Burgenführer
Burg · Bielefeld (Stadtbezirk Mitte) · Nordrhein-Westfalen

Sparrenburg

Burg der Grafen von Ravensberg über Bielefeld, ab 1535 zur Landesfestung mit Rondellen und Kasematten ausgebaut, 1879 von der Stadt gekauft.

52.0149° N · 8.5268° E
Sparrenburg
SparrenburgFoto: Daniel Schwen · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons
Burggelände: ganzjährig zugänglichTurm und Besucher-Informations-Zentrum (BIZ): 1. April-31. Oktober täglich 10-18 UhrTurm und BIZ: 1. November-31. März Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr; BIZ geschlossen 24. Dezember-1. Januar, Turm geschlossen 24. Dezember-2. JanuarEintritt: Turm: Erwachsene 3 €, ermäßigt 2,50 € (Schüler, Studierende, Inhaber des Bielefeld-Passes, Menschen mit Behinderung), Kinder 3-13 Jahre 2 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg1, 2, 6, 7teilweise erhalten
Erste Erwähnung
12561, 3, 6
Gründung
um 12501, 7
Ort
Bielefeld (Stadtbezirk Mitte)2, 3
Eigentümer
Stadt Bielefeld1, 3, 5
Betreiber
Bielefeld Marketing GmbH (Besucher-Informations-Zentrum, Turm und Führungen)3, 4, 5, 11
Besichtigung
frei zugänglich3
Öffnungszeiten
Burggelände: ganzjährig zugänglich3, 4Alle Angaben
Eintritt
Turm: Erwachsene 3 €, ermäßigt 2,50 € (Schüler, Studierende, Inhaber des Bielefeld-Passes, Menschen mit Behinderung), Kinder 3-13 Jahre 2 €3, 4Alle Angaben
Koordinaten
52.0149, 8.52677
Inhalt 18 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: Burg der Grafen von Ravensberg
  3. Unter den Herzögen von Jülich-Berg
  4. Ausbau zur Landesfestung ab 1535
  5. Erbfolgestreit, Krieg und brandenburgische Zeit
  6. Gefängnis, Steinbruch und neuer Turm
  7. Städtischer Besitz, Zerstörung und Wiederherstellung
  8. Sanierung und Ausgrabungen seit 2006
  9. Chronik
  10. Architektur und Aufbau
  11. Besonderheiten
  12. Heutiger Zustand
  13. Auf einen Blick
  14. Besichtigung
  15. Anreise
  16. Umgebung und weitere Ziele
  17. Lage und Karte
  18. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202612 Quellen

Auf einem Bergsporn des Sparrenbergs oberhalb von Bielefeld ließen die Grafen von Ravensberg um die Mitte des 13. Jahrhunderts eine Burg errichten. Ab 1535 wurde sie zur Landesfestung ausgebaut.1, 6, 7 Heute prägen Wälle, Rondelle und unterirdische Gänge der Festung das Bild, dazu ein Aussichtsturm aus dem 19. Jahrhundert. 1879 kaufte die Stadt Bielefeld die Anlage, nach EBIDAT ist sie bis heute in ihrem Besitz. Turmaufstieg und Kasematten-Führungen bietet die Bielefeld Marketing GmbH an.1, 3, 4

Geschichte

Entstehung: Burg der Grafen von Ravensberg

Ein Gründungsdatum ist nicht überliefert. Zum ersten Mal genannt wird die Burg 1256, als dort eine Urkunde ausgestellt wurde. EBIDAT datiert den Bau nach der Form des Turmgrundrisses in die Zeit um oder kurz vor 1250.1, 3 Um 1200 umgaben Burgen der benachbarten Edelherren zur Lippe das spätere Amt Sparrenberg. EBIDAT hält deshalb einen Vorgängerbau in der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts für wahrscheinlich.1

Nach Andreas Kamm ließen die Grafen von Ravensberg die Burg errichten. Sie diente nach seiner Darstellung auch dem Schutz der Stadt Bielefeld unterhalb des Berges, die 1214 gegründet worden war.7 Der Name geht nach Bielefeld Marketing wohl auf das Wappen der Grafen zurück, das drei rote Sparren auf Silber zeigt.3

Die Sparrenburg war eine von mehreren Landesburgen der Grafen, neben Ravensberg, Limberg und Vlotho. Mit der Stadt und dem 1293 gegründeten Stift St. Marien gewann sie an Gewicht.1

Unter den Herzögen von Jülich-Berg

Nach dem Tod Ottos IV. war die Burg ab 1338 Witwensitz. Als das Grafenhaus 1346 erlosch, kamen Grafschaft und Burg an Jülich-Berg.1, 7 Die neuen Landesherren setzten hier mit Unterbrechungen ihre obersten Amtleute und Statthalter ein. Von 1389 bis 1428 residierten Söhne Herzog Wilhelms I. von Berg auf der Burg.1

Ausbau zur Landesfestung ab 1535

1535 kam Herzog Johann III. nach Bielefeld, um die Verwaltung der Grafschaft neu zu ordnen. Bei diesem Besuch ordnete er den Ausbau der Sparrenburg zur Landesfestung an.1, 7 Gesichert werden sollten nach EBIDAT das vom Niederrhein weit entfernte Territorium und der einzige Weserzugang der vereinigten Herzogtümer. Ein Auslöser waren wohl die Kämpfe um das Täuferreich in Münster.1

Um den Bergsporn entstanden 15 bis 20 Meter hohe Wallmauern mit vier kasemattierten Rondellen: Windmühlen-, Kiekstatt-, Schuster- und Marienrondell. Dafür fiel der größte Teil der Ringmauer, die nach EBIDAT anscheinend oval angelegt war. Windmühlen- und Kiekstattrondell lagen der Burg anfangs einzeln vor. Das Windmühlenrondell dürfte nach EBIDAT das ältere sein, seine Bauformen weisen auf die Zeit um 1530.1

1556 erhielt die Westecke eine vorgelagerte, kasemattierte Bastion, den "Scherpentiner". Sie wird mit dem Baumeister Alessandro Pasqualini in Verbindung gebracht, der 1559 starb.1, 7 Nach Kamm zog sich der Festungsbau mit Unterbrechungen rund 50 Jahre hin, bis ins letzte Viertel des 16. Jahrhunderts.7

Erbfolgestreit, Krieg und brandenburgische Zeit

Herzog Johann Wilhelm starb 1609 ohne Nachkommen. Um sein Erbe stritten Brandenburg und Pfalz-Neuburg, ab 1610 residierte ihr gemeinsamer Drost Otto von Oye auf der Sparrenburg.1 1615 ließ Brandenburg den Sparrenberg vorsorglich mit niederländischen Truppen besetzen. 1622/23 erhielt die Festung vorgelagerte Wälle und Schanzen.1

Im Dreißigjährigen Krieg wechselten die Besatzungen mehrfach. Im November 1623 übergaben die niederländischen Truppen die Festung nach 14 Tagen Belagerung an kaiserlich-spanische Soldaten, die bis 1631 blieben. Eine brandenburgisch-niederländische Belagerung scheiterte 1626, 1637 nahmen die Hessen den Sparrenberg ein.1

Nach dem Düsseldorfer Vertrag übernahm Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg 1647 die Grafschaft. Er ließ sich auf dem Sparrenberg huldigen und wohnte wiederholt mit seiner Frau und dem Hofstaat dort.1 Zwei seiner Kinder kamen auf der Burg zur Welt.1, 7 Von 1648 bis 1651 ließ er die Festung instand setzen und um Außenwerke ergänzen. 1668 bis 1670 folgte eine reformierte Schlosskirche. Altar, Kanzel und Empore fertigte der Bielefelder Bildschnitzer Bernd Christoph Hattenkerl.1

Gefängnis, Steinbruch und neuer Turm

Mit dem Tod des Großen Kurfürsten 1688 endete nach Bielefeld Marketing die militärische Rolle der Anlage.3 EBIDAT nennt dagegen noch 1757 eine Nutzung als Magazin und Signalstation einer alliierten Armee unter dem Herzog von Cumberland. Erst danach sei die Festung militärisch bedeutungslos geworden.1

Von 1743 bis 1877 war auf dem Sparrenberg ein Gefängnis untergebracht, eingerichtet im umgebauten Back- und Brauhaus. Ab 1765 diente die Festung als Steinbruch, von 1774 an belegen Akten das planmäßige Abtragen vor allem der Verblendmauern.1, 5 Nach Bielefeld Marketing ordnete Friedrich der Große 1775 an, die Außenmauern für den Bau der 55er Kaserne abzutragen. Damit sei die Burg endgültig zur Ruine geworden.3

1842 begann man, den verfallenen Turm mit Spendengeld wieder aufzubauen. Der neue Aussichtsturm sitzt auf dem Stumpf des mittelalterlichen und ist schmaler als dieser.1, 3 1877 zerstörte ein Brand das Gefängnis. Nach EBIDAT wurde das Gebäude vermutlich 1886/87 als Museum und Gaststätte neu eingerichtet.1

Städtischer Besitz, Zerstörung und Wiederherstellung

1879 kaufte die Stadt Bielefeld die Anlage vom preußischen Staat. Bezahlt wurde nach Bielefeld Marketing nur der festgesetzte Nutzungswert von 8.934,90 Mark, als amtlicher Grundstückswert waren 70.000 Mark angesetzt.1, 3

Ein Luftangriff am 30. September 1944 zerstörte alle Aufbauten bis auf den Turm. Vom Museums- und Gaststättenbau standen nach EBIDAT nur noch die Umfassungsmauern, vom Brückentorhaus wenige Reste.1, 3 Ab Mai 1949 konnten Besucher die Burg nach Aufräum- und Sicherungsarbeiten wieder betreten. Magazin und Pulverhaus wurden nach dem Krieg abgetragen.1, 3

Von 1952 bis 1996 erneuerte die Stadt abschnittsweise die Mauerverkleidung der Wälle, Rondelle und der Bastion. Diese Steine waren Ende des 18. Jahrhunderts abgebrochen worden.1, 5

Sanierung und Ausgrabungen seit 2006

Mit neuen Sanierungsarbeiten ab 2006 kamen immer wieder archäologische Funde zutage. Von 2007 bis 2010 wurde das Gelände flächig entwässert, um die Wallmauern zu sichern.1, 3

Im Herbst 2007 fand man auf dem Kiekstattrondell die originale Oberfläche aus dem 16. Jahrhundert. 2008 wurden die Grundmauern eines großen Gebäudes derselben Zeit freigelegt, daneben Kugeln aus Sandstein, vermutlich aus der Bauzeit der Festung. Im Mai 2010 stieß man auf der Südwestseite auf einen sechs Meter tiefen Raum, den LWL-Archäologen als Abort deuteten.3

2013 kam beim Bau des Besucherzentrums eine 2,30 Meter starke Mauer der Burg des 13. Jahrhunderts zum Vorschein. Das Besucher-Informations-Zentrum öffnete 2014.3, 5 Zum Tag des offenen Denkmals im September 2026 war nach Angaben der Unteren Denkmalbehörde die Sanierung des Hauptgebäudes abgeschlossen. Ziel war es, Spuren älterer Bauphasen wieder sichtbar zu machen. Die Gastronomie hat einen neuen Betreiber.6

Chronik

1250 - 2014
  1. um 1250GründungBau der Burg durch die Grafen von Ravensberg um die Mitte des 13. Jahrhunderts1, 7
  2. 1256ErsterwähnungErste Nennung als Ausstellungsort einer Urkunde1, 3, 6
  3. 1338NutzungsänderungNach dem Tod Ottos IV. Witwensitz1
  4. 1346BesitzwechselNach dem Erlöschen der Grafen von Ravensberg an Jülich-Berg1, 7
  5. 1389-1428NutzungsänderungWohnsitz von Söhnen Herzog Wilhelms I. von Berg1
  6. 1535BaubeginnHerzog Johann III. befiehlt den Ausbau zur Landesfestung1, 7
  7. 1556UmbauVorgelagerte Bastion "Scherpentiner" an der Westecke, verbunden mit dem Baumeister Alessandro Pasqualini1, 7
  8. 1610NutzungsänderungOtto von Oye, gemeinsamer Drost von Brandenburg und Pfalz-Neuburg, residiert auf der Burg1
  9. 1647BesitzwechselKurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg übernimmt nach dem Düsseldorfer Vertrag die Grafschaft1, 7
  10. 1648-1651UmbauInstandsetzung der Festung und Ergänzung um Außenwerke1
  11. 1670FertigstellungReformierte Schlosskirche (Bau 1668-1670)1
  12. 1743NutzungsänderungEinrichtung eines Gefängnisses, genutzt bis 18771, 5
  13. 1751ZerstörungEine Explosion zerstört ein Magazin1
  14. ab 1765ZerstörungDie Festung dient als Steinbruch, ab 1774 planmäßiges Abtragen vor allem der Verblendmauern1
  15. ab 1842WiederaufbauNeuer, schmalerer Aussichtsturm auf dem Stumpf des alten Turms, mit Spenden finanziert1, 3, 5
  16. 1877ZerstörungEin Brand zerstört das Gefängnis1
  17. 1879BesitzwechselDie Stadt Bielefeld kauft die Anlage vom preußischen Staat1, 3, 5
  18. 3. Juli 1884NutzungsänderungErstes Sparrenburgfest3, 5
  19. 30. September 1944ZerstörungEin Luftangriff zerstört alle Aufbauten bis auf den Turm1, 3, 5
  20. Mai 1949NutzungsänderungNach Aufräum- und Sicherungsarbeiten wieder für Besucher geöffnet3, 5
  21. 1952-1996RestaurierungDie Stadt erneuert abschnittsweise die Verblendmauern von Wällen, Rondellen und Bastion1, 5
  22. ab 2006RestaurierungBeginn neuer Sanierungsarbeiten mit archäologischen Funden3, 5
  23. 2007-2010RestaurierungFlächige Entwässerung zur Sicherung der Wallmauern1
  24. 2014NutzungsänderungEröffnung des Besucher-Informations-Zentrums5

Besitz und Herrschaft

  • um 1250-1346Grafen von Ravensberg1, 7Bauherren und Landesherren
  • 1346-1609Herzöge von Jülich-Berg, später Jülich-Kleve-Berg1, 7Landesherren, Verwaltung durch Amtleute und Statthalter
  • 1610-1647Brandenburg und Pfalz-Neuburg1Erbfolgestreit, gemeinsam eingesetzter Drost auf der Burg; im Dreißigjährigen Krieg wechselnde Besatzungen
  • 1647-1879Brandenburg-Preußen1, 7Landesherren, 1879 Verkauf durch den preußischen Staat
  • seit 1879Stadt Bielefeld1, 3, 5Eigentümerin seit dem Kauf vom preußischen Staat

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Von der mittelalterlichen Burg stehen die Schildmauer und die beiden unteren Geschosse des Bergfrieds mit dem originalen Hocheingang. Die Schildmauer trennte vermutlich Vor- und Hauptburg. Den Grundriss des Turms beschreibt EBIDAT als selten und tropfenförmig. Er misst bis zu etwa 12,3 Meter im Durchmesser, die Mauern sind 2,96 bis 4,10 Meter stark. Sein überwölbtes Sockelgeschoss ist 1549 als Verlies belegt.1

Die Festung umschließt die Burg als Rechteck aus vier langen Wällen. Bis auf das Windmühlenrondell sitzen die kasemattierten Rondelle an den Ecken, sie sind bis zu 20 Meter hoch.1 Im Westen liegt rund fünf Meter tiefer als das übrige Gelände die 28 Meter hohe Bastion mit einer Kontermine. Treppen und eine Poterne führen hinunter.1, 7

Die Kasematten verbinden die Rondelle paarweise. Gänge und Räume ergeben nach EBIDAT zusammen mehrere hundert Meter, Bielefeld Marketing nennt für das unterirdische Gangsystem 300 Meter.1, 3 Im öffentlich zugänglichen Teil im Südosten liegen Geschützstände, Pulverkammern, eine Backstube und Zisternen. Der mittelalterliche Ziehbrunnen in der Hauptburg war 1820 noch 61 Meter tief. Eine Messung 2008 ergab eine Verschüttung bis auf 42 Meter.1

Zum Aussichtsturm führen 121 Stufen. Lange wurde seine Höhe auf rund 37 Meter geschätzt. Bielefeld Marketing gibt heute 31,5 Meter bis zur Oberkante der Zinnen und 45,2 Meter bis zur Spitze des Fahnenmasts an.3

Besonderheiten

  • Fledermäuse: Nach dem Flyer von Bielefeld Marketing überwintern 14 Fledermausarten in den Kasematten, Burg und Grünanlagen sind seit 2000 FFH-Gebiet. Im Winter gibt es deshalb keine Kasematten-Führungen.3, 5
  • Feste: Das erste Sparrenburgfest fand am 3. Juli 1884 statt. Für Juli 2027 kündigt Bielefeld Marketing ein mittelalterliches Burg-Spektakulum an.3
  • Tastmodell: Zur Kasematten-Tour "mit allen Sinnen" für blinde und sehbehinderte Menschen gehört ein Tastmodell der Burg aus Bronze.8

Heutiger Zustand

EBIDAT bewertet die Wehranlagen des Festungsausbaus als weitgehend erhalten, von der mittelalterlichen Burg seien bedeutende Reste vorhanden.2 Das Kasemattensystem hält die Datenbank für überregional bedeutend. Im früheren Gefängnisbau in der Vorburg liegt nach EBIDAT ein Restaurant.1 Bielefeld Marketing nennt das Restaurant Stadtblick Sparrenburg sowie ein Café und eine Tagesbar neben dem Besucherzentrum.3

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
frei zugänglich3
Öffnungszeiten
Burggelände: ganzjährig zugänglich
Turm und Besucher-Informations-Zentrum (BIZ): 1. April-31. Oktober täglich 10-18 Uhr
Turm und BIZ: 1. November-31. März Sa, So und Feiertag 11-18 Uhr; BIZ geschlossen 24. Dezember-1. Januar, Turm geschlossen 24. Dezember-2. Januar
Turm: letzter Ticketverkauf 17.45 Uhr
Kasematten-Führungen: 1. April-31. Oktober täglich 12 und 14.30 Uhr, So und Feiertag zusätzlich 16 Uhr; im Winter keine Führungen (Fledermausschutz)
Stand Oktober 20263, 4
Eintritt
Turm: Erwachsene 3 €, ermäßigt 2,50 € (Schüler, Studierende, Inhaber des Bielefeld-Passes, Menschen mit Behinderung), Kinder 3-13 Jahre 2 €
Kasematten-Führung: Erwachsene 9 €, ermäßigt 6 € (Schüler ab 14 Jahren, Studierende, Inhaber des Bielefeld-Passes, Menschen mit Behinderung), Kinder 3-13 Jahre 5 €; online zuzüglich 0,50 € Gebühr
Kombiticket Turm und Kasematten-Führung: Erwachsene 11 €, ermäßigt 7,50 €, Kinder 6,50 €
Turmtickets im Besucher-Informations-Zentrum. Stand Oktober 20263, 4
Führungen
Kasematten-Führung von April bis Oktober für höchstens 30 Personen; Dauer auf der Burgseite mit einer Stunde, auf der Führungsseite mit 45 Minuten angegeben. Tickets online oder im Besucher-Informations-Zentrum. Gruppenführungen nach Vereinbarung, darunter Kasematten (70 €, auf Englisch 90 €), Führung zu den Ausgrabungen (45 Minuten, bis 40 Personen, 70 €) und Burgführung für Kindergruppen von 5 bis 9 Jahren (1 Stunde, 70 €).3, 4, 9, 10
Bus und Bahn
StadtBahn-Linie 1 bis Haltestelle Adenauerplatz oder StadtBahn-Linien 1 und 2 bis Haltestelle Landgericht.3
Gastronomie
Restaurant Stadtblick Sparrenburg mit saisonaler Karte, im Sommer mit Außenterrasse; Café und Tagesbar neben dem Besucher-Informations-Zentrum. Öffnungszeiten nennt die Burgseite nicht.3
Familien
Kinder 3-13 Jahre ermäßigt (Turm 2 €, Kasematten-Führung 5 €). Sparrenburg-Rallye im Besucher-Informations-Zentrum oder zum Ausdrucken, als Gewinn eine kleine Überraschung (nur für Einzel- und Familienbesucher, nicht für Schulklassen). Burgführung für Kindergruppen von 5 bis 9 Jahren auf Anfrage.3, 9
Barrierefreiheit
Keine Angaben des Betreibers zu Turm und Toiletten. Bei eingeschränkter Mobilität vor einer Kasematten-Führung vorab telefonisch beim Team der Sparrenburg melden. Gruppenrundgang für mobilitätseingeschränkte Personen zum Ausgrabungsgelände auf Kopfsteinpflasterwegen (45 Minuten, bis 20 Personen, 70 €). Kasematten-Tour "mit allen Sinnen" mit Tastmodell für blinde und sehbehinderte Menschen (Gruppen bis 20 Personen, 70 €).3, 8
Hunde
nur im Außenbereich: Angeleint auf dem Burggelände willkommen, nicht auf dem Turm und in den Kasematten.3

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Burggelände ist das ganze Jahr zugänglich. Turm und Besucher-Informations-Zentrum öffnen von April bis Oktober täglich, im Winter an Wochenenden und Feiertagen.3 Die Kasematten sind von April bis Oktober bei Führungen für höchstens 30 Personen geöffnet. Für die Dauer nennt Bielefeld Marketing auf der Burgseite eine Stunde, auf der Führungsseite 45 Minuten.3, 4

Angeleinte Hunde dürfen auf das Gelände, nicht aber auf den Turm und in die Kasematten.3 Zu Turm und Toiletten macht Bielefeld Marketing keine Angaben. Für Rollstuhl- und Rollatornutzende nennt sie einen Rundgang auf Kopfsteinpflaster um das Ausgrabungsgelände. Menschen mit eingeschränkter Mobilität rät Bielefeld Marketing, sich vor einer Kasematten-Führung telefonisch zu melden.8

Anreise

Das Besucher-Informations-Zentrum hat die Adresse Am Sparrenberg 40. Mit der Stadtbahn fährt man mit der Linie 1 bis zur Haltestelle Adenauerplatz oder mit den Linien 1 und 2 bis Landgericht.3

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 44 Kilometer Luftlinie nordöstlich liegt Schloss Bückeburg, etwa 46 Kilometer südlich die Wewelsburg.

Weitere Anlagen der Stadt zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Bielefeld, das ganze Land die Seite Nordrhein-Westfalen.

Lage und Karte

52.0149° N · 8.5268° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Sparrenburg (Texte: Andreas Kamm)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 10.10.2026
  2. Sparrenburg: HauptdatenEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 10.10.2026
  3. SparrenburgBielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  4. Kasematten-FührungenBielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  5. Sparrenburg (Flyer, Stand November 2022)Bielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  6. Tag des offenen Denkmals 2026 in Bielefeld (Broschüre)Stadt Bielefeld, Bauamt, Untere Denkmalbehörde, abgerufen am 10.10.2026
  7. Andreas Kamm: Burg und Festung Sparrenburg (Auszug aus "Sparrenburg. Burg - Festung - Wahrzeichen", Bielefeld 2007)Deutscher Genealogentag 2009, genealogy.net, abgerufen am 10.10.2026
  8. Sparrenburg-Tour "mit allen Sinnen"Bielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  9. Burgführung für KinderBielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  10. Führung zu den AusgrabungenBielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  11. ImpressumBielefeld Marketing GmbH, abgerufen am 10.10.2026
  12. Burg und Festung Sparrenberg (Kartenobjekt way/19789175)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Daniel Schwen · CC BY-SA 2.5 · Wikimedia Commons

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