Marksburg
Höhenburg des 13. Jahrhunderts über Braubach am Mittelrhein, von Katzenelnbogen und Hessen ausgebaut, seit 1900 im Besitz der Deutschen Burgenvereinigung.

Steckbrief
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal6
- Kreis
- Rhein-Lahn-Kreis
- Bundesland
- Rheinland-Pfalz
- Öffnungszeiten
- Sommersaison 21. März-1. November 2026: 10-17 Uhr, Führungen regelmäßig, letzter Führungsbeginn 17 Uhr10, 11Alle Angaben
- Eintritt
- Erwachsene 12 €10, 11Alle Angaben
- Website
- marksburg.de1, 16
- Koordinaten
- 50.27192, 7.64944
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Entstehung: die Burg der Eppsteiner
- Ausbau unter den Grafen von Katzenelnbogen
- Hessische Bergfestung
- Vom Staatsgefängnis zum Vereinssitz
- Kriegsschäden und Restaurierung
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Die Marksburg ist eine Höhenburg auf einem Felskegel über der Stadt Braubach am Mittelrhein, im Rhein-Lahn-Kreis. Ihr Kern stammt aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts, Um- und Neubauten folgten bis ins frühe 18. Jahrhundert.5, 6, 7 Seit 1900 gehört die Burg der Deutschen Burgenvereinigung, die hier ihre Geschäftsstelle hat. Besichtigen lässt sie sich nur mit Führung. Der Verein bezeichnet die Marksburg als einzige nie zerstörte Höhenburg am Mittelrhein.1, 10, 14
Entstehung: die Burg der Eppsteiner
1117 werden die Edelfreien von Braubach urkundlich genannt. Ihr Sitz lag nach Angaben des Vereins vermutlich im Ort, eine ältere Anlage auf dem Burgfelsen ist nicht konkret nachweisbar.2, 3
Ab 1219 lassen sich die Herren von Eppstein als Ortsherren nachweisen. EBIDAT sieht in Gerhard von Eppstein den Initiator des Burgbaus. Die Mauern der Kernburg bilden ein Dreieck, nach Angaben des Vereins eine für die Stauferzeit typische Grundrissform.2, 7
Urkundlich fassbar wird die Burg 1231 mit der ersten Nennung von Burgmannen. Ihre Ringmauer ist dendrochronologisch auf dasselbe Jahr datiert, der Unterbau des Bergfrieds auf 1239.3, 7 Ebenfalls 1239 entstand nach dem Rundgang des Vereins der Romanische Palas, das älteste Gebäude der Burg. Die Chronik derselben Website nennt für Bergfried und Palas das Jahr 1238.3, 4
Ausbau unter den Grafen von Katzenelnbogen
1283 kamen Braubach und die Burg an die Grafen von Katzenelnbogen.7 Die Geschichtsseite des Vereins spricht von einem Kauf durch Graf Eberhard II. Die Chronik nennt zum selben Jahr die Heirat der Tochter Gerhards von Eppstein mit Eberhard.2, 3
Die Katzenelnbogener ließen die gotischen Gebäude errichten, die das Bild der Burg bis heute prägen.2 Nach EBIDAT war die Marksburg Residenz ihrer jüngeren Linie, wahrscheinlich im Wechsel mit Burg Hohenstein im Taunus. Der Kapellenturm ist dendrochronologisch auf 1372 datiert, um 1435 folgte der Gotische Saalbau.4, 7 Den oberen Teil des Bergfrieds errichteten die Grafen nach Angaben des Vereins vor 1468. EBIDAT setzt den Aufsatz in Form eines Butterfasses in die Mitte des 14. oder die zweite Hälfte des 15. Jahrhunderts.4, 7
Hessische Bergfestung
1479 starben die Katzenelnbogener im Mannesstamm aus. Die Burg kam an Landgraf Heinrich III. von Hessen, den Ehemann der Erbtochter.2, 3 Die Landgrafen bauten sie zur Bergfestung mit Batterien und Bastionen für Kanonen aus.2
Bei der Teilung Hessens fiel sie 1567 an Hessen-Rheinfels.3 Landgraf Philipp II. von Hessen-Rheinfels ließ von 1568 bis 1571 am Stadtrand die Philippsburg als künftigen Witwensitz seiner Frau bauen.15 Zur Unterscheidung heißt die bisherige "Burg Brubach" nach der Chronik 1574 erstmals "S(ankt) Marxpurgk". EBIDAT setzt den neuen Namen Ende der 1560er-Jahre an.3, 7
1589 entstand die ältere Hälfte der Großen Batterie zum Rhein.4, 7 Im Dreißigjährigen Krieg blieb die Burg nach Angaben des Vereins unbeschädigt.2 Im 17. Jahrhundert wurden die Wehranlagen verstärkt. Ab 1651 diente die Burg nach EBIDAT als Festung, Garnison und Staatsgefängnis.6, 7
1705 beschädigte ein Großbrand sie schwer, bei den Bauarbeiten im folgenden Jahr wurde das Aufsatztürmchen des Bergfrieds abgebrochen.3, 7 Der Rheinbau, nach dem Rundgang das letzte Gebäude der Kernburg, ist dendrochronologisch auf 1704 bis 1706 datiert. Um 1711 kam die Kleine Batterie hinzu.4, 7
Vom Staatsgefängnis zum Vereinssitz
Ab 1803 gehörte Braubach zu Nassau, die Burg diente als Invalidenhaus und Staatsgefängnis. Nach der Annexion Nassaus durch Preußen 1866 ging ihr letztes historisches Inventar verloren, die Burg verwahrloste.3
1900 kaufte die ein Jahr zuvor gegründete Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen die Marksburg für 1.000 Mark vom preußischen Fiskus.3, 7 Die Initiative ging vom Berliner Architekten Bodo Ebhardt aus, der die Burg umfassend instand setzen ließ. Nach EBIDAT stützte er sich dabei auf die Bauaufnahmen Wilhelm Dilichs aus dem frühen 17. Jahrhundert. 1905 wurde das Aufsatztürmchen des Bergfrieds wiederaufgerichtet.2, 7
1931 nahm Ebhardt Wohnsitz auf der Burg, der Verein verlegte seinen Verwaltungssitz von Berlin hierher. Ebhardt starb 1945 auf der Marksburg, sein Grab liegt auf der Nordwestbastei.3
Kriegsschäden und Restaurierung
1945 beschoss amerikanische Artillerie die Burg vom gegenüberliegenden Rheinufer. Die Chronik nennt Zerstörungen an Bergfried, Rheinbau, Batterien und vielen Dächern, 1947 begannen die Reparaturen.3 1987 setzten umfassende Restaurierungsarbeiten ein, in deren Verlauf die Burg wieder ihr ursprüngliches Putzkleid erhalten soll.3
Chronik
13. Jh. - 1987- 1. Hälfte 13. JahrhundertBaubeginnBau der Kernburg, Initiator Gerhard von Eppstein2, 6, 7
- 1231ErsterwähnungErste urkundliche Nennung von Burgmannen in Braubach; Ringmauer dendrochronologisch 12313, 7
- 1283BesitzwechselBurg und Ort kommen an die Grafen von Katzenelnbogen2, 3, 7
- 1372UmbauBau des Kapellenturms (dendrochronologisch datiert)4, 7
- um 1435UmbauGotischer Saalbau als zweiter Palas der Grafen von Katzenelnbogen4, 7
- 1479BesitzwechselNach dem Aussterben der Katzenelnbogener im Mannesstamm an Landgraf Heinrich III. von Hessen2, 3, 7
- 1567BesitzwechselBei der Teilung Hessens an Hessen-Rheinfels3
- 1589UmbauÄltere Hälfte der Großen Batterie zum Rhein4, 7
- ab 1643UmbauVerstärkung der Wehranlagen unter Landgraf Johann dem Streitbaren, dem Burg und Stadt verpfändet waren3
- ab 1651NutzungsänderungFestung, Garnison und Staatsgefängnis7
- 1706UmbauNach dem Großbrand von 1705 umfangreiche Bauarbeiten, Abbruch des Aufsatztürmchens auf dem Bergfried3, 7
- 1706FertigstellungRheinbau als letztes Gebäude der Kernburg (dendrochronologisch 1704-1706)4, 7
- um 1711UmbauKleine Batterie und jüngere Hälfte der Großen Batterie4, 7
- 1803BesitzwechselAn Nassau, Nutzung als Invalidenhaus und Staatsgefängnis3, 7
- 1866BesitzwechselMit der Annexion Nassaus an Preußen2, 3, 7
- 1900BesitzwechselKauf durch die Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen (heute Deutsche Burgenvereinigung) für 1.000 Mark2, 3, 7
- nach 1900RestaurierungUmfassende Instandsetzung auf Initiative von Bodo Ebhardt2, 7
- 1905RestaurierungAufsatztürmchen des Bergfrieds wiederaufgerichtet7
- 1929FertigstellungBau der Burgschänke über der Unteren Batterie3, 7
- 1931NutzungsänderungBodo Ebhardt zieht auf die Burg, Verwaltungssitz des Vereins von Berlin nach Braubach3
- 1945ZerstörungBeschuss durch amerikanische Artillerie, Schäden an Bergfried, Rheinbau, Batterien und vielen Dächern3
- ab 1947RestaurierungWiederaufbau- und Reparaturarbeiten3
- 1967NutzungsänderungAnlage des Kräutergartens im Zwinger3, 4
- ab 1987RestaurierungUmfassende Restaurierung, die Burg soll ihr ursprüngliches Putzkleid zurückerhalten3
Besitz und Herrschaft
- 1219-1283Herren von Eppstein2, 3, 7Ortsherren seit 1219, Erbauer der Burg
- 1283-1479Grafen von Katzenelnbogen2, 3, 7ab 1293 als pfalzgräfliches Lehen bestätigt, zeitweise Residenz
- 1479-1803Landgrafen von Hessen2, 3, 7ab 1567 Hessen-Rheinfels, im 17. Jh. Hessen-Darmstadt (Jahr strittig)
- 1803-1866Nassau (Nassau-Usingen, später Herzogtum Nassau)3, 7Invalidenhaus und Staatsgefängnis
- 1866-1900Preußen (preußischer Fiskus)3, 7Verkauf 1900
- seit 1900Deutsche Burgenvereinigung e. V. (bis 1953 Vereinigung zur Erhaltung deutscher Burgen)1, 3, 14Eigentümerin
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Das Denkmalverzeichnis des Landes nennt eine Kernburg mit Bergfried, Kapellenturm, romanischem und gotischem Palas. Dazu gehört eine doppelte gotische und spätgotische Zwingeranlage, auch der steil aufragende Burgberg zählt zum Denkmal.6
Der Bergfried ist nach Angaben des Vereins fast 40 Meter hoch, bei nur 6 Metern Kantenlänge. Ursprünglich maß er nach EBIDAT etwa 22 Meter.4, 7 Wer die Burg betritt, passiert heute vier Tore, darunter Zugbrückentor, Fuchstor und Schartentor. Das Schartentor stammt nach dem Rundgang von 1350, nach EBIDAT von etwa 1300. Die Stufen der Reitertreppe zur Kernburg wurden erst im 17. Jahrhundert in den Fels geschlagen.4, 7
Besonderheiten
- Rüstkammer: Im Rheinbau zeigt die Gimbelsche Sammlung von 1880 in 14 lebensgroßen Figurinen den gepanzerten Krieger von der Antike bis zur Frühen Neuzeit.4
- Kapelle: Mit ihrem zehnteiligen spätgotischen Gratgewölbe ist die Kapelle im Kapellenturm nach Angaben des Vereins der am aufwendigsten gestaltete Raum.4
- Kräutergarten: Seit 1967 gibt es im Zwinger einen botanischen Garten des Mittelalters mit rund 150 Pflanzenarten.3, 4
- Grabung: 2013 wurden auf dem Batteriehof die Grundmauern einer 1588 abgebrochenen Kapelle ausgegraben. Der Verein hält sie für möglicherweise älter als die Burg, EBIDAT ordnet die 1588 niedergelegte Kapelle dem 15. Jahrhundert zu.3, 4, 7
- Welterbe: Die UNESCO nahm das Obere Mittelrheintal 2002 in die Welterbeliste auf. Die Bewertung des Internationalen Rats für Denkmalpflege (ICOMOS) von 2002 nennt die Marksburg und Pfalzgrafenstein die einzigen erhaltenen mittelalterlichen Befestigungen am Mittelrhein.8, 9
Heutiger Zustand
Der Verein hebt die vollständige Erhaltung der Marksburg als mittelalterliche Wehranlage hervor. Zu sehen sind Innenräume wie Burgküche, Rittersaal, Kemenate, Kapelle, Rüstkammer und Weinkeller.5 Die oberen Geschosse des Romanischen Palas nutzt die Burgenvereinigung, dieser Bau gehört nicht zur Führung.2, 4 Über der Unteren Batterie entstand 1929 die Burgschänke, nach einem Brand 2002 wurde sie 2005 wiedereröffnet.3, 7
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Sommersaison 21. März-1. November 2026: 10-17 Uhr, Führungen regelmäßig, letzter Führungsbeginn 17 Uhr
30. und 31. Oktober 2026: letzte reguläre Führung 16.15 Uhr, danach Halloween-Führungen (vorab buchen)
Wintersaison (zuletzt 2. November 2025-20. März 2026): täglich 11-16 Uhr, Führungen stündlich, letzter Führungsbeginn 16 Uhr
24. und 25. Dezember geschlossen10, 11 - Eintritt
- Erwachsene 12 €
Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre 8 €, Kinder unter 6 Jahren frei
Familienkarte (bis 2 Erwachsene mit bis zu 6 Kindern bis 15 Jahren) 24 €
Frei für Bürger der Stadt Braubach und Mitglieder der Deutschen Burgenvereinigung
Preise 2026, Führung inbegriffen10, 11 - Führungen
- Besichtigung nur mit Führung, Dauer etwa 50 Minuten. Tickets vor Ort im Souvenir-Shop, Reservierung nur für Gruppen (E-Mail oder Telefon 02627 206 während der Öffnungszeiten). In der Sommersaison täglich englischsprachige Führungen um 13 und 16 Uhr, kurzfristige Änderungen möglich; ausländische Einzelbesucher können sich der regulären Führung mit einem Text in ihrer Sprache anschließen. Sonderführungen (u. a. Kinder-, Schauspiel-, Garten- und Lichterführung, teils nur saisonal) vorab im Buchungsportal.10, 11, 13
- Parken
- Großer Parkplatz direkt unterhalb der Burg, in der Sommersaison bewacht; dann PKW 4 €, Wohnmobile und Reisebusse 8 €, Motorräder 2 €. Anfahrt über die rechtsrheinische B 42, Abfahrt Braubach, dann der Beschilderung folgen.12
- Bus und Bahn
- Nahverkehrszüge und Linienbusse von Koblenz nach Braubach, vom Bahnhof Braubach etwa 20-30 Minuten zu Fuß. Anlegestelle der Köln-Düsseldorfer Rheinschifffahrt in Braubach. Ausflugsschiff LaPaloma von April bis Oktober Di-So 11.30 und 14 Uhr ab Anleger 10 am Konrad-Adenauer-Ufer in Koblenz, Kombiticket mit Burgführung über die Reederei.12
- Fußweg
- Vom Parkplatz über den Serpentinenweg (leichte Steigung) 5-7 Minuten bis zum Burgtor, alternativ Treppe mit 120 Stufen. Vom Bahnhof Braubach etwa 20-30 Minuten bergauf, vom KD-Anleger etwa 30 Minuten. Burgenlehrpfad mit 14 Stationen von Schloss Philippsburg zur Marksburg.12
- Gastronomie
- Marksburg-Schänke auf der Burg (Marksburg 1), täglich geöffnet: Sommersaison (um Ostern bis Allerheiligen) 10-18 Uhr, Wintersaison (nach Allerheiligen bis vor Ostern) 11-17 Uhr. Gruppen ab 15 Personen auch außerhalb dieser Zeiten. Betrieb Heßler und Tunik GbR.3, 17, 18
- Familien
- Kinder und Jugendliche bis 15 Jahre 8 €, unter 6 Jahren frei, Familienkarte 24 €. Kinderführung mit Hofnarr Hannes als Sonderführung (vorab buchen).10, 13
- Hunde
- ja: Laut Betreiber sind "brave Hunde" herzlich willkommen. Zu Leinenpflicht und Innenräumen keine Angabe.10
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die Burg ist nur mit Führung zu besichtigen, eine Führung dauert etwa 50 Minuten. Karten gibt es vor Ort im Souvenir-Shop, reservieren müssen nur Gruppen.10 In der Sommersaison beginnen die Führungen regelmäßig zwischen 10 und 17 Uhr, im Winter stündlich zwischen 11 und 16 Uhr. Im Sommer gibt es täglich zwei englischsprachige Führungen.10
Den Bergfried können Besucher nicht betreten, seine Treppen sind sehr eng und steil.4 Brave Hunde sind nach Angaben des Vereins willkommen. Sonderführungen, etwa für Kinder oder als Schauspielführung, werden vorab gebucht.10, 13
Anreise
Braubach liegt an der rechtsrheinischen B 42. Direkt unterhalb der Burg gibt es einen großen Parkplatz, der in der Sommersaison bewacht und gebührenpflichtig ist. Von dort führt ein Serpentinenweg mit leichter Steigung in 5 bis 7 Minuten zum Burgtor, alternativ eine Treppe mit 120 Stufen.12
Von Koblenz fahren Nahverkehrszüge und Linienbusse nach Braubach. Vom Bahnhof sind es zu Fuß etwa 20 bis 30 Minuten bergauf, vom Schiffsanleger der Köln-Düsseldorfer etwa 30 Minuten. Ein Burgenlehrpfad führt in 14 Stationen von der Philippsburg zur Marksburg.12
Umgebung und weitere Ziele
Am südlichen Stadtausgang steht Schloss Philippsburg, nach dem Denkmalverzeichnis eine Dreiflügelanlage von 1568. Dort sitzt seit 1999 das Europäische Burgeninstitut der Burgenvereinigung.3, 6, 15
Rund 5 Kilometer Luftlinie nordwestlich liegt auf der gegenüberliegenden Rheinseite Schloss Stolzenfels, nach Angaben des Vereins in Sichtweite von Braubach.5 Etwa 11 Kilometer Luftlinie nördlich steht in Koblenz die Festung Ehrenbreitstein, rund 14 Kilometer südsüdöstlich bei Sankt Goar die Burg Rheinfels.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Rhein-Lahn-Kreis, das ganze Land die Seite Rheinland-Pfalz.
Lage und Karte
50.2719° N · 7.6494° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Burgen und Schlösser in der Nähe
- Burg Lahneck 4,6 km
- Schloss Stolzenfels 5,3 km
- Burg Sterrenberg 6,6 km
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Marksburg (Startseite)Deutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Geschichte der MarksburgDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- ChronikDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- RundgangDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- BaudenkmalDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Rhein-Lahn-Kreis (Stand 01.07.2026)Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 09.10.2026
- Marksburg (Reinhard Friedrich, Jens Friedhoff)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
- Advisory Body Evaluation: Upper Middle Rhine Valley, No. 1066 (ICOMOS, April 2002)UNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 09.10.2026
- Upper Middle Rhine ValleyUNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 09.10.2026
- Besucherinformationen (Öffnungszeiten, Preise, Führungen)Deutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Visitor Information (Prices 2026)Deutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- AnfahrtDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- SonderführungenDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Deutsche BurgenvereinigungDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Schloss PhilippsburgDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumDeutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Links (u. a. Marksburg-Schänke)Deutsche Burgenvereinigung e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Marksburg SchänkeHeßler und Tunik GbR, abgerufen am 09.10.2026
- Marksburg (Kartenobjekt way/384992046)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Ingo Mehling · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Rheinland-Pfalz
Burg · 4,6 kmBurg Lahneck
Schloss · 5,3 kmSchloss Stolzenfels
Burgruine · 6,6 kmBurg Sterrenberg
Festung · 10,6 kmFestung Ehrenbreitstein
Bildnachweise
- Burg Lahneck: Foto: Ulrich Prümm · CC0 · Wikimedia Commons
- Schloss Stolzenfels: Foto: Holger Weinandt · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons
- Burg Sterrenberg: Foto: Xjvolker · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Festung Ehrenbreitstein: Foto: Ingo Mehling · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons