Schloss Wilhelmshöhe
Ab 1786 erbaute Sommerresidenz der Landgrafen von Hessen-Kassel im Bergpark Wilhelmshöhe, heute Museum mit der Gemäldegalerie Alte Meister.

Steckbrief
- Baubeginn
- 16063
- Kreis
- Kassel (Stadt)
- Bundesland
- Hessen
- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich1
- Öffnungszeiten
- Schloss mit Gemäldegalerie Alte Meister und Antikensammlung: Di-So und Feiertag 10-17 Uhr1, 2, 3Alle Angaben
- Eintritt
- Tagesticket Wilhelmshöhe: Erwachsene 8 €, ermäßigt 5 €1, 2Alle Angaben
- Website
- heritage-kassel.de1
- Koordinaten
- 51.315, 9.41611
Inhalt 14 Abschnitte
Schloss Wilhelmshöhe steht im Bergpark Wilhelmshöhe in Kassel und war Sommersitz der hessen-kasselschen Landgrafen und Kurfürsten. Errichten ließ es Landgraf Wilhelm IX. ab 1786, gedacht als Zentrum seiner Parkanlage. Anfangs standen seine drei Teile getrennt nebeneinander.1, 3
Heute nutzt Hessen Kassel Heritage, eine Einrichtung des Landes Hessen, das Schloss als Museum, ein Flügel ist Verwaltungsgebäude. Die Gemäldegalerie Alte Meister hat ihre Räume im Mittelbau, die Antikensammlung im Erd- und Untergeschoss.1, 2, 9 Die Einrichtung hat im Schloss auch ihre Anschrift.10 Nach einem Bombentreffer 1945 wurde der Mitteltrakt ohne seine Kuppel wiederaufgebaut.3
Vorgeschichte: Kloster und Jagdschloss Weißenstein
An der Stelle des Schlosses stand nach Angaben der Stadt Kassel schon 1140 das Augustinerkloster Weißenstein. Ein kleines Jagdschloss, das "Moritzheim Weißenstein", entstand dort 1606-1610 für Landgraf Moritz den Gelehrten. Für den Neubau des 18. Jahrhunderts musste es Platz machen.3
Nach Angaben der UNESCO ließ Landgraf Carl ab 1689 das Herkules-Monument und die Wasserspiele anlegen. Die Anfänge der Parkgestaltung reichen laut Betreiber in die 1680er-Jahre zurück. Heute erstreckt sich der Park vom Herkules über 350 Meter Kaskaden abwärts zum Schloss und noch weiter.7, 15
Drei Bauten für Wilhelm IX.
Während der barocke Park zum englischen Landschaftsgarten umgestaltet wurde, entwickelte Landgraf Wilhelm IX., der spätere Kurfürst Wilhelm I., sein Schlossprojekt. Ab 1786 entstand der Bau in mehreren Abschnitten.3
Nach Plänen von Simon Louis Du Ry wurde der heutige Weißensteinflügel errichtet, ursprünglich als Einzelbau gedacht. Noch während der Arbeiten entschied sich der Landgraf für ein Gegenstück im Norden, den heutigen Kirchflügel. Schließlich kam ein Mitteltrakt hinzu.3
Die Neue Deutsche Biographie (NDB) datiert Du Rys Planung für das Schloss auf 1787 bis 1791. Sie ging vom Palazzo Madama in Turin aus und wurde bei der Ausführung verändert.4
Ab 1790 war Heinrich Christoph Jussow am Weiterbau beteiligt. Seine Architektur war laut NDB zunächst vom englischen Palladianismus Du Rys bestimmt. Am Schloss wurde sie monumentaler und verzichtete auf überflüssigen Bauschmuck. Nach Du Rys Tod 1799 erhielt Jussow dessen Stelle.5
Den Mitteltrakt hoben ein Portikus und eine Kuppel, abgeleitet vom römischen Pantheon, deutlich über die Seitenflügel hinaus.3
Zu einem Ganzen wurden die drei Bauten erst 1829. Damals ließ Kurfürst Wilhelm II. Verbindungsbauten zwischen den Flügeln errichten. Seitdem erscheint das Schloss als ein zusammenhängender Bau.1, 3
Sommerresidenz, Napoléonshöhe und ein gefangener Kaiser
Napoleon Bonaparte gründete das Königreich Westphalen. Von 1807 bis 1813 residierte sein jüngerer Bruder Jérôme Bonaparte als König in Kassel. Das Schloss hieß in dieser Zeit Napoléonshöhe, den König nannte man "König Lustik".3
Im Deutsch-Französischen Krieg geriet Kaiser Napoleon III. nach einer verlorenen Schlacht in Gefangenschaft. Vom 5. September 1870 bis zum 19. März 1871 war er im Schloss untergebracht.3
Auch die deutschen Kaiser Wilhelm I. und Wilhelm II. verbrachten mit ihren Familien die Sommer hier. Nach Angaben des Betreibers diente das Schloss der Kaiserfamilie bis 1918 als Sommerresidenz.1, 3
Zerstörung, Wiederaufbau und Museum
Im Zweiten Weltkrieg wurde das Schloss schwer beschädigt. Anfang 1945 zerstörte eine Bombe den Mitteltrakt.1, 3
Zum Wiederaufbau machen die Quellen unterschiedliche Angaben. Der Betreiber spricht von einem schrittweisen Wiederaufbau ab 1945.1 Die Stadt Kassel datiert Wiederaufbau und Umgestaltung zum Kunstmuseum auf 1968 bis 1974.3 Seit 1974 ist die Gemäldegalerie Alte Meister im Schloss.2
Die Kuppel wurde nicht wiederhergestellt. Laut Stadt sprach unter anderem dagegen, dass sie dem oberen Geschoss Tageslicht genommen hätte.3
Wegen Baumängeln musste das Haus 1994 schließen. Im Juni 2000 öffnete es wieder, mit neu geordneten Ausstellungsräumen nach Plänen des Münchner Architekten Stephan Braunfels.3
Chronik
1140 - 2013- 1140NutzungsänderungAugustinerkloster Weißenstein an der Stelle des späteren Schlosses3
- 1606BaubeginnLandgraf Moritz der Gelehrte lässt bis 1610 das Jagdschlösschen "Moritzheim Weißenstein" bauen3
- 1786BaubeginnWilhelm IX. beginnt den Schlossneubau, das Jagdschloss weicht; Weißensteinflügel nach Plänen von Simon Louis Du Ry3
- ab 1790UmbauWeiterbau des Schlosses unter Beteiligung von Heinrich Christoph Jussow5
- 1807-1813NutzungsänderungUnter König Jérôme von Westphalen heißt das Schloss Napoléonshöhe3
- 1829UmbauKurfürst Wilhelm II. lässt Verbindungsbauten zwischen den drei Flügeln errichten3
- 5. September 1870-19. März 1871NutzungsänderungDer gefangene Kaiser Napoleon III. ist im Schloss untergebracht3
- bis 1918NutzungsänderungSommerresidenz der Kaiserfamilie1
- 1945ZerstörungAnfang 1945 zerstört eine Bombe den Mitteltrakt3
- 1974NutzungsänderungDie Gemäldegalerie Alte Meister zieht ins Schloss2
- 1994NutzungsänderungSchließung wegen Baumängeln3
- Juni 2000UmbauWiedereröffnung mit neu geordneten Ausstellungsräumen nach Plänen von Stephan Braunfels3
- 23. Juni 2013NutzungsänderungDer Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Schloss wird UNESCO-Welterbe7
Besitz und Herrschaft
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Besonderheiten
- Gemäldegalerie Alte Meister: Auf drei Etagen hängen nach Angaben der Stadt etwa 500 Gemälde von der Spätgotik bis zum Klassizismus. Stark vertreten sind Maler des 17. Jahrhunderts aus Holland und Flandern.2, 3
- Rembrandt: Der Bestand an Werken Rembrandts gehört nach Angaben der Stadt zu den größten weltweit. Dazu zählt das Gemälde "Der Segen Jakobs".2, 3
- Antikensammlung: Im Erd- und Untergeschoss sind nach Angaben des Betreibers rund 800 Objekte ausgestellt. Die Stadt nennt Stücke aus ägyptischer, minoisch-mykenischer, griechischer, etruskischer und römischer Zeit, das bekannteste ist der "Kasseler Apoll".2, 3
- Korkmodelle: Im Untergeschoss sind 30 großformatige historische Korkmodelle zu sehen.2
- Graphische Sammlung: Zu den Sammlungen im Schloss zählt die Stadt auch die Graphische Sammlung. Sie umfasst über 60.000 Zeichnungen, Druckgrafiken, Plakate und illustrierte Bücher.3
- "Ab nach Kassel": Die Stadt Kassel verbindet diese Redensart mit dem gefangenen Napoleon III. In Aachen soll man sie ihm zugerufen haben.3
- Große Fontäne: Am Ende der Wasserspiele steigt vor dem Schloss die Große Fontäne nach Angaben der Stadt über 50 Meter hoch. Das geschieht vom 1. Mai bis 3. Oktober mittwochs, sonntags und an hessischen Feiertagen um 15.45 Uhr.8
Heutiger Zustand
Von den drei Teilen des Schlosses ist der linke Flügel heute Verwaltungsgebäude. Der Mittelbau beherbergt Sammlungen, darunter die Gemäldegalerie. Im rechten Teil, dem Weißensteinflügel, zeigt ein Museum sonst die Räume der Landgrafen mit ihrer historischen Einrichtung. Wegen Instandsetzung ist es zurzeit geschlossen.1, 3
Seit dem 23. Juni 2013 steht der Bergpark Wilhelmshöhe, zu dem das Schloss gehört, auf der Welterbeliste der UNESCO. Nach Angaben der UNESCO ist die gesamte Stätte durch das hessische Denkmalschutzgesetz geschützt.1, 7, 15
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Besichtigung
- Innenbesichtigung möglich1
- Öffnungszeiten
- Schloss mit Gemäldegalerie Alte Meister und Antikensammlung: Di-So und Feiertag 10-17 Uhr
1. und 3. Freitag im Monat 10-19 Uhr
Montag geschlossen
24., 25. und 31. Dezember geschlossen, 1. Januar 12-17 Uhr
Weißensteinflügel (historische Räume der Landgrafen) derzeit wegen Instandsetzung geschlossen
Stand Oktober 2026, Seite ohne Jahresangabe1, 2, 3 - Eintritt
- Tagesticket Wilhelmshöhe: Erwachsene 8 €, ermäßigt 5 €
9. Oktober 2026-17. Januar 2027: 12 € bzw. 9 €
Unter 18 Jahren frei, Jahreskarte 60 €
Das Tagesticket gilt für Schloss Wilhelmshöhe, die Löwenburg (mit Führung, Reservierung erforderlich), den Herkules (1. April-31. Oktober) und das Große Gewächshaus (1. November-31. März)
Stand Oktober 20261, 2 - Parken
- Parkplatz Schloss Wilhelmshöhe unterhalb des Schlosses mit 390 Plätzen (Angaben der Stadt Kassel). Außerhalb der Wasserspieltage ganzjährig 6-23 Uhr: erste 30 Minuten frei, 2 Stunden 2 €, 4 Stunden 3 €, Tagessatz 5 €. An Wasserspieltagen (1. Mai-3. Oktober, Mi, So und hessische Feiertage) 9.30-15 Uhr Pkw 8,50 €, Wohnmobil oder Kleinbus 11,50 €, Reisebus 21,50 €. Parkplätze für Menschen mit Behinderung mit Schwerbehindertenparkausweis (Betreiber).1, 12
- Bus und Bahn
- Straßenbahn Linie 1 bis Endhaltestelle Wilhelmshöhe (Park), von dort zu Fuß. Shuttlebus Linie 24 täglich 10-18 Uhr alle 30 Minuten ab Bahnhof Wilhelmshöhe (Bussteig A) über Wilhelmshöhe (Park) und P+R Wilhelmshöhe (Park) zur Haltestelle Schloss Wilhelmshöhe; im Bus nur Kurzstreckentickets (Angaben der Stadt Kassel, Seite ohne Datum).11
- Gastronomie
- Café Jérôme im Schloss: Di-So 10-17 Uhr, Montag Ruhetag, Frühstück 10-13 Uhr. Zugang auch ohne Museumsbesuch (Angaben des Cafés, ohne Jahresangabe).1, 13
- Familien
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren frei. Wickeltisch vorhanden.1
- Barrierefreiheit
- barrierefrei: Mit Rollstuhl zugänglich, Fahrstuhl. Barrierearme Toiletten, Wickeltisch. Parkplätze für Menschen mit Behinderung (Schwerbehindertenparkausweis). Assistenzhunde erlaubt.1
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Schloss und Sammlungen sind dienstags bis sonntags und an Feiertagen geöffnet, am ersten und dritten Freitag im Monat bis 19 Uhr. Das Tagesticket Wilhelmshöhe gilt auch für die Löwenburg sowie je nach Jahreszeit für den Herkules oder das Große Gewächshaus. Besichtigen lässt sich die Löwenburg nur mit Führung zur vollen Stunde, dafür ist eine Reservierung erforderlich. Unter 18 Jahren ist der Eintritt frei.1, 6
Das Schloss ist mit dem Rollstuhl zugänglich und hat einen Aufzug. Es gibt barrierearme Toiletten, einen Wickeltisch und Parkplätze für Menschen mit Behinderung, Assistenzhunde sind erlaubt.1
Im Schloss liegt das Café Jérôme. Es ist nach eigenen Angaben auch ohne Museumsbesuch zugänglich.1, 13
Anreise
Die Straßenbahnlinie 1 endet an der Haltestelle Wilhelmshöhe (Park). Von dort ist der untere Teil des Bergparks mit dem Schloss zu Fuß erreichbar. Außerdem fährt nach Angaben der Stadt täglich von 10 bis 18 Uhr alle 30 Minuten ein Shuttlebus auf das Schlossplateau. Die Linie 24 startet am Bahnhof Wilhelmshöhe und hält auch an der Haltestelle Wilhelmshöhe (Park).11
Unterhalb des Schlosses liegt ein Parkplatz mit 390 Stellplätzen. Außerhalb der Wasserspieltage sind dort die ersten 30 Minuten frei, der Tagessatz beträgt 5 €.12
Im ehemaligen Stationsgebäude an der Wilhelmshöher Allee 280 informiert das Besucherzentrum Wilhelmshöhe über Park, Gebäude und Ausstellungen.14
Umgebung und weitere Ziele
Den oberen Abschluss des Bergparks bildet das Herkules-Monument.7 Ebenfalls im Park steht die Löwenburg, die Wilhelm IX. von 1793 bis 1801 bauen ließ. Sie wurde von Anfang an als künstliche Ruine im mittelalterlichen Stil gebaut, die NDB spricht von einer neogotischen Ruine. In der Gruft unter ihrer Burgkapelle ist der Bauherr bestattet. Mit der Planung hatte laut NDB Jussow begonnen.5, 6
Rund 27 Kilometer Luftlinie nordnordöstlich liegt die Sababurg. Etwa 52 Kilometer nördlich steht die Abtei Corvey, rund 73 Kilometer ostsüdöstlich die Wartburg.
Weitere Anlagen in Kassel zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Kassel, das ganze Land die Seite Hessen.
Lage und Karte
51.3150° N · 9.4161° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Schloss WilhelmshöheHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- Gemäldegalerie Alte MeisterHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss WilhelmshöheStadt Kassel, abgerufen am 09.10.2026
- Hans Reuther: Du Ry, Simon Louis (Ludwig), Neue Deutsche Biographie 4 (1959), S. 203 f.Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Deutsche Biographie, abgerufen am 09.10.2026
- Hans Reuther: Jussow, Heinrich Christoph, Neue Deutsche Biographie 10 (1974), S. 702 f.Historische Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, Deutsche Biographie, abgerufen am 09.10.2026
- LöwenburgHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- UNESCO-Welterbe Bergpark WilhelmshöheHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- WasserspieleStadt Kassel, abgerufen am 09.10.2026
- Wer wir sindHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- Anreise mit dem ÖPNVStadt Kassel, abgerufen am 09.10.2026
- Parken am Bergpark Wilhelmshöhe (Belegungsstand 09.10.2026)Stadt Kassel, abgerufen am 09.10.2026
- Café Jérôme im Schloss WilhelmshöheCafé Jérôme, abgerufen am 09.10.2026
- Besucherzentrum WilhelmshöheHessen Kassel Heritage, abgerufen am 09.10.2026
- Bergpark WilhelmshöheUNESCO World Heritage Centre, abgerufen am 09.10.2026
- DenkXweb: Bearbeitungsstand (Stand 05/2026)Landesamt für Denkmalpflege Hessen, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Wilhelmshöhe (Kartenobjekt way/183224852)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Tsungam · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Weitere Burgen und Schlösser in Hessen
Burgruine · 26,8 kmSababurg
Burg · 34,3 kmBurg Ludwigstein
Burg · 65,9 kmBurg Fürsteneck
Schloss · 72,2 kmMarburger Schloss
Bildnachweise
- Sababurg: Foto: Bytfisch · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Burg Ludwigstein: Foto: Jan Stubenitzky (Dehio) · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
- Burg Fürsteneck: Foto: Marius.auth · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
- Marburger Schloss: Foto: Thomas Scheidt · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons