Burg Colmberg
Weitgehend erhaltene Abschnittsburg über dem oberen Altmühltal, ab 1318 im Besitz der Nürnberger Burggrafen, heute Hotel in Privatbesitz.

Steckbrief
- Denkmalstatus
- Baudenkmal (D-5-71-130-12)1
- Kreis
- Landkreis Ansbach
- Bundesland
- Bayern
- Öffnungszeiten
- Restaurant und Café 11.30-23 Uhr (Stand 19.10.2026)7Alle Angaben
- Website
- burg-colmberg.de10
- Koordinaten
- 49.3602, 10.4081
Inhalt 14 Abschnitte
- Überblick
- Entstehung und frühe Datierungen
- Unter den Zollern: Vogtei und Oberamt
- Rentamt und private Besitzer
- Lager für geraubtes Kulturgut im Zweiten Weltkrieg
- Hotel der Familie Unbehauen
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Auf einem Bergsporn nördlich des Marktes Colmberg im Landkreis Ansbach steht über dem oberen Altmühltal eine weitgehend erhaltene Abschnittsburg des Mittelalters.2, 3 Ab 1318 gehörte sie den Nürnberger Burggrafen aus dem Haus Zollern, später saß hier ein Oberamt der Markgrafen von Ansbach.2, 4 Seit 1964 gehört die Burg der Familie Unbehauen aus Colmberg, die darin ein Hotel mit Restaurant betreibt.2, 4, 11 Erhalten sind unter anderem der runde Bergfried aus Buckelquadern, Palas, Kapellenbau, Gerichtslaube und ein umlaufender Zwinger.1, 4
Entstehung und frühe Datierungen
Über das Alter der Burg sind sich die Fachquellen nicht einig. Die bayerische Denkmalliste geht von einer Anlage wohl im 11. Jahrhundert aus. Sie nennt einen Ausbau zur Reichsburg ab der Mitte des 12. Jahrhunderts und datiert die unteren Teile des Palas um 1150.1 EBIDAT setzt den Beginn allgemein ins 12. Jahrhundert.3 Joachim Zeune spricht im Portal "Burgen in Bayern" dagegen von einer Gründungsburg, die wohl um 1240 errichtet wurde.4
Strittig ist auch die frühe Herrschaft. Die Denkmalliste bezeichnet die Burg als "Reichsgut der Hohenlohe".1 EBIDAT hält einen Besitz der Grafen von Hohenlohe im 11. Jahrhundert für unbelegt, es gebe dafür weder Urkunden noch archäologische Befunde.2 Zeune erwähnt die Hohenlohe überhaupt nicht.4
In Schriftquellen taucht Colmberg erst 1269 auf, und zwar nur mittelbar: Genannt wird eine Vögtin Sophia auf der Burg. Die Burg gehörte damals den Grafen von Truhendingen.2, 4
Unter den Zollern: Vogtei und Oberamt
Graf Friedrich von Truhendingen verkaufte die Burg 1318 an Burggraf Friedrich IV. von Nürnberg aus dem Haus Zollern.2, 4 Ein Jahr später erhob König Ludwig der Bayer die Burg, bis dahin ein Lehen der bairischen Herzöge, zum Reichslehen und belehnte den Burggrafen damit.2 Die Denkmalliste verzeichnet für 1319 die Bestätigung als zollerscher Besitz.1
1408 wohnte Burggraf Friedrich VI. für einige Zeit auf Colmberg, weil ihm das Geld fehlte.2, 4 Danach verwaltete ein Vogt die Burg, später war sie Sitz eines markgräflich-ansbachischen Oberamts.1, 2, 4 Die Burgendatenbank fasst die Anlage deshalb als Burg der Hohenzollern in ihrer Rolle als Burggrafen und Markgrafen zusammen.3
Rentamt und private Besitzer
Nach 1800 zog eine bayerische Rentei in die Burg, Zeune nennt dafür das Jahr 1806.2, 4 1880 gab der bayerische Staat die Burg ab. Zuvor war das Landgericht Leutershausen aufgelöst und das Rentamt nach Ansbach gezogen. Käufer war Rösner, ein Kaufmann aus Würzburg.2, 4
Weitere Eigentümerwechsel verzeichnet EBIDAT für 1888, als Alexander Freiherr von Siebold die Burg übernahm, und für 1896 mit dem Verkauf an Major Klingebeil.2 Von 1927 bis 1964 besaß der Diplomat Ernst Arthur Voretzsch die Anlage.5, 6
Lager für geraubtes Kulturgut im Zweiten Weltkrieg
Während des Zweiten Weltkriegs lagerte auf der Burg geraubtes Kulturgut.5 Burgverwalter war Ernst Adalbert Voretzsch, ein Neffe des Eigentümers. Er war für den Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg (ERR) tätig, über den die NSDAP Kunst und Kulturgut raubte.2, 6
Voretzsch legte ein umfangreiches Verzeichnis der eingelagerten Stücke an, die sogenannte Colmbergliste. Der größte Teil kam aus der Sowjetunion, aus Kirchen, Klöstern und Museen etwa in Nowgorod und Pskow.5, 6 Die Liste führt zahlreiche Ikonen, Gemälde und Gegenstände aus Kirchenräumen auf, dazu Möbel, Porzellan, Zeichnungen und Plastiken.6
Amerikanische Truppen besetzten Colmberg am 17. April 1945.6 Noch im selben Jahr wurden 25 Lastwagenladungen mit Kulturgut von der Burg in den Central Collecting Point nach München gebracht. Ab 1946 gab die amerikanische Besatzungsmacht zahlreiche Werke an die Sowjetunion zurück.5, 6 Eine Ausnahme war der Klosterschatz aus Petschory: Wegen ungeklärter Eigentumsfragen blieb er im Ikonenmuseum Recklinghausen und kam erst 1973 zurück.5 Der Lehrstuhl für Christliche Archäologie der Universität Erlangen-Nürnberg führt das Depot auf seiner Website als Forschungsprojekt, das 2017 begann.5
Hotel der Familie Unbehauen
Am 1. Oktober 1964 ging die Burg an den Maurermeister Hans Unbehauen über, der dort mit seiner Familie einzog.8 Den Wechsel im Jahr 1964 bestätigen auch EBIDAT und Zeune.2, 4 Am 1. Mai 1969 eröffnete Unbehauen in der Burg eine Gaststätte, die Burgstuben, und kurz danach ein Hotel.8 Nach Angaben des Hauses ist die Burg seit 1964 in dritter Generation im Familienbesitz.11
Chronik
1269 - 1969- 1269ErsterwähnungErste mittelbare Nennung in Schriftquellen mit einer Vögtin Sophia, die Burg gehört den Grafen von Truhendingen2, 4
- 1318BesitzwechselGraf Friedrich von Truhendingen verkauft die Burg an Burggraf Friedrich IV. von Nürnberg2, 4
- 1319BesitzwechselKönig Ludwig der Bayer wandelt das herzoglich-bairische Lehen in ein Reichslehen um und belehnt den Burggrafen1, 2
- 15. JahrhundertUmbauBau der Zwingermauer mit Streichwehr an der Südostecke1, 2, 4
- 1408NutzungsänderungBurggraf Friedrich VI. residiert aus Geldnot vorübergehend auf Colmberg2, 4
- 1. Hälfte 16. JahrhundertUmbauBau der offenen Gerichtslaube am Bergfried1, 4
- um 1600UmbauUmbauten an der Kernburg1, 4
- ab 1806NutzungsänderungSitz eines bayerischen Rentamts4
- 1880BesitzwechselDer bayerische Staat verkauft die Burg an den Würzburger Kaufmann Rösner2, 4
- 1888BesitzwechselAlexander Freiherr von Siebold übernimmt die Burg2
- 1896BesitzwechselVerkauf an Major Klingebeil2
- 1927BesitzwechselDer Diplomat Ernst Arthur Voretzsch wird Eigentümer2, 5, 6
- 1945Nutzungsänderung25 Lastwagenladungen geraubtes Kulturgut aus dem Depot auf der Burg gehen an den Central Collecting Point München5, 6
- 17. April 1945NutzungsänderungAmerikanische Truppen besetzen die Burg6
- 1. Oktober 1964BesitzwechselHans Unbehauen übernimmt die Burg8
- 1. Mai 1969NutzungsänderungEröffnung der Burgstuben, kurz darauf des Hotels8
Besitz und Herrschaft
- bis 1318Grafen von Truhendingen2, 4Besitzer, 1269 erstmals genannt, Verkauf 1318
- ab 1318Burggrafen von Nürnberg, später Markgrafen von Ansbach (Haus Zollern)1, 2, 4Kauf 1318, ab 1319 als Reichslehen; Sitz eines Vogts, dann eines Oberamts
- bis 1880Bayerischer Staat2, 4Sitz eines Rentamts, Verkauf 1880
- 1880-1888Rösner, Kaufmann aus Würzburg2, 4Kauf vom bayerischen Staat
- 1888-1896Alexander Freiherr von Siebold2Eigentümer
- 1896-1927Major Klingebeil2Kauf 1896
- 1927-1964Ernst Arthur Voretzsch2, 5, 6, 8Diplomat, Eigentümer
- seit 1. Oktober 1964Privatbesitz2, 4, 8, 11Erwerb durch eine Familie aus Colmberg, die die Burg heute noch besitzt
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Colmberg gehört zum Typ der Abschnittsburg.1, 2 Nach Norden schützt ein Halsgraben die Anlage gegen den anschließenden Bergsattel, auf den anderen Seiten bildet der steile Hang die Grenze.1, 2 Für das ungefähr rechteckige Areal gibt EBIDAT rund 98 auf 64 Meter an.2
Zwei Mauerringe umgeben die Kernburg. Der äußere, durch Strebepfeiler verstärkt und bis heute 5 bis 7 Meter hoch, liegt hinter einem Wall mit Graben.2 Errichtet wurde dieser Zwinger im 15. Jahrhundert, aus derselben Zeit stammt die Streichwehr, die an seiner Südostecke weit hervortritt.1, 2, 4 Ob schon Friedrich VI. den Zwinger bauen ließ oder ob er erst um 1430 oder 1480 entstand, lässt Zeune offen.4 Eine Bastei mit halbrundem Schluss setzt die Denkmalliste wohl ins 16. Jahrhundert.1 Von Osten führt die Zufahrt durch zwei Tore. Die Denkmalliste nennt für sie wohl das 14. und 15. Jahrhundert, EBIDAT datiert das rundbogige der beiden ins 16. Jahrhundert.1, 2
Im Raum zwischen den beiden Ringen verzeichnet EBIDAT einen Pferdestall aus der Neuzeit und ein Brunnenhaus.2 Das Brunnenhaus mit tiefem Schacht gehört laut Denkmalliste ins 18. Jahrhundert. Sie führt außerdem den langen Fachwerkbau von Kastenamt und Marstall auf, dessen Umbau sie ins frühe 18. Jahrhundert setzt.1
Der innere Mauerring aus Buckelquadern entstand im 13. Jahrhundert. Auf der Ostseite fehlt er heute großenteils, im Nordwesten hat sich ein überdachter hölzerner Wehrgang erhalten.1 In die Kernburg gelangt man durch ein spätgotisches Tor, dessen Fallgitter erneuert ist und an dem die Klauensteine noch sitzen.1, 4
Im Norden des Hofes erhebt sich der runde Bergfried, nach der Denkmalliste um 1250 gebaut.1, 4 Laut EBIDAT sind seine Mauern rund 3,80 Meter stark, bei etwa 12 Metern Durchmesser. Der Turm hat zwei Hocheingänge: einen im Süden und einen, den vom nördlichen Wehrgang aus eine Holzbrücke erreichte.2, 4 Westlich lehnt sich die Gerichtslaube an, eine offene Arkadenhalle mit Rundbögen aus dem frühen 16. Jahrhundert, die man später aufstockte und mit einem Dach versah.1, 2
Die Südseite des Hofes gehört den Wohnbauten und der Kapelle.4 Den Palas mit seinen drei Geschossen findet man in der Südostecke. EBIDAT unterscheidet an ihm zwei Bauphasen, eine romanische und eine gotische; Zeune verweist auf den Rest eines mehrfach gekuppelten Rundbogenfensters aus der Stauferzeit.2, 4 Innenausbau und Treppenaufgänge der oberen Geschosse wurden im 16. und 17. Jahrhundert umgestaltet.1, 2 Der Keller reicht über zwei Ebenen. Die untere ist eine Halle, in deren Mitte zwei Pfeiler ihre beiden Tonnengewölbe tragen.2
Nach Westen folgt auf den Palas der Kapellenbau. Er stammt aus dem 14. Jahrhundert, wurde im 19. Jahrhundert erneuert und birgt über einem gewölbten Keller Burgkapelle und Rittersaal.1, 2 Auf der Westseite des Hofes steht der Bau des früheren Rentamts. Zeune rechnet seinen Kern zur Gründungsburg, im 18. Jahrhundert erhielt er ein Fachwerkgeschoss.2, 4 Etliche Fenster der Burg wurden im 19. Jahrhundert erneuert.4
Heutiger Zustand
EBIDAT nennt Colmberg eine hervorragend erhaltene mittelalterliche Burg.3 Das Bild der Bauten bestimmen nach Zeune heute vor allem spätgotische Formen und die jüngere Nutzung, hinzu kommen Einflüsse der Burgenromantik des 19. Jahrhunderts.4 Im Einzelnen erforscht ist die Baugeschichte nach beiden Quellen bisher nicht.2, 4
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Restaurant und Café 11.30-23 Uhr (Stand 19.10.2026)
Restaurant Mittwoch bis Montag geöffnet, Dienstag Ruhetag des Restaurants, das Hotel ist geöffnet
19. Oktober 2026 Restaurant und Café geschlossen
20. Oktober 2026 Restaurant ab 17.30 Uhr geöffnet
2.-4. November 2026 Hotel und Restaurant geschlossen
5. November 2026 Café ab 15 Uhr, Restaurant ab 17.30 Uhr
22. Dezember 2026 Café ab 15 Uhr, Restaurant ab 17.30 Uhr
23. und 24. Dezember 2026 geschlossen
25. und 26. Dezember 2026 geöffnet, mittags Weihnachtsmenü mit Vorbestellung, abends à la carte
Für Gruppen Öffnung auch außerhalb der regulären Zeiten möglich
Änderungen vorbehalten7
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die Burg wird als Hotel mit Restaurant und Café betrieben. Nach Darstellung des Hauses hat sich die Absicht von Hans Unbehauen erfüllt, die Burg für jedermann frei zugänglich zu machen.11 Zeiten oder Bereiche für eine Besichtigung, Führungen oder Eintritt nennt die Betreiberin auf ihrer Kontaktseite nicht.7 Dienstags hat das Restaurant Ruhetag, das Hotel ist geöffnet. Eine Reservierung wird empfohlen.7 Für Feiern stehen nach Angaben des Hauses der Rittersaal und ein fränkischer Saal für bis zu 150 Personen zur Verfügung.10
Umgebung und weitere Ziele
Rund 14 Kilometer Luftlinie entfernt liegt in Ansbach die Residenz Ansbach. Etwa 19 Kilometer sind es zur Burg Hoheneck bei Ipsheim, rund 34 Kilometer zur Burg Cadolzburg.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Ansbach, das ganze Land die Seite Bayern.
Lage und Karte
49.3602° N · 10.4081° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Denkmalliste Colmberg (Markt), Eintrag D-5-71-130-12 (Stand 10.09.2026)Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Colmberg (Texte Stefan Eismann)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Colmberg, HauptdatenEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Colmberg (Burgen in Bayern, Texte Joachim Zeune)Haus der Bayerischen Geschichte, abgerufen am 19.10.2026
- Schloss Colmberg als NS-Beutekunst-Depot (Forschungsprojekt)Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Lehrstuhl für Christliche Archäologie, abgerufen am 19.10.2026
- Maike Rahe: Russisches Kunstgut in Franken. Exposé zum Promotionsprojekt (2020)Bundesinstitut für Kultur und Geschichte der Deutschen im östlichen Europa, abgerufen am 19.10.2026
- Kontakt, Öffnungszeiten und RuhetageBurg Colmberg Hotel GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Familie UnbehauenBurg Colmberg Hotel GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- ImpressumBurg Colmberg Hotel GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Hotel ColmbergBurg Colmberg Hotel GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Die Burg, ÜbersichtBurg Colmberg Hotel GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Burg Colmberg (innerer Bering) (Kartenobjekt way/78271596)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 19.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Rainer Lippert · CC0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Bayern
- Burg · 13,5 kmBurg Wahrberg
Schloss · 13,8 kmResidenz Ansbach
Schloss · 15,6 kmStadtschloss Herrieden
Burg · 19,3 kmBurg Hoheneck (Ipsheim)
Bildnachweise
- Residenz Ansbach: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Stadtschloss Herrieden: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Hoheneck (Ipsheim): Foto: Pegasus2 · Gemeinfrei · Wikimedia Commons