Schloss Bruchsal
Residenz der Fürstbischöfe von Speyer ab 1722 mit dem Treppenhaus Balthasar Neumanns, 1945 ausgebrannt und bis 2017 in Etappen wiederhergestellt.

Steckbrief
- Ort
- Bruchsal26
- Kreis
- Landkreis Karlsruhe
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Öffnungszeiten
- Schloss und Schlosskasse: ganzjährig Di-So und an Feiertagen 10-17 Uhr20, 23Alle Angaben
- Eintritt
- Schloss: Erwachsene 8 €, ermäßigt 4 €, Familie 20 €, Gruppen 7,20 € pro Person19, 20, 21, 23Alle Angaben
- Website
- schloss-bruchsal.de29
- Koordinaten
- 49.1289, 8.59814
Inhalt 17 Abschnitte
- Überblick
- Neubeginn nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg
- Das Treppenhaus und Balthasar Neumann
- Rokoko unter Franz Christoph von Hutten
- Säkularisation und badische Zeit
- Zerstörung am 1. März 1945
- Wiederaufbau in Etappen
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Bruchsal in der gleichnamigen Stadt im Landkreis Karlsruhe war im 18. Jahrhundert die Residenz der Fürstbischöfe von Speyer. Vier von ihnen ließen das Schloss bauen und bewohnten es, rund 80 Jahre lang war es Mittelpunkt ihrer Herrschaft. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg werben mit der Formel "Älteste geistliche Barockresidenz am Oberrhein".1
Zur Anlage gehörten einmal mehr als 50 Einzelbauten, ein großer Teil davon steht noch.2 Beim Luftangriff vom 1. März 1945 brannte das Schloss aus. Der Wiederaufbau zog sich über Jahrzehnte, die Beletage wurde erst 2017 wieder eingerichtet.16 Heute zeigt die Schlösserverwaltung die Prunkräume, dazu kommen das Deutsche Musikautomaten-Museum und das Museum der Stadt Bruchsal.1, 18
Neubeginn nach dem Pfälzischen Erbfolgekrieg
In den Jahren 1688/89 brannten im Pfälzischen Erbfolgekrieg in Speyer der Bischofspalast und Teile des Doms ab.13 Damian Hugo von Schönborn (1676-1743) regierte ab 1719 als Fürstbischof. Er hätte gern in Speyer neu gebaut. Die protestantische Reichsstadt sperrte sich jedoch, das Verhältnis zu den Fürstbischöfen war schlecht. So fiel die Wahl auf Bruchsal.10
1722 entschied sich Schönborn für die neue Residenz, im selben Jahr wurde nach der Stilgeschichte der Schlösserverwaltung der Grundstein gelegt.9, 13 Den ersten Gesamtplan lieferte Maximilian von Welsch. Bauaufsicht und Detailplanung lagen bei Handwerkern aus der Gegend. Mit Markgräfin Sibylla Augusta von Baden-Baden stand er über die Ausstattung ihrer Schlösser im Austausch. Sie half ihm auch bei der Suche nach Handwerkern. 1731 bezeichnete er den Schlossbau als sein Lebenswerk.10
Das Treppenhaus und Balthasar Neumann
Der Hauptbau entstand ab 1725 nach Plänen von Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn. Vorgesehen waren Erdgeschoss, Beletage und ein niedrigeres zweites Obergeschoss. 1726 ließ Schönborn in Abwesenheit des Architekten beiderseits des Treppenhauses Zwischengeschosse einziehen. Damit reichte die geplante Treppe nicht mehr bis zur Beletage.3, 4
Ritter zu Groenesteyns Lösungsvorschläge überzeugten nicht, die Lücke in der Mitte blieb über Jahre offen. Ab 1728 leitete Balthasar Neumann den gesamten Bau in Bruchsal. 1731 überarbeitete er den vorhandenen Treppenentwurf: Dabei änderte er den leicht ovalen Grundriss, wodurch die beiden Läufe länger wurden.3
Neumann (1687-1753) blieb bis zu seinem Tod leitender Architekt des Schlosses und kam insgesamt zwölfmal nach Bruchsal. Zeitweise lag die Bauleitung vor Ort bei Johann Georg Seitz und Johann Georg Stahl. Nach seinen Plänen entstanden unter anderem der Kirchturm, die Balkonvorbauten, neue Verbindungsflügel und eine neue Wasserversorgung.12 Den Turm der Hofkirche entwarf er 1740. Aus Gründen der Symmetrie wurde er vom engeren Schlossbereich abgerückt.7
Rokoko unter Franz Christoph von Hutten
Schönborns Nachfolger Franz Christoph von Hutten (1706-1770) wurde 1743 zum Fürstbischof gewählt, 1761 erhielt er die Kardinalswürde. Unter ihm wuchs der Hofstaat deutlich, seine Ausgaben waren enorm.11 Die Schlösserverwaltung nennt ihn den Fürstbischof, der das Schloss vollendete.31
Hutten ließ höhere Verbindungsflügel und neue Bassins im Garten anlegen. Im Hauptgeschoss hielt das Rokoko Einzug, mit Stuck, Malerei und geschnitzten Vertäfelungen. Neun Möbel der Manufaktur Roentgen gehörten zu den Glanzstücken. Leopold Mozart lobte 1763 den Geschmack der Zimmer.11
Von 1751 bis 1754 erhielten die Festsäle ihre Gestalt. Die Deckenbilder malten Johann Zick und sein Sohn Januarius, den Stuck schuf Johann Michael Feichtmayr. Die Schnitzereien an den Vertäfelungen der Appartements stammten von Ferdinand Hund, sie sind verloren.6 1776 wurde der Kammermusiksaal im Louis-seize-Stil ausgestattet, dem frühen Klassizismus.9
Säkularisation und badische Zeit
Im Herbst 1802 kündigte Markgraf Karl Friedrich von Baden die Besetzung Bruchsals an, Militär rückte in die rechtsrheinischen Teile des Hochstifts ein. Ende 1802 wurde Philipp Franz Wilderich von Walderdorff als Landesherr abgesetzt.13, 14 Mit dem Reichsdeputationshauptschluss von 1803 fiel das Gebiet an Baden.14
Möbel, Gemälde und Wertsachen kamen nach Karlsruhe oder in andere badische Schlösser. Gold- und Silberarbeiten aus dem Kirchenbesitz wurden eingeschmolzen.14 Walderdorff erhielt ein Wohnrecht in der Eremitage Waghäusel, zeitweise wohnte er weiter im Schloss.5, 14
Ab 1806 hatte Markgräfin Amalie von Baden in Bruchsal ihren Witwensitz, sie bewohnte das nördliche Staatsappartement.5, 14 Sie war die letzte fürstliche Bewohnerin. Nach ihrem Tod 1832 kam die großherzogliche Familie nur noch gelegentlich, das Schloss nutzten nun vor allem Behörden und Militär.15
Gegen Ende des 19. Jahrhunderts begann eine erste Sanierung. In den 1920er-Jahren wurde die Beletage mit einer Dauerausstellung für die Öffentlichkeit geöffnet. Dieses Schlossmuseum bestand bis zur Zerstörung 1945.15, 19
Zerstörung am 1. März 1945
Kurz vor Kriegsende zerstörte ein Luftangriff am 1. März 1945 mehr als 80 Prozent der Stadt und große Teile des Schlosses. Die Holzdecken mit Fresken und Stuck verbrannten, Mauern und Treppenhaus blieben weitgehend stehen. Auch die Torwache lag danach in Trümmern.16
Die wertvollste Ausstattung war rechtzeitig ausgelagert worden, darunter mehr als 350 Kunstwerke aus der Beletage.16, 19 Aus den Trümmern der Hofkirche wurden neun bronzene Apostelfiguren geborgen. Sie gehörten zu einer 1593 in Augsburg entstandenen Gruppe am Tabernakel des Hochaltars.7
Wiederaufbau in Etappen
1946 begann der Wiederaufbau der Nebengebäude für Behörden und Wohnungen. Die Ruine des Mittelbaus stand dagegen über ein Jahr ohne Notdach. Regen und Frost setzten ihr zu, ein Teil der verbliebenen Mauern musste wegen Einsturzgefahr abgebrochen werden.16
In den 1950er-Jahren wurden Kammermusiksaal, Kirchturm und der Rohbau des Mittelbaus wiederhergestellt. In Kuppelsaal, Fürstensaal und Marmorsaal rekonstruierte man Wand- und Deckendekor. Als Vorlage dienten Hunderte historischer Fotos aus den Jahren 1870 bis 1945. Anstelle der Appartements neben den Festsälen entstanden Ausstellungsräume für das Badische Landesmuseum.16
Den Kirchenflügel baute man 1960 bis 1966 wieder auf, den Innenraum gestaltete der Architekt Lothar Götz. Altarraum und Bronzekruzifix entwarf Fritz Wotruba, die Kreuzwegbilder schuf HAP Grieshaber.7
1975 wurde das Schloss mit den rekonstruierten Festsälen wiedereröffnet.16, 19 Bis 1996 folgten die Fresken im Erdgeschoss, die Fassaden und der Garten.16 Bis 2002 zeigte man das gerettete Kunstgut in Ausstellungsform. Danach wurden die ursprünglichen Raumfolgen der Appartements wiederhergestellt.19 Im Mai 2017 öffnete die Beletage mit über 1.000 Quadratmetern im Zustand des 18. Jahrhunderts bis 1945. Eingerichtet wurde sie nach alten Inventaren und Fotos.16, 19
Chronik
1722 - 2017- 1722BaubeginnDamian Hugo von Schönborn entscheidet sich für Bruchsal als neue Residenz, Grundsteinlegung9, 13
- ab 1725BaubeginnBau des Hauptbaus nach Plänen von Anselm Franz von Ritter zu Groenesteyn3
- 1726UmbauSchönborn lässt beiderseits des Treppenhauses Zwischengeschosse einziehen, die Treppe muss neu geplant werden3, 4
- 1731UmbauBalthasar Neumann überarbeitet den Entwurf des Treppenhauses3
- 1751-1754UmbauAusstattung der Festsäle im Rokoko unter Franz Christoph von Hutten5, 6, 9
- 1776UmbauKammermusiksaal im Louis-seize-Stil gestaltet9
- 1803BesitzwechselMit der Säkularisation fällt das Gebiet des Hochstifts rechts des Rheins an Baden14
- 1806NutzungsänderungMarkgräfin Amalie von Baden nimmt ihren Witwensitz im Schloss5, 13, 14
- nach 1832NutzungsänderungNach dem Tod Amalies nutzen vor allem Behörden und Militär das Schloss15, 19
- 1. März 1945ZerstörungLuftangriff auf Bruchsal, das Schloss brennt aus16, 19
- ab 1946WiederaufbauWiederaufbau der Nebengebäude für Behörden und Wohnungen16
- 1960-1966WiederaufbauWiederaufbau des Kirchenflügels mit modernem Innenraum7
- 1975RestaurierungWiedereröffnung mit den rekonstruierten Festsälen16, 19
- bis 1996RestaurierungFresken im Erdgeschoss, Fassaden und Garten wiederhergestellt16
- Mai 2017RestaurierungWiedereingerichtete Beletage eröffnet16, 19
Besitz und Herrschaft
- 1722-1803Fürstbischöfe von Speyer (Hochstift Speyer)1, 13, 14Bauherren und Bewohner, Residenz rund 80 Jahre
- 1803Baden (Markgraf Karl Friedrich)14, 32Übernahme nach der Säkularisation
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Den Ehrenhof begrenzen das Torwachtgebäude, das Hofkontroll- und Hofzahlamt und die drei Flügel des Schlosses. Ungewöhnlich sind seine abgesenkten Grünflächen mit Wasserbecken. Im rechten Flügel, dem Kammerflügel, saß die Finanzverwaltung, im äußerlich gleichen linken Flügel lag die Hofkirche Schönborns.2 Ihre Fresken schuf Cosmas Damian Asam im Auftrag des Fürstbischofs.7
Das Erdgeschoss ist barock, das Obergeschoss vom Rokoko geprägt.2 Die Intrada empfängt mit Illusionsmalerei, ihr Deckenbild zeigt den Sieg der sieben Kardinaltugenden über die Laster. Dahinter liegt eine schwach beleuchtete künstliche Grotte. Ein Großteil der Malereien im Erdgeschoss stammt von Giovanni Francesco Marchini.4
Die beiden Läufe des Treppenhauses winden sich um die Grotte nach oben. Oben wölbt sich eine ausgemalte Kuppel über einem ovalen Raum, der Fürstensaal und Marmorsaal verbindet.3 Der Fürstensaal liegt zur Stadt, der Marmorsaal zum Garten. Beiderseits des Marmorsaals schließen zwei Appartements an, die Privaträume der Fürstbischöfe liegen auf der Südseite des Ehrenhofs.5 Seinen Namen hat der Marmorsaal vom Wechsel aus echtem Stein und Stuckmarmor.6
Der Garten folgte französischen Vorbildern und entstand in mehreren Abschnitten. Ursprünglich war die Gartenanlage doppelt so groß. Im 19. Jahrhundert trennte die Bahnlinie den unteren Teil ab, die mittlere Wegachse säumen Kastanien. Die beiden Orangerien ließ Hutten in den 1740er-Jahren für Hofbedienstete umbauen. 1908 wurde ein Becken zum Schwanenteich umgestaltet.8
Besonderheiten
- Gemalte Architektur: Die "Backsteinbauten" am Ehrenhof sind nur bemalt, in Intrada und Grotte sind auch die Steinbänke gemalt.9
- Gartensaal: Hier verzichtete man auf eine vollständige Rekonstruktion. Nach dem Krieg platzte die Farbschicht der Decke ab und gab Marchinis Vorzeichnungen frei.4
- Brandspuren: Im Erdgeschoss sind originale Malereireste mit antiken Tempelruinen erhalten, vom Brand nach dem Luftangriff rötlich verfärbt.4
- Gartenfiguren: Vier Hellebardiere aus der Werkstatt von Joachim Günther stehen am Übergang zum tieferen Garten. Die Sandsteinfiguren im Garten sind Kopien.8
- Fürstensaal: Die Bildnisreihe zeigt Hutten und seine Vorgänger als Fürstbischöfe, beginnend mit Eberhard von Dienheim, der ab 1581 regierte.6
- Konsultationstreffen 1987: Am 12. November 1987 trafen sich François Mitterrand und Helmut Kohl zum 50. deutsch-französischen Konsultationstreffen zu einem gemeinsamen Abendessen im Schloss.17
Heutiger Zustand
Festsäle und Beletage sind zu besichtigen, mit Tapisserien, Roentgen-Möbeln und Schreibsekretären. Im Appartement der Amalie von Baden stehen Möbel des frühen 19. Jahrhunderts.5 Eine Dauerausstellung im Erdgeschoss dokumentiert Zerstörung und Wiederaufbau. Im Untergeschoss des südlichen Verbindungsbaus liegt das Lapidarium mit Steinfragmenten.4, 18
Das Deutsche Musikautomaten-Museum ist dem Badischen Landesmuseum angegliedert und belegt drei Etagen.30 Im dritten Obergeschoss zeigt das Museum der Stadt Bruchsal die Stadtgeschichte von der Steinzeit bis heute.18 Die Nebengebäude haben nach Angaben der Schlösserverwaltung neue Nutzungen erhalten.2
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Schloss und Schlosskasse: ganzjährig Di-So und an Feiertagen 10-17 Uhr
Deutsches Musikautomaten-Museum und Museum der Stadt Bruchsal: ganzjährig Di-So und an Feiertagen 10-17 Uhr
Schlossgarten: tagsüber frei zugänglich
Lapidarium: nur bei Sonderführungen
Abweichungen möglich, Auskunft unter 07251 74 266120, 23 - Eintritt
- Schloss: Erwachsene 8 €, ermäßigt 4 €, Familie 20 €, Gruppen 7,20 € pro Person
Schloss mit Führung: Erwachsene 10 €, ermäßigt 5 €, Familie 25 €, Gruppen 9 € pro Person
Sonderführungen: Erwachsene 12 €, ermäßigt 6 €, Familie 30 € (sofern nicht anders angegeben)
Audioguide 2 €
Deutsches Musikautomaten-Museum und Museum der Stadt Bruchsal im Schlosseintritt enthalten
Ermäßigt u. a. Kinder ab 6 Jahren; als Erwachsene gelten Personen ab 15 Jahren
Schlossgarten frei
Stand: Oktober 202619, 20, 21, 23 - Führungen
- Klassische Schlossführung "Die Residenz der Speyerer Fürstbischöfe" Di-So und an Feiertagen um 12 und 14 Uhr; am 24., 25. und 31. Dezember keine Führung, am 1. Januar nur um 14 Uhr. Führungen auf Englisch und Französisch nach Vereinbarung. Sonderführungen nach eigenem Programm. Mehrsprachiger Audioguide.21, 22, 23
- Parken
- Gymnasiumsparkplatz am Ehrenhof, etwa 50 m vom Haupteingang: Mo-Sa 8-18 Uhr kostenpflichtig (0,10 € je 5 Minuten, mindestens 30 Minuten, höchstens 4 Stunden). Dort auch Plätze für mobilitätseingeschränkte Gäste, unter 100 m vom stufenlosen Seiteneingang. Fahrradständer hinter dem Damianstor.24, 26
- Bus und Bahn
- S-Bahn S 32 Richtung Menzingen oder S 31 Richtung Odenheim ab Karlsruhe Hauptbahnhof oder Bahnhof Bruchsal bis Haltestelle "Schlossgarten".24, 26
- Fußweg
- Von der S-Bahn-Haltestelle "Schlossgarten" rund 500 m zum Schloss, mit Rollstuhl selbstständig möglich (Schwelle bis 3 cm).24
- Gastronomie
- Schlosscafé Bruchsal, Im Schlossraum 1: regionale Küche, Frühstück, Mittagsgerichte und Kuchen. Öffnungszeiten beim Betrieb.27
- Familien
- Familienkarte 20 €, mit Führung 25 €; Kinder ab 6 Jahren ermäßigt. Kostenlose Kindertour in der App "Monument BW". Familienführung (Entdeckertour) und Ferienprogramm, Termine im Veranstaltungskalender.21, 28
- Barrierefreiheit
- barrierefrei: Schloss stufenlos zugänglich, Rollstuhlrampe am südlichen Seiteneingang, zwei Aufzüge zu allen Schlossräumen und Ausstellungsflächen. Ehrenhof mit Kopfsteinpflaster, Gartenwege wassergebunden (Splitt). Toiletten für Menschen mit Behinderung im Untergeschoss (Treppe oder Aufzug), nur zu den Öffnungszeiten; Außentoiletten eingeschränkt barrierefrei. Kostenlose Ausleihe von Rollstuhl (Reservierung empfohlen), Klapphockern und Gehstöcken.24
- Hunde
- nur im Außenbereich: In Museums- und Ausstellungsflächen keine Hunde (Assistenzhunde ausgenommen). Im Außenbereich an der kurzen Leine erlaubt. Andere Tiere und Kampfhunde nicht erlaubt.25
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Das Schloss ist ganzjährig geöffnet und lässt sich mit oder ohne Führung besichtigen. Die Eintrittskarte gilt auch für das Musikautomaten-Museum und das Museum der Stadt.19, 21 Neben der klassischen Schlossführung gibt es Sonderführungen, das Lapidarium ist nur dabei zugänglich.20, 22
Der Bau ist stufenlos über eine Rampe am südlichen Seiteneingang zugänglich, zwei Aufzüge erreichen alle Ausstellungsräume. Der Ehrenhof ist gepflastert, die Gartenwege haben eine wassergebundene Decke.24 Hunde dürfen nur im Außenbereich an der kurzen Leine mit.25
Anreise
Die S-Bahn-Linien S 31 und S 32 fahren von Karlsruhe Hauptbahnhof und vom Bahnhof Bruchsal zur Haltestelle "Schlossgarten", rund 500 Meter vom Schloss.24, 26 Am Ehrenhof liegt der kostenpflichtige Gymnasiumsparkplatz, etwa 50 Meter vom Haupteingang.26
Umgebung und weitere Ziele
Rund 19 Kilometer Luftlinie entfernt steht Schloss Karlsruhe. Nach der Säkularisation kamen Möbel und Gemälde aus Bruchsal unter anderem nach Karlsruhe.14 Etwa 28 Kilometer Luftlinie entfernt liegt Schloss Schwetzingen, rund 32 Kilometer das Heidelberger Schloss.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Karlsruhe, das ganze Land die Seite Baden-Württemberg.
Lage und Karte
49.1289° N · 8.5981° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Schloss & GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- GebäudeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- TreppenhausStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- ErdgeschossStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Die BeletageStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- FestsäleStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- HofkircheStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- StilgeschichteStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Damian Hugo von SchönbornStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Franz Christoph von HuttenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Architekt Balthasar NeumannStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- MeilensteineStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Dossier: Säkularisation in BruchsalStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Dossier: Das Ende der MonarchieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Dossier: Zerstörung und WiederaufbauStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Dossier: François Mitterrand und Helmut KohlStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- AusstellungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Schloss Bruchsal, Monumentbroschüre 2025/26 (Stand 10/2024)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
- ÖffnungszeitenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- PreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Führungen & VeranstaltungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Visitor information (englische Fassung)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- BarrierefreiheitStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- HinweiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- AnfahrtStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- GastronomieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Angebote für Kinder und FamilienStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Schloss Bruchsal, StartseiteStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Deutsches Musikautomaten-MuseumBadisches Landesmuseum, abgerufen am 10.10.2026
- PersönlichkeitenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Dossiers (Übersicht)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, Schloss Bruchsal, abgerufen am 10.10.2026
- Schloss Bruchsal (Kartenobjekt way/48446299)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Gerd Eichmann · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Schloss Karlsruhe: Foto: Gerd Eichmann · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Steinsberg: Foto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Schwetzingen: Foto: Llez · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Heidelberger Schloss: Foto: Pumuckel42 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons