Burg Frankenstein
Burgruine der Herren von Frankenstein am Nordrand des Odenwalds bei Darmstadt, 1252 erstmals genannt, seit 2023 in Sanierung.

Steckbrief
- Gründung
- 13. Jahrhundert8
- Bundesland
- Hessen
- Öffnungszeiten
- Burggelände etwa 8 Uhr bis zur Dämmerung (Stand Oktober 2026)1, 2Alle Angaben
- Website
- schloesser-hessen.de1
- Koordinaten
- 49.79333, 8.66833
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Entstehung: Stammsitz der Herren von Frankenstein
- Zwei Linien, Lehnsherren und der Verkauf 1662
- Verfall und Wiederherstellung im 19. Jahrhundert
- Restaurant, Halloween und Sanierung
- Mary Shelley, Dippel und der Mythos
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Die Burg Frankenstein liegt auf dem nördlichsten Ausläufer des Odenwalds, wenige Kilometer südlich von Darmstadt im Gebiet der Gemeinde Mühltal. Rund 400 Jahre war sie Stammsitz der Herren von Frankenstein. Heute ist sie eine Ruine: Erhalten sind Teile der Kernburg, der Torturm und eine spätgotische Kapelle, die beiden Türme wurden im 19. Jahrhundert wiederhergestellt.1, 3, 6 Die Burg gehört dem Land Hessen und wird vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen verwaltet. Seit 2023 wird sie saniert, die Arbeiten sollen bis Ende 2028 dauern.1, 4, 5
Entstehung: Stammsitz der Herren von Frankenstein
Zum ersten Mal genannt wird die Burg 1252. Konrad II. Reiz von Breuberg und Elisabeth von Weiterstadt stellten in diesem Jahr eine Urkunde "super castro in Frangenstein" aus.7 Die Schlösserverwaltung hält Konrad Reiz für den vermutlichen Erbauer, mit Elisabeth begründete er die Familie von Frankenstein. Der Geschichtsverein Eberstadt/Frankenstein nennt keinen Bauherrn und betont, dass die Burg nicht erst 1252 gebaut wurde.1, 7
Ältester Teil ist die Kernburg aus dem 13. Jahrhundert, von der vor allem die südlichen Teile erhalten sind. Sie war von einem etwa 2 Meter starken, vieleckigen Mantelring umgeben, an den sich die Gebäude lehnten.1, 3, 8 Den Torturm datiert die Schlösserverwaltung ins späte 14. Jahrhundert, der Geschichtsverein auf um 1400.1, 3, 8
Um 1400 kam im Norden die Vorburg mit Wirtschaftsgebäuden und Wohnungen für das Gesinde hinzu, ebenfalls mit einer starken Wehrmauer.1, 7
Zwei Linien, Lehnsherren und der Verkauf 1662
Im 14. Jahrhundert teilte sich die Familie in einen älteren und einen jüngeren Stamm, die die Burg gemeinsam bewohnten. Ein Burgfrieden legte 1363 fest, was jedem Stamm gehörte.7
1292 begab sich Friedrich von Frankenstein in die Lehnsabhängigkeit des Grafen Wilhelm von Katzenelnbogen. Der Graf erhielt das Öffnungsrecht, durfte die Burg also im Kriegsfall nutzen. 1402 erreichten die Frankensteiner, dass Burg und Nieder-Beerbach als Reichslehen anerkannt wurden.7
Nach einem Brand 1483 musste ein großer Teil der Kernburg neu gebaut werden. Der Wiederaufbau dauerte nach dem Geschichtsverein etwa 40 Jahre, darauf verweist die Jahreszahl 1527 am Wohnturm. Eine Inschrift von 1528 lautet "Zu got stet mein treu". Mit ihr bekannte sich Philipp IV. von Frankenstein zum katholischen Glauben, nachdem der hessische Landgraf 1526 die Reformation eingeführt hatte.8
1662 verkaufte die Familie Burg und Herrschaft an Landgraf Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt. Vorausgegangen war fast ein Jahrhundert Rechtsstreit, der bis vor das Reichskammergericht ging.1, 9 Dabei hatte Ludwig von Frankenstein 1605 testamentarisch verfügt, die Burg solle "nimmermehr an das Haus Hessen" gelangen.7, 9 Vom Erlös erwarben die Frankensteiner eine Herrschaft in Ullstadt in Mittelfranken, wo ihre Nachfahren nach der Schlösserverwaltung noch heute leben.1
Verfall und Wiederherstellung im 19. Jahrhundert
Unter den Landgrafen diente die Burg zunächst als Anstalt für Militärinvaliden, die Schlösserverwaltung nennt auch eine Nutzung als Gefängnis. In den Kriegen Ludwigs XIV. bot sie vielen Menschen Zuflucht. Bewohnt war sie bis etwa 1750.1, 7
Danach verfiel die Burg, die nach Angaben der Schlösserverwaltung nie belagert worden war.1 Auf den Grundmauern der Vorburg entstand 1765 ein Forsthaus mit Gastwirtschaft. Die verlassene Frau des Burgverwalters verkaufte nach dem Geschichtsverein Inventar, Blei und Ziegel, Bauern der Nachbardörfer nutzten die Ruine als Steinbruch.7
Im 19. Jahrhundert wurde der Frankenstein zum Ziel von Wanderern und Ausflüglern. Großherzog Ludwig III. von Hessen und bei Rhein ließ die Reste sichern und die beiden Türme im Geschmack der Zeit wiederherstellen. Auf diese Restaurierung verweist nach dem Geschichtsverein die Jahreszahl 1861 über dem Westtor.1, 7
Die Kapelle wurde um 1850 wiederhergestellt. 1851 kamen Grabmale der Frankensteiner aus den Kirchen von Eberstadt und Nieder-Beerbach hierher.1, 8 Wann der Turm der Kernburg aufgestockt wurde, geben die Quellen unterschiedlich an, die Schlösserverwaltung nennt heute 1892.1, 3
Restaurant, Halloween und Sanierung
Für den Bau eines Restaurants mit großer Terrasse mussten 1965 mehrere historische Gebäude der Vorburg weichen. Darunter war nach dem Geschichtsverein das Herrenhaus der jüngeren Linie.1, 3, 8
Nach Angaben der Schlösserverwaltung empfahl eine Live-Sendung des American Forces Network von der Burg die Ruine als "the real home of the monster". 1976 gab es danach das erste Gruselspektakel zu Halloween, der Hessische Rundfunk nennt 1977.1, 11 Wegen der 2023 begonnenen Sanierung wurde der Vertrag mit dem Pächter, der Gastronomie und Festival betrieb, nicht verlängert. 2024 fand das Festival erstmals auf Burg Königstein im Taunus statt.1, 11
Die Sanierung führt der Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen im Auftrag des Landes durch. 2024 liefen die Arbeiten an den Mauern der Kernburg. Im Restaurantgebäude wurden Einbauten entfernt, um Bautechnik und Statik zu prüfen.1, 5 Der Restaurantbetrieb ist eingestellt, nach Abschluss der Arbeiten soll es wieder ein gastronomisches Angebot geben.1
Mary Shelley, Dippel und der Mythos
International bekannt wurde der Name durch Mary Shelleys Roman "Frankenstein oder Der moderne Prometheus" von 1818. Die Behauptung, sie habe die Ruine auf ihrer Rheinreise 1814 besucht und sich hier inspirieren lassen, ist nicht belegt. Historiker verweisen sie nach Angaben der Schlösserverwaltung ins Reich der Fantasie.1 Der Geschichtsverein weist darauf hin, dass Shelleys Tagebuch nur eine nächtliche Pause in Gernsheim erwähnt, von wo die Burg nicht zu sehen ist.10
Ähnliche Behauptungen betreffen Johann Konrad Dippel. Nach dem Kirchenbuch von Nieder-Beerbach, das der Geschichtsverein zitiert, kam er 1673 "auf dem Schloß Franckenstein" zur Welt. Dass er dort ein Labor besessen, mit Leichen experimentiert und als Vorbild für den Roman gedient habe, führt der Verein als Irrtümer. Dippels Versuche galten demnach Gold und einem Lebenselixier, dafür hatte er eine Glashütte in einem der umliegenden Täler gekauft.10
Chronik
13. Jh. - 2023- 13. JahrhundertGründungKernburg als ältester Teil der Anlage8
- 1252ErsterwähnungUrkunde Konrads II. Reiz von Breuberg und Elisabeths von Weiterstadt "super castro in Frangenstein"1, 3, 7
- 1363NutzungsänderungBurgfrieden regelt den Besitz der beiden Stämme, die die Burg gemeinsam bewohnen7
- um 1400UmbauErweiterung um die Vorburg im Norden mit Wirtschaftsgebäuden und Gesindewohnungen1, 7
- 1483ZerstörungBrand, ein großer Teil der Kernburg muss neu gebaut werden8
- 1527FertigstellungJahreszahl 1527 am Wohnturm verweist auf den Abschluss des rund 40 Jahre dauernden Wiederaufbaus8
- 1662BesitzwechselVerkauf von Burg und Herrschaft an Landgraf Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt1, 7, 9
- nach 1662NutzungsänderungAnstalt für Militärinvaliden, laut Schlösserverwaltung auch Gefängnis1, 7
- um 1750NutzungsänderungDie Burg wird nicht mehr bewohnt und verfällt7
- 1765NutzungsänderungForsthaus mit Gastwirtschaft auf den Grundmauern der Vorburg7
- um 1850RestaurierungBurgkapelle wiederhergestellt1, 3
- 1851NutzungsänderungGrabmale der Frankensteiner aus den Kirchen von Eberstadt und Nieder-Beerbach in die Kapelle gebracht3, 8
- um 1861RestaurierungSicherung der Ruine und Wiederherstellung der beiden Türme unter Großherzog Ludwig III., Jahreszahl über dem Westtor1, 7
- 1965UmbauBau des Restaurants, mehrere historische Gebäude der Vorburg werden abgerissen3, 7, 8
- 2023NutzungsänderungLetztes Halloween-Fest auf der Burg, Vertrag mit dem Pächter von Gastronomie und Festival nicht verlängert1, 11
- ab 2023RestaurierungUmfassende Sanierung durch den Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen, geplant bis Ende 20281, 5
Besitz und Herrschaft
- 1252-1662Herren von Frankenstein1, 3, 7Stammsitz; ab dem 14. Jh. älterer und jüngerer Stamm, Burgfrieden 1363
- 1402-1662Kaiser und Reich7, 9Lehnsherren, Burg und Nieder-Beerbach als Reichslehen
- 1662Landgraf Ludwig VI. von Hessen-Darmstadt1, 9Käufer von Burg und Herrschaft; weitere Abfolge bis zum Land Hessen nicht belegt
- 2021Land Hessen4, 5Eigentümer, belegt 2021, Erwerb nicht belegt; verwaltet vom Landesbetrieb Bau und Immobilien Hessen
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Vom zentralen Besucherparkplatz erreicht man das Westtor, rechts davon liegt die Kernburg.1 Am Torturm, dessen Rückseite wohl schon im Mittelalter offen war, sind Spuren einer Zugbrücke, ein gotischer Bogenfries und eine Wappentafel zu sehen.1, 3, 8
Einen Bergfried hatte die Kernburg nicht, ihr Turm war nach dem Geschichtsverein ein Wohnturm.8 Zur Kernburg gehörten außerdem der Palas mit vorspringendem Treppenturm und der Küchenbau. Die mittelalterliche Zisterne ist erhalten, aber abgedeckt. Die Kapelle aus dem 15. Jahrhundert ist nach dem Geschichtsverein der einzige Bau der Vorburg mit altem Baubestand.7, 8
Besonderheiten
- Grabmale: In der Kapelle stehen Grabmale einiger der letzten Frankensteiner, darunter das Grabmal Ludwigs von Frankenstein, der 1606 starb. Begraben ist dort niemand.3, 8, 9
- Trauungen: Die Burgkapelle wird für standesamtliche, kirchliche und freie Trauungen genutzt.1
- Lindwurm-Sage: Nach der Sage besiegte Ritter Georg einen Lindwurm am Brunnen, starb aber am dritten Tag an einem Stich von dessen Schwanz.3
- Fernsicht: Über die Ruine der Kernburg reicht der Blick weit nach Westen in die Rheinebene.1
Heutiger Zustand
Neben dem Landesbetrieb als Verwalter ist die Schlösserverwaltung beteiligt: Sie stellt die Besucherinformation bereit. 2015 erklärte sie, mit dem Geschichtsverein bei der Erforschung und der denkmalpflegerischen Betreuung der Burg zusammenzuarbeiten.2, 4, 12
Während der Sanierung sind Teile der Anlage gesperrt. 2024 war der Westzwinger nicht zugänglich, Ostzwinger, Kernburghof mit Turm und Kapelle dagegen offen.1, 5
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Burggelände etwa 8 Uhr bis zur Dämmerung (Stand Oktober 2026)
Wegen der Sanierung (bis voraussichtlich Ende 2028) zeitweise Sperrungen einzelner Bereiche oder der ganzen Anlage1, 2 - Parken
- Zentraler Besucherparkplatz, von dort zum Westtor.1
- Gastronomie
- Restaurantbetrieb eingestellt, nach Abschluss der Sanierung soll es wieder ein gastronomisches Angebot geben (Stand Oktober 2026).1
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Das Burggelände ist nach Angaben der Schlösserverwaltung von etwa 8 Uhr bis zur Dämmerung geöffnet. Wegen der Bauarbeiten können einzelne Bereiche oder die ganze Anlage zeitweise gesperrt sein.1, 2 Ein Kiosk wurde 2024 vom Landesbetrieb zunächst bis Ende 2025 vermietet, weil ab 2026 weitere Sperrungen anstanden.5
Anreise
Vom zentralen Besucherparkplatz führt der Weg zum Westtor.1 Zu Fuß ist die Burg über den Burgensteig erreichbar, der in neun Etappen von Darmstadt-Eberstadt entlang der Bergstraße nach Heidelberg führt.6
Umgebung und weitere Ziele
Als Ziele in der Nähe nennt die Schlösserverwaltung unter anderem Schloss Auerbach und Schloss Lichtenberg.1 In Heidelberg, dem Ziel des Burgensteigs, steht rund 43 Kilometer Luftlinie südlich das Heidelberger Schloss.6 Etwa 46 Kilometer Luftlinie südlich liegt Schloss Schwetzingen.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Darmstadt-Dieburg, das ganze Land die Seite Hessen.
Lage und Karte
49.7933° N · 8.6683° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Burg FrankensteinStaatliche Schlösser und Gärten Hessen, abgerufen am 09.10.2026
- Burg Frankenstein: BesucherinformationStaatliche Schlösser und Gärten Hessen, abgerufen am 09.10.2026
- Burg Frankenstein (Faltblatt, 1. Auflage 2009, Text Michael Müller)Verwaltung der Staatlichen Schlösser und Gärten Hessen, bereitgestellt vom Geschichtsverein Eberstadt/Frankenstein, abgerufen am 09.10.2026
- Burgen, Schlösser und Gärten in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg, Drucksache 20/6028 (01.09.2021)Hessischer Landtag, Antwort des Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, abgerufen am 09.10.2026
- Burg Frankenstein: Kiosk ist wieder vermietet (19.07.2024)Gemeinde Mühltal, abgerufen am 09.10.2026
- Burgruine FrankensteinGemeinde Mühltal, abgerufen am 09.10.2026
- Erich Kraft: Weder Raubritter noch Gruselmonster. Die Geschichte von Burg und Herrschaft FrankensteinGeschichtsverein Eberstadt/Frankenstein e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Erich Kraft, Michael Müller: Kleiner Führer durch die Burg Frankenstein (2018)Geschichtsverein Eberstadt/Frankenstein e. V., abgerufen am 09.10.2026
- 1662 - Das Frankensteiner Land wird hessisch (Ausstellung 2012)Geschichtsverein Eberstadt/Frankenstein e. V., Bezirksverwaltung Eberstadt, Stadtarchiv Darmstadt, abgerufen am 09.10.2026
- Behauptungen und Irrtümer zum Frankenstein und was Historiker dazu sagenGeschichtsverein Eberstadt/Frankenstein e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Nach Burg Frankenstein: Halloween-Spektakel erstmals auf Burg Königstein (18.10.2024)Hessischer Rundfunk, hessenschau.de, abgerufen am 09.10.2026
- Anerkennung der Burgführungen des Geschichtsvereins durch die Staatliche Verwaltung Schlösser und Gärten Hessen (25.02.2015)Geschichtsverein Eberstadt/Frankenstein e. V., abgerufen am 09.10.2026
- Burg Frankenstein (Kartenobjekt way/24606901)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
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Bildnachweis Titelbild: Foto: Twine333 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Starkenburg: Foto: Clemensfranz · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Veste Otzberg: Foto: Dennis63 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Philippsruhe: Foto: Jörg Braukmann · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Biebrich: Foto: Ansgar Koreng / CC BY-SA 3.0 (DE) · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons