Burgenführer
Burg · Halle (Saale) · Sachsen-Anhalt

Moritzburg (Halle)

Burg der Magdeburger Erzbischöfe in Halle, ab 1484 als Residenz erbaut, nach 1637 Ruine, heute Kunstmuseum mit Erweiterungsbau von 2008.

51.4861° N · 11.9633° E
Moritzburg (Halle)
Moritzburg (Halle)Foto: Romzig · CC0 · Wikimedia Commons
Mo, Di, Do-So 10-18 UhrMittwoch geschlossenFeiertage 10-18 UhrEintritt: Hausticket (alle Ausstellungen) 13 €, ermäßigt 7 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg1, 6, 7wiederaufgebaut
Baubeginn
14846, 7, 8
Baustil
Spätgotik, Frührenaissance7
Ort
Halle (Saale)3, 4
Bundesland
Sachsen-Anhalt
Betreiber
Kulturstiftung Sachsen-Anhalt (Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale))2, 3
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich3
Öffnungszeiten
Mo, Di, Do-So 10-18 Uhr3, 4, 5Alle Angaben
Eintritt
Hausticket (alle Ausstellungen) 13 €, ermäßigt 7 €3Alle Angaben
Inhalt 18 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Entstehung: Residenz und Zwingburg
  3. Bauphasen bis 1513
  4. Kardinal Albrecht und die Reformation
  5. Brand und Ruinenzeit
  6. Universität und Museum um 1900
  7. Das Kunstmuseum im 20. Jahrhundert
  8. Der Erweiterungsbau von 2008
  9. Chronik
  10. Architektur und Aufbau
  11. Besonderheiten
  12. Heutiger Zustand
  13. Auf einen Blick
  14. Besichtigung
  15. Anreise
  16. Umgebung und weitere Ziele
  17. Lage und Karte
  18. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202618 Quellen

Die Moritzburg ist eine vierflügelige Burganlage am nordwestlichen Rand der Innenstadt von Halle (Saale). Erzbischof Ernst von Sachsen ließ sie ab 1484 als Residenz und Sitz der Landesregierung der Magdeburger Erzbischöfe bauen. Nach einem Brand im Dreißigjährigen Krieg stand sie rund 250 Jahre als Ruine.1, 6 Seit Anfang des 20. Jahrhunderts dient sie als Museum. Heute zeigt dort das Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale) der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt seine Sammlung, zum Teil in einem Erweiterungsbau von 2008.1, 2

Geschichte

Entstehung: Residenz und Zwingburg

Vorausgegangen war ein Konflikt mit der Stadt. 1478 nahmen Truppen des jungen Erzbischofs Ernst Halle ein, unterstützt von einer Opposition innerhalb der Stadt. Nach der Stadtchronik verlor Halle damit alle Freiheiten und ging fast ganz in Herrschaft und Verwaltung des Erzstifts auf. Den Baubeginn der Moritzburg 1484 bezeichnet die Chronik als "äußerlich sichtbares Zeichen" dieser Entwicklung.6

1484 verlegte Ernst seinen Hauptwohnsitz und die Landesregierung aus dem rund 80 Kilometer entfernten Magdeburg nach Halle. Unterstützt wurde er dabei von seinem Bruder Friedrich III.8, 15 Die Stadtchronik beschreibt die Burg als Residenz des Landesherrn, die zur Stadt hin, an Süd- und Ostseite, als Zwingburg befestigt war.6 Benannt ist die Residenz nach dem heiligen Mauritius, dem Schutzpatron des Magdeburger Erzbistums.1

Bauphasen bis 1513

Zuerst entstand der Wohnflügel im Westen. Danach kamen der schmalere Südflügel und der Nordflügel samt Kapelle hinzu. Nach Angaben des Museums war der Bau 1503 im Wesentlichen fertig, die Stadtchronik gibt die Bauzeit mit 1484 bis 1503 an.1, 6, 7

1509 weihte Ernst die Kapelle St. Maria Magdalena, von da an wohnte er dauerhaft in der Burg. Als letzter Teil schloss um 1513 ein Wehrgang mit Torturm die Anlage nach Osten hin ab.7, 15 Die Baukosten schätzt die landeskundliche Website des Museums auf etwa 100.000 Gulden. Auch die Münze der Erzbischöfe zog in die neue Burg.15

Ernst starb 1513 auf der Moritzburg. Sein Herz wurde an einer heute unbekannten Stelle in der Kapelle bestattet, der Leichnam im Magdeburger Dom.9, 15

Kardinal Albrecht und die Reformation

Unter Kardinal Albrecht von Brandenburg (1490-1545) erlebte die Burg nach Angaben des Museums ihre Blütezeit. Er ließ die Räume mit Holzvertäfelungen, Kachelöfen, Teppichen und Wandmalereien ausstatten, dazu kamen Gemälde von Cranach, Dürer, Baldung Grien und Grünewald. Nichts davon ist am ursprünglichen Ort erhalten.1, 16

Albrecht verlegte den Haupteingang von der Nord- auf die Ostseite. Der neue Eingang lag im Untergeschoss des dreigeschossigen Torturms, der über Eck gestellt ist.13, 16 Im Norden ließ er die Wallschanzen merklich aufhöhen. Von ihnen blieb eine als Stützmauer am Jägerberg bestehen.13

Ab 1531 baute Albrecht wenige hundert Meter entfernt, südlich des Doms, eine zweite Residenz, den Neuen Bau. Zusammen mit Moritzburg und Dom bildete sie nach Angaben des Museums ein Residenz-Ensemble der Renaissance.1, 16 Die Reformation zwang den Kardinal 1541, Halle zu verlassen. Er nahm seine ganze bewegliche Habe mit.1, 6

Auch seine Nachfolger, Erzbischöfe und später protestantische Administratoren, nutzten die Burg bis 1680. Unter Erzbischof Sigismund, der ebenfalls auf der Burg residierte, wurde 1562 in Halle öffentlich die Reformation im Erzstift eingeführt.1, 6

Brand und Ruinenzeit

Im Dreißigjährigen Krieg wurde die Burg mehrfach belagert und besetzt. Im Januar 1637 brach ein Großfeuer aus, damals lag eine kursächsische Besatzung in der Burg.1, 6, 10 Nach der Stadtchronik brannte der Westflügel völlig aus, das Museum spricht von fast der ganzen Anlage. Bewohnbar war die Burg danach nicht mehr, von der ursprünglichen Ausstattung blieb kaum etwas.1, 6, 17 Im folgenden Jahr, also 1638, sprengten nach der landeskundlichen Website des Museums schwedische Truppen den südwestlichen Eckturm.10, 17

Für den Administrator August von Sachsen-Weißenfels ließ sich die Moritzburg nicht mehr beziehen. Er bezog die Neue Residenz, rund 400 Meter südlich. In der Burg ließ er ab 1641 nur die Kapelle notdürftig herrichten, die Münze im Südflügel blieb in Betrieb.17

August starb am 4. Juni 1680 in der Neuen Residenz.6, 17 Im selben Jahr ging die Moritzburg an Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg über, den Großen Kurfürsten. Grundlage waren Regelungen des Westfälischen Friedens.1

Ab 1690 nutzte die Hugenottengemeinde von Halle die Kapelle.9 1717 kam das Alt-Anhaltische Regiment nach Halle, eine preußische Truppe unter Fürst Leopold von Anhalt-Dessau. Im 18. Jahrhundert diente die Ruine als Garnison, im Burghof wurde exerziert.1, 10, 17 1777 entstand zwischen Torturm und Kapelle ein barockes Lazarett. Heute sitzt darin die Verwaltung des Museums.1

Universität und Museum um 1900

1829 legte Karl Friedrich Schinkel einen Entwurf vor, die Ruine für die Universität auszubauen. Ausgeführt wurde er nicht.1

Kurz vor 1900 wurde beschlossen, im Nordflügel Turnhalle und Fechtsäle für das universitäre Institut für Leibesübungen einzurichten. Nach Angaben des Museums nutzte das Institut die Räume bis 1990.1, 11 Die Universität übernahm auch die Kapelle. Deren Netzgewölbe wurde Ende der 1890er-Jahre rekonstruiert.1, 9

Um 1900 begann außerdem der Ausbau zum Museum. Im Südflügel ersetzte ein Nachbau des alten Thalhauses ein verfallenes Wirtschaftsgebäude. Das Vorbild, Amtssitz der Pfänner und Halloren, hatte am Hallmarkt gestanden und war 1882 abgebrochen worden. Der Nachbau im Stil der Neorenaissance, das Talamt, war 1904 fertig.1

Im Talamt begann 1904 nach Angaben des Museums die Geschichte des städtischen Museums an diesem Ort. Die Stadt hatte das Haus 1885 ins Leben gerufen, als Museum für Kunst und Kunstgewerbe.2 Die Stadtchronik nennt dagegen 1908 als Jahr, in dem die "Galerie Moritzburg" als städtisches Kunstmuseum errichtet wurde.6

In den Jahren 1911 bis 1913 entstand der heutige Wehrgang im Ostflügel, der zur Stadt zeigt, als Erweiterung des Museums. Dabei erhielt er historisierende Stuckdecken. 1917 war im Südostturm der Kuppelsaal fertig, für dessen Kuppel das Pantheon in Rom Vorbild war.1 In der Ruine des Westflügels lag ab 1900 ein Skulpturengarten, zeitweise auch eine Kleingartenanlage.11

Das Kunstmuseum im 20. Jahrhundert

Der Kunsthistoriker Max Sauerlandt erhielt 1908 einen Ruf nach Halle. 1937 wurden 146 Werke des Museums als "entartet" beschlagnahmt.2

Die Wiedereröffnung folgte im Oktober 1948. Nach der Verwaltungsreform von 1952 hieß das Haus Staatliche Galerie Moritzburg.2

1996 endete nach 111 Jahren die Trägerschaft der Stadt, das Haus wurde Landesmuseum. 2003 folgte die Umwandlung in eine Stiftung, seit 2014 gehört das Museum zur Kulturstiftung Sachsen-Anhalt.2

Der Erweiterungsbau von 2008

Die Sanierung des Talamts um 2000 machte deutlich, dass manche Werkgruppen in den alten Räumen nicht angemessen zu zeigen waren. Die Entwürfe für den Erweiterungsbau in West- und Nordflügel stammen von den spanischen Architekten Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano. Gebaut wurde von 2005 bis 2008.1

Ein gemeinsames Dach mit Aluminiumdeckung und Oberlichtern verbindet die beiden Flügel. Die oberen Ausstellungssäle hängen als weiße Kuben am Tragwerk des Dachs. Innen bleiben die unverputzten Bruchsteinmauern der alten Burg sichtbar.1, 11 Richtfest war am 9. März 2007, eingeweiht wurde der Erweiterungsbau am 10. Dezember 2008.6

Chronik

1484 - 2014
  1. 1484BaubeginnBaubeginn mit dem westlichen Wohnflügel; im selben Jahr verlegt Erzbischof Ernst Wohnsitz und Landesregierung nach Halle6, 7, 8
  2. 1503FertigstellungBau weitgehend vollendet1, 6
  3. 1509FertigstellungWeihe der Kapelle St. Maria Magdalena durch Erzbischof Ernst7, 9, 15
  4. um 1513FertigstellungWehrgang mit Torturm schließt die Anlage nach Osten ab7
  5. 1541NutzungsänderungKardinal Albrecht von Brandenburg verlässt Halle1, 6
  6. 1562NutzungsänderungEinführung der Reformation im Erzstift unter Erzbischof Sigismund, der auf der Burg residiert6
  7. 1637ZerstörungGroßbrand, die Burg wird unbewohnbar1, 6, 17
  8. ab 1641RestaurierungAdministrator August lässt nur die Kapelle notdürftig instand setzen17
  9. 1680BesitzwechselNach den Bestimmungen des Westfälischen Friedens an den Großen Kurfürsten von Brandenburg1
  10. ab 1690NutzungsänderungDie Hugenottengemeinde nutzt die Kapelle9
  11. 1777FertigstellungBarockes Lazarettgebäude zwischen Torturm und Kapelle, heute Museumsverwaltung1, 14
  12. um 1896UmbauNordflügel für das Institut für Leibesübungen der Universität ausgebaut, mit Turnhalle und Fechtsälen (Hauptseite: Entscheidung kurz vor 1900)1, 11
  13. 1904FertigstellungTalamt im Südflügel fertiggestellt, Nachbau des 1882 abgerissenen Thalhauses1
  14. 1911-1913UmbauHeutiger Wehrgang im Ostflügel als Erweiterung des Museums errichtet1
  15. 1917FertigstellungKuppelsaal im Südostturm vollendet1, 2
  16. 1990NutzungsänderungEnde der Nutzung des Nordflügels durch das Institut für Leibesübungen11
  17. 2005BaubeginnErweiterungsbau in West- und Nordflügel nach Entwürfen von Fuensanta Nieto und Enrique Sobejano1
  18. 10. Dezember 2008FertigstellungEinweihung des Erweiterungsbaus im Westflügel2, 6
  19. 2014NutzungsänderungDas Kunstmuseum wird Teil der Kulturstiftung Sachsen-Anhalt2

Besitz und Herrschaft

  • 1484-1680Erzbischöfe und Administratoren des Erzstifts Magdeburg1, 6Bauherren und Landesherren, zuletzt protestantische Administratoren
  • 1680Kurfürst Friedrich Wilhelm von Brandenburg (Großer Kurfürst)1Übergang nach den Bestimmungen des Westfälischen Friedens

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Die Flügel gruppieren sich um einen Hof mit trapezförmigem Grundriss. In den vier runden Ecktürmen lag unter anderem das Arsenal. Früher hatten sie Spitzhelme über einem Kranz von Giebeln.7, 15

Weil das Gelände zur Saale hin abfällt, sind die Flügel unterschiedlich hoch. West- und Nordflügel haben je zwei Unter- und zwei Obergeschosse, der Wirtschaftsflügel im Süden drei Geschosse.14 In West- und Nordflügel lagen große Stuben und Ratskammern, im Südwesten gewölbte Hallen, in denen gespeist wurde. Bedeutender war das zweite Obergeschoss, wie seine aufwendiger gestalteten Fenster zeigen.12, 14

Im Nordflügel lagen nach Vermutung des Museums die meisten Privatgemächer des Erzbischofs, außerdem die Landesverwaltung. Der Südflügel enthielt Wirtschaftsräume und eine Küche mit innenliegendem Brunnen.12

Die Formen der Burg gehören in den Übergang von der Spätgotik zur Frührenaissance. Am Torturm und an der Hofseite finden sich Fenster mit Vorhangbögen, an der Kapelle dagegen Kiel- und Spitzbögen. Das Museum sieht Parallelen zur Albrechtsburg in Meißen.7

Das Netzgewölbe der spätgotischen Saalkapelle ruht auf frei stehenden runden Pfeilern. Ein Umgang mit Emporen sitzt auf Stichbogenarkaden.9

Der ursprüngliche Haupteingang lag im Nordflügel, außerhalb der Stadt, eine steinerne Brücke führte zu ihm. So gelangte der Erzbischof ohne gesonderte Erlaubnis und ohne Abgaben in Burg und Stadtgebiet. Heute führt der Zugang von Osten, über dem Portal steht noch eine Figur der heiligen Katharina.13

Besonderheiten

  • Hallesches Heiltum: Nach Angaben des Museums ging diese Reliquiensammlung von der Kapelle aus. Urkundlich erwähnt ist sie erstmals 1505. Die landeskundliche Website des Museums deutet den Balkon an der Nordseite der Kapelle als möglichen Ort öffentlicher Reliquienweisungen mit Ablass.9, 15
  • Feininger im Torturm: Von 1929 bis 1931 hatte Lyonel Feininger ein Atelier im Torturm. In dieser Zeit entstand ein Zyklus von elf Gemälden, die Halle-Bilder. Die Stadt kaufte sie 1931 für ihr Museum.2
  • Talamt: Im Nachbau wurde die Ausstattung des abgebrochenen Originals am Hallmarkt wiederverwendet.11

Heutiger Zustand

Im Ost- und im Südflügel liegen Ausstellungsräume und Depots. West- und Nordflügel nehmen die Hallen des Erweiterungsbaus auf, im barocken Lazarett arbeitet die Verwaltung.1, 11 Nach Angaben des Museums umfasst die Sammlung rund 250.000 Objekte. Seit 2017/18 ist die Dauerausstellung in vier Abschnitte zur deutschen Geschichte des 20. Jahrhunderts gegliedert.2

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich3
Öffnungszeiten
Mo, Di, Do-So 10-18 Uhr
Mittwoch geschlossen
Feiertage 10-18 Uhr
24. und 31. Dezember geschlossen
Stand Oktober 20263, 4, 5
Eintritt
Hausticket (alle Ausstellungen) 13 €, ermäßigt 7 €
Tagesticket Sammlung 8 €, ermäßigt 5 €
Jahreskarte 50 €, ermäßigt 30 € (nur an der Museumskasse)
Freier Eintritt u. a. für Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studierende und Auszubildende
Ermäßigt u. a. für Gruppen ab 10 Personen (pro Person), Empfänger von Grundsicherungsgeld und Schwerbehinderte; die Halle Card gilt
Tickets online über den Ticketshop der Kulturstiftung oder an der Museumskasse
Stand Oktober 20263
Führungen
Öffentliche Führungen in regelmäßigen Abständen durch Sammlungspräsentationen und Sonderausstellungen, Termine im Veranstaltungskalender des Museums. Private Führungen für Familien, Freunde, Unternehmen und Reisegruppen buchbar. Stand Oktober 2026.3
Parken
Parkplatz Friedemann-Bach-Platz direkt vor dem Museum: 73 kostenpflichtige Parkplätze
1 Behindertenparkplatz
Zwei Stellplätze für Reisebusse direkt vor dem Museum
Weitere Parkmöglichkeiten in der Innenstadt
Stand Oktober 20263
Bus und Bahn
Hauptbahnhof Halle (Saale) mit Zügen des Nah- und Fernverkehrs, von dort Straßenbahnlinie 7 Richtung Kröllwitz bis zur Haltestelle Moritzburgring. Stand Oktober 2026.3
Fußweg
Von der Haltestelle Moritzburgring wenige Schritte bis zum Eingang. Stand Oktober 2026.3
Gastronomie
MoritzKunstCafé im Museum (Stand Oktober 2026). Laut undatierter Gruppenseite des Museums täglich 10-18 Uhr, mit saisonalen Gerichten, Salaten und Kuchen.3, 5
Familien
Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre haben freien Eintritt. Stand Oktober 2026.3
Barrierefreiheit
barrierefrei: Mit Fahrstuhl und Treppenlift sind alle Ausstellungsräume barrierefrei erreichbar. Rollstuhl an der Museumskasse ausleihbar. Ein Behindertenparkplatz auf dem Friedemann-Bach-Platz direkt vor der Moritzburg. Zertifiziert nach den Kriterien von "Reisen für Alle". Stand Oktober 2026.3

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Museum ist nach seinen Besuchsangaben (Stand Oktober 2026) an sechs Tagen der Woche geöffnet, mittwochs ist Ruhetag. Kinder und Jugendliche bis 18 Jahre, Schüler, Studierende und Auszubildende haben freien Eintritt.3

Öffentliche Führungen finden in regelmäßigen Abständen statt, private Führungen lassen sich buchen. Mit Aufzug und Treppenlift sind alle Ausstellungsräume ohne Stufen zugänglich, an der Kasse kann ein Rollstuhl ausgeliehen werden. Im Haus gibt es ein Café.3

Anreise

Der Eingang liegt am Friedemann-Bach-Platz. Vom Hauptbahnhof fährt die Straßenbahnlinie 7 in Richtung Kröllwitz bis zur Haltestelle Moritzburgring, von dort sind es wenige Schritte. Direkt vor dem Museum gibt es 73 kostenpflichtige Parkplätze und zwei Stellplätze für Reisebusse.3

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 2 Kilometer Luftlinie nordnordwestlich liegt die Burg Giebichenstein. Nach Angaben des Museums waren beide Burgen im Dreißigjährigen Krieg strategisch wichtige Punkte.17 Etwa 28 Kilometer westsüdwestlich steht die Burg Querfurt, rund 34 Kilometer südsüdwestlich Schloss Neuenburg in Freyburg.

Weitere Anlagen in der Stadt zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Halle (Saale), das ganze Land die Seite Sachsen-Anhalt.

Lage und Karte

51.4861° N · 11.9633° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Die MoritzburgKunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, abgerufen am 09.10.2026
  2. Das KunstmuseumKunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, abgerufen am 09.10.2026
  3. Ihr Besuch (Stand Oktober 2026, Browser-Abruf der Redaktion am 10.10.2026)Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, abgerufen am 09.10.2026
  4. Your Visit (englische Fassung der Besuchsseite)Kunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, abgerufen am 09.10.2026
  5. Information for groups and tour operatorsKunstmuseum Moritzburg Halle (Saale), Kulturstiftung Sachsen-Anhalt, abgerufen am 09.10.2026
  6. Chronik der StadtgeschichteStadt Halle (Saale), abgerufen am 09.10.2026
  7. Der Ort: Bauverlauf und StilDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  8. Der Ort: Politische SituationDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  9. Der Ort: KapelleDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  10. Der Ort: Militärische NutzungDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  11. Der Ort: ModerneDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  12. Der Ort: NutzungDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  13. Der Ort: ZugangDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  14. Der Ort: AufrissDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  15. Ernst von Wettin: BiografieDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  16. Albrecht von Brandenburg: Bautätigkeit im Erzstift MagdeburgDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  17. August von Sachsen-Weißenfels: Residenz in Halle, Moritzburg und BautätigkeitDie Moritzburg. Der Ort. Ihre Menschen. (Website mit Impressum des Kunstmuseums Moritzburg), abgerufen am 09.10.2026
  18. Moritzburg (historic=castle, castle_type=defensive, type=site, Q879819) (Kartenobjekt relation/5414555)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Romzig · CC0 · Wikimedia Commons

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