Schloss Philippsruhe
Barockschloss der Grafen von Hanau am Main in Kesselstadt, 1875-1880 mit Kuppel erweitert, heute Sitz des Historischen Museums Hanau.

Steckbrief
- Baubeginn
- 16961
- Baustil
- Barock, Klassizismus1
- Kreis
- Main-Kinzig-Kreis
- Bundesland
- Hessen
- Betreiber
- Städtische Museen Hanau11
- Öffnungszeiten
- Historisches Museum mit Papiertheatermuseum und GrimmsMärchenReich: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 11-18 Uhr, montags geschlossen11Alle Angaben
- Eintritt
- Erwachsene 7 €, ermäßigt 5 € (u. a. Auszubildende, Studierende, Gruppen ab 10 Personen)9, 10, 12Alle Angaben
- Website
- museen-hanau.de5
- Koordinaten
- 50.1275, 8.8925
Inhalt 16 Abschnitte
Im Hanauer Stadtteil Kesselstadt liegt am Main Schloss Philippsruhe, ab 1701 für Graf Philipp Reinhard von Hanau erbaut. Den Garten hatte er schon ab 1696 anlegen lassen. Säulenportikus und Kuppel kamen erst bei einem Umbau von 1875 bis 1880 hinzu.1, 3, 4 Heute sind hier das Historische Museum Hanau mit dem Papiertheatermuseum und das GrimmsMärchenReich untergebracht. Außerdem nutzen Standesamt und Schlossgastronomie das Haus.3
Garten und Schlossbau ab 1696
Am Anfang stand der Garten. 1696 entstand parallel zum Main eine große Terrasse, gesichert durch Futtermauern von Johann Caspar Wolpert. Die Oberleitung der bis 1701 angelegten Gartenanlage hatte Hofgärtner Max Doßmann.1
Den Grundstein des Schlosses legte man am 8. August 1701.4 Den Entwurf lieferte Julius Ludwig Rothweil, nach dem Denkmalverzeichnis mit Schloss Clagny bei Paris als Vorbild. Rothweil sah ein zweigeschossiges Hauptgebäude mit eingeschossigen Flügeln vor. Unter Jacques Girard erhielten die Flügel 1703 eingeschossige Eckpavillons. Nach seiner Planung entstanden 1706 auch Marstall und Remise, die erhaltenen Bauten stammen nach dem Denkmalverzeichnis von 1879.1
Die Stuckierungen der Innenräume schufen 1706/07 Eugenio Castelli und Antonio Genone. Nach der städtischen Chronik waren 1712 die ersten Teile bezugsfertig, den Innenausbau datiert das Denkmalverzeichnis bis 1726.1, 4
Am Ende des Parks steht die Orangerie, ein eingeschossiger Putzbau mit dreizehn Achsen und Walmdach. In ihr wurden vor allem Orangen- und Zitronenbäume, Feigen, Myrten und Magnolien gezogen. Das Denkmalverzeichnis datiert den Bau auf 1722, die Stadt auf 1723.1, 3
Unter den Landgrafen von Hessen-Kassel
Mit Johann Reinhard III. starb 1736 der letzte Graf von Hanau, das Schloss kam an die Landgrafen von Hessen-Kassel.3 1762 ließ Landgräfin Marie die Goldene Treppe errichten. Sie trennte das obere Luststück des Gartens vom unteren Parterre.1
1806 beschlagnahmten die Franzosen das Schloss.4 Von 1813 bis 1815 diente es als Lazarett, was die Bausubstanz schwer schädigte. Bei der folgenden Renovierung wurde die barocke Ausstattung der Räume größtenteils durch eine klassizistische ersetzt. Den Innenumbau von 1820 bis 1829 leitete Johann Conrad Bromeis.1
Vorrang hatten dabei nach dem Denkmalverzeichnis die Räume erster Klasse im mainseitigen Flügel links des Hauptaufgangs, darunter Speisesaal, Galerie und Billardsaal. Sie erhielten kostbare Holzverkleidungen. Rechts des Aufgangs lagen schlichter ausgestattete Räume, die nicht selten Gästen dienten.1
Aus den Jahren 1826 bis 1830 stammen nach Angaben der Stadt die Galerie im Haupttrakt, die Ausstattung des Weißen Saals und die Seitentreppenhäuser. Auch einen Gartenpavillon, das "Teehaus", ordnet sie dieser Zeit zu.3 Das Denkmalverzeichnis führt im Park ein Belvedere von 1827 bis 1829 nach Entwurf von Bromeis. In seinem Gartensaal sind Reste der ursprünglichen Ausmalung erhalten.1
Auch der Garten änderte sich. Um 1800 bzw. 1807 gaben die Hofgärtner einige starre Einteilungen auf und strebten eine landschaftliche Gestaltung an, die napoleonische Zeit unterbrach die Arbeiten. Von 1826 bis 1829 wurde der Garten erweitert und eingefriedet, bis auf das Mittelbassin verschwanden die Becken. Die Goldene Treppe kam 1827/28 an das westliche Ende des Gartens.1
Umbau für das Haus Hessen-Rumpenheim
Nach der städtischen Chronik ging das Schloss 1871 in den Besitz des Landgrafen Friedrich von Hessen über.4 Ab 1875 wurde es für die Familie des Landgrafen Friedrich Wilhelm von Hessen-Rumpenheim überholt, die hier einzog. Die Leitung hatte der dänische Architekt Ferdinand Meldahl.1, 6
Nach Angaben der Stadt wurde der Mitteltrakt um drei Fensterachsen nach vorn erweitert. Dabei entstanden das Haupttreppenhaus, der vorgelagerte Säulenportikus und die Kuppel. Das Denkmalverzeichnis nennt außerdem einen Altan und einen neuen Flügel für Marstall und Remise.1, 3
Viele Räume erhielten Stuck im Stil des Dritten Rokoko und Holzeinbauten der Neorenaissance. Die klassizistischen Wachhäuser wichen einem schmiedeeisernen Tor mit Vergoldungen.3 Richard Dielmann entwarf die Freitreppe mit Kaskade am Schloss (1878) und den Brunnen im Ehrenhof (1879).1
Den Park gestaltete der Gärtner Jens Person Lindahl von 1875 bis 1880 zum Landschaftspark um. Dafür wurden fast 4.000 Kubikmeter Erde bewegt und die obere Terrasse abgesenkt. An die Stelle des runden Beckens trat ein kleiner Teich.1, 3
Vom Fürstensitz zum Museum
Bei Unruhen in Hanau im Februar 1918 wurde auch das Schloss geplündert.4 1945 wurden die Treibhausflügel der Orangerie aus Glas und Eisen zerstört.1 Am 24. Juni 1946 trat im Schloss die erste wieder frei gewählte Stadtverordnetenversammlung zusammen. Für 1951 verzeichnet die städtische Chronik den Erwerb von Schloss und Schlosspark vom landgräflichen Haus Hessen-Rumpenheim.4
Seit 1964 sind im Schloss nach Angaben der Städtischen Museen das Historische Museum und das Standesamt untergebracht. Die städtische Chronik nennt 1967 als Jahr der Museumseröffnung.4, 6 1990 kam das Papiertheatermuseum hinzu, 2019 im Nordflügel das GrimmsMärchenReich.6, 9
Der Brand von 1984
Am 7. August 1984 brannte das Schloss. Nach Angaben der Städtischen Museen hatten zwei Jugendliche unachtsam Briefumschläge verbrannt. Vier Stunden lang löschten zwölf Feuerwehren aus Hanau, Frankfurt und dem Main-Kinzig-Kreis, unterstützt von der US-Army. Helfer brachten Objekte aus den Museumsräumen in Sicherheit.7
Ausgebrannt waren nach dem Denkmalverzeichnis der Spitzboden, der Dachstuhl der Kuppel und ein Teil der Stuckdecke im Damenboudoir. Das Löschwasser durchnässte Wände und Decken. 1984/85 wurden Dachwerk und Kuppel neu gebaut und die Innenräume saniert.1
Fehlende Stuckteile wurden von Hand nachmodelliert. Die Illusionsmalereien sind größtenteils Kopien, unversehrt blieben nur die des Festsaals.1 Der Wiederaufbau dauerte nach Angaben der Museen bis 1987. Manche Sammlungsstücke mit Brandschäden konnten bis heute nicht restauriert werden.7
Chronik
1696 - 2026- 1696BaubeginnAnlage des Gartens mit einer Terrasse parallel zum Main unter Graf Philipp Reinhard1
- 8. August 1701BaubeginnGrundsteinlegung des Schlosses nach Entwurf von Julius Ludwig Rothweil1, 4
- 1703UmbauEingeschossige Eckpavillons an den Flügeln unter Jacques Girard1
- 1706FertigstellungMarstall- und Remisenbauten nach Planung von Jacques Girard1
- 1712NutzungsänderungErste Teile des Schlosses bezugsfertig4
- 1726FertigstellungAbschluss des Innenausbaus1
- 1736BesitzwechselNach dem Tod des letzten Grafen Johann Reinhard III. an die Landgrafen von Hessen-Kassel3
- 1762FertigstellungGoldene Treppe im Garten, errichtet unter Landgräfin Marie1
- 1806NutzungsänderungBeschlagnahme des Schlosses durch die Franzosen4
- 1813-1815NutzungsänderungNutzung als Lazarett, schwere Schäden an der Bausubstanz1
- 1820-1829UmbauKlassizistischer Innenumbau unter Leitung von Johann Conrad Bromeis1
- 1826-1830UmbauKlassizistische Galerie, Ausstattung des Weißen Saals und Seitentreppenhäuser3
- 1826-1829UmbauGarten erweitert und eingefriedet, Goldene Treppe 1827/28 an das Westende versetzt1
- 1827-1829FertigstellungBelvedere im Park nach Entwurf von Johann Conrad Bromeis1
- 1871BesitzwechselÜbergang an Landgraf Friedrich von Hessen (städtische Chronik)4
- 1875-1880UmbauUmbau unter Leitung von Ferdinand Meldahl: Mitteltrakt erweitert, Haupttreppenhaus, Säulenportikus, Kuppel, neuer Marstall- und Remisenflügel1, 3, 6
- 1875-1880UmbauUmgestaltung des Parks zum Landschaftspark durch Jens Person Lindahl1
- 1880FertigstellungSchmucktor der Pariser Firma Bergeotte & Dauvillier an der Hauptzufahrt1
- 1945ZerstörungTreibhausflügel der Orangerie zerstört1
- 24. Juni 1946NutzungsänderungSitzung der ersten wieder frei gewählten Stadtverordnetenversammlung im Schloss4
- 1951BesitzwechselErwerb von Schloss und Schlosspark vom landgräflichen Haus Hessen-Rumpenheim (städtische Chronik)4
- 1984-1987RestaurierungDachwerk und Kuppel 1984/85 neu gebaut, Innenräume saniert, Wiederaufbau bis 19871, 7
- 7. August 1984ZerstörungBrand: Spitzboden, Dachstuhl der Kuppel und Teil einer Stuckdecke ausgebrannt1, 7
- 28. Januar 1990NutzungsänderungDas Papiertheatermuseum wird Teil des Historischen Museums9
- 2000-2001RestaurierungPark auf Grundlage des Lindahl-Plans überarbeitet, Goldene Treppe ab- und wieder aufgebaut1
- 2019NutzungsänderungEröffnung des GrimmsMärchenReichs im Nordflügel3, 6
- Dezember 2019-2025RestaurierungVom Bund geförderte teilweise Sanierung und Neueinrichtung mehrerer Ausstellungsbereiche, außen bis Ende 2024, Umbauten bis Ende 20258
- 28. November 2021NutzungsänderungEröffnung der Dauerausstellung "Moderne Zeiten" und der klassizistischen Galerie8
- 2026NutzungsänderungNeugestaltetes Papiertheatermuseum und Ausstellung zur Hanauer Neustadt eröffnet8, 9
Besitz und Herrschaft
- 1696-1736Grafen von Hanau1, 3Bauherr Graf Philipp Reinhard; 1736 Tod des letzten Grafen Johann Reinhard III.
- ab 1736Landgrafen von Hessen-Kassel3Erben der Grafen von Hanau
- 1871-1951Landgrafen von Hessen (Haus Hessen-Rumpenheim)1, 41871 an Landgraf Friedrich von Hessen, 1951 Verkauf von Schloss und Park
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Park
Im Ehrenhof steht der Brunnen von 1879, über dem Mittelrisalit erhebt sich die Kuppel. Der Park verbindet nach dem Denkmalverzeichnis barocke, neubarocke und landschaftliche Elemente. 2000/2001 wurde er auf Grundlage von Lindahls Plan überarbeitet. Die Goldene Treppe wurde 2001 abgebaut und auf neuen Fundamenten wieder errichtet. Heute bildet sie den Bühnenhintergrund eines Freilichttheaters in Amphitheaterform.1
Im Amphitheater am Ende des Parks finden nach Angaben der Museen die Brüder Grimm Festspiele statt. Im Schlossgarten stehen Skulpturen unter anderem von Claus Bury, Franz Erhard Walther, James Reineking, Klaus Simon und Dorothee von Windheim.6
Besonderheiten
- Kuppel: Die schlanke Kuppel ist nach dem Denkmalverzeichnis dem französischen Warenhausbau entlehnt. Sie galt fortan als Wahrzeichen von Kesselstadt.1
- Schmucktor: Das Tor an der Hauptzufahrt fertigte 1880 die Pariser Firma Bergeotte & Dauvillier. Es kam in 35 Holzkisten mit der Eisenbahn nach Hanau. Nach der Überlieferung soll es auf der Pariser Weltausstellung 1878 entdeckt und kopiert worden sein.1
- Ausstattung aus anderen Schlössern: Zahlreiche Öfen, Kamine, Möbel und Gemälde kamen aus dem Hanauer Stadtschloss nach Philippsruhe. Das Denkmalverzeichnis sieht in ihnen die letzten Zeugnisse des gräflichen Stadtschlosses. Spiegelzimmer und Parkettböden stammen aus dem Fuldaer Schloss.1
- Papiertheatermuseum: Seit dem 28. Januar 1990 gehört es zum Historischen Museum. Die Museen beschreiben es als erstes und einziges Papiertheatermuseum auf deutschem Boden. Nach einer Neugestaltung ist es seit 2026 wieder geöffnet.9
- GrimmsMärchenReich: Das Mitmach-Museum führt Kinder ab vier Jahren und Erwachsene durch sieben Märchenwelten. Gezeigt werden auch Jacob Grimms Aktentasche und Gehrock.10
Heutiger Zustand
Das Historische Museum zeigt nach Angaben der Stadt rund 20.000 Objekte zur Geschichte Hanaus und Europas, vom Mittelalter bis zur Gegenwart. Dazu gehören Werke Hanauer Künstler wie Anton Wilhelm Tischbein, Friedrich Bury und Moritz Daniel Oppenheim sowie Hanauer Silber. Die Hanauer Fayencen sind derzeit nicht ausgestellt.3
Ab Dezember 2019 förderte der Bundesbeauftragte für Kultur und Medien eine teilweise Sanierung des Schlosses und die Neueinrichtung mehrerer Ausstellungsbereiche. Außen wurden bis Ende 2024 unter anderem Teile der Fenster und des Zauns sowie der linke Turm des Marstalls saniert. Die Fassade erhielt einen neuen Anstrich. Innen wurde der Aufzug erneuert, die Umbauten liefen bis Ende 2025.8
Seit dem 28. November 2021 sind die Dauerausstellung "Moderne Zeiten" und die klassizistische Galerie zu sehen, seit Anfang 2026 Räume zur Hanauer Neustadt.8 Das Standesamt nutzt den Reihersaal. Die Schlossgastronomie liegt im Weißen Saal und im Gewölbekeller, bei gutem Wetter öffnet eine Terrasse mit Blick auf den Main.3, 11
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Historisches Museum mit Papiertheatermuseum und GrimmsMärchenReich: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 11-18 Uhr, montags geschlossen
An Feiertagen Wochenendzeiten, Ostermontag und Pfingstmontag geöffnet
Geschlossen am 24., 25. und 31. Dezember sowie am 1. Januar
Gruppen und Führungen außerhalb der Öffnungszeiten nach Vereinbarung11 - Eintritt
- Erwachsene 7 €, ermäßigt 5 € (u. a. Auszubildende, Studierende, Gruppen ab 10 Personen)
Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre frei
Papiertheatermuseum und GrimmsMärchenReich im Eintritt enthalten9, 10, 12 - Führungen
- Kostenloser Mediaguide zur Schlossgeschichte und zur Abteilung "Moderne Zeiten" über das Haus-WLAN. Öffentliche Schloss-, Park- und Themenführungen zu einzelnen Terminen, kostenpflichtige Vermittlungsangebote 3 € zuzüglich Eintritt. Gruppenführung (1 Stunde) 70 € zuzüglich Eintritt, Zuschlag je 30 € für Sonderöffnung, Fremdsprache oder Kostümführung.5, 12, 13
- Parken
- Parkplatz vor dem Schloss (Goldenes Tor), Parkplätze in der Philippsruher Allee, Kastanienallee und Burgallee, Parkplatzareal am Ende des Schlossparks beim Amphitheater. Öffentlicher Behindertenparkplatz vor dem Goldenen Tor. Fahrradständer vorhanden (Radweg R3).11, 13
- Bus und Bahn
- Bus bis Haltestelle "Schloss Philippsruhe" (Linien 5, 10 und MKK23). Bahnhof Hanau West: Umstieg in den Bus oder etwa 15 Minuten zu Fuß. Hanau Hauptbahnhof: Umstieg in den Bus.11
- Fußweg
- Vom Bahnhof Hanau West etwa 15 Minuten zu Fuß.11
- Gastronomie
- Schlossgastronomie im Weißen Saal und im Gewölbekeller, bei gutem Wetter Schlossterrasse mit Mainblick. Laut Website des Betriebs (ohne Datum, abgerufen 09.10.2026): Gewölbekeller Di-So 12-22 Uhr, Schlossterrasse Mai-September Fr-So 12-22 Uhr.11, 14
- Familien
- Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre frei. GrimmsMärchenReich als Mitmach-Museum für Kinder ab 4 Jahren, im Eintritt enthalten. Kinderwagen bleiben an der Garderobe, Babytrage gegen Pfand. Kindergeburtstage im Museum buchbar.3, 10, 12, 13
- Barrierefreiheit
- teilweise: Die Museen bezeichnen die Räume als "bedingt barrierefrei" und empfehlen eine Anmeldung vorab per Telefon oder E-Mail. Personenaufzug; laut Betreiber zusätzlich Leihrollstuhl an der Museumskasse für das Erdgeschoss (Hinweis auf Aufzugssanierung, Stand prüfen). Mobile Sitzgelegenheiten im 1. Obergeschoss. Rollstuhlgerechte Toiletten mit Wickeltisch im Foyer und im 1. Stock. Öffentlicher Behindertenparkplatz vor dem Goldenen Tor (Philippsruher Allee); Schlossvorhof nicht befahrbar, Einfahrt für Gehbehinderte über die Museumskasse (Tel. 06181 2950-2148), Schlosshof mit Kopfsteinpflaster. Im GrimmsMärchenReich Gebärdenfilme, Hörstationen und Märchenbücher in Punktschrift.8, 13
- Hunde
- Hunde sind in den Hanauer Museen nicht erlaubt, Blinden- und Assistenzhunde ausgenommen. Für den Schlosspark keine Angabe des Betreibers.13
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Das Museum ist dienstags bis sonntags geöffnet, montags geschlossen.11 Kinder und Jugendliche bis einschließlich 18 Jahre haben freien Eintritt, Papiertheatermuseum und GrimmsMärchenReich sind im Eintritt enthalten.9, 10, 12 Über das kostenlose WLAN im Haus ist ein Mediaguide zur Schlossgeschichte abrufbar.13 Öffentliche Schloss- und Parkführungen bieten die Museen zu einzelnen Terminen an, Gruppenführungen nach Vereinbarung.5, 11
Kinderwagen, größere Taschen und Rucksäcke dürfen nicht ins Museum. Hunde sind nicht erlaubt, Blinden- und Assistenzhunde ausgenommen. Die Museen bezeichnen die Räume als "bedingt barrierefrei", es gibt einen Personenaufzug und rollstuhlgerechte Toiletten.13
Anreise
Die Bushaltestelle "Schloss Philippsruhe" bedienen die Linien 5, 10 und MKK23. Vom Bahnhof Hanau West sind es etwa 15 Minuten zu Fuß, vom Hauptbahnhof geht es mit dem Bus weiter. Für Radfahrer nennen die Museen den Radweg R3, Fahrradständer sind vorhanden.11
Parkplätze gibt es vor dem Schloss am Goldenen Tor und in der Philippsruher Allee, Kastanienallee und Burgallee. Weitere liegen am Ende des Parks beim Amphitheater. Der Schlossvorhof ist nicht befahrbar, gehbehinderte Besucher können über die Museumskasse eine Einfahrt erhalten.11, 13
Umgebung und weitere Ziele
Rund 17 Kilometer Luftlinie nordöstlich liegt die Burg Ronneburg, knapp 25 Kilometer südöstlich in Aschaffenburg Schloss Johannisburg. Etwa 40 Kilometer Luftlinie südsüdwestlich steht im Odenwald die Ruine der Burg Frankenstein.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Main-Kinzig-Kreis, das ganze Land die Seite Hessen.
Lage und Karte
50.1275° N · 8.8925° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Schloss Philippsruhe mit Schlosspark, Orangerie, Belvedere, Umfriedung, Goldener Treppe und Brunnen (Sachgesamtheit)Landesamt für Denkmalpflege Hessen, DenkXweb, abgerufen am 09.10.2026
- Gesamtanlage Historischer Ortskern Kesselstadt mit Schloss und Schlosspark PhilippsruheLandesamt für Denkmalpflege Hessen, DenkXweb, abgerufen am 09.10.2026
- Historisches Museum Hanau Schloss PhilippsruheStadt Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- GeschichtsdatenStadt Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- Museum Schloss PhilippsruheStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss PhilippsruheStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- SchlossbrandStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- Umbau im Schloss PhilippsruheStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- PapiertheatermuseumStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- GrimmsMärchenReichStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- Info und ServiceStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- PreiseStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- BarrierefreiheitStädtische Museen Hanau, abgerufen am 09.10.2026
- Gastronomie Schloss PhilippsruheGastronomie Schloss Philippsruhe, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Philippsruhe (Kartenobjekt way/24904205)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Jörg Braukmann · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Hessen
Burg · 17,2 kmBurg Ronneburg
Burg · 28,1 kmBurg Kronberg
Burgruine · 31,4 kmBurg Königstein
Burg · 34,3 kmVeste Otzberg
Bildnachweise
- Burg Ronneburg: Foto: Jörg Braukmann · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Kronberg: Foto: Johannes Robalotoff · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons
- Burg Königstein: Foto: Johannes Robalotoff · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons
- Veste Otzberg: Foto: Dennis63 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons