Leuchtenburg
Höhenburg der Lobdeburger über Kahla und dem Saaletal, später Amtssitz und Zuchthaus, heute Ausstellungsort der Stiftung Leuchtenburg.

Steckbrief
- Kreis
- Saale-Holzland-Kreis
- Bundesland
- Thüringen
- Öffnungszeiten
- Burg mit allen Ausstellungen und Bistro: täglich 9-18 Uhr (April-Oktober)13, 24Alle Angaben
- Eintritt
- Erwachsene 16,90 €, Senioren 15,90 €14Alle Angaben
- Website
- leuchtenburg.de24
- Koordinaten
- 50.8039, 11.6122
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Entstehung: Stammburg der Lobdeburg-Leuchtenburger
- Schwarzburger und Wettiner
- Belagerung, Ausbau und Brände
- Zuchthaus, Hotel und Jugendherberge
- Stiftung und Porzellanwelten
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Die Leuchtenburg ist eine Höhenburg auf dem Lichtenberg über Seitenroda bei Kahla im Saale-Holzland-Kreis, oberhalb des Saaletals. Die Lobdeburger gründeten sie um 1200. Später war sie Vogteisitz der Schwarzburger und Amtssitz der Wettiner, von 1724 bis 1871 dann Zucht-, Armen- und Irrenhaus.1, 2, 22 Seit 2007 gehört die Burg der Stiftung Leuchtenburg. Die Stiftung zeigt hier die Ausstellung "Mythos Burg" zur Burggeschichte und die Porzellanwelten mit Porzellankirche und Steg der Wünsche. Die Ausstellungen sind im Eintritt enthalten, Führungen kosten extra.8, 9, 14, 15
Entstehung: Stammburg der Lobdeburg-Leuchtenburger
Nach EBIDAT gründeten die edelfreien Lobdeburger die Burg um 1200, die Stiftung bezeichnet sie als Stammburg der Herren von Lobdeburg-Leuchtenburg.1, 2 In ihren Hauptdaten setzt die Burgendatenbank den Beginn in die zweite Hälfte des 12. Jahrhunderts. Für den Burgberg nennt sie Siedlungsspuren vom 9. bis zum Ende des 12. Jahrhunderts. Aus der Frühzeit der Burg stammt vor allem der runde Bergfried des 13. Jahrhunderts.2, 3
Bei der ersten Nennung gehen die Angaben auseinander. Die Stiftung nennt 1221 als Jahr der ersten urkundlichen Erwähnung und feierte 2021 das 800-jährige Bestehen.1, 5 EBIDAT führt für 1227 einen Hermann von Leuchtenburg an und nennt 1256 als erste urkundliche Erwähnung der Burg selbst.2
Schwarzburger und Wettiner
Um 1310 hatten die Grafen von Schwarzburg die Burg zusammen mit Kahla als Pfand inne. 1333 verkauften zwei Vettern der Leuchtenburger Linie Burg und Stadt an die Schwarzburger. Diese richteten 1350 auf der Burg eine Vogtei ein.2, 4
1389 verpfändete Graf Johann II. von Schwarzburg-Wachsenburg die Burg an den Erfurter Bürger Heinrich von dem Paradies. Drei Jahre später brachten die Wettiner sie in ihre Hand, nach der Thüringischen Chronik des Johann Rothe ohne Kampf.2
Für 1396 widersprechen sich die Quellen. Nach Angaben der Stiftung und nach einer Rezension im Neuen Archiv für sächsische Geschichte kam die Burg in diesem Jahr an die Wettiner. EBIDAT schreibt dagegen, sie sei 1396 gegen eine Abfindung an die Grafen von Schwarzburg gegangen.1, 2, 4
Als Mittelpunkt des Amtes Leuchtenburg war die Burg danach wettinischer Verwaltungssitz. Das Amt zählte laut der Rezension eher zu den kleineren wettinischen Ämtern und lebte vor allem von Wald und Getreide.1, 4 Bei der Leipziger Teilung 1485 fiel die Burg an die ernestinische Linie, 1672 an das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg.2
Belagerung, Ausbau und Brände
Im Sächsischen Bruderkrieg hielt Apel Vitzthum, ein Parteigänger Herzog Wilhelms, die Burg als Pfand. Nach Kriegsende überfiel er eine kurfürstliche Gesandtschaft. Herzog Wilhelm, Kurfürst Friedrich und die Stadt Erfurt belagerten daraufhin die Burg und nahmen sie am 16. Dezember 1452 ein.2
Danach erhielt die Anlage einen vieleckigen Zwinger mit vier runden Flankentürmen. EBIDAT datiert ihn dendrochronologisch auf 1458/59, die Stiftung nennt "um 1460" für die Wehranlage mit vier Türmen.1, 2 1552/53 wurden die Befestigungen nochmals verstärkt. Schwere Brände beschädigten die Burg 1602 und 1658. In der Kernburg entstand danach ein neues Amtshaus, in das der Bergfried einbezogen wurde.2
Zu Beginn des 18. Jahrhunderts verlor die Burg ihre Rolle als Amtssitz, die Verwaltung zog nach Kahla. EBIDAT nennt dafür das Jahr 1700, die Stiftung führt den Verwaltungssitz bis 1705.1, 2, 4
Zuchthaus, Hotel und Jugendherberge
Von 1720 bis 1724 wurde die Burg nach EBIDAT umfangreich umgebaut. Ab 1724 diente sie als Zucht-, Armen- und Irrenhaus, bis die Anstalt 1871 aufgelöst wurde. 2024 erinnerte die Stiftung mit einem Gedenkjahr an die Gründung vor 300 Jahren.1, 2, 8
Aus dieser Zeit stammen weitere Umbauten: 1745/46 an der Kirche, 1837/38 eine neue Kaserne im Torhaus der Vorburg. 1826 kam die Burg an die Herzöge von Sachsen-Altenburg.2
Ab 1873 wurde die Burg für Ausflügler erschlossen. Das Weiberzuchthaus und die Wirtschaftsgebäude wurden abgerissen, Arbeitshaus und Männerzuchthaus zu einem Hotel mit Gastwirtschaft umgebaut. Das Hotel bestand nach Angaben der Stiftung bis 1951.1, 2 1885/86 wurde der Bergfried zum Aussichtsturm, dabei bekam er einen steinernen Helm mit Umgang und Zinnen.2
1906 öffnete im Torgebäude ein Museum. 1921 folgte im Torhaus eine Jugendherberge, laut Stiftung die erste in Thüringen, laut EBIDAT eine der ersten. In den 1920er- und 1930er-Jahren war die Burg nach Angaben der Stiftung ein wichtiger Ort der Jugendbewegung.1, 2, 5
Eigentümer wurde 1919 das Land Thüringen, 1945 der Kreis Jena. 1997 schloss die Jugendherberge, danach standen Tor- und Logierhaus leer.1, 2
Stiftung und Porzellanwelten
Am 9. März 2007 wurde die gemeinnützige Stiftung Leuchtenburg errichtet, Stifter und Vorstand ist Sven-Erik Hitzer. Am 4. Oktober 2007 kaufte sie die Burg. Verkäuferin war nach EBIDAT die Landesentwicklungsgesellschaft.2, 6
Von 2010 bis 2014 setzte die Stiftung ihr Ausstellungskonzept "Porzellanwelten Leuchtenburg" um. Dafür entstanden ein Besucherzentrum, eine Technikzentrale und ein nördlicher Anbau, Tor- und Logierhaus wurden ausgebaut. 2016 kam die Porzellankirche hinzu. 2021 eröffnete im ersten Obergeschoss der Kernburg die Ausstellung zur Burggeschichte.1, 5
Chronik
1200 - 2021- um 1200GründungGründung durch die Lobdeburger2, 22
- 1333BesitzwechselDie Leuchtenburger verkaufen Burg und Stadt Kahla an die Grafen von Schwarzburg2, 4
- 1350NutzungsänderungDie Schwarzburger richten eine Vogtei ein2
- 1458-1459UmbauZwinger mit vier runden Flankentürmen (dendrochronologisch datiert)1, 2
- 1485BesitzwechselBei der Leipziger Teilung an die ernestinischen Wettiner2
- 1552-1553UmbauVerstärkung der Befestigungen2
- 1602ZerstörungSchwerer Brand2
- 1658ZerstörungSchwerer Brand2
- 1672BesitzwechselAn das Herzogtum Sachsen-Gotha-Altenburg2
- 1720-1724UmbauUmbau für Zucht-, Armen- und Irrenhaus2
- 1724NutzungsänderungZucht-, Armen- und Irrenhaus (bis 1871)1, 2, 8
- 1826BesitzwechselAn die Herzöge von Sachsen-Altenburg2
- 1871NutzungsänderungAuflösung des Zuchthauses1, 2
- 1873UmbauAbriss von Weiberzuchthaus und Wirtschaftsgebäuden, Umbau zum Hotel mit Gastwirtschaft1, 2
- 1885-1886UmbauBergfried wird Aussichtsturm mit steinernem Helm2
- 1906NutzungsänderungMuseum im Torgebäude1, 5
- 1919BesitzwechselDas Land Thüringen wird Eigentümer2
- 1921NutzungsänderungJugendherberge im Torhaus (bis 1997)1, 2
- 1945BesitzwechselDer Kreis Jena wird Eigentümer2
- 9. März 2007NutzungsänderungErrichtung der gemeinnützigen Stiftung Leuchtenburg6
- 4. Oktober 2007BesitzwechselDie Stiftung Leuchtenburg kauft die Burg2, 6
- 2010-2014UmbauPorzellanwelten mit Neubau von Besucherzentrum und nördlichem Anbau, Ausbau von Tor- und Logierhaus1, 2
- 2016UmbauPorzellankirche in der alten Burgkapelle eröffnet1, 5
- 2021NutzungsänderungEröffnung der Dauerausstellung "Mythos Burg - 800 Jahre Leuchtenburg"1, 5
Besitz und Herrschaft
- um 1200-1333Herren von Lobdeburg-Leuchtenburg1, 2Erbauer, Stammsitz
- um 1310-1333Grafen von Schwarzburg2Pfandbesitz
- 1333-1396Grafen von Schwarzburg2, 4Kauf 1333, 1389 an Heinrich von dem Paradies verpfändet, 1392 von den Wettinern eingenommen
- ab 1396Wettiner1, 2, 4Landesherren, Amtssitz; 1485 ernestinische Linie, 1672 Sachsen-Gotha-Altenburg, 1826 Sachsen-Altenburg (bis 1919); Jahr des Übergangs nach Stiftung und Rezension Bünz, EBIDAT abweichend
- 1919-1945Land Thüringen2Eigentümer
- ab 1945Kreis Jena2Eigentümer ab 1945, Ende nicht belegt
- seit 4. Oktober 2007Stiftung Leuchtenburg2, 6Eigentümerin durch Kauf
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Die Anlage gliedert sich in Kernburg, Vorburg und Zwinger. EBIDAT ordnet sie als Ringmauerburg in Gipfellage ein.2, 3
Die Kernburg misst etwa 30 mal 35 Meter. Sie war einst ein geschlossener Vierflügelbau mit der Kirche im Norden und dem Amtshaus im Westen. Im Osten und Süden stand bis 1873 das L-förmige Weiberzuchthaus.2
Der Bergfried ist 26 Meter hoch und hat einen Durchmesser von 8,70 Metern. Sein ursprünglicher Eingang liegt 11 Meter über dem heutigen Hof. Nach Angaben der Stiftung führen 151 Stufen hinauf.2, 18
Die Kirche zeigt Bauphasen vom 17. bis zum 20. Jahrhundert, Teile ihres Mauerwerks gehen ins 15. Jahrhundert zurück.2
Gut erhalten ist der spätmittelalterliche Zwinger mit seinen Flankentürmen und gewölbten Schartenkammern. Die Vorburg ist durch Umbauten des 17. und 18. Jahrhunderts kaum noch in ihrer alten Form zu erkennen.2
Die Stiftung zählt die Leuchtenburg wegen ihrer ununterbrochenen Nutzung zu den besterhaltenen Burgen Deutschlands.8 EBIDAT bewertet den hochmittelalterlichen Bestand dagegen als dürftig. Das Bild prägen dort Spätmittelalter, Frühe Neuzeit und die modernen Einbauten.2
Besonderheiten
- Porzellankirche: Die alte Burgkapelle wurde mit einem Lamellenvorhang aus weißem technischem Porzellan und einem Taufbecken aus Porzellan umgestaltet. Entworfen hat sie Michael J. Brown, die Stiftung nennt sie die erste Porzellankirche.10
- Steg der Wünsche: Besucher beschriften im "Archiv der Wünsche" einen Porzellanteller und werfen ihn vom 20 Meter langen Steg in die Tiefe. Der Wurf ist im Eintritt enthalten.11, 14
- ARURA: Die 8 Meter hohe Vase aus 360 kobaltblau bemalten Porzellanwaben entwarf Alim Pasht-Han mit der Porzellanmanufaktur Reichenbach. Die Stiftung stellt sie als größte Porzellanvase der Welt vor.12
Heutiger Zustand
Die Porzellanwelten umfassen nach ihren Angaben 3.000 Quadratmeter in sieben Erlebniswelten, vom Ursprung des Porzellans in China bis zum Alltag.9 2022 wurde der Schleierturm ausgegraben. Am Fuß der Burg wird seit 2000 wieder Wein angebaut.1
Vom Parkplatz soll künftig ein Schrägaufzug rund 61 Höhenmeter zur Burg überwinden. Nach Angaben der Stiftung soll er ab Herbst 2026 in Betrieb gehen. Eine dpa-Meldung vom 18. September 2026 nennt ebenfalls diesen Termin.1, 20, 21
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Burg mit allen Ausstellungen und Bistro: täglich 9-18 Uhr (April-Oktober)
November-März täglich 10-17 Uhr, am 24. Dezember bis 14 Uhr
Letzter Einlass 30 Minuten vor Schluss
Burgschänke: eigene Zeiten, siehe Gastronomie13, 24 - Eintritt
- Erwachsene 16,90 €, Senioren 15,90 €
Ermäßigt (u. a. Schüler, Studenten, Azubis, Schwerbehinderte) 12,90 €
Kinder 6-16 Jahre 9 €
Familienkarte (2 Erwachsene mit eigenen Kindern bis 16) 42 €, 1 Erwachsener mit eigenen Kindern 25 €
Gruppen ab 10 Personen 14 € pro Person
Späteintritt ab 16 Uhr nur im Sommer: Erwachsene 12 €, ermäßigt 10 €, Kinder 7 €
Ausstellungen und Steg der Wünsche inklusive; Preise ohne Jahresangabe, Stand Oktober 202614 - Führungen
- Öffentliche Führung täglich um 11 Uhr, in den Thüringer Oster-, Sommer- und Herbstferien zusätzlich um 14 Uhr; Reservierung über den Ticketshop. Führungspreis laut Betreiber 5 € pro Erwachsenem, 4 € pro Kind (3-16 Jahre), zusätzlich zum Eintritt; für Gruppen unter 10 Personen gilt eine Führungspauschale. Themenführungen für Gruppen (etwa 1 Stunde) ganzjährig buchbar. Audioguide für Kinder vor Ort oder per App.15, 18
- Parken
- Parkplatz am Fuß der Burg unterhalb des Kreisverkehrs für Pkw und Busse, laut Anfahrtsseite kostenfrei, mit Ladesäulen für E-Autos. Die FAQ nennen zusätzlich einen kostenpflichtigen Parkplatz (450 m zur Burg).16, 18
- Bus und Bahn
- Bahnhof Kahla (Strecke Jena-Saalfeld). Buslinie 419 (Stadtroda-Kahla) von Kahla nach Seitenroda unterhalb der Burg, fährt nicht täglich.16
- Fußweg
- Vom Parkplatz etwa 500 m und rund 60 Höhenmeter, 10-15 Minuten durch den Weinberg. Mobilitätseingeschränkte dürfen bis vor das Burgtor fahren.16, 18
- Gastronomie
- Burgschänke im Burgbereich (Eintritt erforderlich), bis 150 Plätze
Burgschänke Sommer (21. März-Oktober): täglich 11.30-15.30 Uhr, Küche bis 15 Uhr
1.-8. November 2026 ("Thüringer Schlachtezeit"): 11.30-14.30 Uhr
Ab 9. November bis März: nur Wochenende und Feiertage 11.30-15.30 Uhr
Bistro im Besucherzentrum am Eingang zu den Öffnungszeiten der Burg13, 18, 19 - Familien
- Kinder 6-16 Jahre 9 €, Familienkarte 42 €, Kinder bis 16 am eigenen Geburtstag frei. Kinder-Audioguide zu Burg und Porzellanwelten. Burghofpflaster für Kinderwagen gut befahrbar. Teller für den Steg der Wünsche können Kinder vorher bemalen.14, 18
- Barrierefreiheit
- teilweise: Der Betreiber bezeichnet die Burg als barrierefrei; rollstuhlgerecht ausgewiesen sind die neuen Bereiche der Porzellanwelten. Neue Bereiche der Porzellanwelten rollstuhlgerecht, Aufzug zu den Porzellanschätzen; Burggastronomie stufenlos per Aufzug. Besucherzentrum, Tagungssaal im Torhaus und Panoramaweg stufenlos, Burghof mit Begleitung befahrbar. Drei barrierefreie Toiletten, Rollstühle und Rollatoren kostenlos leihbar. Rollstuhlnutzer dürfen bis auf den Vorplatz fahren. Bergfried über 151 Stufen.16, 17, 18
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Die Burg ist das ganze Jahr täglich geöffnet, im Sommerhalbjahr länger als im Winter. Alle Ausstellungen und der Steg der Wünsche sind im Eintritt enthalten, das Ticket gilt einen ganzen Tag.13, 18
Eine öffentliche Führung beginnt täglich um 11 Uhr, in den Thüringer Oster-, Sommer- und Herbstferien zusätzlich um 14 Uhr. Sie wird zusätzlich zum Eintritt berechnet.15
Hunde dürfen angeleint mit, auch in die Ausstellungen. Die neuen Bereiche der Porzellanwelten sind nach Angaben der Stiftung rollstuhlgerecht.17, 18
Anreise
Am Fuß des Burgbergs unterhalb des Kreisverkehrs liegt ein Parkplatz für Pkw und Busse, den die Anfahrtsseite als kostenfrei angibt. Von dort sind es rund 500 Meter und 60 Höhenmeter, etwa 10 bis 15 Minuten zu Fuß.16
Der nächste Bahnhof ist Kahla an der Strecke Jena-Saalfeld. Von Kahla fährt die Buslinie 419 nach Seitenroda unterhalb der Burg, allerdings nicht täglich.16
Umgebung und weitere Ziele
Rund 21 Kilometer Luftlinie westsüdwestlich liegt die Heidecksburg in Rudolstadt. Etwa 35 Kilometer Luftlinie nördlich steht die Rudelsburg.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Saale-Holzland-Kreis, das ganze Land die Seite Thüringen.
Lage und Karte
50.8039° N · 11.6122° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Burgen und Schlösser in der Nähe
- Lobdeburg 9,7 km
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- GeschichteStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Leuchtenburg bei Seitenroda (Jens Friedhoff)EBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
- Leuchtenburg bei Seitenroda, HauptdatenEBIDAT, Europäisches Burgeninstitut, abgerufen am 09.10.2026
- Enno Bünz: Rezension zu Ulrike Kaiser, Das Amt Leuchtenburg 1479-1705, Neues Archiv für sächsische Geschichte 85 (2014), S. 429-430Neues Archiv für sächsische Geschichte, abgerufen am 09.10.2026
- 800 Jahre Leuchtenburg in Thüringen: Neue Dauerausstellung zur Burggeschichte "Mythos Burg" (16.06.2021)Leipziger Zeitung, abgerufen am 09.10.2026
- Wer wir sindStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Mythos BurgStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- PorzellanweltenStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- PorzellankircheStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Steg der WünscheStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- ARURA, die größte Porzellan-Vase der WeltStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- ÖffnungszeitenStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- EintrittspreiseStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- FührungenStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Anfahrt und ParkenStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- BarrierefreiheitStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- FAQStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- GastronomieStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Aufzug zur LeuchtenburgStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Riesiger Wandteppich schmückt Talstation der Leuchtenburg (dpa, 18.09.2026)Volksstimme, abgerufen am 09.10.2026
- Schrägaufzug bringt Besucher zur Leuchtenburg (07.11.2025)Nordwest-Zeitung, abgerufen am 09.10.2026
- Gemeinden im Saale-Holzland-Kreis (gültige Gemeinden), 74089 SeitenrodaThüringer Landesamt für Statistik, abgerufen am 09.10.2026
- LeuchtenburgStiftung Leuchtenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Leuchtenburg (Kartenobjekt way/266723887)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Thuringius · CC0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Thüringen
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Bildnachweise
- Lobdeburg: Foto: Thuringius · CC0 · Wikimedia Commons
- Burg Ranis: Foto: Ansgar Koreng / CC BY-SA 4.0 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Heidecksburg: Foto: Thuringius · CC0 · Wikimedia Commons
- Schloss Belvedere: Foto: FrDr · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons