Burgenführer
Schloss · Meißen · Sachsen

Albrechtsburg

Spätgotisches Schloss der Wettiner auf dem Meißner Burgberg, ab 1471 erbaut, 1710 Sitz der ersten europäischen Porzellanmanufaktur.

51.1666° N · 13.4714° E
Albrechtsburg
AlbrechtsburgFoto: Rolf Kranz · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Montag und Mittwoch-Sonntag 10-18 Uhr, Kasse bis 17.30 Uhr (1. März 2026-28. Februar 2027)Dienstag geschlossen, außer an Feiertagen24. und 25. Dezember geschlossen, 1. Januar 11-16 UhrEintritt: Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 3, 5, 6vollständig erhalten
Gründung
9291, 2, 6
Baustil
Spätgotik, Historismus1, 3, 4
Ort
Meißen14
Bundesland
Sachsen
Eigentümer
Freistaat Sachsen2
Betreiber
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH2, 14
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich5, 14
Öffnungszeiten
Montag und Mittwoch-Sonntag 10-18 Uhr, Kasse bis 17.30 Uhr (1. März 2026-28. Februar 2027)14Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €14Alle Angaben
Inhalt 17 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Der Burgberg vor dem Schloss
  3. Der Schlossbau ab 1471
  4. Ein Schloss ohne Hof
  5. Porzellanmanufaktur im Schloss
  6. Restaurierung und Ausmalung im 19. Jahrhundert
  7. Das 20. Jahrhundert
  8. Chronik
  9. Architektur und Aufbau
  10. Besonderheiten
  11. Heutiger Zustand
  12. Auf einen Blick
  13. Besichtigung
  14. Anreise
  15. Umgebung und weitere Ziele
  16. Lage und Karte
  17. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202619 Quellen

Die Albrechtsburg ist ein spätgotischer Schlossbau auf dem Burgberg von Meißen, hoch über der Elbe und neben dem Dom. Die Wettiner-Brüder Ernst und Albrecht ließen ihn ab 1471 auf dem Gelände der markgräflichen Burg errichten. Mehr als 150 Jahre lang war hier die Porzellanmanufaktur untergebracht, seit 1881 ist das Schloss Museum.2, 6, 10 Heute gehört es dem Freistaat Sachsen. Die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen zeigen dort eine Dauerausstellung zu Bau, Landesgeschichte, Porzellan und den Wandgemälden des 19. Jahrhunderts.2, 12

Geschichte

Der Burgberg vor dem Schloss

Die Geschichte des Ortes beginnt mit einer Befestigung. 929 ließ König Heinrich I. auf dem Felsen über der Elbe eine Anlage errichten, die der Betreiber als hölzerne Wehranlage beschreibt, die Zeittafel als befestigtes Militärlager. Den Namen erhielt sie nach dem Bach Meisa.1, 2, 6

Die Anlage wurde zum Zentrum der eroberten slawischen Gebiete, über die die Markgrafen von Meißen herrschten. Ab 968 wohnte auch ein Bischof auf dem Burgberg, ab 1068 zusätzlich ein Burggraf des Königs. Das Wissensportal der Schlösserverwaltung merkt an, dass dieses enge Nebeneinander nicht immer ohne Streit blieb.2, 6, 7

1089 kam die Markgrafschaft als Lehen an den Wettiner Heinrich von Eilenburg. Erblich belehnt wurde 1125 Konrad der Große. In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts entstand auf dem heutigen Burghof ein Doppelhaus, die "Vordere Kemenate". 1423 erhielt Friedrich der Streitbare die Kurwürde, seitdem nannten sich die Wettiner Kurfürsten.2, 6 Die älteste nachweisbare Mauerstruktur liegt nach der Baudokumentation des Freistaats im zweiten Kellergeschoss des Westflügels, ein Mauerzug aus dem 11. oder 12. Jahrhundert.10

Der Schlossbau ab 1471

1470 beauftragten die gemeinsam regierenden Brüder Kurfürst Ernst und Herzog Albrecht den Baumeister Arnold von Westfalen mit einem neuen Schloss. Es sollte zwei Hofhaltungen aufnehmen und zugleich der Verwaltung und der Repräsentation dienen. Bezahlt wurde es nach der Zeittafel aus reichen Silberfunden im Erzgebirge.2, 6 Nach dem Betreiber war es als Verwaltungszentrum und Wohnschloss geplant und weniger als Verteidigungsanlage gedacht.1, 3

Den Grundstein legte man nach der Baudokumentation des Freistaats am 24. Juni 1471. Im Jahr darauf begann der Abbruch der "Hinteren Kemenate", des Vorgängerbaus.2, 10 Zuerst entstanden Südflügel, Großer Wendelstein und Teile des Mittelbaus, zuletzt Westflügel und Nordostbau. Nach Arnolds Tod führte sein Schüler Konrad Pflüger den Bau weiter.2, 10

Mittel- und Südbau waren 1485 fertig, die Jahreszahl steht am Großen Wendelstein. 1490 war der Außenbau vollendet und gedeckt.2 Den Innenausbau schloss erst Herzog Georg ab. Von 1521 bis 1524 ließ Jakob Heilmann von Schweinfurt den Wappensaal im zweiten Obergeschoss und das dritte Obergeschoss fertigstellen. Für den Wappensaal entwarf er ein Schlingrippengewölbe nach Prager Vorbild.2, 7

Der Betreiber bezeichnet die Albrechtsburg als erstes Schloss der deutschen Baugeschichte und wirbt mit "Deutschlands ältestes Schloss". Das Wissensportal nennt sie "der erste reine Schlossneubau Deutschlands".1, 6, 12

Ein Schloss ohne Hof

Noch während der Bauzeit teilten Ernst und Albrecht 1485 das Land. Aus der Teilung gingen die ernestinische und die albertinische Linie der Wettiner hervor, Meißen kam an Albrecht.2, 10 Das Schloss mit seiner doppelten Hofhaltung verlor damit an Bedeutung. Es wurde nur gelegentlich genutzt, etwa für Empfänge und Jagdgesellschaften, und stand meist leer. Das Wissensportal spricht von einer "Investruine".2, 3, 6

Einzelne Bewohner gab es trotzdem. Nach dem Wissensportal zog Herzogin Sidonia, eine böhmische Königstochter, im Frühjahr 1489 in den fertigen Mittelbau. Zu dieser Zeit hieß der Bau noch "Neues Schloss".7 Die Baudokumentation des Freistaats hält dagegen fest: "So diente die Albrechtsburg nie als Wohnschloss."10 1547 wurde die Universität Leipzig im Schmalkaldischen Krieg nach Meißen verlegt, Vorlesungen fanden auch im Schloss statt.2

1645 besetzten schwedische Truppen unter General von Königsmark das Schloss und zerstörten die Einrichtung. Bis 1674 wurde es wieder instandgesetzt. Zwei Jahre später gab Johann Georg II. dem Bau den Namen Albrechtsburg, zu Ehren Albrechts des Beherzten.2, 10

Porzellanmanufaktur im Schloss

1710 ließ August der Starke im Schloss die erste europäische Porzellanmanufaktur einrichten, nach der Zeittafel am 6. Juni. Gearbeitet wurde vom Keller bis zum Dachboden, nur gebrannt wurde in einem angrenzenden Gebäude.1, 2 Johann Friedrich Böttger, Administrator und erster Direktor der Manufaktur, war vorher kurz auf der Albrechtsburg inhaftiert gewesen.2, 4, 7

Der Betrieb schadete dem Bau. Der Betreiber spricht von "massiven Schädigungen", 1773 richtete ein Brand weitere an. 1852 empfahl der Sächsische Altertumsverein, die Manufaktur zu verlegen.1, 2, 3, 10 1855 wurde der Große Wendelstein unter Otto Wanckel saniert und bekam ein viertes Obergeschoss und einen neuen Turmhelm.2, 10

Anschließend zog die Manufaktur in einen Neubau im Triebischtal. Der Betreiber nennt dafür 1863 und rechnet mit 153 Jahren Produktion im Schloss, die Baudokumentation des Freistaats nennt 1864.1, 2, 10

Restaurierung und Ausmalung im 19. Jahrhundert

1864 begann die Instandsetzung.2, 3 Ziel war, die Schäden zu beseitigen und das ursprüngliche gotische Bild zurückzugewinnen.3, 4 Die Zeittafel stellt die Albrechtsburg dabei neben Wartburg und Marienburg als Vorreiter der Denkmalpflege in Deutschland.2 Wann die Restaurierung endete, geben die Quellen unterschiedlich an. Eine Schrift des Betreibers nennt 1869, die Baudokumentation des Freistaats 1881.3, 10

Geld für die Ausstattung kam aus der französischen Kriegsentschädigung nach dem Krieg von 1870/71. Finanzminister Richard Freiherr von Friesen stellte dafür nach dem Wissensportal 167.300 Taler bereit. Statt rein gotischer Räume entstanden nun viele Räume im Stil des Historismus.3, 4, 7

Die künstlerische Gesamtleitung übernahm 1873 Wilhelm Rossmann. Leitgedanke seines Konzepts war nach dem Wissensportal ein "Denkmal der Liebe zwischen Fürst und Land".7, 8, 10 Elf Maler, meist von der Dresdner Kunstakademie, schufen bis 1885 Wandgemälde zur Geschichte der Burg, der Mark Meißen und des Hauses Wettin. Ornamente und neue Möbel entwarf Ernst Haendel aus Weimar. Viele Möbel kamen 1878 als Geschenke zur Silberhochzeit von König Albert und Königin Carola ins Schloss.2, 4 1881 wurde die Albrechtsburg als Gedenkstätte sächsischer Geschichte eröffnet.2, 6, 10

Das 20. Jahrhundert

1919 wurde das Schloss dem abgedankten Haus Wettin entzogen und dem sächsischen Finanzministerium unterstellt. Im Zweiten Weltkrieg lagerten hier Kunstbestände, darunter die "Sixtinische Madonna" aus Dresden und der Aachener Domschatz.2 Im April und Mai 1945 diente die Burg der Wehrmacht als Stellung und Lazarett. Am 6. Mai 1945 besetzte die Rote Armee den Burgberg, eingelagerte Kunstgüter kamen teils in die Sowjetunion.10

Zum 500-jährigen Jubiläum wurde das Schloss in den 1960er-Jahren umfassend restauriert. Die Zeittafel nennt dafür 1963 bis 1970, die Baudokumentation 1964 bis 1971.2, 10 1990 wurde in der Albrechtsburg das Land Sachsen neu gegründet. Landtag und Baudokumentation nennen dafür den 3. Oktober, die Zeittafel des Betreibers den 9. Oktober.2, 10, 11

1993 ging die nach der Zeittafel "zur Stadt Meißen gehörige" Albrechtsburg wieder in das Eigentum des Freistaats über. Von 2003 bis 2010 investierte der Freistaat rund 21 Millionen Euro in Sanierung und Umbau. Dabei wurden unter anderem Dach und Großer Wendelstein saniert, ein neuer Eingang am Westgiebel gebaut und der Domplatz neu gestaltet.2, 10 2011 öffnete die neue Dauerausstellung.2

Chronik

929 - 2011
  1. 929GründungKönig Heinrich I. lässt auf dem Felsen über der Elbe eine Befestigung anlegen1, 2, 6
  2. 1089BesitzwechselDie Markgrafschaft Meißen kommt als Lehen an den Wettiner Heinrich von Eilenburg2, 10
  3. 2. Hälfte 12. JahrhundertBaubeginnDoppelhaus ("Vordere Kemenate") auf dem heutigen Burghof2
  4. 1471BaubeginnBeginn des Schlossbaus unter Arnold von Westfalen für die Brüder Ernst und Albrecht1, 3, 6, 10
  5. 1485FertigstellungMittel- und Südbau fertig (Jahreszahl am Großen Wendelstein)2
  6. 1485BesitzwechselLandesteilung zwischen Ernst und Albrecht, Meißen kommt an Albrecht2, 10
  7. 1490FertigstellungAußenbau vollendet, letzte Dächer gedeckt2
  8. 1521-1524UmbauWappensaal und drittes Obergeschoss unter Herzog Georg durch Jakob Heilmann von Schweinfurt2, 7
  9. 1645ZerstörungSchwedische Truppen besetzen das Schloss und zerstören die Einrichtung2, 10
  10. bis 1674RestaurierungInstandsetzung abgeschlossen2
  11. 1676NutzungsänderungBenennung als "Albrechtsburg" zu Ehren Albrechts des Beherzten2, 7
  12. 1710NutzungsänderungEinrichtung der ersten europäischen Porzellanmanufaktur im Schloss1, 2, 6, 10
  13. 1773ZerstörungBrand im Schloss2, 10
  14. 1855RestaurierungSanierung des Großen Wendelsteins unter Otto Wanckel, neues viertes Obergeschoss und Turmhelm2, 10
  15. 1864RestaurierungBeginn der Instandsetzung nach dem Auszug der Manufaktur2, 10
  16. 1873UmbauWilhelm Rossmann übernimmt die künstlerische Gesamtleitung der Ausmalung7, 10
  17. 1881NutzungsänderungEröffnung als Gedenkstätte bzw. Museum sächsischer Geschichte2, 6, 10, 12
  18. 1885FertigstellungAbschluss der Wandgemälde2, 4
  19. 1919BesitzwechselDem abgedankten Haus Wettin entzogen und dem Finanzministerium unterstellt2
  20. 1990NutzungsänderungNeugründung des Landes Sachsen in der Albrechtsburg2, 10, 11
  21. 1993BesitzwechselWieder Eigentum des Freistaats Sachsen, zuvor der Stadt Meißen2
  22. 2003-2010RestaurierungSanierung und Umbau durch den Freistaat, rund 21 Millionen Euro2, 10
  23. 2011NutzungsänderungEröffnung der neuen Dauerausstellung2

Besitz und Herrschaft

  • 929-1089Deutsche Könige und Kaiser2Gründer der Burg, Verwaltung durch Markgrafen im Auftrag des Königs
  • 1089-1485Wettiner, Markgrafen von Meißen2, 10Lehen, ab 1125 erblich, ab 1423 Kurfürsten; Bauherren des Schlosses
  • 1485-1919Albertinische Linie der Wettiner2, 10nach der Landesteilung von 1485
  • 1919Freistaat Sachsen2dem Haus Wettin entzogen und dem Finanzministerium unterstellt; Dauer nicht belegt
  • bis 1993Stadt Meißen2Eigentümerin vor 1993, Beginn nicht belegt
  • seit 1993Freistaat Sachsen2, 14Eigentümer, Betrieb durch die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Wegen des steilen Hangs zur Elbe hat das Schloss zwei Kellergeschosse, darüber Erdgeschoss und drei Obergeschosse. Die Fassade ragt nach der Baudokumentation bis zu 37 Meter über den Bergsporn auf.3, 10

Arnold von Westfalen brachte mehrere Neuerungen ein: breite Vorhangbogenfenster für viel Licht, Zellengewölbe und den Großen Wendelstein mit offener Spindel. Als neu hebt der Betreiber auch "die nach oben anwachsenden Mauerstärken" und Kaminzüge in den Wänden hervor.3, 7 Die Zellengewölbe mit ihren gefalteten Flächen wurden nach dem Wissensportal offenbar eigens für die Albrechtsburg erfunden. Bis etwa zur Mitte des 16. Jahrhunderts verbreiteten sie sich im östlichen Mitteleuropa.9

Die Dauerausstellung betont, dass das Schloss als einheitlicher Entwurf Arnolds entstand und nicht in mehreren Bauphasen. In der Großen Hofstube stehen sieben geschnitzte, farbig gefasste Fürstenstatuen aus der Ausstattung des 19. Jahrhunderts.4, 12

Besonderheiten

  • Großer Wendelstein: Die Treppe windet sich um eine durchbrochene Spindel. Das Wissensportal nennt ihn "den schönsten Treppenturm der deutschen Gotik".3, 7
  • Wandgemälde: Drei Bilder gelten dem "Sächsischen Prinzenraub", nach dem Betreiber der berühmtesten sächsischen Kindesentführung. Das Wissensportal nennt die Ausmalung das "umfangreichste historistische Wand-Bilderbuch Deutschlands".4, 6
  • Der tiefste und höchste Raum: Der Grubenschacht im Südflügel ist nach dem Wissensportal 32 Meter hoch. Er reicht vom dritten Obergeschoss bis ins zweite Kellergeschoss. Er diente als gemeinsame Fallgrube für acht Aborte.6
  • Porzellanschlüssel: Am 21. April 1714 empfing Böttger August den Starken in der Großen Hofstube. Er reichte ihm einen Willkommpokal in Form eines weißen Porzellanschlüssels.7
  • Wiege Sachsens: So nennt der Betreiber die Albrechtsburg. Von hier aus regierten die Wettiner, 1990 wurde hier das Land Sachsen neu gegründet.1, 5, 11

Heutiger Zustand

Das Schloss ist vollständig erhalten und nach der Sanierung von 2003 bis 2010 als Museum eingerichtet. Alle Etagen sind öffentlich zugänglich.5, 10 Die Dauerausstellung "Trendsetter seit 1471" hat fünf Bereiche: Macht der Wettiner, Architektur, Wohnen im ausgehenden 15. Jahrhundert, Porzellan und das "gemalte Bilderbuch" des 19. Jahrhunderts.12 Das Schloss wird auch für Veranstaltungen und standesamtliche Trauungen genutzt.5, 17

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich5, 14
Öffnungszeiten
Montag und Mittwoch-Sonntag 10-18 Uhr, Kasse bis 17.30 Uhr (1. März 2026-28. Februar 2027)
Dienstag geschlossen, außer an Feiertagen
24. und 25. Dezember geschlossen, 1. Januar 11-16 Uhr
Im Winter sind die Ausstellungsräume in den Obergeschossen nicht beheizt14
Eintritt
Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €
Kinder 6-16 Jahre 4,50 €
Gruppen ab 15 Personen 10 € pro Person, Schülergruppen ab 10 Personen 4,50 € pro Person
HistoPad und Audioguide im Eintritt enthalten
Kombiticket mit der Porzellan-Manufaktur Meissen 24 €, ermäßigt 18 €, Familienkarte 45 €
Kombiticket mit dem Dom 17,50 €, ermäßigt 15 €, Kind 7 €, Familienkarte 39 €
Kombitickets 3 Tage gültig; ermäßigter Eintritt im jeweils anderen Schloss nach Vollzahlerticket in Schloss Moritzburg
Preise laut Betreiber 2026, Änderungen vorbehalten14
Führungen
Besichtigung ohne Führung mit HistoPad (Tablet-Guide) oder Audioguide, beides im Eintritt enthalten
Kombi-Führung mit dem Dom täglich, auch dienstags: Mai-Oktober "Raum-Klang-Fürstenpracht" Mo-Sa 11.30 Uhr (Beginn im Dom); November-Februar "Himmelsburg-Fürstenpracht" Mo-Fr 14 Uhr, Sa 11 und 14 Uhr; April Mo-Sa 11.30 Uhr
Gruppenführungen nach Voranmeldung ab 10 Personen, fremdsprachig auf Anfrage, Treffpunkt Eingangsbereich14, 15
Parken
Parkplätze an der Elbe mit Zugang über die Schlossparkstufen an der Leipziger Straße. Parkplätze unterhalb des Burgbergs in der Meisastraße. Parkdeck am Panoramaaufzug zum Burgberg. Busparkplätze unterhalb des Burgbergs an der Elbe.15, 16
Bus und Bahn
Stadtbus Meißen zwischen den Haltestellen Albrechtsburg Meissen/Dom, Markt und Porzellan-Manufaktur, April-Oktober etwa alle 60 Minuten (13 Sitzplätze, ein Rollstuhlplatz).16
Fußweg
Panoramaaufzug von der Meisastraße auf den Burgberg. Von den Parkplätzen an der Elbe über die Schlossparkstufen. Oberer Promenadenweg entlang der Mauern von Kornhaus, Albrechtsburg und Dom.16, 17
Gastronomie
Schlosscafé: Der Betreiber sucht eine Bewirtschaftung, Öffnungszeiten sind nicht angegeben (Stand 09.10.2026). In der Eingangshalle gibt es einen Ruhebereich mit Getränke- und Snackautomat, der Bereich wird umgestaltet.18
Familien
Kinder 6-16 Jahre 4,50 €, Familienkarten für die Kombitickets. Kinder-Audioguide auf Deutsch. Programme für Kindergärten, Horte, Schulen und Familien.14, 15
Barrierefreiheit
barrierefrei: Laut Betreiber alle besucherrelevanten Bereiche barrierefrei: Hubpodest und Fahrstuhl (bis 16 Personen) zu allen Ausstellungsräumen, Rollstuhlfahrer-WC, Rollstühle auf Anfrage. Domplatz mit geschliffenem Kopfsteinpflaster, über den Panoramaaufzug erreichbar. Taktiler Raumplan, sechs Wandgemälde als tastbarer 3D-Druck, Guide in Deutscher Gebärdensprache.17
Hunde
Hunde müssen draußen warten, dort stellt das Haus Wasser bereit.14

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Die Ausstellung lässt sich ohne Führung besichtigen. Im Eintritt sind der Tablet-Guide HistoPad und ein Audioguide enthalten. Kombikarten gibt es mit der Porzellan-Manufaktur Meissen und mit dem Dom, täglich findet eine Kombi-Führung mit dem Dom statt.13, 14 Gruppen buchen Führungen ab zehn Personen nach Voranmeldung.15 Im Winter sind die Obergeschosse aus konservatorischen Gründen nicht beheizt. Hunde müssen draußen warten.14

Nach Angaben des Betreibers sind alle für Besucher wichtigen Bereiche barrierefrei. Ein Hubpodest und ein Fahrstuhl erschließen die Ausstellungsräume, der Domplatz hat geschliffenes Kopfsteinpflaster.17

Anreise

Parkplätze gibt es an der Elbe mit Zugang über die Schlossparkstufen an der Leipziger Straße und unterhalb des Burgbergs in der Meisastraße. Ein Panoramaaufzug in der Meisastraße, an dem auch ein Parkdeck liegt, führt auf den Burgberg. Busse parken unterhalb des Burgbergs an der Elbe.15, 16

Von April bis Oktober fährt etwa stündlich ein Stadtbus zwischen den Haltestellen Albrechtsburg Meissen/Dom, Markt und Porzellan-Manufaktur. Unterhalb des Burgbergs verläuft der Elberadweg.16

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Knapp 15 Kilometer Luftlinie östlich liegt Schloss Moritzburg. Wer dort oder in der Albrechtsburg den vollen Eintritt zahlt, erhält im jeweils anderen Schloss ermäßigten Eintritt.14 Etwa 22 Kilometer Luftlinie südöstlich steht in Dresden das Residenzschloss.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Meißen, das ganze Land die Seite Sachsen.

Lage und Karte

51.1666° N · 13.4714° E

Beim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.

Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. GeschichteStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  2. Zeittafel der wichtigsten historischen Fakten (PDF)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  3. Informationen zur Bau- und Schlossgeschichte (PDF)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  4. Informationen zur Innenausstattung (PDF)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  5. Albrechtsburg MeissenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  6. Albrechtsburg Meissen (Wissensportal)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  7. Albrechtsburg Meissen: Geschichte in fünf EpisodenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  8. Monumentale Wandgemälde der Albrechtsburg MeissenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  9. Die Magie der GewölbeStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  10. Albrechtsburg Meissen. Baumaßnahmen des Freistaates Sachsen von 2003 bis 2010Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, abgerufen am 09.10.2026
  11. Festakt 25 Jahre Sächsischer Landtag am 27. Oktober 2015 (Heft 60)Sächsischer Landtag, abgerufen am 09.10.2026
  12. DauerausstellungStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  13. Albrechtsburg Meissen (Startseite)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  14. Gästeservice: Öffnungszeiten und EintrittspreiseStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  15. Führungen und GruppenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  16. AnreiseStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  17. BarrierefreiheitStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  18. GastronomieStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  19. Albrechtsburg (Kartenobjekt way/204553512)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Rolf Kranz · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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