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Schloss · Oranienburg · Brandenburg

Schloss Oranienburg

Barockschloss in Oranienburg: ab 1651 Landsitz der Kurfürstin Louise Henriette, ab 1689 von ihrem Sohn Friedrich erweitert, heute Schlossmuseum.

52.7547° N · 13.2367° E
Schloss Oranienburg
Schloss OranienburgFoto: Kds11 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Schlossmuseum: April-Oktober Di-So 10-17.30 UhrSchlossmuseum: November-Dezember Di-So 10-16 Uhr, Januar-März nur Sa und So 10-16 UhrMontag geschlossen, letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung, an Feiertagen in der Regel WochenendzeitenEintritt: Schlossmuseum: 8 €, ermäßigt 6 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 2, 3teilweise erhalten
Erste Erwähnung
12882
Gründung
um 12004, 10
Baustil
Barock1, 4
Denkmalstatus
Denkmal (09165081)3
Ort
Oranienburg1, 3
Bundesland
Brandenburg
Eigentümer
Stadt Oranienburg4
Betreiber
Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg (Schlossmuseum); Landkreis Oberhavel (ReMO - Regionalmuseum Oberhavel)1, 9, 12
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1
Öffnungszeiten
Schlossmuseum: April-Oktober Di-So 10-17.30 Uhr1, 10Alle Angaben
Eintritt
Schlossmuseum: 8 €, ermäßigt 6 €1Alle Angaben
Website
spsg.de1
Koordinaten
52.7547, 13.2367
Inhalt 19 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Von der Burg Bötzow zum Jagdhaus
  3. Landsitz der Louise Henriette
  4. Ausbau unter Friedrich I.
  5. Dreikönigstreffen und Porzellantausch
  6. Zweite Blüte unter August Wilhelm
  7. Fabrik und Lehrerseminar
  8. SS-Kaserne und Polizeischule
  9. Kasernen, Rathaus und Sanierung
  10. Chronik
  11. Architektur und Aufbau
  12. Besonderheiten
  13. Heutiger Zustand
  14. Auf einen Blick
  15. Besichtigung
  16. Anreise
  17. Umgebung und weitere Ziele
  18. Lage und Karte
  19. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202615 Quellen

Schloss Oranienburg ist ein Barockschloss am Schlossplatz von Oranienburg im Landkreis Oberhavel. Kurfürstin Louise Henriette von Oranien ließ hier ab 1651 einen Landsitz bauen, ihr Sohn, der spätere König Friedrich I., erweiterte ihn ab 1689.1, 2, 4 Die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg rechnet das Schloss zu den bedeutendsten Barockbauten der Mark Brandenburg und zeigt darin ihr Schlossmuseum. Ein weiterer Teil beherbergt das ReMO - Regionalmuseum Oberhavel des Landkreises.1, 9

Geschichte

Von der Burg Bötzow zum Jagdhaus

Bis 1653 trug der Ort den Namen Bötzow.4 Die Stadt nennt 1216 als Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung.5 Stadtchronik und Regionalmuseum setzen eine askanische Burg an der Havel um 1200 an. Die Schlösserstiftung nennt 1288 als Jahr, in dem eine Wasserburg erstmals erwähnt wird.2, 4, 10

Die Burg wechselte mehrfach den Besitzer, bis sie 1485 unter Markgraf Johann Cicero dauerhaft an die Hohenzollern kam. Kurfürst Joachim II. ließ sie um 1550 nach der Stadtchronik abbrechen, an ihrer Stelle entstand ein Jagdhaus. Unter Johann Georg, seinem Nachfolger, wurde das Gebäude nach Angaben der Stiftung innen vollständig neu gestaltet. Die Chronik datiert den Umbau des Jagdschlosses zum Renaissanceschloss auf 1579 und nennt den Baumeister Wilhelm Zacharias.2, 4

Im Mittelbau, den man später barock überformte, sind nach Angaben der Stiftung noch Teile des Renaissancebaus erhalten. Die Stadtchronik verweist auf Renaissance-Säulen aus der Zeit Joachims II. im Orange-Saal.2, 4

Landsitz der Louise Henriette

Am 27. September 1650 schenkte ihr Mann, Kurfürst Friedrich Wilhelm, Louise Henriette von Oranien die Domäne Bötzow. Jagdschloss und Stadt gehörten dazu, die Schenkung galt auf Lebenszeit.4 Louise Henriette (1627-1667) war die erste Frau des Großen Kurfürsten. Ab 1651 ließ sie das bereits etwas verfallene Jagdschloss zum Lustschloss umbauen und vielfach erweitern. Gleichzeitig wurde der Lustgarten angelegt, aus dem der heutige Schlosspark hervorging.1, 2, 4

Am 2. Januar 1652 gab der Kurfürst dem Schloss den Namen "Oranienburg". Ab 1653 trug ihn auch die Stadt, er wurde in das Siegel des Magistrats aufgenommen.4 1663 richtete Louise Henriette im Schloss ein Porzellankabinett ein, nach der Stadtchronik das erste in Europa.4

Ausbau unter Friedrich I.

Ihr Sohn regierte ab 1688 als Kurfürst Friedrich III., 1701 krönte er sich in Königsberg zum König Friedrich I. in Preußen.4 Nach Angaben der Stiftung ließ er das Schloss zur Erinnerung an seine Mutter vergrößern und kostbar ausstatten. Als Baumeister nennt sie Johann Arnold Nering und Johann Friedrich Eosander, als Beginn das Jahr 1689.1, 2

Die Denkmaldatenbank des Landes führt Nering 1689 für Entwurf und Bauleitung. Danach leiteten Martin Grünberg (1695/1699) und Eosander von Göthe (1699) den Bau. Die Datenbank datiert ihn auf 1689 bis 1704, eine Erweiterung auf 1709 bis 1711.3

Nach der Stadtchronik wurde 1690 der Mittelbau umgebaut, dazu entstanden zwei Südflügel. 1695 kam die Porzellankammer hinzu, 1699 der Orange-Saal und 1704 die Schlosskapelle.4 Um 1700 galt der Bau nach Angaben der Stiftung als "schönstes Schloss der preußischen Monarchie".2

Dreikönigstreffen und Porzellantausch

Vom 9. bis 11. Juli 1709 empfing Friedrich I. im Schloss August den Starken, Kurfürst von Sachsen, und König Friedrich IV. von Dänemark. Die beiden suchten ihn als Verbündeten gegen den schwedischen König Karl XII. Hintergrund war der Kampf um die Vormacht an der Ostsee.6

König Friedrich Wilhelm I. (1713-1740) verkaufte nach der Stadtchronik die wertvollen Porzellansammlungen, der Park verwilderte.4 Die Stiftung beschreibt einen Tausch von 1717. August der Starke suchte Porzellan für sein Japanisches Palais in Dresden und erhielt 151 ostasiatische Stücke aus Oranienburg. Im Gegenzug gab er 600 Soldaten.6

Zweite Blüte unter August Wilhelm

Im Dezember 1742 schenkte Friedrich II. das Schloss seinem Bruder, Prinz August Wilhelm von Preußen (1722-1758). Der Prinz zog mit seiner Frau Luise von Braunschweig und seinem Hofstaat ein.2, 4

Nach der Stadtchronik erhielten Schloss und Park damals umfangreiche Änderungen und Erweiterungen im Stil des Rokoko. Die Denkmaldatenbank verzeichnet einen Umbau um 1750. Die Stiftung spricht von einer zweiten Blütezeit. August Wilhelm starb 1758 im Schloss.1, 3, 4

Fabrik und Lehrerseminar

1802 wurde das Schloss an den Apotheker Hempel verkauft, der darin eine Kattunweberei einrichtete. 1814 folgte eine Fabrik für Schwefelsäure, die "Chemische Produkten-Fabrik zu Oranienburg". Ab 1832 war Friedlieb Ferdinand Runge ihr technischer Direktor.4

1842 zerstörte ein Brand den Südostflügel, die Reste wurden abgetragen. Bis 1848 verlegte man die Fabrik auf das Mühlenfeld, danach stand das Schloss leer und verfiel.3, 4

König Friedrich Wilhelm IV. ließ es von 1858 bis 1861 restaurieren und zum Lehrerseminar umbauen. Am 15. Oktober 1861 wurde das Königlich-Evangelische Schullehrerseminar eingeweiht. 1920 wurde nach der Chronik der Staat Preußen Eigentümer des Schlosses. Bis zur Schließung im September 1925 wurden dort nach der Chronik 2.240 angehende Lehrer ausgebildet.4

SS-Kaserne und Polizeischule

Von 1935 bis 1945 nutzten SS-Verbände und die Polizei das Schloss. Zuerst waren hier nach Angaben der Stiftung die SS-Wachtruppen des Berliner KZ Columbia untergebracht, Teile des Schlosses wurden zur Kaserne. 1937 wechselte das SS-Personal in das nahe KZ Sachsenhausen.4, 7

Danach schulten Spezialeinheiten der Polizei im Schloss. Die Stadtchronik nennt ab 1937 die aus Berlin-Tempelhof verlegte "Polizeischule für Auslandsverwendung". Die Stiftung datiert die Eröffnung der für 600 Polizisten geplanten Schule auf das Frühjahr 1941.4, 7

Ausgebildet wurde zunächst für die Verwaltung künftiger Kolonien, später vor allem für Einsätze in Osteuropa. Absolventen aus Oranienburg gehörten nach Angaben der Stiftung auch Polizeibataillonen in Polen und der Sowjetunion an.7

An der Rückseite kamen Unterkünfte, ein Offizierskasino und eine Kantine hinzu, bei den Umbauten setzte man auch Häftlinge des KZ Sachsenhausen ein. 1939 entstand nach der Stadtchronik nördlich des Schlosses ein Erweiterungsbau für die Kolonialpolizeischule. Bis Kriegsende 1945 diente das Schloss als Polizeilazarett. Luftangriffe und die Sprengung der nahen Havelbrücke verursachten nach der Chronik erhebliche Schäden.4, 7

Kasernen, Rathaus und Sanierung

Auch nach 1945 nutzten Truppen und Schulen das Schloss. Die Chronik nennt bis 1948 eine "Russische Fliegerdivision", von 1953 bis 1958 eine Luftverteidigungsschule der Kasernierten Volkspolizei und danach Kräfte der Zivilverteidigung. Von Dezember 1963 bis 1990 lag hier ein Ausbildungsregiment der Grenztruppen.4 Die Denkmaldatenbank verzeichnet Umbauten von 1938 bis 1939 und von 1957 bis 1960.3

Im Juni 1990 zog der Rat der Stadt in das Schloss, im März 1997 wurde die Stadt Oranienburg Eigentümerin. Von 1995 bis 1999 wurde das Schloss umfassend saniert. Die Fördermittel kamen von EU, Bund und Land, die Stadt investierte nach der Chronik etwa 6 Millionen DM.4

2000 bezogen das Kreismuseum des Landkreises den Südwestflügel und die Schlösserstiftung den Nordwestflügel. Am 18. Januar 2001 eröffnete die Stiftung ihr Schlossmuseum.4 Das Kreismuseum öffnete nach längerer Schließung am 13. August 2021 neu, nun als ReMO - Regionalmuseum Oberhavel.11

Zur Landesgartenschau 2009 wurde die historische Mitte um das Schloss mit EU-Mitteln neu gestaltet. Die Schlossbrücke wurde rund 40 Meter nach Süden verlegt, der Schlossplatz deutlich vergrößert.4

Chronik

1200 - 2021
  1. um 1200GründungAnlage einer askanischen Burg an der Havel4, 10
  2. 1288ErsterwähnungErste Erwähnung einer Wasserburg2
  3. 1485BesitzwechselUnter Markgraf Johann Cicero endgültig an die Hohenzollern2, 4
  4. um 1550BaubeginnKurfürst Joachim II. lässt die Burg abbrechen und an gleicher Stelle ein Jagdhaus bauen2, 4
  5. 1579UmbauUmbau des Jagdschlosses zum Renaissanceschloss unter Kurfürst Johann Georg, Baumeister Wilhelm Zacharias4
  6. 27. September 1650BesitzwechselKurfürst Friedrich Wilhelm schenkt Louise Henriette die Domäne Bötzow mit Jagdschloss auf Lebenszeit4
  7. ab 1651BaubeginnUmbau und Erweiterung zum Landsitz für Louise Henriette, Anlage des Lustgartens1, 2, 4
  8. ab 1689UmbauKurfürst Friedrich III., ab 1701 König Friedrich I., lässt das Schloss durch Johann Arnold Nering und Johann Friedrich Eosander erweitern und ausstatten2
  9. 1704FertigstellungEnde der barocken Bauzeit (Denkmaldatenbank 1689-1704), Einrichtung der Schlosskapelle3, 4
  10. 1709-1711UmbauErweiterung3
  11. Dezember 1742BesitzwechselFriedrich II. schenkt das Schloss seinem Bruder Prinz August Wilhelm4
  12. um 1750UmbauUmbau; nach der Stadtchronik Umgestaltung von Schloss und Park im Rokokostil nach 17423, 4
  13. 1802BesitzwechselVerkauf an den Apotheker Hempel, Einrichtung einer Kattunweberei4
  14. 1842ZerstörungSüdostflügel durch Brand zerstört, Reste abgerissen3, 4
  15. 1858-1861UmbauRestaurierung und Umbau zum Lehrerseminar unter König Friedrich Wilhelm IV.4
  16. 15. Oktober 1861NutzungsänderungEinweihung des Königlich-Evangelischen Schullehrerseminars (bis 1925)4
  17. 1920BesitzwechselDas Schloss geht in den Besitz des Staates Preußen über4
  18. 1935-1945NutzungsänderungUnterkunft für SS-Verbände und Polizeischule4, 7
  19. 1938-1939UmbauUmbau; 1939 Erweiterungsbau nördlich des Schlosses3, 4
  20. 1945ZerstörungErhebliche Kriegsschäden durch Luftangriffe und die Sprengung der nahen Havelbrücke4
  21. 1. Dezember 1963-1990NutzungsänderungGrenztruppen-Ausbildungsregiment 404
  22. 1995-1999RestaurierungUmfassende Sanierung mit Fördermitteln von EU, Bund und Land4
  23. März 1997BesitzwechselDie Stadt Oranienburg wird Eigentümerin4
  24. 18. Januar 2001NutzungsänderungEröffnung des Schlossmuseums der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten4
  25. 13. August 2021NutzungsänderungWiedereröffnung des Kreismuseums als ReMO - Regionalmuseum Oberhavel11

Besitz und Herrschaft

  • ab 1485Hohenzollern, Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg2, 4endgültig hohenzollernscher Besitz unter Markgraf Johann Cicero
  • ab 1650Kurfürstin Louise Henriette von Oranien4Domäne Bötzow als Geschenk auf Lebenszeit, Bauherrin des Landsitzes
  • ab 1742Prinz August Wilhelm von Preußen4Schenkung seines Bruders Friedrich II.
  • 1802Apotheker Hempel4Käufer des Schlosses, Einrichtung einer Kattunweberei
  • ab 1920Staat Preußen4Eigentümer
  • seit März 1997Stadt Oranienburg4Eigentümerin

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Die Denkmaldatenbank beschreibt eine Schlossanlage mit H-förmigem Grundriss. Den Mittelbau bildet das Corps de Logis mit dem Orange-Saal.3, 4 Den Erweiterungsbau von 1939 nördlich des historischen Schlosses nennt die Chronik von 2012 "Haus 2", mit Stadtverwaltung und Stadtarchiv. Die Stadtverwaltung hat ihre Anschrift am Schloßplatz 1.4, 14

Zur Ausstellung des Schlossmuseums gehören nach Angaben der Stiftung die Porzellankammer mit ihren Etageren und die Silberkammer mit königlichem Prunksilber. Taten des Großen Kurfürsten schildert eine Folge von Tapisserien, gewebt in der Berliner Manufaktur von Pierre Mercier, einem Hugenotten. Skulpturen stammen von François Dieussart und Bartholomeus Eggers, Gemälde unter anderem von Anthonis van Dyck und Antoine Pesne.1, 2

Besonderheiten

  • Porzellankammer: Nach Angaben der Stiftung birgt sie mehr als 5.000 blau-weiße Porzellane aus Ostasien. Zwei der "Dragonervasen", die 1717 im Tausch nach Dresden gingen, sind heute wieder hier zu sehen.6
  • Elfenbeinmöbel: Johann Moritz von Nassau-Siegen gab die Garnitur um 1640 in Brasilien in Auftrag. Der Große Kurfürst erwarb sie 1652. Erhalten sind unter anderem Bank, Armlehnstuhl, Hocker und Tisch. Die Stiftung weist darauf hin, dass das Elfenbein zusammen mit versklavten Menschen aus Westafrika nach Brasilien kam.8
  • Bernsteinkronleuchter: Die Stiftung bezeichnet ihn als eines von weltweit drei Exemplaren seiner Art.1
  • Fayence-Kabarett: Das Stück im Groteskensaal gilt der Stiftung als frühestes erhaltenes Erzeugnis aus Berliner Produktion.1
  • Denkmal der Kurfürstin: Am 18. Juni 1858 wurde auf dem Platz vor dem Schloss ein Denkmal für Louise Henriette eingeweiht.4
  • Spuren der NS-Zeit: Im Treppenhaus trägt ein eisernes Geländer Eichenlaub. In seinen runden Aussparungen saß früher das SS-Symbol.7

Heutiger Zustand

Heute nutzen zwei Museen das Schloss: das Schlossmuseum der Stiftung und das ReMO des Landkreises Oberhavel.1, 9 Das ReMO erzählt in elf Räumen die Geschichte der Region, rückwärts von der Gegenwart bis in die Eiszeit. Hauptwerk ist ein Gemälde von Honthorst, die "Allegorie auf die Gründung von Oranienburg".9, 10

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich1
Öffnungszeiten
Schlossmuseum: April-Oktober Di-So 10-17.30 Uhr
Schlossmuseum: November-Dezember Di-So 10-16 Uhr, Januar-März nur Sa und So 10-16 Uhr
Montag geschlossen, letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung, an Feiertagen in der Regel Wochenendzeiten
24., 25. und 31. Dezember 2026 geschlossen, 26. Dezember 2026 10-16 Uhr, 1. Januar 2027 11-16 Uhr
ReMO - Regionalmuseum Oberhavel: Di-So, April-Oktober 10-17.30 Uhr, November-März 10-16 Uhr, Montag geschlossen1, 10
Eintritt
Schlossmuseum: 8 €, ermäßigt 6 €
Familienkarte Märkisches Schloss (an einem Tag für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr): 16 €
Mit Jahreskarte frei
Ermäßigung mit regulärem Ticket des Regionalmuseums oder mit Eintrittskarte des Schlossparks (jeweils auch umgekehrt) sowie für Inhaber der TallyCard mit Begleitperson oder Familie1
Führungen
April-Oktober individuelle Besichtigung, November-März Besichtigung mit Führung (auf Deutsch, Informationen in anderen Sprachen erhältlich, Wartezeiten möglich). Kostenlose App "SANSSOUCI" mit der Tour "25 Jahre - 25 Geschichten" auf Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Niederländisch, Polnisch und Spanisch, eigene Kopfhörer mitbringen. Gruppen über den Gruppenservice der Stiftung.1, 12
Bus und Bahn
Haltestelle "Oranienburg, Breite Straße" (Fahrplanauskunft über den VBB).1
Familien
Familienkarte Märkisches Schloss 16 € (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr). Kinderwagen dürfen aus konservatorischen Gründen nicht in die Ausstellungsräume des Schlossmuseums. Das ReMO - Regionalmuseum Oberhavel richtet sich nach Angaben des Landkreises vor allem an Kinder und Familien.1, 9
Barrierefreiheit
teilweise: Schlossmuseum laut Stiftung bedingt rollstuhlgeeignet: Fahrstuhl vorhanden, WC rollstuhlgeeignet. Am Schlosseingang brauchen Rollstuhlfahrer Hilfe, der Kassenraum ist nicht rollstuhlgeeignet. Kinderwagen nicht in den Ausstellungsräumen.1, 13
Hunde
Schlossmuseum: in den Ausstellungsräumen nur Assistenzhunde (Hausordnung der Stiftung).1, 13

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Von April bis Oktober ist das Schlossmuseum ohne Führung zu besichtigen. Von November bis März ist es nur mit Führung auf Deutsch zugänglich, dabei kann es Wartezeiten geben. Die kostenlose App "SANSSOUCI" bietet eine Tour in sieben Sprachen, Leihkopfhörer gibt es nicht.1

Nach Angaben der Stiftung ist das Museum bedingt rollstuhlgeeignet, am Eingang brauchen Rollstuhlfahrer Unterstützung. Kinderwagen dürfen nicht in die Ausstellungsräume, Hunde nur als Assistenzhunde.1, 13

Anreise

Das Schlossmuseum liegt am Schlossplatz 1 in 16515 Oranienburg. Als Haltestelle gibt die Stiftung "Oranienburg, Breite Straße" an.1

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 23 Kilometer Luftlinie südsüdöstlich liegt in Berlin-Pankow Schloss Schönhausen, knapp 24 Kilometer südlich die Zitadelle Spandau. Etwa 29 Kilometer südsüdöstlich steht das Berliner Schloss. In einem Kabinett dieses Schlosses ließ der Große Kurfürst die Elfenbeinmöbel nach Angaben der Stiftung zuerst aufstellen.8

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Oberhavel, das ganze Land die Seite Brandenburg.

Lage und Karte

52.7547° N · 13.2367° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Schlossmuseum OranienburgStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  2. Pressematerial Schloss OranienburgStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  3. Schloss, Schlossplatz 1, Oranienburg, Denkmaldatenbank Nr. 09165081 (Stand 09.01.2026)Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
  4. Stadtchronik Oranienburg von 1216 bis 2012 (PDF)Stadt Oranienburg, abgerufen am 09.10.2026
  5. GeschichteStadt Oranienburg, abgerufen am 09.10.2026
  6. Schauplätze der Geschichte: Schloss Oranienburg 1709Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  7. Schloss Oranienburg im NationalsozialismusStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  8. Die Elfenbeinmöbel im Schloss OranienburgStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  9. ReMO - Regionalmuseum OberhavelLandkreis Oberhavel, abgerufen am 09.10.2026
  10. ReMO - Regionalmuseum Oberhavel im Schloss OranienburgLandkreis Oberhavel, abgerufen am 09.10.2026
  11. MuseumsgeschichteReMO - Regionalmuseum Oberhavel, Landkreis Oberhavel, abgerufen am 09.10.2026
  12. 25 Jahre Schlossmuseum OranienburgStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  13. Hausordnung SchlösserStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
  14. ImpressumStadt Oranienburg, abgerufen am 09.10.2026
  15. Schloss Oranienburg (building=yes, historic=castle, castle_type=stately, dreiflügeliger Bau ca. 2.140 m², Q834703) (Kartenobjekt way/14757099)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Kds11 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons

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