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Schloss · Rastatt · Baden-Württemberg

Schloss Rastatt

Barocke Residenz des Türkenlouis in Rastatt nach Plänen von Domenico Egidio Rossi, 1714 Schauplatz des Rastatter Friedens.

48.8589° N · 8.2056° E
Schloss Rastatt
Schloss RastattFoto: Harke · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Schlosskasse und Wehrgeschichtliches Museum:1. April-31. Oktober: Di-Do 11-17.30 Uhr, Fr-So und Feiertag 10-17.30 Uhr1. November-31. Dezember: Di-So und Feiertag 11-16.30 Uhr, geschlossen am 24., 25. und 31. DezemberEintritt: Residenzschloss (Beletage mit Führung und Wehrgeschichtliches Museum) 10 €, ermäßigt 5 €, Familien 25 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss2, 12, 26vollständig erhalten
Baustil
Barock, Rokoko4, 5, 12
Ort
Rastatt22
Betreiber
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg15, 16, 17
Besichtigung
nur mit Führung16
Öffnungszeiten
Schlosskasse und Wehrgeschichtliches Museum:16Alle Angaben
Eintritt
Residenzschloss (Beletage mit Führung und Wehrgeschichtliches Museum) 10 €, ermäßigt 5 €, Familien 25 €17, 29Alle Angaben
Koordinaten
48.8589, 8.20556
Inhalt 18 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Vorgeschichte und Bauherr
  3. Vom Jagdschloss zur Residenz
  4. Italienische Ausstattung
  5. Sibylla Augusta und die Schlosskirche
  6. Der Rastatter Frieden von 1714
  7. Rokoko, Erbfall und Festungszeit
  8. Revolution von 1849
  9. Museen und Nutzung im 20. Jahrhundert
  10. Der Schlossgarten
  11. Chronik
  12. Besonderheiten
  13. Auf einen Blick
  14. Besichtigung
  15. Anreise
  16. Umgebung und weitere Ziele
  17. Lage und Karte
  18. Quellen
Lesezeit etwa 9 MinutenStand: Oktober 202633 Quellen

Schloss Rastatt, auch Residenzschloss Rastatt genannt, ist die barocke Dreiflügelanlage, die sich Markgraf Ludwig Wilhelm von Baden-Baden in Rastatt errichten ließ. Die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg bezeichnen sie als früheste Barockresidenz am Oberrhein. Schloss, Garten und die planmäßig angelegte Residenzstadt bilden nach ihrer Darstellung ein Ensemble. Die Prunkräume der Beletage und die Schlosskirche zeigt die Schlösserverwaltung bei Führungen. In einem Seitenflügel liegen das Wehrgeschichtliche Museum und die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte.2, 12, 16

Geschichte

Vorgeschichte und Bauherr

Im Pfälzischen Erbfolgekrieg von 1688 bis 1697 verwüsteten Truppen Ludwigs XIV. die rechtsrheinischen Gebiete weitgehend. Zerstört wurden dabei auch Schloss und Stadt Baden-Baden. Nach dem Friedensschluss von 1697 entschied sich der Markgraf für einen Bau in Rastatt.1

Ludwig Wilhelm war 1655 geboren und regierte seit 1677. Als Oberbefehlshaber des kaiserlichen Heeres im Großen Türkenkrieg siegte er 1691 bei Slankamen in Ungarn. Seitdem trug er den Beinamen "Türkenlouis". Die erhoffte Kurwürde blieb ihm 1692 versagt. Die Schlösserverwaltung vermutet, dass er sich mit der neuen Residenz auch dauerhaften Ruhm sichern wollte.14, 25

Vom Jagdschloss zur Residenz

Nach Angaben der Schlösserverwaltung begann der Italiener Domenico Egidio Rossi 1697, für den Markgrafen ein Jagdschloss zu planen und zu bauen. Im Jahr 1700 änderte Ludwig Wilhelm den Plan: Statt des Jagdschlosses sollte eine Residenz entstehen. Rossi ließ dafür Teile des Mittelbaus abbrechen und durch einen breiteren Neubau ersetzen.3 Die Landesstelle für Museumsbetreuung nennt als Bauzeit die Jahre 1698 bis 1705.26

Rossi stammte aus Fano und war in Bologna ausgebildet worden. In der Markgrafschaft leitete er das gesamte Bauwesen, das Rastatter Schloss war seine größte Aufgabe. Er lieferte die Pläne und überwachte die Ausführung. Unter Zeitdruck ließ er die Ziegel vor Ort brennen, für die Region eine Neuerung. Neben italienischen Bauleuten arbeiteten Fronarbeiter aus der Umgebung, laut Schlösserverwaltung oft widerwillig.13

Als Vorbilder nennt die Schlösserverwaltung Versailles und Wiener Adelspaläste. Rastatt gilt ihr als eines der frühesten deutschen Beispiele für die Nachahmung von Versailles.2 Das Schloss steht leicht erhöht über der Stadt und nutzt den Geländesprung zwischen Hoch- und Tiefgestade. Eine Straßenachse vom Schloss teilt die Stadt. Sie zielte ursprünglich auf das französische Fort Louis am Rhein, in der Gegenrichtung auf Ettlingen.3

Ab 1705 bewohnte die Familie des Markgrafen einen Seitenflügel. Ludwig Wilhelm starb im Januar 1707 und hatte von der Residenz nach Darstellung der Schlösserverwaltung nur wenig. Rossi ging 1707 zurück nach Italien, das Schloss war zu diesem Zeitpunkt nach derselben Quelle vollendet.2, 13

Italienische Ausstattung

Mit der Ausstattung begannen 1701 der Maler Paolo Manni und der Stuckateur Giovanni Battista Artario. Nach Mannis Tod übernahmen 1703 drei Freskomaler aus Bologna unter Giuseppe Roli.3 Im südlichen Treppenhaus malte Manni um 1700 den Sturz des Phaëton. Die Schlösserverwaltung liest das Bild als Anspielung auf Ludwig XIV., der im Pfälzischen Erbfolgekrieg den Oberrhein hatte niederbrennen lassen.4

Der Ahnensaal geht auf einen Entwurf Rossis zurück und diente als Festsaal. Pilaster und Wandvorlagen bestehen aus rötlichem Stuckmarmor, Kriegsgerät und Figuren darüber schuf Artario. Roli vollendete 1704 das Deckenbild, auf dem Jupiter den Herkules in den Himmel aufnimmt. An den Wänden hängen Bildnisse der Vorfahren aus den Häusern Baden und Sachsen-Lauenburg.5

Figuren gefesselter Türken an den Bogenöffnungen des Vorraums verweisen auf die Siege des Markgrafen. Das Motiv taucht im Schloss immer wieder auf.5 Im Gartensaal musste Rossi feuchtes Bauholz verwenden, weil der Markgraf auf rasche Fertigstellung drängte. Die ursprünglich flache Decke nahm Schaden. Rossis Nachfolger Michael Ludwig Rohrer zog deshalb ein Ziegelgewölbe ein.4

Sibylla Augusta und die Schlosskirche

Nach dem Tod ihres Mannes führte Sibylla Augusta die Regierung als vormundschaftliche Regentin für ihren Sohn Ludwig Georg, bis dieser 1727 volljährig wurde.1, 7 Im Mai 1707 eroberten französische Truppen unter Marschall Villars Rastatt, die Markgräfin war aus der Stadt geflohen.9

Ihre großen Bauvorhaben waren Schloss Favorite und die Schlosskirche in Rastatt. Den Bau der Kirche leitete ihr Hofbaumeister Rohrer, künstlerischer Leiter war Franz Pfleger.7 1719 brachte die Markgräfin von einer Romreise Anregungen und Reliquien mit. 1723 war die Kirche vollendet, geweiht ist sie dem Heiligen Kreuz. Sie diente als Hofkirche, Wallfahrtsort und Grablege. 1733 wurde Sibylla Augusta auf eigenen Wunsch hier bestattet.6, 7

Ebenfalls 1723 ließ die Witwe eine vergoldete Jupiterfigur mit Adler auf das Dach setzen, als Erinnerung an Ludwig Wilhelm. Das Original stammte vom Augsburger Goldschmied Johann Jakob Vogelhund. Seit dem frühen 20. Jahrhundert steht dort eine Kopie, der "Goldene Mann".5

Der Rastatter Frieden von 1714

Das Schloss war Schauplatz der Verhandlungen, die im Spanischen Erbfolgekrieg den Krieg zwischen Frankreich und Österreich beendeten. Am 26. November 1713 begannen in Rastatt die Gespräche zwischen Marschall Villars für Frankreich und Prinz Eugen von Savoyen für Österreich. Nach vier Monaten unterzeichneten beide in der Nacht vom 6. auf den 7. März 1714. Unterschrieben wurde wahrscheinlich im Schreibkabinett.9

Auf Drängen von Villars wurde der Vertrag auf Französisch statt auf Latein abgefasst. Frankreich gab seine Eroberungen rechts des Rheins zurück, behielt aber Landau. Österreich erhielt unter anderem Breisach, Freiburg im Breisgau, Kehl und die Spanischen Niederlande. Später im Jahr 1714 folgte der Frieden von Baden mit dem Reich.9

Rokoko, Erbfall und Festungszeit

Unter Ludwig Georg wurde das Schloss ab 1747 modernisiert. Johannes Schütz überzog das Gewölbe des Gartensaals mit Rokokostuck, auch der Vorraum des Ahnensaals erhielt neuen Stuck.4, 5 Nach dem Tod Ludwig Georgs regierte sein jüngerer Bruder, der ohne männliche Erben blieb. 1771 fiel die Markgrafschaft an die verwandte Linie Baden-Durlach. Ein großer Teil der beweglichen Ausstattung von Schloss und Kirche ging danach verloren, das Ensemble selbst wurde nie zerstört.1

Im 19. Jahrhundert hatte der Kommandant der Festung Rastatt seinen Sitz im Schloss. Den Garten nutzte das Militär nach dem Bau der Bundesfestung in den 1840er-Jahren als Exerzierplatz.10, 11 Nach der Auflassung der Festung 1890 erwarb die Stadt große Teile davon, um sie abzutragen. Im Ersten Weltkrieg diente das Schloss als Lazarett.10

Revolution von 1849

In der letzten Phase der badischen Revolution stand Rastatt im Mittelpunkt. Am 9. Mai 1849 erhoben sich badische Soldaten im Ehrenhof des Schlosses. Während der Belagerung der Stadt im Sommer 1849 diente das Schloss den Aufständischen als Hauptquartier und am Ende als letzter Rückhalt. Nach ihrer Kapitulation am 23. Juli mussten sie sich im Ahnensaal vor einem preußischen Standgericht verantworten.29

Museen und Nutzung im 20. Jahrhundert

Nach dem Versailler Vertrag mussten die Gebäude schrittweise in zivile Nutzung übergehen. 1920 zog nach Angaben der Schlösserverwaltung unter anderem die Städtische Sammlung ein.10 Nach eigener Darstellung geht das Wehrgeschichtliche Museum auf das 1933/34 in Karlsruhe gegründete Badische Armeemuseum zurück, das im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. 1949 folgte ein Neubeginn in Baden-Baden, 1957 nach dem Umzug die Wiedereröffnung im Rastatter Schloss. Seit der Übernahme durch die Bundeswehr 1969 trägt es seinen heutigen Namen, seit 1996 tragen Land, Stadt Rastatt und ein Freundeskreis gemeinsam Verantwortung.31 Laut Schlösserverwaltung belegt es seit 1956 den südlichen Ehrenhofflügel. Auf rund 1.500 Quadratmetern zeigt es südwestdeutsche Militärgeschichte von 1500 bis 1918, darunter ein großes Diorama der Bundesfestung um 1860.15

Im Zweiten Weltkrieg wurden weder Schloss Rastatt noch Schloss Favorite zerstört.2 Am 2. März 1946 richtete die französische Militärverwaltung im Schloss ein Generaltribunal ein, das zugleich als Internationaler Gerichtshof ihrer Besatzungszone diente. In rund 20 Verfahren standen dort bis 1954 mehr als 2.000 Personen wegen ihrer Verstrickung in den Nationalsozialismus vor Gericht. Verhandelt wurde unter anderem im Ahnensaal.30

Die Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte geht auf eine Initiative von Bundespräsident Gustav W. Heinemann zurück und wurde 1974 gegründet. Sie ist eine Außenstelle des Bundesarchivs und behandelt die Freiheitsbewegungen des 19. Jahrhunderts sowie Opposition und Widerstand in der DDR.29 Nach Angaben der Tourismusstelle der Stadt sind in den Seitenflügeln und Teilen des Untergeschosses heute Gedenkstätten und das Amtsgericht untergebracht.27

Die Schlosskirche zeigte nach Angaben der Schlösserverwaltung schon bald nach der Bauzeit erste Schäden durch Mängel in Bau und Planung. 1993 wurde sie geschlossen. Ab 2006 folgte die Restaurierung, von 2009 bis 2011 wurden Deckenfresko und Textilien bearbeitet. Im Dach musste jeder zweite Balken ersetzt werden. Seit 2017 ist die Kirche wieder geöffnet.8, 21

Der Schlossgarten

Ein erster Entwurf um 1705 teilte den Garten in rechteckige Felder nach dem Straßenraster der Stadt. Der Lustgarten kam jedoch nur langsam voran. 1772 standen in den Gewächshäusern rund 380 Zitrusbäume und über 200 Ananaspflanzen. Hofgärtner Joseph Enslen legte nach dem Erbfall von 1771 einen neuen Plan vor. Wegen der hohen Kosten wurde der Garten 1783 aufgegeben.11

Von 1920 bis 1926 gestaltete der Karlsruher Oberbaurat Max Laeuger hier einen öffentlichen Volksgarten auf mehreren Ebenen. Die heutige Anlage entwarf in den 1980er-Jahren der schwedische Gartenarchitekt Gunnar Martinsson. Er nahm Elemente des Barockgartens und des Volksgartens auf, etwa die symmetrische Gliederung, Becken, Heckenwände und Laubengänge.11

Chronik

1700 - 2017
  1. 1700UmbauPlanänderung: Ausbau zur Residenz, Teile des Mittelbaus durch einen breiteren Neubau ersetzt3
  2. ab 1701UmbauBeginn der Ausstattung durch den Maler Paolo Manni und den Stuckateur Giovanni Battista Artario3
  3. 1704FertigstellungDeckenbild im Ahnensaal von Giuseppe Roli vollendet5
  4. 1705NutzungsänderungDie Familie des Markgrafen bezieht einen Seitenflügel2
  5. bis 1707FertigstellungSchloss vollendet, als Rossi nach Italien zurückkehrt13
  6. 1707NutzungsänderungNach dem Tod Ludwig Wilhelms übernimmt Sibylla Augusta die Regentschaft für ihren Sohn1, 7
  7. 26. November 1713-7. März 1714NutzungsänderungFriedensverhandlungen im Schloss, Unterzeichnung des Rastatter Friedens in der Nacht zum 7. März 17149
  8. 1723FertigstellungSchlosskirche zum Heiligen Kreuz vollendet6, 7, 8
  9. 1723UmbauVergoldete Jupiterfigur auf dem Dach aufgestellt5
  10. 1733NutzungsänderungSibylla Augusta in der Schlosskirche beigesetzt6
  11. ab 1747UmbauModernisierung unter Ludwig Georg mit Rokokostuck, unter anderem von Johannes Schütz4, 5
  12. 1771BesitzwechselDie Markgrafschaft Baden-Baden fällt an die Linie Baden-Durlach1, 11
  13. 1783NutzungsänderungSchlossgarten wegen hoher Unterhaltskosten aufgegeben11
  14. 19. JahrhundertNutzungsänderungKommandantur der Festung Rastatt10
  15. 9. Mai 1849NutzungsänderungAufstand badischer Soldaten im Ehrenhof, im Sommer 1849 Hauptquartier der Aufständischen29
  16. 23. Juli 1849NutzungsänderungNach der Kapitulation preußisches Standgericht im Ahnensaal29
  17. 1914-1918NutzungsänderungLazarett im Ersten Weltkrieg10
  18. 1920NutzungsänderungDie Städtische Sammlung zieht ins Schloss10
  19. 1920-1926UmbauMax Laeuger gestaltet den Schlossgarten als öffentlichen Volksgarten11
  20. 2. März 1946NutzungsänderungFranzösisches Generaltribunal im Schloss eingerichtet, bis 1954 rund 20 Prozesse30
  21. 1956NutzungsänderungWehrgeschichtliches Museum zieht in den südlichen Ehrenhofflügel, Neueröffnung 195715, 31
  22. 1974NutzungsänderungGründung der Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte29
  23. 1993NutzungsänderungSchlosskirche geschlossen8
  24. ab 2006RestaurierungBeginn der Restaurierung der Schlosskirche8
  25. 2009-2011RestaurierungDeckenfresko und Textilien der Schlosskirche restauriert8
  26. 2017RestaurierungSchlosskirche nach der Restaurierung wieder geöffnet21

Besitz und Herrschaft

  • 1697-1771Markgrafen von Baden-Baden1, 3Bauherren und Bewohner, Residenz bis zum Erbfall
  • 1771Markgrafen von Baden-Durlach1, 11, 26übernahmen 1771 die Markgrafschaft Baden-Baden

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Besonderheiten

  • Heilige Stiege: In der Schlosskirche ließ Sibylla Augusta die Scala Santa im Lateran nachbilden. Pilger durften sie nur kniend ersteigen.6
  • Deckenbild der Schlosskirche: Es zeigt die Auffindung des Kreuzes durch die heilige Helena, der die Markgräfin ihre eigenen Züge gab.6
  • Lackkabinett: Schwarze Wände tragen goldene Malerei mit heiteren chinesischen Figuren aus dem 18. Jahrhundert. Die Schlösserverwaltung nennt den Raum "ein Zeugnis der Begeisterung für alles Asiatische".28
  • Grabmalentwurf an der Wand: Im Erdgeschoss ist der Entwurf für das Grabmal des Türkenlouis direkt auf eine Wand gezeichnet.28
Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
nur mit Führung16
Öffnungszeiten
Schlosskasse und Wehrgeschichtliches Museum:
1. April-31. Oktober: Di-Do 11-17.30 Uhr, Fr-So und Feiertag 10-17.30 Uhr
1. November-31. Dezember: Di-So und Feiertag 11-16.30 Uhr, geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember
1. Januar-31. März: Do-So und Feiertag 11-16.30 Uhr, geschlossen am 1. Januar
Prunkräume, Beletage und Schlosskirche nur mit Führung
Schlossgarten tagsüber frei zugänglich16
Eintritt
Residenzschloss (Beletage mit Führung und Wehrgeschichtliches Museum) 10 €, ermäßigt 5 €, Familien 25 €
Schlosskirche 8 €, ermäßigt 4 €, Familien 20 €
Kombikarte Schlosskirche (mit Residenzschloss und Museum) 14 €, ermäßigt 7 €, Familien 35 €
Kombikarte mit Schloss Favorite 16 €, ermäßigt 8 €, Familien 40 €
Gruppen ab 20 Personen 9 € pro Person (Residenzschloss)
Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen: Eintritt frei, seit 1. August 2026 vorübergehend geschlossen
Stand: Oktober 202617, 29
Führungen
Klassische Schlossführung durch die Prunkräume, 50 Minuten, stündlich: 1. April-31. Oktober Di-Do 11-16 Uhr, Fr-So und Feiertag 10-16 Uhr; 1. November-31. Dezember Di-So und Feiertag 11-15 Uhr; 1. Januar-31. März Do-So und Feiertag 11-15 Uhr
Klassische Schlosskirchenführung, etwa 50 Minuten, Do-So und Feiertag: 1. April-31. Oktober 14, 15 und 16 Uhr; 1. November-31. März 14 und 15 Uhr
Sonderführungen nach Jahresprogramm 2026, meist 1,5 Stunden, in der Regel 14 €, ermäßigt 7 €, Familien 35 €
Information und Buchung beim Besucherzentrum (Kasse), Telefon 07222 97838518, 19, 20, 21
Parken
50 öffentliche, kostenpflichtige Pkw-Stellplätze und 2 kostenfreie Busstellplätze in Gehweite.22
Bus und Bahn
Bahnhof Rastatt. Busse 222 und 231 sowie 239 (nur Mo-Sa) bis Haltestelle Schlossgalerie, Busse 232 und 235 bis Haltestelle Schloss.22
Fußweg
Vom Bahnhof Rastatt zu Fuß etwa 10-15 Minuten.22
Gastronomie
Park-Restaurant Rastatt, Poststraße 21, gutbürgerliche bis gehobene Küche sowie Kaffee und Kuchen. Öffnungszeiten beim Betrieb.24
Familien
Familienkarten für Schloss, Schlosskirche und Kombikarten. Ermäßigung unter anderem für Kinder ab 6 Jahren. Sonderführungen für Kinder und Familien laut Jahresprogramm.17, 21
Barrierefreiheit
barrierefrei: Laut Schlösserverwaltung barrierefrei zugänglich. Aufzug im Wehrgeschichtlichen Museum. Zwei Rollatoren und Klappstühle stehen bereit, Gehstöcke sollten einen Gummifuß haben.23
Hunde
nur im Außenbereich: In den Räumen des Schlosses nicht erlaubt, im Garten an der Leine.23

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Prunkräume und Beletage sind nur mit Führung zu sehen, die klassische Schlossführung dauert 50 Minuten. Die Karte gilt zugleich für das Wehrgeschichtliche Museum. Die Schlosskirche hat eigene Führungen an vier Tagen der Woche, eine Kombikarte deckt beides ab. Der Garten ist tagsüber frei zugänglich.16, 17, 19, 20 Die Erinnerungsstätte mit freiem Eintritt ist wegen dringender Arbeiten an der Infrastruktur seit dem 1. August 2026 vorübergehend geschlossen, einen Termin für die Wiedereröffnung nennt das Bundesarchiv noch nicht.17, 29

Nach Angaben der Schlösserverwaltung ist das Schloss barrierefrei zugänglich, im Wehrgeschichtlichen Museum gibt es einen Aufzug. Hunde dürfen nicht in die Räume, im Garten sind sie an der Leine erlaubt. Die Räume sind im Sommer nicht klimatisiert, im Herbst und Winter ist warme Kleidung erforderlich.19, 23

Anreise

Das Schloss liegt in der Herrenstraße 18-20. In Gehweite gibt es 50 öffentliche, kostenpflichtige Pkw-Stellplätze und zwei Busparkplätze. Vom Bahnhof Rastatt sind es zu Fuß etwa 10 bis 15 Minuten, mehrere Buslinien halten an den Haltestellen Schlossgalerie und Schloss.22

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 22 Kilometer Luftlinie nordöstlich liegt Schloss Karlsruhe. Die Markgrafen von Baden-Durlach, die 1771 auch Rastatt erbten, bauten Karlsruhe als Fächerstadt, deren Strahlen auf das Schloss zulaufen.1, 12 Etwa 41 Kilometer nordöstlich steht Schloss Bruchsal. Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Rastatt, das ganze Land die Seite Baden-Württemberg.

Lage und Karte

48.8589° N · 8.2056° E

Beim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.

Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. MeilensteineStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  2. Schloss & GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  3. GebäudeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  4. Erdgeschoss und TreppenhausStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  5. Vorraum und AhnensaalStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  6. SchlosskircheStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  7. Dossier: Die BauherrinStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  8. Dossier: Restaurierung der SchlosskircheStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  9. Dossier: Der Rastatter FriedenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  10. Dossier: Das Ende der MonarchieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  11. GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  12. StilgeschichteStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  13. Domenico Egidio RossiStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  14. Ludwig Wilhelm von Baden-BadenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  15. AusstellungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  16. ÖffnungszeitenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  17. PreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  18. Führungen & VeranstaltungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  19. Klassische SchlossführungStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  20. Klassische SchlosskirchenführungStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  21. Residenzschloss Rastatt: Sonderführungen 1. Januar bis 31. Dezember 2026 (PDF)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  22. AnfahrtStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  23. HinweiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  24. GastronomieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  25. Pressemitteilung zum Geburtstag Ludwig Wilhelms (03.04.2020)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  26. Residenzschloss RastattLandesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  27. Historische Route: ResidenzschlossTourismus Stadt Rastatt, abgerufen am 10.10.2026
  28. Verborgene SchätzeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  29. Erinnerungsstätte für die Freiheitsbewegungen in der deutschen Geschichte, RastattBundesarchiv, abgerufen am 10.10.2026
  30. Kalenderblatt: Kriegsverbrecherprozesse in RastattStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  31. Geschichte des MuseumsWehrgeschichtliches Museum Rastatt, abgerufen am 10.10.2026
  32. Residenzschloss RastattStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  33. Residenzschloss Rastatt (Kartenobjekt relation/6825775)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Harke · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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