Burgenführer
Burg · Neustadt an der Weinstraße-Hambach · Rheinland-Pfalz

Hambacher Schloss

Burg der Bischöfe von Speyer über Neustadt-Hambach, Schauplatz des Hambacher Festes 1832, seit 1952 teilweise wieder aufgebaut.

49.3250° N · 8.1186° E
Hambacher Schloss
Hambacher SchlossFoto: © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons
Schloss und Dauerausstellung: täglich 9.30-18 Uhr (März-Oktober), letzter Einlass 17.30 UhrTäglich 9.30-17 Uhr (November-Februar), letzter Einlass 16.30 UhrGeschlossen am 24., 25., 26. und 31. Dezember und am 1. JanuarEintritt: Erwachsene 6,50 €Besuch planen ↓

Steckbrief

Geprüfte Angaben · Stand 10/2026 · Quellen
Typ
Burg1, 2, 6teilweise erhalten
Erste Erwähnung
1090-11046
Gründung
1. Hälfte 11. Jahrhundert6
Ort
Neustadt an der Weinstraße-Hambach6, 14
Bundesland
Rheinland-Pfalz
Betreiber
Stiftung Hambacher Schloss4, 5
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich14
Öffnungszeiten
Schloss und Dauerausstellung: täglich 9.30-18 Uhr (März-Oktober), letzter Einlass 17.30 Uhr14, 15Alle Angaben
Eintritt
Erwachsene 6,50 €14Alle Angaben
Koordinaten
49.325, 8.11861
Inhalt 16 Abschnitte
  1. Überblick
  2. Die Kästenburg der Bischöfe von Speyer
  3. Plünderung, Zerstörung und Verkauf
  4. Das Hambacher Fest 1832
  5. Die Maxburg
  6. Ausbau und Restaurierung seit 1952
  7. Chronik
  8. Architektur und Aufbau
  9. Besonderheiten
  10. Ausstellung und Veranstaltungen
  11. Auf einen Blick
  12. Besichtigung
  13. Anreise
  14. Umgebung und weitere Ziele
  15. Lage und Karte
  16. Quellen
Lesezeit etwa 6 MinutenStand: Oktober 202621 Quellen

Das Hambacher Schloss steht auf der Kuppe eines bewaldeten Vorhügels am Haardtrand, oberhalb des Neustadter Ortsteils Hambach. Es geht auf die Kästenburg der Bischöfe von Speyer zurück, deren Ruine im 19. und 20. Jahrhundert teilweise ausgebaut wurde.1, 6, 14 Durch das Hambacher Fest von 1832 erhielt die Anlage den Beinamen "Wiege der deutschen Demokratie". Heute erhält und pflegt die Stiftung Hambacher Schloss die Anlage und zeigt dort eine Dauerausstellung zum Fest.3, 4, 6

Geschichte

Die Kästenburg der Bischöfe von Speyer

Der Berg wurde nach KuLaDig schon in spätrömischer Zeit genutzt, in spätkarolingischer Zeit entstand eine Fliehburg. Die Burg selbst stammt nach dem Denkmalverzeichnis wohl aus der ersten Hälfte des 11. Jahrhunderts.6 Die Stiftung setzt den Bau unter salischer Herrschaft um 1000 an. Den Namen führt sie auf die vielen Kastanien zurück, pfälzisch "Keschde".1

Als "Kestenburc" erscheint die Burg zwischen 1090 und 1104 in den Annales Spirenses. In dieser Zeit übertrug Bischof Johann I. von Speyer sie aus seinem eigenen Besitz an das Hochstift Speyer, zusammen mit der Burg Meistersel.1, 6

Im 13. und 14. Jahrhundert bauten die Bischöfe die Anlage zu ihrer bevorzugten Feste aus, sie diente auch als bischöfliches Urkundenarchiv. Mit dem Ausbau der Burg Marientraut in Hanhofen seit 1414 verlor die Kästenburg an Bedeutung.1

Plünderung, Zerstörung und Verkauf

Im Bauernkrieg 1525 verwüsteten und plünderten aufständische Bauern die Burg. 1552 verlangte Markgraf Albrecht Alcibiades von Brandenburg-Kulmbach vom Speyerer Bischof eine Brandschatzung. Als sie ihm verwehrt wurde, zerstörte er die Kästenburg und die Madenburg. Danach wurde die Burg nur notdürftig instand gesetzt. Im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstörten französische Soldaten die verlassene Anlage 1688.1, 6

1797 ging die Kästenburg in französischen Staatsbesitz über, zahlreiche Bauteile wurden in Neubauten der Umgebung verschleppt. 1816 kam die Pfalz an das Königreich Bayern, mit ihr die Ruine. Seit dem 19. Jahrhundert hieß sie nach Angaben der Stiftung vielfach "Hambacher Schloss".1

1823 ersteigerten 16 Neustadter Bürger die Ruine für 625 Gulden vom bayerischen Staat. Obwohl sie die Anlage sichern sollten, wurden im selben Jahr die Steine der Michaelskapelle abgetragen.1

Das Hambacher Fest 1832

Zu den Köpfen des im Januar 1832 gegründeten Pressvereins gehörten die Journalisten Philipp Jakob Siebenpfeiffer und Johann Georg August Wirth. Mit dem Aufruf "Der Deutschen Mai", unterzeichnet von 32 Neustadter Bürgern, wurde für den 27. Mai zu einem "Fest der Hoffnung" eingeladen. Siebenpfeiffers Einladung ermunterte ausdrücklich auch Frauen zur Teilnahme.3

Am 27. Mai zog ein Festzug vom Neustadter Marktplatz zum Burgberg. Die Stiftung spricht von bis zu 30.000 Teilnehmern, die Landeszentrale für politische Bildung von etwa 25.000 bis 30.000.3, 11 Das Deutsche Historische Museum gibt 20.000 bis 30.000 an und nennt das Fest die bis dahin größte politische Massenveranstaltung in Deutschland.12

Der Neustadter Kaufmann Johann Philipp Abresch hisste eine schwarz-rot-goldene Fahne mit der Inschrift "Deutschlands Wiedergeburt" auf dem Turm der Schlossruine.3, 10, 12 Unter den mehr als 20 Festrednern war keine Frau. Franzosen und Polen prägten mit ihren Flaggen, Grußadressen und Reden das Bild des Festes. Gefordert wurden ein geeintes Deutschland, politische Grundrechte und ein solidarisch verbundenes Europa.3

Danach schickte der bayerische König nach Angaben der Stiftung ein Drittel seiner Armee in die Pfalz. Schwarz-Rot-Gold zu tragen war fortan verboten, Organisatoren und Redner wurden angeklagt und verhaftet.3 Ein Geschworenengericht in Landau befand Wirth und Siebenpfeiffer 1833 für nicht schuldig. Wegen Beleidigung von Behörden verurteilte sie das Zuchtpolizeigericht Frankenthal zu zwei Jahren Haft.11

Die Maxburg

1842 ersteigerte ein Komitee Kaiserslauterer Bürger die Ruine. Als Geschenk der Pfälzer ging sie an den bayerischen Kronprinzen Maximilian, den späteren König Maximilian II., zu seiner Hochzeit mit Prinzessin Marie von Preußen. Im Volksmund hieß die Burg seitdem "Maxburg".1, 6

Nach Plänen des Münchner Architekten August Voit sollte sie zur Sommerresidenz werden. Vorbild war das ebenfalls unter Maximilian neugotisch umgebaute Schloss Hohenschwangau. Die Stiftung datiert die Arbeiten auf 1844 bis 1846, das Denkmalverzeichnis auf 1845 und 1846. Sie endeten, weil das Interesse des Kronprinzen schwand.1, 6

Ausbau und Restaurierung seit 1952

1952 erwarb der Landkreis Neustadt an der Weinstraße die überwucherte Ruine vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds, danach wurden meterhohe Schuttmassen beseitigt. 1968/69 erhielt der Palas Dach, Fenster und Heizung, damit dort bei jedem Wetter Veranstaltungen stattfinden konnten. Mit der Verwaltungsreform von 1969 wurde der Landkreis Bad Dürkheim Eigentümer.1

Zum 150. Jahrestag des Festes wurde das Schloss umfassend restauriert und innen ausgebaut, nach der Stiftung 1980 bis 1982, nach dem Denkmalverzeichnis 1979 bis 1982. Im neu geschaffenen dritten Obergeschoss zeigte erstmals eine Dauerausstellung die Ereignisse von 1832.1, 6

Seit dem 1. Februar 2002 besteht die Stiftung Hambacher Schloss, eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Gegründet haben sie das Land Rheinland-Pfalz, die Stadt Neustadt an der Weinstraße, der Landkreis Bad Dürkheim und der Bezirksverband Pfalz.4 Nach ihrer Satzung gehört das Schloss zum Vermögen der Stiftung. Die Baugeschichte der Stiftung nennt dagegen weiterhin den Landkreis Bad Dürkheim als Eigentümer.1, 4, 5

Die folgenden Umbauten setzte das Büro Max Dudler um, das 2004/05 einen Wettbewerb gewonnen hatte, finanziert vom Land. 2007 wurde das Schloss barrierefrei erschlossen, unter anderem mit einem Aufzug. 2008 wurden die Säle modernisiert, 2011 eröffnete das Restaurant 1832. 2015 folgten das Besucherhaus und der neue Schlosspark von Landschaftsarchitekt Ernst Bauermann.1

Ebenfalls 2015 erhielt das Hambacher Schloss das Europäische Kulturerbe-Siegel. Die Jury war nach Angaben der Kultusministerkonferenz von seinen zahlreichen digitalen und interaktiven Aktivitäten beeindruckt.6, 13

Chronik

11. Jh. - 2022
  1. 1. Hälfte 11. JahrhundertGründungBau der Burg, wohl in der 1. Hälfte des 11. Jahrhunderts6
  2. 1090-1104ErsterwähnungErste Nennung als "Kestenburc" in den Annales Spirenses6
  3. 1090-1104BesitzwechselBischof Johann I. von Speyer überträgt die Burg aus eigenem Besitz an das Hochstift Speyer1, 6
  4. 13. bis 14. JahrhundertUmbauAusbau zur bevorzugten Feste der Speyerer Bischöfe1, 6
  5. 1525ZerstörungIm Bauernkrieg von aufständischen Bauern verwüstet und geplündert1, 6
  6. 1552ZerstörungZerstörung durch Markgraf Albrecht Alcibiades im Zweiten Markgrafenkrieg1, 6
  7. September 1688ZerstörungFranzösische Soldaten zerstören im Pfälzischen Erbfolgekrieg die verlassene Burg1, 6
  8. 1797BesitzwechselNach der französischen Besetzung in französischem Staatsbesitz1, 6
  9. 1816BesitzwechselMit der Pfalz an das Königreich Bayern1
  10. 1823Besitzwechsel16 Neustadter Bürger ersteigern die Ruine für 625 Gulden1, 6
  11. 27. Mai 1832NutzungsänderungHambacher Fest3, 10, 11
  12. 1842BesitzwechselKaiserslauterer Bürger ersteigern die Ruine und schenken sie Kronprinz Maximilian zur Hochzeit1, 6
  13. bis 1846UmbauNeugotischer Ausbau zur Sommerresidenz nach Plänen von August Voit, 1846 eingestellt1, 6
  14. 1952BesitzwechselDer Landkreis Neustadt an der Weinstraße erwirbt die Ruine vom Wittelsbacher Ausgleichsfonds1
  15. ab 1952WiederaufbauRäumung und Beginn des Aufbaus von Teilen der Anlage1, 6
  16. 1968-1969WiederaufbauPalas überdacht, mit Fenstern und Heizung versehen1
  17. 1969BesitzwechselMit der Verwaltungsreform wird der Landkreis Bad Dürkheim Eigentümer1
  18. bis 1982RestaurierungUmfassende Restaurierung und Innenausbau zum 150. Jahrestag des Hambacher Festes, erste Dauerausstellung1, 6
  19. 1994-2000RestaurierungSanierung der äußeren Ringmauer6
  20. 1. Februar 2002NutzungsänderungGründung der Stiftung Hambacher Schloss als Stiftung des öffentlichen Rechts4
  21. 2007UmbauBarrierefreie Erschließung, unter anderem mit einem Aufzug1
  22. 2008UmbauModernisierung der Säle, umgesetzt vom Büro Max Dudler1
  23. 2011FertigstellungEröffnung des Restaurants 18321, 6
  24. 2015FertigstellungBesucherhaus eröffnet, neuer Schlosspark von Ernst Bauermann eingeweiht1
  25. 2015NutzungsänderungEuropäisches Kulturerbe-Siegel6, 13
  26. 2022NutzungsänderungNeue Dauerausstellung "Hinauf, hinauf zum Schloss!"9, 10

Besitz und Herrschaft

  • um 1100-1797Hochstift Speyer (Bischöfe von Speyer)1, 6Landesherren; Ende laut KuLaDig im 18. Jh., laut Denkmalverzeichnis Anfang 19. Jh. (dort "Speyerer Domstift")
  • bis 1104Bischof Johann I. von Speyer1, 6Eigenbesitz, Übertragung an das Hochstift zwischen 1090 und 1104; Bau laut Stiftung unter salischer Herrschaft
  • 1797-1816Französischer Staat1, 6Staatsbesitz nach der Besetzung
  • 1816-1823Königreich Bayern1Staatsbesitz
  • 1823-184216 Neustadter Bürger1, 6ersteigert für 625 Gulden
  • ab 1842Kronprinz Maximilian von Bayern (später König Maximilian II.)1, 6Hochzeitsgeschenk, von Kaiserslauterer Bürgern ersteigert
  • 1952-1969Landkreis Neustadt an der Weinstraße1, 6Erwerb 1952 (KuLaDig: nach 1945)
  • ab 1969Landkreis Bad Dürkheim1, 4Eigentümer seit der Verwaltungsreform 1969 (Baugeschichte der Stiftung); laut Stiftungssatzung gehört das Schloss heute zum Stiftungsvermögen, Eigentum strittig

In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.

Die Burg heute

Architektur und Aufbau

Eine ovale Ringmauer mit zwei Türmen im Norden umschließt die eigentliche Burg. Ihr Kern ist ein großer Saalbau mit hoch aufragender Fassade, Spitzbogenfenstern und Zinnen. Im Norden schließt ein Turm an, nach KuLaDig vermutlich ein Wohnturm des 12. Jahrhunderts.6

Das Denkmalverzeichnis nennt Reste eines spätkarolingisch-ottonischen Mauerzugs, Reste des Bergfrieds von wohl um 1200, den Hohen Mantel und den viergeschossigen Palas des 13. Jahrhunderts. Die äußere Ringmauer ist teilweise erhalten, vom neugotischen Schloss blieben nur geringe Reste.6

Im Schloss liegen der Festsaal und der kleinere Siebenpfeiffer-Saal.8 Das Restaurant 1832 ist ein schlichter Bau von Max Dudler, der sich mit seinem Sandstein in die Ringmauern einfügt.14

Besonderheiten

  • Die Fahne von 1832: Die originale Hauptfahne des Festes ist das Herzstück der Dauerausstellung. Die Stiftung nennt sie die "Urmutter" der heutigen deutschen Nationalflagge.3, 10
  • Spuren im Park: Entlang der Wege ist der Grundriss der Michaelskapelle zu sehen, Bodenmarkierungen aus Leistadter Sandstein zeichnen Grundrisse historischer Bauten nach.7
  • Aussicht: Von der Panoramaterrasse reicht der Blick weit in die Rheinebene.7

Ausstellung und Veranstaltungen

Seit 2022 zeigt die Stiftung die interaktive Dauerausstellung "Hinauf, hinauf zum Schloss!". Ihr erster Teil gilt dem Hambacher Fest, der zweite schlägt unter dem Motto "Farbe bekennen!" den Bogen in die Gegenwart. In den Sälen finden Konzerte, Kabarett, Theater und politische Diskussionen statt.8, 9, 10

Besuch

Besuch auf einen Blick

Stand 10/2026
Besichtigung
Innenbesichtigung möglich14
Öffnungszeiten
Schloss und Dauerausstellung: täglich 9.30-18 Uhr (März-Oktober), letzter Einlass 17.30 Uhr
Täglich 9.30-17 Uhr (November-Februar), letzter Einlass 16.30 Uhr
Geschlossen am 24., 25., 26. und 31. Dezember und am 1. Januar
Zugang zur Schlossanlage kostenfrei
Angaben laut Stiftung, abgerufen am 09.10.202614, 15
Eintritt
Erwachsene 6,50 €
Schüler und Studenten 3 € (mit Ausweis)
Menschen mit Behinderung 4,50 € (mit Ausweis)
Familien 13 €
Gruppen ab 10 Personen: Erwachsene 5,50 €, Schüler und Studenten 2 € pro Person
Kinder unter 6 Jahren frei
Audioguide 3 € (Deutsch, Englisch, Französisch, Polnisch)
Freier Eintritt in Schloss und Dauerausstellung mit Pfalz-Card und Museumspass
Preise laut Stiftung ohne Jahresangabe, abgerufen am 09.10.202614
Führungen
Besichtigung ohne Führung möglich, Audioguide 3 €. Öffentliche Führungen (45 Minuten) April-Oktober Fr, Sa, So und Feiertag 11, 12, 14 und 15 Uhr; November-März Sa, So und Feiertag 11.30, 12.30, 13.30 und 14.30 Uhr. Anmeldung nur am selben Tag im Museumsshop. Preis inklusive Eintritt: Erwachsene 10 €, Schüler und Studenten 6,50 €, Menschen mit Behinderung 8 €, Familien 23,50 €, Kinder unter 6 Jahren frei. Gruppenführungen und Workshops beim Besucherservice.14, 16
Parken
Gebührenpflichtige Parkplätze entlang der Auffahrt (Schlossstraße) und der Abfahrt (Freiheitsstraße), 2 € je Stunde, Tagesticket 8 €; Ringverkehr mit Einbahnstraßenregelung. Anfahrt über die A 65, Abfahrt Neustadt an der Weinstraße-Süd (13), und die B 39 Richtung Hambach. Vier Reisebus-Parkplätze an der Bushaltestelle. Behindertenparkplätze direkt am Schloss. Eine Zufahrt bis zum Schloss ist grundsätzlich nicht möglich.14, 15
Bus und Bahn
Buslinie 502 im Halbstundentakt vom Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße zur Haltestelle "Schloss", von dort etwa 400 m bergauf zum Eingang.14
Fußweg
Von der Bushaltestelle "Schloss" etwa 400 m, von den Parkplätzen je nach Lage mindestens 400 m bergauf bis zum Eingang.14
Gastronomie
Restaurant 1832 (Eventgastro Pfalz GmbH) mit Außenterrasse im Sommer: 1. April-31. Oktober 11-18 Uhr, 1. November-31. März 11-17 Uhr.14, 19
Familien
Kinder unter 6 Jahren frei, Familienkarte 13 €. Inszenierte Familienführung (45 Minuten) und Kinderworkshops für Gruppen bis 25 Personen, Anmeldung beim Besucherservice.14, 17
Barrierefreiheit
barrierefrei: Schlosspark, Restaurant 1832 und Schloss barrierefrei erschlossen, Aufzug seit 2007. Behindertenparkplätze direkt am Schloss. Hörstationen und Audioguide, unterfahrbare Ausstellungselemente, Rampen und niedrige Vitrinen. Führungen für blinde und sehbehinderte Menschen und in leichter Sprache. Überprüfung und Zertifizierung durch "Reisen für Alle" alle drei Jahre.1, 14, 18
Hunde
nur im Außenbereich: Auf dem gesamten Gelände an der Leine; im Schloss nicht erlaubt, ausgenommen Assistenzhunde.14, 15

Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.

Besichtigung

Die Schlossanlage ist kostenfrei zugänglich, für Schloss und Ausstellung wird Eintritt erhoben. Für die Ausstellung empfiehlt die Stiftung 60 bis 90 Minuten, ein Audioguide ist in vier Sprachen erhältlich.14 Öffentliche Führungen dauern 45 Minuten, die Anmeldung ist nur am selben Tag im Museumsshop möglich. Von November an gelten kürzere Öffnungszeiten, Führungen gibt es dann nur an Wochenenden und Feiertagen.14, 16

Schlosspark, Restaurant und Schloss sind nach Angaben der Stiftung barrierefrei erschlossen, Behindertenparkplätze liegen direkt am Schloss. Hunde müssen auf dem ganzen Gelände angeleint sein, ins Schloss dürfen nur Assistenzhunde.14, 15

Anreise

Vom Hauptbahnhof Neustadt an der Weinstraße fährt die Buslinie 502 im Halbstundentakt zur Haltestelle "Schloss". Von dort sind es noch etwa 400 Meter bergauf bis zum Eingang.14

Mit dem Auto geht es über die A 65, Abfahrt Neustadt an der Weinstraße-Süd, und die B 39 nach Hambach. Gebührenpflichtige Parkplätze liegen an Auf- und Abfahrt, eine Zufahrt bis zum Schloss ist grundsätzlich nicht möglich.14

Umgebung

Umgebung und weitere Ziele

Rund 33 Kilometer Luftlinie östlich liegt Schloss Schwetzingen. Etwa 44 Kilometer Luftlinie östlich steht das Heidelberger Schloss. Aus Heidelberg kamen nach Angaben der Stiftung über 200 Studenten zum Hambacher Fest.3

Weitere Anlagen der Stadt zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser in Neustadt an der Weinstraße, das ganze Land die Seite Rheinland-Pfalz.

Lage und Karte

49.3250° N · 8.1186° E

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Quellen

Stand 10/2026

Quellen der Redaktion

  1. BaugeschichteStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  2. Hambacher SchlossStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  3. Hambacher FestStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  4. Stiftung (Über uns, Leitbild, Satzung in der Fassung in Kraft seit 05.05.2025)Stiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  5. Änderung der Satzung der Stiftung Hambacher Schloss (Nr. 195), Staatsanzeiger für Rheinland-Pfalz Nr. 2 vom 18.01.2021Ministerium des Innern und für Sport Rheinland-Pfalz, abgerufen am 09.10.2026
  6. Hambacher Schloss (Christine Brehm, Struktur- und Genehmigungsdirektion Süd, 2022), mit Eintrag des DenkmalverzeichnissesKuLaDig, Landschaftsverband Rheinland, abgerufen am 09.10.2026
  7. SchlossparkStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  8. SäleStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  9. Ausstellung "Hinauf, hinauf zum Schloss!"Stiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  10. Geschichte im Hambacher Schloss (Faltblatt 2022)Stiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  11. Hannes Ziegler: Das Hambacher Fest, 27. Mai 1832 (Blätter zum Land 1/2007)Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz, abgerufen am 09.10.2026
  12. Dorlis Blume: Das Hambacher Fest 1832 (LeMO)Deutsches Historisches Museum, abgerufen am 09.10.2026
  13. Rathäuser von Münster und Osnabrück sowie Hambacher Schloss mit "Europäischem Kulturerbe-Siegel" geehrt (16.03.2015)Kultusministerkonferenz, abgerufen am 09.10.2026
  14. Ihr Besuch (Preise, Öffnungszeiten, Anfahrt, Barrierefreiheit, FAQ)Stiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  15. Besucherordnung (vom 09.05.2023)Stiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  16. Führungen und WorkshopsStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  17. Kinder und FamilieStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  18. Menschen mit BehinderungStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  19. Restaurant 1832Eventgastro Pfalz GmbH, abgerufen am 09.10.2026
  20. Hambacher SchlossStiftung Hambacher Schloss, abgerufen am 09.10.2026
  21. Hambacher Schloss (Kartenobjekt way/464916267)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026

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Bildnachweis Titelbild: Foto: © Achim Lammerts (Syntaxys) / Wikimedia Commons · CC BY-SA 4.0 · Wikimedia Commons

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