Burgenführer
Festung · Königstein · Sachsen

Festung Königstein

Sächsische Landesfestung auf dem Tafelberg Königstein über der Elbe, ab 1589 ausgebaut, bis 1922 Staatsgefängnis, seit 1955 Museum.

50.9191° N · 14.0581° E
Festung Königstein
Festung KönigsteinFoto: Derbrauni · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons
Saison 28. März-1. November 2026: täglich 9-18 UhrWinter 2. November 2026-19. März 2027: täglich 9-17 Uhr, an den Adventswochenenden (Weihnachtsmarkt) 9-19 Uhr24. Dezember und 28. Januar geschlossen, 31. Dezember 9-15.30 Uhr, 1. Januar 10-17 UhrEintritt: Saison 2026 (28. März-1. November): Erwachsene 17 €, ermäßigt 13 €, Familie (2 Erwachsene, bis 4 Kinder bis 16 Jahre) 42 €, Minifamilie (1 Erwachsener, bis 2 Kinder) 25 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Festung1, 2, 6vollständig erhalten
Erste Erwähnung
12411, 2, 14
Gründung
12. Jahrhundert2
Ort
Königstein19, 25
Bundesland
Sachsen
Eigentümer
Freistaat Sachsen1, 2, 5
Betreiber
Festung Königstein gGmbH4, 5, 25
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich18, 21, 28
Öffnungszeiten
Saison 28. März-1. November 2026: täglich 9-18 Uhr9, 14, 15, 18Alle Angaben
Eintritt
Saison 2026 (28. März-1. November): Erwachsene 17 €, ermäßigt 13 €, Familie (2 Erwachsene, bis 4 Kinder bis 16 Jahre) 42 €, Minifamilie (1 Erwachsener, bis 2 Kinder) 25 €18Alle Angaben
Inhalt 15 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Von der böhmischen Grenzburg zum Besitz der Wettiner
  3. Ausbau zur Landesfestung
  4. Zuflucht, Staatsgefängnis und Lager
  5. Museum und Sanierung seit 1955
  6. Chronik
  7. Architektur und Aufbau
  8. Besonderheiten
  9. Heutiger Zustand
  10. Auf einen Blick
  11. Besichtigung
  12. Anreise
  13. Umgebung und weitere Ziele
  14. Lage und Karte
  15. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202629 Quellen

Die Festung Königstein nimmt das Plateau des Tafelbergs Königstein in der Sächsischen Schweiz ein, direkt über der Elbe und oberhalb der gleichnamigen Stadt. Auf 9,5 Hektar stehen mehr als 50 ober- und unterirdische Bauwerke aus über vier Jahrhunderten Festungsbau.2, 3 Aus einer böhmischen Grenzburg wurde ab 1589 die sächsische Landesfestung, die bis 1922 auch Staatsgefängnis war. Seit 1955 ist die Anlage ein Museum. Sie gehört dem Freistaat Sachsen und wird von der Festung Königstein gGmbH betrieben, deren Anteile vollständig beim Freistaat liegen.1, 2, 5

Geschichte

Von der böhmischen Grenzburg zum Besitz der Wettiner

Schon im 12. Jahrhundert gab es nach Angaben des Staatsbetriebs Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) eine Befestigung auf dem Königstein. Die mittelalterliche Burg gehörte zum Königreich Böhmen, Reste eines Wohnturms sind in der heutigen Georgenburg erhalten.2 Eine Urkunde König Wenzels I. von 1233 nennt einen Burggrafen Gebhard "vom Stein", womit nach der Chronik des Betreibers vermutlich der Königstein gemeint ist. Sicher belegt ist der Name 1241 in der Oberlausitzer Grenzurkunde, lateinisch "in lapide regis", auf dem Stein des Königs.1, 2

1359 hielt sich Kaiser Karl IV. auf der Burg auf, die seitdem "Kaiserburg" hieß. In der Dohnaischen Fehde kam der Königstein Anfang des 15. Jahrhunderts an die Wettiner, die Chronik nennt 1406/1409, das SIB 1406/08. Dauerhaft sächsisch wurde er 1459 mit dem Vertrag zu Eger.1, 2

Herzog Georg der Bärtige gründete auf dem Berg ein Kloster der Cölestiner. 1516 zogen zwölf Mönche und ein Prior ein, bis 1524 bestand das Kloster.1

Ausbau zur Landesfestung

Kurfürst August plante 1563 den Ausbau zur Festung. Für die Wasserversorgung ließ er unter dem Freiberger Bergmeister Martin Planer einen Brunnen in den Fels treiben. Nach der Ausstellung im Brunnenhaus arbeiteten sich Bergleute aus dem Erzgebirge von 1566 bis 1569 auf 152,5 Meter Tiefe vor.1, 7

Den Ausbau zur Landesfestung befahl 1589 Kurfürst Christian I. Bis 1594 entstanden unter anderem Torhaus, Streichwehr, Alte Kaserne, Altes Zeughaus und die Christiansburg, die heutige Friedrichsburg. Der Zugang wurde dabei von der Süd- auf die Nordwestseite verlegt.1, 2

Zwischen 1605 und 1619 wurde die alte Burg im Stil der Renaissance erneuert. 1619 wurde sie in Anwesenheit von Kurfürst Johann Georg I. als Johann-Georgen-Burg eingeweiht, die heutige Georgenburg. Der Kurfürst ließ außerdem die Magdalenenburg und den Johannissaal errichten, der ab 1631 an das Torhaus angebaut wurde.1, 2, 17

Im frühen 18. Jahrhundert ließ August der Starke die Westbebauung grundlegend instand setzen, dabei verschwanden die Renaissancegiebel der Georgenburg.2 1731 wurde die Friedrichsburg zum barocken Pavillon umgebaut, 1735 entstand das heutige Brunnenhaus, dessen Gewölbe aus Sandstein bis zu 4 Meter dick ist und Beschuss standhalten sollte. Nach der Chronik erreichte der Festungsausbau 1737 unter Kurfürst Friedrich August II. seinen "größten Ausbauzustand", verantwortlicher Baumeister war Jean de Bodt.1, 6, 7

1813 inspizierte Napoleon die Festung. Nach dem Wiener Kongress war der Königstein 1815 die einzige Festung, die Sachsen geblieben war, und wurde verstärkt. 1870/71 folgte der Ausbau zum Sperrfort, vor allem unter der Erde. 1913 strich der Reichstag die Stelle des Kommandanten und hob damit den Festungsstatus auf.1

Zuflucht, Staatsgefängnis und Lager

Weil die Festung als uneinnehmbar galt, suchten die sächsischen Landesherren nach der Chronik in unruhigen Zeiten hier Zuflucht. Im Siebenjährigen Krieg zog sich der Kurfürst mit seinem Hof auf den Königstein zurück, während die sächsische Armee am Lilienstein in Gefangenschaft geriet. Danach wurde die Festung für neutral erklärt.1

Von 1588 bis 1922 war der Königstein nach Angaben des Betreibers das wichtigste Staatsgefängnis Sachsens. Erster Staatsgefangener war Dr. Martin Mirus, die Gefangenenliste umfasst mehr als 1.000 Namen. Johann Friedrich Böttger, Miterfinder des europäischen Porzellans, saß 1702 drei Monate hier ein und kam 1706 auf Befehl Augusts des Starken ein zweites Mal in Sicherheitshaft.1, 11 Nach den Dresdner Maikämpfen 1849 wurde Michail Bakunin auf den Königstein gebracht, 1874 der Sozialdemokrat August Bebel für drei Wochen. Die Schlösserverwaltung nennt unter den Häftlingen auch Frank Wedekind. Der letzte Staatsgefangene kam am 3. Juni 1922 frei.1, 6

Nach der Niederlage Sachsens im Deutschen Krieg erhielt die Festung 1866 das erste und einzige Mal eine fremde, preußische Besatzung. In beiden Weltkriegen war sie Lager für kriegsgefangene Offiziere und Generäle. 1942 floh General Henri Giraud in die Schweiz, nach Angaben des Betreibers als einziger französischer General im Zweiten Weltkrieg. 1945 richtete die Rote Armee ein Lazarett ein, von 1949 bis 1955 war hier ein Jugendwerkhof.1

Museum und Sanierung seit 1955

Mit der Gründung des Museums wurde die Anlage 1955 als militärhistorisches Freilichtmuseum zugänglich. Nach der Chronik ging sie 1991 in das Eigentum des Freistaates Sachsen über und wurde Staatlicher Schlossbetrieb. Das SIB nennt dagegen 1993 als Jahr, in dem sie durch Vermögenszuordnung Eigentum des Freistaates wurde.1, 2 Ab 1992 wurden unter anderem die Kaserne und die Friedrichsburg saniert. 2000 wurde der Betrieb eine eigenständige GmbH, 2003 eine gemeinnützige GmbH.1

1997 wurden 160.000 Liter Wasser aus dem Brunnen gepumpt, zum ersten Mal seit 1569 standen wieder Menschen auf seiner Sohle. Die Garnisonskirche wurde nach umfassender Sanierung und dem Bau einer neuen Orgel durch die Firma Jehmlich zu Pfingsten 2000 wieder in Dienst genommen. 2005 kamen der Panoramaaufzug und das Erlebnisrestaurant "In den Kasematten" hinzu.1, 9

Die Westbebauung am Festungseingang ist nach dem SIB der größte zusammenhängende Gebäudekomplex der Anlage. Sie wurde in zwei Abschnitten saniert: Von 2012 bis 2014 entstand in Torhaus und Streichwehr ein Museum mit rund 1.200 Quadratmetern Ausstellungsfläche, 2015 eröffnete dort die Ausstellung "In Lapide Regis".1, 2, 14 Die Arbeiten an der Georgenburg begannen im Oktober 2016, im Juni 2018 übergab der Finanzminister die Schlüssel. Die Chronik des Betreibers datiert den Abschluss der Westbebauung auf 2019. Die Kosten beider Abschnitte bezifferte das Finanzministerium auf rund 12,9 Millionen Euro.1, 17

Chronik

12. Jh. - 2018
  1. 12. JahrhundertGründungErste Befestigung auf dem Königstein2
  2. 1241ErsterwähnungOberlausitzer Grenzurkunde nennt erstmals den Namen "Königstein" (in lapide regis)1, 2, 14
  3. 1359NutzungsänderungAufenthalt Kaiser Karls IV., die Burg heißt fortan "Kaiserburg"1
  4. um 1406-1409BesitzwechselIn der Dohnaischen Fehde an die Wettiner1, 2
  5. 1459BesitzwechselVertrag zu Eger: Der Königstein kommt dauerhaft an Sachsen1
  6. 1516-1524NutzungsänderungCölestinerkloster, gegründet von Herzog Georg dem Bärtigen1, 2
  7. 1569FertigstellungBrunnen auf 152,5 m Tiefe abgeteuft1, 7
  8. 1588NutzungsänderungErster Staatsgefangener Martin Mirus, Staatsgefängnis bis 19221, 11
  9. 1589BaubeginnKurfürst Christian I. befiehlt den Ausbau zur Landesfestung1, 2
  10. bis 1594FertigstellungTorhaus, Streichwehr, Alte Kaserne, Christiansburg (Friedrichsburg) und Altes Zeughaus errichtet1
  11. 1605-1619UmbauRenaissance-Erneuerung der Georgenburg, 1619 als Johann-Georgen-Burg eingeweiht1, 2, 17
  12. 1676NutzungsänderungWeihe der Garnisonskirche in Anwesenheit Kurfürst Johann Georgs II.1, 6
  13. 1725FertigstellungDrittes Riesenweinfass im Keller der Magdalenenburg mit 238.600 Litern gefüllt1, 10
  14. 1731UmbauFriedrichsburg zum barocken Pavillon umgebaut6
  15. 1737UmbauFestungsausbau unter Friedrich August II. erreicht laut Chronik seinen größten Ausbauzustand, Baumeister Jean de Bodt1
  16. 1870-1871UmbauAusbau zum Sperrfort, vor allem unterirdisch1
  17. 1913NutzungsänderungReichstag streicht die Kommandantenstelle, Ende des Festungsstatus1
  18. 1949-1955NutzungsänderungJugendwerkhof1, 14
  19. 1955NutzungsänderungEröffnung als militärhistorisches Freilichtmuseum1, 2
  20. 1991NutzungsänderungDie Festung wird Staatlicher Schlossbetrieb des Freistaates Sachsen1
  21. 2000RestaurierungGarnisonskirche nach Sanierung wieder eingeweiht6, 9
  22. 2005FertigstellungPanoramaaufzug an der Stelle des letzten Außenaufzugs1, 8
  23. 2012-2014RestaurierungErster Bauabschnitt der Westbebauung (Torhaus, Streichwehr, Kommandantenhaus, Neues Zeughaus)2, 16, 17
  24. 2015NutzungsänderungAusstellung "In Lapide Regis" in Torhaus und Streichwehr eröffnet1, 2
  25. 2016-2018RestaurierungSanierung der Georgenburg, Schlüsselübergabe am 14.06.201812, 16, 17

Besitz und Herrschaft

  • bis 1409Königreich Böhmen1, 2böhmische Grenzburg, 1359 Aufenthalt Karls IV.
  • seit 2000Festung Königstein GmbH, seit 2003 gGmbH1, 5, 25Betreiber, Gesellschafter zu 100 % der Freistaat Sachsen

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Festung heute

Architektur und Aufbau

Nach Angaben der Stadt Königstein liegt das Plateau des Tafelbergs 247 Meter über der Elbe. Die Sandsteinmauern sind nach dem SIB bis zu 40 Meter hoch.2, 27 Zur Anlage gehören neben Kirche und Verteidigungswerken auch Kasernen, Zeughäuser, Wachtürme, unterirdische Kasematten und Gärten. Ein Außenrundgang von 1,7 Kilometern folgt der Umfassungsmauer.3, 23

Im Westen liegt die Westbebauung aus Georgenburg, Streichwehr, Torhaus mit Kommandantenhaus und Neuem Zeughaus. Ihr ältester Teil ist die Georgenburg, benannt nach Kurfürst Johann Georg I. Bei der Sanierung kamen in mehreren Räumen des ersten Obergeschosses hölzerne Kassettendecken aus dem frühen 17. Jahrhundert zum Vorschein.2, 12, 17

Lasten kamen früher mit Tretkränen, den "Kranichen", auf das Plateau. 1882 ersetzte ein Außenaufzug den letzten Tretkran, zuerst mit Dampf, ab 1912 elektrisch angetrieben. Von 1967 bis 1970 entstand ein Aufzug mit 18 Meter langem Eingangstunnel und 32 Meter tiefem Schacht. Der Panoramaaufzug von 2005 steht an der Stelle des letzten Außenaufzugs, seine Seile laufen an zwei 47 Meter hohen Stahlpylonen.8

Besonderheiten

  • Brunnen: Der Betreiber nennt den 152,5 Meter tiefen Brunnen den zweittiefsten historischen Brunnen Deutschlands, die Schlösserverwaltung den tiefsten Sachsens. Ab dem 17. Jahrhundert gingen vier Männer in einem Tretrad von 7 Meter Durchmesser täglich 28.000 Schritte, um die Wassertonne 36-mal heraufzuholen.6, 7
  • Riesenfass: Im Keller der Magdalenenburg lagen nacheinander drei Riesenfässer. Das letzte ließ August der Starke nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann bauen, 1725 wurde es mit 238.600 Litern gefüllt.1, 10
  • Garnisonskirche St. Georg: Die frühere romanische Burgkapelle wurde 1676 als Garnisonskirche geweiht. Betreiber und Schlösserverwaltung bezeichnen sie als älteste beziehungsweise erste Garnisonskirche Sachsens. Zeitweise diente sie als Kinosaal, Turnhalle und Baustofflager.6, 9
  • Alte Kaserne: Die Schlösserverwaltung bezeichnet den Bau aus der Ausbauzeit bis 1594 als älteste erhaltene Kaserne Deutschlands.1, 6
  • Schatzhaus: Von 1859 bis 1866 lagerte hier ein Teil des sächsischen Staatsschatzes. Eine Figurengruppe zeigt, wie ein über 200 Kilogramm schweres Fass mit 10.000 Silbermünzen eingelagert wird.13
  • Abratzky: 1848 stieg Sebastian Abratzky barfuß durch einen Felsspalt auf den Königstein. Seine "Eroberung" brachte ihm mehrere Tage Arrest ein.1

Heutiger Zustand

Die Festung ist als Ganzes erhalten und wird als Freilichtmuseum genutzt, nach Angaben des Finanzministeriums mit rund 500.000 Besuchern im Jahr.2, 17 "In Lapide Regis" erzählt in 33 Räumen die Geschichte von der Ersterwähnung 1241 bis zur Museumsgründung 1955. Weitere Ausstellungen zeigen unter anderem das Staatsgefängnis in der Georgenburg, die Kommandantenwohnung und die Festungsartillerie im Alten Zeughaus.14, 28

Im Neuen Zeughaus zeigt das Militärhistorische Museum der Bundeswehr die Dauerausstellung "Faszination Festung".15, 28 An der Alten Kaserne wird gebaut, der historische Ausschank "Zum Musketier" ist deshalb vorübergehend in den Rosengarten am Paradeplatz umgezogen.22

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich18, 21, 28
Öffnungszeiten
Saison 28. März-1. November 2026: täglich 9-18 Uhr
Winter 2. November 2026-19. März 2027: täglich 9-17 Uhr, an den Adventswochenenden (Weihnachtsmarkt) 9-19 Uhr
24. Dezember und 28. Januar geschlossen, 31. Dezember 9-15.30 Uhr, 1. Januar 10-17 Uhr
Letzter Einlass eine Stunde vor Schließung
Neues Zeughaus (Ausstellung "Faszination Festung") und Garnisonskirche April-Oktober 10-18 Uhr
Ausstellung "In Lapide Regis" vom 11. bis 29. Januar 2027 geschlossen9, 14, 15, 18
Eintritt
Saison 2026 (28. März-1. November): Erwachsene 17 €, ermäßigt 13 €, Familie (2 Erwachsene, bis 4 Kinder bis 16 Jahre) 42 €, Minifamilie (1 Erwachsener, bis 2 Kinder) 25 €
Winter (2. November 2026-19. März 2027): Erwachsene 15 €, ermäßigt 11 €, Familie 36 €, Minifamilie 21 €
Kinder bis 6 Jahre frei
Seniorentag (65+) am letzten Montag im Monat außer Feiertagen: 14 €, im Winter 12 €
Eintritt inklusive Ausstellungen und Aufzug
Während der Schließung von "In Lapide Regis" ermäßigter Eintritt für alle, Kinder bis 16 Jahre frei18
Führungen
Besichtigung ohne Führung möglich. Audioguide vor Ort in zehn Sprachen (Leihgebühr 2 €), kostenlose Web-App auch in Leichter Sprache und Deutscher Gebärdensprache. Themenführungen zu festen Terminen über den Online-Ticketshop, Kurzführung "Kompakt" 45 Minuten. Gruppenführungen mindestens 14 Tage im Voraus bestellen.20, 21
Parken
Parkhaus "Festung Königstein" an der B 172 (Abzweig Festung), ganzjährig; Pkw bis 1 Stunde 2 €, bis 4 Stunden 8 €, Tagesticket 13 € (Betreiber KWE Königstein GmbH). Reisebusse (10 €) und Kleinbusse (8 €) direkt an der Festung, 4 Stunden. Fahrzeuge mit blauem EU-Parkausweis parken kostenlos am Eingang gegenüber dem Kassengebäude.19, 23
Bus und Bahn
S-Bahn S1 (Meißen-Dresden-Königstein-Schöna) bis Königstein, weiter mit dem Festungsexpress
Festungsexpress April-Oktober zwischen Reißiger Platz (Stadt), Parkhaus und Festung, Abfahrt in der Stadt täglich 9-16.30 Uhr zur vollen und halben Stunde, letzte Rückfahrt von der Festung 17 Uhr; Stadt-Festung einfach 6 €, hin und zurück 8 €; Parkhaus-Festung einfach 4 €, hin und zurück 6 €; November-März eingeschränkt
Bus 241 (Pirna-Hinterhermsdorf) und 246 (Pirna-Königstein); von der Haltestelle "Am Königstein (zur Festung)" etwa 5 Minuten zu Fuß
Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt bis Königstein19
Fußweg
Vom Parkhaus etwa 650 m zur Festung. Von der Stadt Königstein markierte Waldwege in 30 bis 45 Minuten: blau ab der evangelischen Kirche mit vielen Stufen, rot über die Alte Festungsstraße bequemer. Die Festung liegt an der 7. Etappe des Malerwegs.19
Gastronomie
Historischer Ausschank "Zum Musketier" (derzeit im Rosengarten am Paradeplatz), Offizierskasino mit Selbstbedienung und Biergarten, Festungsbäckerei, Panorama-Biergarten "Napoleonküche". Gastronomie in der Saison 9-18 Uhr, im Winter 9-17 Uhr.18, 22
Familien
Kinder bis 6 Jahre frei, Familien- und Minifamilienkarten. Kostenlose digitale Schnitzeljagd für 6- bis 12-Jährige, Kinder-Audioguide (kostenlos, wenn ein Erwachsener einen Audioguide leiht), Kinderstationen in mehreren Ausstellungen, Spielareal "Bastion Bricks" im Eintritt enthalten.18, 24
Barrierefreiheit
teilweise: Aufzug auf das Plateau, die meisten Ausstellungen stufenlos, behindertengerechte Toiletten. Wegen der historischen Bausubstanz teils unebene Wege und Schrägen, Begleitperson für Rollstuhlfahrer empfohlen, Rollstuhlplan als PDF. Bahnhof Königstein nicht barrierefrei, Festungsexpress in der Regel nicht für Rollstühle geeignet (barrierefreier Transfer einen Tag vorher anmelden). Ermäßigung mit Schwerbehindertenausweis, Begleitperson frei bei Merkzeichen B. Tastmodell, Gebärdensprach-Videoguide, Sensory Bags.4, 19, 23
Hunde
nur im Außenbereich: Angeleint im Freigelände erlaubt, nicht in Gebäuden und Ausstellungen. Assistenzhunde erlaubt.18, 23

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Die Festung ist fast das ganze Jahr täglich geöffnet (geschlossen am 24. Dezember und 28. Januar), in der Saison bis 18 Uhr, im Winter bis 17 Uhr. Der Eintritt schließt Ausstellungen und Aufzug ein. Die Anlage lässt sich ohne Führung erkunden, mit Audioguides in zehn Sprachen oder einer kostenlosen Web-App. Themenführungen gibt es zu festen Terminen über den Online-Ticketshop, Gruppen bestellen mindestens 14 Tage im Voraus.18, 20, 21

Hunde dürfen angeleint ins Freigelände, nicht aber in Gebäude und Ausstellungen. Die meisten Ausstellungen sind stufenlos zugänglich, wegen der historischen Bausubstanz gibt es aber unebene Wege und Schrägen. Der Bahnhof Königstein ist nicht barrierefrei.18, 23

Anreise

Mit dem Auto führt die B 172 zwischen Pirna und Bad Schandau zur Festung. Das Parkhaus "Festung Königstein" liegt am Abzweig zur Festung, von dort sind es etwa 650 Meter zu Fuß. Direkt an der Festung parken nur Reise- und Kleinbusse sowie Fahrzeuge mit blauem EU-Parkausweis.19, 23

Die S-Bahn-Linie S1 fährt von Meißen über Dresden nach Königstein, außerdem legen dort Schiffe der Sächsischen Dampfschifffahrt an. Von April bis Oktober pendelt der Festungsexpress zwischen dem Reißiger Platz in der Stadt, dem Parkhaus und der Festung, im Winter eingeschränkt. Zu Fuß führen markierte Wege in 30 bis 45 Minuten von der Stadt hinauf, die Festung liegt an der siebten Etappe des Malerwegs.19

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 14,5 Kilometer Luftlinie nördlich liegt die Burg Stolpen, etwa 16,5 Kilometer nordwestlich Schloss Pillnitz. In Dresden, rund 27 Kilometer Luftlinie nordwestlich, stehen das Residenzschloss und der Zwinger.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, das ganze Land die Seite Sachsen. Andere Festungen sammelt die Übersicht Festungen.

Lage und Karte

50.9191° N · 14.0581° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. FestungschronikFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  2. Festung Königstein, Umbau und Sanierung der Westbebauung zum Museum (Redaktionsschluss 04/2015)Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, abgerufen am 09.10.2026
  3. FestungsplanFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  4. Über uns und LeitbildFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  5. Beteiligungsbericht 2024 des Freistaates SachsenSächsisches Staatsministerium der Finanzen, abgerufen am 09.10.2026
  6. Festung KönigsteinStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
  7. Die Geschichte des Brunnens und der WasserförderungFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  8. Vom Tretkran zum PanoramaliftFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  9. Sankt Georg - Die älteste Garnisonskirche SachsensFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  10. Vom Brauhaus zum ProviantmagazinFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  11. Gefangen auf dem KönigsteinFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  12. Bau- und Nutzungsgeschichte der GeorgenburgFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  13. Die Geschichte des sächsischen "Fort Knox"Festung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  14. In Lapide RegisFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  15. Faszination Festung (Neues Zeughaus)Festung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  16. Pressetermin: neues Leben für historisch bedeutsamsten Teil der Festung Königstein (11.08.2017)Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, abgerufen am 09.10.2026
  17. Sanierung des historisch bedeutsamsten Teiles der Festung Königstein abgeschlossen (14.06.2018)Sächsisches Staatsministerium der Finanzen, abgerufen am 09.10.2026
  18. Öffnungszeiten & EintrittFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  19. Anfahrt & ParkenFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  20. FührungenFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  21. AudioguideFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  22. Speis & TrankFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  23. Festung für alleFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  24. Festung für KinderFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  25. ImpressumFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  26. Festung KönigsteinFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  27. Festung KönigsteinStadt Königstein, abgerufen am 09.10.2026
  28. AusstellungenFestung Königstein gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  29. Festung Königstein (Kartenobjekt way/36973311)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Derbrauni · CC BY 4.0 · Wikimedia Commons

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