Burgenführer
Schloss · Wolfenbüttel · Niedersachsen

Schloss Wolfenbüttel

Residenzschloss der welfischen Herzöge in Wolfenbüttel von 1432 bis Mitte des 18. Jahrhunderts, mit Fachwerkfassade ab 1714 und barocken Staatsgemächern.

52.1627° N · 10.5299° E
Schloss Wolfenbüttel
Schloss WolfenbüttelFoto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Schloss Museum: Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr, montags geschlossenGeschlossen an Karfreitag, 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. JanuarAußenansicht des Schlosses jederzeit (Innenhof ist Schulhof des Gymnasiums)Eintritt: Erwachsene 5 €, ermäßigt 2,50 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss2, 4, 6vollständig erhalten
Gründung
12. Jahrhundert4, 5
Baustil
Renaissance, Barock4, 5
Ort
Wolfenbüttel11
Bundesland
Niedersachsen
Betreiber
Stadt Wolfenbüttel (Schloss Museum)3, 18
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich11, 17
Öffnungszeiten
Schloss Museum: Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr, montags geschlossen11, 17Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 5 €, ermäßigt 2,50 €11Alle Angaben
Koordinaten
52.1627, 10.5299
Inhalt 15 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Die Burg der Herren von Wolfenbüttel
  3. Residenz der Welfen
  4. Die Fachwerkfassade von Hermann Korb
  5. Nach dem Auszug des Hofes
  6. Chronik
  7. Architektur und Aufbau
  8. Besonderheiten
  9. Heutiger Zustand
  10. Auf einen Blick
  11. Besichtigung
  12. Anreise
  13. Umgebung und weitere Ziele
  14. Lage und Karte
  15. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202620 Quellen

Schloss Wolfenbüttel war von 1432 bis zum Umzug des Hofes nach Braunschweig Mitte des 18. Jahrhunderts Residenz der welfischen Herzöge im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel. Hervorgegangen ist es aus einer Wasserburg der Herren von Wolfenbüttel. Seit 1714 umhüllt eine einheitliche Fachwerkfassade große Teile des Steinbaus und lässt die Anlage wie ein Barockschloss wirken.2, 4, 5

Heute teilen sich das Gymnasium im Schloss, die Bundesakademie für kulturelle Bildung und das Schloss Museum der Stadt Wolfenbüttel das Gebäude. Das Museum zeigt barocke Staats- und Privatgemächer, die nach seinen Angaben im Original erhalten sind.1, 2, 4 Die Stadt nennt das Schloss ihr Wahrzeichen und "zweitgrößtes seiner Art in Niedersachsen".6

Geschichte

Die Burg der Herren von Wolfenbüttel

Nach der Burgendatenbank EBIDAT reicht die Kernburg ins 12. Jahrhundert zurück. Ein Graben umgab sie, im Nordwesten stand der Bergfried, im Süden der Palas. Dessen Grundmauern stammen vermutlich aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Östlich lag eine Vorburg.4 Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennt Widekind von Wolfenbüttel als den Mann, der den Ort im 12. Jahrhundert mit einer Wasserburg befestigte. Das heutige Schloss folgt nach ihren Angaben den Grundrissen dieser Burg.5

Ein seit 1118 bekanntes Ministerialengeschlecht trug den Namen der Burg. Die Burg selbst war Lehen, zuerst der Brunonen, danach der Welfen. 1192 stellte sich Gunzelin von Wolfenbüttel gegen Heinrich den Löwen. Der Herzogssohn Heinrich belagerte die Burg daraufhin und zerstörte sie, nach EBIDAT wohl nicht vollständig. Beim Wiederaufbau wurde die Vorburg zur Hauptburg.4

Unter König Otto IV. wurde Gunzelin Reichsministeriale. 1253 verweigerte er dem neu gewählten König Wilhelm von Holland den Treueeid. Wilhelm gab daraufhin Herzog Albrecht I. von Braunschweig die Anwartschaft auf die Lehen der Wolfenbütteler. 1255 zog Albrecht gegen die Burg und ließ sie nach drei Tagen Belagerung zerstören, nach EBIDAT auch diesmal nicht vollständig.4

1283 ließ Herzog Heinrich anstelle der zerstörten Anlage eine neue Burg bauen. Für einige Jahre, von 1370 bis 1374/75, hielt die Stadt Braunschweig die Burg als Pfand.4

Residenz der Welfen

Seit 1432 residierten die Herzöge in Wolfenbüttel, die Stadt setzt den Beginn der ständigen Residenz um 1430 an.4, 5, 6 Nach der Schulgeschichte des Gymnasiums machten die Herzöge ab 1432 aus Burg und zugehöriger Siedlung eine Residenz- und Festungsstadt.7 Zwischen 1515 und 1542 erhielten Burg, Vorwerk Damm und Mariensiedlung nach EBIDAT Erdwall, Gräben und Tore, dazu Steinmauern, Rondelle und Rundtürme.4

1542 zerstörten Truppen des Schmalkaldischen Bundes die Residenz, EBIDAT spricht von einer Zerstörung 1542/47.4, 6 Danach wuchs auf dem Platz der Vorburg ein Renaissanceschloss, den Bergfried trug man ab.4 Für die Bogengänge im Innenhof, angelegt nach italienischem Vorbild, nennt die Stiftung Denkmalschutz das Jahr 1575. Der Hausmannsturm stammt von 1613.5

1626 besetzten Truppen des dänischen Königs Christian IV. Wolfenbüttel. Für die Stadt endete der Dreißigjährige Krieg 1643, im selben Jahr zog Herzog August der Jüngere in die Residenz ein.6

Die Fachwerkfassade von Hermann Korb

Ihr heutiges Gesicht erhielt die Anlage ab 1714. Im Nordwesten, Norden und Osten legte man eine einheitliche Fachwerkfassade um den Steinbau. Seitdem wirkt die Anlage wie ein Barockschloss.4 Die Stiftung Denkmalschutz verweist auf das Vorbild Ludwigs XIV. in Frankreich.5

Den Entwurf schreibt der Museumsführer der Stadt dem Baumeister Hermann Korb zu. Die Neue Deutsche Biographie datiert Korbs Wolfenbütteler Schlossfassaden "seit 1714". Die ältere Allgemeine Deutsche Biographie nennt für den Umbau unter seiner Leitung die Jahre 1715 bis 1717.8, 9 Das Ende der Arbeiten setzt die Stiftung Denkmalschutz auf 1716, EBIDAT auf 1717.4, 5

Nach dem Auszug des Hofes

Den Umzug des Hofes nach Braunschweig datiert die Stadt auf 1753 bis 1754, das Museum auf 1754.2, 6 EBIDAT nennt 1753/55 als Ende der Residenzzeit.4

Danach wurde das Schloss auf viele Arten genutzt. Das Museum nennt eine Buchhandlung, eine Unterkunft für Flüchtlinge der Französischen Revolution, ein Theater, ein Kreisgericht und eine Schule. Auch Gotthold Ephraim Lessing wohnte im Schloss.2 Er war von 1770 bis 1781 Bibliothekar in Wolfenbüttel.6 Teile der Anlage wurden nach EBIDAT verkauft und abgebrochen, darunter die Schlosskapelle.4

1866 betrieb Anna Vorwerk in einigen Räumen einen Kindergarten. Daraus wuchsen eine Mädchenschule und ein Lehrerinnenseminar, später zusammen als Schlossanstalten bezeichnet. 1902 wurden sie in eine Stiftung umgewandelt. Später wurden die Schlossanstalten unter dem Namen Anna-Vorwerk-Oberschule zur staatlichen Oberschule für Mädchen. Seit 1969/70 heißt die Schule Gymnasium im Schloss, Jungen und Mädchen lernen seitdem gemeinsam.7

1894 hatte der Wolfenbütteler Gewerbeverein im Lessinghaus eine Sammlung städtischer Altertümer eröffnet. 1904 zog sie ins Schloss und wurde zum kommunalen Museum, dem heutigen Schloss Museum.3

1918 ging das Schloss in den Besitz des Freistaats Braunschweig über. Für 99 Jahre überließ der Freistaat es 1919 der Stadt Wolfenbüttel. Seit 1991 ist die Bundesakademie für kulturelle Bildung im Schloss untergebracht.4 Bei der Sanierung der Fassade half die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, ihre Förderung ist für 1992/93 verzeichnet.5

Chronik

12. Jh. - 2000
  1. 12. JahrhundertGründungKernburg mit Graben; nach der Stiftung Denkmalschutz Wasserburg unter Widekind von Wolfenbüttel4, 5
  2. 1192ZerstörungBelagerung und Zerstörung durch den Herzogssohn Heinrich nach dem Bruch Gunzelins mit Heinrich dem Löwen, wohl nicht vollständig4
  3. 1255ZerstörungHerzog Albrecht I. von Braunschweig lässt die Burg nach dreitägiger Belagerung zerstören, nach EBIDAT nicht vollständig4
  4. 1283WiederaufbauHerzog Heinrich lässt anstelle der zerstörten Anlage eine neue Burg bauen4
  5. 1370BesitzwechselVerpfändung an die Stadt Braunschweig bis 1374/754
  6. 1432NutzungsänderungHerzogliche Residenz im Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel4, 5, 7
  7. 1515-1542UmbauBefestigung von Burg, Vorwerk Damm und Mariensiedlung mit Erdwall, Gräben, Toren, Steinmauern, Rondellen und Rundtürmen4
  8. 1542ZerstörungZerstörung der Residenz durch Truppen des Schmalkaldischen Bundes4, 6
  9. nach 1542UmbauRenaissanceschloss auf dem Platz der Vorburg, Abbruch des Bergfrieds4
  10. 1575FertigstellungArkaden im Innenhof nach italienischem Vorbild5
  11. 1613FertigstellungHausmannsturm auf Grundmauern des 13. Jahrhunderts5
  12. 1643NutzungsänderungHerzog August der Jüngere zieht in die Residenz ein6
  13. ab 1714UmbauEinheitliche Fachwerkfassade um den Steinbau im Nordwesten, Norden und Osten, Entwurf Hermann Korb4, 5, 8, 9
  14. 1747NutzungsänderungGründung der Porzellanmanufaktur Fürstenberg im Schloss (Angabe des Museums)10
  15. 1753-1754NutzungsänderungVerlegung der Residenz nach Braunschweig5, 6, 7
  16. 1866NutzungsänderungAnna Vorwerk betreibt in einigen Räumen einen Kindergarten, Beginn der Schule im Schloss4, 7
  17. 1904NutzungsänderungDie städtische Altertümersammlung zieht ins Schloss, Beginn des Schloss Museums3
  18. 1918BesitzwechselDas Schloss kommt an den Freistaat Braunschweig4
  19. 1919NutzungsänderungDer Freistaat überlässt das Schloss der Stadt Wolfenbüttel für 99 Jahre4
  20. 1969-1970NutzungsänderungDie Schule heißt Gymnasium im Schloss, Einführung der Koedukation7
  21. 1991NutzungsänderungDie Bundesakademie für kulturelle Bildung zieht ins Schloss4
  22. 1992-1993RestaurierungFörderung durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die bei der Sanierung der Fassade half5
  23. 2000NutzungsänderungDauerausstellung in den restaurierten Staatsgemächern2

Besitz und Herrschaft

  • bis 1255Herren von Wolfenbüttel2, 4Ministerialen und Lehensträger (Lehen zuerst der Brunonen, dann der Welfen); 1253 Anwartschaft auf ihre Lehen an Herzog Albrecht I., 1255 Zerstörung der Burg
  • ab 1283Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg (Welfen)4, 5, 6Bauherren der neuen Burg von 1283, Residenz ab 1432
  • 1370-1374Stadt Braunschweig4Pfand, 1370 bis 1374/75
  • 1918Freistaat Braunschweig4Eigentümer ab 1918, überließ das Schloss 1919 der Stadt Wolfenbüttel für 99 Jahre

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Nach EBIDAT umschließen fünf Flügel einen unregelmäßig geformten Innenhof, die Stiftung Denkmalschutz spricht von einer unregelmäßigen Vierflügelanlage. Den Kern datiert die Stiftung ans Ende des 13. Jahrhunderts.4, 5 Nach ihren Angaben hat die Fassade 477 symmetrisch angeordnete Fenster. Einige davon sind nur aufgemalt, weil tragende Wände dahinter keine Öffnung zuließen. Die steinern wirkende Front ist dem Bau nur vorgeblendet.5

Von einst mehreren Türmen ist nur der Hausmannsturm geblieben. Er ist 48 Meter hoch. Die Grundmauern, sieben mal sieben Meter im Geviert, reichen nach der Stiftung ins 13. Jahrhundert zurück. Von oben konnte ein Wächter Feinde und Brände früh erkennen.5

Die Stiftung Denkmalschutz hebt einen Saal der Renaissance mit zwei Schiffen im Erdgeschoss hervor, außerdem den Audienzsaal der Herzöge. Seine Deckenbilder feiern das Welfenhaus.5 Einen Renaissancesaal im Schloss bietet die Stadt heute für Hochzeiten und Feiern mit bis zu 199 Gästen an.19

Besonderheiten

  • Porzellan aus Fürstenberg: Nach Angaben des Museums wurde die Porzellanmanufaktur Fürstenberg 1747 im Wolfenbütteler Schloss gegründet. Seit Herbst 2024 gehört das Holländische Service zur Sammlung, 185 Teile mit je eigenem Motiv holländischer Küstenlandschaften. An der Bemalung war der Landschaftsmaler Pascha Weitsch beteiligt.10
  • Bewohner: Als berühmte Bewohner des Schlosses nennt der Museumsführer der Stadt Michael Praetorius und Gotthold Ephraim Lessing.9
  • Schulhof: Der Innenhof ist zugleich Schulhof des Gymnasiums. Das Tourismusportal der Stadt bittet Besucher deshalb um Rücksicht.17
  • Archäologie: An der Anlage fand 1987 eine Ausgrabung statt, 1999 wurde bei Bauarbeiten ein Kloakenschacht beobachtet.4

Heutiger Zustand

Neben Gymnasium und Bundesakademie nutzt die Stadt mehrere Säle für kulturelle Veranstaltungen.4 Seit 2000 sind die restaurierten Staatsgemächer als Dauerausstellung des Schloss Museums zu sehen.2

Der Museumsführer der Stadt zählt 14 repräsentative Räume, die das frühe 18. Jahrhundert zeigen. Das Parkett ist im Original erhalten, die Seidentapeten wurden eigens in Frankreich nach Mustern jener Zeit gefertigt. Tafelgeschirr und Gläser kamen laut Museumsführer aus eigenen Manufakturen.9 Das Holländische Service soll nach Angaben des Museums ab Herbst 2026 vollständig in einem Raum der Dauerausstellung zu sehen sein.10

Der Schlossplatz wurde für 8,8 Millionen Euro umgestaltet und 2019 eingeweiht.6

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich11, 17
Öffnungszeiten
Schloss Museum: Dienstag-Sonntag 10-17 Uhr, montags geschlossen
Geschlossen an Karfreitag, 24., 25. und 31. Dezember sowie 1. Januar
Außenansicht des Schlosses jederzeit (Innenhof ist Schulhof des Gymnasiums)11, 17
Eintritt
Erwachsene 5 €, ermäßigt 2,50 €
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei
Familienkarte 7 € (zwei Erwachsene mit Kindern bis 18 Jahre)
Gruppen ab 10 Personen 2,50 € pro Person
Jahreskarte 30 €
Preise ohne Jahresangabe des Museums, abgerufen 09.10.202611
Führungen
Besichtigung ohne Führung möglich, kostenloser Audioguide für Erwachsene in mehreren Sprachen und für Kinder auf Deutsch. Öffentliche Führungen durch die herzoglichen Räume an vielen Sonntagen um 15 Uhr (45 Minuten, 7,50 € pro Person; Termine 2026 auf der Museumsseite). Gruppenführung durch die historischen Schlossräume 45 Minuten, 40 € zuzüglich 2,50 € Eintritt pro Person, höchstens 20 Personen, auf Anfrage auch Englisch und Französisch. Erlebnisführung mit dem Tanzmeister de la Marche 60 Minuten, 198 € pauschal, höchstens 25 Personen. Buchung unter Tel. 05331 9246-0 oder museum@wolfenbuettel.de.1, 11, 12, 13
Parken
Nahe gelegenes Parkhaus Schulwall (Tourismusportal der Stadt). Zwei gekennzeichnete Stellplätze für Menschen mit Behinderung (Prüfbericht "Reisen für Alle", gültig 09/2022-08/2025).16, 17
Familien
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre frei, Familienkarte 7 €. Kostenloser Kinderaudioguide und kostenloses Entdeckerheft. Kindergeburtstage im Schloss ab 5 Jahren (90-150 Minuten, 80-130 €), Familien- und Kinderführungen auf Anfrage.11, 14
Barrierefreiheit
teilweise: Zertifizierung "Reisen für Alle": teilweise barrierefrei für Menschen mit Gehbehinderung und mit Sehbehinderung. Barrierefreier Zugang nach telefonischer Anmeldung (05331 9246-0). Haupteingang mit Treppe, stufenloser Zugang über Aufzug am Nebeneingang (Klingel), Kabine 127 x 171 cm. Besucherbereiche stufenlos, zwischen Räumen teils Schwellen bis 10 cm. Öffentliches WC für Menschen mit Behinderung im Schlossinnenhof, Euro-Schlüssel an der Kasse. Angaben laut Prüfbericht gültig 09/2022-08/2025.1, 15, 16

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Schloss Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet, montags bleibt es geschlossen. Für Erwachsene und Kinder gibt es einen kostenlosen Audioguide, für junge Gäste außerdem ein Entdeckerheft.1, 11, 14 An vielen Sonntagen führt das Museum öffentlich durch die herzoglichen Räume. Gruppen buchen Führungen nach Anmeldung, auch als Erlebnisführung mit einem Tanzmeister.12, 13

Fotografieren ist im Museum nicht erlaubt, Taschen und Jacken werden am Eingang abgegeben.11 Von außen lässt sich das Schloss nach Angaben des Tourismusportals jederzeit kostenlos ansehen.17

Nach dem Prüfbericht "Reisen für Alle" (gültig 2022 bis 2025) hat der Haupteingang eine Treppe. Stufenlos geht es über einen Aufzug am Nebeneingang, dafür ist zu klingeln.16 Einen barrierefreien Zugang gibt es nach Angaben des Museums nach telefonischer Anmeldung.1

Anreise

Zum Parken nennt das Tourismusportal der Stadt das nahe gelegene Parkhaus Schulwall.17 Derselbe Prüfbericht verzeichnet zwei gekennzeichnete Stellplätze für Menschen mit Behinderung. Eine Haltestelle des Nahverkehrs liegt danach rund 75 Meter entfernt.16

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 11 Kilometer Luftlinie nördlich liegt in Braunschweig die Burg Dankwarderode. Knapp 30 Kilometer Luftlinie südsüdwestlich steht die Kaiserpfalz Goslar, etwa 41 Kilometer südsüdöstlich Schloss Wernigerode in Sachsen-Anhalt.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Wolfenbüttel, das ganze Land die Seite Niedersachsen.

Lage und Karte

52.1627° N · 10.5299° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Schloss MuseumMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  2. Dauerausstellung Schloss Museum WolfenbüttelMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  3. Museum WolfenbüttelMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  4. Wolfenbüttel (Schloss Wolfenbüttel), Texte G. PischkeEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
  5. Schloss WolfenbüttelDeutsche Stiftung Denkmalschutz, abgerufen am 09.10.2026
  6. Wolfenbütteler StadtgeschichteStadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  7. HistorischesGymnasium im Schloss Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  8. Korb, Hermann (Hans Reuther, NDB 12, 1980; Paul Zimmermann, ADB 16, 1882)Deutsche Biographie, Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, abgerufen am 09.10.2026
  9. Museumsführer Wolfenbüttel (Stand Mai 2023), S. 4-5Stadt Wolfenbüttel, Tourist-Info, abgerufen am 09.10.2026
  10. Holländisches ServiceMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  11. Öffnungszeiten und EintrittspreiseMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  12. Öffentliche FührungenMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  13. FührungsangeboteMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  14. Kinder im MuseumMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  15. Barrierefreiheit im Schloss MuseumMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  16. Reisen für Alle: Prüfbericht Schloss Museum Wolfenbüttel (Zertifikat PA-13123-2022, gültig 09/2022-08/2025)Museum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  17. Schloss WolfenbüttelLessingstadt Wolfenbüttel, Tourismusportal der Stadt, abgerufen am 09.10.2026
  18. ImpressumMuseum Wolfenbüttel, Stadt Wolfenbüttel, abgerufen am 09.10.2026
  19. Renaissancesaal im SchlossStadt Wolfenbüttel, Veranstaltungsstätten, abgerufen am 09.10.2026
  20. Schloss Wolfenbüttel (Kartenobjekt relation/331104)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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