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Schloss · Wiesbaden-Biebrich · Hessen

Schloss Biebrich

Barockschloss am Rheinufer in Wiesbaden-Biebrich, ab 1744 Residenz der Fürsten von Nassau-Usingen, heute Sitz des Landesamts für Denkmalpflege.

50.0375° N · 8.2342° E
Schloss Biebrich
Schloss BiebrichFoto: Ansgar Koreng / CC BY-SA 3.0 (DE) · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 3vollständig erhalten
Gründung
um 17001
Baustil
Barock, Klassizismus1, 3
Ort
Wiesbaden-Biebrich1, 4
Bundesland
Hessen
Eigentümer
Land Hessen9
Besichtigung
nur von außen3, 6, 8
Koordinaten
50.0375, 8.23417
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Vom Gartenhaus zum Lustschloss
  3. Ausbau zur Residenz
  4. Klassizismus und Sommerresidenz
  5. Von der Annexion bis zum Verkauf
  6. Zerstörung und Wiederaufbau
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Heutiger Zustand
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 6 MinutenStand: Oktober 202611 Quellen

Unmittelbar am Rhein, im Wiesbadener Stadtteil Biebrich, steht Schloss Biebrich: eine dreiflügelige Barockanlage mit einer Rotunde als Mittelpunkt. Ab etwa 1700 aus einem Gartenhaus entwickelt, wurde es 1744 Sitz von Regierung und Hof der Fürsten von Nassau-Usingen.1 Das Schloss gehört heute dem Land Hessen.9 Es dient als Dienstsitz des Landesamts für Denkmalpflege und als Veranstaltungsort des Landes.3 Der Schlosspark hinter dem Schloss ist frei zugänglich.6

Geschichte

Vom Gartenhaus zum Lustschloss

Den Anstoß gab ein Garten. Um 1700 ließ Fürst Georg August Samuel von Nassau-Idstein auf einem kurz zuvor erworbenen Grundstück am Rheinufer einen Lustgarten mit Gartenhaus anlegen. Die Pläne lieferte der Mainzer Baumeister Johann Weid.1 Nach KuLaDig war das Gartenhaus zweigeschossig und lag am Rand des damaligen Fischerdorfs Biebrich.2

Schon 1701 beschloss der Fürst, das Gartenhaus zum Wohngebäude auszubauen. Daraus entstand nach dem Stadtlexikon vermutlich bis 1703 der heutige Westpavillon. Als fürstlicher Baumeister errichtete Friedrich Sonnemann bis 1707 etwa 86 Meter weiter östlich ein spiegelbildliches Gegenstück, den Ostpavillon.1, 2

Maximilian von Welsch entwarf 1707 einen Gesamtplan, der ab 1708 umgesetzt wurde. Kern des Plans war eine Rotunde in der Mitte, die über Galerien an beide Pavillons anschloss. Nach KuLaDig stand die Rotunde bis zum Ende der 1710er-Jahre.1, 2 In ihrem Sockel lag ursprünglich ein Grottensaal, eine Sala terrena. Schon 1717/18 wurde dieser Raum zur Kapelle umgebaut. Ab 1719 erhielten die Galerien ein zusätzliches Geschoss. Nördlich des Schlosses legte Welsch einen symmetrischen Barockgarten an, den eine Orangerie abschloss.1

Ausbau zur Residenz

Beim Tod des Fürsten 1721 war die Ausstattung von Rotunde und Galerien noch unvollendet, danach stockten die Arbeiten. Erst 1730 ließ Fürstin Charlotte Amalie von Nassau-Usingen weiterbauen. Zuerst wurden die seit Jahren unbewohnten Wohnpavillons instand gesetzt, 1733 kam Friedrich Joachim Stengel als Baumeister hinzu.1

Stengel baute ab 1733 ein Marstallgebäude. Noch während der Arbeiten bekam es ein Wohngeschoss und wurde an den Ostpavillon angeschlossen. Das Stadtlexikon datiert den Bau auf 1733 bis 1737. KuLaDig beschreibt ihn als Ostflügel, der als Marstall geplant war und bis 1736 entstand.1, 2

Fürst Karl von Nassau-Usingen, seit 1734 volljährig, verlegte die Residenz aus Usingen an den Rhein. 1744 zogen Regierung und Hof nach Biebrich.1 Ab 1740 entstand der Westflügel nach französischem Vorbild, nach KuLaDig auch "Winterbau" genannt. Das Stadtlexikon gibt für ihn die Jahre 1740 bis 1750 an, KuLaDig 1740 bis 1744. Mit der Einfriedung zur Rheinseite endeten 1750 die letzten Arbeiten.1, 2

Klassizismus und Sommerresidenz

Herzog Wilhelm von Nassau, der ab 1816 regierte, ließ das Schloss im Stil des Klassizismus modernisieren. Aus der Barockzeit stammende Malereien und Stuckaturen verschwanden dabei unter neuer Farbe oder ganz. Auch die Szenen aus Odyssee und Aeneis, die Luca Antonio Colomba 1733 bis 1735 in die Galerien gemalt hatte, gingen fast vollständig verloren.1, 3 Die zweiläufige Freitreppe vor der Rotunde zur Rheinseite stammt von 1826/27, entworfen von Hofbaudirektor Friedrich Ludwig Schrumpf.1, 2

Spätestens 1842 übernahm das neue Stadtschloss am Wiesbadener Markt die Rolle als Residenz und Regierungssitz. Herzog Adolf von Nassau, der sich der Botanik und dem Landschaftspark widmete, nutzte Biebrich weiter in den Sommermonaten.1, 2, 3

Von der Annexion bis zum Verkauf

1866 annektierte Preußen das Herzogtum Nassau, damit hatte das Schloss als Ort der Politik und Repräsentation ausgedient. Es blieb jedoch in nassauischem Besitz und diente nach KuLaDig in den folgenden Jahren als Möbellager.1, 2 1868 gingen die Biebricher Treibhäuser Adolfs durch Verkauf nach Frankfurt am Main. Die dort gerade gegründete Palmengartengesellschaft baute darauf den Palmengarten auf.5

Adolf wurde 1890 Großherzog von Luxemburg. Danach wurde das wertvolle Mobiliar nach und nach dorthin gebracht.2 Für den Unterhalt des Baus geschah jahrzehntelang nur das Nötigste. Käufer von Schloss und Park wurde 1934 der preußische Staat.1, 2

Zerstörung und Wiederaufbau

Zu der geplanten Gesamtrenovierung kam es wegen des Zweiten Weltkriegs nicht. Kurz vor Kriegsende 1945 trafen Bomben den Ostflügel, den Ostpavillon und das Obergeschoss der Ostgalerie, alle drei Bauteile brannten aus. Die stehen gebliebenen Außenmauern des Ostflügels trug die Stadt später ab.1, 2

Flüchtlinge fanden in noch nutzbaren Räumen Unterkunft. Was an Ausstattung geblieben war, ging verloren. Das Gebäude verwahrloste, im Volksmund hieß es nach KuLaDig "Rattenburg".1, 2 1949 zogen drei Filminstitutionen in den Ostpavillon ein. Erst diese neue Nutzung rettete nach dem Stadtlexikon das Baudenkmal.1

Den Ostflügel baute das Land Hessen Anfang der 1980er-Jahre neu auf, nach dem Stadtlexikon 1981/82. Außen ist er an das Bild der Gesamtanlage angeglichen, innen hat er den Raumplan eines modernen Verwaltungsbaus. Rotunde und Galerien wurden zwischen 1980 und 1985 restauriert.1, 2

Chronik

1700 - 1982
  1. um 1700GründungLustgarten mit Gartenhaus für Fürst Georg August Samuel von Nassau-Idstein, Pläne von Johann Weid1
  2. ab 1701UmbauAusbau des Gartenhauses zum Wohngebäude, daraus vermutlich bis 1703 der heutige Westpavillon1
  3. bis 1707FertigstellungOstpavillon von Friedrich Sonnemann1
  4. ab 1708BaubeginnBau nach dem Gesamtplan von Maximilian von Welsch (1707): Rotunde und Galerien zwischen den Pavillons1
  5. 1717-1718UmbauSala terrena im Sockel der Rotunde zur Kapelle umgebaut1
  6. ab 1719UmbauGalerien um ein Geschoss erhöht1
  7. 1730BaubeginnWeiterbau unter Fürstin Charlotte Amalie von Nassau-Usingen1
  8. 1733BaubeginnMarstallgebäude von Friedrich Joachim Stengel1
  9. 1740BaubeginnWestflügel ("Winterbau")1, 2
  10. 1744NutzungsänderungFürst Karl von Nassau-Usingen verlegt Regierung und Hof von Usingen nach Biebrich1, 9
  11. 1750FertigstellungAbschluss der letzten Bauarbeiten mit der Einfriedung an der Rheinseite1, 8
  12. ab 1816UmbauKlassizistische Modernisierung unter Herzog Wilhelm von Nassau1
  13. 1826-1827UmbauFreitreppe an der Rheinseite der Rotunde nach Plänen von Friedrich Ludwig Schrumpf1, 2
  14. bis 1842NutzungsänderungSpätestens 1842 Ende als Residenz und Regierungssitz, danach Sommerresidenz von Herzog Adolf1, 2, 3
  15. 1866NutzungsänderungAnnexion Nassaus durch Preußen, das Schloss bleibt in nassauischem Besitz1, 2
  16. nach 1890NutzungsänderungMobiliar nach und nach nach Luxemburg gebracht2
  17. 1934BesitzwechselSchloss und Park an den preußischen Staat verkauft1, 2, 9
  18. 1945ZerstörungBombentreffer an Ostflügel, Ostpavillon und Ostgalerie, Mauern des Ostflügels danach abgebrochen1, 2, 9
  19. 1949NutzungsänderungDrei Filminstitutionen ziehen in den Ostpavillon1
  20. 1980-1985RestaurierungRestaurierung von Rotunde und Galerien, seit 1980 ist das Kuppelfresko wieder sichtbar1, 2
  21. 1981-1982WiederaufbauOstflügel neu errichtet, außen an die Gesamtanlage angeglichen, innen Verwaltungsbau1, 2, 9
  22. 1982NutzungsänderungDie Filmbewertungsstelle (heute FBW) zieht in den neuen Ostflügel9

Besitz und Herrschaft

  • um 1700Fürst Georg August Samuel von Nassau-Idstein1Bauherr, gestorben 1721
  • um 1730-1934Fürsten von Nassau-Usingen, später Herzöge von Nassau1, 2, 8, 9Bauherren ab 1730 und Bewohner; nach 1866 blieb das Schloss in nassauischem Besitz, 1934 Verkauf an Preußen
  • 1934Preußischer Staat1, 2, 9Käufer von Schloss und Park
  • 2026Land Hessen9Eigentümer, als Landesbesitz 2026 belegt

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Die Rotunde bildet die Mitte der Anlage, Galerien führen von ihr zu West- und Ostpavillon. Hinzu kommen Ost- und Westflügel, angelegt in den 1730er- und 1740er-Jahren. Nach Süden, Westen und Osten zeigt der Bau drei Geschosse, zum Garten hin zwei.1, 2

Auf der hohen Attika der Rotunde stehen Götterfiguren und Vasen. Im Rotundensaal zeigt das Kuppelfresko von Luca Antonio Colomba die Aufnahme des Aeneas in den Olymp, angelehnt an Ovids Metamorphosen.1 Der Anstrich in Weiß und Rot ist einheitlich. Er lässt die über ein halbes Jahrhundert gewachsene Anlage nach dem Stadtlexikon "wie aus einem Guss" erscheinen.1

Besonderheiten

  • Kuppelfresko: Colombas Bild in der Rotunde lag vom klassizistischen Umbau bis 1980 unter einer gemalten Kassettierung verborgen und ist bis heute erhalten.1
  • Mosburg: Die neugotische Burg im Park ließ Fürst Friedrich August von Nassau-Usingen durch Carl Florian Goetz errichten. Nach den Staatlichen Schlössern und Gärten entstand sie 1805/06 auf älteren Fundamenten und ist keine Scheinruine. Das Landesamt nennt sie eine romantische Ruine. Das Stadtlexikon spricht von einer Scheinruine, schildert aber zugleich den Umbau einer alten Burg von 1805/06 bis 1816.3, 5, 6
  • Landschaftspark: Friedrich Ludwig von Sckell gestaltete das Gelände zwischen Schloss und Mosburg von 1817 bis 1823 zum englischen Landschaftsgarten um. Der Park ist rund 1.200 Meter lang und umfasst etwa 31 Hektar.3, 5, 6
  • Pfingstturnier: Seit den 1950er-Jahren richtet der Wiesbadener Reit- und Fahrclub jedes Jahr im Park ein internationales Pfingstturnier aus.5

Heutiger Zustand

Im Schloss arbeitet die Zentrale des Landesamts für Denkmalpflege Hessen. Hier arbeiten die Abteilungen für Bau- und Kunstdenkmalpflege und für Bodendenkmalpflege.3 Im wiederaufgebauten Ostflügel sind nach dem Stadtlexikon Archäologie und Paläontologie untergebracht, außerdem die Deutsche Film- und Medienbewertung (FBW). Die FBW zog nach eigenen Angaben 1982 in den neuen Trakt.1, 9

Rotunde und Galerien sind nach Angaben der Stadt Repräsentationsräume für den hessischen Ministerpräsidenten. In der Rotunde finden standesamtliche Trauungen statt.8 Laut Stadtlexikon ist in der einstigen Sala terrena, der späteren Kapelle, heute ein Café-Restaurant untergebracht.1

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
nur von außen3, 6, 8
Parken
Parkmöglichkeiten in der Seitenstraße Am Parkfeld (Angabe der Stadt Wiesbaden für Trauungen im Schloss).8
Bus und Bahn
Buslinien 4 und 14, Haltestellen Rheinufer/Rheingaustraße und Schloss Biebrich (Angabe der Stadt Wiesbaden für Trauungen im Schloss, undatiert).8
Barrierefreiheit
Die Rotunde hat nach Angaben der Stadt Wiesbaden einen barrierefreien Zugang (Trauort). Für das übrige Schloss und den Park liegen keine Angaben vor.8
Hunde
Im Schlosspark an der kurzen Leine, Baden in Gewässern untersagt (Besuchsordnung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen). Für das Schloss keine Angabe.6, 7

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Für die Innenräume des Behördensitzes sind keine regelmäßigen Öffnungszeiten oder Führungen veröffentlicht. Zugänglich ist vor allem das Außengelände: Die Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen geben den Park als frei zugänglich an. Hunde müssen dort nach ihrer Besuchsordnung an der kurzen Leine geführt werden.3, 6, 7

Die Rotunde öffnet sich unter anderem für standesamtliche Trauungen. Sie hat nach Angaben der Stadt einen barrierefreien Zugang.8

Anreise

Die Anschrift lautet Rheingaustraße 140, Wiesbaden.4 Für Trauungen nennt die Stadt die Buslinien 4 und 14 mit den Haltestellen "Rheinufer/Rheingaustraße" und "Schloss Biebrich". Parkmöglichkeiten gibt es nach ihren Angaben in der Seitenstraße Am Parkfeld.8 Aus Richtung Frankfurt führt der Weg nach der Anfahrtsbeschreibung der FBW von der A 66, Abfahrt Wiesbaden-Biebrich, über Biebricher Allee und Rathausstraße zum Rheinufer.10

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 18 Kilometer Luftlinie westlich liegt im Rheingau-Taunus-Kreis Schloss Johannisberg. Etwa 27 Kilometer Luftlinie westlich steht Burg Rheinstein.

Weitere Anlagen der Stadt zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Wiesbaden, das ganze Land die Seite Hessen.

Lage und Karte

50.0375° N · 8.2342° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Schloss Biebrich (Dieter Griesbach-Maisant), Stadtlexikon WiesbadenLandeshauptstadt Wiesbaden, abgerufen am 09.10.2026
  2. Schloss Biebrich in Wiesbaden (Udo Recker, Bernd Steinbring, 2012)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
  3. Unser HausLandesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 09.10.2026
  4. Ihr Weg zu unsLandesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 09.10.2026
  5. Schlosspark Biebrich (Dieter Griesbach-Maisant), Stadtlexikon WiesbadenLandeshauptstadt Wiesbaden, abgerufen am 09.10.2026
  6. Schlosspark BiebrichStaatliche Schlösser und Gärten Hessen, abgerufen am 09.10.2026
  7. BesuchsordnungStaatliche Schlösser und Gärten Hessen, abgerufen am 09.10.2026
  8. Trauort Schloss BiebrichLandeshauptstadt Wiesbaden, abgerufen am 09.10.2026
  9. HistorieDeutsche Film- und Medienbewertung (FBW), abgerufen am 09.10.2026
  10. AnfahrtDeutsche Film- und Medienbewertung (FBW), abgerufen am 09.10.2026
  11. Schloss Biebrich (Kartenobjekt way/145482673)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Ansgar Koreng / CC BY-SA 3.0 (DE) · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

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