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Burgruine · Königstein im Taunus · Hessen

Burg Königstein

Burgruine in Königstein im Taunus: Herrschaftssitz der Falkensteiner, Residenzschloss der Eppsteiner, Kurmainzer Festung, 1796 gesprengt.

50.1825° N · 8.4608° E
Burg Königstein
Burg KönigsteinFoto: Johannes Robalotoff · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burgruine1, 2, 5, 7Ruine
Erste Erwähnung
um 12151, 2, 4
Ort
Königstein im Taunus1, 14
Bundesland
Hessen
Eigentümer
Stadt Königstein im Taunus2, 11
Koordinaten
50.1825, 8.46083
Inhalt 14 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung und Datierung
  3. Münzenberger, Falkensteiner und Eppsteiner
  4. Kurmainzer Festung
  5. Besetzung 1792/93 und Gefängnis der Mainzer Demokraten
  6. Sprengung 1796 und Weg zur Ruine
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Heutiger Zustand
  11. Burgfest und Veranstaltungen
  12. Umgebung und weitere Ziele
  13. Lage und Karte
  14. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202615 Quellen

Am Westrand der Altstadt von Königstein im Taunus steht die Ruine der Burg Königstein.12 Sicher datieren lässt sich die Burg erst ins 12. Jahrhundert. Später wurde sie Herrschaftssitz, Residenzschloss und schließlich kurmainzische Festung.2, 4 Im Sommer 1796 beschädigte eine Sprengung beim Abzug französischer Truppen die Anlage schwer, seitdem ist sie Ruine. 1922 schenkte Hilda von Baden sie der Stadt Königstein.1, 2, 7 Erhalten sind unter anderem ein 34 Meter hoher Turm, Teile der Kernburg, große runde Bastionen und die meisten Keller.2, 7

Geschichte

Entstehung und Datierung

Eine Sage schreibt die Gründung schon dem Merowingerkönig Chlodwig zu, belegt ist sie nicht.1, 4 Nach Angaben der Stadt Königstein entstand die Burg mit hoher Wahrscheinlichkeit im 12. Jahrhundert. Nach ihrer Darstellung sicherte die Burg als staufische Reichsburg die Handelsstraße zwischen Köln und Frankfurt.1

Die Brüske-Stiftung stützt ihre Darstellung auf das Stadtarchiv. Sie sieht den Ursprung in einer deutlich kleineren Gipfelburg der Stauferzeit, wohl über Resten einer noch älteren Anlage. Als verlässlichen Anhaltspunkt nennt die Stiftung Fischgrätmauerwerk, das in die Zeit König Konrads III. gehört.2

Fischgrätmauerwerk zeigt die Südwand der Kernburg. Die Website zur Stauferstele auf der Burg datiert es anhand von Holzkohle aus dem Mörtel in die erste Hälfte des 12. Jahrhunderts. Sie hält die Anlage für älter als die Stauferzeit und widerspricht der Einordnung als staufische Reichsburg.4 Der Hessische Rundfunk nennt das 11. Jahrhundert als Baubeginn.12

Urkundlich erscheint Königstein erstmals 1215. Nach stauferstelen.net stammt die Nennung aus einem Kopialbuch, das um 1215/22 Rechte des Mainzer Stifts St. Stephan festhielt.1, 4

Münzenberger, Falkensteiner und Eppsteiner

1239 ist die Burg als Reichslehen in der Hand der Herren von Münzenberg bezeugt.1, 2 Nach stauferstelen.net kam Kuno von Münzenberg, Reichskämmerer der Staufer, durch seine Ehe mit Luckharde von Nürings an Burg und Siedlung.4

1255 gelangte die Burg im Erbgang an die Herren von Falkenstein. Sie machten sie zu ihrem Herrschaftssitz und hielten sie, bis das Geschlecht 1418 ausstarb. In ihrer Zeit erhielt der Ort 1313 die Stadtrechte.1, 2

1418 erbte das Haus Eppstein den Besitz. Nach der Stadt entstand nun aus der Burg eine Festung und zugleich ein prachtvolles Schloss.1 Unter Graf Eberhard IV. entstand nach der Brüske-Stiftung ein repräsentatives Residenzschloss. Von diesem Schloss zeugt an der Ostseite der Kernburg ein Fragment der Schaufassade. Eberhard leitete auch die Umwandlung in eine Festung ein.2

Mit Eberhard IV. starb 1535 der letzte Burgherr aus dem Haus Eppstein.1 Auf den kinderlosen Grafen folgte nach der Stiftung sein Neffe Ludwig zu Stolberg, der den Ausbau weiterführte. Aus dieser Zeit stammen die großen runden Bastionen.2 Die Grafen von Stolberg führten in Königstein die Reformation ein.1

Kurmainzer Festung

Graf Christoph von Stolberg starb 1581 ohne Kinder, und Königstein fiel an Kurmainz. Ab 1603 folgte die Gegenreformation. Königstein war nun keine Residenz der Burgherren mehr, der Ort wurde Sitz eines Amtes.1

Die Burg diente nach der Brüske-Stiftung fortan nur noch militärisch und als Staatsgefängnis. Als äußerster Posten der Festung Mainz wurde sie vor allem unter Erzbischof Johann Philipp von Schönborn modernisiert. Daran erinnern die eckigen Bastionen im äußersten Ring.2 Im 18. Jahrhundert verlor die Festung nach der Stadt an militärischer Bedeutung, blieb aber strategisch wichtig.1

Besetzung 1792/93 und Gefängnis der Mainzer Demokraten

1792 eroberte der französische General Adam-Philippe de Custine zuerst Mainz und dann Königstein. Im Dezember versuchten preußische Truppen vergeblich, die Festung zurückzugewinnen.1, 2 Ihr Beschuss verfehlte nach Angaben der Stadt das Ziel und setzte stattdessen die Stadt in Brand.1 Die französische Besatzung ergab sich erst im März 1793.2

Zwischen dem 8. April 1793 und dem 21. September 1795 hielten Preußen und Kurmainz hier Anhänger der Mainzer Republik gefangen. Rund 250 politische Gefangene saßen ein, manche wenige Wochen, andere über zwei Jahre. Viele kamen nach Prüfung durch eine Untersuchungskommission rasch frei, da ihnen nichts nachzuweisen war. Andere wurden, endgültig Ende 1794, als politische Geiseln eingestuft. Anfang 1795 wurden die meisten von ihnen im Tausch gegen deutsche Geiseln in Paris ins französische Exil entlassen.5

Zu den Gefangenen gehörte Caroline Böhmer, die spätere Caroline Schlegel-Schelling.2, 5 Der Neue Königsteiner Kreis nennt den Mainzer Professor Felix Anton Blau den vermutlich prominentesten politischen Gefangenen der Festung. Blau war von April 1793 bis Januar 1795 inhaftiert.5, 6

Sprengung 1796 und Weg zur Ruine

Im Sommer 1796 besetzten erneut französische Truppen die Festung. Beim Abzug wurde die Anlage durch eine Sprengung schwer zerstört, nach Einschätzung der Stadt vermutlich ohne Absicht.1 Nach der Brüske-Stiftung versuchten die Franzosen dagegen, die gesamte Anlage zu sprengen. Das misslang, richtete aber große Schäden an.2

Da die Festung militärisch keinen Wert mehr hatte, gab man die Reste zur Versteigerung frei.2 Nach der Wiesbadener Tourismusgesellschaft vermuten Historiker, dass der heutige Zustand vor allem auf Steinentnahmen der Einwohner für ihre Häuser zurückgeht.7

1803 fiel Königstein an Nassau-Usingen. Dieses Fürstentum ging später zusammen mit Nassau-Weilburg im Herzogtum Nassau auf.1 Herzog Adolph von Nassau erwarb das frühere Mainzer Amtshaus am Burgberg als Sommerresidenz, dazu den Burgberg samt Ruine. Auch nach 1866, als Preußen Nassau annektierte, behielt er seinen Königsteiner Besitz.2

Die Ruine war inzwischen ein Ausflugsziel des Kurorts, und statt weiterer Abbrüche begannen erste Erhaltungsarbeiten. 1922 schenkte Adolphs Tochter Hilda von Baden die Ruine der Stadt Königstein.2, 7 Zur Schenkung gehörte ein Fonds für die Erhaltung, den jedoch die Inflation aufzehrte. Für die Stadt war die Burg damit von Anfang an eine große finanzielle Belastung.2

Chronik

1215 - 2024
  1. um 1215ErsterwähnungErste urkundliche Nennung Königsteins1, 2, 4
  2. 1255BesitzwechselIm Erbgang an die Herren von Falkenstein1, 2, 4
  3. 1418BesitzwechselErbe an das Haus Eppstein1, 2, 4
  4. bis 1535UmbauAusbau zum Residenzschloss unter Graf Eberhard IV. von Eppstein-Königstein, Beginn des Festungsausbaus1, 2
  5. 1535BesitzwechselÜbergang an die Grafen von Stolberg, Nachfolger ist Ludwig zu Stolberg1, 2, 4
  6. ab 1535UmbauWeiterer Festungsausbau unter Ludwig zu Stolberg, runde Bastionen2
  7. 1581BesitzwechselAn das Kurfürstentum Mainz nach dem Tod Graf Christophs von Stolberg1, 2, 4
  8. ab 1581NutzungsänderungKeine Residenz mehr; militärische Nutzung und Staatsgefängnis1, 2
  9. 1792NutzungsänderungFranzösische Truppen unter General Custine erobern die Festung1, 2
  10. März 1793NutzungsänderungKapitulation der französischen Besatzung2
  11. 8. April 1793-21. September 1795NutzungsänderungGefängnis für Anhänger der Mainzer Republik, rund 250 politische Gefangene5
  12. 1796ZerstörungSprengung beim Abzug französischer Truppen im Sommer, schwere Schäden; seitdem Ruine1, 2, 7
  13. 1922BesitzwechselHilda von Baden schenkt die Ruine der Stadt Königstein2, 4, 7
  14. 1951NutzungsänderungErstes großes Fest auf der Burg zum Jubiläum "100 Jahre Kur in Königstein", Anfang des Burgfests8
  15. 1956NutzungsänderungGründung des Burgfestvereins, heute Burgverein Königstein e.V.8
  16. 2022NutzungsänderungGründung der Brüske-Stiftung, die Geld für den Erhalt der Burg sammelt und an die Stadt weitergibt10
  17. 18. Oktober 2024NutzungsänderungErstes Halloween-Festival auf der Burg, zuvor auf Burg Frankenstein13

Besitz und Herrschaft

  • 1239Herren von Münzenberg1, 2Reichslehen, 1239 genannt
  • 1255-1418Herren von Falkenstein1, 2durch Erbfolge, bis zu ihrem Aussterben
  • 1418-1535Haus Eppstein (Eppstein-Königstein)1, 2durch Erbe; in dieser Zeit von Herren zu Grafen erhoben
  • 1535-1581Grafen von Stolberg1, 2ab 1535 Ludwig zu Stolberg, bis zum Tod Graf Christophs 1581
  • ab 1581Kurfürstentum Mainz1, 2, 4Festung
  • bis 1922Herzog Adolph von Nassau und seine Familie2erwarb den Burgberg samt Ruine, Besitz blieb nach 1866 sein Eigentum; 1922 Schenkung durch die Tochter Hilda von Baden
  • seit 1922Stadt Königstein im Taunus2, 11Eigentümerin, Schenkung durch Hilda von Baden

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Ruine heute

Architektur und Aufbau

Der Turm ist nach Angaben der Brüske-Stiftung noch 34 Meter hoch. Er ist zugänglich und bietet einen Blick über den Taunus und die Rhein-Main-Ebene.2, 7 Die Kernburg zeigt an ihrer Südwand das Fischgrätmauerwerk der frühen Bauzeit, an ihrer Ostseite das Fragment der Eppsteiner Schaufassade. Davor steht neben dem Bergfried die Stauferstele.2, 4

Die runden Bastionen gehen auf Ludwig zu Stolberg zurück, die eckigen im äußersten Ring auf die kurmainzische Modernisierung.2 Die meisten Keller sind nach der Wiesbadener Tourismusgesellschaft gut erhalten und begehbar, mit dunklen Gewölben und Bögen.7 Der Hessische Rundfunk zählt die Anlage zu den größten Burgruinen Deutschlands.12

Besonderheiten

  • Gefängnis der ersten Demokraten: Wegen der Haft der Mainzer Demokraten bezeichnet das Projekt zur Festung die Ruine als "Ort europäischer Demokratiegeschichte".5
  • Uhus: Seit 2019 brüten nach dem Hessischen Rundfunk Uhus in der Ruine, das Gelege fand sich in einer Schießscharte.2, 12
  • Burgsteine in der Altstadt: An Häusern der Hauptstraße finden sich nach der Brüske-Stiftung bis heute wiederverwendete Steine der Burg.2, 7
  • Stauferstele: Die Stele wurde am 13. September 2015 eingeweiht. Ihre Inschriften nennen die Besitzer der Burg und zeigen unter anderem die Wappen Königsteins und der Münzenberger.4

Heutiger Zustand

Die Ruine ging 1922 als Schenkung an die Stadt Königstein. Nach der Brüske-Stiftung verfolgt die Stadt ein interdisziplinäres Projekt, das Denkmal und Natur gemeinsam schützen soll.2 Die Königsteiner Woche berichtete im Dezember 2025 über den Entwurf des städtischen Haushalts 2026. Darin waren eine Million Euro für Baumaßnahmen an der Burg eingeplant, für die eine Förderung von 50 Prozent beantragt war.11

2022 gründete Hans-Günther Brüske eine Stiftung, die zweckgebunden Geld für den Erhalt der Burg sammelt und an die Stadt weitergibt.3, 10

Burgfest und Veranstaltungen

Das Burgfest geht auf ein großes Fest von 1951 zurück. Anlass war das Jubiläum "100 Jahre Kur in Königstein". 1952 wurde mit Elisabeth Hansen das erste Burgfräulein gekürt.8 1956 entstand der Burgfestverein, aus dem der heutige Burgverein Königstein hervorging. Die Schirmherrschaft über das Fest hat das Fürstenhaus Stolberg-Roßla.8

Das 72. Burgfest fand im August 2025 statt, für Auf- und Abbau war die Ruine fünf Tage für Besucher geschlossen.10 Für 2026 sagte der Burgverein das Fest ab. Ein neues Präsidium will 2027 wieder ein Burgfest feiern.8, 9, 11

Im Oktober 2024 fand erstmals ein Halloween-Festival auf der Burg statt, das zuvor auf Burg Frankenstein im Odenwald veranstaltet worden war. Die Stadtverordneten hatten im März 2024 mit Auflagen zugestimmt.13 Auch für Oktober 2026 wurde es angekündigt.14

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Der vom Taunusklub angelegte 3-Burgen-Wanderweg führt von der Burg über Falkenstein nach Kronberg.2

Rund 37 Kilometer Luftlinie nördlich liegt Schloss Braunfels. Ähnlich weit, rund 37 Kilometer nordöstlich, steht die Burg Münzenberg. Die Herren von Münzenberg hatten Königstein 1239 als Reichslehen inne.1 Etwa 46 Kilometer Luftlinie südsüdöstlich liegt Burg Frankenstein im Odenwald, der frühere Schauplatz des Halloween-Festivals.13

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Hochtaunuskreis, das ganze Land die Seite Hessen.

Lage und Karte

50.1825° N · 8.4608° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. StadtgeschichteStadt Königstein im Taunus, abgerufen am 09.10.2026
  2. Die Burg Königstein im Taunus (Quelle laut Seite: Stadtarchiv Königstein im Taunus)Brüske-Stiftung, abgerufen am 09.10.2026
  3. Die StiftungBrüske-Stiftung, abgerufen am 09.10.2026
  4. Stauferstele KönigsteinPeter Koblank, stauferstelen.net, abgerufen am 09.10.2026
  5. Festung Königstein - Ort europäischer DemokratiegeschichteProjekt Festung Königstein, gefördert von der Stiftung Flughafen Frankfurt, abgerufen am 09.10.2026
  6. DemokratiegeschichteNeuer Königsteiner Kreis e.V., abgerufen am 09.10.2026
  7. Burgruine KönigsteinWiesbaden Congress & Marketing GmbH, abgerufen am 09.10.2026
  8. Burgverein Königstein e.V.Burgverein Königstein e.V., abgerufen am 09.10.2026
  9. Königsteiner BurgfestBurgverein Königstein e.V., abgerufen am 09.10.2026
  10. Königsteiner Woche Nr. 34 (21.08.2025): Brüske-Stiftung, 72. BurgfestKönigsteiner Woche, taunus-nachrichten.de, abgerufen am 09.10.2026
  11. Königsteiner Woche Nr. 51 (18.12.2025): Burgfest 2026 fällt aus, Haushalt 2026Königsteiner Woche, taunus-nachrichten.de, abgerufen am 09.10.2026
  12. Diese Burgen in Hessen lohnen einen Besuch (Jörn Perske, 13.07.2025)hessenschau.de, Hessischer Rundfunk, abgerufen am 09.10.2026
  13. Nach Burg Frankenstein: Halloween-Spektakel erstmals auf Burg Königstein (18.10.2024)hessenschau.de, Hessischer Rundfunk, abgerufen am 09.10.2026
  14. Halloween auf Burg Königstein (Veranstaltungseintrag 2026, Hessischer Heilbäderverband e.V.)taunus.info, abgerufen am 09.10.2026
  15. Burgruine Königstein (Kartenobjekt node/66804770)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Johannes Robalotoff · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

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