Burgenführer
Schloss · Ludwigslust · Mecklenburg-Vorpommern

Schloss Ludwigslust

Spätbarockes Residenzschloss der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin, bis 1837 Hauptresidenz, seit 2026 in einem durchgehenden Rundgang zu besichtigen.

53.3250° N · 11.4883° E
Schloss Ludwigslust
Schloss LudwigslustFoto: Thomas Dahlstrøm Nielsen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Schlossmuseum Januar-März: Sa und So 11-16 UhrApril: Di-So 10-17 UhrMai und Juni: Di-So 10-18 UhrEintritt: Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 2, 7, 11vollständig erhalten
Baubeginn
17317
Baustil
Spätbarock11
Ort
Ludwigslust1, 11
Betreiber
Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern1
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1, 3
Öffnungszeiten
Schlossmuseum Januar-März: Sa und So 11-16 Uhr1Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €1, 5Alle Angaben
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Vom Jagdschloss Klenow zur Residenz
  3. Der Neubau unter Herzog Friedrich
  4. Residenz bis 1837
  5. Vom Wohnsitz zum Museum
  6. Restaurierung bis 2026
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Der Schlosspark
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202620 Quellen

Schloss Ludwigslust ist das ehemalige Residenzschloss der Herzöge von Mecklenburg-Schwerin in der gleichnamigen Stadt im Landkreis Ludwigslust-Parchim. Herzog Friedrich ließ den spätbarocken Bau unmittelbar hinter einem älteren Jagdschloss errichten, 1776 war er fertig. Bis 1837 war Ludwigslust die Hauptresidenz der Schweriner Herzöge.9, 11, 14

Schloss und Schlosspark betreuen heute die Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern.1 Nach jahrelanger Restaurierung ist das Schloss seit dem 30. Mai 2026 erstmals in einem durchgehenden Rundgang zu sehen. Gezeigt werden fürstliche Appartements, der Goldene Saal und eine Ausstellung zur höfischen Welt des 18. und 19. Jahrhunderts.2, 4, 16

Geschichte

Vom Jagdschloss Klenow zur Residenz

Am Anfang stand das Gut Klenow, das schon im 13. Jahrhundert bestand. 1616 kaufte es der Landesherr und machte es zur Domäne. Ab 1725 sollten mehrere Jagdschlösser entstehen, darunter eines in Klenow.7

Erst 1731 gingen die Arbeiten dort weiter. Gebaut wurde zunächst ein einfacher Fachwerkbau mit nur einem Geschoss, nach Angaben der Schlösserverwaltung 1735 vollendet. 1754 ließ Christian Ludwig II. den Ort in "Ludwigs-Lust" umbenennen. Der Historiker Dirk Schleinert hält das württembergische Ludwigsburg als Vorbild für möglich.2, 7

Zwischen 1756 und 1760 entstand ein Kanal, über den Wasser aus der Niederung der Lewitz in die Gärten floss. Nach Angaben von Landesbauverwaltung und Schlösserverwaltung ist der Kanal 28 Kilometer lang, er diente auch dem Transport von Baumaterial.2, 7, 13

Christian Ludwigs Sohn Friedrich, genannt der Fromme, lebte während des Siebenjährigen Kriegs von 1757 bis 1763 zeitweise im Exil in Lübeck. Danach zog er sich aus der Residenzstadt Schwerin nach Ludwigslust zurück. Den Umzug des Hofes datiert Schleinert auf 1764, die Regierungsbehörden blieben in Schwerin.2, 7 Eine Agenturmeldung von 2026 nennt 1765 als Beginn der Zeit als Hauptresidenz.15 Die Landesbauverwaltung verbindet die Verlegung der Residenz dagegen mit dem Schlossbau.10

Nach Schleinert und der Stadt entstand die Hofkirche zwischen 1765 und 1770, nach der Landesbauverwaltung wurde sie 1763 begonnen.7, 9, 14 Schleinert zufolge stand sie gegenüber dem damals noch vorhandenen Jagdschloss, Herzog Friedrich bestimmte sie zu seiner Grablege.7

Der Neubau unter Herzog Friedrich

Das neue Schloss wurde unmittelbar hinter dem alten Jagdschloss errichtet. Schlösserverwaltung, Stadt und Landesbauverwaltung geben als Bauzeit 1772 bis 1776 an.2, 11, 14 Schleinert setzt den Baubeginn dagegen auf 1768. Die Inschrift auf der Hofseite mit den Jahren 1772-1776 hält er für sachlich falsch.7

Auch beim Entwurf gehen die Angaben auseinander. Stadt und Landesbauverwaltung nennen Johann Joachim Busch als Baumeister, die Landesbauverwaltung auch als Planer.10, 11, 14 Schleinert spricht von Plänen des Herzogs selbst und seines Hofbaudirektors Busch.7 Die Schlösserverwaltung führt die Formen auf Entwürfe des französischen Architekten Jean Laurent Le Geay und Ideen des Bauherrn zurück.2

Le Geay war von 1752 bis 1756 Hofbaudirektor Herzog Christian Ludwigs II. Nach der Neuen Deutschen Biographie legte er 1756 einen Plan zur Erweiterung des Jagdschlosses vor. 1766 lieferte er aus London einen weiteren Entwurf für Schloss und Park.8

Die Fassade besteht aus Sandstein, nach Schleinert aus teurem Pirnaer Sandstein. Für den Innenausbau wurde teilweise Pappmaché verwendet, der sogenannte Ludwigsluster Carton. Das alte Jagdschloss stand noch bis 1777.2, 7

Nach Angaben der Stadt schuf der böhmische Bildhauer Rudolf Kaplunger von 1780 bis 1785 die Kaskaden des Bassins auf dem Schlossplatz. Die Sandsteinkaskaden ersetzten eine hölzerne Vorgängerin, ihre Figuren zeigen die Flussgötter von Rögnitz und Stör.18 Fertig war der Goldene Saal im Mitteltrakt nach Angaben der Landesbauverwaltung erst um 1800.11

Residenz bis 1837

Das Appartement des Herzogs lag im Ostflügel, Herzogin Luise Friederike bewohnte den Westflügel. Sie erwarb ein Haus in Hamburg und verbrachte dort meist den Sommer.2, 7, 15 Herzog Friedrich Franz I. gründete 1793 das Seebad Heiligendamm, Ludwigslust wurde dadurch zum Wintersitz.7

1799 heiratete die 14-jährige Zarentochter Helena Paulowna Erbprinz Friedrich Ludwig. Schon wenige Jahre später starb sie in Ludwigslust. Paul Friedrich, ihr Sohn, nahm 1822 die preußische Prinzessin Alexandrine zur Frau, eine Tochter Königin Luises. Für das Paar wurde im zweiten Obergeschoss des Westflügels ein Appartement neu gestaltet.2, 15, 16

Johann Georg Barca baute von 1822 bis 1824 den früheren Trompetersaal zum Marmorsaal um. Anlass einer großen Renovierung des Goldenen Saals um 1835 war das 50-jährige Thronjubiläum Friedrich Franz' I.11, 12

1837 kehrte der Großherzog mit der Residenz nach Schwerin zurück, Ludwigslust war danach Nebenresidenz und Jagdschloss.7, 9, 15

Vom Wohnsitz zum Museum

Nach Angaben der Landesbauverwaltung lebte die herzogliche Familie von 1918 bis 1947 wieder im Schloss. Danach zog der Rat des Kreises ein. Ab 1986 konnten Besucher Teile des Hauses besichtigen, ab 1991 nutzte es das Staatliche Museum.9 Heute gehört das Schloss zu den Häusern der Staatlichen Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern.1, 10

Restaurierung bis 2026

Bauherr der Restaurierung war das Land Mecklenburg-Vorpommern, es ließ das Schloss Abschnitt für Abschnitt für das Museum herrichten. Als erster Abschnitt wurden von November 2011 bis November 2015 die Innenräume des Ostflügels für rund 10 Millionen Euro restauriert. Davon kamen 7,5 Millionen aus dem EU-Fonds ELER, im März 2016 öffnete das Museum wieder.9, 11 Im selben Jahr wurde die Gemäldegalerie wiederhergestellt.2

Den Westflügel schloss man im Frühjahr 2016.15 Nach Angaben der Landesbauverwaltung begann im selben Jahr die Planung, gebaut wurde von 2018 bis 2025 in sechs Abschnitten.10 Die Deutsche Presse-Agentur lässt die Bauarbeiten dagegen schon 2016 beginnen.16 Die Arbeiten reichten von der statischen Sicherung der Holzbalkendecken bis zu Parketten, Öfen, Spiegeln und rekonstruierten Wandbespannungen und Papiertapeten. Finanziert wurden die 18,3 Millionen Euro aus dem ELER-Fonds der EU und aus Landesmitteln.10

Bis zum Herbst 2022 gab der Goldene Saal noch den Rahmen für Schlosskonzerte.15 Ab November 2022 wurde er für rund 5 Millionen Euro restauriert, 1,4 Millionen davon gab die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien. Restauratoren ergänzten einzelne fehlende Stücke des Papierkaschees nach alter Handwerksart, Ende 2025 war der Saal fertig.11 Marmor- und Gardesaal wurden von 2022 bis 2025 allein mit Landesmitteln restauriert.12

Am 30. Mai 2026 eröffnete Ministerpräsidentin Manuela Schwesig den Westflügel. Die neue Dauerausstellung auf drei Etagen mit 25 Räumen kostete die Schlösserverwaltung rund 1,6 Millionen Euro.15, 16 Nach ihren Angaben kamen mehr als 1.000 Quadratmeter Ausstellungsfläche hinzu.4

Chronik

1616 - 2026
  1. 1616BesitzwechselDer Landesherr kauft Gut und Dorf Klenow und macht es zur Domäne7
  2. 1731BaubeginnArbeiten am Jagdschloss in Klenow wieder aufgenommen, eingeschossiger Fachwerkbau7
  3. 1735FertigstellungJagdschloss in Klenow vollendet2
  4. ab 1741BaubeginnAnlage der Gärten nach Entwürfen des Hofgärtners Gallas13
  5. 1754NutzungsänderungChristian Ludwig II. verfügt die Umbenennung in "Ludwigs-Lust"2, 7
  6. 1760FertigstellungLudwigsluster Kanal (Bau 1756-1760) speist die Gärten mit Wasser aus der Lewitz7, 13
  7. 1776FertigstellungNeubau des Residenzschlosses für Herzog Friedrich vollendet2, 7, 11, 14
  8. ab 1780NutzungsänderungPappmaché-Manufaktur ("Ludwigsluster Carton") als Teil des Hofes, 1817 aufgelöst, Gebäude später Rathaus7, 19
  9. um 1800FertigstellungGoldener Saal fertiggestellt11
  10. 1822UmbauAppartement des erbgroßherzoglichen Paares Paul Friedrich und Alexandrine im zweiten Obergeschoss des Westflügels neu gestaltet2
  11. 1822-1824UmbauJohann Georg Barca baut den Trompetersaal zum Marmorsaal um12
  12. um 1835RestaurierungUmfassende Renovierung des Goldenen Saals zum 50-jährigen Thronjubiläum Friedrich Franz' I.11
  13. 1837NutzungsänderungResidenz zurück nach Schwerin, Ludwigslust wird Nebenresidenz und Jagdschloss7, 9, 15
  14. 1852-1860UmbauUmgestaltung des Parks zum Landschaftspark nach Plänen von Peter Joseph Lenné, barocke Wasseranlagen bleiben erhalten13
  15. 1918-1947NutzungsänderungWieder Wohnsitz der herzoglichen Familie9
  16. ab 1947NutzungsänderungNutzung durch den Rat des Kreises9
  17. ab 1986NutzungsänderungTeile des Schlosses öffentlich zugänglich9
  18. 1991NutzungsänderungNutzung durch das Staatliche Museum beginnt (heute Schlösserverwaltung SSGK M-V)1, 9
  19. November 2011-November 2015RestaurierungGrundinstandsetzung der Innenräume des Ostflügels (rund 10 Mio. Euro), Wiedereröffnung des Museums im März 20169
  20. 2016-2025RestaurierungSchließung (Frühjahr 2016) und Grundinstandsetzung des Westflügels für 18,3 Mio. Euro; Bauausführung laut Landesbauverwaltung 2018-2025 in sechs Abschnitten, laut dpa Baubeginn 201610, 15, 16
  21. November 2022-2025RestaurierungAbschließende Restaurierung des Goldenen Saals11
  22. 30. Mai 2026NutzungsänderungEröffnung des Westflügels und der neuen Dauerausstellung, erster durchgehender Rundgang durch das Schloss4, 16

Besitz und Herrschaft

  • 1616-1837Herzöge bzw. Großherzöge von Mecklenburg-Schwerin2, 7, 9, 15Landesherren und Bauherren (Kauf von Klenow 1616), Hauptresidenz bis 1837, danach Nebenresidenz

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Das Schloss gliedert sich in Mitteltrakt, Ostflügel und Westflügel. Auf der Parkseite des Mitteltrakts liegt der Goldene Saal. Er ist 12,5 Meter hoch und reicht über drei Obergeschosse, seine Grundfläche misst 14 mal 21 Meter.2, 11 Korinthische Säulen, Spiegel und Kristallleuchter bestimmen den Raum.2

Zur Schlossplatzseite liegen vor dem Goldenen Saal zwei weitere Säle. Der Gardesaal im ersten Obergeschoss war für die Gäste des Herzogs der Weg in den Goldenen Saal. Über den Marmorsaal ein Geschoss höher stiegen einst die Musiker zur Galerie hinauf, daher sein alter Name Trompetersaal.12

Im Ostflügel liegt das Appartement des Herzogs mit höfischen Porträts, darunter eines der Königin Charlotte von England. Im Westflügel folgt das Appartement der Herzogin mit Gemälden von Georg David Matthieu und Antoine Pesne. Die Gemäldegalerie bildete ursprünglich den Höhepunkt des Paradeappartements, heute hängen dort Werke von Frans Snyders, Bernardo Bellotto und Johann Dietrich Findorff.2

Besonderheiten

  • Ludwigsluster Carton: In Ludwigslust bestand ab 1780 eine Pappmaché-Manufaktur als Teil des Hofes, 1817 wurde sie aufgelöst. Ihr Gebäude wurde später Rathaus, nach Angaben der MV Tourismus GmbH seit 1935.7, 19 Aus Pappmaché ist auch der vergoldete Raumschmuck des Goldenen Saals.15, 16
  • Aufstellfiguren: Georg David Matthieu malte Herzogin Luise Friederike und ihren Hofstaat lebensgroß auf Holz, die Figuren sind ausgeschnitten. Die Schlösserverwaltung zeigt sie im Westflügel.2
  • Goldenes Service: Helena Paulowna brachte das goldene Kaffee- und Teeservice als Teil ihres Brautschatzes mit. Eine Sprecherin der Schlösserverwaltung zählt es zu den bedeutendsten Objekten der Ausstellung.15
  • Alexandrines Bett: Das Prunkbett der Erbgroßherzogin wurde auf dem Dachboden wiederentdeckt, heute steht es wieder in ihrem Schlafzimmer.15, 16
  • Erlebniswelt Schlossgeschichte: Sechs Räume im Erdgeschoss führen in die Geschichte von Jagdschloss, Herzögen und Bewohnern bis ins 20. Jahrhundert ein.2

Der Schlosspark

Der Park umfasst nach Angaben der Landesbauverwaltung rund 120 Hektar. Hofgärtner Gallas entwarf die Gärten, die ab 1741 entstanden. Von 1852 bis 1860 wurde der Park nach Plänen Peter Joseph Lennés zum Landschaftspark umgestaltet. Wasserspiele des Barock, Parterre und Lindenallee ließ man dabei bestehen.13

Die Wasserachse zieht sich schnurgerade von der Steinernen Brücke bis zum Jagdstern, unterwegs liegen der Mönch und 24 Wassersprünge. Von November 2022 bis 2024 ließ das Land Ufer und Wege am Johannisdamm und am Kanal sichern und die Froschbrücke sanieren.13 2016 erhielt der Schlosspark nach Angaben der Stadt den zweiten Platz beim Europäischen Gartenpreis.14

Im August 2023 wurde der Park nach den Ergebnissen eines digitalen Baumkatasters gesperrt, im Dezember 2023 öffnete die Hauptachse wieder.6 Derzeit sind nach Angaben der Schlösserverwaltung nur die Hofdamenallee als Hauptachse und das Rasenparterre zugänglich.1

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1, 3
Öffnungszeiten
Schlossmuseum Januar-März: Sa und So 11-16 Uhr
April: Di-So 10-17 Uhr
Mai und Juni: Di-So 10-18 Uhr
Juli und August: täglich 10-18 Uhr
September: Di-So 10-18 Uhr
Oktober: Di-So 10-17 Uhr
November und Dezember: Sa und So 11-16 Uhr
Letzter Einlass 60 Minuten vor Schließung
Schlosspark ganzjährig durchgehend geöffnet, derzeit aus Sicherheitsgründen nur Hofdamenallee (Hauptachse) und Rasenparterre zugänglich (Stand Oktober 2026)1
Eintritt
Erwachsene 9 €, ermäßigt 7 €
Jahreskarte 45 €, ermäßigt 35 €
Frei: Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren, Schulklassen, Mitglieder einzelner Fachverbände, notwendige Begleitpersonen
Preise nach der Gebührenverordnung seit 1. Oktober 2025, der Eintritt von 9 € gilt seit der Eröffnung des Westflügels am 30. Mai 20261, 5
Führungen
Öffentliche Führungen Mai-Oktober: Di, Fr, Sa, So und feiertags 14 Uhr
Öffentliche Führungen November-April: Sa, So und feiertags 14 Uhr
Öffentliche Führung 5 €, ermäßigt 4 €, jeweils zuzüglich Eintritt
Gruppenführungen ganzjährig nach Vereinbarung; individuelle Führung 75 €, fremdsprachige Führung 85 €, bei nicht rechtzeitiger Abmeldung Stornogebühren (Stand Oktober 2026)1, 3
Parken
Kostenfreie Parkplätze in der Friedrich-Naumann-Allee, etwa eine Minute Fußweg zum Schloss.3
Gastronomie
Schlosscafé im Jagdsaal mit hausgemachten Kuchen und Speisen, Öffnungszeiten beim Betreiber nicht angegeben. Schlossladen im Erdgeschoss.2, 3
Familien
Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Thematisch wechselnde Familien- und Kinderführungen mindestens einmal im Monat, auch in den Ferien. Kindergeburtstag etwa 2 Stunden, 50 € plus 2 € pro Person, dienstags bis freitags.1, 3
Barrierefreiheit
Barrierefreier Zugang im Westflügel, Fahrstuhl im Schloss. Im Erdgeschoss behindertengerechte Toilette, Schlossladen und Garderobe mit Schließfächern in unterschiedlichen Höhen. Angaben zu einzelnen Ausstellungsbereichen macht der Betreiber nicht.3

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Die Öffnungszeiten des Schlossmuseums wechseln mit der Saison. Im Juli und August ist täglich geöffnet, sonst von April bis Oktober dienstags bis sonntags. Von November bis März ist das Museum samstags und sonntags geöffnet.1 Öffentliche Führungen beginnen um 14 Uhr, von November bis April samstags, sonntags und an Feiertagen. Gruppenführungen sind ganzjährig nach Vereinbarung möglich, Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren haben freien Eintritt.1, 3

Ein barrierefreier Zugang liegt im Westflügel, im Haus gibt es einen Aufzug. Im Erdgeschoss befinden sich eine behindertengerechte Toilette, der Schlossladen und eine Garderobe mit Schließfächern. Das Schlosscafé ist im Jagdsaal untergebracht.3

Anreise

Kostenfreie Parkplätze liegen in der Friedrich-Naumann-Allee, etwa eine Minute zu Fuß vom Schloss. Die Adresse ist Schlossfreiheit, 19288 Ludwigslust. Für Bahnverbindungen verweist die Schlösserverwaltung auf die Deutsche Bahn.1, 3

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Vor dem Schloss liegt der Schlossplatz mit den Kaskaden.18 Die Hofkirche steht nach Angaben der Stadt in gerader Achse dem Schloss gegenüber. Die Schlösserverwaltung zählt sie zu den ungewöhnlichsten Kirchenbauten Deutschlands.2, 7, 14

Rund 34 Kilometer Luftlinie nördlich liegt das Schweriner Schloss. Aus Schwerin zog Herzog Friedrich mit seinem Hof nach Ludwigslust, 1837 kehrte die Residenz dorthin zurück.2, 7, 15 Etwa 69 Kilometer nordöstlich steht Schloss Güstrow, das ebenfalls die Schlösserverwaltung betreut.1

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Lage und Karte

53.3250° N · 11.4883° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Schloss LudwigslustStaatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  2. Willkommen auf Schloss LudwigslustStaatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  3. Besucherservice LudwigslustStaatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  4. Eröffnung des Westflügels Schloss LudwigslustStaatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  5. Neue Gebührenverordnung ab Oktober 2025Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  6. Schlosspark Ludwigslust (Meldung vom 08.12.2023)Staatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  7. Dirk Schleinert: Ludwigslust, in: Residenzstädte im Alten Reich (1300-1800), Handbuch I, Bd. 1, S. 338-340Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Projekt Residenzstädte im Alten Reich, abgerufen am 09.10.2026
  8. Hans Reuther: Legeay, Jean-Laurent, in: Neue Deutsche Biographie 14 (1985), S. 61Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Deutsche Biographie, abgerufen am 09.10.2026
  9. Grundinstandsetzung der Innenräume des Ostflügels im Schloss Ludwigslust abgeschlossen (06.02.2018)Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  10. Grundinstandsetzung des Westflügels Schloss Ludwigslust (06.03.2026)Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  11. Schloss Ludwigslust - abschließende Maßnahmen im Goldenen Saal (11.02.2026)Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  12. Marmor- und Gardesaal im Schloss Ludwigslust restauriert (10.02.2026)Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  13. Ufersicherung an den Wasserläufen im Schlosspark Ludwigslust (02.09.2025)Staatliche Bau- und Liegenschaftsverwaltung Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  14. Sehenswertes in LudwigslustStadt Ludwigslust, abgerufen am 09.10.2026
  15. Höfische Pracht: Schloss Ludwigslust wieder komplett (dpa, 26.05.2026)Nordkurier, abgerufen am 09.10.2026
  16. 20 Millionen Euro für Restaurierung: Hunderte strömen durch wiedereröffnetes Barockschloss (dpa, 30.05.2026)Nordkurier, abgerufen am 09.10.2026
  17. Staatliches Museum SchwerinStaatliche Schlösser, Gärten und Kunstsammlungen Mecklenburg-Vorpommern, abgerufen am 09.10.2026
  18. KaskadenStadt Ludwigslust, abgerufen am 09.10.2026
  19. City hall LudwigslustMV Tourismus GmbH, abgerufen am 09.10.2026
  20. Schloss Ludwigslust (Kartenobjekt way/37633271)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Thomas Dahlstrøm Nielsen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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