frühe 20. Jahrhundert, Thema sind die Burg und ihre Bewohner. Ein Schwerpunkt ist nach der Darstellung des Museums der Aufstieg der Droste zu Vischering zu einer führenden Adelsfamilie des Münsterlandes.11

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich10, 11
Öffnungszeiten
Haupt- und Vorburg (Museum und Ausstellungen) sowie Museumsshop: Di-So 10-18 Uhr
Montag geschlossen, an Feiertagen, die auf einen Montag fallen, geöffnet
Dieselben Zeiten galten auch im Winter (Januar-März 2026). Stand Oktober 202610, 14, 15
Eintritt
Kombiticket Haupt- und Vorburg: Erwachsene 7,50 €, ermäßigt 5 €, Kinder 6-18 Jahre 3,50 €
Nur Vorburg: Erwachsene 3,50 €, ermäßigt 2 €, Kinder 6-18 Jahre 1,50 €
Familienticket I (1 Erwachsener, mindestens 2 Kinder): 13 €, nur Vorburg 5 €; Familienticket II (2 Erwachsene, mindestens 2 Kinder): 20 €, nur Vorburg 8,50 €
Gruppen ab 20 Personen 6 € (nur Vorburg 2,50 €) pro Person, Schülergruppen 2,50 € (nur Vorburg 1 €)
Ermäßigt u. a. Studierende (außer Studium im Alter), Auszubildende, Freiwilligendienstleistende, Ehrenamtskarte NRW, Grad der Behinderung ab 50 % (notwendige Begleitperson frei); frei für Bezieher von Leistungen nach SGB II und SGB III
GEO-Card: freier Eintritt in Begleitung mindestens einer vollzahlenden Person; artCard und ADAC-Karte: reduzierter Eintritt
Jahreskarte Kultur Kreis Coesfeld 30 €, Familien-Jahreskarte 40 € (auch für die Kolvenburg Billerbeck). Preise ohne Gültigkeitsdatum, Stand Oktober 202610
Führungen
Museum zu den Öffnungszeiten mit Eintrittskarte zugänglich. Burgführungen für Gruppen auf Buchung (Tel. 02591 79900 oder kultur@kreis-coesfeld.de): Deutsch 60 Minuten 50 €, 90 Minuten mit Außengelände und Kapelle 75 €; Englisch, Französisch, Russisch oder Niederländisch 60 Minuten 75 €, 90 Minuten 112,50 €, jeweils pro Gruppe zuzüglich Eintritt. Schauspielführungen als offene Termine oder privat buchbar.10, 11
Parken
Großer kostenfreier Parkplatz in direkter Nähe der Burg, vier gekennzeichnete Behindertenparkplätze. Fahrradständer und E-Bike-Ladestationen gegenüber dem Torhaus.10, 12
Bus und Bahn
Haltestelle "Abzweig Vischering" des SchnellBus S90 (Münster-Senden-Lüdinghausen). Bahnhof Lüdinghausen etwa 2,3 km entfernt.10
Gastronomie
Café Reitstall in der Vorburg (privat geführt): kleine Mahlzeiten, Getränke, Kaffee und Kuchen, geöffnet während der Museumsöffnungszeiten. Stand Oktober 2026.10
Familien
Kinder 6-18 Jahre 3,50 € (Kombiticket), Familientickets 13 € und 20 €, Familien-Jahreskarte 40 €. Spielmöglichkeiten für Kinder im Untergeschoss der Hauptburg. Führung "Huberta das kleine Burggespenst" für Vorschulkinder (bis 60 Minuten, 50 € zuzüglich 3,50 € Eintritt pro Kind). Jährliches Ritterlager.10, 11, 14
Barrierefreiheit
teilweise: Von "Reisen für Alle" geprüft (Zertifikat Februar 2026-Januar 2029): teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und Rollstuhl sowie für blinde und sehbehinderte Menschen. Rollstuhlgeeigneter Weg von der Hauptstraße in den Vorburghof bis zur Brücke der Hauptburg, eigenes Ticket öffnet die Schwingtür auf der Brücke. Aufzug in der Hauptburg zu allen Etagen, elektrische Rampen an den meisten Zwischenstufen, an wenigen Stellen kleine Umwege. Barrierefreie Toiletten im Kellergeschoss und im Foyer der Vorburg. Rollator und Rollstuhl gegen Pfand, Hörverstärker bei Führungen, Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen auf Anfrage.10, 12
Hunde
In den Ausstellungsräumen von Vor- und Hauptburg nicht erlaubt, Blindenhunde ausgenommen. Assistenzhunde laut Prüfbericht Reisen für Alle willkommen. Für das Außengelände nennt der Betreiber keine Regel.10, 12

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Haupt- und Vorburg sind dienstags bis sonntags geöffnet, montags nur an Feiertagen. Gruppen können Burgführungen von 60 oder 90 Minuten buchen, auch in mehreren Fremdsprachen.10, 11

Die Hauptburg hat einen Aufzug zu allen Etagen, für die meisten Zwischenstufen gibt es elektrische Rampen. Nach der Prüfung durch "Reisen für Alle" ist die Burg teilweise barrierefrei. Hunde dürfen nicht in die Ausstellungsräume, Blindenhunde ausgenommen, nach Reisen für Alle auch Assistenzhunde.10, 12

Anreise

Die Burg liegt am Berenbrock 1 in Lüdinghausen. Nahe der Burg gibt es einen großen kostenfreien Parkplatz, gegenüber dem Torhaus Fahrradständer und Ladestationen für E-Bikes.10

Die Haltestelle "Abzweig Vischering" bedient der SchnellBus S90 zwischen Münster, Senden und Lüdinghausen. Der Bahnhof Lüdinghausen ist etwa 2,3 Kilometer entfernt.10

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

In Lüdinghausen steht auch die Burg Lüdinghausen, deren Bau nach der LWL-Denkmalpflege die Fehde von 1271 auslöste.3 Knapp 8 Kilometer Luftlinie südöstlich liegt Schloss Nordkirchen. Etwa 55 Kilometer Luftlinie südlich steht Burg Altena.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Kreis Coesfeld, das ganze Land die Seite Nordrhein-Westfalen.

Lage und Karte

51.7761° N · 7.4431° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Die Geschichte der BurgKreis Coesfeld, Burg Vischering, abgerufen am 09.10.2026
  2. Schlösser und BurgenKreis Coesfeld, abgerufen am 09.10.2026
  3. Philipp Strugalla: Umbau und Sanierung der Burg Vischering. Instandsetzung der Fassaden und Dächer, Denkmalpflege in Westfalen-Lippe 1/2017, S. 23 ff.LWL-Denkmalpflege, Landschafts- und Baukultur in Westfalen, abgerufen am 09.10.2026
  4. Vischering (S. Eismann)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
  5. Vischering: HauptdatenEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
  6. Denkmalliste, Teil A: Baudenkmäler (Stand 08.03.2022), Nr. A-012Stadt Lüdinghausen, abgerufen am 09.10.2026
  7. Archiv Darfeld (Droste zu Vischering), Bestandsbeschreibung in der Digitalen Westfälischen Urkunden-DatenbankLWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte, Portal Westfälische Geschichte, abgerufen am 09.10.2026
  8. Historische EntwicklungStadt Lüdinghausen, abgerufen am 09.10.2026
  9. KulturKreis Coesfeld, abgerufen am 09.10.2026
  10. Besucherinfos (Seitenzeitstempel 24.08.2026, abgerufen 09.10.2026)Kreis Coesfeld, Burg Vischering, abgerufen am 09.10.2026
  11. Museum & FührungenKreis Coesfeld, Burg Vischering, abgerufen am 09.10.2026
  12. Kurzbericht Burg Vischering, Prüfergebnis Barrierefreiheit (Zertifikat PA-12574-2026, gültig Februar 2026 bis Januar 2029)Reisen für Alle, Bayern Tourist GmbH; veröffentlicht auf burg-vischering.de, abgerufen am 09.10.2026
  13. ImpressumKreis Coesfeld, abgerufen am 09.10.2026
  14. Burg Vischering (Startseite)Kreis Coesfeld, Burg Vischering, abgerufen am 09.10.2026
  15. Kulturprogramm Januar bis März 2026Kreis Coesfeld, Kultur, abgerufen am 09.10.2026
  16. Burg Vischering (Kartenobjekt way/25923960)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Dietmar Rabich · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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