Burgenführer
Schloss · Weikersheim · Baden-Württemberg

Schloss Weikersheim

Renaissanceschloss der Grafen von Hohenlohe mit dreieckigem Hof und Rittersaal, im 18. Jahrhundert zur Residenz mit Barockgarten ausgebaut.

49.4806° N · 9.8958° E
Schloss Weikersheim
Schloss WeikersheimFoto: Roman Eisele · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Schloss: nur mit Führung (Zeiten siehe Führungen)Schlossgarten: 1. April-31. Oktober Di-So und Feiertag 9-18 Uhr, letzter Einlass 17.30 UhrSchlossgarten: 1. November-31. März Di-So und Feiertag 10-17 Uhr, letzter Einlass 16.30 UhrEintritt: Kleine Schlossführung mit Garten: Erwachsene 9 €, ermäßigt 4,50 €, Familien 22,50 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 2, 17, 30vollständig erhalten
Baubeginn
17194, 15
Baustil
Renaissance, Barock1, 2
Ort
Weikersheim17, 26
Eigentümer
Land Baden-Württemberg4, 28, 29
Betreiber
Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg1, 17, 18, 28
Besichtigung
nur mit Führung20, 23
Öffnungszeiten
Schloss: nur mit Führung (Zeiten siehe Führungen)1, 20Alle Angaben
Eintritt
Kleine Schlossführung mit Garten: Erwachsene 9 €, ermäßigt 4,50 €, Familien 22,50 €21Alle Angaben
Koordinaten
49.4806, 9.89583
Inhalt 17 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Wasserburg und Haus Hohenlohe
  3. Wolfgang II. und das Renaissanceschloss
  4. Carl Ludwig und die barocke Residenz
  5. Nebensitz, Ausflugsziel und Landesbesitz
  6. Der Rittersaal
  7. Der Schlossgarten
  8. Chronik
  9. Aufbau der Anlage
  10. Besonderheiten
  11. Heutiger Zustand
  12. Auf einen Blick
  13. Besichtigung
  14. Anreise
  15. Umgebung und weitere Ziele
  16. Lage und Karte
  17. Quellen
Lesezeit etwa 8 MinutenStand: Oktober 202632 Quellen

Im Ortskern von Weikersheim im Taubertal steht das Schloss der Grafen von Hohenlohe. Aus ihrer mittelalterlichen Wasserburg machten sie um 1600 ein Renaissanceschloss mit dreieckigem Hof, im 18. Jahrhundert folgte der Ausbau zur barocken Residenz. Heute zeigen die Staatlichen Schlösser und Gärten Baden-Württemberg den Rittersaal, die barocken Wohnräume und den Schlossgarten mit Orangerie und Zwergengalerie.2, 17, 18

Geschichte

Wasserburg und Haus Hohenlohe

Auf der Wasserburg Wighartesheim saßen Herren, die sich nach Weikersheim nannten. Ihre erste urkundliche Nennung setzt die Zeitreise der Schlösserverwaltung unter das Jahr 1156. Ab 1178 trug die Familie den Namen Hohenlohe, nach der Burg Hohloch bei Uffenheim.4 Von der Burg des Mittelalters ist wenig zu erkennen, Reste stecken im heutigen Turm.3

Im Haus Hohenlohe erbten alle Söhne, nicht nur der älteste. Die Gebiete wurden deshalb immer wieder geteilt. 1551 kam Weikersheim auf diesem Weg an Graf Ludwig Casimir von Hohenlohe-Neuenstein.4

Wolfgang II. und das Renaissanceschloss

Bei einer weiteren Teilung erhielt 1586 Graf Wolfgang II. Weikersheim. Mit seiner Frau Magdalena von Nassau-Katzenelnbogen, die er 1567 geheiratet hatte, verlegte er den Familiensitz von Langenburg hierher.4 Eine Pressemitteilung der Schlösserverwaltung von 2021 nennt für den Umzug dagegen 1587.7

Die alte Wasserburg genügte dem Grafen nicht. Nach der Pressemitteilung entstand der Neubau im Stil der Renaissance von 1595 bis 1605. Nach der Monumentbroschüre begann er dagegen schon 1586 mit dem Ausbau. Die englische Fassung der Schlosswebsite lässt ihn den Neubau gleich nach dem Einzug anordnen.7, 17, 18 Um 1600 wurde der Saalbau mit dem Rittersaal und den großen Giebeln zur Gartenseite errichtet. Die Schlosskapelle im Saalbau war 1600 fertig.2, 3, 12

Wolfgang II. lebte von 1546 bis 1610. Die Schlösserverwaltung beschreibt ihn als stark reformatorisch gesinnten Landesherrn, der Verwaltung, Schulen und Kirche neu ordnete und kurz vor seinem Tod die Leibeigenschaft aufhob. Als Alchemist ging es ihm nach dieser Darstellung vor allem um chemische Analysen, etwa zum Aufspüren von Bodenschätzen. 1602 richtete er ein Labor ein, von dem nur Fundamente geblieben sind.4, 8

Gräfin Magdalena kümmerte sich selbst um die Schlossapotheke, die 1588 erstmals in den Quellen auftaucht. An der Anlage eines Renaissancegartens mit Heilkräutern war sie beteiligt. Außerdem verfasste sie ein Arzneibuch mit mehr als 600 Rezepten. Ihr Mann ließ sich 1610 ein Grabmal vor dem Altar der Stadtkirche setzen. 1934 wurde es abgebaut und dabei schwer beschädigt, 1957 restauriert und in einem Raum bei der Schlosskapelle neu aufgebaut.4

Carl Ludwig und die barocke Residenz

1708 teilten die Brüder Carl Ludwig und Johann Friedrich II. ihr Land durch das Los. Carl Ludwig zog die Pik-Zwei und damit Weikersheim, sein Bruder erhielt Öhringen. Weikersheim galt als das schlechtere Los, weil es rund zwanzig Jahre nur zeitweise bewohnt worden war.4

Im folgenden Jahr bezog Carl Ludwig das Schloss. Bis 1712 wurden vier herrschaftliche Appartements ausgebaut, um 1720 war der Ausbau im Inneren weitgehend abgeschlossen.4 1713 heiratete er Elisabeth Friederike Sophie von Oettingen-Oettingen (1691-1758), die im Rang über ihm stand. In die Ausstattung der Schauräume, der Schönen Gemächer, flossen das väterliche Erbe und die Mitgift der Fürstin. Ihr Spiegelkabinett war 1718 vollendet.9, 10, 11

Zur Stadt hin wurde in dieser Zeit der Neue Hauptbau, auch Langenburger Bau genannt, fertiggestellt. Seine beiden oberen Stockwerke dienen seit dem 18. Jahrhundert als gräfliche Wohnungen. Damals erhielt das Schloss zur Stadt hin auch einen Vorplatz mit geschwungenen Zirkelbauten.2, 3

Der einzige Sohn des Paares starb 1744 bei einem Reitunfall. Mit dem Tod Carl Ludwigs 1756 erlosch die Linie Hohenlohe-Weikersheim. Als 1758 auch die Witwe starb, war die Zeit als Residenz vorbei.4, 9

Nebensitz, Ausflugsziel und Landesbesitz

1765 erbte Carl Ludwigs Neffe Ludwig Friedrich Carl zu Hohenlohe-Neuenstein-Oehringen das Schloss. Er ließ im Obergeschoss des Neuen Hauptbaus ein Appartement im späten Rokoko einrichten, wohnte aber nicht dauerhaft hier. Nach seinem Tod 1805 ging der Besitz gemeinsam an die Linien Hohenlohe-Kirchberg und Hohenlohe-Langenburg, die Weikersheim nur zur Erholung und zur Jagd nutzten.4

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts verlor die Grafschaft ihre Selbstständigkeit und kam an das neue Königreich Württemberg.5 Weil die Erben das Schloss nur als Nebensitz gebrauchten, blieb es nach Angaben der Schlösserverwaltung weitgehend im Originalzustand.17

Ab 1916 konnten Besucher das Schloss besichtigen. 1946 bekam Prinz Konstantin zu Hohenlohe-Langenburg es als Wohnsitz, richtete ein Schlossmuseum ein und leitete es. Ihm schreibt die Schlösserverwaltung zu, dass die Originalausstattung erhalten blieb.4

1967 verkaufte das Haus Hohenlohe-Langenburg Schloss und Schlossgarten an das Land Baden-Württemberg. Prinz Konstantin führte das Museum bis zu seinem Tod 1973 weiter. 1998 eröffnete die Dauerausstellung zur Alchemie, von 2008 bis 2011 wurden die Schlossräume im Neuen Hauptbau wieder eingerichtet. 2013 erhielt der Schlossgarten die Auszeichnung "Garten des Jahres".4

Der Rittersaal

Der Rittersaal aus der Zeit um 1600 füllt den größten Teil des Saalbaus. Er misst nach der Pressemitteilung von 2021 etwa 40 mal 8 Meter bei 12 Metern Höhe. Die Holzdecke hat keine Stützen, sie ist am Dachstuhl aufgehängt.3, 6, 7

Die Deckenbilder malte 1601 und 1602 Balthasar Katzenberger aus Würzburg. Jedes Feld zeigt eine Jagdszene, einige spielen auf die Alchemie des Grafen an. An den Längswänden stehen bemalte Stuckfiguren von Wildtieren, teils mit echten Geweihen.4, 6

Kamin und Portal tragen ein Bildprogramm darüber, wie ein guter christlicher Herrscher handeln soll. Carl Ludwig ergänzte im frühen 18. Jahrhundert Wandvertäfelungen mit Ansichten europäischer Schlösser und Gärten, einen großen Silberleuchter aus Augsburg und eine Uhr, deren Gehäuse über fünf Meter hoch ist.6

Der Schlossgarten

Der Barockgarten liegt auf der Südseite des Schlosses. Schon 1702 bauten Carl Ludwig und sein Bruder ihn mit Brunnen und einer auf das Schloss bezogenen Achse aus. Nach seinem Regierungsantritt 1708 vergab Carl Ludwig die ersten Aufträge an Handwerker und Künstler, die Kosten belasteten die kleine Grafschaft schwer.4, 13, 14

1717 war die Anlage fertig, mit dem Herkulesbrunnen als Mittelpunkt des Broderieparterres. Die Orangerie entstand von 1719 bis 1723 nach einem Entwurf von Johann Christian Lüttich. Ihre zwei Flügel reichen über rund 100 Meter. Im Winter fanden darin empfindliche exotische Kübelpflanzen Schutz. Die vergoldete Reiterfigur des Grafen zwischen den Flügeln ist verloren.4, 15

Im 19. Jahrhundert änderte sich der Garten. 1809 wurden Teile der Gartenflächen an den Hofgärtner Johann Leonhard Zeiher verpachtet, die Orangerie verlor ihre Aufgabe. 1862 ließ Fürst Hermann den Garten durch Hofgärtner Matthäus Lebl erneuern, mit barocken Parterreformen, Elementen des Landschaftsgartens und einem Rosengarten.4 Heute folgt die Anordnung der Beete den Plänen aus dem 18. Jahrhundert. Die Schlösserverwaltung zählt rund 75 barocke Figuren.13, 17

Chronik

1551 - 2026
  1. 1551BesitzwechselWeikersheim kommt bei einer Erbteilung an Graf Ludwig Casimir von Hohenlohe-Neuenstein4
  2. 1586BesitzwechselGraf Wolfgang II. erhält Weikersheim bei einer weiteren Erbteilung4
  3. 1600FertigstellungSchlosskapelle im Saalbau vollendet12
  4. 1605FertigstellungRenaissanceschloss Wolfgangs II. fertiggestellt7
  5. 1708BesitzwechselBei der Teilung durch Los fällt Weikersheim an Graf Carl Ludwig4
  6. 1709NutzungsänderungCarl Ludwig bezieht das Schloss als Residenz4
  7. 18. September 1712FertigstellungJohann Jakob Sommer liefert 14 Figuren für die Zwergengalerie4
  8. 1717FertigstellungSchlossgarten mit Herkulesbrunnen fertig angelegt4
  9. 1718FertigstellungSpiegelkabinett der Fürstin Elisabeth Friederike Sophie vollendet4, 10
  10. 1719BaubeginnBau der Orangerie nach Entwurf von Johann Christian Lüttich4, 15
  11. 1723FertigstellungOrangerie fertiggestellt15
  12. 1758NutzungsänderungTod der Witwe Carl Ludwigs, Ende als Residenz4, 9
  13. 1765BesitzwechselDer Neffe Ludwig Friedrich Carl zu Hohenlohe-Neuenstein-Oehringen erbt Weikersheim4
  14. 1805BesitzwechselGemeinsamer Besitz der Linien Hohenlohe-Kirchberg und Hohenlohe-Langenburg4
  15. 1862UmbauErneuerung des Schlossgartens durch Hofgärtner Matthäus Lebl4
  16. ab 1916NutzungsänderungDas Schloss kann besichtigt werden4
  17. 1946NutzungsänderungPrinz Konstantin zu Hohenlohe-Langenburg erhält das Schloss als Wohnsitz und richtet ein Museum ein4
  18. 1967BesitzwechselVerkauf von Schloss und Schlossgarten an das Land Baden-Württemberg4
  19. 1998NutzungsänderungDauerausstellung zur Alchemie eröffnet4
  20. 2008-2011RestaurierungSchlossräume im Neuen Hauptbau wieder eingerichtet4
  21. ab 15. September 2026RestaurierungSanierung zweier Appartements im ersten Obergeschoss des Langenburger Baus1

Besitz und Herrschaft

  • 1156Herren von Weikersheim, ab 1178 von Hohenlohe4Herren auf der Wasserburg
  • 1551Graf Ludwig Casimir von Hohenlohe-Neuenstein4erhält Weikersheim bei einer Erbteilung
  • 1586Graf Wolfgang II. von Hohenlohe4erhält Weikersheim bei einer Erbteilung, Bauherr des Renaissanceschlosses
  • 1708Graf Carl Ludwig von Hohenlohe-Weikersheim4erhält Weikersheim durch Los, Bauherr der Barockresidenz
  • 1765-1805Fürst Ludwig Friedrich Carl zu Hohenlohe-Neuenstein-Oehringen4Erbe nach dem Ende der Linie Hohenlohe-Weikersheim
  • 1805Linien Hohenlohe-Kirchberg und Hohenlohe-Langenburg4gemeinsamer Besitz
  • 1967Haus Hohenlohe-Langenburg4Eigentümer bis zum Verkauf 1967
  • seit 1967Land Baden-Württemberg4Eigentümer

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Aufbau der Anlage

Der Schlosshof hat die Form eines Dreiecks, was die Schlösserverwaltung als äußerst seltene Bauidee hervorhebt. Zur Gartenseite steht der Saalbau, rechts schließt der kurze, sichtbar unvollendete Küchenbau an. Durch den Neuen Hauptbau an der Stadtseite betritt man den Hof.2, 3

Die dritte Seite ist offen. Dort stehen der Prinzessinnenbau und der niedrigere Beamtenbau. An dieser Hofseite hat die Musikakademie der Jeunesses Musicales Deutschland ihren Sitz.3

Besonderheiten

  • Elefant im Rittersaal: Unter den Stucktieren ist ein Elefant. Nach der Schlösserverwaltung hatte Wolfgang II. als junger Mann am Wiener Hof einen Elefanten gesehen, ein Geschenk an Kaiser Maximilian.7
  • Spiegelkabinett: Das Kabinett der Fürstin zeigt roten Seidendamast, viele kleine Spiegel und ostasiatisches Porzellan. Die Schlösserverwaltung zählt es zu den frühesten seiner Art im deutschen Schlossbau.10, 11
  • Zwergengalerie: 16 Zwerge stehen auf der Balustrade am Gartenanfang, 14 davon lieferte der Künzelsauer Bildhauer Johann Jakob Sommer 1711 bis 1712. Traditionell gelten sie als Karikaturen des Hofstaats, nach der Schlösserverwaltung sind es aber wohl keine Bildnisse realer Personen.16
  • Alchemie: Im Erdgeschoss des Küchenbaus, wo früher die Schlossküche lag, zeigt eine Ausstellung die Alchemie in Weikersheim.3, 19
  • Schlosskapelle: Von außen ist die Kapelle nicht zu erkennen. Zehn große Reliefs von Gerhard Schmidt schmücken die Brüstungen der Empore. Einmal im Jahr sind sie Thema der Predigt in einem Gottesdienst.12

Heutiger Zustand

Die Orangerie, einst Winterquartier der Kübelpflanzen, wird heute für Feiern genutzt. Seit dem 15. September 2026 werden zwei Appartements im ersten Obergeschoss des Langenburger Baus saniert und neu eingerichtet, dieser Bereich ist geschlossen.1, 17

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
nur mit Führung20, 23
Öffnungszeiten
Schloss: nur mit Führung (Zeiten siehe Führungen)
Schlossgarten: 1. April-31. Oktober Di-So und Feiertag 9-18 Uhr, letzter Einlass 17.30 Uhr
Schlossgarten: 1. November-31. März Di-So und Feiertag 10-17 Uhr, letzter Einlass 16.30 Uhr
Zwei Appartements im Langenburger Bau seit 15. September 2026 wegen Sanierung geschlossen
Stand Oktober 2026, Seite ohne Jahresangabe1, 20
Eintritt
Kleine Schlossführung mit Garten: Erwachsene 9 €, ermäßigt 4,50 €, Familien 22,50 €
Große Schlossführung mit Garten: Erwachsene 11 €, ermäßigt 5,50 €, Familien 27,50 €
Sonderführungen: Erwachsene 13 €, ermäßigt 6,50 €, Familien 32,50 €
Nur Schlossgarten: 1. April-31. Oktober 5 €, ermäßigt 2,50 €, Familien 12,50 €; 1. November-31. März 4 €, ermäßigt 2 €, Familien 10 €
Gruppen ab 20 Personen ermäßigter Gruppenpreis pro Person
Kombiticket "2erlei Schlosskultur" mit dem Residenzschloss Mergentheim: 12 €, ermäßigt 6 €, Familien 30 €, ein Jahr gültig
Ermäßigt u. a. Kinder ab 6 Jahren, Schüler und Studierende bis 28 Jahre, Freiwilligendienst und freiwilliger Wehrdienst, Grad der Behinderung ab 50 (mit Nachweis); Erwachsene ab 15 Jahren
Schlosscard und Landesfamilienpass gültig (Stand Oktober 2026, Seite ohne Jahresangabe)21
Führungen
Kleine Schlossführung, etwa 60 Minuten: 1. April-31. Oktober Di-So und Feiertag 10-16 Uhr stündlich; 1. November-31. März Di-So und Feiertag 11-15 Uhr stündlich
Große Schlossführung, etwa 80 Minuten, zusätzlich mit den Schönen Gemächern: ganzjährig Di-So und Feiertag 11, 13 und 15 Uhr
Treffpunkt und Karten an der Schlosskasse im Erdgeschoss
Booklets in zehn Sprachen an der Kasse; Sonderführungen an einzelnen Terminen22, 23, 24
Parken
Kostenloser öffentlicher Pkw-Parkplatz "Heiliges Wöhr". Reisebusse und Wohnmobile kostenlos auf dem Parkplatz "Tauberwiesen". Seit 28. September 2026 ist die Fußgängerbrücke über die Tauber zwischen den Parkplätzen Tauberwiesen und Heiliges Wöhr bis auf Weiteres gesperrt. Ladestation für E-Bikes auf dem Gelände, Standort an der Kasse erfragen.25, 26
Bus und Bahn
Bahn ab Bad Mergentheim nach Weikersheim; Buslinie Crailsheim-Bad Mergentheim, Haltestelle Marktplatz, von dort wenige Schritte zur Schlossbrücke.17, 26
Gastronomie
Empfehlungen der Schlösserverwaltung am Marktplatz: Hotel Laurentius (Marktplatz 5, regionale Küche), Deutschherrenstube (Marktplatz 9) und Restaurant Grüner Hof am Schlosseingang (Marktplatz 10), beide gutbürgerlich. Öffnungszeiten bei den Betrieben.27
Familien
Kinder ab 6 Jahren zahlen den ermäßigten Preis. Familienkarten für Führungen und Garten, Landesfamilienpass gültig.21
Barrierefreiheit
teilweise: Der Schlossgarten ist barrierefrei zugänglich, das Schloss nicht.25
Hunde
nur im Außenbereich: In den Räumen des Schlosses nicht erlaubt, im Schlossgarten an der Leine (Schlossgartenordnung).25

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Das Schloss ist nur mit Führung zu sehen. Die Kleine Schlossführung dauert etwa eine Stunde. Die Große Schlossführung von rund 80 Minuten zeigt zusätzlich die Schönen Gemächer mit Spiegel- und Porzellankabinett und dem Prunkbett.23, 24

Den Schlossgarten kann man mit eigener Karte und ohne Führung besuchen. Ein Kombiticket gilt zusätzlich für das Residenzschloss Mergentheim. Rucksäcke und Taschen über DIN A4 bleiben in Schließfächern.17, 21, 25

Der Schlossgarten ist barrierefrei zugänglich, das Schloss nicht. Hunde dürfen nur in den Garten, dort an der Leine.25

Anreise

Das Schloss liegt am Marktplatz. Pkw parken kostenlos auf dem Parkplatz Heiliges Wöhr, Reisebusse und Wohnmobile auf dem Parkplatz Tauberwiesen. Die Fußgängerbrücke über die Tauber zwischen beiden Plätzen ist seit Ende September 2026 gesperrt.25, 26 Mit der Bahn geht es ab Bad Mergentheim nach Weikersheim, dazu fährt die Buslinie Crailsheim-Bad Mergentheim. Von der Haltestelle Marktplatz sind es wenige Schritte bis zur Schlossbrücke.17, 26

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Verbindungen gab es zum Hof in Ansbach: 1660 ging eine Aloe aus Weikersheim als Geschenk dorthin. Fürstin Elisabeth Friederike Sophie sammelte Fayencen aus der Ansbacher Manufaktur.4, 9 Rund 53 Kilometer Luftlinie östlich liegt die Residenz Ansbach.

Etwa 35 Kilometer Luftlinie nördlich stehen in Würzburg die Festung Marienberg und die Würzburger Residenz. Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Main-Tauber-Kreis, das ganze Land die Seite Baden-Württemberg.

Lage und Karte

49.4806° N · 9.8958° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Schloss und Schlossgarten WeikersheimStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  2. SchlossStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  3. GebäudeStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  4. ZeitreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  5. MeilensteineStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  6. RittersaalStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  7. Schloss Weikersheim: 475. Geburtstag Graf Wolfgang II. (Pressemitteilung 2021)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  8. Wolfgang II. von HohenloheStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  9. Elisabeth Friederike Sophie von Oettingen-OettingenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  10. SpiegelkabinettStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  11. Schöne GemächerStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  12. SchlosskapelleStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  13. GartenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  14. Anlage des SchlossgartensStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  15. OrangerieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  16. ZwergengalerieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  17. Schloss und Schlossgarten Weikersheim, Monumentbroschüre 2025/26 (Stand 10/2024)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  18. Palace (englische Fassung)Staatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  19. AusstellungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  20. ÖffnungszeitenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  21. PreiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  22. Führungen und VeranstaltungenStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  23. Kleine SchlossführungStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  24. Große SchlossführungStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  25. HinweiseStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  26. AnfahrtStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  27. GastronomieStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  28. Objektliste der SSG (Zuständigkeitsabgrenzung SSG innerhalb VB-BW), Stand 01.08.2026Vermögen und Bau Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  29. Staatliche Schlösser und GärtenVermögen und Bau Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  30. Unsere SchlösserStaatliche Schlösser und Gärten Baden-Württemberg, abgerufen am 10.10.2026
  31. Schloss WeikersheimLandeskunde online (kulturer.be), abgerufen am 10.10.2026
  32. Schloss Weikersheim (Kartenobjekt way/28232803)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 10.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Roman Eisele · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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