Schloss Sigmaringen
Residenzschloss der Hohenzollern-Sigmaringen auf einem Felsen über der Donau, hervorgegangen aus einer 1077 genannten Burg, nach dem Brand 1893 erneuert.

Steckbrief
- Baustil
- Renaissance, Historismus1
- Bundesland
- Baden-Württemberg
- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich3
- Öffnungszeiten
- 10. März-9. November 2026: täglich 9.30-17.30 Uhr3, 6Alle Angaben
- Eintritt
- Geführte Schlossbesichtigung (Führung 60 Minuten, Waffenhalle mit Audioguide): Erwachsene 15 €, ermäßigt 13 € (Studierende, Inhaber eines Behindertenausweises), Begleitperson mit Ausweis B 7 €, Kinder 4-17 Jahre 7 €, Familienkarte (2 Erwachsene, 2 bis 4 Kinder) 40 €3Alle Angaben
- Website
- hohenzollern-schloss.de2, 7
- Koordinaten
- 48.08778, 9.21694
Inhalt 18 Abschnitte
- Überblick
- Die Burg auf dem Steilfelsen
- Habsburg, Württemberg und Werdenberg
- Residenz der Hohenzollern-Sigmaringen
- Ausbau, Krieg und Wiederaufbau im 17. und 18. Jahrhundert
- Fürstentum, Preußen und das Museum
- Der Brand von 1893 und die Neugestaltung
- Sitz der Vichy-Regierung 1944/45
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Sigmaringen, von den Betreibern heute Hohenzollernschloss genannt, steht auf einem Felsen über der Donau in der Stadt Sigmaringen. Aus einer 1077 erstmals erwähnten Burg wurde ab dem 16. Jahrhundert die Residenz der Grafen und späteren Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen.1, 8 Sein Erscheinungsbild prägt nach Angaben des Fürstenhauses Hohenzollern, dessen Unternehmensgruppe das Schloss betreibt, bis heute die Neugestaltung nach einem Brand von 1893.1, 4 Das Schloss ist zugleich Wohnsitz der Familie und Ziel für Besucher. Die Säle sind mit Führung oder Audioguide zu sehen, dazu eine große Waffensammlung. Die Stadt nennt es ihr Wahrzeichen.1, 3, 10
Die Burg auf dem Steilfelsen
Zum ersten Mal genannt wird die Burg im Jahr 1077. Nach dem Historischen Ortslexikon belagerte sie damals der Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden ohne Erfolg.8 Das Fürstenhaus verweist auf die Chronik des Klosters Petershausen, die vom Aufenthalt König Heinrichs IV. während des Investiturstreits berichtet. Wer damals Burgherr war und wie die Anlage aussah, ist nach seinen Angaben nicht bekannt.1
Das Ortslexikon schreibt den Bau einem nicht sicher bestimmten Geschlecht zu, das sich seit 1083 nach Sigmaringen nannte. Ihm folgten um 1170 die Grafen von Spitzenberg-Helfenstein-Sigmaringen und um 1275 die Grafen von Montfort-Bregenz.8
Die ältesten erhaltenen Bauteile, Burgtor, Palas und Bergfried, datiert das Fürstenhaus in die Stauferzeit um 1200. Ihre Reste stecken zum Teil unter späteren Erweiterungen.1 Das Ortslexikon setzt den Bergfried ins 12. Jahrhundert.8 Nach dem Hohenzollerischen Geschichtsverein heißt er Römerturm. Der Verein beschreibt den Bauplatz als langgezogenen Jurafelsen 45 Meter über der Donau.13
Habsburg, Württemberg und Werdenberg
Zwischen 1287 und 1290 verkauften die Montforter Burg, Stadt und Herrschaft an die Habsburger. Als Erwerber nennt das Fürstenhaus König Rudolf von Habsburg im Jahr 1290.1, 8
Danach wurde Sigmaringen verpfändet, zunächst an die Grafen von Württemberg, die später auch das Eigentum erlangten. Das Ortslexikon datiert den Beginn unter Vorbehalt auf 1323, das Fürstenhaus auf 1325. 1399 folgte die Verpfändung an die Grafen von Werdenberg. 1460 wurde die Herrschaft zur Grafschaft erhoben, die vom Reich zu Lehen ging.1, 8
Das Ortslexikon nennt Erweiterungen der Burg im 15. Jahrhundert.8 Ein Türsturz mit der Jahreszahl 1498 am sogenannten Schwedischen Turm zeugt nach Angaben des Fürstenhauses von einer Erweiterung nach Nordosten. Mit dem Ausbau nach Westen 1500, mit einem Portal zwischen zwei Rundtürmen, erreichte das Schloss seine heutige Ausdehnung.1
Residenz der Hohenzollern-Sigmaringen
Nach dem Aussterben der Werdenberger verlieh Österreich die Grafschaft 1535 zusammen mit Veringen an die Grafen von Zollern.8 Das Fürstenhaus nennt Karl I. Graf von Hohenzollern als ersten Hohenzoller auf dem Schloss. Seine Belehnung durch Kaiser Karl V. datiert es in der Zeitleiste auf 1534, die Übergabe des Schlosses im Fließtext auf 1535.1
Der Besitz wurde später unter den Söhnen Karls I. geteilt. Das Fürstenhaus und die Familiengeschichte auf der Website der Burg Hohenzollern datieren die Teilung in die Linien Hechingen, Sigmaringen und Haigerloch auf 1576. Der Geschichtsverein nennt 1575.7, 13, 14 Sigmaringen erhielt Karl II., der erste Graf von Hohenzollern-Sigmaringen. Nach dem Ortslexikon war die Stadt seit 1575 Residenz dieser Linie.1, 8 Das Fürstenhaus bezeichnet das Schloss als Stammsitz der schwäbisch-katholischen Linie.7
Karl II. ließ das Schloss umfassend umbauen. 1580 entstand im Westen ein Verbindungsbau, der den steilen Aufgang zwischen zwei Portalen überdachte. 1623 wurde Graf Johann in den Fürstenstand erhoben, er war der erste Fürst von Hohenzollern-Sigmaringen.1, 13
Ausbau, Krieg und Wiederaufbau im 17. und 18. Jahrhundert
Von 1627 bis 1630 wurde die Anlage zur repräsentativen Residenz ausgebaut. Das Fürstenhaus nennt als Baumeister Hans Alberthal, unter dem weite Teile im Stil der Renaissance entstanden. Das Ortslexikon schreibt diesen Ausbau Michael Beer zu.1, 8
Im Dreißigjährigen Krieg setzten schwedische Truppen 1633 nach Angaben des Fürstenhauses den Ostflügel in Brand. Das Ortslexikon datiert den Wiederaufbau des Ostteils auf 1658/59.1, 8 Das Fürstenhaus verbindet ihn mit dem Vorarlberger Baumeister Michael Beer, der zwei getrennte Gebäudeteile zusammenführte.1
Unter Fürst Joseph entstanden 1720 der Josephsbau im Westflügel und 1724 der Marstall. 1736 wurde ein Rittersaal eingerichtet, den man 1878 zum Ahnensaal umgestaltete.1
Fürstentum, Preußen und das Museum
1805 erlosch nach dem Ortslexikon die von Österreich beanspruchte Lehenshoheit, Sigmaringen wurde Landeshauptstadt.8 Fürst Anton Aloys trat 1806 dem Rheinbund bei. Er und Fürstin Amalie Zephyrine erreichten nach dem Geschichtsverein bei Napoleon I. die Souveränität der Fürstentümer Hohenzollern-Hechingen und Hohenzollern-Sigmaringen.1, 13 1815 ließ Anton Aloys den Fruchtkasten im Südosten zum Kavaliersbau umbauen, mit Gästezimmern, Hofbibliothek, Sammlungsräumen und Wohnungen für Bedienstete.1
1849/50 übergaben die Fürsten das Land an den preußischen Staat, als Reaktion auf die Ereignisse von 1848/49.8 Das Schloss blieb nach Angaben des Fürstenhauses in dessen Besitz.1
Fürst Karl Anton wurde 1858 preußischer Ministerpräsident, sein Sohn Karl begründete als Carol I. das rumänische Königshaus.14 Von 1862 bis 1867 entstand zwischen Westflügel und Marstall das Fürstliche Museum für Karl Antons Kunstsammlungen, innen im Tudorstil. 1864 ließ er eine Holzremise unter dem Schlosshof für die Waffensammlung umbauen.1, 9
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, zur Zeit der Neugotik, baute der fürstliche Baumeister Josef Laur das Schloss weiter um. Ab 1880 kamen Elektrifizierung, Telefonanlage sowie Nutz- und Löschwasserversorgung hinzu.1
Der Brand von 1893 und die Neugestaltung
1893 brach im Schloss ein Brand aus. Das Fürstenhaus führt ihn auf Arbeiten an der weiteren Elektrifizierung zurück, zerstört wurde demnach der Ostflügel.1, 8
Fürst Leopold veranlasste 1895 den Wiederaufbau des Ostflügels mit repräsentativen Salons. Verantwortlich waren nach Angaben des Fürstenhauses Hofbaurat de Pay und nach dessen Tod der Münchner Architekt Emanuel von Seidl. Gebaut wurde im Stil des Eklektizismus.1 Das Ortslexikon datiert Wiederaufbau und Umgestaltung durch Seidl auf 1895 bis 1908.8
Als architektonischen Abschluss dieser Phase nennt das Fürstenhaus die Portugiesische Galerie, einen großen Festsaal an der Südseite, vollendet 1907. Im selben Jahr waren die Arbeiten an der Schlosskapelle nach dem Brand abgeschlossen.1
Sitz der Vichy-Regierung 1944/45
Nach der Befreiung von Paris im August 1944 ordnete Außenminister Joachim von Ribbentrop an, die Vichy-Regierung nach Sigmaringen zu verlegen.12 Marschall Philippe Pétain hatte man nach dem Geschichtsverein schon am 20. August 1944 aus Vichy nach Belfort gebracht, "gegen seinen ausdrücklichen Willen".13
Sitz der Regierung war von September 1944 bis April 1945 Sigmaringen. Die Fürstenfamilie hatte das Schloss zu räumen, dort zogen Pétain und seine Minister ein.8, 12 Schloss und Prinzenbau erhielten von deutscher Seite den Status exterritorialer Gebiete. Am 1. Oktober 1944 wurde offiziell die "Regierungskommission für die Verteidigung der nationalen Interessen" eingesetzt.13
Pétain und ein Teil der Minister verweigerten sich nach dem Geschichtsverein der Regierungsarbeit, die übrigen kollaborierten weiter mit dem NS-Regime. Als die Truppen von General Jean de Lattre de Tassigny am 22. April 1945 Sigmaringen erreichten, waren Regierung und Geflüchtete schon am Vortag abgezogen.12
Chronik
1077 - 2011- 1077ErsterwähnungErste Nennung der Burg, nach dem Ortslexikon bei einer erfolglosen Belagerung durch Gegenkönig Rudolf von Rheinfelden1, 7, 8, 9, 10, 13
- um 1170BesitzwechselDie Grafen von Spitzenberg-Helfenstein-Sigmaringen werden Herren von Sigmaringen8
- um 1275BesitzwechselDie Grafen von Montfort-Bregenz werden Herren von Sigmaringen8
- 1287-1290BesitzwechselVerkauf von Burg, Stadt und Herrschaft an die Habsburger1, 8
- 1399BesitzwechselVerpfändung an die Grafen von Werdenberg1, 8
- 1498UmbauErweiterung nach Nordosten, belegt durch einen Türsturz am Schwedischen Turm1
- 1500UmbauAusbau nach Westen mit Portal und zwei Rundtürmen, das Schloss erreicht seine heutige Ausdehnung1
- 1535BesitzwechselSigmaringen kommt an die Grafen von Zollern, nach dem Ortslexikon als Verleihung durch Österreich1, 8, 10
- 1580UmbauVerbindungsbau im Westen überdacht den steilen Aufgang zwischen zwei Portalen1
- 1627-1630UmbauAusbau zur repräsentativen Residenz1, 8
- 1633ZerstörungIm Dreißigjährigen Krieg wird der Ostteil in Brand gesetzt und zerstört1, 8
- 1658-1659WiederaufbauWiederaufbau des zerstörten Ostteils1, 8, 9
- 1720UmbauJosephsbau im Westflügel unter Fürst Joseph1
- 1724UmbauBau des Marstalls unter Fürst Joseph1
- 1736UmbauEinrichtung eines Rittersaals, 1878 zum Ahnensaal umgestaltet1
- 1815UmbauDer Fruchtkasten im Südosten wird zum Kavaliersbau umgebaut1
- 1862-1867UmbauBau des Fürstlichen Museums zwischen Westflügel und Marstall1, 9
- 1864UmbauHolzremise unter dem Schlosshof für die Waffensammlung umgebaut1
- ab 1880UmbauModernisierung mit Elektrifizierung, Telefonanlage, Nutz- und Löschwasserversorgung1
- 1893ZerstörungBrand im Schloss, nach dem Betreiber wird der Ostflügel zerstört1, 8
- 1895-1908WiederaufbauWiederaufbau und Umgestaltung nach dem Brand unter Hofbaurat de Pay und Emanuel von Seidl1, 8
- 1907FertigstellungPortugiesische Galerie an der Südseite vollendet, Arbeiten an der Schlosskapelle abgeschlossen1
- September 1944-April 1945NutzungsänderungSitz der Vichy-Regierung: Pétain und seine Minister im Schloss einquartiert, die fürstliche Familie muss ausziehen1, 8, 12
- 2011UmbauNeugestaltung der Außenanlage1
Besitz und Herrschaft
- ab 1083Geschlecht, das sich nach Sigmaringen nannte8Erbauer der Burg, Herkunft nicht sicher bestimmt
- um 1170-1275Grafen von Spitzenberg-Helfenstein-Sigmaringen8Herren von Sigmaringen
- um 1275-1290Grafen von Montfort-Bregenz1, 8Herren von Sigmaringen, Verkauf an die Habsburger 1287 bis 1290
- ab 1290Habsburger1, 8Kauf von Burg, Stadt und Herrschaft (1287 bis 1290), später verpfändet
- um 1323-1399Grafen von Württemberg1, 8zuerst als Pfand, später als Eigentum
- 1399-1535Grafen von Werdenberg1, 8ab 1399 als Pfand, bis zum Aussterben der Werdenberger
- seit 1535Grafen von Zollern, nach der Teilung 1575/76 Linie Hohenzollern-Sigmaringen, ab 1623 Fürsten1, 8, 131535 belehnt; das Schloss ist bis heute im Besitz des Fürstenhauses
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
In der Bauforschungsdatenbank des Landesamts für Denkmalpflege ist das Schloss unter dem Objektnamen "Schlossmuseum" als Residenz- und Hofhaltungsbau erfasst. Beschrieben wird eine mehrgeschossige, mehrflügelige Anlage mit Walmdach, Dachreiter und Staffelgiebel.9
Die Anlage wuchs über Jahrhunderte. Aus der ältesten Bauphase stammt der Bergfried, seit 1500 hat das Schloss nach Angaben des Fürstenhauses seine heutige Ausdehnung. Im Westflügel entstand 1720 der Josephsbau, im Südosten 1815 der Kavaliersbau. Zwischen Westflügel und Marstall folgte das Fürstliche Museum, nach 1893 der neue Ostflügel und an der Südseite die Portugiesische Galerie.1, 13
Besonderheiten
- Waffensammlung: Fürstenhaus und Stadt zählen sie zu den größten privaten Waffensammlungen Europas, die Stadt nennt rund 3.000 Objekte. Besucher sehen die Waffenhalle mit Audioguide.1, 3, 10
- Fürstliches Museum: Der Galeriebau von 1862 bis 1867 nahm die Kunstsammlungen Fürst Karl Antons auf, seine Innenräume sind im Tudorstil gestaltet.1, 9
- Ahnensaal: Der Saal geht auf einen Rittersaal von 1736 zurück und erhielt 1878 seine Gestalt als Ahnensaal.1
- Portugiesische Galerie: Der große Festsaal an der Südseite wurde 1907 vollendet. Nach Angaben des Fürstenhauses bildete er den architektonischen Abschluss der Neugestaltung.1
Heutiger Zustand
Das Fürstenhaus beschreibt das Schloss heute als Wohnsitz, Denkmal und Besuchsziel zugleich. 2022 gewährte das Fürstenpaar im Sommerprogramm "PRIVATISSIME!" Einblick in privat genutzte Salons, in denen Familienfeste gefeiert werden. 2011 wurde die Außenanlage neu gestaltet.1 Im Leopoldsaal finden Trauungen statt, dazu kommen Konzerte und Sonderausstellungen. Anbieterin der Besichtigungen und der Schlosswebsite ist die Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern.2, 4
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich3
- Öffnungszeiten
- 10. März-9. November 2026: täglich 9.30-17.30 Uhr
10. November-23. Dezember 2026: Donnerstag bis Sonntag 10-17 Uhr
26. Dezember 2026-10. Januar 2027: täglich 10-17 Uhr
Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar3, 6 - Eintritt
- Geführte Schlossbesichtigung (Führung 60 Minuten, Waffenhalle mit Audioguide): Erwachsene 15 €, ermäßigt 13 € (Studierende, Inhaber eines Behindertenausweises), Begleitperson mit Ausweis B 7 €, Kinder 4-17 Jahre 7 €, Familienkarte (2 Erwachsene, 2 bis 4 Kinder) 40 €
Audiotour (Schloss und Waffenhalle mit Audioguide): Erwachsene 15 €, ermäßigt 13 €, Kinder 4-17 Jahre 7 €, Familienkarte 40 €
Preise ohne Gültigkeitsdatum, Stand 09.10.20263 - Führungen
- Öffentliche Führungen (60 Minuten) um 10, 12, 14 und 16 Uhr, vom 10. November bis 6. Januar nur um 10 und 14 Uhr. Alternativ Audiotour mit Audioguide in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch, Niederländisch, Russisch und Rumänisch; Kinderaudiotour nur auf Deutsch. Online-Buchung vorab empfohlen. Gruppen mit mehr als 10 Personen können eine separate Führung buchen; Führungen außerhalb der Öffnungszeiten von März bis Dezember auf Anfrage gegen Aufpreis.3, 5
- Familien
- Kinder 4-17 Jahre 7 €, Familienkarte (2 Erwachsene, 2 bis 4 Kinder) 40 €. Kinderaudiotour auf Deutsch.3
- Barrierefreiheit
- nicht barrierefrei: Laut Betreiber kann der Besuch des Schlosses auf dem Felsen für Menschen mit eingeschränkter Mobilität beschwerlich sein; ein Besuch mit Rollstuhl oder Rollator ist nicht möglich.3
- Hunde
- Im Schloss nur kleine Hunde und Katzen in einer geschlossenen Transporttasche; größere Tiere nicht erlaubt, Assistenzhunde ausgenommen.3
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Besucher sehen das Schloss bei einer öffentlichen Führung von 60 Minuten oder selbstständig mit Audioguide. Die Waffenhalle ist in beiden Fällen mit Audioguide zu besichtigen. Den Audioguide gibt es in acht Sprachen, darunter Rumänisch, die Kinderaudiotour nur auf Deutsch.3
Die Saison 2026 läuft vom 10. März bis 9. November mit täglicher Öffnung. Danach gelten bis 10. Januar 2027 kürzere Zeiten, vom 10. November bis 6. Januar gibt es nur zwei Führungen am Tag. Der Betreiber empfiehlt, Tickets vorab online zu buchen.3
Ein Besuch mit Rollstuhl oder Rollator ist nach Angaben des Betreibers nicht möglich. Kleine Hunde und Katzen dürfen in einer geschlossenen Transporttasche mit hinein, größere Tiere nicht, ausgenommen Assistenzhunde.3
Anreise
Das Schloss liegt am Karl-Anton-Platz 8 in Sigmaringen. Der Betreiber nennt keine eigenen Parkplätze, verlinkt aber eine Route zu einem Busparkplatz für Gruppen.3 Die Stadt Sigmaringen führt unterhalb des Schlosses den Parkplatz Karlsplatz mit 23 Plätzen. Größer ist das Parkhaus Prinzengarten an der Bahnhofstraße mit 210 Plätzen. In der Stadt fährt der Stadtbus Donaubus.11
Umgebung und weitere Ziele
Rund 32 Kilometer Luftlinie nordwestlich liegt die Burg Hohenzollern. Die Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen gehören zur schwäbischen Linie der Hohenzollern. Sie geht nach der Familiengeschichte der Burg auf die Erbteilung von 1214 zurück. Damals übernahm Graf Friedrich IV. von Zollern das schwäbische Familiengut mit der Burg auf dem Zoller.14
Etwa 36 Kilometer Luftlinie nördlich steht Schloss Lichtenstein, rund 44 Kilometer südlich die Burg Meersburg.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Sigmaringen, das ganze Land die Seite Baden-Württemberg.
Lage und Karte
48.0878° N · 9.2169° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- HistorieUnternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- GrußwortUnternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- BesucherinformationenUnternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumUnternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- Onlineticket buchenUnternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- Hohenzollern Castle Sigmaringen (englische Startseite)Unternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- ChronikUnternehmensgruppe Fürst von Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- Sigmaringen, Historisches OrtslexikonLandesarchiv Baden-Württemberg, über LEO-BW, abgerufen am 09.10.2026
- Schlossmuseum, Karl-Anton-Platz 8, Sigmaringen (Bauforschungsdokumentation, Datum 04.12.2020)Landesamt für Denkmalpflege Baden-Württemberg, abgerufen am 09.10.2026
- Sigmaringen entdeckenStadt Sigmaringen, abgerufen am 09.10.2026
- Anfahrt & ParkenStadt Sigmaringen, abgerufen am 09.10.2026
- Erinnerungsort SigmaringenHohenzollerischer Geschichtsverein e.V., abgerufen am 09.10.2026
- Station 1: Schloss SigmaringenHohenzollerischer Geschichtsverein e.V., abgerufen am 09.10.2026
- Family HistoryBurg Hohenzollern, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Sigmaringen (Kartenobjekt way/190012416)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Jörg Braukmann · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Baden-Württemberg
Burg · 32,1 kmBurg Hohenzollern
Schloss · 35,6 kmSchloss Lichtenstein
Burg · 44,0 kmBurg Meersburg
Festung · 46,6 kmFestung Hohentwiel
Bildnachweise
- Burg Hohenzollern: Foto: A. Kniesel (= User:-donald-), Lauffen · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Lichtenstein: Foto: -donald- · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Meersburg: Foto: Jean Housen · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Festung Hohentwiel: Foto: Carsten Steger · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons