Burgenführer
Burg · Leisnig · Sachsen

Burg Mildenstein

Burg in Leisnig: 1158 Reichsburg, später wettinischer Amtssitz, heute Museum mit Bergfried, romanischer Kapelle und 66 Meter tiefem Burgbrunnen.

51.1635° N · 12.9248° E
Burg Mildenstein
Burg MildensteinFoto: PaulT (Gunther Tschuch) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Burg und Museum bis 1. November 2026:Di-Fr 10-17 Uhr (Kassenschluss 16.30 Uhr)Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr (Kassenschluss 17.30 Uhr)Eintritt: Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg1, 2, 3vollständig erhalten
Erste Erwähnung
10462, 6
Baubeginn
um 11002
Ort
Leisnig6, 11
Bundesland
Sachsen
Betreiber
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH1, 2, 19
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich10
Öffnungszeiten
Burg und Museum bis 1. November 2026:10Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 €10Alle Angaben
Inhalt 15 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Burgward, Reichsburg und Burggrafen
  3. Wettinischer Ausbau und der Name Mildenstein
  4. Kinderstube, Amt und Gefängnis
  5. Aussichtsturm, Miruspark und Museum
  6. Chronik
  7. Architektur und Aufbau
  8. Besonderheiten
  9. Heutiger Zustand
  10. Auf einen Blick
  11. Besichtigung
  12. Anreise
  13. Umgebung und weitere Ziele
  14. Lage und Karte
  15. Quellen
Lesezeit etwa 6 MinutenStand: Oktober 202620 Quellen

Burg Mildenstein steht in Leisnig im Landkreis Mittelsachsen, oberhalb des Muldentalradwegs. Der Blick reicht über das Tal der Freiberger Mulde.11, 13 Erstmals genannt wurde die Burg 1046 im Zusammenhang mit der Burgwardorganisation. Unter Friedrich Barbarossa wurde sie Reichsburg, später Amtssitz der Wettiner. Erhalten sind Bergfried und romanische Kapelle, Vorderschloss, Herrenhaus und Pagenhaus. Heute ist die Burg ein Museum der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.1, 2, 3

Geschichte

Burgward, Reichsburg und Burggrafen

Zum ersten Mal erwähnt wird 1046 ein Burgward Leisnig, das Historische Ortsverzeichnis von Sachsen nennt die Namensform "Lisnich". Dass die Burg dessen militärisches und administratives Zentrum war, gilt nach der Zeittafel des Betreibers als weitgehend gesichert.2, 6

1084 übergab Kaiser Heinrich IV. die Burg an Graf Wiprecht von Groitzsch. Um 1100 entstand die erste Kapelle. Die romanische Burgkapelle gilt nach dem Betreiber als einer der ältesten erhaltenen Teile der Burg.1, 2

1147 wurde Leisnig staufisches Hausgut. Erworben hatte es Herzog Friedrich III. von Schwaben, der spätere Kaiser Friedrich Barbarossa. 1158 machte ein Tausch den Ort zu Reichsgut. Barbarossa erhob die Burg zur Reichsburg, fortan saß hier ein Reichsburggraf.1, 2, 4

In der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde die Anlage nach der Zeittafel stark ausgebaut, mit Ringmauer, Toren und Bergfried. Leisnig war damals Tafelgut des römischen Königs. Bergfried und Toreinfahrt sieht der Betreiber als erhaltene Zeugen dieser Epoche.1, 2 Am 19. September 1188 wurde auf der Burg eine Urkunde ausgestellt, die Gebietsgrenzen und Recht der Stadt Lübeck festlegte.4

Das Kloster Buch ist eine Stiftung der Burggrafen von Leisnig aus dem Jahr 1192. 1329 mussten die Burggrafen die Lehnshoheit der Markgrafen anerkennen.2

Wettinischer Ausbau und der Name Mildenstein

1365 endete die Burggrafschaft. Nach der Zeittafel nahmen die Markgrafen von Meißen die Burg nun ganz in Eigentum und machten sie zum Sitz eines Amtes in ihrer Verwaltung.2 Auf seiner Geschichtsseite nennt der Betreiber dagegen 1414 als Beginn des wettinischen Amtssitzes.1

Ende des 14. Jahrhunderts baute Markgraf Wilhelm I. die Burg zu repräsentativen Zwecken um. Dabei entstanden nach Angaben des Betreibers Vorderschloss, Herrenhaus und Pagenhaus. Im Vorderschloss kamen drei repräsentative Säle hinzu.1, 4 Die Zeittafel setzt den Umbau zum wehrhaften Schloss in die Zeit vom letzten Viertel des 14. Jahrhunderts bis 1422. Als Hauptresidenz diente Mildenstein nie.1, 2

In derselben Zeit wurde der Name Mildenstein gebräuchlich. Nach dem Historischen Ortsverzeichnis stammt er vermutlich von einer anderen Burg, die Reichsministerialen von Mildenstein gehörte. Diese Anlage wurde im 13. Jahrhundert aufgegeben, ihre genaue Lage ist umstritten. Den Namen deutet das Ortsverzeichnis als Zeichen der Herrschaft der Wettiner über einstiges Reichsgut.2, 7, 8

Kinderstube, Amt und Gefängnis

1419 war die Burg im Besitz von Herzog Friedrich IV., dem späteren Kurfürsten Friedrich I. von Sachsen. Ab 1437 hielten sich die acht Kinder Kurfürst Friedrichs II. und Margarethas von Österreich längere Zeit auf Mildenstein auf.4 Im 15. Jahrhundert war die Burg nach Angaben des Betreibers Kinderstube der kurfürstlichen Familie. Außerdem nennt er eine Nutzung als Witwensitz.1

Im Dreißigjährigen Krieg erlebte das Schloss 1637/44 mehrere Belagerungen und wurde dabei zum Teil verwüstet.2 1706/07 residierte der polnische König Stanislaw Leszczynski mit rund 1.000 Personen und 400 Pferden auf der Burg. Am 27. Oktober 1706 unterzeichnete er nach Angaben des Betreibers in Leisnig den Altranstädter Frieden.1, 2 Für 1708 nennt die Zeittafel in der Burg ein kurfürstliches Amtsgericht, ein Gefängnis und Wohnungen für Beamte.2

Aussichtsturm, Miruspark und Museum

1791 wurde der baufällige Bergfried teilweise abgerissen. 1875 restaurierte ihn der Leisniger Geschichts- und Altertumsverein und baute ihn zum Aussichtsturm aus. Den kegelförmigen Abschluss erhielt der Turm damals durch Oscar Mothes.2, 3

Am Burghang entstand der Miruspark, ein romantischer Landschaftspark mit künstlichen Ruinen und einem Felsentunnel von 1866. Für die Anlage des Parks nennt der Betreiber verschiedene Jahre: ab 1798 auf der Geschichtsseite, 1798 bis 1900 im Rundgang, 1866/67 in der Zeittafel.1, 2, 3

1890 richtete der Geschichts- und Altertumsverein im Schloss ein Museum ein. Seine Sammlungen standen zunächst neben der Burgkapelle, ab 1910 in den Rittersälen.1, 2 Zum Ende des Gefängnisses macht der Betreiber zwei Angaben. Nach der Zeittafel endete diese Nutzung 1952, zugleich entstand ein Kreismuseum. Die Ausstellungsseite nennt dagegen Häftlinge bis 1953.2, 16 1993 wurde die Burg Staatlicher Schlossbetrieb des Freistaates Sachsen.2

Chronik

1046 - 2019
  1. 1046ErsterwähnungErste Nennung eines Burgwards Leisnig ("burchwardus Lisnich")2, 6
  2. 1084BesitzwechselKaiser Heinrich IV. übergibt die Burg an Graf Wiprecht von Groitzsch1, 2
  3. um 1100BaubeginnBau der ersten Burgkapelle2
  4. 1147BesitzwechselHerzog Friedrich III. von Schwaben, der spätere Kaiser Barbarossa, erwirbt Leisnig als staufisches Hausgut1, 2
  5. 2. Hälfte 12. JahrhundertUmbauAusbau mit Ringmauer, Toren und Bergfried2
  6. 1158BesitzwechselLeisnig fällt im Tausch an das Reich, Barbarossa macht die Burg zur Reichsburg mit einem Reichsburggrafen1, 2, 4
  7. 19. September 1188NutzungsänderungAuf der Burg wird eine Urkunde zu Gebietsgrenzen und Recht der Stadt Lübeck ausgestellt4
  8. 1365BesitzwechselEnde der Burggrafschaft, die Markgrafen von Meißen nehmen die Burg ganz in Eigentum2
  9. um 1375-1422UmbauUmbau zum wehrhaften Schloss, unter Markgraf Wilhelm I. Vorderschloss, Herrenhaus und Pagenhaus; der Name Mildenstein wird gebräuchlich1, 2, 7
  10. 1395-1396FertigstellungDachwerk über dem Kornhausboden im Vorderschloss3
  11. 1400-1420UmbauUmbau des Ostchors der Burgkapelle3
  12. ab 1437NutzungsänderungDie Kinder Kurfürst Friedrichs II. halten sich wiederholt längere Zeit auf der Burg auf, sie wird zur kurfürstlichen Kinderstube1, 4
  13. ab 1637ZerstörungIm Dreißigjährigen Krieg mehrfach belagert und teilweise verwüstet (Zeittafel: 1637/44)2
  14. 1706-1707NutzungsänderungAufenthalt des polnischen Königs Stanislaw Leszczynski mit rund 1.000 Personen und 400 Pferden1, 2
  15. 1708NutzungsänderungKurfürstliches Amtsgericht, Gefängnis und Beamtenwohnungen in der Burg2
  16. 1791UmbauTeilweiser Abriss des baufälligen Bergfrieds2
  17. 1810UmbauDer Burgbrunnen wird überwölbt und aufgegeben4
  18. 1875RestaurierungDer Leisniger Geschichts- und Altertumsverein restauriert den Bergfried und baut ihn zum Aussichtsturm aus, Kegelabschluss durch Oscar Mothes2, 3
  19. 1890NutzungsänderungDer Leisniger Geschichts- und Altertumsverein richtet im Schloss ein Museum ein1, 2
  20. 1993NutzungsänderungDie Burg wird Staatlicher Schlossbetrieb des Freistaates Sachsen2
  21. 2007RestaurierungTeilweiser Wiederaufbau des Wehrgangs an der östlichen Wehrmauer3
  22. Januar-Mai 2019RestaurierungFreilegung des Burgbrunnens durch das Landesamt für Archäologie3, 4

Besitz und Herrschaft

  • ab 1084Wiprecht von Groitzsch1, 2Übergabe durch Kaiser Heinrich IV.
  • 1147-1158Friedrich III. von Schwaben, später Kaiser Friedrich I. Barbarossa1, 2staufisches Hausgut
  • 1158-1365Reich, Sitz der Burggrafen von Leisnig2Reichsgut; die Burggrafen begeben sich 1329 unter markgräfliche Lehnshoheit
  • 1365Markgrafen von Meißen2übernehmen die Burg nach dem Ende der Burggrafschaft ganz in Eigentum
  • 1419Herzog Friedrich IV., später Kurfürst Friedrich I. von Sachsen4Besitzer laut den Amtsrechnungen von 1419

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Im Burghof steht der Bergfried, der Hauptturm der Anlage. Er ist 32 Meter hoch, misst 14 Meter im Durchmesser und hat 4,5 Meter starke Mauern. Die unteren acht Meter bestehen aus Leisniger Braunkohlequarzit, der Rest aus Ziegeln. Nach Angaben des Betreibers entstand der Ziegelaufbau wohl im 12. Jahrhundert, damit gehört der Turm zu den ältesten Backsteinbauten Sachsens.3

Von der romanischen Burg blieben nach der Zeittafel Teile der Kapelle, der Ringmauer und der beiden Tore sowie der Bergfried erhalten.2 Das Portal der Martinskapelle mit Schachbrettfries stammt nach dem Betreiber höchstwahrscheinlich aus dem 12. Jahrhundert. Der Ostchor wurde von 1400 bis 1420 umgebaut, in ihm steht ein spätgotischer Flügelaltar. Weil die östliche Mauer an der inneren Tordurchfahrt dem Quadermauerwerk des Bergfrieds ähnelt, stammt sie nach Annahme des Betreibers ebenfalls aus dem 12. Jahrhundert. Umgebaut wurde das Torhaus 1416 und 1593.3

Unter Markgraf Wilhelm wurde das Vorderschloss zum wehrhaften Wohnbau, mit zwei Flügeln im rechten Winkel. Im zweiten Obergeschoss liegen die Rittersäle, im mittleren der drei Säle ist eine Steinluftheizung nachgewiesen. Das Dachwerk über dem Kornhausboden stammt von 1395/96. Der Betreiber zählt es zu den bedeutendsten seiner Art in Deutschland.3

Am Westrand des Hofes steht das Herrenhaus. Es wurde wohl in der Renaissance umgebaut, gotische Fenster blieben erhalten. Das Pagenhaus, um 1390 auf ältere Teile der Burg gesetzt, zeigt einen zweigeschossigen gotischen Wimperg.3

Besonderheiten

  • Burgbrunnen: Der Schacht reicht 66,5 Meter tief in den Leisniger Quarzporphyr. Fassbar wird er erstmals durch Reparaturen 1390 bis 1393, 1810 wurde er überwölbt.4, 5
  • Wiederentdeckung: 1993 fand der Höhlenforscher Bernd Wutzig den Brunnen wieder, 2019 legte das Landesamt für Archäologie den Schacht frei. Nach dem Jahrbuch ist er wohl der tiefste noch erhaltene sächsische Burgbrunnen aus dem 14., wenn nicht schon aus dem 12. Jahrhundert.4
  • Schwarzküche: Im Herrenhaus ist eine Schwarzküche erhalten, die nach Angaben des Betreibers seit 2010 besichtigt werden kann.3, 16

Heutiger Zustand

Die Kernburg ist mit ihren Hauptbauten erhalten und wird als Museum genutzt. Ausstellungen widmen sich der Baugeschichte, dem markgräflichen Amt Leisnig und der Geschichte des Strafvollzugs. Im Herrenhaus erzählt eine Familienausstellung von der Burg als kurfürstlicher Kinderstube. In der Burgkapelle zeigt der Betreiber eine multimediale Inszenierung, die im Eintritt enthalten ist.3, 16 Die Rittersäle dienen auch für Feiern und Tagungen, Trauungen finden in der Kapelle und der Fürstenstube statt.3, 9

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich10
Öffnungszeiten
Burg und Museum bis 1. November 2026:
Di-Fr 10-17 Uhr (Kassenschluss 16.30 Uhr)
Sa, So und Feiertag 10-18 Uhr (Kassenschluss 17.30 Uhr)
Montag geschlossen, außer an Feiertagen
Winterpause ab 2. November 2026, laut Betreiber bis März; Führungen und Vermietungen nach Absprache
Sonderöffnungen Do-So in den sächsischen Winterferien (Termine beim Betreiber)10
Eintritt
Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 €
Kinder 6-16 Jahre 1 €
Gruppen ab 15 Personen 7 € pro Person
Schulklassen 1 € pro Person
Frei mit Landesfamilienpass und schlösserlandKARTE; Ausnahmen bei Veranstaltungen, Sonderausstellungen und Führungen möglich, Angabe der jeweiligen Veranstaltung beachten
Kombiticket Burg Mildenstein und Burg Kriebstein 14 €, ermäßigt 12 €, 3 Tage gültig
Preise laut Betreiber, Stand 30.09.202610
Führungen
Preise für alle Führungen: bis 14 Personen 75 € Führungsgebühr zuzüglich Burgeintritt pro Person, ab 15 Personen regulärer Burgeintritt zuzüglich 5 € Führungszuschlag pro Teilnehmer (Seite vom 24.11.2025). Angebote: Führung durch die Dauerausstellung, Sonderführungen, museumspädagogische Angebote für Kinder. Regelmäßige öffentliche Führungszeiten nennt der Betreiber nicht, einzelne öffentliche Führungen etwa in den Ferien stehen im Veranstaltungskalender.9, 13, 17
Parken
Burgeigener Parkplatz am Schlossberg ohne Gebühr. Weitere Parkplätze am Marktplatz und am Lindenplatz.11
Bus und Bahn
Bahnhof Leisnig unterhalb der Burg. Mit der Bahn aus Leipzig oder Chemnitz, in Döbeln Umstieg in die Regionalbahn Richtung Leipzig (Betreiberangabe). Busverbindungen über die Fahrplanauskünfte von VVO und VMS.11
Fußweg
Vom Bahnhof Leisnig etwa 15 Minuten. Zwischen Burgkasse und Vorderschloss steigt der Weg um 6 %, das Pflaster im Burghof ist uneben.11, 12
Gastronomie
Keine eigene Gastronomie auf der Burg. Der Betreiber verweist auf Gaststätten in Leisnig, darunter den Gasthof "Zum Stiefel" direkt vor der Burg.15
Familien
Kinder 6-16 Jahre 1 €, frei mit Landesfamilienpass. Familienausstellung "Der Hof der jungen Herrschaft" im Herrenhaus mit interaktivem Wimmelbild. Museumspädagogische Angebote für Kinder.10, 16, 17
Barrierefreiheit
teilweise: Romanische Kapelle, Ausstellungsräume im Erdgeschoss (Baugeschichte, Strafvollzug) und große Hofküche für Rollstuhlfahrer zugänglich, Begleitung empfohlen. Behindertengerechte Toilette vorhanden. Rampe für Türschwellen (ca. 12 cm), Türen 70-99 cm breit. Unebenes Pflaster im Burghof, 6 % Steigung zwischen Kasse und Vorderschloss. Laut Besucherordnung niedrige Türen, viele Treppen, Kopfsteinpflaster und teils wenig Licht.12, 14
Hunde
nur im Außenbereich: Auf dem Schlossgelände an der Leine erlaubt, im Museum nicht.14

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Bis zum 1. November 2026 sind Burg und Museum dienstags bis sonntags geöffnet, montags nur an Feiertagen. Ab dem 2. November 2026 ist Winterpause, laut Betreiber bis März. In den sächsischen Winterferien öffnet die Burg donnerstags bis sonntags.10 Führungen gibt es durch die Dauerausstellung, als Sonderführungen und für Kinder. Regelmäßige öffentliche Führungszeiten nennt der Betreiber nicht, einzelne öffentliche Führungen etwa in den Ferien kündigt er im Veranstaltungskalender an.9, 13, 17

Hunde dürfen angeleint auf das Gelände, aber nicht ins Museum.14 Für Rollstuhlfahrer zugänglich sind die Kapelle, die Ausstellungsräume im Erdgeschoss und die große Hofküche. Das Pflaster im Burghof ist uneben, eine behindertengerechte Toilette ist vorhanden.12 Eine eigene Gastronomie hat die Burg nicht.15

Anreise

Die Anschrift lautet Burglehn 6 in Leisnig. Ein burgeigener Parkplatz ohne Gebühr liegt am Schlossberg, weitere Parkplätze gibt es am Marktplatz und am Lindenplatz.11

Der Bahnhof Leisnig liegt unterhalb der Burg, zu Fuß sind es etwa 15 Minuten. Aus Leipzig oder Chemnitz fährt man nach Angaben des Betreibers mit Umstieg in Döbeln.11

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 15 Kilometer Luftlinie südsüdöstlich liegt die Burg Kriebstein, für beide Burgen gibt es ein gemeinsames Kombiticket.10 Etwa 9 Kilometer Luftlinie westsüdwestlich steht Schloss Colditz, rund 16 Kilometer südwestlich Schloss Rochlitz.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Mittelsachsen, das ganze Land die Seite Sachsen.

Lage und Karte

51.1635° N · 12.9248° E

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Burgen und Schlösser in der Nähe

Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. GeschichteStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  2. Zeittafel Burg Mildenstein (PDF)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  3. RundgangStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  4. Claudia Fiebach: Die Wiederentdeckung des Mildensteiner Burgbrunnens, in: Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen (online) 2024, S. 17-26Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, über Qucosa, abgerufen am 09.10.2026
  5. Die Wiederentdeckung des Mildensteiner Burgbrunnens (Fachpublikationen, 25.06.2024)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  6. Leisnig, Historisches Ortsverzeichnis von SachsenInstitut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, abgerufen am 09.10.2026
  7. Mildenstein (2), Historisches Ortsverzeichnis von SachsenInstitut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, abgerufen am 09.10.2026
  8. Mildenstein (1), Historisches Ortsverzeichnis von SachsenInstitut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, abgerufen am 09.10.2026
  9. Burg MildensteinStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  10. Öffnungszeiten und Eintrittspreise (Stand 30.09.2026)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  11. Anreise und ParkenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  12. BarrierefreiheitStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  13. FührungsangeboteStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  14. BesucherordnungStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  15. Gastronomie in LeisnigStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  16. AusstellungenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  17. Führungen & GruppenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH (Burg Mildenstein), abgerufen am 09.10.2026
  18. Über unsStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  19. ImpressumStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  20. Burg Mildenstein (historic=castle, castle_type=defensive, Burgfläche ca. 6.270 m², Q1013131) (Kartenobjekt way/30277558)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: PaulT (Gunther Tschuch) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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