Schloss Celle
Residenzschloss der Welfenherzöge in Celle: aus einer Burg des 13. Jahrhunderts gewachsen, barock ausgebaut, mit Renaissancekapelle und Schlosstheater.

Steckbrief
- Baustil
- Gotik, Weserrenaissance, Barock3
- Kreis
- Landkreis Celle
- Bundesland
- Niedersachsen
- Eigentümer
- Land Niedersachsen5
- Öffnungszeiten
- Residenzmuseum: Di-So 10-17 Uhr (Mai-Oktober)14, 19Alle Angaben
- Eintritt
- Residenzmuseum 10 €, ermäßigt 7 €14Alle Angaben
- Website
- residenzmuseum.de14, 17
- Koordinaten
- 52.6239, 10.0775
Inhalt 17 Abschnitte
- Überblick
- Burg der Herzöge und frühe Residenz
- Rittersaal und Kapelle im 15. Jahrhundert
- Renaissance: Umbau und Schlosskapelle
- Barockresidenz unter Georg Wilhelm
- Exil einer Königin und Sommersitz der Könige von Hannover
- Gericht, Theater und Sanierung seit dem 20. Jahrhundert
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Celle steht im westlichen Teil der Celler Altstadt nahe Aller und Fuhse, auf einer Insel im Schlossgraben.4, 19 Bis 1705 residierten hier die welfischen Herzöge von Braunschweig-Lüneburg. Die weiße Vierflügelanlage mit Kupferkuppeln auf den vier Ecktürmen geht auf eine Burg des 13. Jahrhunderts zurück. Ihr heutiges Bild prägt der Ausbau unter Herzog Georg Wilhelm um 1670.1, 18, 20
Eigentümer ist nach Angaben des Staatlichen Baumanagements Lüneburger Heide von 2017 das Land Niedersachsen. Im Schloss zeigt das Residenzmuseum die barocken Staatsgemächer, die Caroline-Mathilde-Räume, die Renaissancekapelle und die Schlossküche.5, 13 Im Nordwestturm spielt das Schlosstheater.2, 7
Burg der Herzöge und frühe Residenz
Die Burgendatenbank EBIDAT setzt den Beginn der Burg in die zweite Hälfte des 13. Jahrhunderts. 1292 wurde die Stadt Celle an ihren heutigen Standort verlegt.1, 3, 4 Erstmals erwähnt wird die Burg 1315, als "castrum".3, 18 Nach einer verschollenen Chronik aus der Mitte des 15. Jahrhunderts stand an dieser Stelle schon unter Herzog Johann, der 1277 starb, eine erste Burg.3
Den Rest des Bergfrieds, über dem heute das Schlosstheater liegt, hält EBIDAT für den ältesten erhaltenen Bauteil. Das Residenzmuseum spricht von Grundmauern eines Wehrturms im Bereich des Nordwestturms. Wenig später kam ein Wohnturm hinzu, der Palas.1, 3 Statt einer Steinmauer schützte nach EBIDAT eine Holzbefestigung Haupt- und Vorburg.3
Die Herzöge regierten damals noch im Umherziehen, Celle war zunächst einer von mehreren Hofstandorten.1 EBIDAT nennt Celle ab 1378 Residenz, nachdem Lüneburger Bürger 1371 die Burg auf dem Kalkberg bei Lüneburg abgerissen hatten.3 Das Residenzmuseum datiert den Beginn der ständigen Residenz des Fürstentums Lüneburg auf 1433.1
Rittersaal und Kapelle im 15. Jahrhundert
Mit der dauerhaften Hofhaltung wuchs die Burg. Im Bereich des Ostflügels kamen Festsäle hinzu, an der Südostseite eine Kapelle.1 EBIDAT nennt für die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts einen Saal, ein Sommerhaus und eine 1424 erwähnte Kapelle im Bergfried.3
Der Rittersaal stammt nach dem Residenzmuseum von 1484/85. Er misst 34 mal 11 Meter und war für höfische Feste bestimmt. 1485 wurde eine neue gotische Schlosskapelle geweiht, nach Angaben des Museums durch den Bischof von Hildesheim zu Ehren des heiligen Valentin.3, 9, 10
Bis zum Ende des 15. Jahrhunderts hatte das Schloss nach EBIDAT seine heutige Ausdehnung erreicht.3 Als in der frühen Neuzeit Verwaltung und Rechtsprechung wuchsen, dehnte sich die Residenz aus Platzmangel auf die Vorburg aus, den heutigen Schlossplatz.1
Renaissance: Umbau und Schlosskapelle
1533 begann der Umbau zum Renaissanceschloss. Danach war es nach EBIDAT ein massiger Bau aus vier Flügeln, mit Türmen an den Ecken und einem beherrschenden Hauptturm.3
Ihre heutige Ausstattung erhielt die Schlosskapelle nach der Reformation, etwa von 1565 bis 1576. Auftraggeber war der protestantische Herzog Wilhelm der Jüngere, der von 1559 bis 1592 in Celle regierte, bis 1569 gemeinsam mit Heinrich II.6, 8 Die Gemälde stammen zu großen Teilen von dem Antwerpener Maler Marten de Vos und seiner Werkstatt.6 Inschriften in der Kapelle verweisen auf die Herkunft von Wilhelms Frau Dorothea aus dem dänischen Königshaus.9
Das Residenzmuseum zählt die Kapelle "zu den bedeutendsten Zeugnissen der Renaissancekunst in Norddeutschland". Nach seinen Angaben ist in Deutschland kein anderer Kirchenraum aus frühprotestantischer Zeit so weitgehend erhalten.6
Barockresidenz unter Georg Wilhelm
Herzog Georg Wilhelm regierte von 1665 bis 1705 in Celle. Seine Gemahlin war die Hugenottin Eléonore d’Olbreuse, die nach dem Residenzmuseum französischen Einfluss an den Hof brachte.8, 9 Um 1670 ließ Georg Wilhelm das Schloss zu der Vierflügelanlage ausbauen, die sein Bild bis heute bestimmt. Dafür zog er die italienischen Architekten Lorenzo Bedogni aus Venedig und Josepho Arighini aus Brescia sowie italienische Stuckateure heran.1
Das viertürmige Karree folgte nach dem Residenzmuseum einem Typus, der kurz zuvor im Wettbewerb um den Pariser Louvre bestätigt worden war. EBIDAT datiert den Neubau von Süd-, West- und Nordflügel durch italienische Baumeister auf 1665 bis 1680.1, 3
In dieser Zeit entstanden die Staatsgemächer, eine Raumfolge aus Vorzimmer, Audienzgemach, Paradeschlafgemach und Kabinett. Nach dem Residenzmuseum gehört diese barocke Enfilade "zu den frühesten erhaltenen ihrer Art in Deutschland".11
Mitte der 1670er-Jahre ließ das Herzogspaar nach dem Vorbild von Theatern in italienischen Palästen ein barockes Theater einbauen.7, 21 Das Residenzmuseum nennt es das früheste Barocktheater Norddeutschlands und zählt es "zu den ältesten, heute noch bespielten Theatern Europas".7 Als Georg Wilhelm 1705 starb, ging die Celler Residenzzeit zu Ende, regiert wurde Celle fortan von Hannover aus.1, 20
Exil einer Königin und Sommersitz der Könige von Hannover
Die dänische Königin Caroline Mathilde war nach ihrer Affäre mit dem Leibarzt Struensee geschieden und von ihren Kindern getrennt worden. Auf Intervention ihres Bruders, des britischen Königs Georg III., kam sie nach Celle.9 Von 1772 bis zu ihrem Tod 1775 lebte sie im Schloss.9, 20
Für sie wurden 1772 Räume im zweiten Obergeschoss des Ostflügels hergerichtet, die heute ihren Namen tragen. Dort hatte 1729 schon der britische König Georg II. bei einem Besuch gewohnt.12 1773/1774 bauten der Hofarchitekt Johann Dietrich Heumann und der Hof-Dekorateur Conrad Jost Hunnemann aus Hannover das Theater um.7
Zwischen 1785 und 1827 wurden die äußeren Bastionen abgetragen und in den Graben geschüttet, um ihn schmaler und flacher zu machen. 1829/30 wurde ein Park angelegt.3 Ein hoher Wall und ein Torhaus wurden nach dem Residenzmuseum im 19. Jahrhundert abgerissen. Nach EBIDAT ist der Wall auf der Westseite erhalten.1, 3
Im 19. Jahrhundert wurde das Schloss Sommersitz des hannoverschen Hofes. Nach dem Residenzmuseum wurde es ab 1831 "zu einer Art Sommerresidenz". Die Könige Ernst August und Georg V. besuchten die Celler Pferderennen und die Jagdgebiete in der Göhrde.12 Celle Tourismus setzt diese Nutzung nach dem Ende der Personalunion 1837 an, EBIDAT datiert den Ausbau zur Sommerresidenz auf 1839/40.3, 20
Nach Plänen des Hofbaumeisters Georg Ludwig Friedrich Laves wurden die Räume im Ost- und Südflügel umgestaltet, der Nordflügel blieb vergleichsweise unverändert. Anstelle des mittelalterlichen Treppenturms im Innenhof entstand 1839/40 für Ernst August ein zweiläufiges Treppenhaus mit Galerien.1, 12
Die Kapelle ließ Georg V. ab 1864 umfassend restaurieren, die Arbeiten waren 1866 abgeschlossen.6 Im selben Jahr fiel Hannover an Preußen, Celle verlor seine Rolle als Residenz.3
Gericht, Theater und Sanierung seit dem 20. Jahrhundert
Das Theater wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts aufgegeben. Nach einer Sanierung in den 1920er-Jahren öffnete es 1935 wieder, bis 2010 zeigte sich der Saal in Rot.7, 21 Ab 1934 zog nach EBIDAT der preußische Landeserbgerichtshof ins Schloss, bis 1988 nutzte das Oberlandesgericht das Gebäude.3
Seit 1973 lässt das Land Niedersachsen das Schloss sichern und sanieren.1, 3 Die Schlosskapelle war seit den späten 1970er-Jahren durch Setzungen des weichen Baugrunds einsturzgefährdet. Das Gewölbe wurde mit einer Betonschale gesichert, die Gründung mit Pfählen.5 In den 1980er-Jahren erhielt das Gewölbe seine Renaissance-Bemalung zurück, im 19. Jahrhundert war es als Sternenhimmel gestaltet worden.6
Von den 1980er-Jahren bis etwa 1993 kamen nach dem Staatlichen Baumanagement bis zu 70.000 Besucher im Jahr in die Kapelle. Die Übernutzung führte nach dem Residenzmuseum zu hoher Luftfeuchte und erheblichen Schäden. 1995 wurde eine Glastrennwand eingebaut.5, 6
In den 1980er-Jahren wurde auch der Rittersaal wieder freigelegt. Die Paradegemächer Georg Wilhelms und Eléonores sollten dem Zustand der Erbauungszeit wieder angenähert werden.1, 10
2010 bis 2012 wurde das Schlosstheater saniert und mit moderner Bühnentechnik ausgestattet. Die Gestaltung des Zuschauerraums lehnt sich seither wieder an die Zeit Caroline Mathildes an.1, 7, 21 2020/21 wurde die Sanierung des dritten Obergeschosses im Ostflügel und des Renaissance-Dachstuhls darüber abgeschlossen.1
Chronik
13. Jh. - 2021- 2. Hälfte 13. JahrhundertGründungEntstehung der Burg; 1292 wird die Stadt Celle an den heutigen Standort verlegt1, 3, 4
- 1315ErsterwähnungErste Erwähnung der Burg (als castrum)3, 18
- 1484-1485FertigstellungRittersaal von 34 x 11 m10
- 1485FertigstellungWeihe der neuen gotischen Schlosskapelle durch den Bischof von Hildesheim3, 9
- ab 1533UmbauUmbau im Stil der Renaissance3
- um 1565-1576UmbauAusstattung der Schlosskapelle für Herzog Wilhelm den Jüngeren, Gemälde von Marten de Vos und Werkstatt6
- 1665-1680UmbauBarocker Ausbau unter Herzog Georg Wilhelm: Süd-, West- und Nordflügel durch italienische Baumeister neu errichtet1, 3
- um 1675FertigstellungEinbau des Schlosstheaters im Nordwestturm7, 21
- 1705NutzungsänderungTod Herzog Georg Wilhelms, Ende der Residenzzeit, Celle wird von Hannover aus regiert1, 3, 20
- 1772-1775NutzungsänderungExil der dänischen Königin Caroline Mathilde im Schloss bis zu ihrem Tod1, 3, 20
- 1773-1774UmbauUmbau des Schlosstheaters durch Johann Dietrich Heumann und Conrad Jost Hunnemann7
- 1785-1827UmbauAbbruch der äußeren Bastionen, Graben teilweise verfüllt3
- 1829-1830BaubeginnAnlage des Schlossparks3
- 1839-1840UmbauLaves-Treppenhaus für Ernst August, Ausbau zur Sommerresidenz des hannoverschen Hofes3, 12
- 1864-1866RestaurierungRestaurierung der Schlosskapelle auf Anordnung König Georgs V.6
- 1866NutzungsänderungHannover fällt an Preußen, Celle verliert die Rolle als Residenz3
- ab 1934NutzungsänderungPreußischer Landeserbgerichtshof im Schloss, bis 1988 Nutzung durch das Oberlandesgericht3
- 1935RestaurierungWiedereröffnung des Schlosstheaters nach Sanierung7
- ab 1973RestaurierungBeginn umfangreicher Sicherungs- und Sanierungsarbeiten durch das Land Niedersachsen1, 3
- 2010-2012RestaurierungSanierung und Modernisierung des Schlosstheaters1, 7
- 2020-2021RestaurierungSanierung des 3. Obergeschosses im Ostflügel und des Renaissance-Dachstuhls abgeschlossen1
Besitz und Herrschaft
- bis 1705Herzöge von Braunschweig-Lüneburg (Welfen)1, 3, 20Landesherren und Bauherren, Celler Residenz bis zum Tod Herzog Georg Wilhelms
- 1705-1866Welfische Landesherren in Hannover, im 19. Jahrhundert Könige von Hannover3, 12, 20Landesherren, Celle von Hannover aus regiert, im 19. Jahrhundert Sommersitz
- 2017Land Niedersachsen5Eigentümer, 2017 belegt
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
EBIDAT ordnet die Anlage als Wasser- und Niederungsburg ein, die zum Residenzschloss ausgebaut wurde. Für den Wassergraben nennt EBIDAT eine Breite von bis zu 25 Metern, er wurde nachträglich verengt und teilweise verfüllt. Vom Wall ist nur der westliche Teil geblieben, 50 Meter breit und 15 Meter hoch.3, 4
Nach EBIDAT verbindet das Schloss Gotik, Weserrenaissance und Barock. Die ältesten Bauteile liegen im Nord- und Ostflügel.3 Die Kapelle liegt im Südostturm1, 5, das Theater nach dem Residenzmuseum im Nordwestturm.2, 7
Den Park im Stil eines englischen Landschaftsparks gibt Celle Tourismus mit knapp 6,5 Hektar und über 50 Baumarten an.19
Besonderheiten
- Gemäldezyklus der Kapelle: Hauptwerk ist "Die Versuchung der christlichen Kirche" von Marten de Vos neben dem Eingang. In der Darstellung der Sintflut hat sich der Maler nach dem Museum selbst porträtiert.6
- Rittersaal: Das Residenzmuseum zählt ihn zu den wenigen großen erhaltenen spätmittelalterlichen Festsälen Norddeutschlands. Heute finden dort Vorträge und Konzerte statt.10
- Laves-Treppenhaus: Die Kuppel ist illusionistisch bemalt, unter ihr ist das hannoversche Königswappen angebracht.12
- Sophie Dorothea: Das einzige Kind Georg Wilhelms und Eléonores heiratete ihren Cousin Georg Ludwig. Nach der Scheidung lebte sie bis zum Tod 1726 verbannt auf Schloss Ahlden, Georg Ludwig wurde 1714 britischer König.9, 20
Heutiger Zustand
Das Schloss ist als Vierflügelanlage weitgehend erhalten.4 Den Eigentümer, das Land Niedersachsen, vertrat 2017 der Landesliegenschaftsfonds, der auch die Nutzung verwaltete. Mieter waren damals die Stadt Celle mit Residenzmuseum und Schlosstheater sowie die Deutsche Managementakademie.5
Das Schlosstheater ist nach dem Residenzmuseum eines von sechs Kommunaltheatern in Niedersachsen. Es hat ein festes Ensemble und spielt mehr als 400 Vorstellungen im Jahr, im Sommer auch im Schlossinnenhof.7, 21
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Residenzmuseum: Di-So 10-17 Uhr (Mai-Oktober)
Residenzmuseum: Di-So 11-16 Uhr (November-April), am 1.-3. Adventswochenende 10-17 Uhr
Shop und Ausstellungen schließen etwa 15 Minuten früher
24., 26. und 31. Dezember 2026 geschlossen, 25. Dezember 2026 11-16 Uhr
Schlosspark jederzeit frei zugänglich (Angabe Celle Tourismus)14, 19 - Eintritt
- Residenzmuseum 10 €, ermäßigt 7 €
Mit Führung 12 €, ermäßigt 10 €
Kombikarte mit Bomann-Museum und Kunstmuseum 15 €, ermäßigt 10 €
Gebuchte Gruppen mit Führung 8 € zuzüglich Gästeführerhonorar
Kinder, Schülerinnen und Schüler frei; Abteilung "Herrschaft und Landschaft" frei14 - Führungen
- Schlosskapelle, Schlossküche und Theater nur im Rahmen einer Führung (Theater je nach Proben, Kapelle hinter einer Glaswand)
Klassische Schlossführung Mai-Oktober und 1.-3. Adventswochenende: Di-Fr und So 11, 13 und 15 Uhr, Sa stündlich 11-15 Uhr
November-März: Di-Fr 12 und 14 Uhr, Sa und So 12, 13 und 14 Uhr; April: Di-So 12, 13 und 14 Uhr
VR-Führung "TimeRide Go!" ganzjährig Fr-So 13.30 Uhr
Tickets am Schloss-Counter oder online. Gruppenführungen bis 25 Personen auf Anfrage, auch auf Englisch, Französisch, Niederländisch, Dänisch und Russisch14, 15 - Parken
- Keine Parkplätze am Schloss, kurzes Halten zum Aussteigen möglich. Parkplatz Schützenplatz (Navi: Hafenstraße) mit etwa 2.000 kostenlosen Plätzen, Parkhaus Südwall, Parkgarage Congress-Union (Navi: Bullenberg).14
- Fußweg
- Vom Parkhaus Südwall höchstens 5 Minuten, von der Parkgarage Congress-Union höchstens 7 Minuten, vom Parkplatz Schützenplatz höchstens 10 Minuten.14
- Familien
- Kinder, Schülerinnen und Schüler haben freien Eintritt.14
- Barrierefreiheit
- teilweise: Nahezu alle Räume des Residenzmuseums über den Aufzug erreichbar; wo das nicht direkt möglich ist, hilft das Aufsichtspersonal. Behindertengerechte Toilette vorhanden. Keine Parkplätze am Schloss, kurzes Halten zum Aussteigen möglich. Die Schlosskapelle ist nur hinter einer Glaswand zu sehen.14, 15
- Hunde
- Tiere haben in den Celler Museen keinen Zutritt, ausgenommen Blindenführ-, Assistenz- und behördliche Diensthunde (Besuchsordnung vom 18.09.2026). Für den Schlosspark keine Angabe.16
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Das Residenzmuseum ist dienstags bis sonntags geöffnet und ohne Führung zu besichtigen. Schlosskapelle, Schlossküche und Theater sind nur im Rahmen einer Führung zu sehen, das Theater nur, soweit es die Proben erlauben.14, 15 Aus Klimagründen sehen Besucher die Kapelle grundsätzlich nur durch die Glaswand.15
Öffentliche Führungen gibt es an allen Öffnungstagen zu festen Zeiten, dazu eine Führung mit Virtual-Reality-Brille. Kinder, Schülerinnen und Schüler haben freien Eintritt.14, 15
Nahezu alle Räume des Museums sind über einen Aufzug erreichbar, eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden. Tiere dürfen nicht in die Celler Museen, ausgenommen Assistenz- und Diensthunde.14, 16 Der Schlosspark ist nach Celle Tourismus jederzeit frei zugänglich.19
Anreise
Am Schloss gibt es keine Parkplätze, vor dem Schloss ist nur kurzes Halten zum Aussteigen möglich. Das Museum verweist auf den Parkplatz Schützenplatz mit etwa 2.000 kostenlosen Plätzen, höchstens 10 Minuten zu Fuß entfernt. Näher liegen das Parkhaus Südwall und die Parkgarage Congress-Union.14
Umgebung und weitere Ziele
Rund 55 Kilometer Luftlinie südsüdwestlich liegt Schloss Marienburg. Es wurde ab 1858 für Königin Marie errichtet, die es von ihrem Mann Georg V. erhielt. Der letzte König von Hannover nutzte auch Celle als Sommersitz.12, 22
Etwa 50 Kilometer Luftlinie südöstlich steht in Braunschweig die Burg Dankwarderode, rund 60 Kilometer südsüdöstlich Schloss Wolfenbüttel.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Celle, das ganze Land die Seite Niedersachsen.
Lage und Karte
52.6239° N · 10.0775° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- (Bau-)Geschichte des Celler SchlossesResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Das SchlossResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Celle, Schloss Celle (S. Bieler, S. Eismann)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
- Celle, HauptdatenEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
- Schlosskapelle im Schloss Celle (11.10.2017), PressematerialStaatliches Baumanagement Lüneburger Heide, über Ev.-luth. Landeskirche Hannovers, abgerufen am 09.10.2026
- Die SchlosskapelleResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Das SchlosstheaterResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Die Celler HerzögeResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Welfenfrauen am Celler HofResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Von der Burg zur ResidenzResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Staatsgemächer I: Barocke Architektur und ZeremoniellResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Caroline-Mathilde-RäumeResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- DauerausstellungResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Ihr Besuch: Öffnungszeiten, Eintritt, AnfahrtResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- FührungenResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Besuchsordnung der Celler Museen (18.09.2026)Celler Museen, abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumResidenzmuseum im Celler Schloss, abgerufen am 09.10.2026
- Celler SchlossCelle Tourismus und Marketing GmbH, abgerufen am 09.10.2026
- SchlossparkCelle Tourismus und Marketing GmbH, abgerufen am 09.10.2026
- Die WelfenCelle Tourismus und Marketing GmbH, abgerufen am 09.10.2026
- SchlosstheaterCelle Tourismus und Marketing GmbH, abgerufen am 09.10.2026
- Vergangenheit, Gegenwart, ZukunftStiftung Schloss Marienburg, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Celle (Kartenobjekt relation/231976)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Worldfootage · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Niedersachsen
Burg · 50,1 kmBurg Dankwarderode
Burgruine · 51,2 kmBurg Calenberg
Schloss · 54,5 kmSchloss Marienburg
Schloss · 59,8 kmSchloss Wolfenbüttel
Bildnachweise
- Burg Dankwarderode: Foto: Stefan Schäfer, Lich · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Calenberg: Foto: Ragnar1904 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Marienburg: Foto: GZagatta · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Wolfenbüttel: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons