Schloss Neuhardenberg
Von Schinkel umgebautes Schloss der Prittwitz und des Staatskanzlers Hardenberg am Oderbruch, Ort des Widerstands vom 20. Juli 1944.

Steckbrief
- Erste Erwähnung
- 13482
- Baubeginn
- um 1690-16993
- Denkmalstatus
- Denkmal (Schlossanlage, ID 09180574)1
- Bundesland
- Brandenburg
- Eigentümer
- Deutscher Sparkassen- und Giroverband9
- Öffnungszeiten
- Schlossbesichtigung (Erdgeschoss): bis 1. November So und Feiertag 11-18 Uhr, am 31. Oktober 2026 geschlossen8Alle Angaben
- Website
- schlossneuhardenberg.de4
- Koordinaten
- 52.595, 14.2414
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Quilitz vor dem Schlossbau
- Das Schloss der Prittwitz-Zeit: nach 1763 oder ab 1785?
- Schinkel arbeitet für zwei Bauherren
- Chronik
- Bauwerk und Räume
- Der 20. Juli 1944 und die Jahrzehnte danach
- Rückgabe, Verkauf und Stiftung
- Besonderheiten
- Heutige Nutzung
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Neuhardenberg ist ein zweigeschossiger Dreiflügelbau im gleichnamigen Ort im Landkreis Märkisch-Oderland. Es liegt südlich des Dorfangers, zwei Kavaliershäuser begleiten seinen Ehrenhof.1 Sein heutiges Aussehen geht auf Karl Friedrich Schinkel zurück, der den älteren Bau für Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg umgestaltete.1, 3 Schloss, Park, Hotel und Veranstaltungsräume betreibt die Stiftung Schloss Neuhardenberg, eine Gründung des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands von 2001.4, 6 Im Erdgeschoss sind Räume aus der Bauzeit vor Schinkel erhalten, sie können zeitweise besichtigt werden.3, 4
Quilitz vor dem Schlossbau
Bis ins 19. Jahrhundert hieß der Ort Quilitz. Die Stiftung nennt als erste urkundliche Erwähnung das Jahr 1348. Das Dorf am Westrand des Oderbruchs wechselte danach mehrfach zwischen Adelsfamilien und war Zollstelle an einem Dreieck wichtiger Landwege.2
In den 1690er-Jahren gehörte Quilitz dem Markgrafen Albrecht Friedrich von Brandenburg. Sein geplantes Herrschaftshaus kam über das Kellergeschoss nicht hinaus.3
Friedrich II. zog das Lehen 1762 ein. Ein Jahr später ging das Amt Quilitz als Geschenk an Joachim Bernhard von Prittwitz, der zum Dank auch zum General befördert wurde.2 Die Stiftung führt diese Gunst auf das Jahr 1759 zurück. Nach ihrer Darstellung bewog der Rittmeister den König nach der verheerenden Schlacht bei Kunersdorf, eine gefährliche Stellung zu räumen. Einige Husaren Zietens halfen ihm, das Leben des Königs zu retten.2
Das Schloss der Prittwitz-Zeit: nach 1763 oder ab 1785?
Zum Bau unter Prittwitz finden sich zwei Zeitangaben. Die Ortsgeschichte der Stiftung sagt nur, Prittwitz habe in den Jahren nach der Schenkung einen barocken Herrensitz auf alten Kellergewölben errichtet.2 Die Baugeschichte auf derselben Website wird genauer: Prittwitz vollendete das Schloss von 1785 bis 1790.3 Der Dehio datiert die eingeschossige Dreiflügelanlage in die Jahre zwischen 1785 und 1793, die Denkmaldatenbank führt das Herrenhaus mit 1785/1793.1
Die Angaben lassen sich zusammenführen. Beide Texte der Stiftung beschreiben einen Bau von Prittwitz über älteren Kellern, die nach der Baugeschichte vom abgebrochenen Vorhaben der 1690er-Jahre stammen.2, 3 Von einem eigenen Schlossbau der 1760er-Jahre sprechen weder die Stiftung noch der Dehio. Auch die Wanddekorationen von Johann Wilhelm Meil im Erdgeschoss datiert der Dehio auf 1785-90.1 Unterschiedlich ist nur das Ende der Arbeiten: 1790 nach der Stiftung, 1793 nach dem Dehio.1, 3
Die Stiftung beschreibt einen barock wirkenden Bau mit nur einem Vollgeschoss und hohem Mansarddach, dessen Räume innen bereits zum Frühklassizismus neigten.3
1792 ließ Prittwitz im Park ein Marmordenkmal für Friedrich II. aufstellen. Giuseppe Martini schuf es nach einem Entwurf Meils: Mars und Minerva stehen an einer Säule mit Urne und einem Reliefbildnis des Königs.1, 5 Die Stiftung bezeichnet es als "das erste Denkmal, das für Friedrich den Großen geschaffen wurde", 2012/2013 wurde es restauriert.5
Schinkel arbeitet für zwei Bauherren
Schinkels Arbeit in Quilitz beginnt mit dem Sohn des Generals. Für den Ausbau der Nebengebäude ab 1801 gewann Friedrich Wilhelm Bernhard von Prittwitz den jungen Architekten, dessen Name damals noch kaum bekannt war. Ihm übertrug er auch die Neuerrichtung der zuvor abgebrannten Kirche.2 Aus diesen Jahren stammen nach der Denkmaldatenbank das Spritzenhaus von 1802 und der Eiskeller im Park von 1803, beide nach Schinkels Entwurf.1
Die Familie Prittwitz erlebte das Ende der Arbeiten nicht mehr als Besitzerin. 1811 verkaufte sie Quilitz an die Krone zurück. Drei Jahre später erhielt Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg die Standesherrschaft als Geschenk Friedrich Wilhelms III.2 Hardenberg ist einer der Namensgeber der Stein-Hardenbergschen Reformen.2 Als er 1815 einzog, wurde aus Quilitz Neu-Hardenberg.4
Hardenberg beauftragte Schinkel 1817, das Schloss zu einem Palais umzubauen.3 Ausgeführt wurde der Umbau zur zweigeschossigen Anlage nach dem Dehio 1820/22.1 Auf Schinkels Rat blieben zwei Räume in der Mittelachse unverändert, das Äußere erhielt eine ganz neue klassizistische Gliederung.3 Die Kirche war bereits 1817 fertig.2
Auch die Kavaliershäuser aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts wurden 1821 nach Plänen Schinkels schlicht umgestaltet. Um 1824 kam die Orangerie hinzu.1 Den Park formte man nach dem Dehio 1821-25 nach Plänen von Peter Joseph Lenné um. Änderungsvorschläge kamen wohl von Hermann Fürst von Pückler-Muskau, Hardenbergs Schwiegersohn.1 Die Stiftung nennt außerdem John Adey Repton und eine streng barocke Vorgängeranlage aus dem 18. Jahrhundert.5
1852 ersetzte man das Terrassendach, das der Dehio als ursprünglich bezeichnet, wegen Problemen mit dem Regenwasser durch ein Satteldach. Attika, Vasen und Adler verschwanden dabei. Im selben Jahr erhielt der Eingangsrisalit seinen Giebel.1, 3
Chronik
1348 - 2002- 1348ErsterwähnungErste urkundliche Erwähnung des Ortes, damals Quilitz2
- um 1690-1699BaubeginnMarkgraf Albrecht Friedrich von Brandenburg beginnt ein Herrschaftshaus, es bleibt beim Kellergeschoss3
- 1762BesitzwechselKönig Friedrich II. zieht das Lehen Quilitz ein2
- 1763BesitzwechselSchenkung des Amtes Quilitz an Joachim Bernhard von Prittwitz2
- 1785BaubeginnBau des eingeschossigen Dreiflügelschlosses unter Joachim Bernhard von Prittwitz1, 3
- 1792FertigstellungMarmordenkmal für Friedrich II. im Park1, 5
- ab 1801UmbauAusbau der Nebengebäude, erste Aufträge an Karl Friedrich Schinkel2
- 1811BesitzwechselRückverkauf des gesamten Besitzes an die preußische Krone2
- 1814BesitzwechselSchenkung an Staatskanzler Karl August Fürst von Hardenberg2
- 1815NutzungsänderungEinzug Hardenbergs, der Ort heißt fortan Neu-Hardenberg4
- 1820-1822UmbauUmbau zur zweigeschossigen Anlage nach Entwürfen Schinkels1
- 1821-1825UmbauUmgestaltung des Parks nach Plänen von Peter Joseph Lenné1
- 1852UmbauSatteldach statt Terrassendach, Giebel über dem Eingangsrisalit1, 3
- 1921BesitzwechselCarl-Hans Graf von Hardenberg übernimmt als letzter Standesherr den Besitz2
- 1944NutzungsänderungVerhaftung Carl-Hans Graf von Hardenbergs im Schloss nach dem Attentat vom 20. Juli2
- 1978-1988RestaurierungRestaurierung, danach Sitz der Kulturakademie des Bezirks Frankfurt (Oder)1, 2
- 1990-1991RestaurierungErneute Sanierung der Erdgeschossräume, Bibliothek neu eingerichtet1
- 1996BesitzwechselRückgabe an die Familie von Hardenberg2
- 1997BesitzwechselKauf durch den Deutschen Sparkassen- und Giroverband2, 6
- bis 2001RestaurierungSanierung von Schloss und Park, Neubauten für Hotel und Veranstaltungen1, 2, 6
- 2001NutzungsänderungGründung der Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH als Betreiberin6
- 8. Mai 2002NutzungsänderungOffizielle Eröffnung des Ensembles2, 6
Besitz und Herrschaft
- 1762-1763König Friedrich II. von Preußen2Lehen eingezogen, 1763 verschenkt
- 1763-1811Familie von Prittwitz2Schenkung an Joachim Bernhard von Prittwitz, 1811 Rückverkauf
- 1811-1814Preußische Krone2Rückkauf, 1814 verschenkt
- ab 1814Karl August Fürst von Hardenberg2Schenkung durch König Friedrich Wilhelm III., danach Familie von Hardenberg
- ab 1921Carl-Hans Graf von Hardenberg2Letzter Standesherr, nach dem 20. Juli 1944 enteignet
- 1996-1997Familie von Hardenberg2, 6Rückgabe 1996, Verkauf 1997
- seit 1997Deutscher Sparkassen- und Giroverband2, 6, 9Kauf von der Familie von Hardenberg, Eigentümer
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Bauwerk und Räume
Die Hofseite misst 17 Fensterachsen. Außen treten je drei davon als kurze Flügel hervor, die drei in der Mitte als Portalrisalit. Zum Garten sind es 15 Achsen, hervorgehoben durch einen fünfachsigen Mittelteil mit Pilastern und Fenstertüren unter Rundbögen.1 Ringsum gliedern Gesimsbänder, Putzquader und regelmäßig gesetzte hohe Fenster die Fassaden.1
Durch das Portal gelangt man direkt in den frühklassizistischen Teil des Erdgeschosses.3 Im Vestibül beschreibt der Dehio gebänderte Wandfelder mit Konsolen und Büsten sowie Sphingen über den Türen.1 Die heutigen Büsten, darunter Sokrates, Homer, Cicero und Ganymed, schenkte nach Angaben der Stiftung die Sparkasse Märkisch-Oderland zur Wiedereröffnung.3
Im Gartensaal auf der Mittelachse wechseln Medaillons mit Gestalten der antiken Mythologie und Rechteckfelder, auf denen Trophäen, Musikinstrumente und bacchantische Szenen zu sehen sind. Zwei Öfen nach Schinkels Entwürfen, gestaltet wie kannelierte Säulenstümpfe, stehen in den Ecken.1 Ein Teil der Ausstattung geht nach dem Dehio vielleicht auf Entwürfe von Carl Gotthard Langhans zurück.1
Hardenbergs Bibliothek zählte einst rund 16.000 Bände, 6.000 davon gehören heute der Zentral- und Landesbibliothek Berlin.3 1990/91 wurde der Raum aus Resten des alten Bestands neu eingerichtet.1 Fast die gesamte übrige Ausstattung, auch Hardenbergs Kunstsammlung, ging am Ende des Zweiten Weltkriegs verloren.3
Der 20. Juli 1944 und die Jahrzehnte danach
Der letzte Standesherr, Carl-Hans Graf von Hardenberg, hatte den Besitz 1921 übernommen.2 Mit ihm ist das Schloss Teil der Geschichte des Widerstands gegen Hitler: Er gehörte zum Kreis der Verschwörer des 20. Juli 1944. Die Stiftung schreibt, Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Henning von Tresckow und weitere Beteiligte hätten das Attentat hier relativ ungestört vorbereiten können.2
Nach einem misslungenen Versuch, sich das Leben zu nehmen, wurde Hardenberg in der Schlossbibliothek festgenommen, drei Tage nach dem Anschlag. Das Konzentrationslager Sachsenhausen überlebte er nur knapp.2 Den Besitz verlor die Familie durch eine Enteignung der Nationalsozialisten, die auch nach Kriegsende Bestand hatte. Die Hardenbergs mussten fortziehen.2, 6
Nach 1945 diente das Gebäude unter anderem als Schule, Lazarett, Jugendklub und Trainingsort von Gewichthebern.2 Nach einer aufwendigen Restaurierung 1978 bis 1988 zog die Kulturakademie des Bezirks Frankfurt (Oder) ein, als Ort für Bildung und Arbeit. Vor dem Schloss entstanden außerdem Plattenbauten.2 Der Dehio vermerkt, dass bei der Restaurierung die Erdgeschossräume samt alten Fußböden wiederhergestellt wurden; 1990/91 folgte eine weitere Sanierung.1
Auch der Ortsname spiegelt diese Brüche. 1949 wurde aus Neu-Hardenberg Marxwalde, 1990 kehrte der Gemeinderat zum alten Namen zurück, seither ohne Bindestrich.2 Ab 1957 war Marxwalde wegen seines großen Flugplatzes Standort der Nationalen Volksarmee, dort war auch die Regierungsstaffel der DDR stationiert.2
Die Urnen des Grafen und seiner Frau fanden erst am 22. Oktober 1991 ihren Platz in der Familiengrabstätte hinter der Kirche. Nach seinem Tod 1958 hatte man der Familie diese Beisetzung verweigert.2
Rückgabe, Verkauf und Stiftung
Weil die Enteignung auf die Nationalsozialisten zurückging, erhielt die Familie von Hardenberg 1996 ihr Eigentum zurück. Bereits im folgenden Jahr verkaufte sie Schloss und Park an den Deutschen Sparkassen- und Giroverband.2, 6
Die Sanierung dauerte bis 2001.1, 6 Schon im Winter 1997/98 wurden die Plattenbauten beseitigt.2 Ergänzende Neubauten für Hotel, Gastronomie, Veranstaltungen und Ausstellungen orientieren sich an den klassizistischen Gebäuden.6 Den Park stellte die Gartenarchitektin Adelheid von Schönborn wieder her.5
Den Betrieb führt seit 2001 eine eigens gegründete GmbH des Verbands, die Stiftung Schloss Neuhardenberg; der Verband ist ihr einziger Gesellschafter. Sie verantwortet Programm, Tagungen und das gesamte Areal.4, 6 Bundespräsident Johannes Rau war dabei, als das Ensemble am 8. Mai 2002 offiziell eröffnet wurde.2, 6
In den Jahren 2003 und 2004 hielt die Bundesregierung hier Kabinettsklausuren ab.7 2004 kürte eine unabhängige Jury den Schlosspark zu "Deutschlands schönster Park".5 Nach der Parkordnung (Stand Oktober 2023) gehören Schlossensemble und Park dem Deutschen Sparkassen- und Giroverband. Die Stiftung ist mit Betrieb und Pflege betraut.9
Besonderheiten
- GRATIA REGIS: Die Inschrift über dem Eingang, "Dank des Königs", erinnert an die Schenkung Friedrich Wilhelms III. an Hardenberg. Sie steht seit 1852 im Giebel.3, 4
- Bleichhaus: Schinkel entwarf 1803 im Park ein kleines Bleichhaus in Form eines Antentempels. 1957 wurde es bis auf die Fassade mit dem Säulengiebel abgetragen.1
- Sowjetischer Ehrenfriedhof: Zwischen den Kavaliershäusern auf dem Schlossvorplatz liegt ein Ehrenfriedhof aus der Zeit zwischen 1945 und 1960, 2002 umgestaltet.1
- Sigmund Jähn: Der Jagdflieger, später erster Deutscher im All, war in Marxwalde stationiert. Nach der Stiftung zählte er von 1960 bis 1978 zu den Einwohnern.2
Heutige Nutzung
Die historischen Räume im Erdgeschoss dienen auch für Feiern. Im Obergeschoss liegen Tagungsräume und zwei Hotelsuiten. Größter Raum ist der Hardenbergsaal, an dessen Konferenztisch bis zu 40 Personen Platz finden.3, 4
Das Hotel mit 54 Zimmern nutzt die früheren Wirtschaftsgebäude in einem Dreiseitenhof. Orangerie und Landgasthaus Brennerei, beide heute Gastronomie, liegen an einem Vierseitenhof.4 In der Ausstellungshalle zeigt die Stiftung die ständige Ausstellung "Schloss Neuhardenberg. Ein Ortstermin" über den Ort und die Familie von Hardenberg, 2019 überarbeitet.4, 7 Konzerte der Stiftung finden in der Schinkel-Kirche statt.4
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Schlossbesichtigung (Erdgeschoss): bis 1. November So und Feiertag 11-18 Uhr, am 31. Oktober 2026 geschlossen
2. November bis März: Schloss geschlossen
Ausstellungen: bis 1. November Mi-So und Feiertag 11-18 Uhr; 2. November bis März Fr-So und Feiertag 11-16 Uhr, geschlossen am 24. und 31. Dezember
Stand 19.10.20268 - Eintritt
- Schlossbesichtigung 5 €, Karten im Stiftungsshop. Karten für die Ausstellungen ebenfalls im Stiftungsshop, Ermäßigungen unter anderem für Schüler, Studenten, Senioren und Menschen mit Behinderungen (Stand 19.10.2026).7, 8
- Führungen
- Audioguide mit Überblicksführung zur Geschichte des Schlosses, Ausleihe im Stiftungsshop 4 € zuzüglich 10 € Pfand (Stand 19.10.2026).7
- Bus und Bahn
- Regionalbahn RB 26 bis Trebnitz (Mark) oder Seelow-Gusow, weiter mit gelegentlich fahrendem Bus oder Taxi auf Vorbestellung. Transfer von und nach Seelow-Gusow oder Trebnitz auf Wunsch über die Stiftung.8
- Gastronomie
- Landgasthaus Brennerei: bis 1. November täglich ab 12 Uhr; 2. November bis März Mo-Do ab 14 Uhr, Fr-So und Feiertag ab 12 Uhr, am 24. Dezember geschlossen (Stand 19.10.2026).
Außerdem Orangerie und Hotel Schloss Neuhardenberg.4, 8 - Barrierefreiheit
- teilweise: Barrierefreie Zugänge zu den meisten Gebäuden, gekennzeichnete Parkplätze, ein rollstuhlgerechtes Hotelzimmer. Transfer von und nach Seelow-Gusow oder Trebnitz auf Wunsch, auch mit Rollstuhl.8
- Hunde
- nur im Außenbereich: Im Schlosspark Hunde an der Leine führen, Hundekot entfernen (Parkordnung, Stand 10/2023).9
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Das Schlossparterre gehört zum Tagungsbetrieb. Es öffnet von April bis Oktober in der Regel sonntags für Besucher, im Winter bleibt es geschlossen.7, 8 Karten und Audioguides mit einer Überblicksführung gibt es im Stiftungsshop.7 Die Ausstellungen sind an mehr Tagen zugänglich, im Winter mit kürzeren Zeiten.8 Der Park soll nach der Parkordnung öffentlich zugänglich bleiben, Hunde gehören dort an die Leine.9
Anreise
Die Anschrift lautet Schinkelplatz, 15320 Neuhardenberg. Mit der Regionalbahn 26 erreicht man Trebnitz (Mark) oder Seelow-Gusow, weiter geht es mit einem selten fahrenden Bus oder einem vorbestellten Taxi.8 Auf Wunsch organisiert die Stiftung einen Transfer von diesen Bahnhöfen, auch mit Rollstuhl.8
Umgebung und weitere Ziele
Rund 47 Kilometer Luftlinie entfernt liegt die Burg Beeskow, etwa 48 Kilometer sind es bis zum Schloss Köpenick.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Märkisch-Oderland, das ganze Land die Seite Brandenburg.
Lage und Karte
52.5950° N · 14.2414° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Dehio Brandenburg 2012, S. 739 f., über BLDAM-Denkmaldatenbank 09180574 (Schlossanlage)Dehio-Handbuch Brandenburg; Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege, abgerufen am 19.10.2026
- Geschichte des OrtesStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Geschichte des SchlossesStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- SchlossensembleStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Geschichte des LandschaftsparksStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Die Stiftung Schloss NeuhardenbergStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Ständige Ausstellung und SchlossbesichtigungStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- BesuchStiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Parkordnung für den Schlosspark Neuhardenberg (Stand 10/2023)Stiftung Schloss Neuhardenberg GmbH, abgerufen am 19.10.2026
- Schloss Neuhardenberg (Kartenobjekt way/366021356)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 19.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Tsungam · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Burg Storkow: Foto: A.Savin · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Beeskow: Foto: Michielverbeek · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Königs Wusterhausen: Foto: V.Boldychev · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Oranienburg: Foto: Kds11 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons