Burgenführer
Burg · Kriebstein · Sachsen

Burg Kriebstein

Spätmittelalterliche Burg über der Zschopau mit 45 Meter hohem Wohnturm, ausgemalter Kapelle und Kriebsteinzimmer, ab 1384 von den Beerwalde erbaut.

51.0424° N · 13.0176° E
Burg Kriebstein
Burg KriebsteinFoto: Code · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
Burg und Museum: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr (Saison bis 1. November 2026)Montag geschlossen, außer an FeiertagenLetzter Einlass eine halbe Stunde vor Schließung, außerhalb der Öffnungszeiten Besichtigung nach VereinbarungEintritt: Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg1, 3, 7vollständig erhalten
Baubeginn
13841, 2, 4
Baustil
Gotik, Neugotik1, 3
Ort
Kriebstein1, 8
Bundesland
Sachsen
Eigentümer
Freistaat Sachsen1
Betreiber
Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH1, 2, 15
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich10, 11
Öffnungszeiten
Burg und Museum: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr (Saison bis 1. November 2026)10, 17Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 €10Alle Angaben
Koordinaten
51.0424, 13.0176
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: der Wohnturm der Beerwalde
  3. Gotischer Ausbau unter Hugold von Schleinitz
  4. Wechselnde Besitzer bis 1945
  5. Neugotischer Umbau im 19. Jahrhundert
  6. Museum seit 1930
  7. Ausmalungen: Burgkapelle und Kriebsteinzimmer
  8. Chronik
  9. Architektur und Aufbau
  10. Besonderheiten
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 6 MinutenStand: Oktober 202618 Quellen

Burg Kriebstein ist eine spätmittelalterliche Burg auf einem Felsen über der Zschopau, in der Gemeinde Kriebstein im Landkreis Mittelsachsen. Die Familie von Beerwalde ließ sie ab 1384 als Wohn- und Herrschaftssitz bauen. Das Bild prägt der 45 Meter hohe Wohnturm.1, 9 Seit 1993 gehört die Burg dem Freistaat Sachsen, die Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen betreiben sie als Museum.1, 2 Zu sehen sind unter anderem die ausgemalte Burgkapelle, das Schatzgewölbe und die Museumsräume.9, 11

Geschichte

Entstehung: der Wohnturm der Beerwalde

Bauherr war Dietrich von Beerwalde. Nach dem Wissensportal der Schlösserverwaltung stieg er vom Rat über das Amt des Hofmarschalls bis 1389 zum Hofmeister auf. Ihm gehörten auch die Städte Waldheim und Hartha. 1384 erhielt er von Markgraf Wilhelm I. die Erlaubnis zum Burgbau.1, 2

Für das Dachwerk wurde 1398 Holz der Weißtanne verbaut. Der Betreiber nennt 1407 als Jahr, in dem Gebäude und die über den Steilhang hinausragenden Anbauten fertig waren.1, 3 Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bezeichnet den Wohnturm als ältesten Kernbau und datiert ihn auf 1407.7

Dietrich von Beerwalde starb 1408. Die Burg kam zunächst an seine Witwe Elisabeth und später an seine Tochter Klara.1, 2

Gotischer Ausbau unter Hugold von Schleinitz

1465 erwarb Hugold III. von Schleinitz Burg und Herrschaft Kriebstein. Er ließ die Anlage umbauen und erweitern und beauftragte damit Arnold von Westfalen, den Baumeister der Albrechtsburg in Meißen.1, 2, 8 In dieser zweiten Bauphase bekamen der Wirtschaftsflügel mit Tanzsaal und Brunnenstube, das Küchenhaus und das Hintere Schloss ihre prägende Gestalt. Seither hat die Burg die Ausdehnung, die sie heute zeigt.1, 2

Der Betreiber lässt diese Bauphase mit dem Kauf von 1465 beginnen. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennt einen Ausbau ab 1471, das Wissensportal verbindet Hugold mit der Zeit "um 1471".1, 3, 7

Wechselnde Besitzer bis 1945

Nach Hugolds Tod 1490 wechselten die Besitzer häufig, das Wissensportal zählt insgesamt 35 Besitzerwechsel.1, 3 1537 kaufte Herzog Georg der Bärtige Herrschaft und Burg zurück. Nach Angaben der Gemeinde Kriebstein erreichte die Herrschaft unter Georg von Carlowitz mit 33 Dörfern ihre größte Ausdehnung.8

Im 17. Jahrhundert gehörte die Burg der Familie von Schönberg, danach den Herren von Milkau. Im letzten Drittel des Jahrhunderts ließen die Schönbergs die Anbauten am Wohnturm, das Torhaus und das Treppenhaus aufstocken.1, 8

1825 erwarb Hanscarl von Arnim aus dem Hause Planitz bei Zwickau die Burg. Seine Familie besaß sie 120 Jahre lang, nach dem Wissensportal länger als jeder Vorbesitzer.1, 2, 8

Neugotischer Umbau im 19. Jahrhundert

Von 1866 bis 1868 gestaltete Hofbaumeister Carl Moritz Haenel die Burg neugotisch um. Die Raumaufteilung wurde teilweise verändert, am Wirtschaftsflügel fielen zwei Geschosse weg. An der nördlichen Wehrmauer wurde der hölzerne Wehrgang entfernt. Ein Pfeiler kam zur Sicherung der Ringmauer hinzu, das Küchenhaus erhielt anstelle des Fachwerks massive Wände.1

Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennt zusätzlich einen Umbau von 1828. Als Architekten führt sie den Leipziger Siegel und dessen Schüler Hänel an.7 Für eine bessere Aussicht ließen die von Arnims Teile der alten Ringmauer abtragen.2

Museum seit 1930

1930 machte die Familie von Arnim Teile der Burg für Besucher zugänglich und ließ aufwendig restaurieren. Nach Angaben des Betreibers kam in dieser Zeit der Ruf der "schönsten Ritterburg Sachsens" auf. Das Wissensportal spricht von der "vermeintlich" schönsten.1, 2, 3 1933 stieß man bei der Sicherung des Baugrunds in der Kapelle auf weitere Wandmalereien.2, 5

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde die Familie im Zuge der Bodenreform enteignet, der Betreiber nennt das Jahr 1945. Danach diente die Burg zunächst als Wohnraum und der Forstverwaltung. 1949 öffnete das Museum wieder, anfangs als Kreismuseum des Landkreises Hainichen.1, 2

Am 1. Januar 1993 ging die Burg in das Eigentum des Freistaates Sachsen über. Seit 1993 ist sie ein Museum der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen.1, 2

Ausmalungen: Burgkapelle und Kriebsteinzimmer

Die Burgkapelle ist vollständig ausgemalt. Nach dem Betreiber entstanden die Malereien im ersten Jahrzehnt des 15. Jahrhunderts, das Wissensportal datiert sie um 1410. Der Maler ist unbekannt, Kunsthistoriker vermuten eine Herkunft aus Böhmen.2, 5

Hauptthema ist Maria, mit ihrer Krönung, ihrem Tod und einer überlebensgroßen apokalyptischen Madonna im Strahlenkranz. Dazu kommen eine Hölle mit dem Zug der Verdammten und die Kreuzigung über dem Altar.5

In der Reformation wurden Bildwerke zum Teil zerstört und später mehrfach übermalt. 1994 begann eine Restaurierung mit Unterstützung des Landesamts für Denkmalpflege und der Hochschule für Bildende Künste Dresden, sie dauerte fünf Jahre. Der Betreiber zählt die Ausmalung zu den "besterhaltenen spätmittelalterlichen Bildprogrammen im deutschen Raum".5

Das Kriebsteinzimmer im dritten Obergeschoss des Wohnturms ist eine farbig gefasste Bohlenstube von etwa 3 mal 4,30 Metern. Der Betreiber datiert sie ins erste Drittel des 15. Jahrhunderts, nach dem Wissensportal wurde sie um 1423 nachträglich eingebaut.2, 6 Decke und Bohlenwände tragen Rankenwerk, die lange Bohlenwand zeigt die Verkündigung an Maria.6

1902 übergab Baron von Arnim die drei Bohlenwände dem Königlichen Kunstgewerbemuseum Dresden. Nach dem Betreiber kehrte das Zimmer 1997 zurück, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz nennt Oktober 1996. Die Stiftung hat das Vorhaben gefördert.6, 7

Chronik

1384 - 2000
  1. 1384BaubeginnDietrich von Beerwalde beginnt mit Erlaubnis Markgraf Wilhelms I. den Bau als Wohn- und Herrschaftssitz1, 2, 4
  2. um 1407FertigstellungGebäude und über den Steilhang vorgeschobene Anbauten fertig1, 4, 7
  3. 1408BesitzwechselNach Dietrichs Tod an die Witwe Elisabeth, später an die Tochter Klara1, 2
  4. 1465BesitzwechselHugold III. von Schleinitz kauft Burg und Herrschaft1, 2, 8
  5. 1537BesitzwechselHerzog Georg der Bärtige kauft Herrschaft und Burg zurück8
  6. 2. Hälfte 17. JahrhundertUmbauFamilie von Schönberg lässt im letzten Drittel des 17. Jh. Wohnturmanbauten, Torhaus und Treppenhaus aufstocken1, 3
  7. 1700UmbauSchornsteinabzug ("Schwibbogen") im Dachgeschoss3
  8. 1825BesitzwechselHanscarl von Arnim erwirbt die Burg1, 2, 8
  9. 1866-1868UmbauNeugotischer Umbau unter Hofbaumeister Carl Moritz Haenel1, 7
  10. 1902UmbauDie drei Bohlenwände des Kriebsteinzimmers gehen an das Königliche Kunstgewerbemuseum Dresden6
  11. 1930NutzungsänderungTeile der Burg öffentlich zugänglich, umfangreiche Restaurierung durch die Familie von Arnim1, 2, 3
  12. 1933RestaurierungBei Sicherungsarbeiten weitere Wandmalereien in der Burgkapelle entdeckt2, 5
  13. 1945BesitzwechselEnteignung der Familie von Arnim (Bodenreform), danach Wohnraum und Forstverwaltung1, 2, 8
  14. 1949NutzungsänderungMuseum wieder geöffnet, zunächst Kreismuseum des Landkreises Hainichen1, 2
  15. 1992-1993RestaurierungSanierung des Wohnturms mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz7
  16. 1993NutzungsänderungMuseum der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen2
  17. 1. Januar 1993BesitzwechselDie Burg wird Eigentum des Freistaates Sachsen1
  18. ab 1994RestaurierungRestaurierung der Kapellenmalereien, Dauer fünf Jahre5
  19. 1995NutzungsänderungTeile des 1986 gefundenen Schatzes im Schatzgewölbe ausgestellt (ab Ostern)7, 9
  20. 2000RestaurierungWeitere Sanierung des Wohnturms mit Hilfe der Deutschen Stiftung Denkmalschutz7

Besitz und Herrschaft

  • 1384-1408Dietrich von Beerwalde1, 2Bauherr
  • ab 1408Elisabeth von Beerwalde, danach Tochter Klara1, 2Witwe und Tochter Dietrichs; weitere Besitzer bis 1465 nicht belegt
  • 1465-1490Hugold III. von Schleinitz1, 2, 8Käufer und Bauherr; nach seinem Tod häufige Besitzwechsel
  • 1537Herzog Georg der Bärtige8Rückkauf von Herrschaft und Burg; danach u. a. Georg von Carlowitz (Herrschaft 1544-1550), im 17. Jh. Familie von Schönberg und Herren von Milkau
  • 1825-1945Familie von Arnim1, 2, 8Erwerb durch Hanscarl von Arnim, Enteignung 1945 (Bodenreform); Eigentum 1945-1992 nicht belegt
  • seit 1. Januar 1993Freistaat Sachsen1Eigentümer seit 1. Januar 1993

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Der Betreiber beschreibt Kriebstein als Verbindung von Turm- und Ringburg auf ovalem Grundriss. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz ordnet sie als Bergspornburg ein.1, 7 Der Wohnturm steht auf der höchsten Felsklippe und misst bis zur Spitze des Dachreiters 45 Meter.1, 4

Der Turm hat sieben Geschosse. Unter der Küche im Erdgeschoss liegt der Keller. Im zweiten Stock lagen die Repräsentationsräume, darüber die privaten Räume der Burgherren. Im Dach wurde gelagert, die Waren zog man mit Seilwinden in den Ecktürmchen hinauf.4

Den Zugang bildet ein turmartiges Torhaus. An die Ringmauer lehnen sich Wirtschaftsflügel, Küchenbau und Kapellenflügel. Den östlichen Teil bilden die gotische Halle und das Hintere Schloss. Verbunden werden die Bauten durch ein Obergeschoss des 17. Jahrhunderts, das über die ganze Anlage läuft.1

Besonderheiten

  • Schatzgewölbe: Kurz vor Kriegsende 1945 versteckte der letzte Kammerdiener der von Arnims Porzellan, Silber, Bücher und Textilien in einem zugemauerten Kaminzug. Der Schatz wurde 1986 gefunden, Teile zeigt seit Ostern 1995 das Schatzgewölbe.7, 9
  • Sage von den treuen Frauen: Nach der Überlieferung, die der Betreiber erzählt, eroberte Ritter Dietrich von Staupitz die Burg 1415. Bei der Belagerung durch Markgraf Friedrich den Streitbaren trugen die Frauen ihre Männer hinaus, Staupitz wurde verschont.1
  • Filmkulisse: Die Burg ist in "The Grand Budapest Hotel" und den Märchenfilmen "Schneewittchen" und "Der süße Brei" zu sehen.9
Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich10, 11
Öffnungszeiten
Burg und Museum: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr (Saison bis 1. November 2026)
Montag geschlossen, außer an Feiertagen
Letzter Einlass eine halbe Stunde vor Schließung, außerhalb der Öffnungszeiten Besichtigung nach Vereinbarung
Winterpause ab 2. November 2026 (laut Betreiber November bis März)
Sächsische Winterferien 6.-21. Februar 2027: Do-So 10-16 Uhr
Danach Winterpause bis März, Saisonbeginn 2027 noch nicht veröffentlicht10, 17
Eintritt
Erwachsene 8 €, ermäßigt 7 €
Kinder 6-16 Jahre 1 €
Gruppen ab 15 Personen 7 € pro Person, Schulklassen 1 € pro Person
Kombiticket mit Burg Mildenstein (3 Tage gültig) 14 €, ermäßigt 12 €
Freier Eintritt mit schlösserlandKARTE oder Landesfamilienpass (mit Ausnahmen)
Preise Saison 202610
Führungen
Burgführung durch Burgkapelle und Museumsräume, etwa 1 Stunde, Anmeldung erbeten: bis 14 Personen Eintritt zzgl. 75 € Führungszuschlag, ab 15 Personen Eintritt zzgl. 5 € pro Person
Führung Wohnturmdachwerk mit Kriebsteinzimmer (45 Minuten, höchstens 15 Personen, 5 €, ermäßigt 4 € zzgl. Eintritt): derzeit wegen Baumaßnahmen nicht möglich11
Parken
Alle Parkplätze gebührenpflichtig, betrieben von der Gemeinde Kriebstein: Großparkplatz Talsperre Kriebstein, Parkplatz Ortslage Kriebethal (mit E-Ladestation), Parkplatz unterhalb der Burg. Direkt an der Burg wenige Stellplätze, davon 2 für Menschen mit Behinderung (kostenfrei).12, 13
Bus und Bahn
Bahnhof Waldheim, rund 5 km von der Burg. Bus Bahnhof Waldheim-Kriebethal nur werktags, ab Haltestelle etwa 30 Minuten zu Fuß. Am Wochenende Zschopautaler Chemnitz-Frankenberg-Mittweida-Kriebstein, ab Haltestelle etwa 10 Minuten zu Fuß.12
Fußweg
Vom Großparkplatz Talsperre etwa 10 Minuten, vom Parkplatz Kriebethal etwa 15 Minuten, vom Parkplatz unterhalb der Burg etwa 5 Minuten.12
Gastronomie
Burgschänke; Öffnungszeiten nennt die Burgseite nicht.9
Familien
Kinder 6-16 Jahre 1 €. Escape Game "Lüftet die Geheimnisse der Ritterburg" für Familien: 30 € (mindestens 2 Teilnehmer), jede weitere Person 15 €, höchstens 4 pro Durchgang, Museumseintritt inklusive. Schulprogramm "Projekt Ritterburg" für 4 bis 16 Jahre.10, 14, 16
Barrierefreiheit
teilweise: Säulenhalle und Brunnenstube barrierefrei zugänglich, viele Treppen und unebene Böden nicht passierbar. Beim gepflasterten Burghof und bei Höhenunterschieden kann Hilfe nötig sein. Behinderten-WC im Burghof (Euroschlüssel). Zwei kostenfreie Stellplätze für Menschen mit Behinderung direkt vor der Burg.10, 13
Hunde
In den Museumsräumen keine Hunde erlaubt.10

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Museum ist in der Saison 2026 bis zum 1. November dienstags bis sonntags geöffnet. Von November bis März ist Winterpause. Geöffnet ist dann nur in den sächsischen Winterferien vom 6. bis 21. Februar 2027, donnerstags bis sonntags.10, 17 Gruppen können eine einstündige Burgführung durch Kapelle und Museumsräume buchen, um Anmeldung wird gebeten.11

Zu sehen ist das Kriebsteinzimmer bei einer Sonderführung durch das Dachwerk des Wohnturms. Diese Führung ist derzeit wegen Baumaßnahmen nicht möglich.6, 11

Hunde dürfen nicht in die Museumsräume. Barrierefrei zugänglich sind die Säulenhalle und die Brunnenstube, im Burghof gibt es ein Behinderten-WC.10, 13

Anreise

Alle Parkplätze sind gebührenpflichtig und werden von der Gemeinde Kriebstein betrieben. Vom Großparkplatz an der Talsperre Kriebstein sind es etwa 10 Minuten zu Fuß, vom Parkplatz unterhalb der Burg etwa 5 Minuten. Direkt an der Burg gibt es nur wenige Stellplätze.12

Autofahrer nehmen die Abfahrt Hainichen der A4 oder Döbeln/Nord der A14 und folgen dann der touristischen Beschilderung. Bahnstation ist Waldheim, rund 5 Kilometer von der Burg entfernt. Werktags fährt ein Bus nach Kriebethal, am Wochenende der Zschopautaler von Chemnitz nach Kriebstein. Die Burg liegt am sächsischen Lutherweg.12

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 35 Kilometer Luftlinie ostnordöstlich liegt die Albrechtsburg in Meißen. Ihr Baumeister Arnold von Westfalen baute auch in Kriebstein.1 Etwa 48 Kilometer Luftlinie ostnordöstlich steht Schloss Moritzburg.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Mittelsachsen, das ganze Land die Seite Sachsen.

Lage und Karte

51.0424° N · 13.0176° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. GeschichteStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  2. Burg Kriebstein: Geschichte in fünf Episoden (Wissensportal)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  3. Burg Kriebstein (Wissensportal)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  4. Ein mittelalterlicher Wolkenkratzer (Alexander Hänel, 14.08.2020)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  5. Die BurgkapelleStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  6. Das KriebsteinzimmerStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  7. Burg KriebsteinDeutsche Stiftung Denkmalschutz, abgerufen am 09.10.2026
  8. GeschichteGemeinde Kriebstein, abgerufen am 09.10.2026
  9. Burg KriebsteinStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  10. Gästeservice: Öffnungszeiten und EintrittspreiseStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  11. Führungen und GruppenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  12. Anreise und ParkenStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  13. BarrierefreiheitStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  14. Burg Kriebstein (Startseite)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  15. ImpressumStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  16. Angebote für kleine EntdeckerStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  17. Guest ServiceStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  18. Burg Kriebstein (Kartenobjekt way/280728267)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Code · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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