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Schloss · Bückeburg · Niedersachsen

Schloss Bückeburg

Residenzschloss des Hauses Schaumburg-Lippe: Wasserburg des 14. Jahrhunderts, ab 1560 zum Renaissanceschloss ausgebaut und bis heute bewohnt.

52.2589° N · 9.0436° E
Schloss Bückeburg
Schloss BückeburgFoto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Schlossführungen: Di-Fr 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr; Sa, So und Feiertag 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr (Sommersaison 1. April-1. November 2026)Fürstliches Mausoleum: Di-Fr 12-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 12-18 Uhr (in der Saison, unter Vorbehalt von Veranstaltungen)Mausoleum vom 5. bis 16. Oktober 2026 wegen Renovierungsarbeiten geschlossenEintritt: Erlebnisticket (Schlossführung "Classic", Mausoleum, Marstallmuseum der Hofreitschule): Erwachsene 17 €, ermäßigt 14 €, Kinder 6-15 Jahre 8 €, bis 5 Jahre freiBesuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss4, 5, 6, 7, 8vollständig erhalten
Erste Erwähnung
13041, 6
Gründung
1. Hälfte 14. Jahrhundert6, 7, 8
Baustil
Renaissance, Barock, Historismus1, 6
Ort
Bückeburg8, 13
Bundesland
Niedersachsen
Betreiber
Schloss Bückeburg Erlebniswelt GmbH & Co. KG (fürstlicher Betrieb)15, 16, 18
Besichtigung
nur mit Führung11
Öffnungszeiten
Schlossführungen: Di-Fr 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr; Sa, So und Feiertag 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr (Sommersaison 1. April-1. November 2026)3, 11, 12Alle Angaben
Eintritt
Erlebnisticket (Schlossführung "Classic", Mausoleum, Marstallmuseum der Hofreitschule): Erwachsene 17 €, ermäßigt 14 €, Kinder 6-15 Jahre 8 €, bis 5 Jahre frei11Alle Angaben
Koordinaten
52.2589, 9.04361
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: Grenzfeste der Schaumburger Grafen
  3. Renaissance: Otto IV. und Ernst
  4. Barock: Brand von 1732 und neuer Garten
  5. Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe
  6. Historismus und 20. Jahrhundert
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Heutiger Zustand
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202621 Quellen

Schloss Bückeburg ist das Residenzschloss der Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe, direkt an der Altstadt von Bückeburg im Landkreis Schaumburg. Aus einer Wasserburg des frühen 14. Jahrhunderts entstand ab 1560 ein Renaissanceschloss mit vier Flügeln auf einer Insel im Wassergraben. Die Familie bewohnt das Schloss bis heute. Besichtigen lässt sich das Schloss nur bei einer Führung. In der Sommersaison schließt das Erlebnisticket auch das Fürstliche Mausoleum und das Marstallmuseum der Hofreitschule ein.4, 6, 11

Geschichte

Entstehung: Grenzfeste der Schaumburger Grafen

Ihren Namen hat die Anlage nach Angaben von Stadt und Schlossverwaltung von einer älteren Burg auf dem Bückeberg oberhalb von Obernkirchen. Die Schlossverwaltung nennt für diese Vorgängerin eine erste Erwähnung im Jahr 1180.1, 9

Die Wasserburg in Bückeburg datiert EBIDAT in die erste Hälfte des 14. Jahrhunderts, als Gründer nennt die Burgendatenbank Graf Adolf VI. zu Holstein und Schaumburg. Die Stadt gibt als Jahr der Anlage 1302 an.6, 7, 8 Angelegt wurde sie nach EBIDAT, um den Buckigau zu beherrschen und den Hellweg zu überwachen. Diesen Weg beschreibt die Schlossverwaltung als Fernhandelsstraße vom Baltikum bis zum Rhein.4, 6

Urkundlich fassbar wird die Anlage 1304. Die Schlossverwaltung spricht von einem einfachen Wohn- und Wehrturm, einer Grenzfeste der Schaumburger Grafen gegenüber den Bischöfen von Minden. Hauptsitz der Grafen war damals die Schaumburg im Wesertal.1, 6

Unter Graf Otto I. (1366-1404) erhielt die Burg nach einer Chronik, die EBIDAT anführt, eine Ringmauer. Die Datenbank schreibt ihm auch den Bergfried, Teile des Palas und die Kapelle zu. Die Schlossverwaltung datiert die Kapelle auf um 1396, EBIDAT nennt 1398 als Jahr ihrer ersten Erwähnung.4, 6 Graf Johann IV. (1498-1527) baute die Befestigung gegen Kanonenbeschuss aus. Die Schlossverwaltung nennt einen doppelten Graben, zwei Zugbrücken und drei Toranlagen, EBIDAT einen hohen Wall mit Bastionen.1, 4, 6

Renaissance: Otto IV. und Ernst

Die prägendste Bauzeit beginnt nach der Schlossverwaltung 1560. Graf Otto IV. ließ die Burg von 1560 bis 1563 zum Schloss der Frührenaissance umbauen. Als Baumeister nennt EBIDAT Jacob Kölling und Heinrich Schrader.1, 6 In nur vier Jahren entstand nach der Schlossverwaltung eine Anlage mit vier Flügeln. Aus dieser Zeit stammen im Innenhof die Fassaden von Nord- und Westflügel und einer der beiden Treppentürme, datiert 1562. Typisch sind Giebel mit halbrunden Aufsätzen und Muschel- und Schneckenornamenten aus Obernkirchener Sandstein.1

Wann Bückeburg ständige Residenz wurde, geben die Quellen verschieden an. EBIDAT nennt die Jahre von 1563 bis 1640 als Zeit der ständigen Residenz der Grafen von Schaumburg. Nach der Schlossverwaltung wurde Bückeburg erst unter Ernst ab 1607 Residenz, 1609 erhielt der Ort die Stadtrechte.2, 6 Die Stadt verbindet Ernsts Wahl des Schlosses zur Residenz mit der Verleihung der Stadtrechte 1609.9

Ernst zu Holstein-Schaumburg regierte nach Angaben der Stadt von 1601 bis 1622. Ab 1601 setzte er ein großes Bauprogramm um, im Schloss sind davon nur der Goldene Saal und die Kapelle erhalten.1, 9 Außerdem entstanden Rentkammer, Kammerkasse, Marstall und Ballhaus, dazu ein Schlosstor nach dem Vorbild eines Triumphtors. In der Stadt folgten unter anderem Marktplatz, Rathaus und Stadtkirche.1, 10

Barock: Brand von 1732 und neuer Garten

Nach Ernsts Tod 1622 und im Dreißigjährigen Krieg ruhte das Bauen, erst ab 1695 ging es weiter. Graf Friedrich Christian (1681-1728) ließ den Weißen Saal als barocken Raum in den Hauptturm einfügen.1

1732 brannte das Schloss. Nach der Schlossverwaltung verbrannten Ost- und Südflügel mit ihrer Renaissanceausstattung, nach EBIDAT traf das Feuer besonders den Ostflügel samt Treppenturm.1, 6 Graf Albrecht Wolfgang, der seit 1728 regierte, ließ die zerstörten Teile im Stil des Spätbarock wieder aufbauen. Anstelle der alten Wendeltreppentürme entstand ein repräsentatives Treppenhaus. Außerdem legte er einen Schlossgarten im französischen Stil an.1, 6

Unter Graf Wilhelm (1748-1777) verfiel der Barockgarten, auf seinem Gelände entstanden Festungswälle. EBIDAT zufolge waren sie bereits 1793 wieder abgetragen.1, 6 Nach der Schlossverwaltung ließ Graf Philipp Ernst (1777-1787) die Wälle fast vollständig entfernen. Bis 1805 waren sie beseitigt, der Burggraben wurde teils verfüllt. Fürstin Juliane, die Frau Philipp Ernsts, ließ den südlichen Teil des Gartens zum englischen Landschaftspark umgestalten.1

Grafen und Fürsten zu Schaumburg-Lippe

Mit Otto V. starb 1640 der letzte Graf aus dem Haus Holstein-Schaumburg, die Grafschaft wurde geteilt.5 Danach kam das Schloss nach EBIDAT an Graf Philipp, den Begründer der Linie Schaumburg-Lippe.6 Die Landesgeschichte der Schlossverwaltung datiert das Erbe Philipps von Lippe-Alverdissen auf 1646, ab 1647 hieß das Land Schaumburg-Lippe.2

1807 nahm Georg Wilhelm den Fürstentitel an. Nach der Abdankung von Fürst Adolf 1918 wurde Schaumburg-Lippe Freistaat, 1946 kam es zum neuen Land Niedersachsen.2, 5

Die Familie bewohnt das Schloss weiterhin. Alexander Fürst zu Schaumburg-Lippe ist seit 2003 Generalbevollmächtigter der Fürstlichen Hofkammer. Sie ist die zentrale Vermögensverwaltung des Hauses und verwaltet dessen Besitzungen.5, 18 Die Eintrittsgelder decken nach Angaben des Fürstenhauses die Kosten für den Bauunterhalt nicht.5

Historismus und 20. Jahrhundert

Fürst Adolf Georg (1860-1893) ließ die historischen Räume umfassend restaurieren, darunter den Goldenen Saal. In der Kapelle wurden die Holzschnitzereien gerettet und Fresken freigelegt, die man 1647 übertüncht hatte. Dazu kam eine neue Orgel.1

Unter Fürst Georg (1893-1911) fehlte dem Schloss ein repräsentativer Festsaal. Er ließ deshalb rechts vom Hauptturm den Neuen Flügel im Stil des Neobarock anbauen. Der Bau erhielt damals moderne Technik wie elektrische Kronleuchter, Warmluftheizung und Gasöfen in der Küche.1 EBIDAT datiert die Erweiterung in die 1890er-Jahre, damals bekam auch der Bergfried eine barocke Haube. Georg ließ außerdem zwei Kavaliershäuser als Gästeflügel bauen und den Park nach Süden erweitern.1, 6

Der letzte regierende Fürst Adolf ließ von 1911 bis 1916 im Schlosspark ein Mausoleum für die Familie errichten. Von seinen übrigen Bauten blieb nur die Musikschule, Palmenhaus und Werkstatt für Kunstkeramik wurden abgerissen.1, 3 Seit der Abdankung 1918 steht nach der Schlossverwaltung der Erhalt der Bauten im Vordergrund. Teile des Schlosses sind nach Angaben der Stadt seit 1925 zu besichtigen.1, 8

Chronik

14. Jh. - 2004
  1. 1. Hälfte 14. JahrhundertGründungAnlage einer Wasserburg durch Graf Adolf VI. zu Holstein und Schaumburg (Stadt: 1302)6, 7, 8
  2. 1304ErsterwähnungFrüheste urkundliche Erwähnung, ein Wohn- und Wehrturm als Grenzfeste gegenüber den Bischöfen von Minden1, 6
  3. 1366-1404UmbauUmmauerung während der Regierungszeit Graf Ottos I. (nach einer von EBIDAT angeführten Chronik); EBIDAT schreibt ihm auch Bergfried, Kapelle und Teile des Palas zu6
  4. um 1396FertigstellungGraf Otto I. lässt die Schlosskapelle errichten, 1398 erstmals erwähnt4, 6
  5. 1498-1527UmbauAusbau der Befestigung gegen Kanonenbeschuss während der Regierungszeit Graf Johanns IV.1, 6
  6. 1560-1563UmbauUmbau zum Schloss der Frührenaissance unter Graf Otto IV., Baumeister Jacob Kölling und Heinrich Schrader1, 6
  7. ab 1601UmbauBauprogramm unter Ernst zu Holstein-Schaumburg mit Goldenem Saal, Rentkammer, Marstall, Ballhaus und Schlosstor1, 10
  8. 1646BesitzwechselPhilipp von Lippe-Alverdissen erbt einen Teil der Grafschaft Schaumburg, das Schloss kommt an ihn; ab 1647 heißt das Land Schaumburg-Lippe2, 6
  9. ab 1695UmbauWiederaufnahme der Bautätigkeit, Weißer Saal im Hauptturm unter Graf Friedrich Christian1
  10. 1732ZerstörungSchlossbrand, betroffen vor allem der Ostflügel, nach der Schlossverwaltung auch der Südflügel1, 6
  11. nach 1732WiederaufbauWiederaufbau im Stil des Spätbarock mit neuem Treppenhaus unter Graf Albrecht Wolfgang1, 6
  12. 1748-1777UmbauFestungswälle auf dem Gartengelände während der Regierungszeit Graf Wilhelms1, 6
  13. 1798UmbauFürstin Juliane lässt das Ballhaus zum Reithaus umbauen10
  14. 1807NutzungsänderungGeorg Wilhelm nimmt den Fürstentitel an2, 5
  15. 1860-1893RestaurierungRestaurierung der historischen Räume während der Regierungszeit Fürst Adolf Georgs, u. a. Goldener Saal und Kapelle1
  16. 1890-1899UmbauIn den 1890er-Jahren unter Fürst Georg: Neuer Flügel im Neobarock, barocke Haube des Bergfrieds und zwei Kavaliershäuser1, 6
  17. 1911-1916FertigstellungBau des Mausoleums im Schlosspark unter Fürst Adolf3
  18. 1918NutzungsänderungAbdankung Fürst Adolfs, Schaumburg-Lippe wird Freistaat2
  19. 2004NutzungsänderungUnter Fürst Alexander entsteht das Lebendige Pferdemuseum "Fürstliche Hofreitschule"10

Besitz und Herrschaft

  • bis 1640Grafen zu Holstein-Schaumburg5, 6Bauherren und Landesherren, 1640 in männlicher Linie erloschen
  • 1646Graf Philipp zu Schaumburg-Lippe2, 6Begründer der Linie Schaumburg-Lippe, erbt 1646 einen Teil der Grafschaft Schaumburg; das Schloss kam nach EBIDAT an ihn

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

EBIDAT ordnet die Anlage als Wasserburg und Randhausanlage ein. Das Schloss steht auf einer annähernd trapezförmigen Insel, umgeben von einer 15 bis 35 Meter breiten Gräfte.6, 7

Von der mittelalterlichen Burg sind nach EBIDAT der Bergfried im Nordosten, die Außenmauern der Kapelle und Teile des Palas im Südflügel erhalten. Der Bergfried misst außen 12,2 mal 14,2 Meter bei 3 Meter Mauerstärke.6 Außen prägen welsche Giebel das Bild, Nord- und Westflügel haben ihre ursprüngliche Gestalt bewahrt. Der Südflügel wurde mehrfach verändert, der Ostflügel nach 1732 in schlichten spätbarocken Formen neu errichtet. Insgesamt gilt der Bau in den Hauptdaten von EBIDAT als stark historisierend überformt.6, 7

Die Führungen zeigen Säle aus verschiedenen Epochen. Die Schlossverwaltung hebt den Gobelinsaal mit seiner Kunstsammlung und die manieristische Götterpforte im Goldenen Saal hervor.4, 16 Die Stadt nennt außerdem den Großen Festsaal und die Schlosskapelle mit ihren vergoldeten Schnitzereien.8

Das Ensemble aus Schlosstor, Kammerkasse, Hofkammer, Reithaus und Stallungen geht auf Ernst zurück und entstand Anfang des 17. Jahrhunderts. Nach der Schlossverwaltung dient es bis heute seinem ursprünglichen Zweck. Den Schlosspark gibt sie mit mehr als 80 Hektar an.3, 4

Besonderheiten

  • Götterpforte: Sie steht im Goldenen Saal, der aus der Bauzeit Ernsts erhalten ist.1, 16
  • Schlosstor: Das Tor zeigt die Figur des Neides und zwei Drachen. Es sollte die fürstliche von der bürgerlichen Welt trennen.3
  • Mausoleum: In der Gruft ruhen 18 Mitglieder der Familie, 8 weitere auf dem Urnenfriedhof außerhalb. Die Kuppel mit Goldmosaik bezeichnet die Schlossverwaltung als größte in Europa.3
  • Hofreitschule: Fürstin Juliane ließ 1798 das Ballhaus zum Reithaus umbauen. 2004 entstand unter Fürst Alexander das Lebendige Pferdemuseum "Fürstliche Hofreitschule", nach eigener Darstellung die einzige Hofreitschule Deutschlands.10
  • Trauungen: Im Trauzimmer, der Boiserie, trauen Standesbeamte der Stadt Bückeburg Paare.19

Heutiger Zustand

Das Schloss ist Wohnsitz der Familie und zugleich Ort für Führungen, Schlosskonzerte und Feiern.4, 16 Zu den Initiativen, die Fürst Alexander nach Angaben des Fürstenhauses auf den Weg bringt, gehören Landpartie und Weihnachtszauber mit jährlich mehr als 90.000 Besuchern.5 Im Schlossgebäude liegt das Restaurant und Café "Alte Schlossküche", Übernachtungen bietet das Schloss nicht an.14

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
nur mit Führung11
Öffnungszeiten
Schlossführungen: Di-Fr 11, 12, 13, 14 und 15 Uhr; Sa, So und Feiertag 11, 12, 13, 14, 15 und 16 Uhr (Sommersaison 1. April-1. November 2026)
Fürstliches Mausoleum: Di-Fr 12-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 12-18 Uhr (in der Saison, unter Vorbehalt von Veranstaltungen)
Mausoleum vom 5. bis 16. Oktober 2026 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen
Schloss Shop: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr (Stand Oktober 2026)
Montag Ruhetag3, 11, 12
Eintritt
Erlebnisticket (Schlossführung "Classic", Mausoleum, Marstallmuseum der Hofreitschule): Erwachsene 17 €, ermäßigt 14 €, Kinder 6-15 Jahre 8 €, bis 5 Jahre frei
Ermäßigt: Gruppen ab 20 Personen, Schwerbehinderte ab 50 %, Schüler und Studenten
Mausoleum einzeln: Erwachsene 5 €, ermäßigt 3,50 €, Kinder 6-15 Jahre 3,50 €, bis 5 Jahre frei
Preise der Sommersaison 1. April-1. November 202611
Führungen
Schlossbesichtigung nur mit Führung. Schlossführung "Classic" etwa 50 Minuten, Di-So und Feiertag, je nach Verfügbarkeit mit Schlosskapelle, Innenhof und Festsaal
Erlebnisticket nicht online, sondern telefonisch, per E-Mail oder im Schloss Shop
Themenführungen (z. B. "Hinter den Kulissen", 120 Minuten; "Geheimnisse des Mausoleums", 120 Minuten) online buchbar; Experten-, Kombi- und englische Führungen für Gruppen auf Anfrage
Fotografieren nur mit kostenpflichtiger Fotoerlaubnis aus dem Schloss Shop11, 12, 14
Parken
Ausgeschilderter Besucherparkplatz am Reitweg (Navigation: "Reitweg, 31675 Bückeburg" ohne Hausnummer), auf der Parkpalette im oberen Bereich kostenfrei. Bus- und Wohnmobilstellplätze vorhanden, nicht reservierbar. Weitere Parkmöglichkeiten im Zentrum von Bückeburg.13, 14
Gastronomie
Restaurant und Café "Alte Schlossküche" im Schlossgebäude: Mi-Fr 12-17 Uhr, Sa, So und Feiertag 9.30-18 Uhr, Montag und Dienstag Ruhetag (Stand Oktober 2026, aktuelle Zeiten telefonisch unter 05722 9558-30). Keine Übernachtung im Schloss.12, 14
Familien
Kinder bis 5 Jahre frei, 6-15 Jahre 8 € (Erlebnisticket Sommer 2026). Kinderführungen für 5- bis 10-Jährige: "Kinder-Schatzsuche" (90 Minuten, Mo-Fr, auch für Kindergeburtstage) und "Märchenführung" (75 Minuten).11
Barrierefreiheit
teilweise: Barrierefrei sind Schloss Shop, Restaurant "Alte Schlossküche" und die Sanitäranlagen; Zugang zu den barrierefreien Toiletten über das Schlosspersonal. Die übrigen Bereiche des Schlosses sind nicht barrierefrei.14
Hunde
Hunde und andere Tiere sind bei Schlossführungen nicht erlaubt. Für Park und Mausoleum macht der Betreiber keine Angabe.14

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Schloss lässt sich nur im Rahmen einer Führung besichtigen. In der Sommersaison vom 1. April bis 1. November 2026 gibt es dafür das Erlebnisticket. Es umfasst die etwa 50 Minuten lange Führung "Classic", das Mausoleum und das Marstallmuseum der Hofreitschule.11 Die Führung zeigt je nach Verfügbarkeit Schlosskapelle, Innenhof und Festsaal. Das Ticket ist nicht online buchbar, sondern telefonisch, per E-Mail oder im Schloss Shop.11

Themenführungen führen auch in sonst verschlossene Bereiche, etwa "Hinter den Kulissen" über die alte Wendeltreppe. Im Mausoleum geht eine Führung bis auf 25 Meter Höhe mit Blick auf die Goldkuppel.11

Fotografieren ist bei den Führungen nur mit einer kostenpflichtigen Fotoerlaubnis erlaubt, Hunde dürfen nicht mit. Barrierefrei sind Schloss Shop, Restaurant und Toiletten, die übrigen Bereiche des Schlosses nicht.14 Das Mausoleum ist vom 5. bis 16. Oktober 2026 wegen Renovierungsarbeiten geschlossen.12

Anreise

Der Zugang zum Schloss führt über den Reitweg. Für die Navigation empfiehlt die Schlossverwaltung "Reitweg, 31675 Bückeburg" ohne Hausnummer. Dort liegt ein ausgeschilderter Besucherparkplatz, auf der Parkpalette ist der obere Bereich kostenfrei.13, 14 Stellplätze für Busse und Wohnmobile sind vorhanden, lassen sich aber nicht reservieren. Weitere Parkplätze gibt es im Zentrum von Bückeburg.13, 14

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

In der Stadt steht die Stadtkirche, die von 1611 bis 1615 unter Ernst entstand, mit Stilelementen der Weserrenaissance an der Fassade. Vergoldete Buchstaben an der Fassade ergeben seinen Namen, das Taufbecken schuf Adriaen de Vries.3

Rund 33 Kilometer Luftlinie südöstlich liegt Schloss Hämelschenburg, etwa 50 Kilometer östlich Schloss Marienburg.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Schaumburg, das ganze Land die Seite Niedersachsen.

Lage und Karte

52.2589° N · 9.0436° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. BaugeschichteSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  2. LandesgeschichteSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  3. BaudenkmälerSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  4. Das SchlossSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  5. FürstenhausSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  6. Bückeburg (Stefan Eismann)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
  7. Bückeburg, HauptdatenEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
  8. Schloss BückeburgStadt Bückeburg, abgerufen am 09.10.2026
  9. Historische Residenzstadt BückeburgStadt Bückeburg, abgerufen am 09.10.2026
  10. Historie der HofreitschuleFürstliche Hofreitschule Bückeburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  11. FührungenSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  12. ÖffnungszeitenSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  13. AnfahrtSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  14. FAQSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  15. ImpressumSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  16. Die ErlebnisweltSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  17. DenkmalschutzSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  18. Die HofkammerSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  19. FeiernSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  20. Schloss BückeburgSchloss Bückeburg (Fürstliche Hofkammer), abgerufen am 09.10.2026
  21. Schloss Bückeburg (Kartenobjekt relation/7567566)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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