Kaiserpfalz Goslar
Saalbau der Königspfalz Heinrichs III. in Goslar, bevorzugter Aufenthaltsort der Salier, im 19. Jahrhundert restauriert und von Hermann Wislicenus ausgemalt.

Steckbrief
- Baubeginn
- 2. Hälfte 10. Jahrhundert4
- Ort
- Goslar1
- Kreis
- Landkreis Goslar
- Bundesland
- Niedersachsen
- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich1
- Öffnungszeiten
- Di-So 10-17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr1, 14Alle Angaben
- Eintritt
- Erwachsene 7,50 €, mit Gästekarte 6 €1, 3Alle Angaben
- Website
- meingoslar.de1
- Koordinaten
- 51.9028, 10.4258
Inhalt 14 Abschnitte
Die Kaiserpfalz Goslar ist der erhaltene Saalbau einer Königspfalz des 11. Jahrhunderts in Goslar. Kaiser Heinrich III. ließ das sogenannte Kaiserhaus nach Angaben der Kaiserpfalz zwischen 1040 und 1050 errichten. Die Stiftung Welterbe im Harz nennt die Pfalz eine "bevorzugte Aufenthaltsstätte der Salierkaiser".1, 9 Heute gehört sie zu den Kultureinrichtungen der Stadt Goslar. Zu sehen sind der Kaisersaal mit Wandbildern des 19. Jahrhunderts, der Wintersaal mit Ausstellung und die Ulrichskapelle mit dem Grabmal Heinrichs III.1, 2, 8
Vorgänger: die Pfalz Heinrichs II.
In der Überlieferung erscheint Goslar erstmals 1005, verbunden mit Heinrich II. Die Stadt Goslar nennt die Jahre 1005, 1009 und 1015 als erste Erwähnungen einer Pfalz, vermutlich eines Vorgängerbaus.4, 5 1009 tagte in Goslar nach Angaben der Deutschen UNESCO-Kommission eine Reichsversammlung. Eine weitere Versammlung unter Heinrich II. beschloss 1017, die Pfalz auszubauen.4, 10
Die Bauforschung reicht noch weiter zurück. EBIDAT datiert einen turmartigen Bau in das spätere 10. Jahrhundert und einen Saalgeschossbau per 14C-Analyse in das erste Viertel des 11. Jahrhunderts. Die Pfalz sollte die Königsherrschaft in Ostsachsen festigen, gestützt auf den Bergbau im Harz.4 Nach Darstellung der Stadt ging es dabei auch um den Anspruch auf die Einkünfte aus dem Bergbau.12
Das Kaiserhaus Heinrichs III.
Unter Heinrich III. entstanden der heute erhaltene Saalbau und die Stiftskirche St. Simon und Judas, der sogenannte Goslarer Dom. Die Kaiserpfalz datiert den Saalbau auf 1040 bis 1050, die Stadt auf 1045 bis 1050.1, 5, 6 Die Stiftskirche wurde 1051 geweiht.7 Heinrichs III. Sohn und Nachfolger Heinrich IV. kam 1050 in Goslar zur Welt.5
Unter Heinrich III. wurde die Pfalz nach EBIDAT zum Zentrum der deutschen Königsherrschaft. Der Chronist Lampert von Hersfeld nannte sie nach Angaben der Kaiserpfalz in seinen Annalen zum Jahr 1071 "jenen berühmtesten Wohnsitz des Reiches".1, 4 Heinrich III. starb 1056 auf einer Jagd in Bodfeld. Sein Leichnam wurde nach Speyer gebracht, sein Herz blieb in Goslar.5
Brände, Umbauten und Niedergang
1065 brannte es in der Pfalz; ob sie dabei nur beschädigt oder ganz zerstört wurde, lässt EBIDAT offen. Im 12. Jahrhundert wurde das Kaiserhaus nach EBIDAT umgebaut, wohl nach einem überlieferten Teileinsturz im Jahr 1132. Im 12. Jahrhundert kamen Vorsaal, Tordurchfahrt und ein jüngerer Wohnbau hinzu, die Tordurchfahrt ist dendrochronologisch auf etwa 1180 datiert.4 An der Nordseite der Ostfassade sind noch bauliche Reste aus der Zeit Friedrich Barbarossas zu sehen.1
Nach Angaben der Stadt fanden in Goslar 23 Reichstage statt, der letzte 1219 unter Friedrich II. Nach Friedrich Barbarossa verlor die Pfalz stetig an Bedeutung. Der letzte Herrscher, der sie aufsuchte, war 1253 Wilhelm von Holland.4, 5
1289 beschädigte ein Brand die Pfalz schwer, sie wurde aber weitgehend in derselben Gestalt wiederaufgebaut. Nach dem Brand gingen 1290 laut EBIDAT die Vogtei und sehr wahrscheinlich auch das Nutzungsrecht an der Pfalz durch Kauf an die Stadt Goslar. Das Gebäude war danach Amtssitz eines städtischen Vogtes.4 1629 scheiterte der Versuch, im Pfalzgebäude ein Jesuitenkolleg einzurichten. Das Kaiserhaus wurde später nur noch als Lager genutzt, die Ulrichskapelle zeitweise als Stadtgefängnis.4
Nach Angaben der Stadt wurde die baufällige Stiftskirche 1820 zum Abriss freigegeben und auf Abbruch verkauft.5, 6 EBIDAT nennt 1819 als Abbruchjahr, die Kaiserpfalz die Jahre 1819 bis 1822. Stehen blieb nur die nördliche Vorhalle.2, 4, 5
Restaurierung und Ausmalung im 19. Jahrhundert
Von 1868 bis 1897 wurde die verfallende Pfalz restauriert.4, 5 Nach EBIDAT wurde dabei teils sehr frei rekonstruiert. Mittelbau, Verbindungstrakt und Treppenturm sind bis heute historistisch geprägt.4 Die baulichen Arbeiten datiert EBIDAT auf 1868 bis 1879, die Kaiserpfalz nennt 1867 bis 1875.1, 4 Im Zuge der Restaurierung wurden Reiterstandbilder und Kopien des Braunschweiger Löwen aufgestellt.4 Mit der Reichsgründung 1871 bekam das Vorhaben nach Darstellung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung besondere Bedeutung.13
Ab 1879 malte der Düsseldorfer Kunstprofessor Hermann Wislicenus den Kaisersaal aus. Die Kaiserpfalz nennt 68 Bilder bis 1897, EBIDAT gibt 1896 als Ende der Ausmalung an.2, 4 Die Gemälde erzählen die Geschichte der mittelalterlichen Kaiser von Karl dem Großen bis zu Konradin, dem letzten Staufer.2
Eine weitere Restaurierung folgte von 1986 bis 1989.4 Seit 2021 fördert der Bund die Sanierung und Neugestaltung der Flächen vor der Kaiserpfalz und des Pfalzgartens.13
Chronik
10. Jh. - 2021- 2. Hälfte 10. JahrhundertBaubeginnTurmartiger Bau, der älteste nachgewiesene Bau der Pfalz (Bauforschung)4
- 1005ErsterwähnungGoslar erstmals mit Heinrich II. belegt, zugleich erste Erwähnung einer Pfalz (wohl Vorgängerbau)4, 5
- 1009NutzungsänderungReichsversammlung in Goslar10
- 1017NutzungsänderungReichsversammlung unter Heinrich II. beschließt den Ausbau der Pfalz4
- um 1050FertigstellungSaalbau (Kaiserhaus) unter Heinrich III. vollendet1, 4, 5, 6
- 1051FertigstellungWeihe der Stiftskirche St. Simon und Judas (Goslarer Dom)7
- 1065ZerstörungDie Pfalz wird durch ein Feuer beschädigt oder zerstört4
- nach 1132UmbauUmbau des Kaiserhauses, wohl nach einem überlieferten (Teil-)Einsturz4
- um 1180UmbauErweiterung um eine Tordurchfahrt (dendrodatiert) und einen jüngeren Wohnbau4
- 1219NutzungsänderungLetzter Reichstag in Goslar unter Friedrich II.5
- 1253NutzungsänderungLetzter Herrscherbesuch: Wilhelm von Holland4, 5, 10
- 1289ZerstörungSchwerer Brand, danach weitgehend in derselben Gestalt wiederaufgebaut4
- 1290NutzungsänderungVogtei und sehr wahrscheinlich das Nutzungsrecht an der Pfalz an die Stadt Goslar verkauft4
- nach 1629NutzungsänderungJesuitenkolleg scheitert, das Kaiserhaus dient danach nur noch als Lager4
- 1868-1897RestaurierungRestaurierung und teils freie Rekonstruktion der vom Verfall bedrohten Pfalz4, 5
- ab 1879UmbauAusmalung des Kaisersaals durch Hermann Wislicenus2, 4
- 1986-1989RestaurierungErneute Restaurierung4
- ab 2021RestaurierungBundesförderung für Sanierung und Neugestaltung der Außenanlagen und des Pfalzgartens13
Besitz und Herrschaft
- um 1005-1253Könige und Kaiser des Reiches2, 4, 5, 10Bauherren (Heinrich II., Heinrich III.) und Nutzer der Pfalz, letzter Herrscherbesuch 1253
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Das Kaiserhaus ist ein zweigeschossiger Saalbau, nach EBIDAT 47,20 mal 15,30 Meter groß. Mittelalterliche Substanz zeigt vor allem das Erdgeschoss mit großen Mauerpartien, im Obergeschoss sind es nur die äußeren Arkadenpfeiler.4 Nach der Stiftung Welterbe im Harz ist das Kaiserhaus "der größte und zugleich besterhaltene Profanbau des 11. Jahrhunderts nördlich der Alpen".9
Den Kaisersaal gibt die Kaiserpfalz mit 47 mal 16 Metern bei sieben Metern Höhe an. Im Wintersaal ist eine Warmluftheizung unter dem Boden zu sehen, nach EBIDAT vermutlich aus dem 12. Jahrhundert.2, 4
Nördlich schließt ein 18 Meter langer Wohnbau an, südlich ein Verbindungsbau mit offener Loggia zur Ulrichskapelle. Die Kapelle entstand im 11. Jahrhundert, ihr Obergeschoss um die Mitte des 12. Jahrhunderts. Die Marienkapelle an der Nordseite besteht nicht mehr.4 Eine eigene Befestigung der Pfalz ist nach EBIDAT weder überliefert noch bisher archäologisch nachgewiesen. Im 13. Jahrhundert wurde der engere Pfalzbezirk in die Stadtbefestigung einbezogen.4, 6
Besonderheiten
- Kaiserstuhl: Im Wintersaal stehen die Thronlehnen des Goslarer Kaiserstuhls, die die Kaiserpfalz auf 1065 bis 1080 datiert. Die Stiftung Welterbe im Harz nennt Rammelsberger Kupfer als Material.2, 9
- Grabmal Heinrichs III.: Im Untergeschoss der Ulrichskapelle steht das Hochgrab des Kaisers mit einer Grabplatte aus dem 13. Jahrhundert. Nach der Überlieferung ruht darunter noch sein Herz.2
- Domvorhalle: Die Vorhalle der abgebrochenen Stiftskirche trägt Giebelfiguren und fein bearbeitete Säulen und verbindet heute die Altstadt mit dem Pfalzbezirk. Die Kaiserpfalz datiert sie ins 12. Jahrhundert, die Stadt nennt das 13. Jahrhundert.2, 6
- DOM:digital: Eine App der Stadt zeigt den abgerissenen Dom als virtuelle Rekonstruktion, mit einer Zeitreise ins Jahr 1426. Freigeschaltet wird sie vor Ort per QR-Code an der Domvorhalle oder im kostenfreien Eingangsbereich der Kaiserpfalz.7
Heutiger Zustand
Vom Pfalzbezirk mit Kapellen, Verwaltungs- und Kuriengebäuden fehlt heute vieles. Wesentliche Fundamentreste der Stiftskirche sind nach einer Georadaruntersuchung im Bereich des heutigen Parkplatzes erhalten.6 Erhalten sind das Kaiserhaus, die Ulrichskapelle und die Domvorhalle. Das Erscheinungsbild des Kaiserhauses ist nach EBIDAT überwiegend historistisch.2, 4
Seit 1992 gehören die Altstadt von Goslar und das Bergwerk Rammelsberg zum UNESCO-Welterbe, 2010 kam die Oberharzer Wasserwirtschaft hinzu.10, 11 Die Stiftung Welterbe im Harz führt die Kaiserpfalz unter dem Bestandteil Altstadt von Goslar. Die Kaiserpfalz rechnet sich selbst zum 1992 verliehenen Welterbe-Titel.1, 9
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich1
- Öffnungszeiten
- Di-So 10-17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr
Montag geschlossen
Feiertage 10-17 Uhr, geschlossen am 24.12. und 1.1.
Keine Saisonangabe des Betreibers, Stand Oktober 20261, 14 - Eintritt
- Erwachsene 7,50 €, mit Gästekarte 6 €
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre sowie Auszubildende und Studierende frei
Gruppen ab 10 Personen: Erwachsene 6 € pro Person
Stand Oktober 2026 (Preisangabe ohne Jahr)1, 3 - Führungen
- Öffentliche Saalführung im Kaisersaal um 11 und 15 Uhr, etwa 30 Minuten, kostenfrei zuzüglich Eintritt.
Audioguide (etwa 60 Minuten) auf Deutsch, Englisch, Niederländisch, Dänisch, Russisch und Chinesisch, Leihgebühr 2,50 €, ohne Voranmeldung.
Sonderführung durch Wintersaal, Kaisersaal und Pfalzkapelle (etwa 60 Minuten): 6 € pro Person plus 50 € Pauschale.
Themenführungen etwa 30-45 Minuten; Sonder-, Themen- und Familienführungen nur mit Buchung vorab.
Schulklassenführungen kostenlos (etwa 60 Minuten). Stand Oktober 2026.1, 3, 9 - Familien
- Kinder und Jugendliche bis einschließlich 17 Jahre frei.
Familienführung für Kinder bis 10 Jahre mit Eltern am ersten Sonntag im Monat um 14.30 Uhr (etwa 60-90 Minuten), 5 € pro Familie zuzüglich Eintritt, Buchung vorab.
Kinder-Audioguide "Miri und König Heinrich" mit Quiz-Stationen, 2,50 €. Stand Oktober 2026.1, 3
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die Kaiserpfalz ist dienstags bis sonntags geöffnet, montags geschlossen.1 Die öffentliche Saalführung durch den Kaisersaal beginnt um 11 und 15 Uhr und dauert etwa 30 Minuten. Daneben gibt es einen Audioguide in sechs Sprachen und einen Kinder-Audioguide.1, 3 Sonder-, Themen- und Familienführungen müssen vorab gebucht werden.3
Umgebung und weitere Ziele
Rund 27 Kilometer Luftlinie östlich liegt Schloss Wernigerode. Etwa 54 Kilometer nordwestlich steht Schloss Marienburg bei Pattensen, rund 71 Kilometer westlich die Abtei Corvey.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Goslar, das ganze Land die Seite Niedersachsen.
Lage und Karte
51.9028° N · 10.4258° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Burgen und Schlösser in der Nähe
- Harzburg 10,3 km
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- KaiserpfalzKaiserpfalz Goslar, über GOSLAR marketing gmbh, abgerufen am 09.10.2026
- Kaiserpfalz: SehenswertesKaiserpfalz Goslar, über GOSLAR marketing gmbh, abgerufen am 09.10.2026
- Kaiserpfalz: FührungenKaiserpfalz Goslar, über GOSLAR marketing gmbh, abgerufen am 09.10.2026
- Goslar, Pfalz (Stefan Eismann)EBIDAT, Burgendatenbank der Deutschen Burgenvereinigung, abgerufen am 09.10.2026
- Eckdaten aus der StadtgeschichteStadt Goslar, abgerufen am 09.10.2026
- KaiserPfalzQuartier: GeschichteStadt Goslar, abgerufen am 09.10.2026
- DOM:digitalStadt Goslar, abgerufen am 09.10.2026
- Fachbereich KulturStadt Goslar, abgerufen am 09.10.2026
- Kaiserpfalz GoslarStiftung Welterbe im Harz, abgerufen am 09.10.2026
- Bergwerk Rammelsberg, Altstadt von Goslar und Oberharzer WasserwirtschaftDeutsche UNESCO-Kommission, abgerufen am 09.10.2026
- Mines of Rammelsberg, Historic Town of Goslar and Upper Harz Water Management SystemUNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 09.10.2026
- Goslar UNESCO-WeltkulturerbeStadt Goslar, abgerufen am 09.10.2026
- Goslar: Sanierung und Aufwertung der Außenanlagen der KaiserpfalzBundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (Nationale Projekte des Städtebaus), abgerufen am 09.10.2026
- Kaiserpfalz und Großes Heiliges Kreuz: geänderte Öffnungszeiten (29.09.2026)Stadt Goslar, abgerufen am 09.10.2026
- Kaiserhaus (Kartenobjekt way/24828480)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: C1scho · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Harzburg: Foto: A.Savin · Free Art License 1.3 · Wikimedia Commons
- Schloss Wolfenbüttel: Foto: Tilman2007 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Dankwarderode: Foto: Stefan Schäfer, Lich · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Plesse: Foto: CC-BY Ralf König · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons