Burgenführer
Schloss · Königswinter · Nordrhein-Westfalen

Schloss Drachenburg

Historistisches Schloss am Drachenfels in Königswinter, 1882-1884 für Stephan von Sarter erbaut und bis 2011 von der NRW-Stiftung restauriert.

50.6687° N · 7.2063° E
Schloss Drachenburg
Schloss DrachenburgFoto: dronepicr · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons
1. März-1. November täglich 11-18 Uhr2. November-28. Februar täglich 12-17 UhrAn Feiertagen zu den regulären Zeiten geöffnetEintritt: Erwachsene 10 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 2, 10vollständig erhalten
Baubeginn
18821, 2
Baustil
Historismus1, 2
Denkmalstatus
Baudenkmal (Denkmalliste Königswinter A 51)2, 3
Ort
Königswinter2, 9
Eigentümer
NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege3
Betreiber
Schloss Drachenburg gGmbH2, 9
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich6
Öffnungszeiten
1. März-1. November täglich 11-18 Uhr6, 7Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 10 €6Alle Angaben
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Bauherr und Bau: Stephan von Sarter
  3. Wechselnde Besitzer von 1902 bis 1971
  4. NS-Zeit, Krieg und Eisenbahnschule
  5. Die Zeit von Paul Spinat
  6. Restaurierung bis 2011
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Heutiger Zustand
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 202612 Quellen

Schloss Drachenburg steht am Drachenfels in Königswinter im Rhein-Sieg-Kreis, die Westseite ist dem Rhein und der Stadt zugewandt. Der durch Börsengeschäfte reich gewordene Stephan von Sarter ließ es 1882 bis 1884 mit Vorburg als repräsentativen Wohnsitz im Stil des Historismus errichten, der Landschaftspark folgte ab 1884.1, 2, 5 Heute gehört das Ensemble der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, die es bis 2011 restaurieren ließ. Betrieben wird es von der Schloss Drachenburg gGmbH. Zu sehen sind Repräsentations- und Privaträume, eine Ausstellung zur Schlossgeschichte, der Nordturm und der Park.1, 3, 6

Geschichte

Bauherr und Bau: Stephan von Sarter

Sarter kam 1833 in Bonn als jüngster Sohn eines Gastwirts zur Welt. Nach Angaben des Betreibers kam er als Börsenanalyst zu großem Reichtum, unter anderem bei der Finanzierung des Suezkanals. KuLaDig beschreibt ihn als Spekulanten an der Pariser Börse.1, 2

1879 erwarb Sarter am Drachenfels ein Grundstück von 800 Morgen. Am 22. Mai 1881 erhob ihn Herzog Georg von Sachsen-Meiningen gegen eine Spende von 40.000 Mark in den Freiherrenstand. 1882 legte er den Grundstein. Die ersten Pläne zeichneten die Düsseldorfer Architekten Leo von Abbema und Bernhard Tüshaus. Überarbeitet hat sie Wilhelm Hoffmann, nach Angaben des Betreibers ein Schüler des Kölner Dombaumeisters Ernst Friedrich Zwirner.1, 2

Gebaut wurde vor allem mit Trachyt, rotem Sandstein und Tuffstein aus Steinbrüchen im Siebengebirge, im Spessart und in der Eifel. Nach KuLaDig soll der Bau insgesamt 1,7 Millionen Mark gekostet haben. 1883 entstand die Vorburg, 1884 war das Schloss fertig.2, 4, 10 Die Drachenburg-Stiftung gibt als Bauzeit 1881 bis 1884 an.3

Bewohnt hat Sarter das Schloss nie, nach KuLaDig nutzte er es nur sporadisch. Ab 1884 verwaltete ein Förster Schloss und Grundstück, er lebte mit seiner Familie in der Vorburg. Sarters Wahlheimat war Paris, dort starb er 1902, ohne seinen Nachlass geregelt zu haben.1, 2

Wechselnde Besitzer von 1902 bis 1971

Sein Neffe Jakob Biesenbach kaufte das Schloss aus der Erbmasse und wollte es touristisch erschließen. Im Park ließ er 13 Blockhäuser als Ferienunterkünfte bauen, den mittelalterlichen Burghof abreißen und 1904 durch ein Hotel im "Schweizer Stil" ersetzen.1, 2

Käufer war 1910 der Rittmeister a. D. Egbert von Simon. Er wollte das Schloss als Freizeitpark wirtschaftlich nutzen, konnte die Pläne aber nicht finanzieren. 1915 fiel er im Ersten Weltkrieg. Der Kölner Fabrikant Hermann Flohr ersteigerte 1921 den Burghof und 1923 das Schloss, das ihm als Wochenendresidenz diente.1, 2

1930 beschloss Flohr, das Anwesen einem katholischen Orden zu übergeben. Ab 1931 führten die Christlichen Schulbrüder hier das Jungeninternat "Heimschule St. Michael", die Kunsthalle wurde zur Kapelle. Ein großer Teil der Einrichtung wurde versteigert. 1938 musste die Schule auf Druck der Nationalsozialisten schließen.1, 2

NS-Zeit, Krieg und Eisenbahnschule

Nach KuLaDig gehörte das Schloss seit 1940 der Deutschen Arbeitsfront. 1942 bezog es eine Adolf-Hitler-Schule, eine Eliteschule der Nationalsozialisten. Das ursprüngliche Hauptportal wurde dabei durch eine breite Treppe ersetzt.1, 2 Beim späteren Beschuss des Schlosses zerbrachen fast alle Glasmalereien, Kunsthalle und Kuppel erlitten schwere Schäden. Am Ende des Krieges besetzten amerikanische Truppen das Schloss, danach diente es als Flüchtlingsquartier.1, 2

1947 mietete die Reichsbahndirektion Wuppertal das Anwesen als Schulungszentrum. Die Kunsthalle bekam ein neues Dach, ihre Kuppel wurde nach KuLaDig dabei abgetragen. 1960 verlegte die Bundesbahn die Schule. Danach stand das Schloss rund zehn Jahre leer und verfiel. Aus Treppenhaus, Nibelungen- und Speisezimmer verschwanden große Partien der Wandgemälde ganz oder teilweise. Nach KuLaDig erwog 1963 das Land Nordrhein-Westfalen, inzwischen Eigentümer, sogar einen Abriss. Verhindert hat ihn die im selben Jahr gegründete "Interessensgemeinschaft Schloss Drachenburg".1, 2

Die Zeit von Paul Spinat

1971 kaufte der Textilkaufmann Paul Spinat das Anwesen, nach KuLaDig für 500.000 DM. Er ließ es instand setzen und neu ausstatten, 1973 öffnete er es für die Öffentlichkeit. Das Mobiliar stammte zu einem großen Teil aus der Godesberger Redoute. Junge Künstler ergänzten die fehlenden Wandmalereien teils in freier Rekonstruktion, ins Musikzimmer kam eine Empore mit Orgelattrappe.1, 2

Am 13. Januar 1986 wurde das Schloss unter Denkmalschutz gestellt. Im selben Jahr erhielt Spinat für die Rettung der Drachenburg das Bundesverdienstkreuz. Er wohnte bis zu seinem Tod 1989 im Schloss.1, 2

Restaurierung bis 2011

Im Januar 1989 machte das Land Nordrhein-Westfalen von seinem Vorkaufsrecht Gebrauch und erwarb das Schloss für acht Millionen DM. Es übertrug das Ensemble der NRW-Stiftung Naturschutz, Heimat- und Kulturpflege, die noch im selben Jahr die Restaurierung einleitete. Ab 1995 arbeitete sie dabei eng mit dem Land und der Stadt Königswinter zusammen. Nach KuLaDig dauerte die Sanierung über 15 Jahre und kostete knapp 27 Millionen Euro.1, 2, 3

Wandgemälde wurden freigelegt und nach historischen Vorlagen wiederhergestellt. Die Kunsthalle erhielt wieder eine Kuppel, Spinats Zwischendecke und Freitreppe in der Halle wurden entfernt. Als Zeugnis seiner Zeit blieb die Orgelempore im Musiksaal erhalten. Von der Buntverglasung gibt es nur noch Bruchstücke, rekonstruiert wurde sie bisher nicht. Seit dem Frühjahr 2010 sind die restaurierten Räume zugänglich, 2011 war auch der Landschaftspark fertig.1, 2

Chronik

1879 - 2011
  1. 1879BesitzwechselStephan Sarter kauft ein Grundstück von 800 Morgen am Drachenfels2
  2. 1882BaubeginnGrundsteinlegung durch Stephan von Sarter, Pläne von Abbema und Tüshaus, überarbeitet von Wilhelm Hoffmann1, 2
  3. 1883FertigstellungBau der Vorburg2, 4
  4. 1884FertigstellungSchloss fertiggestellt2, 10
  5. ab 1884BaubeginnAnlage des Landschaftsparks5
  6. nach 1902BesitzwechselNach Sarters Tod 1902 kauft sein Neffe Jakob Biesenbach das Schloss aus dem Nachlass (Kaufjahr in den Quellen nicht genannt)1, 2
  7. 1904UmbauHotel im "Schweizer Stil" anstelle des abgerissenen mittelalterlichen Burghofs1, 2
  8. 1910BesitzwechselVerkauf an Rittmeister a. D. Egbert von Simon1, 2
  9. 1923BesitzwechselHermann Flohr ersteigert das Schloss, den Burghof schon 19211, 2
  10. 1931NutzungsänderungDie Christlichen Schulbrüder eröffnen das Internat Heimschule St. Michael1, 2
  11. 1938NutzungsänderungSchließung der Heimschule auf Druck der Nationalsozialisten1, 2
  12. 1940BesitzwechselBesitz der Deutschen Arbeitsfront2
  13. 1942NutzungsänderungEine Adolf-Hitler-Schule zieht ein, das Hauptportal wird durch eine breite Treppe ersetzt1, 2
  14. 1947NutzungsänderungDie Reichsbahndirektion Wuppertal mietet das Anwesen als Schulungszentrum1, 2
  15. 1960NutzungsänderungAuszug der Bundesbahnschule, danach rund zehn Jahre Leerstand1, 2
  16. 1971BesitzwechselDer Textilkaufmann Paul Spinat kauft das Anwesen1, 2
  17. 1973NutzungsänderungSpinat macht das Schloss öffentlich zugänglich1, 2
  18. ab 1989RestaurierungDie NRW-Stiftung leitet die Restaurierung ein, ab 1995 gemeinsam mit Land und Stadt Königswinter1, 2
  19. Januar 1989BesitzwechselDas Land Nordrhein-Westfalen erwirbt das Schloss über sein Vorkaufsrecht für acht Millionen DM2, 3
  20. 2010RestaurierungSanierung des Schlosses abgeschlossen, die restaurierten Räume sind zugänglich1, 2, 3
  21. 2011RestaurierungLandschaftspark vollständig fertiggestellt1, 2

Besitz und Herrschaft

  • 1879-1902Stephan von Sarter1, 2Bauherr, Grundstückskauf 1879, ab 1881 Freiherr
  • 1910-1915Egbert von Simon1, 2Rittmeister a. D., fiel 1915; Besitz bis 1923 nicht belegt
  • 1923-1930Hermann Flohr1, 2Kölner Fabrikant, Wochenendresidenz; Burghof schon ab 1921
  • seit 1940Deutsche Arbeitsfront2Besitz laut KuLaDig seit 1940, Ende nicht belegt
  • 1971-1989Paul Spinat1, 2Textilkaufmann, Kauf 1971
  • Januar 1989Land Nordrhein-Westfalen2, 3Erwerb über Vorkaufsrecht, danach Übertragung an die NRW-Stiftung (Jahr nicht belegt)

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Architektur und Aufbau

Der Betreiber spricht von einer Mischung aus Villa, Burg und Schloss. KuLaDig beschreibt einen historistischen Bau, dessen Stil vom Mittelalter geprägt ist. Die Fassade prägen roter und beiger Sandstein, Türme, Erker und Gauben lassen den Baukörper asymmetrisch wirken.1, 2

Der zweigeschossige Kernbau hat einen Hauptturm. Im ersten Geschoss liegen die Repräsentationsräume, im zweiten bis auf den Musiksaal die Privaträume. Einige Räume waren als Herrenzimmer gedacht, darunter Nibelungen-, Kneip- und Billardzimmer. Viele Wandbilder, Figuren, Reliefs und Fenster im Schloss greifen die Sagen des Siebengebirges und des Drachenfels auf.2

Der Eingang liegt an der Ostseite zum Park. Über dem Portal sitzt ein großes Rosenfenster, dahinter folgt das Haupttreppenhaus. Zum Schloss gehören die Kunsthalle, ein langgestreckter Saal mit hohen Gewölben und achteckigem Kuppeldach, und der etwa 30 Meter hohe Nordturm.1, 2

Unterhalb des Schlosses steht die Vorburg von 1883. Der Landschaftspark wurde ab 1884 angelegt und ist etwa 10 Hektar groß, sein Gestalter ist nicht bekannt. Er gliedert sich in Terrassen, den Pleasureground direkt am Schloss, eine Hangwiese und den Parkwald.4, 5

Besonderheiten

  • Venusterrasse: Die Terrasse südlich des Schlosses ist der römischen Göttin der Liebe und Schönheit gewidmet. Zu ihr gehören goldene Hirschskulpturen, ein Löwenbrunnen und geschnittene Lindenreihen mit Blick ins Rheintal.2, 5
  • Vorburg: Hier hat die 1996 gegründete Stiftung Naturschutzgeschichte ihren Sitz, mit Archiv und Forum zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland.4, 11
  • Drehort: Nach KuLaDig diente das Schloss mehrfach als Filmkulisse, unter anderem für "Schtonk!" (1992) und "Babylon Berlin".2

Heutiger Zustand

Schloss und Vorburg sind in der Denkmalliste der Stadt Königswinter unter den Nummern A 51 und A 3 eingetragen. Nach Angaben der Drachenburg-Stiftung stehen auch die Parkanlagen seit 1986 unter Denkmalschutz.2, 3 Für den dauerhaften Erhalt gründete die NRW-Stiftung 2002 die "Stiftung zur Erhaltung des Ensembles von Schloss Drachenburg". Nach ihren Angaben kommen jedes Jahr mehr als 180.000 Menschen auf das Schlossareal.3

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich6
Öffnungszeiten
1. März-1. November täglich 11-18 Uhr
2. November-28. Februar täglich 12-17 Uhr
An Feiertagen zu den regulären Zeiten geöffnet
Adventswochenenden Sa und So 14-19 Uhr (Sonderveranstaltung "(K)ein Weihnachtsmarkt", abweichende Preise)
Geschlossen am 16. Dezember, 21.-24. Dezember und 31. Dezember6, 7
Eintritt
Erwachsene 10 €
Ermäßigt 8 € (Kinder 6-17 Jahre, Schüler, Studierende, Menschen mit Schwerbehinderung, Gruppen ab 20 Personen)
Familienticket 25 € (2 Erwachsene und bis zu 2 Kinder von 6-17 Jahren)
Kinder unter 6 Jahren frei
Jahreskarte 30 €, Familien-Jahreskarte 60 € (nicht für Sonderveranstaltungen)
Gilt für Beletage, Privatebene, Park, Dauerausstellung und Nordturm; Preise gültig bis 30.12.20266
Führungen
Besichtigung ohne Führung möglich, kostenloser Audioguide (Lauschtour-App) in acht Sprachen. Private Gruppenführungen nach Vorabbuchung, in der Regel bis 25 Personen, z. B. Klassische Schlossführung 45 Minuten 80 €, Große Schlossführung 90 Minuten 120 €, jeweils zuzüglich ermäßigtem Eintritt; dazu Themenführungen. Fremdsprachig auf Englisch, Französisch und Niederländisch, außerhalb der Öffnungszeiten teurer.1, 6, 12
Parken
Kostenpflichtiger Parkplatz P6 Oberweingartenweg, von dort etwa 10 Minuten zu Fuß. Bei Fahrt mit der Drachenfelsbahn Parkplatz P3. P5 nur für Busse. Wegen Baumaßnahmen in Königswinter derzeit Einschränkungen.6, 7
Bus und Bahn
Bahnhof Königswinter. Stadtbahnlinie 66 (Siegburg-Bonn-Bad Honnef), Haltestellen Königswinter/Clemens-August-Straße oder Königswinter/Fähre. Drachenfelsbahn bis zur Mittelstation gegenüber der Vorburg mit dem Schlosseingang.6, 7
Fußweg
Von der Talstation der Drachenfelsbahn über den Eselsweg vorbei an Nibelungenhalle und Vorburg zum Schlosstor, etwa 30 Minuten. Vom Parkplatz P6 etwa 10 Minuten.6, 7
Gastronomie
Café mit Terrasse und Rheinblick im Schloss, keine Tischreservierung. Weitere Einkehrmöglichkeiten auf dem Drachenfelsplateau, am Aufstieg und in Königswinter.7
Familien
Kinder unter 6 Jahren frei, 6-17 Jahre 8 €, Familienticket 25 €, Familien-Jahreskarte 60 € (Preise bis 30.12.2026). Bastelbögen zum Kinderbuch "Jakob und Tristan" zum Herunterladen auf der Website.6, 12
Barrierefreiheit
teilweise: Ausstellungsräume stufenlos erreichbar, in Begleitung des Personals (Anmeldung an der Kasse). Nordturm sowie einige Bereiche von Park und Terrassen nur über Treppen. Geprüft nach "Reisen für Alle" (Oktober 2025-September 2028).6, 7
Hunde
nur im Außenbereich: An der kurzen Leine im Außenbereich und im Schlosspark erlaubt. Im Schloss und in den Ausstellungen keine Tiere, ausgenommen Assistenzhunde.7, 8

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Schloss und Park sind ohne Führung zugänglich, geöffnet ist täglich. Die Eintrittskarte gilt für Beletage, Privatebene, Park, die Dauerausstellung zur Schlossgeschichte und den Nordturm. Als kostenlosen Audioguide bietet der Betreiber die Lauschtour-App in acht Sprachen an, Gruppen können private Führungen buchen.1, 6

Für Rollstuhlfahrer sind die Ausstellungsräume stufenlos erreichbar, in Begleitung des Personals. Nordturm und Teile von Park und Terrassen haben nur Treppen. Hunde dürfen angeleint in den Außenbereich und den Park, nicht ins Schloss.6, 7, 8

Anreise

Die historische Drachenfelsbahn hält an der Mittelstation gegenüber der Vorburg, dort ist der Eingang zum Schloss. Zu Fuß führt der Eselsweg von der Talstation der Bahn an Nibelungenhalle und Vorburg vorbei zum Schlosstor, nach Angaben des Betreibers in etwa 30 Minuten.6, 7

Königswinter hat einen Bahnhof und liegt an der Stadtbahnlinie 66 von Siegburg über Bonn nach Bad Honnef. Vom kostenpflichtigen Parkplatz P6 am Oberweingartenweg sind es etwa zehn Minuten zu Fuß. Wer mit der Zahnradbahn fährt, parkt nach Empfehlung des Betreibers am Parkplatz P3.6, 7

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Südöstlich des Schlosses liegt die Drachenfelsruine. Zwischen beiden steht das Hotel am Burghof aus Biesenbachs Zeit, nach KuLaDig heute ungenutzt.2 Weitere Anlagen im Burgenführer liegen deutlich weiter entfernt. Die nächsten stehen südöstlich bei Koblenz: die Festung Ehrenbreitstein rund 45 Kilometer Luftlinie entfernt, Schloss Stolzenfels rund 49 Kilometer. Nach Norden liegt rund 52 Kilometer entfernt Schloss Burg in Solingen.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Rhein-Sieg-Kreis, das ganze Land die Seite Nordrhein-Westfalen.

Lage und Karte

50.6687° N · 7.2063° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Entdecken: Geschichte des SchlossesSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  2. Schloss Drachenburg (Alexandra Schultz, LVR-Redaktion KuLaDig)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
  3. Stiftung zur Erhaltung des Ensembles von Schloss DrachenburgDrachenburg-Stiftung, abgerufen am 09.10.2026
  4. Museum und Archiv zur Geschichte des Naturschutzes in Deutschland, Vorburg von Schloss Drachenburg (Franz-Josef Knöchel)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
  5. Schlosspark Drachenburg im Europäischen Gartennetzwerk EGHN (Roswitha Arnold)KuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
  6. Ihr Besuch: Öffnungszeiten, Eintrittspreise, Führungen, AnreiseSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  7. FAQSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  8. HausordnungSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  9. ImpressumSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  10. Schloss DrachenburgSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026
  11. Stiftung NaturschutzgeschichteStiftung Naturschutzgeschichte, abgerufen am 09.10.2026
  12. ServicesSchloss Drachenburg gGmbH, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: dronepicr · CC BY 2.0 · Wikimedia Commons

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