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Schloss · Potsdam · Brandenburg

Neues Palais

Schloss Friedrichs II. am Westende des Parks Sanssouci in Potsdam, 1763-1769 nach dem Siebenjährigen Krieg erbaut, später Hauptresidenz Wilhelms II.

52.4013° N · 13.0160° E
Neues Palais
Neues PalaisFoto: Angel Miklashevsky · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
April-Oktober: Mi-Mo 10-17.30 Uhr, Di geschlossenNovember und Dezember: Mi-Mo 10-16.30 Uhr, Di geschlossenJanuar-März: Di-So 10-16.30 Uhr, Mo geschlossenEintritt: Grand Tour 14 €, ermäßigt 10 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 8, 13vollständig erhalten
Baubeginn
17632, 4, 16
Baustil
Rokoko7, 14
Denkmalstatus
Baudenkmal (Teil von Park Sanssouci, 09156102)12, 13
Ort
Potsdam1, 12, 13
Bundesland
Brandenburg
Betreiber
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg1, 20
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1
Öffnungszeiten
April-Oktober: Mi-Mo 10-17.30 Uhr, Di geschlossen1, 4, 8, 23, 24Alle Angaben
Eintritt
Grand Tour 14 €, ermäßigt 10 €1, 5, 21, 24Alle Angaben
Website
spsg.de1
Inhalt 17 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Ein Schloss nach dem Siebenjährigen Krieg
  3. Gästeschloss mit Königswohnung
  4. Communs, Kolonnade und Mopke
  5. Wohnsitz Friedrichs III. und Wilhelms II.
  6. Museum, Krieg und Hochschule
  7. Sanierung seit 2008
  8. Chronik
  9. Architektur und Aufbau
  10. Besonderheiten
  11. Heutiger Zustand
  12. Auf einen Blick
  13. Besichtigung
  14. Anreise
  15. Umgebung und weitere Ziele
  16. Lage und Karte
  17. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202625 Quellen

Das Neue Palais in Potsdam ist das Schloss am Westende der Hauptallee im Park Sanssouci. Friedrich II. ließ den Bau mit der hohen Tambourkuppel nach dem Siebenjährigen Krieg von 1763 bis 1769 als repräsentatives Gästeschloss errichten. Heute ist es ein Museum der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg mit Festsälen, Galerien, Fürstenwohnungen und Schlosstheater. Die gegenüberliegenden Communs werden nach Angaben der Stiftung heute von der Universität Potsdam genutzt.1, 2, 8

Geschichte

Ein Schloss nach dem Siebenjährigen Krieg

Der Bau begann 1763, nach dem Ende des Siebenjährigen Krieges (1756-1763). Nach Angaben der Stiftung sollte das Schloss zeigen, dass der preußische Staat nach dem Krieg so leistungsfähig war wie zuvor. Der König selbst nannte den Bau eine "Fanfaronnade", eine Prahlerei.1, 2, 7

Friedrichs eigene Wohnung im Südostflügel war schon im Spätsommer 1765 bezugsfertig.1, 4 Fertig waren Schloss, Communs und Kolonnaden 1769.2, 13, 18

An den Entwürfen waren nach Angaben der Stiftung Johann Gottfried Büring, Heinrich Ludwig Manger, Carl von Gontard und Jean Laurent Legeay beteiligt.2 Nach dem Artikel der Allgemeinen Deutschen Biographie über Gontard (1879) wurde das Neue Palais nach Bürings Plänen entworfen. Der ADB-Artikel über Manger (1884) bezeichnet Manger als Mitarbeiter an den Entwürfen.16, 17

Gontard kam 1764 aus Bayreuth nach Preußen. Außenbau und Grundriss lagen da nach dem Stiftungsmagazin weitgehend fest. Gontard nahm aber großen Einfluss auf die Innengestaltung. Die Neue Deutsche Biographie schreibt ihm für 1765 bis 1769 die künstlerische Oberleitung zu.7, 16

Gästeschloss mit Königswohnung

Friedrich selbst hielt sich nach Angaben der Stiftung selten hier auf, das Schloss diente vor allem Gästen und Festen.3 Kamen im Sommer Fürsten und Verwandte für ein oder zwei Wochen zu Besuch, zog auch der König ein. Bis zu 100 Gäste speisten dann im Grottensaal, untergebracht waren sie in den Unteren und Oberen Fürstenquartieren.7

Friedrichs Appartement mit elf Räumen liegt getrennt von Festsälen und Gästequartieren. Kommoden, Schreibtische, Uhren und Kronleuchter ließ er eigens für das Neue Palais anfertigen. Spätere Generationen haben die Räume nach Angaben der Stiftung nicht verändert. Neben einer Wohnung in Schloss Sanssouci ist dies eine von nur zwei weitgehend authentisch erhaltenen Wohnungen Friedrichs.4

Für seinen Bruder Prinz Heinrich und dessen Frau Wilhelmine von Hessen-Kassel ließ der König ein eigenes Gästeappartement einrichten.5 Seine Nachfolger nutzten das Schloss nur noch für Feste und Theateraufführungen.2

Communs, Kolonnade und Mopke

Dem Schloss gegenüber stehen die beiden Communs, Wirtschafts- und Nebengebäude. Im südlichen lagen nach Angaben der Universität Potsdam die Küche und Kammern für die Dienerschaft. Das nördliche war ein schlichtes Gästehaus für Besucher des Königs.18 Mit der Kolonnade waren sie nach Darstellung der Stiftung als Kulisse gegen das damals brachliegende Gelände dahinter konzipiert.2

Entworfen hat die Communs nach dem Stiftungsmagazin Gontard. Die Neue Deutsche Biographie nennt umgestaltete Entwürfe von Legeay als Grundlage. Von Gontard stammen auch der Antiken- und der Freundschaftstempel im Park.7, 16

Die Kolonnade mit dem Triumphtor verbindet Nord- und Südcommun. Den Platz zwischen Schloss und Kolonnade, die Mopke, legte Gontard nach der Denkmaldatenbank 1767 und 1768 an.13

Wohnsitz Friedrichs III. und Wilhelms II.

Regelmäßig bewohnt wurde das Schloss erst wieder ab 1859, jeweils im Sommer, vom späteren Kaiser Friedrich III. Wilhelm II., der letzte deutsche Kaiser, machte es zu seiner Hauptresidenz. Unter ihm kamen eine Gartenterrasse, ein Reitstall und ein Bahnhof hinzu.1, 2

Umbauten verzeichnet die Denkmaldatenbank für 1860, 1888 und 1903. Der Neue Marstall mit Reithalle entstand von 1889 bis 1894, als Architekten nennt die Denkmaldatenbank Franz Haeberlin. Die Universität beschreibt die Reithalle als Bau vor allem für Wilhelm II. und seine Pferde.13, 18 Das Empfangsgebäude des Kaiserbahnhofs am Bahnhof Wildpark steht als eigenes Denkmal in der Denkmalliste.12 Das nördliche Commun wurde im 19. Jahrhundert zur Kaserne.18

Museum, Krieg und Hochschule

Nach dem Ersten Weltkrieg machte die 1927 gegründete Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten das Neue Palais zum Museumsschloss. Gezeigt werden sollte der Zustand zur Zeit Friedrichs.19

Die Communs dienten anderen Zwecken. Ab 1921 wohnten Beamte der Höheren Polizeischule im Nordcommun, nach 1933 wurde das Südcommun für eine Führerschule des Reichsarbeitsdienstes umgebaut. Die "Nacht von Potsdam" vom 14. auf den 15. April 1945 überstand das Schloss nach Angaben der Universität ohne Schaden. In den letzten Kriegstagen wurden aber Theaterflügel und Kolonnade stark beschädigt, das Südcommun brannte aus.19

Nach dem Krieg wurde der Campus am Neuen Palais Hochschulstandort, zuerst der 1948 gegründeten Brandenburgischen Landeshochschule. Sie hieß von 1951 bis 1990 Pädagogische Hochschule, 1991 wurde daraus die Universität Potsdam.18 In den 1980er-Jahren stürzte die Nordkolonnade fast vollständig ein.10

Das Neue Palais gehört zur Welterbestätte "Schlösser und Parks von Potsdam und Berlin". Die UNESCO nahm sie 1990 in die Welterbeliste auf und erweiterte sie 1992 und 1999.14, 15 Der Staatsvertrag von Berlin und Brandenburg aus dem Jahr 1994 sah vor, den Park Sanssouci mit dem Neuen Palais der neuen Stiftung zu übertragen.20

Sanierung seit 2008

Seit 2008 wird das Neue Palais saniert. Die Nordkolonnade wurde wiederaufgebaut, die 2008 begonnenen Arbeiten endeten im Herbst 2013.8, 10 2019 war das durchfeuchtete Sockelgeschoss saniert. Abgeschlossen waren bis März 2025 außerdem der Fußboden des Marmorsaals mit der Decke des Grottensaals darunter und das Untere Fürstenquartier. Das Schlosstheater war wieder in Betrieb, das Dach über dem südlichen Theaterflügel saniert.8

Im Juli 2025 öffnete die Obere Galerie nach drei Jahrzehnten wieder. Dort hängen Gemälde von Artemisia Gentileschi, Guido Reni und Luca Giordano.9, 11

Seit März 2025 läuft der nächste Bauabschnitt. Saniert werden rund 6.940 Quadratmeter Kupferdach sowie Gesims und Balustraden. Die 136 Skulpturen des Hauptbaus, je etwa 3,50 Meter hoch, werden abgenommen und in eigenen Schutzbauten auf der Mopke restauriert. Die Arbeiten sollen voraussichtlich bis 2029 dauern, der Museumsbetrieb läuft weiter.8

Zugleich entsteht ein barrierefreier Empfang mit einem Aufzug ins erste Obergeschoss und zum Schlosstheater. Während der Bauzeit ist das Schlosstheater nach der Presse-Information vom März 2025 von 2025 bis Sommer 2027 geschlossen.8

Chronik

1763 - 2025
  1. 1763BaubeginnGrundsteinlegung für Friedrich II. nach dem Siebenjährigen Krieg2, 4, 16
  2. 1765NutzungsänderungFriedrich II. bezieht im Spätsommer seine Wohnung im Südostflügel1, 4
  3. 1768FertigstellungPlatzanlage Mopke zwischen Schloss und Kolonnade von Carl von Gontard (1767-1768)13
  4. 1769FertigstellungSchloss, Communs und Kolonnaden mit Triumphtor fertiggestellt2, 13, 18
  5. 1859NutzungsänderungDer spätere Kaiser Friedrich III. wohnt wieder regelmäßig im Sommer im Schloss2
  6. 1860UmbauUmbau laut Denkmaldatenbank13
  7. 1888UmbauUmbau laut Denkmaldatenbank13
  8. 1894FertigstellungNeuer Marstall mit Reithalle von Franz Haeberlin (Bau 1889-1894)13, 18
  9. 1903UmbauUmbau laut Denkmaldatenbank13
  10. ab 1921NutzungsänderungBeamte der Höheren Polizeischule wohnen im Nordcommun19
  11. nach 1927NutzungsänderungMuseumsschloss im Zustand der friderizianischen Zeit unter der 1927 gegründeten Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten19
  12. nach 1933UmbauSüdcommun für eine Führerschule des Reichsarbeitsdienstes umgebaut19
  13. 1945ZerstörungIn den letzten Kriegstagen Theaterflügel und Kolonnade stark beschädigt, Südcommun ausgebrannt19
  14. nach 1948NutzungsänderungDie 1948 gegründete Brandenburgische Landeshochschule (1951-1990 Pädagogische Hochschule) auf dem Campus am Neuen Palais, nach dem Krieg auch im Nordcommun18
  15. 1980-1989ZerstörungDie Nordkolonnade stürzt fast vollständig ein10
  16. 1991NutzungsänderungAus der Pädagogischen Hochschule wird die Universität Potsdam, Nutzerin der Communs2, 18
  17. 23. August 1994NutzungsänderungStaatsvertrag über die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg; Park Sanssouci mit Neuem Palais soll der Stiftung übertragen werden20
  18. ab 2008RestaurierungBeginn der Gesamtsanierung des Neuen Palais8
  19. 2013RestaurierungWiederaufbau der Nordkolonnade im Herbst abgeschlossen10
  20. 2019RestaurierungSanierung des durchfeuchteten Sockelgeschosses abgeschlossen8
  21. März 2025RestaurierungBeginn des Bauabschnitts mit Dachsanierung, Abnahme der 136 Skulpturen und barrierefreiem Empfang8
  22. 15. Juli 2025RestaurierungObere Galerie nach drei Jahrzehnten wieder geöffnet9, 11

Besitz und Herrschaft

  • 1763-1769Friedrich II., König von Preußen2, 13Bauherr

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Nach dem Pressematerial der Stiftung ist das Schloss 220 Meter lang, an der Fassade stehen über 400 Figuren.2 Auf dem Hauptbau sind es 136 Skulpturen, auf den Seitenflügeln 64 Puttengruppen.8 Die Denkmaldatenbank beschreibt einen zweigeschossigen, verputzten Ziegelbau mit 27 Achsen und führt ihn als Schlossanlage mit Theater.13 Weithin sichtbar ist die hohe Tambourkuppel.1

Besonderheiten

  • Grottensaal: In Wände und Pfeiler des Saals sind nach Angaben der Stiftung mehr als 23.000 Mineralien, Edelsteine und Fossilien aus aller Welt eingelassen.6 Das Deckenbild stammt von Johann Gottfried Niedlich.2
  • Marmorsaal: Das Stiftungsmagazin nennt ihn den größten Festsaal des Schlosses, er liegt über dem Grottensaal. Friedrich lehnte das von Gontard empfohlene Gewölbe ab, schon zu seinen Lebzeiten entstanden schwere Schäden an Grottensaaldecke und Marmorboden.7, 8
  • Schlosstheater: Die Stiftung zählt das Theater im Südflügel zu den wenigen erhaltenen Theatern des 18. Jahrhunderts. Die Sitzreihen steigen an, eine Königsloge gibt es nicht, Friedrich sah lieber aus der Nähe zu.1, 2
  • Unteres Fürstenquartier: Tressenzimmer, Konzertzimmer und Ovales Kabinett wurden restauriert. Die Stiftung zählt die Räume zu den kostbarsten Innenausstattungen Europas.1

Heutiger Zustand

Das Neue Palais ist Museum der Stiftung. Der Grottensaal gehört nach der Sanierung wieder zum Rundgang, die Königswohnung ist wegen Sanierungsarbeiten bis auf Weiteres geschlossen.1, 4 In der Denkmalliste ist das Schloss Teil des Denkmals Park Sanssouci, gemeinsam mit Communs, Mopke, Kolonnaden mit Triumphtor und Neuem Marstall.12

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1
Öffnungszeiten
April-Oktober: Mi-Mo 10-17.30 Uhr, Di geschlossen
November und Dezember: Mi-Mo 10-16.30 Uhr, Di geschlossen
Januar-März: Di-So 10-16.30 Uhr, Mo geschlossen
Letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung, Einlass zu festen Zeiten
24. und 25.12.2026 geschlossen, 26.12.2026 10-16.30 Uhr, 31.12.2026 10-14 Uhr, 1.1.2027 11-16.30 Uhr
Königswohnung wegen Sanierung bis auf Weiteres geschlossen; Schlosstheater laut Stiftung (März 2025) bis Sommer 2027 geschlossen
Park Sanssouci täglich ab 8 Uhr bis zur Dunkelheit (Stand 09.10.2026)1, 4, 8, 23, 24
Eintritt
Grand Tour 14 €, ermäßigt 10 €
Prinz-Heinrich-Wohnung 8 €, ermäßigt 6 €; Kombiticket mit Grand Tour 16 €, ermäßigt 14 € (April-Oktober)
ticket sanssouci+ (alle geöffneten Potsdamer Schlösser der Stiftung an einem Tag, außer Schloss Sacrow und Jagdschloss Stern) 22 €, ermäßigt 17 €
sanssouci+ Familie (bis 2 Erwachsene und 4 Kinder unter 18) 49 €; Familienkarte Potsdam (ohne Schloss Sanssouci) 30 €
Kinder unter 7 Jahren frei, Jahreskarte gilt; Park Sanssouci Eintritt frei (Stand 09.10.2026)1, 5, 21, 24
Führungen
April-Oktober Besichtigung individuell oder mit Führung, November-März nur mit Führung (Deutsch, Informationen in weiteren Sprachen)
Prinz-Heinrich-Wohnung: Besichtigung mit Führung auf Deutsch, 1. April-31. Oktober Mo und Mi-So 13-13.45 und 15-15.45 Uhr
Kostenlose App "SANSSOUCI": Rundgang Grand Tour in acht Sprachen, Kindertouren für 6-9 Jahre (Deutsch, Englisch) und 10-13 Jahre (Deutsch); eigene Kopfhörer mitbringen
Sonderführung Grottensaal laut Veranstaltungskalender, 12 €, ermäßigt 10 €
Gruppen über den Gruppenservice der Stiftung (0331 96 94-222)1, 5, 6
Parken
Parkplatz P3 Am Neuen Palais, gebührenpflichtig, für Pkw und Busse.1
Bus und Bahn
Haltestelle "Potsdam, Neues Palais".
Im Park April-Oktober kostenloser Fahrservice auf dem Ökonomieweg zwischen Grünem Gitter und Neuem Palais, täglich 11-17.30 Uhr (ehrenamtlich, entfällt bei starkem Regen).1
Gastronomie
Café Caroline im Besuchszentrum Neues Palais (Südtorgebäude). Weitere Betriebe in Parknähe, u. a. Theaterklause nahe Eingang Grünes Gitter und Augustiner im Bürgerbahnhof neben dem Bahnhof Park Sanssouci. Museumsshop im Besuchszentrum (Am Neuen Palais 3) April-Oktober Mi-Mo 10-17.30 Uhr, November-März Mi-Mo 10.30-16.30 Uhr.1
Familien
Kinder unter 7 Jahren frei. Familientickets: sanssouci+ Familie 49 €, Familienkarte Potsdam 30 €. Kindertouren in der App (6-9 und 10-13 Jahre). Kinderwagen dürfen nicht in die Ausstellungsräume.1, 21, 22
Barrierefreiheit
teilweise: Bedingt rollstuhlgeeignet: Erdgeschoss mit Rollstuhl zu besichtigen, Eingang über Rampe, Rollstuhl im Schloss vorhanden. Aufzug ins 1. Obergeschoss und zum Schlosstheater im Bau (Stand März 2025). Ermäßigung ab GdB 50, notwendige Begleitperson (Merkzeichen B oder H) frei.1, 8, 21
Hunde
nur im Außenbereich: In den Ausstellungsräumen nur Assistenzhunde. Im Park Sanssouci an der kurzen Leine.1, 22, 23

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Von April bis Oktober ist das Schloss allein oder mit Führung zu besichtigen, von November bis März nur mit Führung. Der Einlass erfolgt zu festen Zeiten, die Zahl der Karten ist begrenzt, die Stiftung rät zur frühen Online-Buchung.1 Die Prinz-Heinrich-Wohnung zeigt sie von April bis Oktober bei Führungen auf Deutsch.5

Die kostenlose App "SANSSOUCI" bietet den Rundgang in acht Sprachen und zwei Kindertouren. Mit dem Rollstuhl ist das Erdgeschoss zu besichtigen, zum Eingang führt eine Rampe. Kinderwagen dürfen nicht in die Ausstellungsräume, Hunde nur als Assistenzhunde.1, 22

Anreise

Mit öffentlichen Verkehrsmitteln fährt man bis zur Haltestelle "Potsdam, Neues Palais". Gebührenpflichtige Stellplätze für Autos und Busse bietet der Parkplatz P3 Am Neuen Palais. Von April bis Oktober fährt mit ehrenamtlichen Fahrern ein kostenloser Fahrservice über den Ökonomieweg zwischen Grünem Gitter und Neuem Palais.1 Der Park ist täglich ab 8 Uhr bis zur Dunkelheit geöffnet.23, 24

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 1,5 Kilometer Luftlinie östlich liegt Schloss Sanssouci mit der zweiten weitgehend authentisch erhaltenen Wohnung Friedrichs.4 Etwa 4 Kilometer Luftlinie nordöstlich steht Schloss Cecilienhof, rund 5 Kilometer östlich Schloss Babelsberg.

Weitere Anlagen in Potsdam zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Potsdam, das ganze Land die Seite Brandenburg.

Lage und Karte

52.4013° N · 13.0160° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Neues Palais. Eine königliche FanfaronadeStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  2. Pressematerial Neues PalaisStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  3. New Palace (englische Objektseite)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  4. Neues Palais: KönigswohnungStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  5. Neues Palais: Prinz-Heinrich-WohnungStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  6. Geheimnisvolles Funkeln: Der Grottensaal im Neuen Palais (Sonderführung)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  7. Magazin sans souci 01/2012 (S. 5-12, u. a. Ortrun Egelkraut)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  8. Sanierung Neues Palais Potsdam (Presse-Information 001-25 vom 12.03.2025)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, veröffentlicht vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  9. Neues Palais Potsdam (Pressemitteilung 314/2025 vom 07.10.2025)Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  10. Jahresbericht 2013Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  11. Jahresbericht 2025Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  12. Denkmalliste des Landes Brandenburg, Stadt Potsdam (Stand 01.01.2026), Einträge 09156102, 09155812, 09156825Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
  13. Denkmaldatenbank: Neues Palais, Schlossanlage und Theater (09156912) mit TeilobjektenBrandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
  14. Schlösser und Parks von Potsdam und BerlinDeutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 09.10.2026
  15. Palaces and Parks of Potsdam and BerlinUNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 09.10.2026
  16. Gontard, Carl von (Horst Drescher, NDB 6, 1964; Robert Dohme, ADB 9, 1879)Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 09.10.2026
  17. Manger, Heinrich Ludwig (M. von Oesfeld, ADB 20, 1884)Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 09.10.2026
  18. Einst und jetzt: Neues PalaisUniversität Potsdam, abgerufen am 09.10.2026
  19. Neues Palais: Zwischenkriegszeit und Zerstörungen im Zweiten WeltkriegUniversität Potsdam, abgerufen am 09.10.2026
  20. Staatsvertrag über die Errichtung einer Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg vom 23. August 1994Land Brandenburg, BRAVORS, abgerufen am 09.10.2026
  21. Kombitickets und ErmäßigungenStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  22. Hausordnung SchlösserStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  23. Parkordnung Park SanssouciStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  24. Park SanssouciStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  25. Neues Palais (Kartenobjekt way/13792205)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Angel Miklashevsky · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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