Burgenführer
Schloss · Boitzenburger Land, Boitzenburg · Brandenburg

Schloss Boitzenburg

Schlossanlage in der Uckermark mit Renaissancebauten und Lenné-Park, 1528-1945 im Besitz der Familie von Arnim, heute Kinder- und Jugendhotel.

53.2604° N · 13.6023° E
Schloss Boitzenburg
Schloss BoitzenburgFoto: Wolfgang Pehlemann · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Schloss1, 2vollständig erhalten
Erste Erwähnung
12763
Baubeginn
1586-16001, 3
Baustil
Renaissance, Neorenaissance1
Denkmalstatus
Baudenkmal, Schlossanlage (09130382)2
Ort
Boitzenburger Land, Boitzenburg1, 2
Bundesland
Brandenburg
Betreiber
Drachenfels AG (Kinder- und Jugendhotel Schloss Boitzenburg)3, 4, 5
Besichtigung
nur mit Führung3, 4
Koordinaten
53.2604, 13.6023
Inhalt 15 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Mittelalter: Grenzburg und Pfandbesitz
  3. Oberhaus und Unterhaus: Namen und Datierungen
  4. Das Jagdzimmer
  5. Barocke Dreiflügelanlage
  6. Stüler, Doflein und das 19. Jahrhundert
  7. Lenné-Park, Tempel und Grabstätten
  8. Nach 1945
  9. Heutige Nutzung und Besichtigung
  10. Chronik
  11. Besonderheiten
  12. Umgebung und weitere Ziele
  13. Lage und Umgebung
  14. Quellen
  15. Auf einen Blick
Lesezeit etwa 7 MinutenStand: Oktober 20267 Quellen

Schloss Boitzenburg liegt im Westen des Dorfes Boitzenburg, das zur Gemeinde Boitzenburger Land in der Uckermark gehört.1, 2 Von 1528 bis 1945 besaß die Familie von Arnim die Anlage. Ihr Kern sind zwei Bauten um zwei Höfe: das Oberhaus aus der Renaissance und das mehrfach umgebaute Unterhaus.1 Zum Baudenkmal zählen auch der Park, zwei Gartentempel, die Rote Kapelle, das Erbbegräbnis der Arnims, der Marstall und ein Gärtnerwohnhaus.2 Heute ist das Schloss ein Kinder- und Jugendhotel.1, 3

Geschichte

Mittelalter: Grenzburg und Pfandbesitz

Nach Angaben des Betreibers wird "Boyceneborch" 1276 zum ersten Mal in einer Urkunde genannt. Die Burg sollte demnach die nördliche Grenze der Mark Brandenburg sichern.3 Das Dehio-Handbuch sieht im heutigen Schloss eine Anlage, die auf den vermuteten Standort der Burg zurückgeht.1

Im 14. Jahrhundert kam der Besitz über eine Heirat an die Grafen von Lindow-Ruppin. Ab 1398 war er mecklenburgisch, danach pommersch, bevor Boitzenburg 1415 auf Dauer an Brandenburg fiel.3 In dieser Zeit wechselten die Pfandinhaber mehrfach; für 1429 nennt der Betreiber unter ihnen Hans und Jasper von Arnim.3

1528 erwarb Hans von Arnim Boitzenburg von Kurfürst Joachim I. Von da an gehörte es der Familie, bis sie es 1945 verlor.1, 3

Oberhaus und Unterhaus: Namen und Datierungen

Für die beiden Renaissancebauten verwenden die Quellen verschiedene Namen und nennen leicht abweichende Jahre. Das Dehio-Handbuch datiert in seiner Übersicht das "Oberhaus" im Südwesten auf 1538 und kennzeichnet die Angabe mit "(d)". In der Baubeschreibung derselben Seite steht für das Oberhaus dagegen "E.16.Jh.".1 Der Betreiber spricht von einem Altschloss, das Hans von Arnim ab 1537 bauen ließ. Er beschreibt es als dreigeschossiges Haus mit Zwerchhäusern und Treppenturm.3

Das zweite Haus heißt im Dehio "Unterhaus". Angelegt wurde es demnach um 1600, der Hauptflügel reicht im Kern in diese Zeit zurück; die Denkmaldatenbank gibt 1586/1600 an.1 Beim Betreiber ist dagegen von einem Neuschloss die Rede. Nach dem Tod von Hans erbte demnach sein Sohn Kurt das Altschloss, Bernd unter anderem die Vorburg. Dort sei 1590 das Neuschloss entstanden.3

Die Beschreibungen sprechen dafür, dass Altschloss und Oberhaus sowie Neuschloss und Unterhaus jeweils dasselbe Gebäude meinen. Das ältere Haus ist in beiden Quellen dreigeschossig mit Zwerchhäusern. Das jüngere erhielt im 18. Jahrhundert zwei Flügel und enthält die Stuckdecke mit Jagdszenen.1, 3 Beide Quellen berichten auch, dass Stüler diesen Bau aufstockte und Doflein ihn später dem älteren Haus anglich.1, 3 Den heutigen Treppenturm des Oberhauses ordnet das Dehio-Handbuch dem Umbau der 1880er-Jahre zu.1

Das Jagdzimmer

Unter Hans Georg von Arnim, einem Sohn Bernds, wurde Boitzenburg im Dreißigjährigen Krieg geplündert und beschädigt. Trotzdem entstand nach Angaben des Betreibers in einem kleinen Raum des Neuschlosses eine Stuckdecke mit Jagdmotiven.3 Den Stuck von Decke und Kaminhaube im sogenannten Jagdzimmer, im ersten Stock des Unterhauses, datiert das Dehio-Handbuch auf um 1640. Der Raum diente früher den Grafen als Empfangszimmer.1

Gezeigt werden exotische Jagdszenen voller Bewegung, dazu Sinnbilder von Feuer, Wasser, Luft und Erde. Die Figuren treten stark aus der Fläche hervor, manche Teile lösen sich ganz von ihr. Gerahmt sind die Bildfelder von Blüten- und Fruchtgehängen. Ausgeführt haben die Arbeit nach dem Dehio-Handbuch wohl Stuckateure aus Italien.1

Barocke Dreiflügelanlage

1740 erhielt das Unterhaus nach dem Dehio-Handbuch zwei neue Flügel und wurde zur Dreiflügelanlage mit einem Ehrenhof im Osten.1 Der Betreiber setzt den Ausbau des Neuschlosses allgemein in die Mitte des 18. Jahrhunderts. Bauherr war demnach Georg Dietloff von Arnim, der den unter Verwandten geteilten Besitz wieder vereinigt hatte. In die Flügel kamen eine neue Küche und der Bibliothekssaal, gedeckt waren sie mit Mansarddächern. Das Altschloss blieb nach dieser Darstellung weitgehend, wie es war.3 Heute besteht das Unterhaus aus einem dreigeschossigen Hauptflügel und zwei zweigeschossigen Seitenflügeln, im Nordosten der frühere Bibliotheksflügel.1

Nach dem Museum für Stadtgeschichte Templin legte Georg Dietloff von Arnim-Boitzenburg (1679-1753) den Grundstock der Schlossbibliothek. Für sie ließ er eigens einen Seitenflügel bauen.6

Sein Enkel Friedrich Wilhelm von Arnim kümmerte sich um Land- und Forstwirtschaft und um den Garten. 1786 erhielt er den erblichen Grafentitel.3 In seine Zeit fällt der Marstall nordöstlich vor dem Schloss, ein dreiflügeliger Putzbau nach Entwurf von Carl Gotthard Langhans. Das Dehio-Handbuch datiert ihn auf 1764-80, zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde er erweitert.1, 3

Stüler, Doflein und das 19. Jahrhundert

Bauherr der nächsten großen Umgestaltung war Adolf Heinrich Graf von Arnim. 1838-42 baute Friedrich August Stüler das Unterhaus neugotisch um. Der Betreiber nennt als Vorbild den englischen Burgenbau des Mittelalters.1, 3 Der bis dahin zweigeschossige Hauptflügel bekam ein drittes Geschoss, flach geneigte Dächer ersetzten die Mansarddächer.1, 3 Aus dieser Zeit stammen der Festsaal von 1842 mit heute rekonstruiertem Stuck und der Bibliothekssaal mit neugotischem Sterngewölbe über die ganze Länge seines Flügels.1

1881-84 folgte nach dem Dehio-Handbuch der Umbau durch Carl Doflein in Formen der Neurenaissance. Seitdem gleicht das Unterhaus dem älteren Oberhaus.1 Der Betreiber nennt Adolf Graf von Arnim als Bauherrn und lässt die Arbeiten 1882 beginnen.3 Zur Gartenseite gab Doflein dem Hauptflügel halbrunde Turmerker, dazwischen eine dreiachsige Laube mit doppelläufiger Freitreppe.1

Unter Dietlof Graf von Arnim wurde das Schloss modernisiert, im Ort wurden unter anderem Versorgungseinrichtungen ausgebaut.3

Lenné-Park, Tempel und Grabstätten

Einen Lustgarten gab es nach dem Dehio-Handbuch seit 1668. Peter Joseph Lenné formte ihn 1827-38 zu einem Landschaftspark um, den das Handbuch zu seinen bedeutendsten Anlagen in Norddeutschland zählt. Der Park ist in Teilen erhalten und bezieht Küchenteich, Großen und Kleinen Karpfenteich ein.1

Zwischen den beiden Karpfenteichen steht der Gedächtnistempel für Friedrich Wilhelm von Arnim, der 1801 starb. Langhans entwarf den sogenannten Schlangentempel, 1804 war er errichtet; Bauherrin war die Witwe Freda Antoinette von Arnim.1 Eine Marmorfigur der Witwe als Trauernde von J. G. Schadow stand einst in der Nische. 2012 befand sie sich nach dem Dehio-Handbuch in der Friedrichwerderschen Kirche in Berlin.1 Auf einer Anhöhe gegenüber dem Ehrenhof ließ Adolf Heinrich von Arnim 1855/56 den Apollotempel bauen, einen achteckigen Monopteros mit Kuppel.1

Östlich des Apollotempels, mit ihm durch eine Sichtachse verbunden, liegt das Erbbegräbnis der Familie, 1888 von Doflein entworfen. Es hat eine neuromanische Kapelle als Zentralbau, Eckpavillons und eine Freitreppe mit zwei liegenden Sandsteinlöwen.1 Hinter dem Großen Karpfenteich errichtete M. Gropius 1875 die Rote Kapelle, eine neugotische Gedächtniskapelle für Mathilde von Arnim.1 Den Gedächtnistempel beschrieb das Dehio-Handbuch 2012 als im Verfall begriffen, die Rote Kapelle als verfallen.1

Nach 1945

Nach Kriegsende flohen die Arnims in den Westen. In der Bodenreform wurde der Besitz enteignet, das Schloss geplündert.3 Danach war es unter anderem Flüchtlingslager und Erholungsheim der Kasernierten Volkspolizei, zuletzt bis Ende 1989 Ferienanlage der NVA.3 Das Dehio-Handbuch spricht von einem Offiziers-Erholungsheim 1955-90. Aus dieser Zeit blieben störende Neubauten, vor allem das "Wiesenhaus" von 1989 im Park.1 Fast die gesamte Ausstattung ging nach 1945 verloren, auch die Bücher der Bibliothek.3, 6

Nach der Wende übernahm die Bundeswehr das Schloss. Später fand sich ein Käufer mit einem Konzept, das dem Denkmal gerecht wurde.3 1999-2005 wurde die Anlage umfassend saniert. Dabei wurde teils zurückgebaut, teils rekonstruiert.1, 3 Am Marstall stellte man 2002-04 die klassizistischen Formen wieder her, die ein Umbau der 1950er/60er-Jahre weitgehend beseitigt hatte.1

Heutige Nutzung und Besichtigung

Die Drachenfels AG aus Hamburg führt das Schloss als Betriebsstätte.5 Es dient als Kinder- und Jugendhotel für Klassenfahrten und Ferienlager, außerdem für Hochzeiten, Feiern und Urlaubsaufenthalte.3, 4 Das Haus steht nur Gästen offen. Andere Besucher können das Schloss ausschließlich bei einer Führung besichtigen.3, 4 Zum Stand 19.10.2026 war auf der Website des Betreibers kein künftiger Führungstermin angekündigt.4

Der Betreiber verweist auf eine kleine Ausstellung zur Geschichte des Hauses und hebt den Rittersaal mit seiner wiederhergestellten Stuckdekoration hervor. Den Apollotempel bietet er für Trauungen an.3 An der Rezeption kann man Kanus leihen und vom Küchenteich aus über den Schumellensee bis zum Hardenbecker Haussee paddeln.4

Chronik

1276 - 2004
  1. 1276ErsterwähnungErste urkundliche Nennung als "Boyceneborch"3
  2. 14. JahrhundertBesitzwechselDurch Heirat an die Grafen von Lindow-Ruppin3
  3. 1398BesitzwechselBoitzenburg wird mecklenburgisch, später pommersch3
  4. ab 1415BesitzwechselBoitzenburg gehört dauerhaft zu Brandenburg3
  5. 1528BesitzwechselHans von Arnim erwirbt Boitzenburg von Kurfürst Joachim I.1, 3
  6. 1586-1600BaubeginnBau des Unterhauses1, 3
  7. um 1640UmbauStuckdecke und Kaminhaube im Jagdzimmer des Unterhauses1
  8. 1740UmbauZwei neue Flügel machen das Unterhaus zur Dreiflügelanlage mit Ehrenhof1
  9. 1764-1780BaubeginnBau des Marstalls nach Entwurf von Carl Gotthard Langhans1
  10. 1804FertigstellungGedächtnistempel für Friedrich Wilhelm von Arnim nach Entwurf von Langhans1
  11. 1827-1838UmbauPeter Joseph Lenné gestaltet den Lustgarten zum Landschaftspark um1
  12. 1838-1842UmbauNeugotischer Umbau des Unterhauses durch Friedrich August Stüler, Aufstockung des Hauptflügels1, 3
  13. 1856FertigstellungApollotempel im Park1
  14. 1875FertigstellungRote Kapelle für Mathilde von Arnim1
  15. 1881-1884UmbauUmbau des Unterhauses in Formen der Neurenaissance durch Carl Doflein1
  16. 1888FertigstellungErbbegräbnis der Familie von Arnim nach Entwurf von Carl Doflein1
  17. 1906UmbauEinrichtung des Norwegerzimmers3
  18. 1945BesitzwechselEnde des Arnim-Besitzes, Enteignung in der Bodenreform, das Schloss wird geplündert1, 3
  19. 1955-1990NutzungsänderungOffiziers-Erholungsheim1
  20. 1999-2005RestaurierungUmfassende Sanierung mit Rückbau und Teilrekonstruktionen1
  21. 2002-2004RestaurierungWiederherstellung der klassizistischen Formen des Marstalls1

Besitz und Herrschaft

  • ab 1398Mecklenburg, später Pommern3Übergang in mecklenburgischen, später pommerschen Besitz
  • 1429Hans und Jasper von Arnim3unter den wechselnden Pfandinhabern genannt
  • 1528-1945Familie von Arnim1, 31528 durch Hans von Arnim von Kurfürst Joachim I. erworben, ab 1786 Grafen, 1945 in der Bodenreform enteignet

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Das Schloss heute

Besonderheiten

  • Seigerturm: Der Turm wurde nach Angaben des Betreibers ab 1590 gebaut und trug einst eine mechanische Uhr. Besucher können ihn nicht betreten.3
  • Norwegerzimmer: Dietlof Graf von Arnim ließ es 1906 einrichten. Anlass war seine Vorliebe für die Elchjagd in Norwegen, angeregt war die Gestaltung von früher nordischer Ornamentik.3
  • Bibliotheca Boytzenburgensis: Ein Band von 1766 aus der Schlossbibliothek trägt einen Stempel mit diesem Namen und dem Wappen der Grafen von Arnim. Er gehört heute zur Sammlung des Museums für Stadtgeschichte Templin.6
Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Gut 32 Kilometer Luftlinie entfernt liegt Burg Stargard. Etwa 51 Kilometer Luftlinie sind es bis Schloss Rheinsberg.

Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Uckermark, das ganze Land die Seite Brandenburg.

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
nur mit Führung3, 4
Führungen
Besichtigung des Schlosses nur mit Führung; der Zugang steht sonst ausschließlich Hausgästen offen.
Termine kündigt der Betreiber auf seiner Website an; zum Stand 19.10.2026 war kein künftiger Termin angekündigt.3, 4

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Umgebung

Lage und Umgebung

53.2604° N · 13.6023° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. Dehio Brandenburg 2012, S. 103, über BLDAM-Denkmaldatenbank 09130382Dehio-Vereinigung; Datenbank: Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 19.10.2026
  2. Denkmalliste des Landes Brandenburg, Landkreis Uckermark (Stand 01.01.2026)Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 19.10.2026
  3. Geschichte von Schloss BoitzenburgSchloss Boitzenburg (Drachenfels AG), abgerufen am 19.10.2026
  4. Schloss BoitzenburgSchloss Boitzenburg (Drachenfels AG), abgerufen am 19.10.2026
  5. ImpressumDrachenfels AG, abgerufen am 19.10.2026
  6. Journal encyclopédique 1766 (Band aus der Schlossbibliothek Boitzenburg)Museum für Stadtgeschichte Templin, über museum-digital:brandenburg, abgerufen am 19.10.2026
  7. Schloss Boitzenburg (Kartenobjekt way/50367700)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 19.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: Wolfgang Pehlemann · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons

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