Schloss Friedenstein
Frühbarockes Residenzschloss Herzog Ernsts I. in Gotha, ab 1643 erbaut, heute mit Kunstkammer, Ekhof-Theater, Museen und Forschungsbibliothek.

Steckbrief
- Kreis
- Landkreis Gotha
- Bundesland
- Thüringen
- Eigentümer
- Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten6
- Öffnungszeiten
- Schloss (Historische Räume, Kunstkammer, Westturm mit Ekhof-Theater, Tiere im Turm, BROMACKER lab) und Herzogliches Museum: Di-So 10-17 Uhr (April-Oktober), Di-So 10-16 Uhr (November-März)1, 8, 21Alle Angaben
- Eintritt
- Einzelkarte "Friedenstein" (Schloss, Westturm mit Ekhof-Theater, BROMACKER lab, Tiere im Turm) 12 €, ermäßigt 6 €20, 22Alle Angaben
- Website
- stiftung-friedenstein.de28
- Koordinaten
- 50.9458, 10.7044
Inhalt 17 Abschnitte
- Überblick
- Vorgänger: die Festung Grimmenstein
- Bau unter Ernst dem Frommen
- Chronik
- Architektur und Festungswerke
- Theater, Bibliothek und Gärten
- Residenz bis 1918
- 20. Jahrhundert und Gegenwart
- Sanierung seit 2018
- Besonderheiten
- Heutiger Zustand
- Auf einen Blick
- Besichtigung
- Anreise
- Umgebung und weitere Ziele
- Lage und Karte
- Quellen
Schloss Friedenstein ist die frühbarocke Residenz, die Herzog Ernst I. von Sachsen-Gotha ab 1643 auf einem Hügel über der Stadt Gotha errichten ließ. Schloss und Park gehören der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten.1, 6, 21 Die Friedenstein Stiftung Gotha zeigt im Schloss historische Wohnräume, die Kunstkammer, das Ekhof-Theater und naturkundliche Sammlungen. Weitere Kunstsammlungen zeigt das Herzogliche Museum am Fuß des Schlosses.2, 15 Seit 2018 wird die Anlage mit Mitteln von Bund und Land saniert, bei laufendem Museums- und Bibliotheksbetrieb.2, 4, 6
Vorgänger: die Festung Grimmenstein
Am Ort des Schlosses stand zuvor die Festung Grimmenstein. Nach dem Residenzen-Handbuch der Göttinger Akademie wurde sie 1530 neu befestigt, nach dem Schmalkaldischen Krieg geschleift und 1552-1553 wiederhergestellt. 1564 nahm Herzog Johann Friedrich der Mittlere dort seinen Sitz und nahm Wilhelm von Grumbach auf. Der Konflikt, der daraus folgte, endete 1567 mit der vollständigen Zerstörung der Festung.3
Friedenstein wurde auf den Ruinen errichtet. Teile des Grimmenstein, vor allem kurfürstliche Wappen, wurden beim Neubau wiederverwendet. Der alte Bau hatte einen vieleckigen Grundriss, der neue ist regelmäßig angelegt.1, 3
Bau unter Ernst dem Frommen
Ernst I. (1601-1675), genannt "der Fromme", regierte das Herzogtum Sachsen-Gotha, das 1640 durch Erbteilung entstanden war. 1672 kam Altenburg hinzu. Der Bau begann noch während des Dreißigjährigen Krieges. Angesichts von dessen Schrecken gab der Herzog seinem Schloss den Namen "Friedenstein".1
Der Grundstein wurde im Herbst 1643 gelegt. Knapp drei Jahre später konnte die herzogliche Familie den Nordflügel beziehen.2 Für das Ende der Bauzeit nennen die Friedenstein Stiftung und das Residenzen-Handbuch 1654, die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten 1656. Nach Angaben der Schlösserstiftung dauerte die erste Ausstattung danach noch rund zehn Jahre.1, 2, 3
Das Schloss war von Beginn an mehr als ein Wohnsitz. Es nahm auch Verwaltung, Militär, Bibliothek, Archiv und Sammlungen auf. Wegen seiner Größe musste es nach Angaben der Friedenstein Stiftung in den folgenden Jahrhunderten nicht erweitert werden.1 Die Hofbibliothek wurde 1647 gegründet und zunächst im Westturm aufgestellt.12
Chronik
1567 - 2021- 1567ZerstörungVollständige Zerstörung der Vorgängerfestung Grimmenstein3
- 1643BaubeginnGrundsteinlegung im Herbst 1643 durch Herzog Ernst I.1, 2, 3
- um 1646NutzungsänderungDie herzogliche Familie bezieht den Nordflügel2
- 1647NutzungsänderungGründung der Hofbibliothek, zunächst im Westturm12
- 1678ZerstörungBrand des Ostturms12
- ab 1681UmbauEinbau des Theaters im Westturm mit Bühnenmaschinerie nach Giacomo Torelli9, 10, 11
- ab 1684WiederaufbauWiederaufbau des Ostturms, 1703 zieht die Bibliothek in den neuen Saal12
- 1713NutzungsänderungEinrichtung des Münzkabinetts für die 1712 erworbene Sammlung12
- ab 1747BaubeginnAnlage des Orangeriegartens östlich des Schlosses13
- ab 1772UmbauFestungswerke unter Ernst II. größtenteils abgetragen, Anlage von Gärten11, 13
- 1775NutzungsänderungConrad Ekhof leitet das Gothaer Hoftheater9
- 1826-1918NutzungsänderungGotha ist eine von zwei Residenzen der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha3
- 1879FertigstellungHerzogliches Museum am Fuß des Schlosses vollendet (Bau 1864-1879)11, 15
- 1956NutzungsänderungRückkehr von Bibliotheksbeständen aus der Sowjetunion12
- 1. Januar 2004NutzungsänderungGründung der Stiftung Schloss Friedenstein Gotha (heute Friedenstein Stiftung Gotha)5, 7
- 2013RestaurierungHerzogliches Museum nach Sanierung neu eröffnet15
- 2017RestaurierungFinanzierungsvereinbarung von Bund und Land für die Sanierung von Schloss und Park6, 7
- 2019-2021RestaurierungSanierung des Dachs des Westflügels7
Besitz und Herrschaft
- 1643-1826Herzöge von Sachsen-Gotha (ab 1672 Sachsen-Gotha-Altenburg)1, 2, 3Bauherr Ernst I. und Nachfolger, Residenz
- 1826-1918Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha3Residenz, eine von zwei Residenzen des Hauses
In der Chronik stehen nur Daten, die in den genannten Quellen belegt sind und denen keine andere Quelle widerspricht.
Architektur und Festungswerke
Die Friedenstein Stiftung beschreibt eine Vierflügelanlage. Im Norden liegt der viergeschossige Hauptflügel mit den herzoglichen Wohnungen und der Schlosskirche. Zwei dreigeschossige Seitenflügel führen nach Süden zu zwei vierstöckigen Pavillonbauten. Zwischen den Pavillons spannte sich eine eingeschossige Reithalle, die im 18. Jahrhundert abgetragen wurde.1 Das Residenzen-Handbuch beschreibt Friedenstein als regelmäßige Hufeisenanlage.3
Um das Schloss lagen ausgedehnte Festungswerke. Unter Herzog Ernst II., der 1772 die Regierung übernahm, wurden sie größtenteils abgetragen und zugeschüttet, auf den frei gewordenen Flächen entstanden Gärten.11, 13 Unter der Erde blieben die Kasematten erhalten. Die Führungsroute ist etwa 300 Meter lang und führt durch Schartenkammern, Büchsengalerien und Hinterwehre.20
Theater, Bibliothek und Gärten
Im Westturm entstand ab 1681 ein Theater. Es erhielt eine Maschinerie nach dem Mailänder Bühnenbildner Giacomo Torelli, mit der sich die Kulissen in Sekunden verwandeln ließen. Für das Ende der Einbauzeit nennen Veröffentlichungen der Stiftungen 1683 und 1687.9, 10, 11 Anfangs spielte man nur für den Hof, im 18. Jahrhundert öffnete sich das Theater auch für Bürger.9
1774 kam der Schauspieler Conrad Ekhof (1720-1778) mit der Seylerschen Truppe vom Weimarer Hof nach Gotha und leitete ab 1775 das Hoftheater. Die Friedenstein Stiftung spricht vom ersten stehenden deutschen Hoftheater, die Schlösserstiftung von einem der ersten durchgehend bespielten Theater mit fest angestellten Schauspielern. Hofkomponist Georg Anton Benda gilt mit "Ariadne auf Naxos" als Erfinder des Melodrams.2, 9
1678 zerstörte ein Brand den Ostturm. Nach dem Wiederaufbau ab 1684 bezog die Bibliothek 1703 dort einen neuen Saal. Herzog Friedrich II. kaufte 1712 die Münzsammlung Anton Günthers II. von Schwarzburg-Arnstadt mit über 18.800 Münzen und Medaillen. Für sie wurde 1713 ein eigenes Münzkabinett eingerichtet.12
Östlich des Schlosses entstand ab 1747 der Orangeriegarten, das Parterre folgte 1749. Ernst II. ließ nach einer Englandreise einen Landschaftsgarten um einen langgezogenen Teich anlegen, entworfen von John Haverfield aus Kew Gardens. Nach Angaben der Schlösserstiftung gilt er neben Wörlitz als frühester Landschaftspark auf dem europäischen Festland.13
Residenz bis 1918
Von 1826 bis 1918 war Gotha eine von zwei Residenzen der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha.3 Zwischen 1864 und 1879 entstand am Fuß des Schlosses das Herzogliche Museum im Stil des Historismus. Es zeigt heute Kunstsammlungen, die auf die Sammelleidenschaft der Gothaer Herzöge zurückgehen.15 Südlich davon legte Oberhofgärtner Carl Theobald Eulefeld von 1869 bis 1882 den Tannengarten mit 40 Nadelgehölzarten an.14
20. Jahrhundert und Gegenwart
Das Schloss selbst wurde nach Angaben der Friedenstein Stiftung nie zerstört. Im Zweiten Weltkrieg ging jedoch das südliche Orangeriegebäude verloren.1, 2 Bücherbestände der Bibliothek kehrten 1956 aus der Sowjetunion zurück und wurden im Ostturm und Ostflügel aufgestellt.12
In der Nacht zum 14. Dezember 1979 wurden aus der Gemäldesammlung im Schloss fünf Bilder gestohlen, darunter Werke von Hans Holbein dem Älteren und Frans Hals. Die Behörden der DDR klärten die Tat nie auf. Im September 2019 übergab eine westdeutsche Erbengemeinschaft, die an dem Diebstahl nicht beteiligt war, die Gemälde in Berlin. Im Januar 2020 kamen sie nach Gotha zurück.19
Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten wurde 1994 durch Landesgesetz errichtet. Dessen Fassung von 2009 nennt "Gotha Schloss und -park Friedenstein" unter den Grundstücken, die nach ihrer Zuordnung zum Landesvermögen an die Stiftung übergehen.18 Heute ist sie Eigentümerin von Schloss und Park.6 Für die historischen Räume und die Sammlungen ist seit ihrer Gründung am 1. Januar 2004 die Friedenstein Stiftung Gotha zuständig.5
Sanierung seit 2018
2017 schlossen Bund und Land eine Finanzierungsvereinbarung für die Sanierung von Schloss und Park. Zugesagt waren zunächst 60 Millionen Euro, 2021 wurde der Betrag auf 110 Millionen Euro aufgestockt, je zur Hälfte von Bund und Land.6, 7
Bauherrin ist die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten. Von 2019 bis 2021 wurde das Dach des Westflügels saniert. Ein neues Treppenhaus mit Aufzug im Westflügel soll einen nahezu barrierefreien Rundgang ermöglichen und das Ekhof-Theater erschließen.6, 7 Im Ostturm zeigten Voruntersuchungen schwere statische Schäden. Der Turm wurde gesperrt und nach einer Notsicherung wieder betretbar, die Forschungsbibliothek räumte rund 300.000 Bücher aus.7 Einige Räume des Westflügels sind wegen der Arbeiten derzeit nur virtuell über einen 360-Grad-Rundgang zugänglich.8
Besonderheiten
- Größe: Die Friedenstein Stiftung nennt das Schloss den größten Schlossbau des 17. Jahrhunderts in Deutschland. Nach Angaben der Schlösserstiftung gilt es als größter frühbarocker Bau in Deutschland.6, 7
- Ekhof-Theater: Die Friedenstein Stiftung zählt es zu den ältesten Barocktheatern der Welt. Wegen seiner originalen hölzernen Bühnentechnik gilt das Theater nach Angaben der Schlösserstiftung als eines der am vollständigsten erhaltenen des 17. Jahrhunderts. Es wird bis heute bespielt.2, 9
- Kunstkammer: Ernst I. begründete sie, nach Angaben der Stiftung ist sie der Ausgangspunkt aller Gothaer Sammlungen. Zu sehen sind etwa ein Elefant aus vergoldetem Silber aus der Werkstatt Johann Melchior Dinglingers und ein Hut Napoleons I.8
- Sammlungen: Zur Friedenstein Stiftung gehören rund 1,15 Millionen Objekte aus über 80 Sammlungsbereichen von Kunst, Kulturgeschichte und Naturkunde.4
- Ekhof-Festival: Im Juli und August steht jedes Jahr ein Stück aus dem 15. bis 18. Jahrhundert auf dem Spielplan. Am letzten Augustwochenende schließt das Barockfest das Festival ab.9
Heutiger Zustand
Die Schlösserstiftung nennt erhaltene Räume aus Barock, Rokoko, Klassizismus und Historismus.2 In Nord- und Westflügel liegen die herzoglichen Appartements, die Kunstkammer und das neue Münzkabinett. Im Westturm zeigt das Museum der Natur die Ausstellungen "Tiere im Turm" und "BROMACKER lab".8, 17 Das Historische Museum ist seit 2018 mit der Interimsausstellung "Baustelle Geschichte" im Nordflügel untergebracht.16
Die Forschungsbibliothek Gotha der Universität Erfurt nutzt rund 4.000 Quadratmeter im Ostflügel. Zu ihren historischen Räumen gehören der Bibliothekssaal im Ostturm, der Spiegelsaal und das historische Münzkabinett.12
Besuch auf einen Blick
Stand 10/2026- Öffnungszeiten
- Schloss (Historische Räume, Kunstkammer, Westturm mit Ekhof-Theater, Tiere im Turm, BROMACKER lab) und Herzogliches Museum: Di-So 10-17 Uhr (April-Oktober), Di-So 10-16 Uhr (November-März)
Montag geschlossen, an Feiertagen geöffnet; am Montag, 28.12.2026 geöffnet; 24. und 31.12.2026 geschlossen
Herzogliches Museum während der Rembrandt-Ausstellung (5. September-6. Dezember 2026): Di-Do 10-17 Uhr, Fr-So 10-18 Uhr (gilt auch im November)
Schlosspark und Orangerie ganzjährig geöffnet; Schlosskirche nach Vereinbarung oder laut Veranstaltungsplan
Angaben des Betreibers ohne Jahresangabe, abgerufen am 09.10.20261, 8, 21 - Eintritt
- Einzelkarte "Friedenstein" (Schloss, Westturm mit Ekhof-Theater, BROMACKER lab, Tiere im Turm) 12 €, ermäßigt 6 €
Einzelkarte Herzogliches Museum mit Sonderausstellung 12 €, ermäßigt 6 € (während der Rembrandt-Ausstellung bis 6. Dezember 2026 Sonderpreise)
Kombikarte Schloss und Herzogliches Museum 16 €, ermäßigt 8 €
Westturm mit Ekhof-Theater 6 €, ermäßigt 3 €
Kinder bis 12 Jahre frei; Jahreskarte 35 €, ermäßigt 30 €
Kasematten (Führung der Tourist-Information Gotha) 9 €, Kinder bis 16 Jahre 4 €
Preise laut Betreiber ohne Jahresangabe, abgerufen am 09.10.202620, 22 - Führungen
- Audioguide für Schloss und Herzogliches Museum (Deutsch, Englisch) 2,50 €, Online-Audioguides für das eigene Smartphone kostenlos. Öffentliche Führung "Schloss Friedenstein entdecken" am 2. und 4. Sonntag im Monat um 11 Uhr (45 Minuten, 12 €, ermäßigt 6 €), Kurzführung Ekhof-Theater (30 Minuten, 6 €, ermäßigt 3 €), Anmeldung empfohlen. Gruppenführungen auf Anfrage (Gruppengröße laut Betreiber bis 25 bzw. 30 Personen). Kasematten nur mit Führung der Tourist-Information Gotha: April-Oktober täglich 13 und 15 Uhr, November-März täglich 13 Uhr, etwa 1 Stunde, Treffpunkt Eingang Kasematten am Elsa-Brändström-Weg, Voranmeldung empfohlen.8, 20, 21, 23
- Parken
- Kostenfreie Parkplätze seitlich des Herzoglichen Museums (Navigationsziel Parkallee) und in der Lindenauallee gegenüber dem Hotel am Schlosspark.25
- Bus und Bahn
- Bahnhof Gotha (IC, RE und RB). Vom Bahnhof etwa 10 Gehminuten durch den Schlosspark zum Schloss. Alternativ den Straßenbahngleisen (Bahnhofsstraße) Richtung Zentrum folgen und links in die Parkallee bis zum Herzoglichen Museum.25
- Fußweg
- Vom Herzoglichen Museum an der Parkallee führen zwei Auffahrten zum Schloss hinauf, der Weg führt auch durch den Schlosspark.25
- Familien
- Kinder bis 12 Jahre frei. Kinderwagen in den Museen nicht erlaubt, kostenlose Tragegurte für Kinder bis 1 Jahr an den Kassen, Kinderwagen werden dort verwahrt. Familiengerechte Dauerausstellung "Tiere im Turm" im Westturm, Jugend-Audioguide zur Ausstellung "Baustelle Geschichte".16, 17, 21, 22, 26
- Barrierefreiheit
- teilweise: Schlossmuseum mit Kunstkammer per Aufzug erreichbar, Rundgang weitgehend barrierefrei, in den historischen Räumen kleinere Hindernisse wie Stufen und Schwellen. Ekhof-Theater nur eingeschränkt barrierefrei (mobile Rampe). "Tiere im Turm" derzeit nicht barrierefrei erreichbar. Herzogliches Museum über Aufzug und mobile Rampen zugänglich. Museumsführer, Audioguides und Führungen in Leichter Sprache, Tastführungen nach Voranmeldung.8, 9, 17, 24
- Hunde
- In den Museen sind Tiere nicht erlaubt, ausgenommen Assistenz- und Blindenführhunde (Besucherordnung).26
Angaben der Betreiber ohne Gewähr. Verbindlich ist die Seite des Betreibers.
Besichtigung
Der Rundgang führt durch vier herzogliche Appartements aus Barock, Rokoko und Klassizismus mit Festsaal und Audienzzimmer. Er endet im Ekhof-Theater. Für Schloss und Herzogliches Museum gibt es Audioguides, Online-Audioguides für das eigene Smartphone sind kostenlos.8, 21 Die Einzelkarte "Friedenstein" gilt für Schloss und Westturm, die Kombikarte zusätzlich für das Herzogliche Museum. Kinder bis 12 Jahre haben freien Eintritt.22
Die Schlosskirche ist nur nach Vereinbarung oder bei Veranstaltungen geöffnet. Die Kasematten sind nur mit Führung zu besichtigen, Karten gibt es bei der Tourist-Information Gotha. Der Schlosspark ist ganzjährig frei zugänglich.2, 20, 21
Kinderwagen sind in den Museen nicht erlaubt, an den Kassen gibt es kostenlose Tragegurte. Taschen und Rucksäcke kommen in die Garderobe.21, 26 Schlossmuseum und Kunstkammer sind per Aufzug erreichbar, das Ekhof-Theater über eine mobile Rampe. "Tiere im Turm" ist derzeit nicht barrierefrei erreichbar.17, 24
Anreise
Kostenfreie Parkplätze liegen seitlich des Herzoglichen Museums an der Parkallee und in der Lindenauallee. Gegenüber dem Museum führen zwei Auffahrten zum Schloss hinauf.25 In Gotha halten mehrere IC-Züge. Vom Bahnhof sind es nach Angaben der Stiftung etwa 10 Gehminuten durch den Schlosspark bis zum Schloss.25
Umgebung und weitere Ziele
Rund 28 Kilometer Luftlinie westlich liegt in Eisenach die Wartburg. Die Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten hat ihren Sitz auf der Heidecksburg in Rudolstadt, rund 51 Kilometer Luftlinie südöstlich.29 Etwa 78 Kilometer südlich steht die Veste Coburg.
Weitere Anlagen im Kreis zeigt die Übersicht Burgen und Schlösser im Landkreis Gotha, das ganze Land die Seite Thüringen.
Lage und Karte
50.9458° N · 10.7044° EBeim Anzeigen werden Kartendaten von OpenStreetMap geladen und dabei deine IP-Adresse übertragen.
Quellen
Stand 10/2026Quellen der Redaktion
- Schloss FriedensteinFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss FriedensteinStiftung Thüringer Schlösser und Gärten, abgerufen am 09.10.2026
- Uwe-Jens Wandel: Gotha, in: Höfe und Residenzen im spätmittelalterlichen Reich. Ein dynastisch-topographisches Handbuch (Residenzenforschung 15.I), Ostfildern 2003, S. 218-220Akademie der Wissenschaften zu Göttingen, Residenzen-Kommission, abgerufen am 09.10.2026
- Über unsFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- GeschichteFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Sanierung des Schlosses seit 2018Friedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Sanierung von Schloss Friedenstein GothaStiftung Thüringer Schlösser und Gärten, abgerufen am 09.10.2026
- Historische Räume und KunstkammerFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Ekhof-TheaterFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Ekhof-Festival (englische Seite)Stiftung Schloss Friedenstein Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Schatzkammer Thüringen: Schloss Friedenstein Gotha (Faltblatt, 1. Auflage 2012)Stiftung Schloss Friedenstein Gotha und Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, abgerufen am 09.10.2026
- Historische Räume der Forschungsbibliothek GothaUniversität Erfurt, Forschungsbibliothek Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Herzoglicher Park GothaStiftung Thüringer Schlösser und Gärten, abgerufen am 09.10.2026
- SchlossparkFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Herzogliches MuseumFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Baustelle GeschichteFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- NaturkundeFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Thüringer Gesetz über die Errichtung der Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten vom 10. März 1994 (Fassung vom 8. Juli 2009)Stiftung Thüringer Schlösser und Gärten, abgerufen am 09.10.2026
- Der Gothaer Kunstraub (Auszug Jahresbericht 2019/2020)Ernst von Siemens Kunststiftung, abgerufen am 09.10.2026
- Kasematten GothaKulTourStadt Gotha GmbH (Tourist-Information Gotha), abgerufen am 09.10.2026
- ServiceFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Preise / GebührenFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- FührungsangeboteFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- BarrierefreiheitFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Anfahrtsweg (PDF)Friedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Besucherordnung (Stand Mai 2024)Friedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- ImpressumFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Friedenstein Stiftung GothaFriedenstein Stiftung Gotha, abgerufen am 09.10.2026
- Die StiftungStiftung Thüringer Schlösser und Gärten, abgerufen am 09.10.2026
- Schloss Friedenstein (Kartenobjekt relation/27111)OpenStreetMap-Mitwirkende, ODbL 1.0, abgerufen am 09.10.2026
Weitere Informationen: Wikipedia · Wikidata · Weitere Bilder auf Commons
Bildnachweis Titelbild: Foto: Thuringius · CC0 · Wikimedia Commons
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Bildnachweise
- Burg Gleichen: Foto: Thuringius · CC0 · Wikimedia Commons
- Schloss Altenstein: Foto: Rainer Lippert · CC0 · Wikimedia Commons
- Wartburg: Foto: A.Savin · FAL · Wikimedia Commons
- Runneburg: Foto: Frank Leue · CC BY 3.0 · Wikimedia Commons