Schloss Rheinsberg
Schloss am Grienericksee: ab 1734 Residenz des Kronprinzen Friedrich, 1744-1802 im Besitz des Prinzen Heinrich, heute Museum der Schlösserstiftung.

Steckbrief
- Bundesland
- Brandenburg
- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich1
- Öffnungszeiten
- Schloss: April-Oktober Di-So 10-17.30 Uhr1, 5, 6, 17Alle Angaben
- Eintritt
- Einzelticket Sommer (April-Oktober): 14 €, ermäßigt 10 €, gilt an einem Tag für Grand Tour, Sommerappartement und Literaturmuseum1, 5Alle Angaben
- Koordinaten
- 53.0984, 12.88968
Inhalt 16 Abschnitte
- Überblick
- Vorgänger: Burg Rynsberg und Renaissanceschloss
- Residenz des Kronprinzen Friedrich
- Prinz Heinrich und sein Musenhof
- Nach 1802: Hofkammer, Sanatorium, Stiftung
- Restaurierung seit 1991
- Chronik
- Architektur und Aufbau
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Rheinsberg ist eine Dreiflügelanlage auf einer Insel am Südostufer des Grienericksees in Rheinsberg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Kronprinz Friedrich, der spätere König Friedrich II., ließ hier ab 1734 einen Renaissancebau zu seiner Residenz umbauen. Von 1744 bis zu seinem Tod 1802 besaß sein Bruder Prinz Heinrich die Anlage und ließ sie weiter ausbauen.3, 7, 8 Heute zeigt die Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg das Schloss als Museum, der Lustgarten ist frei zugänglich. In einem Seitenflügel liegt das Kurt Tucholsky Literaturmuseum.1, 5, 15
Vorgänger: Burg Rynsberg und Renaissanceschloss
Nach der Schlösserstiftung ist an dieser Stelle im 13. Jahrhundert die Burg Rynsberg nachgewiesen. Die Denkmalliste des Landes verzeichnet in Rheinsberg ein Bodendenkmal "Burg deutsches Mittelalter, Schloss Neuzeit".2, 11 Auf einen Brand im Jahr 1566 folgte ein Wiederaufbau. Dabei entstanden der Hauptflügel mit dem Klingenbergturm und ein Tor- und Brauhaus neu.2
Vor 1734 stand auf der Insel nach Angaben der Stiftung ein schlichtes Renaissanceschloss. Das ältere Herrenhaus steckt nach der Denkmaldatenbank im heutigen Südflügel.3, 5, 7
Residenz des Kronprinzen Friedrich
1734 kaufte König Friedrich Wilhelm I. die Anlage. Er schenkte die Herrschaft Rheinsberg seinem 22-jährigen Sohn Friedrich als kronprinzliche Residenz.2, 3, 12 Zuvor hatte Friedrich Elisabeth Christine von Braunschweig-Bevern geheiratet. 1736 zog das Paar ein, bis 1740 war das Schloss sein Wohnsitz.2, 3, 7
Den Umbau plante Johann Gottfried Kemmeter, der kurmärkische Baudirektor. Nach der Denkmaldatenbank begann er 1734 und bezog das vorhandene Herrenhaus ein.2, 7 Ab 1737 leitete Georg Wenzeslaus von Knobelsdorff den Bau. Unter ihm entstanden nach der Denkmaldatenbank der Nordflügel, die wohl schon von Kemmeter geplante Kolonnade, der Mittelrisalit des Corps de logis und der Innenausbau.2, 7 Für Knobelsdorff war Rheinsberg nach Angaben der Stadt die erste größere Aufgabe als Architekt.12
Aus dem schlichten Bau wurde eine Dreiflügelanlage mit zwei auffälligen Türmen. Im Garten legte Friedrich die Hauptachse mit dem Gartenportal und eine lange Querachse an.5 An der Ausstattung arbeiteten Künstler nach Vorgaben Knobelsdorffs, etwa der Bildhauer Friedrich Christian Glume. Antoine Pesne malte Deckenbilder, darunter 1740 im Großen Saal des Nordflügels.7
1740 war der Umbau abgeschlossen. Die Stiftung sieht hier den "Ausgangspunkt des friderizianischen Rokokos".2, 7 Friedrich verbrachte hier nach ihren Angaben "die glücklichste Zeit seines Lebens". Rheinsberg sei seine "Probierstube" gewesen, Ideen von hier habe er später in Schloss Sanssouci vollendet.1
Prinz Heinrich und sein Musenhof
1740 bestieg Friedrich den Thron und verließ Rheinsberg.12 1744 schenkte er Schloss und Garten seinem jüngeren Bruder Prinz Heinrich von Preußen. Heinrich besaß die Herrschaft bis zu seinem Tod 1802.2, 5, 7 Nach Angaben der Stadt lebte er ab 1753 in Rheinsberg. Die Denkmaldatenbank nennt das Schloss ab 1763 Hauptresidenz des Prinzenpaars.7, 12
Für seine eigene Hofhaltung ließ Heinrich das Schloss umgestalten. Entwürfe lieferte unter anderen Carl Gotthard Langhans.3 Von Langhans stammen Pläne von 1766 für die Wohnung der Prinzessin Wilhelmine, das Treppenhaus und den Muschelsaal. Carl Wilhelm Hennert führte sie ab 1768 aus. 1785 und 1786 kamen nach Entwurf von Georg Friedrich Boumann dem Jüngeren zwei Pavillons an den östlichen Ecken hinzu.7
Im Erdgeschoss richtete sich Heinrich ein Sommerappartement als privaten Rückzugsort ein, mit ausgemalten Grottenräumen und Tapeten mit Vogelmotiven.6 1774 wurde ein Schauspielhaus errichtet. Die Stiftung nennt das Schloss unter Heinrich ein "innovatives Zentrum der Fest-, Theater- und Musikkultur".2, 5
Den Besitz erweiterte Heinrich auf über 300 Hektar. Er ließ unter anderem die Feldsteingrotte und das Heckentheater anlegen. Die Erdterrassen jenseits des Sees schmückte er mit einem Obelisken.5 Aus dem Rokokogarten wurde ein früher Landschaftsgarten. Die Stiftung zählt ihn zu den "frühesten empfindsamen Landschaftsgärten Deutschlands".2, 3 Heinrichs Grabpyramide entstand 1800 und 1801, sie steht im Lustgarten.2, 8, 12
Nach 1802: Hofkammer, Sanatorium, Stiftung
Nach Heinrichs Tod löste man seine Kunstsammlungen und die Schlosseinrichtung auf. Garten und kleinere Parkbauten verfielen nach und nach.2 Im Theater wurde nach dem Stiftungsmagazin seit 1802 nicht mehr gespielt.4 Teilweise bewohnt blieb das Schloss noch bis 1843, als Prinz August starb.2 Den Nordpavillon baute man nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel 1825 bis 1827 neu.7
Die Hofkammer war bis 1945 für das Amt Rheinsberg samt Schloss und Garten zuständig. Besucher konnten das Schloss als Museum besichtigen.2 1945 wurde das Theater zerstört.4 Die Denkmaldatenbank verzeichnet für das Kavalierhaus mit Theaterflügel eine Teilzerstörung.9
Danach war im Schloss ein Sanatorium. Zwei Veröffentlichungen der Stiftung nennen dafür die Jahre 1950 bis 1990, ihre Pressemappe ein Diabetikersanatorium ab 1953.2, 3, 4 Ab 1953 kümmerte sich das Institut für Denkmalpflege der DDR um die Erhaltung von Schloss und Garten. Nach dem Stiftungsmagazin hinterließ das Sanatorium Spuren, die Arbeit des Instituts bewahrte aber die Aussicht auf ein Museum.2, 4
Am 1. April 1991 verfügte Brandenburgs Minister für Wissenschaft, Forschung und Kultur, Hinrich Enderlein, die Übergabe von Schloss, Kavalierhaus und Marstall an die Schlösserstiftung.4 Am 6. Mai 1991 öffnete das Schloss, zunächst mit 20 Räumen und der Galerie im Erdgeschoss des Nordflügels. Im ersten Jahr kamen 100.000 Gäste.2, 4
Restaurierung seit 1991
1997 und 1998 erhielt die Schlossinsel wieder ihr Aussehen von etwa 1770. Ende 1999 war das Theater wiederhergestellt, dazu kam ein neues Gästehaus der Musikakademie. Vollständig zugänglich ist das Schloss seit 2002, als eine Ausstellung an Heinrichs 200. Todestag erinnerte.2, 4
Die Restaurierung des Spiegelsaals zog sich von 1953 bis 2012 hin. Bis 2016 waren nach Angaben der Stiftung 36 Schlossräume umfassend restauriert, seit 1991 flossen 42,5 Millionen Euro in die gesamte Anlage. Den Muschelsaal bezeichnete sie 2016 als fast fertig restauriert.4
Chronik
13. Jh. - 2012- 13. JahrhundertErsterwähnungAls Burg Rynsberg nachgewiesen2, 11
- nach 1566WiederaufbauNach einem Brand Wiederaufbau des Hauptflügels mit Klingenbergturm sowie eines Tor- und Brauhauses2
- 1734BesitzwechselKönig Friedrich Wilhelm I. kauft die Anlage und schenkt die Herrschaft Rheinsberg dem Kronprinzen Friedrich2, 3, 12
- ab 1734UmbauUmbau nach Entwurf von Johann Gottfried Kemmeter unter Einbeziehung des älteren Herrenhauses2, 3, 7
- 1736NutzungsänderungKronprinz Friedrich und Elisabeth Christine beziehen das Schloss2, 7, 12
- ab 1737UmbauGeorg Wenzeslaus von Knobelsdorff übernimmt die Bauleitung2, 3, 7
- 1740FertigstellungUmbau zur Dreiflügelanlage abgeschlossen2, 7
- 1744BesitzwechselFriedrich II. schenkt Schloss und Garten seinem Bruder Prinz Heinrich2, 5, 7, 12
- ab 1763NutzungsänderungHauptresidenz des Prinzenpaars7
- ab 1766UmbauFrühklassizistische Raumfassungen nach Entwürfen von Carl Gotthard Langhans, ausgeführt ab 1768 von Carl Wilhelm Hennert2, 7
- 1785-1786UmbauZwei Pavillons an den östlichen Ecken nach Entwurf von Georg Friedrich Boumann d. J.7
- 1802NutzungsänderungTod Prinz Heinrichs; danach Auflösung der Kunstsammlungen und des Inventars2
- 1825-1827UmbauNeubau des Nordpavillons nach Entwurf von Karl Friedrich Schinkel7
- bis 1843NutzungsänderungBis zum Tod des Prinzen August teilweise bewohnt2
- 1945ZerstörungTheater zerstört (Stiftungsmagazin); Denkmaldatenbank: Teilzerstörung des Kavalierhauses mit Theaterflügel4, 9
- ab 1953RestaurierungErhaltungsarbeiten an Schloss und Garten unter Leitung des Instituts für Denkmalpflege der DDR2
- 1. April 1991NutzungsänderungÜbergabe von Schloss, Kavalierhaus und Marstall an die Stiftung Schlösser und Gärten Potsdam-Sanssouci2, 4
- 27. April 1991NutzungsänderungEröffnung der Tucholsky-Gedenkstätte im Schloss14
- 6. Mai 1991NutzungsänderungEröffnung als Museum mit zunächst 20 Räumen2, 4
- ab 1994RestaurierungBeginn der kontinuierlichen Wiederherstellung des Parks2
- 1997-1998RestaurierungWiederherstellung der Schlossinsel in der Gestalt um 17702
- 1999WiederaufbauSchlosstheater wieder aufgebaut und eröffnet2, 4, 9
- 2002NutzungsänderungAusstellung zum 200. Todestag Prinz Heinrichs, das gesamte Schloss wieder zugänglich4
- 30. Januar 2004NutzungsänderungNeue Dauerausstellung, Umbenennung in Kurt Tucholsky Literaturmuseum14
- 2012RestaurierungRestaurierung des Spiegelsaals (seit 1953) abgeschlossen2, 4
Besitz und Herrschaft
- 1734König Friedrich Wilhelm I. von Preußen2, 12Ankauf der Anlage für den Kronprinzen
- 1734-1744Kronprinz Friedrich, ab 1740 König Friedrich II.3, 6, 7Schenkung des Vaters als kronprinzliche Residenz, Bauherr
- 1744-1802Prinz Heinrich von Preußen2, 5, 7Schenkung des Bruders, Besitzer der Herrschaft Rheinsberg bis zu seinem Tod
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Aufbau
Das Schloss ist eine verputzte Dreiflügelanlage aus Ziegeln mit zwei bis zweieinhalb Geschossen.7 Zur Anlage gehören der Wirtschaftshof mit dem Marstall, den Kemmeter 1738 entwarf, und das Kavalierhaus mit Theaterflügel. Die Denkmaldatenbank führt Schlossinsel, Nebengebäude und Gärten zusammen als Denkmal "Schlossanlage und Gartenreich Rheinsberg".8, 9, 10
Innen stehen zwei Epochen nebeneinander. Durch Restaurierungen sind nach Angaben der Stiftung wieder Dekorationen aus Friedrichs Zeit um 1740 und frühklassizistische Fassungen aus Heinrichs Zeit um 1786 zu sehen. Gemälde und Kunsthandwerk zeigen, wie die einstigen Besitzer wohnten und sammelten.1 Zu den Räumen gehören der Spiegelsaal mit Pesnes Deckengemälde "Der Tag vertreibt die Finsternis" und der Muschelsaal nach Entwürfen von Langhans.1, 4
Besonderheiten
- Sommerappartement: Heinrichs Räume im Erdgeschoss, darunter das Chinesische Kabinett, sind nur von April bis Oktober zu sehen. Den Gartensaal hatte noch Friedrich gestaltet.6
- Tucholsky: Im Spätsommer 1911 verbrachte Kurt Tucholsky einige Tage mit Else Weil in Rheinsberg. 1912 erschien sein Buch "Rheinsberg. Ein Bilderbuch für Verliebte".16
- Literaturmuseum: Am 27. April 1991 öffnete im Schloss eine Tucholsky-Gedenkstätte. Seit 2004 heißt sie Kurt Tucholsky Literaturmuseum, Träger ist die Stadt Rheinsberg.14, 17
- Fontane: Theodor Fontane nahm Rheinsberg in seine "Wanderungen durch die Mark Brandenburg" auf.1
- Obelisk: Der Obelisk auf den Erdterrassen jenseits des Sees wurde 1791 von Georg Friedrich Boumann erbaut.2, 5
Heutiger Zustand
Das Schloss dient als Museum. Das Pressematerial der Stiftung bezeichnet die Restaurierung als noch nicht abgeschlossen.3 1994 begann die Stiftung mit der Wiederherstellung des Parks, ihre Welterbe-Übersicht beschrieb sie 2016 als fortlaufend.2 Die Musikakademie Rheinsberg nutzt das Kavalierhaus für Proben und als Aufenthaltsort. Im Schlosstheater gibt es Konzerte, Schauspiel, Musiktheater und Lesungen.13 Im Marstall, einem früheren Wirtschaftsgebäude, wird eine Ferienwohnung betrieben.1
Zum 300. Geburtstag Heinrichs veranstaltet die Stiftung 2026 mit Partnern aus der Region ein Jubiläumsprogramm. Rheinsberg bezeichnet sie als seinen bevorzugten Aufenthaltsort.19
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich1
- Öffnungszeiten
- Schloss: April-Oktober Di-So 10-17.30 Uhr
Schloss: November-März Di-So 10-16 Uhr, nur mit Führung
Montag geschlossen, letzter Einlass 30 Minuten vor Schließung, an Feiertagen in der Regel Wochenendzeiten
Sommerappartement des Prinzen Heinrich nur April-Oktober
24. und 25. Dezember 2026 geschlossen, 26. Dezember 10-16 Uhr, 31. Dezember 10-14 Uhr, 1. Januar 2027 11-16 Uhr
Lustgarten: täglich ab 8 Uhr bis zur Dunkelheit
Kurt Tucholsky Literaturmuseum: Di-So und Feiertag, April-Oktober 10-12.30 und 13-17.30 Uhr, November-März 10-12.30 und 13-16 Uhr1, 5, 6, 17 - Eintritt
- Einzelticket Sommer (April-Oktober): 14 €, ermäßigt 10 €, gilt an einem Tag für Grand Tour, Sommerappartement und Literaturmuseum
Einzelticket Winter (Januar-März, November-Dezember): 10 €, ermäßigt 7 €, gilt an einem Tag für Grand Tour und Literaturmuseum
Familienkarte (2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr): Sommer 28 €, Winter 20 €
Mit Jahreskarte der Stiftung frei
Lustgarten: Eintritt frei1, 5 - Führungen
- Schloss: April-Oktober individuelle Besichtigung, November-März nur mit Führung (auf Deutsch, Informationen in anderen Sprachen erhältlich). Sommerappartement des Prinzen Heinrich: eigene Objektseite nennt "Besichtigung mit Führung (auf Deutsch)", die Schlossseite für April-Oktober individuelle Besichtigung (Angaben der Stiftung uneinheitlich, Stand 09.10.2026). Kostenlose App "SANSSOUCI" mit Touren auf Deutsch, Englisch, Polnisch, in Leichter Sprache und für Kinder von 6-9 Jahren, keine Leihkopfhörer. Sonderführungen, Vorträge und Konzerte laut Veranstaltungskalender, Gruppen über den Gruppenservice der Stiftung.1, 6
- Bus und Bahn
- Haltestelle "Rheinsberg, Schloss" (Fahrplanauskunft über den VBB).1
- Familien
- Familienkarte für 2 Erwachsene und bis zu 4 Kinder (Sommer 28 €, Winter 20 €). Familienrallye mit Schlossrucksack durch Schloss und Lustgarten April-Oktober Di-So, 3 € zuzüglich Eintritt. Kinderversion der App für 6-9 Jahre. Kinderwagen dürfen nicht in die Ausstellungsräume.1, 18
- Barrierefreiheit
- teilweise: Schloss laut Stiftung bedingt rollstuhlgeeignet, Lustgarten rollstuhlgeeignet. Kinderwagen aus konservatorischen Gründen nicht in den Ausstellungsräumen. Literaturmuseum laut Museum bedingt barrierefrei, auf einer Ebene: barrierefreier Eingang, für Rollstuhl und Kinderwagen nur über die Holzbohlenbrücke von der Schlosshofseite, Treppenlift (nicht eigenständig nutzbar), Behinderten-WC im Marstall, an der Kasse melden.1, 5, 15, 18
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Von April bis Oktober ist das Schloss ohne Führung zu besichtigen. Nur in dieser Zeit ist auch das Sommerappartement geöffnet, für das die Stiftung auf seiner eigenen Seite eine Führung angibt. Von November bis März ist das Schloss nur mit Führung auf Deutsch zugänglich.1, 6 Die Eintrittskarte gilt an einem Tag für Schloss und Literaturmuseum. Für den Rundgang bietet die Stiftung die kostenlose App "SANSSOUCI" an, Kopfhörer muss man selbst mitbringen.1
Das Schloss ist nach Angaben der Stiftung bedingt rollstuhlgeeignet. Kinderwagen dürfen nicht in die Ausstellungsräume, Hunde nur als Assistenzhunde.1, 18 Der Lustgarten ist täglich ab 8 Uhr bis zur Dunkelheit geöffnet, der Eintritt ist frei. Hunde sollen dort nach der Parkordnung an der kurzen Leine bleiben, Fahrräder sind nicht erlaubt.5, 20
Anreise
Die Adresse lautet Schloss Rheinsberg 2, 16831 Rheinsberg. In Schlossnähe gibt es einen Besucherparkplatz, als Haltestelle nennt die Stiftung "Rheinsberg, Schloss".1
Umgebung und weitere Ziele
Rund 66 Kilometer Luftlinie südsüdöstlich steht in Berlin die Zitadelle Spandau, rund 70 Kilometer entfernt Schloss Charlottenburg. Etwa 78 Kilometer südlich liegt in Potsdam Schloss Sanssouci.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, das ganze Land die Seite Brandenburg.
Lage und Karte
53.0984° N · 12.8897° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Schloss RheinsbergStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Rheinsberg, Schloss und Park (25 Jahre Welterbe, Abschnitt 2.8, PDF)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Pressematerial Schloss und Lustgarten RheinsbergStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Detlef Fuchs: Rheinsberg 25. Wiedererweckung eines Musenhofs (Magazin der Stiftung, Ausgabe 02/2016, PDF)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Lustgarten RheinsbergStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Rheinsberg, Sommerappartement des Prinzen HeinrichStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Schlossinsel mit dem Schloss Rheinsberg, Denkmaldatenbank Nr. 09171798 (Stand 09.01.2026)Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Schlossanlage und Gartenreich Rheinsberg, Denkmaldatenbank Nr. 09170227 (Stand 09.01.2026)Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Kavaliershaus mit Theaterflügel, Denkmaldatenbank Nr. 09171462Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Wirtschaftshof mit Marstall, Remise und Stadtportal, Denkmaldatenbank Nr. 09171461Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Denkmalliste des Landes Brandenburg, Landkreis Ostprignitz-Ruppin (Stand 01.01.2026), Bodendenkmal 100257Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Landesmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- PersönlichkeitenStadt Rheinsberg, abgerufen am 09.10.2026
- Kultur und SchlossStadt Rheinsberg, abgerufen am 09.10.2026
- Das Museum in ZahlenKurt Tucholsky Literaturmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Barrierefreiheit im MuseumKurt Tucholsky Literaturmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Tucholsky in RheinsbergKurt Tucholsky Literaturmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Kurt Tucholsky Literaturmuseum (Startseite, Öffnungszeiten, Träger)Kurt Tucholsky Literaturmuseum, abgerufen am 09.10.2026
- Hausordnung SchlösserStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- h300: Programm zum 300. Geburtstag von Heinrich von Preußen (1726-1802)Stiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Parkordnung für den Lustgarten RheinsbergStiftung Preußische Schlösser und Gärten Berlin-Brandenburg, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Rheinsberg (Kartenobjekt relation/9089994)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Mondmarmelade · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Bischofsburg Wittstock: Foto: Fridolin freudenfett · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Oranienburg: Foto: Kds11 · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Schloss Boitzenburg: Foto: Wolfgang Pehlemann · CC BY-SA 3.0 de · Wikimedia Commons
- Schloss Paretz: Foto: Gregor Rom · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons