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Schloss · Mannheim · Baden-Württemberg

Schloss Mannheim

Barocke Residenz der pfälzischen Kurfürsten in Mannheim, ab 1720 erbaut, 1943/44 fast völlig zerstört, heute Universität und Schlossmuseum.

49.4829° N · 8.4618° E
Schloss Mannheim
Schloss MannheimFoto: Tournasol7 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Ganzjährig, gültig ab 1. Februar 2026Di-Fr 10-16 Uhr, letzter Einlass 15 UhrSa, So und Feiertag 10-17 Uhr, letzter Einlass 16 UhrEintritt: Erwachsene 11 €, ermäßigt 5,50 €, Familien 27,50 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 3, 5, 7wiederaufgebaut
Gründung
16067
Baustil
Barock, Rokoko, Klassizismus7, 9
Ort
Mannheim1, 21
Betreiber
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg1, 3, 24
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich7, 16, 17
Öffnungszeiten
Ganzjährig, gültig ab 1. Februar 202617Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 11 €, ermäßigt 5,50 €, Familien 27,50 €18Alle Angaben
Koordinaten
49.4829, 8.46177
Inhalt 18 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Vorgeschichte: die Festung Friedrichsburg
  3. Verlegung der Residenz 1720
  4. Planung und Bauphasen
  5. Der Hof Carl Theodors
  6. Badische Nebenresidenz
  7. Vom Ende der Monarchie zum Schlossmuseum
  8. Zerstörung und Wiederaufbau
  9. Chronik
  10. Architektur und Aufbau
  11. Räume und Ausstattung
  12. Heutiger Zustand
  13. Auf einen Blick
  14. Besichtigung
  15. Anreise
  16. Umgebung und weitere Ziele
  17. Lage und Karte
  18. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202625 Quellen

Das Barockschloss Mannheim war die Residenz der Kurfürsten von der Pfalz. Carl Philipp verlegte 1720 seinen Hof aus Heidelberg nach Mannheim und ließ hier den Neubau beginnen. Die Luftangriffe von 1943 und 1944 zerstörten die Anlage fast vollständig. Nach dem Wiederaufbau zogen unter anderem Universität, Justiz und Verwaltung ein. Ein Museum der Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg zeigt rekonstruierte Prunkräume.1, 3

Geschichte

Vorgeschichte: die Festung Friedrichsburg

Den Ursprung des Schlosses sieht die Schlösserverwaltung in der Festung Friedrichsburg, die Kurfürst Friedrich IV. 1606 gründete. Das einfache Schloss, das zuvor bestand, wurde im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört.7

Verlegung der Residenz 1720

Am 12. April 1720 gab Kurfürst Carl Philipp bekannt, dass er seine Residenz von Heidelberg nach Mannheim verlegen werde. Vorausgegangen war nach der Stadttafel des MARCHIVUM ein Streit mit dem reformierten Kirchenrat um die Heiliggeistkirche. Schon am 2. Juli 1720 folgte die Grundsteinlegung.4

Planung und Bauphasen

Die Pläne lieferte Johann Kaspar Herwarthel, er stützte sich auf Skizzen von Louis Remy de la Fosse. Herwarthel starb noch 1720, danach leitete Jean Clément Froimon den Bau. Später waren Guillaume d'Hauberat, Alessandro Galli da Bibiena und Nicolas de Pigage beteiligt.4 Die Schlösserverwaltung hebt drei Franzosen als Planer hervor: de la Fosse, Froimon und d'Hauberat.7, 10 Robert de Cotte, Hofarchitekt des französischen Königs, soll über die Fassade nur den Kopf geschüttelt haben.8

1731 waren die ersten Räume im westlichen Corps de Logis, dem Mittelbau, bezugsfertig.7 Im November 1731 zog Carl Philipp ein, wenige Monate nachdem die Schlosskirche geweiht worden war.4 Sie war schon im ersten Bauabschnitt fertig geworden, weil sie dem Kurfürsten als Grablege dienen sollte.12

Über 40 Jahre bauten Carl Philipp und sein Nachfolger Carl Theodor an der Anlage. Weitgehend fertig war sie 1760. Rund 2 Millionen Gulden kostete der Bau, aufgebracht überwiegend durch Sondersteuern der kurpfälzischen Einwohner.4, 8 Außen blieb das Schloss barock. Innen ließ Carl Theodor ab 1750 einzelne Räume im Rokoko ausstatten, später kamen Formen des frühen Klassizismus hinzu.7, 9

Der Hof Carl Theodors

Vollendet wurde die Residenz unter Kurfürst Carl Theodor. Er förderte Musik, Theater und Wissenschaften, Mannheim galt als Musenhof. Zu den Gästen gehörte Wolfgang Amadeus Mozart. Das Mannheimer Hoforchester galt nach Darstellung der Schlösserverwaltung als beste Kapelle Europas.1, 2 Das Naturalienkabinett leitete der Florentiner Cosimo Alessandro Collini.8

Schon 1742 hatte das Schloss hohe Gäste gesehen. Der Kölner Erzbischof Clemens August und Karl Albrecht von Bayern, unterwegs zur Kaiserkrönung in Frankfurt, wohnten hier. Nach ihnen heißen das Kölnische Quartier und das Kaiserliche Appartement.10, 14

Nach der Schlossseite der Schlösserverwaltung erbte Carl Theodor 1777 Kurbayern und zog mit dem Hof nach München. Die Tagungsankündigung derselben Stelle datiert den Umzug auf 1778.5, 7 Ausstattung und Sammlungen kamen größtenteils dorthin oder gingen verloren, das Schloss stand verwaist da.5 1795 brannten Ballhaus und Hofoper im Westteil der Anlage ab, als Mannheim gegen die Franzosen verteidigt wurde.10

Badische Nebenresidenz

1803 kam die Kurpfalz an Baden.15 1806 zogen Erbprinz Karl von Baden und seine Frau Stéphanie de Beauharnais ein, eine Adoptivtochter Napoleons. Nach der Schlossseite wohnte das Paar bis 1811 im Schloss.7, 9

Nach dem frühen Tod ihres Mannes kehrte Stéphanie nach Mannheim zurück. Die Schlossseite nennt dafür 1818, die Seite zu ihrem Appartement 1819.7, 15 Sie ließ das frühere Appartement Carl Philipps im späten Empire einrichten, die Broschüre 2023/24 datiert die Umgestaltung ab 1820.2, 15 Ihr Hof als Witwe war bescheiden, aber lebendig und gesellschaftlich gefragt.1

Den Schlossgarten hatte Stéphanie im englischen Stil anlegen lassen, im 19. Jahrhundert musste er der Industrialisierung weichen. Mit Stéphanies Tod 1860 endete die Hofhaltung im Schloss.8 Später diente das Schloss als Behördensitz und als städtisches Museum.5

Vom Ende der Monarchie zum Schlossmuseum

Mit dem Ende der Monarchie 1918 ging das Schloss an die Republik Baden über. Die höfische Nutzung endete, fast die gesamte Ausstattung verließ das Haus. Bis 1922 war es weitgehend leer.3

Der Mannheimer Archivdirektor Friedrich Walter wollte das Gebäude als Ort der Erinnerung und Bildung nutzen. Am 15. Mai 1926 öffneten die historischen Ausstellungsräume erstmals für alle. Gezeigt wurden unter anderem Teile der früheren großherzoglichen Sammlungen und Bestände des Mannheimer Altertumsvereins.3

Zerstörung und Wiederaufbau

1943 und 1944 trafen Luftangriffe das Schloss und zerstörten es fast vollständig. Nach der Tagungsankündigung der Schlösserverwaltung war das Schloss bis auf die Außenmauern weitestgehend zerstört. Teile der Sammlungen und der Originalausstattung waren vorher ausgelagert worden.3, 5

Der Wiederaufbau setzte 1947 ein, zwei Jahre nach dem Krieg. Seit den 1950er-Jahren nutzte die Universität die früheren Schlossräume, nur wenige Prunkräume wurden wiederhergestellt.8 Rekonstruiert wurden unter anderem das Prunktreppenhaus und der Rittersaal.1 Carolus Vocke malte 1955 das Langhausbild der Schlosskapelle und 1956 die Treppenhausfresken neu. Das Deckenbild des Rittersaals rekonstruierte er 1956 nach historischen Fotos.11, 12, 13

2007 erhielt der Mittelbau sein Mansarddach zurück, auch einige Raumfolgen und der Ehrenhof wurden wiederhergestellt. Rund 800 Stücke der einstigen Ausstattung kamen zurück, die Beletage öffnete wieder für Besucher.7, 8 Die Ausstellung knüpft an das Museum von 1926 an. Die originalen Räume sind nach Angaben der Schlösserverwaltung verloren.3

Chronik

1606 - 2007
  1. 1606GründungKurfürst Friedrich IV. gründet die Festung Friedrichsburg, aus der das Schloss hervorgeht7
  2. 12. April 1720NutzungsänderungKurfürst Carl Philipp kündigt die Verlegung der Residenz von Heidelberg nach Mannheim an4
  3. 2. Juli 1720BaubeginnGrundsteinlegung des Residenzschlosses4
  4. 1731FertigstellungSchlosskapelle fertig, erste Räume im westlichen Mittelbau bezugsfertig7, 12
  5. November 1731NutzungsänderungCarl Philipp bezieht das Schloss, wenige Monate nach der Weihe der Schlosskirche4
  6. 1743NutzungsänderungBeisetzung Carl Philipps in der Gruft der Schlosskapelle12
  7. ab 1750UmbauCarl Theodor lässt einzelne Räume im Rokoko ausstatten9
  8. 1755FertigstellungBibliothek der Kurfürstin Elisabeth Auguste9
  9. 1760FertigstellungSchlossanlage weitgehend fertiggestellt4
  10. 1795ZerstörungBallhaus und Hofoper brennen bei der Verteidigung Mannheims gegen die Franzosen ab10
  11. 1806NutzungsänderungErbprinz Karl von Baden und Stéphanie de Beauharnais ziehen ins Schloss7, 9
  12. 1860NutzungsänderungNach dem Tod Stéphanies wird die Hofhaltung aufgelöst8
  13. 1918BesitzwechselNach dem Ende der Monarchie geht das Schloss an die Republik Baden über3, 7
  14. bis 1922NutzungsänderungDas Schloss wird weitgehend geräumt3
  15. 15. Mai 1926NutzungsänderungDie historischen Ausstellungsräume öffnen erstmals für die Allgemeinheit3
  16. 1943-1944ZerstörungLuftangriffe zerstören das Schloss fast vollständig3
  17. um 1947WiederaufbauBeginn des Wiederaufbaus, zwei Jahre nach Kriegsende8
  18. 1955RestaurierungCarolus Vocke malt das Deckenbild im Langhaus der Schlosskapelle neu12
  19. 1956RestaurierungVocke erneuert die Deckenbilder in Treppenhaus und Rittersaal11, 13
  20. 1969-1970RestaurierungStuckdecke des Trabantensaals nach Abgüssen rekonstruiert15
  21. 2007RestaurierungMansarddach des Mittelbaus, einige Raumensembles und Ehrenhof wiederhergestellt, rund 800 Ausstattungsstücke kehren zurück7
  22. ab 2007NutzungsänderungNeue Ausstellung in der wiedereröffneten Beletage, in der Tradition des Museums von 19263, 8

Besitz und Herrschaft

  • ab 1720Kurfürsten von der Pfalz1, 4Bauherren und Bewohner, zuerst Carl Philipp, dann Carl Theodor
  • 1918Republik Baden3, 7Eigentümerin nach dem Ende der Monarchie

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Fünf Flügel umschließen den Ehrenhof. Für die Schaufront nennen die Broschüren mehr als 400 Meter, die Schlossseite 440 Meter. Die umbaute Fläche gibt die Schlösserverwaltung mit sechs Hektar an. Meist sind die Fassaden dreigeschossig, dazwischen sitzen vierstöckige Pavillons.1, 7

Den Kern bildet eine Dreiflügelanlage mit zwei Seitenflügeln, dahinter liegen weitere große Flügel. Der größte ist der vierflügelige Schneckenhofbau im Osten mit Ställen für rund 300 Pferde, Reitbahn und Dienstwohnungen. In der Beletage des Mittelbaus wohnte im Westen der Kurfürst, im Osten lag ein Paradeappartement für hohe Gäste. Beide erreichte man über das Treppenhaus im Mittelpavillon.10

Die Schlosskapelle steht rechts am Eingang des Ehrenhofs, ihr gegenüber die später als Gegenstück errichtete Hofbibliothek.12 Die strenge, rechtwinklige Anlage nimmt das Raster der Planstadt mit ihren Quadraten aus dem 17. Jahrhundert auf. Die Schlösserverwaltung nennt das Schloss das zweitgrößte geplante Barockensemble Europas nach Versailles.2, 6

Räume und Ausstattung

  • Treppenhaus: Cosmas Damian Asam malte 1730 drei Deckenfresken, in der Mitte das Urteil des Paris. Von Paul Egell stammen die Stuckbilder von 1728.13
  • Rittersaal: Der rekonstruierte Saal gilt als Herzstück der Residenz, hier tagten die Ritter des pfälzischen Hubertusordens. Eine gedeckte Tafel erinnert daran, dass hier gespeist wurde. An den Wänden hängen Bildnisse von Vorfahren Carl Philipps.2, 3, 11
  • Schlosskapelle: Asam schuf die Deckenmalereien, Egell die Giebelreliefs an beiden Eingängen. In der Gruft wurde Carl Philipp 1743 beigesetzt. Heute nutzt die Alt-Katholische Gemeinde Mannheims die Kapelle als Kirche, die Grablege zeigen Sonderführungen.4, 12
  • Kaiserliches Quartier: Herzstück der vier Prunksäle im Ostflügel ist der Thronsaal, in dem Staatsempfänge stattfanden. Die Wandteppiche der Jason-Serie entstanden 1762-1767 in Paris, Carl Friedrich von Baden erwarb sie 1803.14
  • Prunkräume: Sie reihen sich in einer Achse über die ganze Länge der Beletage. Zu den mehr als 800 Exponaten gehören 21 großformatige Tapisserien.1
  • Appartement der Großherzogin: Vier Säle zeigen Stéphanies spätes Empire. Das Musikzimmer wurde nach einem Aquarell von 1842 wieder eingerichtet. Die Stuckdecke des Trabantensaals von Carlo Pozzi wurde 1969-1970 nach Abgüssen rekonstruiert.15
  • Erlebnisraum Hofmusik: Im Trabantensaal erzählen über 20 Medienstationen und Originalinstrumente von Hoforchester und Mannheimer Schule.1, 3
  • Virtuelle Räume: Das verlorene Paradeschlafzimmer Carl Philipps ist virtuell rekonstruiert, 30 originale Stuckteile sind ausgestellt. Per VR zu sehen ist auch die Bibliothek der Kurfürstin Elisabeth Auguste von 1755. Sie ist laut Schlösserverwaltung original erhalten, aber sonst nicht zugänglich.3, 9, 16

Heutiger Zustand

Im wiederaufgebauten Schloss ist die Universität Mannheim untergebracht, ein Teil des Corps de Logis dient als Schlossmuseum.5 Den erhaltenen Schneckenhofbau nutzt nach Angaben der Schlösserverwaltung die Universität.10 Die Ausstellung "Das Schloss durch die Jahrhunderte" reicht von der Stadtgründung bis zum Behördenschloss des frühen 20. Jahrhunderts. Ein Teil widmet sich der badischen Zeit und ihrem Empirestil.3 Im Erdgeschoss liegt eine Dauerausstellung zur Kultur des Mannheimer Hofes.16

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich7, 16, 17
Öffnungszeiten
Ganzjährig, gültig ab 1. Februar 2026
Di-Fr 10-16 Uhr, letzter Einlass 15 Uhr
Sa, So und Feiertag 10-17 Uhr, letzter Einlass 16 Uhr
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember
Bei standesamtlichen Trauungen und Veranstaltungen Treppenhaus und Rittersaal nicht zugänglich, Auskunft an der Schlosskasse +49 621 292 28 9117
Eintritt
Erwachsene 11 €, ermäßigt 5,50 €, Familien 27,50 €
Gruppen ab 20 Personen 9,90 € pro Person
Mit Führung: Erwachsene 13 €, ermäßigt 6,50 €, Familien 32,50 €; Gruppen bis 20 Personen pauschal 234 €, jede weitere Person 11,70 €
Sonderführungen, sofern nicht anders angegeben: Erwachsene 14 €, ermäßigt 7 €, Familien 35 €
Kombiticket mit dem Schlossgarten Schwetzingen: Erwachsene 18 €, ermäßigt 9 €, Familien 45 € (einlösbar 29. März-25. Oktober)
Ermäßigt unter anderem Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studierende bis 28 Jahre, Menschen ab einem GdB von 50; Erwachsene ab 15 Jahren18
Führungen
Besichtigung mit oder ohne Führung. Klassische Schlossführung Sa, So und Feiertag stündlich 11-15 Uhr (Stand Mai 2026). Sonderführungen und Familienführungen laut Veranstaltungskalender. Führung für blinde und sehbehinderte Menschen. Gruppenführungen individuell zusammenstellbar. Information und Anmeldung beim Service Center Schlösser Touren, Telefon +49 6221 6 58 88-0.1, 3, 18, 19, 20, 23
Parken
Parkgarage Universität/Mensa, Zufahrt über die Bismarckstraße. Öffentliche kostenpflichtige Tiefgarage in etwa 200 m Entfernung. Wenige Plätze für Busse und Wohnmobile im Ehrenhof, nur während der Besichtigung.21
Bus und Bahn
Ab Mannheim Hauptbahnhof Stadtbahnlinien 1, 5 und 7 bis Haltestelle "Schloss".1, 21
Fußweg
Vom Hauptbahnhof Mannheim etwa 10 Minuten zu Fuß.1, 21
Familien
Familien 27,50 €, mit Führung 32,50 €. Kinder ab 6 Jahren zahlen den ermäßigten Preis. Familienführungen laut Veranstaltungskalender (z. B. "Das Leben am kurfürstlichen Hof" am 17.10.2026, Kinder 7 €).18, 19
Barrierefreiheit
barrierefrei: Stufenloser Zugang, Rampe links an der Schlosskasse. Alle Ausstellungsbereiche (Untergeschoss, Erdgeschoss, 1. Obergeschoss) per Aufzug erreichbar, bitte an Kasse oder Aufsicht wenden. Im gepflasterten Ehrenhof nur der kreuzförmige Weg glatt. Barrierefreie Toiletten, Leihrollstuhl, Induktionsschleifen, Sitzgelegenheiten in fast allen Räumen. Begleitperson mit Merkzeichen B frei. Bei Veranstaltungen Treppenhaus und Rittersaal nicht zugänglich.20
Hunde
In den Räumen des Schlosses allgemeines Hundeverbot, Assistenzhunde erlaubt.20, 22

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Museum ist ganzjährig geöffnet und kann mit oder ohne Führung besucht werden. Klassische Führungen gibt es an Wochenenden und Feiertagen. Information und Anmeldung zu Führungen übernimmt das Service Center Schlösser Touren.1, 3 Bei standesamtlichen Trauungen und manchen Veranstaltungen sind Treppenhaus und Rittersaal geschlossen. Auf dem Ehrenhof wird derzeit gebaut, das Schloss bleibt geöffnet.17

Der Zugang ist stufenlos, ein Aufzug erschließt alle Ausstellungsebenen. In den Räumen gilt ein Hundeverbot, Assistenzhunde ausgenommen.20, 22

Anreise

Vom Hauptbahnhof fahren die Stadtbahnlinien 1, 5 und 7 bis zur Haltestelle "Schloss", zu Fuß sind es etwa zehn Minuten. Autofahrer parken in der Parkgarage Universität/Mensa, die Zufahrt liegt an der Bismarckstraße.21

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 14 Kilometer Luftlinie südöstlich liegt Schloss Schwetzingen. Von Ende März bis Ende Oktober gilt ein Kombiticket für Mannheim und den Schwetzinger Schlossgarten.18 Etwa 20 Kilometer ostsüdöstlich steht in Heidelberg, der Residenzstadt vor 1720, das Heidelberger Schloss. Weitere Anlagen der Stadt zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Mannheim, das ganze Land die Seite Baden-Württemberg.

Lage und Karte

49.4829° N · 8.4618° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Barockschloss Mannheim, Monumentbroschüre 2025/26 (Stand 10/2024)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  2. Barockschloss Mannheim, Monumentbroschüre 2023/24 (Stand 09/2022)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  3. 100 Jahre Schlossmuseum (Pressemitteilung vom 13.05.2026)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  4. Schloss (Informationstafel zur Stadtgeschichte)MARCHIVUM Mannheim, abgerufen am 10.10.2026
  5. Tagungsankündigung "301 Jahre Residenz Mannheim" (17.10.2021)ArtHist.net, Veranstalter Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  6. Barockschloss Mannheim, Flyer 2022 (Stand 09/2021)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  7. Barockschloss Mannheim: SchlossStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  8. Barockschloss Mannheim: MeilensteineStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  9. Barockschloss Mannheim: StilgeschichteStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  10. Barockschloss Mannheim: GebäudeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  11. Barockschloss Mannheim: RittersaalStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  12. Barockschloss Mannheim: SchlosskapelleStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  13. Barockschloss Mannheim: Treppenhaus mit VorraumStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  14. Barockschloss Mannheim: Kaiserliches QuartierStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  15. Barockschloss Mannheim: Appartement der GroßherzoginStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  16. Barockschloss Mannheim: AusstellungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  17. Barockschloss Mannheim: ÖffnungszeitenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  18. Barockschloss Mannheim: PreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  19. Barockschloss Mannheim: Führungen & VeranstaltungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  20. Barockschloss Mannheim: BarrierefreiheitStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  21. Barockschloss Mannheim: AnfahrtStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  22. Barockschloss Mannheim: HinweiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  23. Barockschloss Mannheim: Angebote für GästeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  24. Barockschloss Mannheim: Barockschloss Mannheim (Startseite)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  25. Schloss Mannheim (Kartenobjekt relation/60105)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Tournasol7 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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