Schloss Braunfels
Stammsitz der Grafen und Fürsten zu Solms-Braunfels auf einer Basaltkuppe, aus einer Burg des 13. Jahrhunderts entstanden, ab 1881 historistisch umgebaut.

Steckbrief
- Kreis
- Lahn-Dill-Kreis
- Bundesland
- Hessen
- Betreiber
- Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer23
- Öffnungszeiten
- Schlossführungen: täglich 11-17 Uhr zur vollen Stunde, sonn- und feiertags 10-17 Uhr (Stand Oktober 2026)16, 17Alle Angaben
- Eintritt
- Schlossführung (ca. 50 Minuten) 9 €17Alle Angaben
- Website
- schloss-braunfels.de15
- Koordinaten
- 50.51381, 8.38757
Inhalt 18 Abschnitte
- Überblick
- Entstehung: Wartturm, Bergfried und Grafensitz
- Ausbau unter Graf Otto II.
- Krieg, Exil und der Brand von 1679
- Barocke Residenz unter Wilhelm Moritz
- Neugotik und Rittersaal
- Der Umbau unter Fürst Georg ab 1881
- Besitzer seit dem späten 19. Jahrhundert
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Braunfels steht auf einer hohen Basaltkuppe über der gleichnamigen Stadt im Lahn-Dill-Kreis. Die Burg, 1246 erstmals urkundlich genannt, wurde zum Stammsitz der Grafen und späteren Fürsten zu Solms-Braunfels.1, 3, 7 Seine heutige Silhouette geht auf den historistischen Umbau unter Fürst Georg ab 1881 zurück.1, 6 Nach Angaben des Betreibers ist das Schloss bis heute in Familienbesitz und bewohnt. Die Schlossräume zeigt er bei Führungen, das Fürstliche Familienmuseum ist auch ohne Führung zugänglich.15, 16
Entstehung: Wartturm, Bergfried und Grafensitz
Wie die Burg entstand, beschreiben die Quellen unterschiedlich. Nach KuLaDig geht sie vermutlich auf den Friedrichsturm zurück, einen gegen das nassauische Gebiet im Westen gerichteten Grenzposten. Das Landesamt für Denkmalpflege hält diesen Turm im Kern für einen Wartturm, wohl aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts.1, 4
Der Betreiber nennt als ersten Bau dagegen einen bewohnbaren Turm mit hölzernem Wehrgang, den Alten Bergfried. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts kam nach seinen Angaben ein Wohnbau hinzu, hinter einer Schildmauer lag ein kleiner Burghof.5 Das Landesamt datiert den früheren Bergfried, den Alten Stock, in die Mitte des 13. Jahrhunderts.1
1246 wird Braunfels erstmals urkundlich erwähnt, damals im Besitz des Geschlechts Solms. In der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts wurde die Burg Sitz der Linie Solms-Braunfels.1, 4 Die Solmser Grafen besaßen damals drei Burgen: Burgsolms, Braunfels und Königsberg. Die beiden anderen büßten sie in Fehden des 14. Jahrhunderts ein, danach wurde Braunfels nach dem Betreiber Mittelpunkt der Grafschaft.7
Mit der Burg Philippstein in Sichtweite reagierten die Nassauer nach dem Betreiber 1390 auf die Braunfelser Wehranlage. Wegen der Feuerwaffen kamen ab dem 14. Jahrhundert Zwinger, Bastionen und Wallanlagen hinzu.5, 6
Ausbau unter Graf Otto II.
Ende des 15. Jahrhunderts baute Graf Otto II. Braunfels nach Landesamt und KuLaDig zum Zentrum der Grafschaft aus, KuLaDig spricht vom Ausbau zur Festung.1, 4 Aus dieser Zeit stammt das Eiserne Tor mit der Jahreszahl 1491. Für den Betreiber zeigen der Ottonische Bau und die Schlosskirche aus dem 15. Jahrhundert das Selbstbewusstsein der Grafen. Im 16. Jahrhundert folgte der Aussichtsturm Luginsland.1, 5
Die Schlosskirche wurde über der gewölbten Auffahrt zwischen Unterem und Oberem Burgtor errichtet. Eine Kapelle war 1451 begonnen worden, die heutige dreischiffige Hallenkirche entstand nach dem Landesamt wohl zwischen 1491 und 1501.2 Der Betreiber nennt Otto II. als Bauherrn und seinen Sohn Bernhard III. als Vollender, geweiht wurde sie vermutlich 1501.14
Krieg, Exil und der Brand von 1679
Während des Dreißigjährigen Krieges hielten nach dem Betreiber über weite Strecken fremde Truppen das Schloss besetzt. Die Grafen wichen ins niederländische Exil aus.7 Die Anlage wurde mehrfach angegriffen und teilweise zerstört.4 Die 1602 auf dem Schloss geborene Amalie von Solms-Braunfels heiratete 1625 Friedrich Heinrich, den späteren Statthalter der Niederlande, und wurde Fürstin von Oranien.7, 11
Ab 1648 wurde die Anlage instand gesetzt, unter Graf Heinrich Trajektin (1638-1693) wurden Bastionen zu Lustgärten. Beim Großbrand von 1679 brannten weite Teile des Schlosses nieder, im Tal blieben nur fünf Häuser stehen. Der Luginsland wurde beschädigt und später abgerissen, sein Portal aus Sandstein sitzt heute am Uhrturm.5
Barocke Residenz unter Wilhelm Moritz
1693 starb Heinrich Trajektin in der Schlacht bei Neerwinden, Söhne hinterließ er nicht. Den Besitz übernahm sein Vetter Graf Wilhelm Moritz zu Solms-Greifenstein, der nach Braunfels zog und den Wiederaufbau vollendete.8 Unter beiden Grafen wurde aus der Festung eine Residenz. Die einzelnen mittelalterlichen Bauten wuchsen dabei nach dem Landesamt zu zusammenhängenden Trakten zusammen.1
Nach dem Betreiber entstand 1696 der innere Schlosshof mit seinem Schachbrettmuster, 1700 folgte die Erweiterung des Ottonischen Baus. 1712 war der aufgestockte Cabinettsbau fertig. Zwei neue Flügel fassten fortan einen großen Schlosshof ein.5, 8 In seinem Westen steht der Lange Bau, den das Landesamt schon um 1667 datiert. Den Ring schloss der Weedenbau, nach dem Betreiber 1717, nach dem Landesamt 1716.1, 8
Pläne des Wetzlarer Baumeisters Meyer für einen großen Erweiterungsbau wurden nicht ausgeführt.1 Für den Marktplatz, der ab 1696 in der Stadt entstand, überließ Wilhelm Moritz Bürgern einen Teil des Herrngartens als Bauland.3 1704 ließ er den Tiergarten anlegen.8 1742 wurde Graf Friedrich Wilhelm (1696-1761) in den Fürstenstand erhoben, den Fürstenbrief Kaiser Karls VII. zeigt das Familienmuseum.7, 19
Neugotik und Rittersaal
Ab 1845 ließ Fürst Ferdinand (1797-1873) die Kernburg neugotisch umgestalten. Das Landesamt nennt Zinnenkränze und Ecktürmchen "im Sinne der preußisch-rheinischen Hochromantik", die Bauleitung hatte Kammerrat Eduard Stephan.1, 5, 6 Nach KuLaDig überdeckten spätere Umbauten die meisten dieser Arbeiten schon nach wenigen Jahren.4
Bis heute erinnert der Rittersaal an diese Phase.5 Rudolf Wiegmann plante 1847 seine Umgestaltung, Johannes Deiker malte den Saal aus.1 Eröffnet wurde er nach dem Betreiber am 29. Juli 1847, zum 40. Geburtstag der Fürstin Ottilie.10
Der Umbau unter Fürst Georg ab 1881
Ab 1881 gestaltete Fürst Georg (1836-1891) das Schloss im Sinne des Historismus um, nach dem Betreiber gemeinsam mit Fürstin Emanuela.4, 9 Die Pläne lieferte der Architekt Edwin Oppler aus Hannover, nach seinem Tod übernahm Ferdinand Schorbach. Emile Boeswillwald beriet, ab 1883 leitete Carl Seiler den Bau.1, 4
Ziel war nach dem Betreiber, die über Jahrhunderte gewachsenen Bauten zu einem einheitlichen Ganzen zu fügen, vorwiegend in romanischen und gotischen Formen.9 Das Landesamt sieht die Silhouette am Merian-Stich von 1655 orientiert.1
Neu hinzu kamen 1881 der Georgsturm an der südlichen Außenecke und 1883 der Trajektinsaal mit aufwendiger Vertäfelung. Im inneren Hof dominiert der Hauptturm von 1884, nach dem Landesamt wie der Georgsturm ohne direkten Vorgänger.1 Der Betreiber beschreibt den Neuen Bergfried von 1884 dagegen als Ersatz für den Luginsland, Richtfest war am 2. Juli 1884.5, 9
Nach dem Betreiber war das heutige Erscheinungsbild 1885 erreicht. Er sieht viele Ähnlichkeiten mit der Marienburg, die ebenfalls von Oppler stammt.5 Nach 1881 veränderte der Umbau fast alle Bauten, teils tiefgreifend, ältere Substanz steckt meist in den unteren Teilen. Das Landesamt zählt Braunfels zu den bedeutendsten Schlossumbauten des Historismus.1
Besitzer seit dem späten 19. Jahrhundert
Nach dem Tod von Fürst Georg 1891 verwaltete Prinz Albrecht zu Solms-Braunfels den Braunfelser Besitz bis 1901 als Treuhänder.12 Nach KuLaDig befindet sich das Schloss seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts im Besitz der Grafenfamilie Oppersdorff-Solms-Braunfels.4 Den privaten Teil bewohnt die Familie des heutigen Grafen.26
Chronik
13. Jh. - 2005- 1. Hälfte 13. JahrhundertGründungWartturm im Kern des Friedrichsturms (Landesamt: wohl 1. Hälfte 13. Jh.), nach Landesamt und KuLaDig vermuteter Ursprung der Anlage; Betreiber nennt den Alten Bergfried als ersten Bau1, 4, 5
- 1246ErsterwähnungErste urkundliche Erwähnung als "Castellum Bruninvels", im Besitz der Solms1, 4, 5
- 2. Hälfte 13. JahrhundertNutzungsänderungSitz der Linie Solms-Braunfels4
- 14. JahrhundertUmbauErweiterung um Zwinger, Bastionen und Wallanlagen für die Abwehr von Feuerwaffen5, 6
- 1451BaubeginnBeginn einer Kapelle, Vorgängerin der Schlosskirche2
- 2. Hälfte 15. JahrhundertUmbauAusbau unter Graf Otto II., nach KuLaDig zur Festung; Eisernes Tor (bezeichnet 1491)1, 4
- um 1491-1501FertigstellungSchlosskirche über der Auffahrt, Weihe vermutlich 15012, 14
- 16. JahrhundertUmbauBau des Aussichtsturms Luginsland5
- 1618-1648ZerstörungIm Dreißigjährigen Krieg meist von fremden Truppen besetzt, mehrfach angegriffen und teilweise zerstört1, 4, 7
- ab 1648RestaurierungInstandsetzung nach dem Krieg, Bastionen werden zu Lustgärten5
- 1662FertigstellungNeues Tor im Südwesten1
- 1679ZerstörungGroßbrand, große Teile des Schlosses und das Tal bis auf fünf Häuser zerstört1, 5
- 1693BesitzwechselNach dem Tod Graf Heinrich Trajektins übernimmt sein Vetter Wilhelm Moritz zu Solms-Greifenstein den Besitz8
- 1696UmbauInnerer Schlosshof angelegt; in der Stadt beginnt der Bau des Marktplatzes3, 8
- 1700UmbauErweiterung des Ottonischen Baus8
- 1712FertigstellungAufgestockter Cabinettsbau fertiggestellt8
- ab 1845UmbauNeugotische Umgestaltung der Kernburg unter Fürst Ferdinand, Bauleitung Eduard Stephan1, 4, 6
- 29. Juli 1847FertigstellungEröffnung des Rittersaals (Pläne Rudolf Wiegmann, Ausmalung Johannes Deiker)1, 10
- 1868RestaurierungRenovierung der Schlosskirche mit neuem Kirchen- und Chorgestühl2
- ab 1881UmbauHistoristischer Umbau unter Fürst Georg nach Plänen Edwin Opplers, später Ferdinand Schorbachs1, 4, 9
- 1881FertigstellungGeorgsturm an der äußeren Südecke1
- 1883FertigstellungTrajektinsaal1
- 1884FertigstellungNeuer Bergfried bzw. Hauptturm (Landesamt: von 1884; Betreiber: Richtfest am 2. Juli 1884)1, 5, 9
- bis 1885FertigstellungDas Schloss erhält nach Angaben des Betreibers seine heutige Gestalt5
- 2005NutzungsänderungSchlosskirche offiziell Simultankirche14
Besitz und Herrschaft
- 1246-1693Grafen von Solms, Linie Solms-Braunfels1, 41246 im Besitz der Solms, ab der zweiten Hälfte des 13. Jh. Sitz der Linie Solms-Braunfels
- 1693-1724Graf Wilhelm Moritz zu Solms-Greifenstein8übernimmt als Vetter Heinrich Trajektins den Besitz, Ausbau zur Residenz
- ab 1742Fürsten zu Solms-Braunfels4, 7, 19Erhebung Graf Friedrich Wilhelms in den Fürstenstand 1742; Ende nicht belegt, spätestens in der 2. Hälfte des 20. Jh. Übergang an die Grafenfamilie Oppersdorff-Solms-Braunfels (KuLaDig)
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Die Kernburg des Mittelalters nimmt die nordöstliche Ecke des großen Innenhofs ein. Zu ihr gehören der Alte Stock, der frühere Bergfried, und der Palas mit drei Geschossen über zwei Kellern. Den Zugang im Südwesten sichert seit 1662 das Neue Tor.1 Vom Nordturm, dem späteren Friedrichsturm, ragt hinter dem Palas nur noch das Dach hervor.5
Um den großen Hof liegen Langer Bau, Entréebau mit Arkaden und Weedenbau. Den Entréebau führt das Landesamt wohl auf das 15. Jahrhundert zurück, nach dem Betreiber erweiterte ihn Wilhelm Moritz nach Westen.1, 8 Das Landesamt schützt Schloss und Burggarten als Kulturdenkmal. Beide gehören zur Gesamtanlage Historischer Ortskern, deren Höhepunkt die Burg auf der Spitze der Bergkuppe bildet.1, 3, 4
Besonderheiten
- Familienmuseum: Der Betreiber nennt es die "ehemals private Schatzkammer der Familie". Zu sehen sind unter anderem Waffen, Uniformen Heinrich Trajektins, Siegel, Münzen, Orden und der Fürstenbrief von 1742.19
- Altenberger Schätze: Das Kloster Altenberg fiel 1803 an das Haus Solms-Braunfels, seine sakralen Kunstschätze zeigt das Schloss in den "Altenberger Räumen". Das Landesamt nennt einen Altarschrein um 1320.1, 25
- Schlosskirche: Seit 2005 ist sie offiziell Simultankirche. Das mittlere Chorfenster stiftete 1904 Prinzessin Ebba, die Frau Prinz Albrechts.12, 14
- Lahnmarmor: In Altstadt und Schloss ist der regionale Lahnmarmor vielfach verbaut, etwa für Außentreppen, Schwellen und Prellsteine. Beide liegen an der Lahn-Marmor-Route.4
- New Braunfels: Prinz Carl zu Solms-Braunfels gründete 1845 mit rund 300 deutschen Auswanderern in Texas die Siedlung New Braunfels.13
Heutiger Zustand
Das Schloss vereint Bauteile vom 13. bis zum 19. Jahrhundert, sein Bild prägt der Umbau ab 1881.1 Es ist bewohnt. Neben dem Museum nutzt der Betreiber es für Bildung und Forschung, für Veranstaltungen und gelegentlich für Dreharbeiten.7, 15 Im Sommer finden Open-Air-Opern im Schlosshof statt. In der Schlosskirche gibt es evangelische und katholische Gottesdienste.14, 15
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Schlossführungen: täglich 11-17 Uhr zur vollen Stunde, sonn- und feiertags 10-17 Uhr (Stand Oktober 2026)
Ab November Zeiten auf Anfrage; im Winter laut Betreiber Führungen an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und in den Ferien
Fürstliches Familienmuseum: täglich ab ca. 8.30 Uhr bis zur Dämmerung (Drehkreuz mit Münzautomat)16, 17 - Eintritt
- Schlossführung (ca. 50 Minuten) 9 €
Ermäßigt (Schüler-, Studenten- oder Behindertenausweis ab 50 % GdB) 5 €
Kinder 5-10 Jahre in Begleitung der Eltern 3 €, unter 5 Jahren frei
Familienkarte (Eltern mit eigenen Kindern bis 18 Jahre) 20 €
Gruppen ab 20 Erwachsenen 8 € pro Person
Fürstliches Familienmuseum 4 €, Kombi-Ticket mit Schlossführung 2 € Aufpreis
Preisseite ohne Jahresangabe (geprüft 09.10.2026)17 - Führungen
- Schlossräume bei Führungen (ca. 50 Minuten, Beginn im Schlosshof, Ende auf dem Kanonenplatz), mindestens 4 Personen bzw. pauschal mindestens 28 €, Online-Buchung möglich. Auf Anfrage weitere Führungen (1-2 Stunden), auch auf Englisch, Französisch, Russisch und Polnisch, der höchste Turm kann dazugebucht werden. Kombi-Führung "kurz & bündig" durch Stadt und Schlossgelände (60 Minuten) von Mai bis Oktober. Audioguide-Tour per Smartphone (QR-Code, ohne App) auf Deutsch, Englisch und Spanisch ohne Extrakosten.17, 18, 20
- Parken
- Kostenloser Parkplatz unmittelbar an der Schlossmauer, Beschilderung "P-SCHLOSS" folgen (Navi: 35619 Braunfels, In den Anlagen 4). Busparkplätze auf dem Parkplatz "Jahnplatz".22
- Bus und Bahn
- Lahntal-Bahnhof Leun/Braunfels an der Strecke Gießen-Limburg, in Stoßzeiten meist stündlich, teils halbstündlich. Regelmäßige Busverbindungen von Wetzlar in die Stadtmitte Braunfels.22
- Fußweg
- Vom Bahnhof Leun/Braunfels ca. 4 km Fußweg hinauf zum Schloss. Der kostenlose Parkplatz liegt unmittelbar an der Schlossmauer.22
- Gastronomie
- Café im Schloss mit Snacks und Erfrischungen, im Sommer täglich, im Winter an Wochenenden und in den hessischen Schulferien geöffnet (Uhrzeiten nennt der Betreiber nicht); dort auch Tickets für Schlossführungen. Museumsshop mit Souvenirs.21
- Familien
- Kinder unter 5 Jahren frei, 5-10 Jahre 3 €, Familienkarte 20 €. Familienführungen (50 Minuten) an Ostersonntag und -montag, 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstsonntag und -montag, Fronleichnam und 3. Oktober um 11.30, 12.30, 13.30, 14.30 und 15.30 Uhr. Museumspädagogische Führungen für Kinder von 5 bis 13 Jahren, Kindergeburtstage mit Feier im Turmzimmer.15, 17, 18
- Barrierefreiheit
- Keine Angaben des Betreibers zur Barrierefreiheit. Gäste mit Einschränkungen werden gebeten, vorab anzurufen (06442-5002), der Betreiber sucht dann nach der bestmöglichen Lösung.22
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die Schlossführung dauert etwa 50 Minuten, beginnt im Schlosshof und endet auf dem Kanonenplatz.17, 18 Klassische Führungen gibt es nach dem Betreiber ganzjährig, im Winter an Samstagen, Sonn- und Feiertagen und in den Ferien.16 Für die Zeit ab November nennt die Preisseite Zeiten nur auf Anfrage. Eine Führung findet ab vier Personen oder gegen eine Pauschale von mindestens 28 € statt.17
Das Fürstliche Familienmuseum ist täglich ab etwa 8.30 Uhr bis zur Dämmerung über ein Drehkreuz mit Münzautomat zugänglich.17 Eine Audioguide-Tour per Smartphone führt vom Marktplatz oder Kleppertor zum Schloss und ins Museum.20 Zur Barrierefreiheit macht der Betreiber keine Angaben, Gäste mit Einschränkungen sollen sich telefonisch melden.22
Anreise
Mit dem Auto führt die Beschilderung "P-SCHLOSS" zu einem kostenlosen Parkplatz direkt an der Schlossmauer. Busse parken auf dem Parkplatz Jahnplatz.22
Der Lahntal-Bahnhof Leun/Braunfels liegt an der Strecke Gießen-Limburg. Von dort sind es etwa 4 Kilometer zu Fuß hinauf zum Schloss. Von Wetzlar fahren regelmäßig Busse in die Stadtmitte von Braunfels.22
Umgebung und weitere Ziele
Im Tiergarten von 1704 leben auf rund 55 Hektar Damhirsche und Mufflons, der Eintritt ist frei.24 Etwa 10 Kilometer entfernt liegt nach Angaben des Betreibers das Kloster Altenberg, seit 1953 Sitz eines Diakonissenmutterhauses.25
Rund 57 Kilometer Luftlinie westsüdwestlich liegt in Koblenz die Festung Ehrenbreitstein, in derselben Richtung etwa 59 Kilometer entfernt die Marksburg.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Lahn-Dill-Kreis, das ganze Land die Seite Hessen.
Lage und Karte
50.5138° N · 8.3876° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Schloss Braunfels (Kulturdenkmäler in Hessen, DenkXweb)Landesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Braunfels, Schlosskirche (Kulturdenkmäler in Hessen, DenkXweb)Landesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 09.10.2026
- Gesamtanlage Historischer Ortskern Braunfels (Kulturdenkmäler in Hessen, DenkXweb)Landesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Braunfels (Sibylle Kahnt, Robert Gansen)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
- BaugeschichteSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- GeschichteSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Die Grafen und Fürsten von Solms-BraunfelsSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- In der BarockzeitSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Der HistorismusSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Der RittersaalSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Amalie von SolmsSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Prinzessin EbbaSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Über Prinz CarlSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Die SchlosskircheSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Braunfels (Startseite)Schloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Für BesucherSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Öffnungszeiten & EintrittSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- SchlossführungenSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Fürstliches FamilienmuseumSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Audioguide-FührungSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Shop & Café im SchlossSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Anfahrt & ParkenSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- KontaktSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Der Braunfelser TiergartenSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- Kloster AltenbergSchloss Braunfels (Fürst zu Solms-Braunfels’sche Rentkammer), abgerufen am 09.10.2026
- BraunfelsTourismusportal Lahn-Dill-Kreis, abgerufen am 09.10.2026
- Schloß Braunfels (Kartenobjekt relation/3848432)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Rainer Lippert · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Burg Greifenstein: Foto: Oliver Abels (SBT) · CC BY 2.5 · Wikimedia Commons
- Burg Runkel: Foto: © Steffen Schmitz (Carschten) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Münzenberg: Foto: Jörg Braukmann · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Königstein: Foto: Johannes Robalotoff · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons