Burgenführer
Burgruine · Thallichtenberg · Rheinland-Pfalz

Burg Lichtenberg (Pfalz)

Rund 425 Meter lange Burgruine der Grafen von Veldenz bei Thallichtenberg, 1799 ausgebrannt, heute mit zwei Museen und Jugendherberge.

49.5557° N · 7.3558° E
Burg Lichtenberg (Pfalz)
Burg Lichtenberg (Pfalz)Foto: LoKiLeCh · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Urweltmuseum Geoskop und Pfälzer Musikantenland-Museum: 1. April-31. Oktober Di-So 10-17 Uhr1. November-31. März Di-So 12-17 UhrMontag geschlossen, an Feiertagen geöffnet; geschlossen am 24.12., 31.12. und 1.1.Eintritt: Urweltmuseum Geoskop: Erwachsene 2,60 €, ermäßigt 2,10 €, Familienkarte 6,10 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burgruine1, 2, 5, 8Ruine mit späteren Bauten
Erste Erwähnung
12141, 2, 6
Baubeginn
um 12002, 8
Denkmalstatus
Kulturdenkmal (Denkmalzone)1
Ort
Thallichtenberg1, 7, 28
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Eigentümer
Landkreis Kusel2, 8
Öffnungszeiten
Urweltmuseum Geoskop und Pfälzer Musikantenland-Museum: 1. April-31. Oktober Di-So 10-17 Uhr15, 16, 23Alle Angaben
Eintritt
Urweltmuseum Geoskop: Erwachsene 2,60 €, ermäßigt 2,10 €, Familienkarte 6,10 €15, 24Alle Angaben
Koordinaten
49.5557, 7.35581
Inhalt 15 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: ein Bau ohne Erlaubnis
  3. Grafen von Veldenz und Pfalz-Zweibrücken
  4. Brand von 1799 und das Dorf in der Ruine
  5. Vom preußischen Staat zum Landkreis Kusel
  6. Chronik
  7. Architektur und Aufbau
  8. Besonderheiten
  9. Heutiger Zustand
  10. Auf einen Blick
  11. Besichtigung
  12. Anreise
  13. Umgebung und weitere Ziele
  14. Lage und Karte
  15. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202629 Quellen

Die Burg Lichtenberg nimmt einen Bergsporn bei Thallichtenberg im Landkreis Kusel ein und misst von einem Ende zum anderen rund 425 Meter. Das Denkmalverzeichnis des Landes bezeichnet sie als größte Burganlage der Pfalz.1, 2 Vermutlich um 1200 begannen die Grafen von Veldenz mit dem Bau, 1799 vernichtete ein Brand die meisten Gebäude.2, 6, 8 Zu sehen sind heute unter anderem Bergfried, Torhaus und innere Ringmauer der Oberburg und die Schildmauer der Unterburg.1, 4, 5 Die Kirche stammt aus dem 18. Jahrhundert.1 Seit 1971 gehört die Anlage dem Landkreis Kusel. Auf dem Gelände liegen zwei Museen, eine Jugendherberge und ein Restaurant.2, 8, 21

Geschichte

Entstehung: ein Bau ohne Erlaubnis

Ein genaues Gründungsjahr ist nicht überliefert. Die Website der Burg spricht von einem vermutlichen Baubeginn um 1200, KuLaDig vom späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert. Als Bauherrn nennen das Denkmalverzeichnis und KuLaDig Graf Gerlach III. von Veldenz.1, 2, 8

Nach KuLaDig und Ernst Schworm gehörte der Baugrund dem Kloster Saint Remi in Reims, die Grafen bauten ohne Berechtigung.2, 6 Die Website der Burg stellt es anders dar: Die Veldenzer seien weltliche Schutzmacht des Klosters St. Remy auf dem Remigiusberg bei Kusel gewesen, das zum Bistum Reims gehörte. Das Land hätten sie selbst besitzen wollen.8 1214 erging in Basel ein Urteil, das den Abriss anordnete. Mit diesem Verfahren tritt die Burg erstmals in den Quellen auf. Der Graf beugte sich dem Spruch nicht, vollstreckt wurde er nie.1, 2, 6

Ursprünglich bestand Lichtenberg aus zwei eigenständigen Burgen, die mit der Zeit zusammenwuchsen. Es sind die Oberburg mit dem Bergfried und die Unterburg im Westen.2, 5, 8 Welcher Teil älter ist, sehen die Quellen unterschiedlich. Das Denkmalverzeichnis datiert den Beginn der Unterburg um 1200, den der Oberburg um 1270.1 Der KuLaDig-Beitrag zur Unterburg hält dagegen die Oberburg mit dem Bergfried für älter und nennt die Unterburg erst 1314.5 Den Bergfried datiert KuLaDig mit Vorbehalt zwischen die zweite Hälfte des 12. und das frühe 13. Jahrhundert.3

Grafen von Veldenz und Pfalz-Zweibrücken

Nach Ernst Schworm wohnte in der Oberburg allein die Herrschaft. In der Unterburg lebten die Burgmannen mit ihren Familien, nach KuLaDig in mehrgeschossigen Steinhäusern. Eine der bedeutendsten Burgmannenfamilien waren nach Schworm die Blicke von Lichtenberg, die er für 1343 bis 1788 nennt.5, 6 Ihren eigentlichen Sitz hatten die Veldenzer Grafen in Meisenheim. Lichtenberg diente schon unter ihnen als Verwaltungssitz ihres Amtes Lichtenberg.6

Pfalzgraf Stephan heiratete Anna, die Tochter Friedrichs III., des letzten Grafen von Veldenz. Stephan begründete 1444 die Pfalzgrafschaft Zweibrücken, die Burg kam an die Pfalzgrafen von Zweibrücken.2, 6 Zwei Palasbauten der Oberburg datiert das Denkmalverzeichnis in die erste Hälfte des 14. und die erste Hälfte des 15. Jahrhunderts.1 Schworm nennt für die Oberburg Süd-, Ost- und Westpalas samt Befestigungen. Vor die ungeschützte Ostseite legte man einen breiten Zwinger, den Weg hinein sicherten drei aufeinanderfolgende Tore.6

1529 machte der Reformator Ulrich Zwingli nach Schworm zweimal auf der Burg Halt. Er war auf dem Weg zum Marburger Gespräch und später auf der Rückreise nach Zürich.6 1620, zu Beginn des Dreißigjährigen Krieges, entstand vor dem Anmarsch spanischer Truppen der sogenannte Hufeisenturm mit seinen besonders dicken Mauern.6 KuLaDig führt einen Kanonenturm von 1620 und datiert das Eingangstor ins 16. Jahrhundert.2

Nach Angaben der Burg und des Landkreises wurde Lichtenberg nie von Feinden erobert, nach Schworm auch nicht im Dreißigjährigen Krieg. Für 1681 und 1693 nennt Schworm aber wiederholte Besetzungen durch französische Truppen.6, 8, 21 Zwischen Ober- und Unterburg wurden 1738 die Zehntscheune und 1755 bis 1758 eine neue Kirche errichtet. Das Denkmalverzeichnis beschreibt die Kirche als rechteckigen Putzbau mit Dachreiter. 1758 wurde die Verwaltung des Oberamts nach Kusel verlegt.1, 2, 6

Brand von 1799 und das Dorf in der Ruine

1793 besetzten französische Revolutionstruppen die Burg.2 1799 brach ein Feuer aus, nach der Website der Burg durch Unvorsichtigkeit. Es zerstörte die meisten Gebäude, nach KuLaDig vor allem große Teile der Ober- und Mittelburg.2, 6, 8

1801 erklärte Frankreich die Burg zum Nationaleigentum. Nach und nach wurden Gebäude versteigert. Man brach Mauern ab und verkaufte die Steine als Baumaterial, die Burg diente den umliegenden Dörfern und der Stadt Kusel als Steinbruch.2, 6 Nach dem Wiener Kongress kam Lichtenberg 1816 an Sachsen-Coburg, als Exklave mit dem Namen Fürstentum Lichtenberg. 1834 verkaufte Coburg das Fürstentum an Preußen.2, 6

Im 19. Jahrhundert ließen sich in der Ruine Messer- und Nagelschmiede nieder. Ihr Dorf Burglichtenberg wurde 1831 eine selbständige Gemeinde. 1910 verlor es diesen Status und kam zu Thallichtenberg.6, 7

Vom preußischen Staat zum Landkreis Kusel

1894 erwarb der preußische Staat die Oberburg aus Privatbesitz.2, 6 Das Jahr der Unterschutzstellung geben die Quellen verschieden an: Schworm nennt 1894, die Website der Burg 1895, KuLaDig 1898.2, 6, 8 Unterburg und Landschreiberei gingen 1920 in das Eigentum des Restkreises St. Wendel-Baumholder über.2, 8 1922 bekam der Weg hinauf eine Teerdecke, im selben Jahr richtete man auf dem Gelände eine Jugendherberge ein.6

1937 übernahm der Landkreis Birkenfeld die Burg als Rechtsnachfolger, 1971 wurde der Landkreis Kusel Eigentümer.2, 8 Danach wurde die Zehntscheune wiederaufgebaut, nach Schworm 1979 bis 1982, nach KuLaDig 1980/81. 1983/84 wurde der Bergfried aufgestockt und überdacht.2, 3, 6

Ab 2020 folgte im Förderprogramm "Tourismus für Alle" der barrierefreie Ausbau, bezuschusst mit fast zwei Millionen Euro aus Landes- und EU-Mitteln.2, 22 Auf der zentralen Wegeachse entstand ein 1,20 Meter breiter Plattenweg. Nach der Kreisverwaltung ist die Zehntscheune über einen Aufzug und Treppenplattformlifte erschlossen.22

Chronik

1200 - 2020
  1. um 1200BaubeginnVermutlicher Baubeginn unter den Grafen von Veldenz2, 8
  2. 1214ErsterwähnungErste Erwähnung: In Basel ergeht ein Urteil, die Burg abzureißen, es wird nie vollstreckt1, 2, 6
  3. 1444BesitzwechselNach dem Ende der Grafen von Veldenz an die Pfalzgrafschaft Zweibrücken2, 6, 8
  4. 1620FertigstellungBau des Hufeisenturms6
  5. 1738FertigstellungBau der Zehntscheune2
  6. 1755-1758FertigstellungBau der Burgkirche1, 2
  7. 1758NutzungsänderungDie Verwaltung des Oberamts zieht nach Kusel6
  8. 1799ZerstörungGroßbrand, die meisten Gebäude werden zerstört1, 2, 6, 8
  9. 1801BesitzwechselDie Burg wird französisches Nationaleigentum, Gebäude werden nach und nach versteigert2, 6
  10. 1816NutzungsänderungHerrschaftswechsel an Sachsen-Coburg, Fürstentum Lichtenberg2, 6, 8
  11. 1831NutzungsänderungDas Dorf der Messer- und Nagelschmiede in der Ruine wird selbständige Gemeinde Burglichtenberg6
  12. 1834NutzungsänderungHerrschaftswechsel: Das Fürstentum Lichtenberg wird an Preußen verkauft2, 6
  13. 1894BesitzwechselDer preußische Staat kauft die Oberburg von privaten Besitzern6
  14. 1910NutzungsänderungBurglichtenberg wird mit Thallichtenberg vereinigt6, 7
  15. 1920BesitzwechselDer Restkreis St. Wendel-Baumholder wird Eigentümer von Unterburg und Landschreiberei2, 8
  16. 1922NutzungsänderungJugendherberge auf dem Burggelände6
  17. 1937BesitzwechselDurch Rechtsnachfolge an den Landkreis Birkenfeld2, 8
  18. 1971BesitzwechselDer Landkreis Kusel wird Eigentümer der Burg2, 8
  19. 1983-1984UmbauAufstockung und Überdachung des Bergfrieds2, 3, 6
  20. 1984NutzungsänderungEröffnung des Musikantenland-Museums2, 6
  21. 1989NutzungsänderungZweigstelle des Pfalzmuseums für Naturkunde in der Zehntscheune6
  22. ab 2020UmbauBarrierefreier Ausbau im Förderprogramm "Tourismus für Alle"2, 22

Besitz und Herrschaft

  • 1214-1444Grafen von Veldenz2, 8Bauherren und Herren der Burg
  • 1444-1792Pfalzgrafen und Herzöge von Zweibrücken2, 6, 8Herren der Burg, bis 1758 Sitz des Oberamts
  • 1801-1814Frankreich2, 6, 8Nationaleigentum, Gebäude nach und nach versteigert
  • ab 1894Preußischer Staat6Eigentümer der Oberburg, von privaten Besitzern gekauft
  • 1920-1937Restkreis St. Wendel-Baumholder2, 8Eigentümer von Unterburg und Landschreiberei
  • 1937-1971Landkreis Birkenfeld2, 8Eigentümer durch Rechtsnachfolge
  • seit 1971Landkreis Kusel2, 8Eigentümer

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Ruine heute

Architektur und Aufbau

Nach KuLaDig ist Lichtenberg eine Spornburg, angelegt auf einem lang gezogenen Bergrücken. Auf dem höchsten Punkt steht der etwa 33 Meter hohe Bergfried. Sein Grundriss ist annähernd quadratisch, rund 11 mal 11 Meter, die Mauern sind 2 bis über 3 Meter stark.3 Alte Ansichten zeigen nur einen Stumpf von etwa 19 Metern, die heutige Höhe folgt der vermuteten ursprünglichen. Innen erschließt eine breite Holztreppe vier Etagen.3

Am Tor zur Kernburg steht ein Torhaus, das ursprünglich drei Geschosse hatte. Genau datiert ist es nicht, vermutlich stammt es aus der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts. Im Osten schließt ein Spindelturm an.4 Zur Oberburg gehören außerdem Ost- und Westpalas sowie das Ostrondell. Im Westen schließt eine rund 8 Meter hohe Wehrmauer diese Baugruppe ab.2

Die Unterburg ist eine Abschnittsburg von etwa 100 mal 30 Metern. Von ihrer Bebauung ist wenig geblieben: vor allem die mächtige Schildmauer auf der Westseite, dazu Reste eines kleinen Bergfrieds. Den Westgiebel legte man Anfang des 20. Jahrhunderts frei und sicherte ihn.5 Das Denkmalverzeichnis führt die gesamte Burg als Denkmalzone, die Kirche zusätzlich mit eigenem Eintrag.1

Besonderheiten

  • Größe: Mit rund 425 Metern Länge zählt KuLaDig die Burg zu den größten Burganlagen Deutschlands.2
  • Urweltmuseum Geoskop: Die Zweigstelle des Pfalzmuseums für Naturkunde zeigt auf 400 Quadratmetern Fossilien und großformatige Lebensraumbilder. Thema ist die Zeit vor etwa 300 bis 280 Millionen Jahren. Nach Angaben der Burg gehören Skelette der ältesten Saurier Deutschlands dazu, gefunden in der Nähe.16, 25
  • Pfälzer Musikantenland-Museum: Es erzählt von den Wandermusikanten der Pfalz im 19. und frühen 20. Jahrhundert. Seit Mai 2026 zeigt es nach Angaben der Burg eine Neupräsentation.14, 15
  • Kräutergarten: Der Kräutergarten wurde 1988 angelegt, der Burgplan führt ihn als mittelalterlichen Kräutergarten.6, 10
  • Burgenwürfel: Ein Steinquader trägt ein tastbares 3D-Modell der Burg, die wichtigsten Bauteile sind in Brailleschrift beschriftet.22

Heutiger Zustand

Die Zehntscheune enthält Veranstaltungsräume, das Musikantenland-Museum und eine Naturschau des Pfalzmuseums für Naturkunde.22 Das Musikantenland-Museum wurde 1984 eröffnet, das Urweltmuseum Geoskop nach KuLaDig 1998.2, 6 Die Jugendherberge wurde 1996 grundlegend modernisiert, die Website der Burg nennt 106 Betten. Das Restaurant liegt zwischen Bergfried und südlicher Ringmauer.17, 19

Die große Freifläche der Unterburg wird vor allem für Veranstaltungen, Märkte und Konzerte genutzt.5 Ernst Schworm gab die Zahl der ständigen Bewohner der Burg mit etwa zehn an.6

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Öffnungszeiten
Urweltmuseum Geoskop und Pfälzer Musikantenland-Museum: 1. April-31. Oktober Di-So 10-17 Uhr
1. November-31. März Di-So 12-17 Uhr
Montag geschlossen, an Feiertagen geöffnet; geschlossen am 24.12., 31.12. und 1.1.
Betreiberangaben ohne Jahr, Stand Oktober 202615, 16, 23
Eintritt
Urweltmuseum Geoskop: Erwachsene 2,60 €, ermäßigt 2,10 €, Familienkarte 6,10 €
Zehntscheune mit Musikantenland-Museum: Erwachsene 2,10 €, ermäßigt 1,50 €, Familienkarte 5,10 € (Website der Burg)
Kombikarte für beide Museen laut Geoskop (Stand Mai 2026): Erwachsene 5 €, ermäßigt 4 €, Familienkarte 12 €; die Website der Burg nennt 3,60 €, ermäßigt 2,80 €, Familienkarte 9,20 €
Ermäßigte Gruppenpreise ab 10 Personen; Kinder unter 6 Jahren frei15, 24
Führungen
Burg-, Kräuter-, Geoskop- und Musikantenlandführung je etwa 1 Stunde, für Familien und Kleinstgruppen 35 €; Doppelführung etwa 2 Stunden 55 € (Preisangaben der Website der Burg ohne Jahr).
Anmeldung bei der Burg: Tel. 06381 8429 oder burg-lichtenberg@kv-kus.de.
Audioguide auf Deutsch, Englisch und Französisch sowie in Gebärdensprache, Ausleihe im Geoskop oder in der Zehntscheune, alternativ per QR-Code.11, 22, 23
Parken
Kostenlose Parkplätze vor der Burg. Fahrräder können auf dem großen Parkplatz abgestellt werden.12, 23
Bus und Bahn
Ruftaxi Linie 2992 stündlich ab Bahnhof Kusel, Bestellung mindestens 1 Stunde vorher über vrn.de oder Tel. 0621 1077077. Rufbus für größere Gruppen mit mindestens 5 Tagen Vorlauf, Tel. 06381 6089854.12, 23
Gastronomie
Restaurant Burg Lichtenberg zwischen Bergfried und südlicher Ringmauer, bis zu 120 Plätze, Terrasse unter einer Linde; Ruhetage Montag und Dienstag.
Kiosk von April bis Oktober bei schönem Wetter und bei Großveranstaltungen: Essen, Getränke, Souvenirs.
Übernachtung in der Jugendherberge auf der Burg mit 106 Betten.17, 18, 19
Familien
Spiel- und Grillplatz auf dem Burggelände. In den Museen Kinder unter 6 Jahren frei, Familienkarten (siehe Eintritt).10, 15, 24
Barrierefreiheit
teilweise: Barrierefreier Plattenweg (1,20 m) mit taktilen Elementen auf dem Burggelände; Kopfsteinpflaster und teils steile Zuwege erschweren den Zugang. Urweltmuseum Geoskop nach "Reisen für Alle" für Menschen mit Gehbehinderung zertifiziert, mit Fahrstuhl und barrierefreiem WC. Zehntscheune laut Kreisverwaltung mit Aufzug, Treppenplattformliften und barrierefreier Toilette. Jugendherberge mit vier rollstuhlgeeigneten Zimmern.13, 19, 22, 23
Hunde
Im Urweltmuseum Geoskop sind Hunde in den Ausstellungsräumen nicht erlaubt, ausgenommen Assistenzhunde.23, 24

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Geoskop und Musikantenland-Museum haben dieselben Öffnungszeiten und sind montags geschlossen, außer an Feiertagen. Für beide gibt es eine Kombikarte.15, 23, 24 Burg- und Museumsführungen sind nach Anmeldung möglich. Die Burg nennt Burg-, Kräuter-, Geoskop- und Musikantenlandführungen von jeweils etwa einer Stunde. Ein Audioguide in drei Sprachen führt über das Gelände und durch beide Museen.11, 22, 23

Nach Angaben der Burg ist das Geoskop nach den Kriterien von "Reisen für Alle" für Menschen mit Gehbehinderung zertifiziert. Kopfsteinpflaster und teils steile Zuwege erschweren aber den Weg dorthin.13 In die Ausstellungsräume des Geoskops dürfen keine Hunde, ausgenommen Assistenzhunde.23

Anreise

Mit dem Auto geht es über die A62, aus Richtung Landstuhl bis zur Anschlussstelle Kusel, aus Richtung Trier bis Reichweiler. Danach ist die Burg ausgeschildert. Vor der Burg liegen kostenlose Parkplätze.12, 23

Ab Bahnhof Kusel fährt stündlich ein Ruftaxi der Linie 2992, das mindestens eine Stunde vorher bestellt werden muss. Größere Gruppen können einen Rufbus mit fünf Tagen Vorlauf bestellen.12, 23 Beim barrierefreien Ausbau entstand eine neue Bushaltestelle mit Wetterschutzdach und taktilen Leitelementen.22

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 31 Kilometer Luftlinie südlich liegt Burg Kirkel im Saarland, etwa 45 Kilometer südwestlich Schloss Saarbrücken. Rund 56 Kilometer Luftlinie östlich steht die Hardenburg bei Bad Dürkheim.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Kusel, das ganze Land die Seite Rheinland-Pfalz.

Lage und Karte

49.5557° N · 7.3558° E

Beim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.

Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Nachrichtliches Verzeichnis der Kulturdenkmäler, Kreis Kusel (Stand 12.02.2026)Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz, abgerufen am 10.10.2026
  2. Burg Lichtenberg bei Thallichtenberg (Andreas Rauch, Kreisverwaltung Kusel, 2023)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  3. Bergfried der Burg Lichtenberg (Andreas Rauch, Kreisverwaltung Kusel, 2023)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  4. Torhaus und Torturm auf der Oberburg der Burg Lichtenberg (Andreas Rauch, Kreisverwaltung Kusel, 2022)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  5. Unterburg der Burg Lichtenberg (Andreas Rauch, Kreisverwaltung Kusel, 2023)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 10.10.2026
  6. Burg Lichtenberg bei Thallichtenberg, Geschichte (Ernst Schworm)Institut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz, regionalgeschichte.net, abgerufen am 10.10.2026
  7. ThallichtenbergInstitut für Geschichtliche Landeskunde Rheinland-Pfalz, regionalgeschichte.net, abgerufen am 10.10.2026
  8. GeschichteFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  9. Burg Lichtenberg (Startseite)Fremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  10. BurgplanFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  11. FührungenFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  12. AnreiseFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  13. BarrierefreiFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  14. Pfälzer Musikantenland-MuseumFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  15. Pfälzer Musikantenland-Museum: Öffnungszeiten und PreiseFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  16. Urweltmuseum GeoskopFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  17. RestaurantFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  18. Kiosk auf Burg LichtenbergFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  19. JugendherbergeFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  20. ImpressumFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  21. Burg LichtenbergKreisverwaltung Kusel, abgerufen am 10.10.2026
  22. Burg Lichtenberg: barrierefreier AusbauKreisverwaltung Kusel, abgerufen am 10.10.2026
  23. Ihr Besuch und KontaktZweckverband Pfalzmuseum für Naturkunde, Zweigstelle Urweltmuseum GEOSKOP, abgerufen am 10.10.2026
  24. EintrittspreiseZweckverband Pfalzmuseum für Naturkunde, Zweigstelle Urweltmuseum GEOSKOP, abgerufen am 10.10.2026
  25. Urweltmuseum GEOSKOP (Startseite)Zweckverband Pfalzmuseum für Naturkunde, Zweigstelle Urweltmuseum GEOSKOP, abgerufen am 10.10.2026
  26. ImpressumZweckverband Pfalzmuseum für Naturkunde, Zweigstelle Urweltmuseum GEOSKOP, abgerufen am 10.10.2026
  27. Burg LichtenbergTourismus Pfälzer Bergland, Kreisverwaltung Kusel, abgerufen am 10.10.2026
  28. KontaktFremdenverkehrszweckverband Pfälzer Bergland (Website der Burg), abgerufen am 10.10.2026
  29. Burg Lichtenberg (Kartenobjekt node/321615396)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons

Bildnachweis Titelbild: Foto: LoKiLeCh · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons