Burgenführer
Burg · Solingen-Burg · Nordrhein-Westfalen

Schloss Burg

Stammsitz der Grafen von Berg über der Wupper in Solingen, 1648 teilweise zerstört, ab 1890 von einem Verein wiederaufgebaut, heute Museum.

51.1376° N · 7.1528° E
Schloss Burg
Schloss BurgFoto: © Sir Gawain / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Sommer (bis Ende Oktober): Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So und Feiertag (auch montags) 11-18 Uhr, Montag geschlossenJe 4 Wochen vor und 2 Wochen nach den NRW-Sommerferien Di-Fr bis 17 Uhr, in den NRW-Sommerferien Di-Fr 10-18 UhrWinter (November bis März): Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So und Feiertag 11-17 Uhr, Montag geschlossenEintritt: Erwachsene 10 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg2, 3, 4wiederaufgebaut
Erste Erwähnung
11333
Gründung
1. Hälfte 12. Jahrhundert2, 3, 4
Denkmalstatus
Baudenkmal (Denkmalliste Solingen Nr. 25)1
Ort
Solingen-Burg2, 10, 17
Eigentümer
Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal20, 21, 22, 23, 26
Betreiber
Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V.5, 17, 21
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich9, 13
Öffnungszeiten
Sommer (bis Ende Oktober): Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So und Feiertag (auch montags) 11-18 Uhr, Montag geschlossen8, 9, 25Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 10 €8, 9, 25Alle Angaben
Inhalt 18 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: Burg Neuenberge
  3. Hofburg der Grafen von Berg
  4. Vom Stammsitz zum Festschloss
  5. Zerstörung und Verfall
  6. Wiederaufbau ab 1890
  7. Brand von 1920 und Nachkriegszeit
  8. Sanierung 2014 bis 2025
  9. Chronik
  10. Architektur und Aufbau
  11. Besonderheiten
  12. Heutiger Zustand
  13. Auf einen Blick
  14. Besichtigung
  15. Anreise
  16. Umgebung und weitere Ziele
  17. Lage und Karte
  18. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202627 Quellen

Schloss Burg im Solinger Ortsteil Burg ist der wiederaufgebaute Stammsitz der Grafen von Berg. Die Anlage steht auf einem bewaldeten Berg an der Einmündung des Eschbachs in die Wupper.2, 4 Nach der Teilzerstörung von 1648 und dem Verfall im 19. Jahrhundert baute ein Verein die Ruine ab 1890 wieder auf. Eigentümer sind die Städte Solingen, Remscheid und Wuppertal, betrieben wird das Schloss vom Schlossbauverein.4, 20, 21 Nach einer mehrjährigen Sanierung wurde es im September 2025 wiedereröffnet. Im Mittelpunkt des neu gestalteten Museums steht wieder das Mittelalter.6, 21

Geschichte

Entstehung: Burg Neuenberge

Ihren bisherigen Sitz gaben die Grafen von Berg an die Zisterzienser in Altenberg ab und bauten an der Wupper einen neuen Stammsitz. Daher stammt der Name Neuenberge, lateinisch novus mons.3, 4, 20

Bauherr war ein Graf Adolf von Berg, den die Quellen als Adolf I., II. oder III. zählen. Die Zeitleiste des Museums nennt den Bau "ab 1130", KuLaDig das Jahr 1133. Nach dem Residenzen-Handbuch der Göttinger Akademie begann der Bau um 1118, erstmals urkundlich erwähnt ist die Burg 1133.2, 3, 4

Hofburg der Grafen von Berg

1218 starb ein späterer Graf Adolf von Berg auf dem Kreuzzug in Ägypten, sein Bruder Engelbert, Erzbischof von Köln, übernahm die Grafschaft. Unter ihm wurde die Burg zu einer repräsentativen Hofburg erweitert. Nach der Zeitleiste des Museums entstanden ein Palas mit Rittersaal, Kemenate und Burgkapelle sowie doppelte Mauern, Türme und Tore.4 Den Palas beschreibt das Residenzen-Handbuch als Bau der Romanik bzw. Frühgotik von etwa 45 mal 12 Metern.3

1225 wurde Engelbert bei einem Überfall ermordet. Nach der Schlacht von Worringen 1288 nahm Graf Adolf V. von Berg den unterlegenen Kölner Erzbischof Siegfried von Westerburg auf Burg Neuenberge gefangen. Kurz darauf gründete er Düsseldorf.4 Im 14. Jahrhundert diente die Burg nach dem Residenzen-Handbuch als wichtigstes Archiv für die Urkunden der Grafschaft Berg. 1348 fiel die Grafschaft an das Haus Jülich.3, 4

Vom Stammsitz zum Festschloss

1380 wurden die Grafen von Jülich-Berg zu Herzögen erhoben, Residenzstadt wurde Düsseldorf. Der letzte Landesherr, der auf der Burg wohnte, starb nach der Zeitleiste des Museums 1408. Ab 1485 baute man die Anlage zu einem Ort höfischer Feste aus, so wurde aus der Burg ein Schloss.4 Das Residenzen-Handbuch schreibt den spätgotischen Umbau Herzog Wilhelm IV. zu. Dabei wurde der Palas mit Türmen, Erkern und einem Aufbau aus Fachwerk versehen.3

1496 verlobte man hier die fünf Jahre alte Maria von Jülich-Berg mit dem sechsjährigen Johann von Kleve-Mark. Aus der Verbindung gingen 1521 die Vereinigten Herzogtümer hervor. 1539 erhielt die Herzogin-Mutter Maria das Schloss als Witwensitz.4 Danach ist kein Aufenthalt eines Herzogs mehr belegt.3

Zerstörung und Verfall

Im Dreißigjährigen Krieg lagerten unter anderem schwedische und hessische Truppen im Schloss, 1641 fiel es an kaiserliche Truppen. Bei deren Abzug 1648 wurden nach der Zeitleiste des Museums Mauern, Toranlagen und der Bergfried zerstört.4 Das Residenzen-Handbuch nennt Oberst Heinrich von Plettenberg als Verantwortlichen und spricht von einem Teil des Bergfrieds. Nach KuLaDig blieb nur der Palas bewohnbar.2, 3

Danach hatte Schloss Burg nur noch Aufgaben in der Verwaltung, bis 1807 saßen hier Rentmeister und Richter des Amtes Bornefeld.3, 4 1815 wurde es Eigentum des preußischen Staates und diente nun als Deckenfabrik, Rossmühle und Schule. 1849 ließ der Staat das Dachwerk abbrechen, das Material kam beim Bau des Landgerichts in Elberfeld zum Einsatz. Danach wurde die Anlage als Steinbruch genutzt und verfiel.3, 4

Wiederaufbau ab 1890

1887 wurde der "Verein zur Erhaltung der Schlossruine zu Burg an der Wupper" gegründet, der spätere Schlossbauverein.4, 5 Nach dem Residenzen-Handbuch hatte 1886 der Fabrikant Julius Schumacher begonnen, den Wiederaufbau zu betreiben.3 Ab 1890 entstand die Anlage in mehreren Bauabschnitten neu. Das Geld kam vor allem aus Spenden und Lotterien, im ganzen Bergischen Land sammelten Vereine mit Konzerten und Basaren.4

Architekt G. A. Fischer leitete den Bau und orientierte sich an überlieferten Darstellungen der Burg. Nach KuLaDig entstanden 1891 bis 1894 der Palas mit seinen Fachwerkaufbauten, 1892 der Kapellenbau und 1895 das Wehrhaus auf der Schildmauer.2 1894, mit dem fertigen Palas, wurde das Bergische Museum gegründet.4, 6

1902 stürzte der Bergfried ein, kurz bevor er fertig war. Fischer wurde entlassen, die Denkmalbehörde schaltete sich ein, Wilhelm Blaue übernahm und vollendete den Turm bis 1904.2, 3, 4 Ab 1911 entstand der Batterieturm, ab 1912 wurde das Johannitertor wiedererrichtet.2 Den Abschluss des Wiederaufbaus datiert die Seite des Vereins auf 1914, die Zeitleiste des Museums nennt 1919 ("im Wesentlichen abgeschlossen").4, 5

Nach einem Magazin der Stadt Solingen geht die Anlage größtenteils auf Pläne von Baumeistern des 19. Jahrhunderts zurück. Diese strebten demnach "einer romantischen Vorstellung des Mittelalters" nach.20

Brand von 1920 und Nachkriegszeit

Am 26. November 1920 geriet der Dachstuhl in Brand. Das Museum ging fast vollständig verloren, nach dem Residenzen-Handbuch auch weite Teile des Schlosses. Danach erhielt der Kölner Dombaumeister Arntz den Auftrag.3, 4 Bis 1923 waren die Brandschäden beseitigt, nach KuLaDig wurden Torbau, Kapellenflügel und Palas wiederhergestellt.2, 4

In der Nachkriegszeit kamen bis zu 160.000 Besucher im Jahr.4 Seit 1952 fährt eine Seilbahn aus dem Ortsteil Unterburg im Tal hinauf nach Oberburg.10, 18

Sanierung 2014 bis 2025

Nach Angaben von Betreiber und Stadt begann 2014 eine umfassende Sanierung.4, 20 Der Betreiber nennt ein Finanzierungsvolumen von rund 53 Millionen Euro, Presseberichte von 2025 nennen 54,65 Millionen Euro. Das Geld kam von EU, Bund und Land sowie von den drei Städten.7, 21, 22

Saniert wurden unter anderem 2018 Bergfried und Grabentorgebäude und von 2021 bis 2025 das Hauptgebäude. Dazu kamen Fassaden, eine neue Heizzentrale und eine neue Dauerausstellung.7 Dank eines Aufzugs ist das Schloss nach Presseberichten nun größtenteils barrierefrei, nicht aber Bergfried und Wehrgänge.21

Am 6. September 2025 wurde das Schloss mit einem Festakt wiedereröffnet. Nach Presseberichten gilt es seit 2013 als Denkmal von nationaler Bedeutung.21, 23

Chronik

12. Jh. - 2025
  1. 1. Hälfte 12. JahrhundertGründungBau der Burg Neuenberge als neuer Stammsitz durch einen Grafen Adolf von Berg; die Quellen nennen um 1118, ab 1130 und 11332, 3, 4
  2. 1133ErsterwähnungErste urkundliche Erwähnung (Residenzen-Handbuch)3
  3. 1218-1225UmbauAusbau zur Hofburg unter Erzbischof Engelbert von Köln: Palas mit Rittersaal, Kemenate und Burgkapelle, doppelte Mauern, Türme und Tore3, 4, 20
  4. 1348BesitzwechselDie Grafschaft Berg fällt an das Haus Jülich4
  5. 1380NutzungsänderungErhebung der Grafen von Jülich-Berg zu Herzögen, Düsseldorf wird Residenzstadt4, 20
  6. 1408NutzungsänderungTod des letzten Landesherrn, der auf der Burg wohnte4
  7. ab 1485UmbauUmbau und Erweiterung zum höfischen Festort, spätgotischer Umbau des Palas mit Fachwerkaufbau, Türmen und Erkern2, 3, 4
  8. 1539NutzungsänderungWitwensitz der Herzogin-Mutter Maria4
  9. 1648ZerstörungTeilzerstörung beim Abzug der kaiserlichen Truppen: Mauern, Tore und Türme sowie der Bergfried (nach dem Residenzen-Handbuch ein Teil davon); bewohnbar bleibt nur der Palas2, 3, 4
  10. 1807NutzungsänderungAbzug der letzten Verwaltungsbeamten; bis dahin Sitz von Rentmeister und Richter des Amtes Bornefeld3, 4
  11. 1815BesitzwechselÜbergang in preußischen Staatsbesitz, danach gewerbliche Nutzung als Deckenfabrik, Rossmühle und Schule4
  12. 1849ZerstörungDer preußische Staat lässt das Dachwerk abtragen (Baumaterial für das Landgericht Elberfeld), danach Verfall3, 4
  13. 1887NutzungsänderungGründung des Vereins zur Erhaltung der Schlossruine zu Burg an der Wupper, des späteren Schlossbauvereins2, 4, 5
  14. ab 1890WiederaufbauBeginn des Wiederaufbaus in Bauabschnitten unter Architekt G. A. Fischer2, 3, 4
  15. 1894FertigstellungPalas fertiggestellt (Bau ab 1891), Gründung des Bergischen Museums2, 4, 6
  16. 1898-1907WiederaufbauAusmalung von Kapelle und Repräsentationsräumen durch Maler der Düsseldorfer Akademie2
  17. 1902ZerstörungEinsturz des Bergfrieds kurz vor der Fertigstellung, Architekt Fischer entlassen2, 3, 4
  18. 1904FertigstellungBergfried unter Wilhelm Blaue vollendet2
  19. ab 1911WiederaufbauBau des Batterieturms2
  20. ab 1912WiederaufbauWiedererrichtung des Johannitertors im Nordwesten2
  21. 26. November 1920ZerstörungDachstuhlbrand: Das Bergische Museum wird nahezu vollständig vernichtet, nach dem Residenzen-Handbuch auch weite Teile des Schlosses3, 4
  22. bis 1923WiederaufbauBrandschäden beseitigt, Torbau, Kapellenflügel und Palas wiederhergestellt2, 4
  23. ab 2014RestaurierungBeginn der umfassenden Sanierung (nach Betreiber und Stadt Solingen; ein Pressebericht nennt 2013)4, 20
  24. 2018RestaurierungSanierung von Bergfried und Grabentorgebäude7
  25. 2021-2025RestaurierungSanierung des Hauptgebäudes (Palas)7
  26. 6. September 2025RestaurierungWiedereröffnung nach der Sanierung mit Festakt, regulärer Betrieb ab 10.09.202521, 22, 23

Besitz und Herrschaft

  • um 1130-1348Grafen von Berg2, 3, 4Bauherren und Landesherren, Stammsitz; Baubeginn je nach Quelle um 1118, ab 1130 oder 1133
  • 1348-1806Landesherren des Herzogtums Berg (ab 1348 Haus Jülich, ab 1380 Herzöge, ab 1521 Vereinigte Herzogtümer)4Landesherren
  • 1806-1815Herzogtum Berg unter Napoleon4französische Verwaltung, Versteigerung 1811 ohne Käufer
  • ab 1815Preußischer Staat4, 20, 21Staatseigentum ab 1815; heute gehört das Schloss den Städten Solingen, Remscheid und Wuppertal, wann es an sie überging, ist nicht belegt

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Die Bauten bestehen aus unverputztem Bruchstein, die Dachzone trägt Fachwerkschmuck, gedeckt ist mit Schiefer. Hauptgebäude ist der Palas mit Rittersaal und Kemenate, dazu kommt der Kapellenflügel.2, 9, 15 Der Bergfried ist nach Angaben der Stadt über 30 Meter hoch und hat sechs Etagen.20

Zur Anlage gehören außerdem die Schildmauer mit Wehrgang, Batterieturm und Glockenturm sowie Grabentorgebäude, Mitteltor und Johannitertor.2, 7, 8 Seit dem 2. Oktober 1984 steht Schloss Burg als Baudenkmal in der Denkmalliste der Stadt Solingen.1

Besonderheiten

  • Wandmalereien: Kapelle und Repräsentationsräume malten 1898 bis 1907 Künstler der Düsseldorfer Akademie aus. Bei der Sanierung wurden nach Presseberichten in Kapelle und Rittersaal Malereien neu freigelegt.2, 21
  • Bergfried: Der Turm stürzte 1902 kurz vor der Fertigstellung ein und wurde bis 1904 vollendet. Heute zeigt er eine völlig neue Ausstellung.2, 8
  • Kapelle: Die Kapelle ist evangelisch geweiht und wird für Trauungen vermietet.15
  • Seilbahn: Nach Angaben ihres Betreibers war die 1952 eröffnete Bahn die erste Personenseilbahn in Nordrhein-Westfalen. Ihre Bergstation liegt unterirdisch.18

Heutiger Zustand

Was heute steht, ist überwiegend der Wiederaufbau ab 1890, nach 1920 wiederhergestellt und bis 2025 saniert. Nach Angaben des Betreibers ist die Sanierung abgeschlossen.2, 7, 8 Die Stadt Solingen bezeichnete die Anlage 2018 in ihrem Magazin als größte rekonstruierte Burganlage Nordrhein-Westfalens.20

Der Schlossbauverein erwirtschaftet nach eigenen Angaben 80 Prozent der Mittel selbst, 20 Prozent sind Zuschüsse der drei Städte.5 Das neue Museum behandelt die Burg als Ritterburg und Adelsschloss. Gezeigt werden unter anderem ein Münzschatz, ein Turnierhelm und ein Modell der ersten Burg Berge.6

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich9, 13
Öffnungszeiten
Sommer (bis Ende Oktober): Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So und Feiertag (auch montags) 11-18 Uhr, Montag geschlossen
Je 4 Wochen vor und 2 Wochen nach den NRW-Sommerferien Di-Fr bis 17 Uhr, in den NRW-Sommerferien Di-Fr 10-18 Uhr
Winter (November bis März): Di-Fr 10-16 Uhr, Sa, So und Feiertag 11-17 Uhr, Montag geschlossen
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie in der Karnevalswoche von Rosenmontag bis einschließlich Donnerstag
29. Oktober 2026 geschlossen (Aufbau Basar der Kunsthandwerker)
30. Oktober-8. November 2026 Basar der Kunsthandwerker täglich 11-18 Uhr (auch Montag, 2. November); der Basar-Eintritt gilt auch für das Museum
1. November 2026 (Allerheiligen): Basar und Museum nur 18-22 Uhr, vorher geschlossen
Letzter Einlass 45 Minuten vor Schließung; bei Veranstaltungen gelten ggf. andere Zeiten. Stand Oktober 20268, 9, 25
Eintritt
Erwachsene 10 €
Schüler ab 16 Jahren, Studenten und Schwerbehinderte 7,50 €
Kinder 3-15 Jahre 5 €
Kleingruppe (2 Erwachsene und 3 Kinder) 26 €
Gruppen ab 15 Personen 9 € pro Person, Schulklassen 3,50 € pro Person
Basar der Kunsthandwerker (30. Oktober-8. November 2026): Basar-Eintritt 7,50 €, 5,50 € bzw. 3,50 € (Kategorien beim Betreiber nicht angegeben, zuzüglich etwaiger Vorverkaufsentgelte), berechtigt auch zur Besichtigung des Museums
Bei Veranstaltungen ggf. andere Preise. Stand Oktober 20268, 9, 25
Führungen
Besichtigung ohne Führung möglich, Dauer etwa 90 Minuten. Tickets auch vorab online.
Öffentliche Führungen und Familienführungen am Wochenende und in den Ferien, Termine und Buchung im Terminkalender. Familienführung etwa 1 Stunde, 4 € pro Person zuzüglich Eintritt, Kinder unter 3 Jahren frei.
Gruppenführungen (etwa 45 Minuten) auf Deutsch, Englisch oder Französisch: Schulklassen und Kindergartengruppen 45 €, Gruppen Erwachsene/Studenten 50 €, an Wochenenden und Feiertagen 60 €, jeweils zuzüglich Eintritt. Stand Oktober 2026.8, 13, 16
Parken
Oberburg: Parkplatz Schloss Burg (gebührenpflichtig, Navigationsadresse Wermelskirchener Str. 2, 42659 Solingen); kostenfrei Parkplatz hinter der Feuerwehr (In der Planke 3, etwa 5 Minuten zu Fuß), Wanderparkplatz Oberburg (Talsperrenstraße, etwa 10 Minuten) und Parkplatz Sportplatz (Talsperrenstraße, etwa 15-20 Minuten).
Unterburg (Seilbahn): kostenfrei Parkplatz Burg Brücke (Schlossbergstraße 4), Parkplatz Hasencleverstraße (Hasencleverstraße 30) und Parkplatz Seilbahn Burg (Hasencleverstraße 2).10
Bus und Bahn
Bus 683 bis Burg Seilbahn oder Burg Brücke (Unterburg), weiter mit der Seilbahn oder zu Fuß. Freizeitlinie 687 am Wochenende 12-19 Uhr stündlich vom Müngstener Brückenpark bis Burg Schloss. Werktags weitere Linien bis Burg Schloss, Fahrplanauskunft beim VRR.
Seilbahn Unterburg-Oberburg (Talstation Hasencleverstraße 2), Fahrzeit etwa 5 Minuten. Sommerfahrplan bis 8. November 2026: Di-Fr 10-16.40 Uhr, Sa, So und Feiertag 10-17.40 Uhr, Montag Ruhetag. Winterfahrplan ab 9. November 2026: nur Sa und So 11-16.40 Uhr.
Seilbahn: Einzelfahrt 5 €, Kinder (1-13 Jahre) 3 €, Hin- und Rückfahrt 8 €, Kinder 5 €; nur Barzahlung, Kinderwagen und Buggys werden nicht befördert. Stand Oktober 2026.10, 11, 18, 19, 24
Fußweg
Von Unterburg über Waldpfade den Schlossberg hinauf etwa 20 Minuten. Vom Parkplatz Burg Brücke etwa 20, vom Parkplatz Seilbahn Burg etwa 25 und vom Parkplatz Hasencleverstraße etwa 30 Minuten zum Schloss.10, 24
Gastronomie
Gastronomie und Händler rund um das Schloss sind unabhängig von Schloss Burg geöffnet. Der Betreiber nennt in Oberburg u. a. Restaurant-Café Zum Burgnarr und Restaurant Zur schönen Aussicht (Schlossplatz), Café Kalkum und Café Rittersturz. Speisen und Getränke in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt.9, 12
Familien
Kinder 3-15 Jahre 5 €, Kleingruppe (2 Erwachsene und 3 Kinder) 26 €. Familienführungen, Kindergeburtstage, Burgrallyes zum Ausdrucken (Felix-Burgrallye ab 4-5 Jahren, klassische Burgrallye ab Grundschulalter, je etwa 30-40 Minuten) und Quiz "Kinderspur" (Flyer kostenlos im Besucherzentrum). Spielplatz "Schloss Kletterburg" im Hofgarten gegenüber dem Schloss. Kinderwagen nicht auf dem Rundgang, Abstellmöglichkeit und Schließfächer im Besucherzentrum. Stand Oktober 2026.9, 13, 14
Barrierefreiheit
teilweise: Ausstellung im Hauptgebäude (Palas) per Aufzug erreichbar. Wehrgänge und Bergfried nicht barrierefrei, Treppen schmal und teilweise uneben. Ermäßigter Eintritt für Schwerbehinderte.9, 21
Hunde
nein: Hunde (ausgenommen Assistenzhunde) weder im Innenhof noch in den Museumsräumen.9

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Museum ist ohne Führung zugänglich, die Besichtigung dauert nach Angaben des Betreibers etwa 90 Minuten. Eintrittskarten lassen sich vorab online buchen.9, 13, 16 Öffentliche Führungen und Familienführungen gibt es am Wochenende und in den Ferien, Gruppenführungen auf Deutsch, Englisch oder Französisch.13

Ein Aufzug erschließt die Ausstellung im Palas, für Wehrgänge und Bergfried gibt es keinen barrierefreien Zugang. Hunde sind außer Assistenzhunden weder im Innenhof noch in den Museumsräumen erlaubt.9

Anreise

Die A1 ist über die Ausfahrt Wermelskirchen nach Angaben des Betreibers direkt angebunden. Am Schloss liegt ein gebührenpflichtiger Parkplatz, kostenfreie Plätze gibt es in Oberburg und im Tal in Unterburg.10

Von Unterburg fährt die Seilbahn in etwa fünf Minuten 91 Höhenmeter hinauf, zu Fuß sind es rund 20 Minuten.10, 11 Im Tal hält die Buslinie 683. Am Wochenende pendelt die Freizeitlinie 687 stündlich vom Müngstener Brückenpark zum Schloss.10

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 20 Kilometer Luftlinie westlich liegt Schloss Benrath in Düsseldorf, der späteren Residenzstadt der Herzöge von Berg.4 Etwa 41 Kilometer Luftlinie nordöstlich steht die Burg Altena.

Weitere Anlagen der Stadt zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Solingen, das ganze Land die Seite Nordrhein-Westfalen.

Lage und Karte

51.1376° N · 7.1528° E

Beim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.

Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Denkmalliste der Stadt Solingen (Stand 01.07.2022), lfd. Nr. 780Stadt Solingen, Untere Denkmalbehörde, abgerufen am 09.10.2026
  2. Denkmalbereich "Solingen - Burg" (Helmut Fenner, Elke Janßen-Schnabel, 1996)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
  3. Anja Kircher-Kannemann: Burg a. d. Wupper, in: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich, Residenzenforschung 15.I (2003)Residenzen-Kommission, Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, abgerufen am 09.10.2026
  4. HistorieSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  5. SchlossbauvereinSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  6. Das Bergische MuseumSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  7. SanierungSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  8. Schloss Burg (Startseite)Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  9. Preise & InfosSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  10. AnfahrtSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  11. SeilbahnSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  12. Essen & SchlafenSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  13. FührungenSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  14. Kinder & FamilieSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  15. Feiern & TagenSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  16. TicketsSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  17. ImpressumSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  18. Seilbahn BurgSeilbahn Burg, abgerufen am 09.10.2026
  19. Fahrplan und Preise (Sommerfahrplan bis 08.11.2026)Seilbahn Burg, abgerufen am 09.10.2026
  20. Mensch, entdecke Solingen! Das Magazin 02/2018 (Stand 08/2018)Klingenstadt Solingen, Der Oberbürgermeister, abgerufen am 09.10.2026
  21. Nach fast 15 Jahren: Schloss Burg feierlich wieder eröffnet (06.09.2025)Solinger Tageblatt, abgerufen am 09.10.2026
  22. Sanierung von Schloss Burg fast abgeschlossen (10.07.2025)SolingenMagazin, abgerufen am 09.10.2026
  23. Die Sanierung von Schloss Burg ist (fast) abgeschlossen (24.07.2025)Ronsdorfer Wochenschau, abgerufen am 09.10.2026
  24. How to find usSchlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  25. Terminkalender (Basar der Kunsthandwerker 30.10.-08.11.2026)Schlossbauverein Burg a/d Wupper e.V., abgerufen am 09.10.2026
  26. Schloss Burg an der Wupper (Mensch Solingen Magazin, online, © 2021)Stadt Solingen, abgerufen am 09.10.2026
  27. Schloss Burg (Kartenobjekt relation/10223099)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: © Sir Gawain / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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