Willibaldsburg
Burg auf einem Spornfelsen über dem Altmühltal, bis ins 18. Jahrhundert Sitz der Eichstätter Fürstbischöfe, heute mit Jura-Museum und Bastionsgarten.

Steckbrief
- Baustil
- Renaissance12
- Denkmalstatus
- Baudenkmal (D-1-76-123-46)12
- Kreis
- Landkreis Eichstätt
- Bundesland
- Bayern
- Öffnungszeiten
- Burg und Museen: April-3. Oktober 9-18 Uhr, 4. Oktober-März 10-16 Uhr1, 2Alle Angaben
- Eintritt
- 6 €, ermäßigt 5 € (Preise 2026)1, 2, 7Alle Angaben
- Website
- schloesser.bayern.de1
- Koordinaten
- 48.89473, 11.16934
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Gründung unter Bischof Berthold
- Ausbau zur fürstbischöflichen Residenz
- Der Garten des Fürstbischofs
- Schwedische Belagerung und Verlegung des Hofs
- Säkularisation, Verkauf und Kaserne
- Restaurierung und Museen
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Die Willibaldsburg in Eichstätt steht nach Angaben des Jura-Museums auf einem Spornfelsen hoch über dem Altmühltal. Von 1355 bis 1725 war sie nach der Stadt Sitz der Eichstätter Bischöfe. Ihr Bild prägt der Gemmingenbau mit seiner Zweiturmfassade. Heute betreut die Bayerische Schlösserverwaltung die Anlage. In der Burg liegen das Jura-Museum und das Museum für Ur- und Frühgeschichte, auf einer Bastion der Bastionsgarten.1, 5, 8
Gründung unter Bischof Berthold
Mit dem Bau begann 1355 Bischof Berthold, ein Burggraf von Zollern. Die Schlösserverwaltung schreibt die Gründung in diesem Jahr allgemein den Eichstätter Bischöfen zu.1, 5, 8 Nach der Darstellung von Burgenwelt lag die erste Burg außerhalb der Stadtmauern. Sie bestand demnach aus einem Turm, einem Wohnbau mit Kapelle, Nebengebäuden und einer Ringmauer.10 Die älteste bekannte Abbildung der Burg findet sich nach der Stadt in der Chronik Hartmann Schedels von 1493.5
Ausbau zur fürstbischöflichen Residenz
Den ersten entscheidenden Schritt zur Erneuerung machte nach der Stadt Bischof Martin von Schaumberg (1560-1590), und zwar östlich der Schildmauer.5 Burgenwelt spricht von einem Umbau zum Schloss mit einem Renaissancebau vor der Schildmauer.10
Die heutige Gestalt geht vor allem auf Johann Conrad von Gemmingen zurück, Fürstbischof von 1595 bis 1612. Unter ihm wurde die Burg zur repräsentativen Residenz umgebaut.1, 5 Für den Schlossneubau lieferte der Augsburger Baumeister Elias Holl die Pläne. Die Bauleitung vor Ort lag bei Hofbaumeister Hans Alberthal.5, 10 Abgeschlossen wurde der Gemmingenbau nach Burgenwelt erst unter dem Nachfolger Johann Christoph von Westerstetten.10 Die Denkmalliste datiert den Gemmingenbau nach Holls Plänen auf 1609 und die folgenden Jahre. Seinen Nordflügel bezeichnet sie als im Kern spätmittelalterlich, mit der Jahreszahl 1495.12 Nach dem Jura-Museum wurden Holls Pläne dagegen nie vollendet, der Nordflügel blieb weitgehend im mittelalterlichen Zustand.8
Westerstetten, Bischof von 1612 bis 1636, verstärkte die Burg mit der Schellenberg- und der Schmiedbastion. Einen neuen Hauptzugang sicherten ein tiefer Graben mit Zugbrücke und eine große Torhalle.5 Unter Fürstbischof Marquard Schenk von Castell (1637-1685) wurden die Befestigungen nach Burgenwelt vollendet, unter anderem mit Nord- und Südbastion und einem Ravelin.10
Der Garten des Fürstbischofs
Bekannt war Gemmingens botanischer Garten auf den Befestigungen rund um die Burg. Nach der Stadt legte ihn der Nürnberger Apotheker Basilius Besler im Auftrag des Bischofs an. Als Gründungsjahr des Gartens nennt sie 1597, mit Gemmingen als Schöpfer. Die Schlösserverwaltung schreibt, Besler habe den Garten ab 1592 angelegt.1, 5, 6 Gesammelt wurden Pflanzen aus Europa, Afrika, Amerika und Asien.6
1600 beauftragte Gemmingen Besler mit einem Kupferstichwerk über den Garten. Der "Hortus Eystettensis" erschien 1613 mit 367 Tafeln und 1.084 Pflanzendarstellungen. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Garten zerstört.1, 6
Schwedische Belagerung und Verlegung des Hofs
Am 26. April 1633 erschienen schwedische Truppen unter Bernhard von Weimar vor der Burg. Belagert wurde sie nach der Stadt vom 4. bis 13. Mai, eingenommen durch eine Bresche in der Binderschanze. Am 23. Oktober 1633 eroberten kaiserliche Truppen unter Johann von Werth die Burg zurück.5 Burgenwelt setzt die schwedische Eroberung dagegen in das Jahr 1632.10
Mit der neuen Residenz in der Stadt verlor die Burg ihre Rolle als Hof der Fürstbischöfe. Die Stadt Eichstätt nennt für diesen Umzug 1725, die Schlösserverwaltung die Mitte des 18. Jahrhunderts.1, 5 Einige Ämter blieben nach Burgenwelt auf der Burg, später diente sie als Spital und dann als Gefängnis.10 Von 1784 bis 1810 bestand in Bauten an der Schellenbergbastion ein Zuchthaus.5
Säkularisation, Verkauf und Kaserne
Mit der Säkularisation von 1802 endete das Hochstift. Die neuen Landesherren plünderten die Burg und verkauften sie 1806 zum Abriss an Privatleute.5 Im 19. Jahrhundert wurde die Anlage nach der Schlösserverwaltung teilweise eingeebnet.1
1829 kaufte das Kriegsministerium die Burg zurück und ließ verfallene Teile wiederherstellen. Von 1855 bis 1873 war sie Kaserne, außerdem Lager für französische Kriegsgefangene.5 Burgenwelt nennt für den Rückkauf die Jahre 1826 bis 1829 und eine Nutzung als Armeedepot.10
1880 erwarb die Stadt Eichstätt die Burg. Für den Erhalt setzte sich der Historische Verein ein, 1886 eröffnete er auf der Burg ein Museum zur Ortsgeschichte. 1900 kaufte der Staat die Anlage. Während des Ersten Weltkriegs dienten Teile der Burg wieder als Quartier für französische Kriegsgefangene.5
Restaurierung und Museen
1962 übernahm die Bayerische Schlösserverwaltung die Willibaldsburg, seitdem wird sie umfassend restauriert.5 1976 eröffnete in der Burg das Jura-Museum. Seine Innenarchitektur entwarf Karljosef Schattner zwischen 1973 und 1976, nach der Schlösserverwaltung steht sie ebenfalls unter Denkmalschutz.1, 8
Viele Stücke des Museums stammen aus der naturkundlichen Sammlung des Bischöflichen Seminars St. Willibald. Nach Angaben des Museums gehört dem Seminar noch immer der größte Teil der Exponate.8 Träger des Jura-Museums ist seit 2019 die Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt. Wissenschaftlich betreuen das Museum die Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.8
Das Jura-Museum im Nordflügel des Gemmingenbaus zeigt Fossilien aus den Solnhofener Plattenkalken, darunter einen Archaeopteryx. Nach der Schlösserverwaltung ist hier auch das weltweit einzige Exemplar des Raubdinosauriers Juravenator zu sehen.1, 5, 8 Im Südflügel liegt das Museum für Ur- und Frühgeschichte mit Funden von der Steinzeit bis zum Frühmittelalter. Dazu gehören ein Mammutskelett und eine Groma, die einzige nördlich der Alpen, wie die Schlösserverwaltung schreibt.1, 5, 13
Seit 1998 erinnert der Bastionsgarten auf der Schmiedbastion an den Garten Gemmingens. Angelegt wurde er nach der Stadt unter der Regie der Schloss- und Gartenverwaltung Ansbach. Er zeigt etwa die Hälfte der Pflanzen aus dem Hortus Eystettensis.2, 4, 6
Chronik
1355 - 2019- 1355GründungBischof Berthold, Burggraf von Zollern, beginnt mit dem Bau der Burg5, 12
- 1493NutzungsänderungÄlteste bekannte Abbildung der Burg in der Chronik Hartmann Schedels5
- 16. JahrhundertUmbauUnter Bischof Martin von Schaumberg (reg. 1560-1590) beginnt die Erneuerung östlich der Schildmauer5
- um 1575UmbauDer heute erhaltene Gebäuderest des Schaumbergbaus an der Nordostseite mit Erker entsteht12
- um 1595-1612UmbauUmbau zur Residenz unter Fürstbischof Johann Conrad von Gemmingen (reg. 1595-1612) nach Plänen von Elias Holl1, 5
- ab 1609BaubeginnBau des Gemmingenbaus als Dreiflügelanlage nach Plänen von Elias Holl12
- um 1612-1636UmbauBischof Christoph von Westerstetten (reg. 1612-1636) lässt Schellenberg- und Schmiedbastion sowie eine Torhalle mit Graben und Zugbrücke anlegen5
- 23. Oktober 1633NutzungsänderungKaiserliche Truppen unter Johann von Werth erobern die Burg zurück5
- 1784-1810NutzungsänderungZuchthaus in den Gebäuden an der Schellenbergbastion5
- 1784UmbauMaurizio Pedetti baut das frühere Spital in der Vorburg zum Zuchthaus aus und errichtet eine runde Zuchthauskapelle12
- 19. JahrhundertZerstörungDie Anlage wird teilweise eingeebnet1
- 1802NutzungsänderungSäkularisation, das Hochstift Eichstätt endet; die Burg wird geplündert5
- 1806BesitzwechselVerkauf an Privatleute zum Abriss5
- 1829BesitzwechselDas Kriegsministerium kauft die Burg zurück und beginnt mit der Wiederherstellung5
- 1855-1873NutzungsänderungKaserne und Lager für französische Kriegsgefangene5
- 1880BesitzwechselDie Stadt Eichstätt kauft die Burg5
- 1886NutzungsänderungDer Historische Verein richtet ein lokalhistorisches Museum ein5
- 1900BesitzwechselErwerb durch den Staat5
- ab 1962RestaurierungÜbernahme durch die Bayerische Schlösserverwaltung, seither umfassende Restaurierung5
- 1976NutzungsänderungEröffnung des Jura-Museums, Innenarchitektur von Karljosef Schattner (1973-1976)1, 8
- 1998NutzungsänderungEröffnung des Bastionsgartens auf der Schmiedbastion6
- 2019NutzungsänderungDie Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt übernimmt die Trägerschaft des Jura-Museums8
Besitz und Herrschaft
- 1355-1802Bischöfe von Eichstätt (Hochstift Eichstätt)1, 5Bauherren, Residenz bis ins 18. Jahrhundert
- 1806-1829Privatleute5Kauf zum Abriss
- 1829-1880Kriegsministerium5Rückkauf, Nutzung unter anderem als Kaserne
- 1880-1900Stadt Eichstätt5Kauf 1880
- 1900Staat5Erwerb 1900, seit 1962 von der Bayerischen Schlösserverwaltung betreut
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Die Burganlage ist nach Angaben der Stadt 420 Meter lang. Von der Anlage stehen noch die Bastionen und Mauern, das Zeughaus und eine 63 Meter lange Torhalle, dazu der zweitürmige Gemmingenbau.5 Die Zweiturmfassade hatte nach der Schlösserverwaltung ursprünglich drei Geschosse, auf den Türmen saßen Zwiebelhauben.1 Das Fotoarchiv der Schlösserverwaltung führt daneben Schaumbergbau, Torbau und Schildmauer als eigene Bauteile.11
Die Denkmalliste beschreibt eine lang gestreckte Burganlage auf einer Bergzunge, umgeben von einem Befestigungsgürtel. Sie gliedert sie in drei Teile.12
- Vorburg: Ihre erste Anlage stammt aus dem späten 14. Jahrhundert, Torbau und Stallbau aus dem frühen 17. Jahrhundert. Das Zeughaus datiert die Liste ins zweite Viertel des 17. Jahrhunderts. 1784 baute Maurizio Pedetti das frühere Spital zum Zuchthaus aus und errichtete dazu eine runde Kapelle.12
- Schaumbergbau: Der mittlere Teil war bis 1870 ein auf vier Seiten geschlossener Bau. Erhalten ist ein Gebäuderest mit Erker von etwa 1575, heute Burgschänke. Dahinter stehen Reste des spätmittelalterlichen Dirlitzturms.12
- Gemmingenbau: Im Westen liegt die Dreiflügelanlage der Hochrenaissance um einen Innenhof, mit der Zweiturmfront zum Tal. Die Schildmauer im Osten ist spätmittelalterlich.12
- Befestigungen: Gräben, Zwinger, Ringmauern, Kurtinen und Lünetten gehören dazu, außerdem Schellenberg- und Schmiedbastion im Osten sowie Hofmühl- und Nordbastion im Westen. Die Liste datiert sie insgesamt vom 14. bis ins frühe 18. Jahrhundert.12
Vom Vorburghof führt der Weg über eine Brücke in den Schaumberghof. Dort liegen Kassengebäude, Burgschänke und Festsaal. Über den Schildmauerhof geht es weiter in den Gemmingenhof, an dem die beiden Museen liegen.3, 11
Besonderheiten
- Tiefer Brunnen: Vom Gemmingenhof aus erreichbar ist der Burgbrunnen, nach der Schlösserverwaltung 76,5 Meter tief bei 3,25 Meter Durchmesser.3
- Aussichtsturm: Als Aussichtsturm dient der Südturm, seine Plattform ist über den Gemmingenhof und Treppen zu erreichen.3
- Hortus Eystettensis: Die erste Auflage von 1613 umfasste 300 Exemplare, nur einige wenige davon handkoloriert. Von diesen kolorierten Exemplaren existieren nach der Stadt heute weniger als zehn.6
- Tastmodell: Vor der Brücke steht seit 2025 ein Tastmodell der Burg aus Bronze und Edelstahl im Maßstab etwa 1:500. Der Historische Verein Eichstätt unterstützte es mit 2.000 Euro.3, 4
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Burg und Museen: April-3. Oktober 9-18 Uhr, 4. Oktober-März 10-16 Uhr
Montags geschlossen, außer 6. Januar, Ostermontag, 1. Mai, Pfingstmontag, 15. August, 3. Oktober und 1. November
Geschlossen am 1. Januar, Faschingsdienstag, 24., 25. und 31. Dezember
Letzter Einlass 45 Minuten vor Ende der Öffnungszeit
Bastionsgarten: 15. April-3. Oktober 9-18 Uhr, 4.-15. Oktober 10-16 Uhr, montags geschlossen, Winterschließung 16. Oktober-14. April1, 2 - Eintritt
- 6 €, ermäßigt 5 € (Preise 2026)
Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei
Die Karte gilt für Jura-Museum mit Sonderausstellung, Museum für Ur- und Frühgeschichte und die Burganlage, soweit zugänglich
Bastionsgarten: Eintritt frei1, 2, 7 - Führungen
- Führungen durch Bastionsgarten und Burganlage bietet die Stadt Eichstätt an
Gruppenführungen im Jura-Museum und im Museum für Ur- und Frühgeschichte direkt bei den Museen
Themenführungen der Schlösserverwaltung nach Terminkalender1 - Parken
- Wenige Parkplätze in der Vorburg, darunter zwei Behindertenstellplätze. Parkplatz der Berufsschule an der Burgstraße (an Wochenenden und in den Ferien), von dort 10-15 Minuten zu Fuß. Kostenpflichtiger Parkplatz Freiwasser (Innere Freiwasserstraße 14), Aufstieg 20-25 Minuten.1, 3, 9
- Bus und Bahn
- Bahnhof Eichstätt Stadt, von dort etwa 20 Minuten zu Fuß. Rufbus+ R205 bis Haltestelle "Elias-Holl-Straße 1" auf halber Höhe des Burgbergs, von dort 10-15 Minuten zu Fuß.1, 9
- Fußweg
- Der Fußweg zur Burg ist nicht barrierefrei. Von den Behindertenstellplätzen im Vorburghof stufenlos in den Schaumberghof mit Kasse.3, 9
- Familien
- Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr frei. Kinderwagen dürfen mit in die Ausstellungsräume des Jura-Museums. Schließfächer im Kassengebäude.1, 7
- Barrierefreiheit
- teilweise: Zwei Behindertenstellplätze im Vorburghof, von dort stufenlos in den Schaumberghof. Kassengebäude, Burgschänke und Festsaal ebenerdig, Kassentüren mit Taster, Schwellen 2,5 cm. Jura-Museum über einen Seiteneingang im Arkadengang stufenlos, Rundgang barrierefrei, Empore und Wechselausstellungsräume nicht. Museum für Ur- und Frühgeschichte (1. Obergeschoss) und Aussichtsturm nur über Treppen, Brunnen nicht barrierefrei. Bastionsgarten stufenlos, aber mit Gefällestrecken über 6 %. Zwei barrierefreie WCs. Tastmodell der Burg vor der Brücke.3
- Hunde
- In den Museen und im Bastionsgarten nicht erlaubt.7
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Eine Eintrittskarte gilt für das Jura-Museum mit Sonderausstellung, das Museum für Ur- und Frühgeschichte und die zugänglichen Teile der Burganlage. Montags bleibt die Burg außer an einigen Feiertagen geschlossen.1, 7 Der Bastionsgarten kostet keinen Eintritt, im Winterhalbjahr ist er geschlossen.2 Führungen durch Burganlage und Bastionsgarten bietet die Stadt Eichstätt an, Gruppenführungen in den Museen vermitteln die Museen selbst.1
Kasse, Burgschänke und Festsaal sind stufenlos zu erreichen, ebenso der Rundgang im Jura-Museum. Das Museum für Ur- und Frühgeschichte im ersten Obergeschoss und der Aussichtsturm sind nur über Treppen zugänglich.3 In die Museen und in den Bastionsgarten dürfen keine Hunde.7
Anreise
In der Vorburg gibt es nur wenige Parkplätze, darunter zwei für Menschen mit Behinderung. Das Jura-Museum bittet, sie Besuchern zu überlassen, denen der Aufstieg schwerfällt.3, 9 Weitere Plätze bieten der Parkplatz der Berufsschule an der Burgstraße und der kostenpflichtige Parkplatz Freiwasser.1, 9
Vom Bahnhof Eichstätt Stadt sind es nach Angaben des Jura-Museums etwa 20 Minuten zu Fuß. Auf halber Höhe des Burgbergs hält der Rufbus+ R205 an der Haltestelle "Elias-Holl-Straße 1".9
Umgebung und weitere Ziele
Rund 37 Kilometer Luftlinie westsüdwestlich liegt im Ries die Burg Harburg. Etwa 63 Kilometer nördlich steht die Nürnberger Burg, ungefähr ebenso weit nordwestlich die Residenz Ansbach.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Eichstätt, das ganze Land die Seite Bayern.
Lage und Karte
48.8947° N · 11.1693° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Willibaldsburg EichstättBayerische Schlösserverwaltung, abgerufen am 10.10.2026
- Bastionsgarten Eichstätt (Willibaldsburg)Bayerische Schlösserverwaltung, abgerufen am 10.10.2026
- Willibaldsburg: Service für Menschen mit BehinderungBayerische Schlösserverwaltung, abgerufen am 10.10.2026
- Der Bastionsgarten auf der Willibaldsburg Eichstätt startet in die Sommersaison (Pressemitteilung, 15.04.2025)Bayerische Schlösserverwaltung, abgerufen am 10.10.2026
- WillibaldsburgStadt Eichstätt, abgerufen am 10.10.2026
- Bastionsgarten mit Pflanzen aus dem Hortus EystettensisStadt Eichstätt, abgerufen am 10.10.2026
- Öffnungszeiten und TicketsJura-Museum Eichstätt, abgerufen am 10.10.2026
- Über unsJura-Museum Eichstätt, abgerufen am 10.10.2026
- Anreise & KontaktJura-Museum Eichstätt, abgerufen am 10.10.2026
- Willibaldsburg (Stand 22.01.2021)Burgenwelt, abgerufen am 10.10.2026
- Fotoarchiv, Katalogblatt Eichstätt Willibaldsburg (Stand Januar 2025)Bayerische Schlösserverwaltung, abgerufen am 10.10.2026
- Denkmalliste Eichstätt, Baudenkmäler (Stand 08.10.2026), Eintrag D-1-76-123-46Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 10.10.2026
- Museum für Ur- und FrühgeschichteHistorischer Verein Eichstätt, abgerufen am 10.10.2026
- Willibaldsburg (Kartenobjekt way/273360348)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Joe MiGo · CC0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Bayern
Schloss · 17,6 kmSchloss Neuburg
Schloss · 24,0 kmNeues Schloss (Ingolstadt)
Burg · 37,3 kmBurg Harburg
Burg · 42,1 kmBurg Prunn
Bildnachweise
- Schloss Neuburg: Foto: H.Helmlechner · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Neues Schloss (Ingolstadt): Foto: Franconia · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Harburg: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Prunn: Foto: Qflieger · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons