Burg Gnandstein
Burg des 13. Jahrhunderts über der Wyhra im Frohburger Ortsteil Gnandstein, rund 500 Jahre Sitz der Familie von Einsiedel, heute Museum.

Steckbrief
- Ort
- Frohburg, Ortsteil Gnandstein13
- Kreis
- Landkreis Leipzig
- Bundesland
- Sachsen
- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich11
- Öffnungszeiten
- Saison 28. März-1. November 2026: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr10, 11Alle Angaben
- Eintritt
- Eintritt 5 €, ermäßigt 4 € (Ermäßigung u. a. für geflüchtete Menschen)11Alle Angaben
- Website
- burg-museum-gnandstein.de10
- Koordinaten
- 51.0183, 12.5758
Inhalt 17 Abschnitte
- Überblick
- Anfänge unter den Schladebachern
- Die Einsiedel und der Ausbau im Spätmittelalter
- Reformation und Schmalkaldischer Krieg
- Krieg, Brand und Umbauten
- Vom Burgmuseum zum Volkseigentum
- Grabungen und Sanierung
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Im Frohburger Ortsteil Gnandstein, etwa auf halbem Weg zwischen Leipzig und Chemnitz, steht eine Burg aus dem 13. Jahrhundert. Als Baugrund dient ihr ein Porphyritfels über dem Tal der Wyhra.1, 2, 13 Zur romanischen Oberburg gehört eine tiefer gelegene Unterburg, geprägt vor allem von Bauten der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts.4 Rund 500 Jahre saß hier die Familie von Einsiedel. Heute betreibt die Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gGmbH in der Burg ein Museum.1, 10, 16
Anfänge unter den Schladebachern
Gegründet haben die Burg vermutlich Angehörige der Familie von Schladebach, Ministeriale des Markgrafen Dietrich.1 Nach dem Wissensportal führten die Ritter um 1228 zusätzlich den Namen "von Gnannenstein".2
Zuerst entstanden eine Ringmauer und in deren Südwestecke ein Wohnturm. Die Bauforschung datiert beide ins erste Viertel des 13. Jahrhunderts. Nach seiner Höhe hatte der Turm wohl vier Geschosse.4 In den Jahren 1220 bis 1230 kam der Palas hinzu, ein Repräsentationsbau mit vier Stockwerken. Wohl aus derselben Zeit stammte ein Vorgänger der heutigen Kemenate, in dem eine romanische Kapelle lag.1
Um die Mitte des 13. Jahrhunderts kamen vermutlich der Bergfried und eine Zwingermauer vor dem Mauerring hinzu. Den Turm betrat man zunächst nur über Leitern, sein Eingang lag rund 8 Meter über dem Boden.1, 3 Der Streit mit den Wettinern verschärfte sich, spätestens 1317 gaben die Schladebacher die Burg nach Angaben des Museums auf. Auf sie folgten die Burggrafen von Leisnig.1
Die Einsiedel und der Ausbau im Spätmittelalter
Das vierte Palasgeschoss bestand bis ins späte 14. Jahrhundert aus Fachwerk, dann wurde es massiv erneuert.1 Die Bauforschung setzt diese Erneuerung samt Dach und eine Aufstockung der Ringmauer um 1386/87 an.4 Auch der Bergfried erhielt eine Türmerstube. Die Geschichtsseite des Museums verbindet sie mit einer Aufstockung um 1410, ein Blogbeitrag des Museologen mit einem Umbau um 1400.1, 3
Seit ungefähr 1400 gehörte Gnandstein nach dem Wissensportal der Schlösserverwaltung der Familie von Einsiedel. Den ersten urkundlichen Nachweis der Familie auf der Burg gibt es 1409. Ihren Reichtum verdankten die Einsiedel dem sächsischen Silberbergbau.1, 2
In der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts wuchs die Unterburg. Die spätgotische Kemenate entstand nach Holzdatierungen um oder kurz nach 1463.4 Gegen Ende des Jahrhunderts ließ Heinrich I. von Einsiedel im Nordflügel die Burgkapelle bauen. 1498 wird ein erster Burgkaplan genannt, 1501 befanden sich nach dem Museum drei Kapläne auf der Burg.5, 9
Reformation und Schmalkaldischer Krieg
Nach dem Wissensportal bekannten sich die Einsiedel als eine der ersten Adelsfamilien Sachsens offen zur Reformation.7 1522 übernahm Heinrich Hildebrand von Einsiedel (1497-1557) die Herrschaft, anfangs gemeinsam mit seinem Bruder.6
Am 18. April 1547 gelangte das Heer Kaiser Karls V. in die Nähe von Gnandstein, sechs Tage vor der Schlacht bei Mühlberg. Der Kaiser übernachtete nach Falk Schulze vermutlich vom 18. auf den 19. April auf der Burg. Eine Tafel im Kaisersaal erinnert daran.8
Krieg, Brand und Umbauten
1632 eroberten schwedische Truppen die Burg, an der Kemenate stürzte der Südgiebel ein.4 Um 1646 schlug ein Blitz ein. Im folgenden Feuer verloren Süd- und Nordflügel, Anbau, Palas und Kemenate ihre Dachstühle, bis 1651 bekamen sie neue.4
Die barocke Umgestaltung schreibt die Bauforschung vor allem Conrad Abraham von Einsiedel (1683-1744) zu. Die großen barocken Fenster entstanden nach Böhme zwischen 1719 und 1740. Die Ausmalung des Kaisersaals ist durch eine Inschrift auf 1736 datiert.4
Unter Alexander August von Einsiedel wurde der untere Burghof umgestaltet. Vor dem Nordflügel verschwand nach Böhme in den Jahren 1809 bis 1812 der hölzerne Laubengang. Stattdessen erhielt die Hofseite einen steinernen Arkadengang.4, 5 1813 fand der verwundete Dichter Theodor Körner bei seiner Pflegeschwester Emma Juliane von Einsiedel auf der Burg Aufnahme.7 1840 kam der Treppenaufgang an der Südseite hinzu, der bis heute genutzt wird.1
Vom Burgmuseum zum Volkseigentum
Anfang des 20. Jahrhunderts übernahm Hanns von Einsiedel die Burg. Er öffnete Kapelle und Rittersaal für Besucher, außerdem entstand ein Heimatmuseum.1 Der Bergfried wurde mit Hilfe des Sächsischen Altertumsvereins instand gesetzt und bekam eine hölzerne Wendeltreppe. Ab April 1911 konnte man ihn besteigen.3 1929 wurden auch die privaten Räume des Burgherrn als Burgmuseum geöffnet.2
Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Familie in der Bodenreform enteignet, die Burg wurde Volkseigentum.1, 2 Anfang der 1950er-Jahre beschädigten Stürme die Dächer der Burggebäude schwer. Die Dächer wurden danach erneuert.1
Grabungen und Sanierung
Ab 1990 wurde auf der Burg umfangreich archäologisch gegraben. Nach Angaben des Museums ermöglichten die Funde die Rekonstruktion der Gebäude. Diese wurden zudem statisch überarbeitet.1 An Kemenate und Nordflügel liefen ab 2003 Sanierungsarbeiten, begleitet von bauhistorischen Untersuchungen.4, 5
2004 übereignete Margarete Groß aus Erlangen dem Freistaat Sachsen eine Sammlung von über 300 Objekten. Die Sammlung Groß ist heute im Südflügel ausgestellt.9 2023 berichtete der Museologe von Bauarbeiten am Bergfried. Die 112 Jahre alte Holztreppe musste saniert werden, auch die Plattform sollte ausgebessert werden.3
Chronik
13. Jh. - 2023- 1. Hälfte 13. JahrhundertGründungRingmauer mit Wohnturm; Gründer vermutlich Ministeriale aus der Familie von Schladebach1, 4
- 1220-1230UmbauBau des viergeschossigen Palas1
- um 1250UmbauZwingermauer und Bergfried, vermutlich um die Mitte des 13. Jahrhunderts1, 3
- bis 1317BesitzwechselDie Schladebacher verlassen die Burg spätestens 1317, Nachfolger werden die Burggrafen von Leisnig1
- um 1386-1387UmbauViertes Palasgeschoss in Stein statt Fachwerk erneuert, Ringmauer aufgestockt1, 4
- um 1400BesitzwechselGnandstein kommt an die Familie von Einsiedel, 1409 erstmals urkundlich auf der Burg nachgewiesen1, 2
- um 1463UmbauNeubau der spätgotischen Kemenate (Holzdatierung um bzw. kurz nach 1463)4
- 2. Hälfte 15. JahrhundertFertigstellungBurgkapelle im Nordflügel unter Heinrich I. von Einsiedel, 1498 erster Burgkaplan genannt5, 9
- 1632ZerstörungSchwedische Truppen nehmen die Burg ein, der Südgiebel der Kemenate stürzt ein4
- um 1646ZerstörungFeuer nach einem Blitzeinschlag, Süd- und Nordflügel, Anbau, Palas und Kemenate verlieren ihre Dachstühle4
- 1646-1651WiederaufbauNeue Dachstühle4
- 1719-1740UmbauBarocke Umgestaltung vor allem unter Conrad Abraham von Einsiedel, große Fenster; Ausmalung des Kaisersaals 17364
- 1809-1812UmbauUmgestaltung des unteren Burghofs unter Alexander August von Einsiedel, der hölzerne Laubengang vor dem Nordflügel wird abgebrochen und durch steinerne Arkaden ersetzt1, 4, 5
- 1840UmbauTreppenaufgang an der Südseite1
- 1911NutzungsänderungKapelle, Saalbau und Bergfried sind öffentlich zugänglich, der Bergfried ab April 19113, 5
- 1929NutzungsänderungHanns von Einsiedel öffnet seine privaten Räume als Burgmuseum2
- nach 1945BesitzwechselEnteignung der Familie von Einsiedel in der Bodenreform nach Kriegsende, die Burg wird Volkseigentum1, 2
- ab 1990RestaurierungArchäologische Grabungen als Grundlage für die Rekonstruktion der Gebäude, statische Überarbeitung1
- ab 2003RestaurierungSanierung von Kemenate und Nordflügel mit bauhistorischer Untersuchung4, 5
- 2004NutzungsänderungMargarete Groß schenkt dem Freistaat Sachsen die Sammlung Groß, ausgestellt im Südflügel9
- 2023RestaurierungBauarbeiten am Bergfried: Sanierung der Holztreppe und Ausbesserung der Plattform3
Besitz und Herrschaft
- um 1228-1317Familie von Schladebach1, 2Ministeriale des Markgrafen Dietrich, vermutlich Gründer; nannten sich um 1228 auch von Gnannenstein und verließen die Burg spätestens 1317
- um 1400Familie von Einsiedel1, 2Besitz seit ungefähr 1400, 1409 erstmals auf der Burg nachgewiesen; nach dem Zweiten Weltkrieg in der Bodenreform enteignet
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Zwischen der östlichen Oberburg und dem westlichen, tieferen Hof der Unterburg liegt die Kemenate. Innerhalb der Kemenate fällt das Gelände um etwa 7,5 Meter ab. Der anstehende Fels gab den Räumen im Erdgeschoss den Namen "Felsenküche".4
Der Bergfried ist 33 Meter hoch. Sein Durchmesser beträgt 9,40 Meter, die Mauer ist am Fuß 3,50 Meter stark.3, 9 Bis zur Sperrung führten rund 155 Stufen auf die Plattform. Von dort sieht man nach Angaben des Betreibers bei klarer Sicht im Norden das Völkerschlachtdenkmal, im Süden das Erzgebirge.2, 9, 11
Besonderheiten
- Flügelaltäre: In der spätgotischen Kapelle stehen drei Flügelaltäre. Marien-, Annen- und Bartholomäusaltar stammen nach dem Museum aus dem frühen 16. Jahrhundert. Ihre Schnitzarbeiten schreibt man der Zwickauer Werkstatt des Peter Breuer zu.5, 9
- Glasfenster: In den 1920er-Jahren erhielt die Kapelle neue Bildscheiben mit Szenen aus der Familiengeschichte, etwa Luther als Prediger. Nach Tepper sind diese Szenen historisch nicht belegt.5
- Sammlung Groß: Porzellan, Möbel, sakrale Plastik und über 70 Gemälde aus dem Besitz einer Sammlerfamilie, darunter Werke von Jan Breughel d. Ä.7, 9
Heutiger Zustand
Das Museum zeigt die Kapelle, historische Wohnräume mit barocker bis klassizistischer Ausstattung und die Sammlung Groß. Hinzu kommen ein Schaumagazin im zweiten Obergeschoss der Kemenate, ein Keramikgewölbe und eine Waffenkammer.9 Im Burghof bewirtschaftet ein Pächter ein Restaurant mit Innen- und Außenplätzen, dazu gehört ein Hotel.10, 15
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich11
- Öffnungszeiten
- Saison 28. März-1. November 2026: Di-Fr 10-17 Uhr, Sa und So 10-18 Uhr
Montag geschlossen, an Feiertagen 10-18 Uhr
Letzter Einlass 1 Stunde vor Schließung
Winterpause 2. November 2026-19. März 2027: Museum geschlossen, Anfragen für Führungen, Schülerprojekttage und Vermietungen möglich
Wiedereröffnung planmäßig am 19. März 202710, 11 - Eintritt
- Eintritt 5 €, ermäßigt 4 € (Ermäßigung u. a. für geflüchtete Menschen)
Kinder 6-16 Jahre 1 €
Gruppen ab 15 Personen 4 € pro Person, Schulklassen 1 € pro Person
Kombiticket mit Schloss Rochlitz 11 €, ermäßigt 9 €; mit Schloss Colditz 14 €, ermäßigt 12 € (jeweils 3 Tage gültig ab Kauf)
Mit der schlösserlandKARTE freier Eintritt in Dauer- und Sonderausstellung; Landesfamilienpass nicht bei Veranstaltungen, Sonderausstellungen und Führungen
Tickets an der Museumskasse, bar oder mit Karte
Preise ohne Jahresangabe, Stand Oktober 202611 - Führungen
- Burgführung durch Burganlage, historische Wohnräume, Wehranlagen und spätgotische Kapelle, etwa 1,5 Stunden, höchstens 35 Personen, Anfrage über das Museum
Gruppen bis 10 Personen pauschal 80 € inklusive Eintritt (ab 2027: 110 €)
Ab 11 Personen: Erwachsene 8 €, ermäßigt 5,50 €, Kinder 5,50 € inklusive Eintritt (ab 2027: 11 €, 10 € und 6,50 €)
Regelmäßig thematische Führungen, Termine im Veranstaltungskalender
Museumspädagogisches Programm für Kinder und Schulklassen12 - Parken
- Kostenpflichtiger Parkplatz an der Gnandsteiner Hauptstraße 15, etwa 300 m von der Burg. Besucher mit Behinderung können zum Aussteigen bis in den Burghof fahren.11, 13, 14
- Bus und Bahn
- Buslinie 264, Haltestelle Gnandstein (etwa 500 m von der Burg). Nächster Bahnhof Frohburg, etwa 8 km. Radweg Frohburg-Kohren-Sahlis etwa 6,5 km.13, 14
- Fußweg
- Vom Parkplatz etwa 300 m, von der Bushaltestelle etwa 500 m. Der Burghof ist über ebenes historisches Pflaster erreichbar.14
- Gastronomie
- Restaurant im Burghof mit Plätzen innen und außen (Café, Restaurant und Hotel Burg Gnandstein), von einem Pächter betrieben. Öffnungszeiten beim Restaurant (gnandstein.de).10, 15
- Familien
- Kinder 6-16 Jahre 1 €. Ausstellungsbegleiter "Lissy" für Kinder an der Museumskasse für 2,50 €. Museumspädagogisches Programm für Kinder und Schulklassen.9, 11, 12
- Barrierefreiheit
- nicht barrierefrei: Die Burg ist nicht barrierefrei, die Ausstellungsräume sind durch Treppen verbunden. Zur Kasse 4 Stufen (je etwa 16 cm), zur Ausstellung im 1. Stock 27 Stufen (je etwa 18 cm). Toiletten vom Burghof über 2 Stufen. Zufahrt in den Burghof nur zum Aussteigen für Besucher mit Behinderung.11, 14
- Hunde
- Im Museum nicht erlaubt.11
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Das Museum ist von Ende März bis Anfang November geöffnet und schließt über den Winter. Für den Rundgang empfiehlt der Betreiber mindestens 1 bis 1,5 Stunden. Gruppen können eine Burgführung von etwa 1,5 Stunden anfragen, dazu kommen thematische Führungen nach Veranstaltungskalender.11, 12
Der Bergfried ist wegen statischer Probleme an der Treppenanlage und laufender Baumaßnahmen gesperrt. Für die Wiedereröffnung nennt der Betreiber voraussichtlich 2027, an anderer Stelle derselben Seite 2028.11 Die Burg ist nicht barrierefrei, die Ausstellungsräume sind durch Treppen verbunden. Hunde dürfen nicht ins Museum.11, 14
Anreise
Mit dem Auto führt der Weg über die A72, Ausfahrt Geithain, und Kohren-Sahlis nach Gnandstein. Der kostenpflichtige Parkplatz liegt an der Gnandsteiner Hauptstraße 15, etwa 300 Meter von der Burg.13, 14 Seit dem 16. März 2026 ist die Gnandsteiner Hauptstraße wegen Bauarbeiten voll gesperrt, der Betreiber beschreibt Umleitungen (Stand Oktober 2026).10
Die Buslinie 264 hält an der Haltestelle Gnandstein, etwa 500 Meter von der Burg. Der nächste Bahnhof ist Frohburg, rund 8 Kilometer entfernt.13, 14
Umgebung und weitere Ziele
Mit Schloss Rochlitz und Schloss Colditz bietet das Museum Kombitickets an, die drei Tage gelten.11 Schloss Rochlitz liegt rund 15 Kilometer Luftlinie östlich, Schloss Colditz etwa 20 Kilometer Luftlinie nordöstlich. Rund 48 Kilometer Luftlinie südöstlich steht im Erzgebirge die Burg Scharfenstein. Nach Angaben ihres Betreibers gehörte sie von 1492 bis 1931 den Grafen Einsiedel.17
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Leipzig, das ganze Land die Seite Sachsen.
Lage und Karte
51.0183° N · 12.5758° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- GeschichteBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Burg Gnandstein (Wissensportal, letzte Änderung 25.08.2020)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Falk Schulze: Bergfried im Bau (07.07.2023)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Dirk Böhme: Die Kemenate der Burg Gnandstein. Ergebnisse der bauhistorischen und restauratorischen Untersuchung, Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen 14 (2006), S. 36-44Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, über Qucosa (SLUB Dresden), abgerufen am 09.10.2026
- Tim Tepper: Der Nordflügel der Burg Gnandstein. Ein Beitrag zur Bau- und Nutzungsgeschichte, Jahrbuch der Staatlichen Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen 13 (2005), S. 41-51Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, über Qucosa (SLUB Dresden), abgerufen am 09.10.2026
- Falk Schulze, Peter Dänhardt: Ein Burgherr zwischen den Stühlen (15.03.2020)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Burg Gnandstein: Geschichte in drei Episoden (letzte Änderung 25.08.2020)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Falk Schulze: Herrschaftlicher Besuch auf der Burg (11.05.2026)Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- AusstellungenBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- StartseiteBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Gästeservice: Öffnungszeiten und EintrittspreiseBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- Führungen und ErlebnisangeboteBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- AnreiseBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- BarrierefreiheitBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- GastronomieBurg Gnandstein, Staatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen, abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumStaatliche Schlösser, Burgen und Gärten Sachsen gemeinnützige GmbH, abgerufen am 09.10.2026
- Burg ScharfensteinBurg Scharfenstein, abgerufen am 09.10.2026
- Burg Gnandstein (building=yes, historic=castle, castle_type=defensive, tourism=museum, Multipolygon mit Burghof und Vorhof als Innenringen, Gebäudefläche ca. 2.100 m², Q1011988) (Kartenobjekt relation/10218258)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Falk2 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Sachsen
Schloss · 15,4 kmSchloss Rochlitz
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Burg · 26,7 kmBurg Rabenstein (Chemnitz)
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Bildnachweise
- Schloss Rochlitz: Foto: Radler59 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Colditz: Foto: Viktoria Michaelis · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Rabenstein (Chemnitz): Foto: Kora27 · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Mildenstein: Foto: PaulT (Gunther Tschuch) · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons