Burgenführer
Burg · Altena · Nordrhein-Westfalen

Burg Altena

Höhenburg der Grafen von Altena und von der Mark über der Lenne, zu Beginn des 20. Jahrhunderts wiederaufgebaut, heute Museum und Jugendherberge.

51.2999° N · 7.6751° E
Burg Altena
Burg AltenaFoto: Frans Berkelaar · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
Museen Burg Altena: Di-Fr 9.30-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr, Montag Ruhetag (an Feiertagen geöffnet)Erlebnisaufzug: Di-Fr 9-17.30 Uhr (letzte Fahrt 17.15 Uhr), Sa, So und Feiertag 10-18.30 Uhr (letzte Fahrt 18.15 Uhr), Montag Ruhetag (an Feiertagen geöffnet)Burg und Erlebnisaufzug geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. JanuarEintritt: Museen Burg Altena: Eintritt frei seit 25. April 2024, Spendenbox ("Pay what you want")Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg2, 3, 4, 10wiederaufgebaut
Erste Erwähnung
11611, 2, 4
Gründung
1. Hälfte 12. Jahrhundert2, 3, 4
Baustil
Historismus2, 4
Ort
Altena20, 21
Eigentümer
Märkischer Kreis4, 5
Betreiber
Märkischer Kreis (Museen Burg Altena)5, 21, 22
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich11, 14
Öffnungszeiten
Museen Burg Altena: Di-Fr 9.30-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr, Montag Ruhetag (an Feiertagen geöffnet)11, 12, 24Alle Angaben
Eintritt
Museen Burg Altena: Eintritt frei seit 25. April 2024, Spendenbox ("Pay what you want")11, 12Alle Angaben
Inhalt 17 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: Burg der Grafen von Altena
  3. Vom Stammsitz zur Amtsburg
  4. Garnison, Gericht und Verfall
  5. Wiederaufbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts
  6. Jugendherberge und Museen
  7. Im Besitz des Kreises
  8. Chronik
  9. Architektur und Aufbau
  10. Besonderheiten
  11. Heutiger Zustand
  12. Auf einen Blick
  13. Besichtigung
  14. Anreise
  15. Umgebung und weitere Ziele
  16. Lage und Karte
  17. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202625 Quellen

Die Burg Altena ist eine Höhenburg auf einem schmalen Bergsporn über dem Zusammenfluss von Nette und Lenne in Altena im Märkischen Kreis. Sie entstand im 12. Jahrhundert als Sitz der Grafen von Altena, die sich später Grafen von der Mark nannten. Ihr heutiges Aussehen verdankt sie einem umfangreichen Wiederaufbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts.2, 3, 4 Eigentümer ist der Märkische Kreis, der auch das Museum in der Burg trägt. Daneben gibt es hier eine Jugendherberge und ein Restaurant. Nach Angaben des Museums wurde hier 1914 die erste ständige Jugendherberge der Welt eingerichtet.5, 7

Geschichte

Entstehung: Burg der Grafen von Altena

Über die Gründung erzählen nur Sagen. Nach Levold von Northof (1357/58) befestigten zwei Brüder den Berg um 1000 unter Kaiser Otto III. Die Chronik des Museums hält das für unwahrscheinlich, nach Stefan Eismann widerspricht die Sage allen übrigen historischen und archäologischen Erkenntnissen. Eine spätere Überlieferung nennt die Brüder Adolf und Eberhard um 1108.1, 2

Eismann zufolge neigt die Forschung dazu, den hufeisenförmigen Bergfried als ältesten Kern in das beginnende 12. Jahrhundert zu setzen. Die Altertumskommission für Westfalen vermutet, dass die Burg die Eisenproduktion des Sauerlands schützen sollte. Im Umkreis von 7 Kilometern sind rund 500 Schlackenhalden bekannt.2, 3

1122 (nach der Chronik 1122/25) erscheint ein "Adolphus comes de Altena" als Zeuge in der Gründungsurkunde des Klosters Cappenberg, deren Echtheit umstritten ist. Sicher belegt ist der Grafentitel seit 1161: Seitdem nannte sich Eberhard I., ein Sohn des Grafen Adolf IV. von Berg, Graf von Altena.1, 2

Vom Stammsitz zur Amtsburg

1173 teilte Eberhard sein Erbe unter seinen Söhnen Arnold und Friedrich auf. Nach der Chronik des Museums verlor Altena damit den Rang als Stammsitz, fortan lebten hier Drosten und Verwalter.1 Eismann datiert die Verlegung des gräflichen Hauptsitzes in die Herrschaft Mark bei Hamm dagegen auf 1202.2

1323 ließ Graf Engelbert II. den Bischof von Münster gefangen auf die Burg bringen. Zeitweise hielten die Grafen von der Mark hier noch Hof, nach Eismann 1393 bis 1398 und 1425 bis 1461. 1455 beschädigte ein Brand die Burg schwer.1, 2

Garnison, Gericht und Verfall

1609 zog eine brandenburgische Garnison ein. Durch einen Vergleich fiel die Grafschaft Mark wenige Jahre später an Brandenburg, nach der Chronik 1613, nach Eismann 1614. Ein Erbvergleich bestätigte die Teilung 1666.1, 2 Um 1670 wurde ein Invalidenhaus eingerichtet, nach einem Brand 1672 stand vom Pulverturm nur noch der Stumpf.1, 2

Ab 1766 saß hier das Criminalgericht der Grafschaft Mark mit einem Gefängnis. 1771 wurde die Garnison aufgelöst, die Stadt Altena kaufte die übrigen Teile und richtete ein Armen- und Waisenhaus ein. 1811 kamen Gericht und Gefängnis nach Werden.1, 2

Pläne für einen neugotischen Wiederaufbau von 1834/35 scheiterten am Geld. 1842 schenkte die Stadt Burg und Burgberg König Friedrich Wilhelm IV., der ihre Erhaltung als Geschichtsdenkmal verfügte. EBIDAT datiert die Schenkung auf 1833, an den damaligen Kronprinzen.1, 2, 4 Ab 1843 legte Maximilian Friedrich Weyhe einen Park um den Burgberg an. 1845 wurde der Neue Palas bis auf die Untergeschosse abgebrochen, ab 1856 dienten Teile der Burg den Johannitern als Krankenhaus.1, 2

Wiederaufbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts

1906 griff Landrat Fritz Thomée die alten Pläne wieder auf. Anlass war das bevorstehende 300-jährige Jubiläum der Zugehörigkeit der Mark zu Brandenburg-Preußen. Den Auftrag erhielt der Aachener Architekt Georg Frentzen, im Dezember 1906 legte er Entwürfe vor.1, 2 Der eigens gegründete Märkische Burgverein sammelte nach der Chronik rund 600.000 Goldmark an Spenden.1

Nach der Chronik begannen die Bauarbeiten 1907, 1914 war die Burg bis auf den unteren Torbau und die Vorburg fertig.1 Eismann und die Altertumskommission nennen die Jahre 1907 bis 1915, EBIDAT 1906 bis 1917.2, 3, 4

Das Vorhaben war umstritten. Gegen Thomée und Frentzen standen Kunst- und Architekturhistoriker um den Hagener Mäzen Karl Ernst Osthaus. Nach Eismann befürchteten Osthaus und Hermann Ehrenberg von der Universität Münster eine "Theaterburg" und den Verlust alter Bausubstanz. Thomée und Frentzen setzten sich durch.1, 2

Eismann sieht im Ergebnis keine historisch korrekte Rekonstruktion, sondern eher das historistische Ideal einer Höhenburg. Sie zeige sich so, "wie sie im Mittelalter ausgesehen haben könnte".2 Bei der Sanierung von Burghöfen und Außenmauern 2007/08 zeigte sich, dass Mauern des Wiederaufbaus streckenweise auf Bauschutt stehen.2, 9

Jugendherberge und Museen

1914 richtete der Lehrer Richard Schirrmann in drei Räumen des Neuen Palas eine Jugendherberge ein. Das Museum nennt sie die erste ständige Jugendherberge der Welt, eingeweiht von Schirrmann und Wilhelm Münker.1, 2, 7 Sie war bis 1958 in Betrieb, ihre Räume sind nach Angaben des Museums im Originalzustand erhalten. Ein Museum ist sie nach der Chronik seit Ende der 1950er-Jahre, Eismann nennt 1965.1, 2, 7 Die heutige Jugendherberge in der Burg trägt der DJH-Landesverband Westfalen-Lippe.20

Das Museum der Grafschaft Mark geht auf ein 1875 gegründetes Museum für Orts- und Heimatkunde zurück, nach eigenen Angaben das älteste regionalgeschichtliche Museum Westfalens. 1916 war sein Umzug auf die Burg abgeschlossen.1, 6 2000 eröffneten die Museen mit neu konzipierten Dauerausstellungen.1, 2

Im Besitz des Kreises

Bis in die 1940er-Jahre lagen Burg und Sammlung in den Händen zweier Bürgervereine. 1943 ging die Burg in das Eigentum des Landkreises Altena über, heute gehört sie dem Märkischen Kreis als Rechtsnachfolger.2, 4, 5

Im April 2014 nahm der Erlebnisaufzug den Betrieb auf, ein gemeinsames Projekt von Kreis und Stadt Altena. Von 5,7 Millionen Euro Kosten trugen Land und EU 90 Prozent. Ab Februar 2020 ließ die Märkische Kulturstiftung Burg Altena für rund 2,4 Millionen Euro Dauerausstellung und Außenanlagen medial ergänzen.5

Chronik

12. Jh. - 2020
  1. 1. Hälfte 12. JahrhundertGründungBau der Steinburg am Anfang bzw. in der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts; ältester Kern ist der hufeisenförmige Bergfried2, 3, 4
  2. 1161ErsterwähnungEberhard I. nennt sich Graf von Altena, gesicherter Beginn der Grafenlinie; nach EBIDAT indirekter Erstbeleg der Burg1, 2, 4
  3. 1393-1398NutzungsänderungZeitweise Hofhaltung des Grafen Dietrich II. von der Mark2
  4. 1425-1461NutzungsänderungZeitweise Hofhaltung des Grafen Gerhard von der Mark2
  5. 1455ZerstörungEin Brand beschädigt die Burg schwer, danach (nach der Chronik möglicherweise zunächst notdürftig) wieder aufgebaut1, 2
  6. 1609NutzungsänderungEine brandenburgische Garnison zieht ein2
  7. 1666BesitzwechselErbvergleich bestätigt die Teilung, die Grafschaft Mark bleibt bei Brandenburg1
  8. um 1670NutzungsänderungEinrichtung eines Invalidenhauses für Soldaten1, 2
  9. 1672ZerstörungDer Pulverturm brennt und bleibt nur als Stumpf erhalten2
  10. 1766NutzungsänderungCriminalgericht der Grafschaft Mark mit Gefängnis auf der Burg (bis 1811)1, 2
  11. 1771BesitzwechselGarnison aufgelöst, die Stadt Altena kauft die nicht von Gericht und Gefängnis genutzten Teile1, 2
  12. 1811NutzungsänderungGericht und Gefängnis werden nach Werden verlegt1, 2
  13. 1845ZerstörungDer Neue Palas wird bis auf die Untergeschosse abgebrochen2
  14. 1856NutzungsänderungDer Johanniterorden richtet in Teilen der Burg ein Krankenhaus ein1, 2
  15. 1906WiederaufbauLandrat Fritz Thomée greift die Wiederaufbaupläne auf, Architekt Georg Frentzen legt im Dezember Entwürfe vor1, 2
  16. 1914FertigstellungWiederaufbau bis auf den unteren Torbau und die Vorburg abgeschlossen (Chronik des Museums)1
  17. 1914NutzungsänderungRichard Schirrmann richtet im Neuen Palas eine Jugendherberge ein, nach Angaben des Museums die erste ständige der Welt2, 5, 7
  18. 1916NutzungsänderungUmzug des Süderländischen Museums (Museum der Grafschaft Mark) auf die Burg abgeschlossen1, 6
  19. 1943BesitzwechselDie Burg geht in das Eigentum des Landkreises Altena über2, 4
  20. 1958NutzungsänderungEnde des regulären Herbergsbetriebs in den Räumen von 1914, gelegentlich Notunterkunft bis 19657
  21. 1975BesitzwechselDer Märkische Kreis wird als Rechtsnachfolger Eigentümer2, 4, 5
  22. 2000NutzungsänderungDie Museen eröffnen nach halbjähriger Schließung mit neu konzipierten Dauerausstellungen1, 2, 4
  23. 2007-2008RestaurierungSanierung der Burghöfe und Außenmauern mit bauarchäologischer Begleitung2, 4, 9
  24. April 2014NutzungsänderungInbetriebnahme des Erlebnisaufzugs von der Innenstadt zur Burg5
  25. ab Februar 2020RestaurierungProjekt der Märkischen Kulturstiftung Burg Altena: mediale Ergänzung der Dauerausstellung, Weyhe-Park, Themenspielplatz und LED-Beleuchtung5

Besitz und Herrschaft

  • 1161-1609Grafen von Altena und von der Mark, ab 1417 Herzöge von Kleve und Mark1, 2, 4Landesherren; die Burg nach 1173 bzw. 1202 Amtsburg mit zeitweiliger Hofhaltung
  • um 1614Brandenburg-Preußen1, 2Landesherren nach einem Vergleich (Chronik: Xantener Vergleich 1613, Eismann 1614), bestätigt durch den Erbvergleich 1666; brandenburgische Garnison schon ab 1609; Gericht und Gefängnis 1766-1811
  • ab 1771Stadt Altena1, 2, 4Kauf der nicht von Gericht und Gefängnis genutzten Teile; Schenkung an König Friedrich Wilhelm IV. 1842 (Chronik, Eismann), nach EBIDAT 1833
  • bis 1943Märkischer Burgverein2, 5als Träger des Wiederaufbaus gegründet, nach Eismann neuer Besitzer der Anlage; Erwerbsjahr nicht belegt
  • ab 1943Landkreis Altena2, 4, 5Eigentümer; nach dem Landkreistag folgte später der Kreis Lüdenscheid, 1975 der Märkische Kreis als Rechtsnachfolger
  • seit 1975Märkischer Kreis2, 4, 5Eigentümer, Rechtsnachfolger des Landkreises

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Die Burg ist rund 190 Meter lang und bis zu 40 Meter breit, gegliedert in Haupt- und Vorburg mit je eigener Ringmauer. Das Mittlere Tor mit dem Kommandantenhaus verbindet den unteren mit dem oberen Burghof, im Kommandantenhaus liegt ein 43 Meter tiefer Brunnen.2, 3

Zur Anlage gehören zwei Bergfriede, der Dicke Turm und der Pulverturm, dazu Alter und Neuer Palas, Kapellengebäude und Remise. Mittelalterlich sind nach Eismann vor allem der Kern des Bergfrieds aus dem frühen 12. Jahrhundert und Abschnitte der Ringmauer. Teile des Alten Palas entstanden vermutlich im 13. oder 14. Jahrhundert.2, 3

Aus dem Wiederaufbau stammen unter anderem das vorkragende Obergeschoss des Bergfrieds, die Aufstockung des Pulverturms und die Pforten am Aufgang. Jünger sind das Jugendherbergsgebäude der 1930er-Jahre und die Remise von 1958/59.2

Besonderheiten

  • Weltjugendherberge: Zum Rundgang gehören die Räume von 1914 mit einem Aufenthaltsraum im Stil einer westfälischen Bauernküche. Im Jungenschlafsaal stehen 35 Betten aus Eichenholz.7
  • Erlebnisaufzug: Von der Fußgängerzone führt ein 90 Meter langer Stollen mit sechs Erlebnistoren in den Berg. Der Aufzug überwindet dann in 30 Sekunden 80 Höhenmeter.13, 14
  • Bergfried: Im Bergfried wurde nach Angaben des Museums im 12. Jahrhundert auch gewohnt, heute ist er Aussichtsturm. Im Erdgeschoss erinnert das "Angstloch" an die Gefangenschaft eines Bischofs.8

Heutiger Zustand

Das Bild der Burg prägt nach EBIDAT der späthistoristische Wiederaufbau.4 Der Märkische Kreis nennt sie ein Denkmal von nationaler Bedeutung und trägt als Eigentümer regelmäßig "nicht unerhebliche" Kosten der baulichen Unterhaltung.5, 10 Neben Museum, Jugendherberge und Restaurant gibt es Veranstaltungen wie "Anno Tuck" am ersten Augustwochenende.5, 11

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich11, 14
Öffnungszeiten
Museen Burg Altena: Di-Fr 9.30-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr, Montag Ruhetag (an Feiertagen geöffnet)
Erlebnisaufzug: Di-Fr 9-17.30 Uhr (letzte Fahrt 17.15 Uhr), Sa, So und Feiertag 10-18.30 Uhr (letzte Fahrt 18.15 Uhr), Montag Ruhetag (an Feiertagen geöffnet)
Burg und Erlebnisaufzug geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar
Betreiber nennt keine Saison- oder Winterzeiten. Stand Oktober 202611, 12, 24
Eintritt
Museen Burg Altena: Eintritt frei seit 25. April 2024, Spendenbox ("Pay what you want")
Bei "Anno Tuck" (erstes Augustwochenende) und "Winter-Spektakulum" (erstes Adventswochenende) gilt der Veranstaltungseintritt, ein kostenloser Museumsbesuch ist dann nicht möglich
Erlebnisaufzug: Erwachsene 4,80 €, ermäßigt 3,50 € (Kinder und Jugendliche 4-17 Jahre, Schüler, Studierende, Menschen mit Behinderung, Ehrenamtskarte NRW), Familie (2 Erwachsene, höchstens 4 Kinder) 12 €
Erlebnisaufzug Gruppen ab 15 Personen: 3,80 €, ermäßigt 3 € pro Person, bei Schulgruppen 2 Begleitpersonen frei
Multimedia-Guide 2,50 € Leihgebühr. Stand Oktober 202611, 12
Führungen
Besichtigung ohne Führung möglich, Rundgang etwa 1,5 bis 2 Stunden. Führungen auf Buchung ab 2 oder 3 Teilnehmenden, klassische Führung durch die Dauerausstellung 90 Minuten, Themenführungen 60 Minuten; das Honorar wird direkt an die Museumsführer gezahlt (Betrag beim Betreiber nicht angegeben). Multimedia-Guide auf Deutsch, Englisch und Niederländisch, Ausleihe gegen Ausweis.8, 11, 14, 18
Parken
Keine Besucherparkplätze auf dem Burgberg, Zufahrt über die Fritz-Thomée-Straße eng und steil; Halten am Burghof (z. B. Taxi) möglich.
Kostenfreier Parkplatz Langer Kamp am Fuß des Berges (auch für Busse), etwa 900 m durch die Fußgängerzone zum Erlebnisaufzug. Parkhaus Bachstraße nahe dem Burgweg. Reisebusse: zwei Haltestellen zum Ein- und Aussteigen in der Linscheidstraße.
Restaurantgäste nach Schließung der Museen im oberen Burghof (werktags ab 17 Uhr, am Wochenende ab 18 Uhr), Übernachtungsgäste der Jugendherberge im unteren Burghof (nur Pkw).14, 15, 16, 19
Bus und Bahn
Bahnhof Altena, von dort etwa 500 m zu Fuß zum Erlebnisaufzug (über die Fritz-Berg-Brücke und die Lennestraße).
Stadt- und Regionalbusse halten am ZOB Am Markaner, von dort etwa 200 m zum Erlebnisaufzug und etwa 50 m zum Burgweg.
Bürgerbus von Ostern bis Oktober samstags, sonntags und feiertags während der Museumsöffnungszeiten im Pendelverkehr zwischen Parkplatz Langer Kamp, Deutschem Drahtmuseum und Burg, Fahrzeit etwa 5 Minuten.15
Fußweg
Erlebnisaufzug ab Lennestraße 45 in der Fußgängerzone: 90 m Stollen, dann Aufzug in 30 Sekunden zum oberen Burghof; er erspart laut Betreiber den rund 20-minütigen steilen Fußweg. Zu Fuß vom Parkplatz Langer Kamp über die Fritz-Thomée-Straße etwa 15 bis 20 Minuten bergauf; Burgweg ab der Bachstraße.13, 14, 15
Gastronomie
Burgrestaurant auf dem oberen Burghof: Mi 11.30-17 Uhr, Do-Sa 11.30-22 Uhr, So 11.30-18 Uhr, Mo und Di Ruhetag; Küchenpause 15-17.30 Uhr (dann Kaffee und Kuchen oder Waffeln), warme Küche bis 21 Uhr; Reservierung telefonisch erbeten. Picknick an den Tischen neben dem Bergfried möglich, in den Museen kein Essen und Trinken. Stand Oktober 2026.14, 16
Familien
Eintritt in die Museen frei, Erlebnisaufzug Familienkarte 12 €. Ritterspielecke im Neuen Palas, kindgerechte Führungen auf Buchung. Spielplatz "Wulfsegge" an der Burgmauer unterhalb des Restaurants, Multi-Cache am Burgberg, Geschichts- und Naturlehrpfad, Kräutergarten im oberen Burghof. Kinderwagen fahren im Erlebnisaufzug kostenlos mit und sind auf dem Burghof erlaubt, nicht in der Ausstellung (Abstellmöglichkeit vor Raum 9).8, 12, 14, 17
Barrierefreiheit
teilweise: Erlebnisaufzug barrierefrei bis zum Burghof, im Eingangsbereich barrierefreie WCs. Die Burg selbst ist nicht barrierefrei: (fast) ebenerdig nur die Kapelle, viele Treppen; einzelne Räume mit wenigen Stufen nach Absprache. Rollatoren in den Ausstellungsräumen erlaubt, Sitzgelegenheiten in vielen Räumen, barrierefreie Besuchertoiletten auch auf der Burg.10, 14
Hunde
nur im Außenbereich: Im Erlebnisaufzug willkommen und bis zum Burghof erlaubt; in den Museen Burg Altena nicht erlaubt.14

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Die Museen sind ohne Führung zugänglich, der Eintritt ist seit dem 25. April 2024 frei, eine Spendenbox steht bereit. Für den Rundgang rechnet das Museum mit 1,5 bis 2 Stunden. Führungen lassen sich buchen, die klassische Führung durch die Dauerausstellung dauert 90 Minuten.11, 14, 18

Die Burg ist nicht barrierefrei, nahezu ebenerdig erreichbar ist nur die Kapelle. Hunde dürfen mit dem Erlebnisaufzug bis zum Burghof, in die Museen nicht. Kinderwagen sind auf dem Burghof erlaubt, in der Ausstellung nicht.14

Anreise

Auf dem Burgberg gibt es keine Besucherparkplätze. Kostenlos parkt man im Tal am Langen Kamp, von dort sind es rund 900 Meter bis zum Erlebnisaufzug in der Lennestraße. Zu Fuß führt die Fritz-Thomée-Straße in 15 bis 20 Minuten hinauf.14, 15

Vom Bahnhof Altena sind es etwa 500 Meter bis zum Aufzug, vom Busbahnhof Am Markaner etwa 200 Meter. Von Ostern bis Oktober pendelt an Wochenenden und Feiertagen ein Bürgerbus zwischen Langem Kamp, Drahtmuseum und Burg.15

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 41 Kilometer Luftlinie südwestlich liegt Schloss Burg an der Wupper. Nach Angaben des dortigen Betreibers entstand es ab 1130 als Stammsitz der Grafen von Berg.23 Aus diesem Haus kam Eberhard I., mit dem die gesicherte Linie der Grafen von Altena beginnt.1 Etwa 49 Kilometer Luftlinie nördlich steht Schloss Nordkirchen.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Märkischen Kreis, das ganze Land die Seite Nordrhein-Westfalen.

Lage und Karte

51.2999° N · 7.6751° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Chronik der BurgMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  2. Stefan Eismann: Die Burg Altena in Altena, Märkischer Kreis, Frühe Burgen in Westfalen 28 (2009)Altertumskommission für Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, abgerufen am 09.10.2026
  3. Die Burg Altena in AltenaAltertumskommission für Westfalen, Landschaftsverband Westfalen-Lippe, abgerufen am 09.10.2026
  4. Altena a. d. Lenne (J. F.)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
  5. Bernadette Lange: Burg Altena - Kulturschatz des Märkischen Kreises (22.01.2025)Landkreistag Nordrhein-Westfalen, abgerufen am 09.10.2026
  6. Geschichte (des Museums)Märkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  7. WeltjugendherbergeMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  8. DauerausstellungMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  9. Pfusch am Bau: Teile der Burg Altena wurden beim Wiederaufbau auf Schutt gebaut (04.06.2008)Landschaftsverband Westfalen-Lippe, abgerufen am 09.10.2026
  10. Burg AltenaMärkischer Kreis, abgerufen am 09.10.2026
  11. Öffnungszeiten & PreiseMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  12. Erlebnisaufzug: BesucherinformationenMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  13. Erlebnisaufzug: Stollen & AufzugMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  14. FAQMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  15. Anfahrt & ParkenMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  16. Restaurant: Öffnungszeiten & ParkenMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  17. Für FamilienMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  18. Führungen für ErwachseneMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  19. JugendherbergeMärkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  20. Jugendherberge Altena: PorträtDeutsches Jugendherbergswerk, DJH-Landesverband Westfalen-Lippe gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  21. Impressum Burg AltenaMärkischer Kreis, abgerufen am 09.10.2026
  22. Impressum ErlebnisaufzugStadt Altena (Westf.), abgerufen am 09.10.2026
  23. HistorieSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  24. Burg Altena (Startseite)Märkischer Kreis, Museen Burg Altena, abgerufen am 09.10.2026
  25. Burg Altena (Kartenobjekt way/622902272)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Frans Berkelaar · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

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